25. Nationales Pfingstsportfest in Zeven am 3. und 4. Juni 2006
mit LM-Hindernis (NLV und BLV)
Presseberichte - nur aus Niedersachsen und Bremen

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Neuste (Presse)-Berichte vom 10.6. ==> Auf die LM-Hindernis bezogene Berichte finden Sie ggf. auf einer Extraseite
Ergebnislisten, Fotos und mehr (bei der LAV Zeven)
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ZEVENER ZEITUNG vom 2. Juni 2006
Gute Zeiten, gute Höhen, gute Weiten
Nationales Pfingstsportfest findet bereits zum 25. Mal statt
 
Zeven (zi). Wer sich für Leichtathletik in Deutschland interessiert, kennt es: Das Nationale Pfingstsportfest in Zeven. Diese
Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und am Wochenende zieht es wieder über 900 Sportlerinnen und
Sportler für zwei Tage auf die Sportanlage an der Kanalstraße.
An einem Pfingstsonnabend 1981 begann das erste Pfingstsportfest in Zeven, nachdem das Team rund um Hans-Hermann
Neblung und Manfred Wolk der Idee Taten folgen ließ. Was als kleine regionale Veranstaltung gedacht war, hat sich im
Laufe der Jahre zu einem sportlichen Großereignis entwickelt, dass die Stadt am Walde über die Grenzen Niedersachsens
hinaus bekannt gemacht hat.
In diesem Jahr treffen sich die Leichtathleten zum 25. Mal auf der Sportanlage an der Kanalstraße. Der erste Start erfolgt am
Sonnabend um 11 Uhr mit dem ersten Zeitvorlauf der weiblichen Jugend B über 100-m-Hürden. Dann wird es ohne Pause
weitergehen, bis am Abend des ersten Tages die Männer auf die 3000m-Hindernis-Strecke geschickt werden. Am Sonntag
beginnen die Wettkämpfe um 10 Uhr und sollen nach 19 Uhr enden.
Wie jedes Jahr treten auch diesmal wieder Spitzensportler aus vielen Vereinen der gesamten Bundesrepublik gegeneinander
an, um gute Zeiten, Höhen oder Weiten zu erzielen. Da eine große Zahl der Aktiven in Zeven auch die Qualifikationen für die
Junioren-Weltmeisterschaften über 100m, 200m und 4x100m erreichen will, ist mit spannenden Wettkämpfen zu rechnen.
Der sportliche Leiter der Veranstaltung, Hans-Hermann Neblung, und das Team der Leichtathletikvereinigung (LAV) Zeven
sind deshalb optimistisch, dass auch in diesem Jahr hervorragender Sport zu sehen sein werden.
Die Vorbereitungen für Pfingsten sind abgeschlossen, die Meldungen von über 900 Aktiven aus mehr als 130 Vereinen
liegen vor. Unter ihnen auch Namen wie Marc Blume, Ronny Ostwald, Sandra Möller, Maike Dix, Anja Reinsch oder
Sandra Busch. Da bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter den Sportlern optimale Bedingungen liefert und möglichst viele Zu-
schauer kommen. Der Eintritt ist auch im Jubiläumsjahr frei und für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt.

Höhepunkte des Sportfestes     
Sonnabend, 3. Juni:

Weibliche Jugend B: 11 Uhr: 100m Hürden mit Christina Ehlen (LAV Zeven); 16.55 Uhr: 4 x 100m Staffel (LAV Zeven).
Weibliche Jugend A: 11.25 Uhr: 100m Hürden. Favoritin ist hier Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer 04 Leverkusen); 13.30
Uhr: 100m.
Frauen: 14 Uhr: 100m. Sandra Möller (Wattenscheid) trifft auf Maike Dix (LG Olympia Dortmund); 14.30 Uhr: Weit-
sprung der Frauen. Favoritinnen sind Anja Reinsch (LAC Berlin) und ihre Vereinskameradin Sandra Busch; 18.45 Uhr:
400m der Frauen; 17.40 Uhr: 1500 m Lauf mit der Zevenerin Birte Bultmann.
Männliche Jugend B: 14.20 Uhr: 100m. Favorit ist Peter Tardel (LAV Rostock) mit 10,99 Sekunden; 16.30 Uhr: Hoch-
sprung. Marcel Roßberg (Halstenbeker TS) hat eine Höhe von 2,06m gemeldet; 18 Uhr: 1500m Lauf mit Kenneth Gerschler
(LAV Zeven); 19.45 Uhr: 400m-Läufe.
Männliche Jugend A: 11.55 Uhr: 110m Hürden. Favorit ist Christian Griem vom Schweriner SC; 14.30 Uhr: 100m. Favo-
riten sind Stefan Schwab (TSV Schwarzenbeck) und George Petzold (SCC Berlin). Beide wollen die Qualifikation für die
Junioren-Weltmeisterschaften erreichen; 19.25 Uhr: 400m-Läufe.
Männer: 12.10 Uhr: 110m Hürden. David Filipowski (Wattenscheid) trifft auf Paul Dittmer (Hanstedt); 14 Uhr: Diskus.
Sehenswert: Oliver Rohwer und Ralf Mordhorst (beide LG Wedel-Pinneberg); 15 Uhr: 100m-Läufe mit den Wattenscheid-
ern Ronny Ostwald (10,22 Sekunden), Marc Blume (10,29 Sekunden) und Jan Schulte (10,47 Sekunden). Mit dabei: Mark
Kölzow (LAV Zeven); 16.55 Uhr: Weitsprung. Fünf 7m-Springer sind gemeldet; 19.10 Uhr: 400m-Läufe mit 12 Teilnehm-
ern unter 50 Sekunden.
Sonntag, 4. Juni:
Weibliche
Jugend B: 11.55 Uhr: 200m-Läufe. Anne Müller (LAV Zeven) tritt gegen 70 Läuferinnen an; 15.15 Uhr. Hoch-
sprung. Favoritin ist Laura Lienshöft (Schweriner SC); 18.25 Uhr: 800m-Lauf. Favoritin: Die deutsche Jugendmeisterin
Dörthe Ohmstede (LG Emstal Dörpen).
Weibliche Jugend A: 10 Uhr: 200m-Lauf. Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer 04 Leverkusen) trifft erneut auf Sarah Heinrich
vom Schweriner Sportclub.
Frauen: 10.20 Uhr. Über 200m trifft Sandra Möller erneut auf Maike Dix; 13.20 Uhr: Hochsprung. Favoritin ist hier
Stefanie Meyer (LG Hannover).
Männliche Jugend B: 17.45 Uhr: 100m-Läufe. Der Schülerlandesmeister Christian Hatwig von der LAV Zeven ist mit 15
Jahren noch A-Schüler (M 15), tritt aber gegen die männliche Jugend B an; 14.30 Uhr: Die 800m-Läufer Hannes Maxin und
Kenneth Gerschier vertreten die LAV Zeven; 16.05 Uhr: Weitsprung mit Mirko Bohman (TSV Wiepenkathen); 18.50 Uhr:
4x400m Staffeln mit den Aktiven der LAV Zeven.
Männliche Jugend A: 10.40 Uhr: 200m-Läufe; 17.45 Uhr: Weitsprung. Favorit: Timo Kirchenberger (LAC Berlin).
Männer: 11.05 Uhr: 200m-Läufe mit Timm Müller von der LAV Zeven; 14.30 Uhr: Im 800m-Lauf startet ein großes
Feld; 15.15 Uhr: Speerwurf. Mit dabei ist der Landesrekordhalter und 80m-Werfer Stephan Steding von Hannover 96;
17.05 Uhr: Die 100m-Läufe sind in diesem Teilnehmerfeld immer spannend.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 6. Juni 2006
Persönliche Bestzeiten trotz kühler Witterung
LG Kreis Verden mit Ergebnissen ihrer Aktiven beim Zevener Pfingstsportfest zufrieden

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden-Achim. Beim 25. Zevener Pfingstsportfest mit großen Teilnehmerfeldern aus allen Teilen Deutschlandes kam auch
die kleine Delegation der LG Kreis Verden trotz der viel zu kühlen Witterung zu guten Ergebnissen. Gleich um mehr als zwei
Sekunden verbesserte der Emtinghausener B-Jugendliche Patrick Zacher seine 400-Meter-Bestzeit von 2005 als Sieger
seines Zeitlaufs auf gute 53,66 Sekunden und war damit 16. von 27 angetretenen Läufern. Über die gleiche Distanz zeigte die
Etelser B-Jugendliche Katharina Biene ein gutes Debüt mit 62,55 Sekunden. Als Zweite ihres Zeitlaufs war sie damit Zwölfte
von 21 Teilnehmerinnen.
Eine persönliche Bestzeit gelang auch dem Verdener A-Jugendlichen Christian Müller, der über 1500 Meter fünf Sekunden
auf 4:26,79 Minuten zulegte. Das war für ihn Rang 16, einen Platz vor Sven Niederkrome (Oyten), der mit 4:36,41 Minuten
seine Bestzeit um fünf Sekunden verfehlte. Bruder Jens verbesserte seine Jahresbestzeit über 100 Meter auf 12,43 Sekunden
und war über 400 Meter mit 55,72 Sekunden fast so schnell wie bei der Bezirksmeisterschaft in Cuxhaven. Trotz technischer
Fehler an den ersten Hürden verfehlte der Verdener B-Jugendliche Martin Schulze mit 15,99 Sekunden im 110-Meter-
Hürdensprint seine Bestzeit von Cuxhaven nur knapp.
Am zweiten Veranstaltungstag unterbrach der Achimer Bernd Reiser seinen Job als Stadionsprecher für seine Spezialstrecke
400 Meter Hürden. Gegen starke Konkurrenz war er bei empfindlicher Kühle als Vierter im zweiten Zeitlauf mit 61,78 Se-
kunden fast so schnell wie zwei Wochen zuvor beim Verdener DMM-Wettkampf.

ZEVENER ZEITUNG vom 7. Juni 2006 (Bericht vom 1. Tag)
Rekordweite mit “falschem Fuß” erzielt
Spitzensport beim Leichtathletiktreffen in Zeven

Zeven
(zi). Bereits zum 25. Nationalen Pfingstsportfest hatte die Leichtathletikvereinigung (LAV) Zeven am Sonnabend und
Sonntag geladen und 171 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet meldeten rund 950 Aktive zu über 2000 Starts an.
Zeven wurde so dieser Tage wieder zum Zentrum der deutschen Leichtathletikszene. Besonders die Sprinter und Hürden-
läufer zieht es jedes Jahr in großer Zahl in die Stadt am Walde. Zwar herrschten durch die wechselhafte Witterung keine op-
timalen Bedingungen, aber die schnelle Zevener Bahn ließ trotzdem viele neue persönliche Bestleistungen und Versuche zur
Qualifikation für Deutsche Meisterschaften oder die Jugend-Weltmeisterschaften zu. Die erprobten Ausrichter der LAV
Zeven ernteten von allen Seiten Anerkennung für die professionelle und familiäre Atmosphäre der Veranstaltung.
 Einen besonderen Anreiz stellt für die Aktiven der Versuch dar, die Leistungen der Vorjahre zu überbieten. Und der LAV
Zeven ist es gelungen, durch Sponsoren Prämien und Sonderpreise zu vergeben. Für die neuen Pfingstsportfestrekorde am
ersten Wettkampftag zeichnete zumeist der talentierte Nachwuchs verantwortlich. So sorgte bei der männlichen Jugend B im
Hochsprung Marcel Roßberg vom Halstenbeker TS für einen großen Sprung nach oben. Denn mit 2,1l m stellte er nicht nur
für sich eine neue persönliche Bestleistung auf. Er verbesserte auch den aus dem Jahr 2000 stammenden Pfingstsportfestre-
kord gleich um 10 Zentimeter. Im 1500m-Lauf der männlichen Jugend B konnte Kenneth Gerschler von der LAV Zeven
seinen eigenen Vorjahresrekord nochmals um rund fünf Sekunden verbessern und siegte in 4:00,13 Minuten. Dafür wurde
ihm die für Pfingstsportfestrekorde übliche Prämie und ein Gutschein der Firma Karstadt überreicht. Auch Martin Wischer
vom GBS Haldensleben verbesserte seinen eigenen Vorjahresrekord. Im Diskuswurf der männlichen Jugend A warf er um
4,90 m weiter als im Jahr 2005 und legte damit nun 57,36 m als neue Marke für zukünftige Rekordjäger vor.
Timo Kirchenberger (LAC Berlin) sprang im Weitsprung der männlichen Jugend A mit 7,20 m nicht nur persönliche Best-
leistung, sondern auch gleich einen neuen Pfingstsportfestrekord. Der bisherige wurde vor fünf Jahren von Ralf Weickert vom
Schweriner SC mit 7,17 m aufgestellt. Und seine Weite von 7,20 m sprang Timo nach eigener Aussage auch noch "mit dem
falschen Fuß", weshalb er sich neben der üblichen Prämie auch noch einen Sonderpreis verdient hatte. Aber noch ein anderer
Springer der männlichen Jugend A stellte schon am ersten Tag einen neuen Rekord auf. so verbesserte im Hochsprung - mit
übersprungenen 2,06 m im dritten Versuch - Jan Hentel (LG Hannover) den 13 Jahre alten Pflngstsportfestrekord von Ingo
Holsten (LAV Zeven) um einen Zentimeter. Er scheiterte dann aber knapp an 2,10 m.
Bei der Strecke über 400 m konnte sich Frederic Zweigner (Berliner SV 1892) mit 48,75 Sekunden gegen knapp 40 andere
Starter bei der männlichen Jugend A auf dieser Distanz durchsetzen. Er brach damit einen zwei Jahre alten Rekord (49,12
Sekunden). Bei den Männern war es auf dieser Strecke Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven), der sich mit 47,78 Sekunden
gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen konnte. Die ersten elf Läufer dieses Wettbewerbs kamen am Sonnabend übrigens
unter die 50-Sekunden-Marke, was für die Stärke des Teilnehmerfeldes spricht.
Starke Läuferinnen
Nicole Marahrens (LG Weserbergland) setzte sich bei den ebenfalls stark vertretenen Frauen über die 400 m Distanz an die
Spitze und gewann mit 54,98 Sekunden vor Julia Hilgendorf (SC Potsdam; 55,68 Sekunden) und Claudia Schultz (LG
Wedel-Pinneberg; 55,88 Sekunden). Einen Höhepunkt setzte die Staffel des TSV Bayer 04 Leverkusen. Sie lief in der
4 x 100 in Staffel der Frauen 45,47 Sekunden und verbesserte die fünf Jahre alte Rekrdzeit von 45,90 Sekunden. Mit dem
ersten Platz wurde die für die LG Braunschweig startende Zevenerin Birte Bultmann belohnt. Sie siegte im 1500 m Lauf der
Frauen in 4:24,22 Minuten.
Im 100 m Endlauf A der männlichen Jugend B siegte der Favorit Peter Tardel (1. LAV Rostock) mit 11,02 Sekunden. Den
100 m Endlauf A der weiblichen Jugend A gewann die Favoritin Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer 04 Leverkusen) in 12,05
Sekunden, die kurz zuvor schon den Endlauf A der 100 m Hürden in 13,80 Sekunden gewonnen hatte. Über die 100 m der
Männer setzte sich der in Zeven gut bekannte Marc Blume (TV Wattenscheid 01) mit 10,45 Sekunden gegen seinen Ver-
einskameraden Jan Schulte (10,70 Sekunden) durch.
Letzte Startschüsse
Die letzten Startschüsse des ersten Tages galten den Hindernisläufen. Besonders, weil zum Ersten sie auf Wettkämpfen nicht
so häufig angeboten werden. Zweitens, weil eingebettet in das Pfingstsportfest für die Länder Niedersachsen und Bremen
einige Landesmeister ermittelt wurden. Drittens, weil beim 2000 m Hindernis Lauf der männlichen Jugend B durch Ben Erlei
(SV Teuto Riesenbeck) noch ein neuer Rekord erzielt wurde. Er gewann mit 5:58,07 Minuten. Florian Pehrs (TuS Gilde-
haus; 6:14,53 Minuten) wurde damit NLV/BLV-Meister 2006 vor Tobias Götze (LG Weserbergland; 6:35,88 Minuten)
und Jan-Ferdinand Lühmann (Rot-Weiß Cuxhaven; 7:02,64 Minuten).
Im 3000 m Hindernis Lauf der Männer siegte Dirk Schwarzbach vom TSV Kirchdorf mit 9:14,39 Minuten und wurde NLV/
BLV-Meister 2006 vor Vitali Müller (SG Essen-Garthe-Molbergen; 9:28,76 Minuten). Der drittplazierte Torsten Naue von
der LG Bremen-Nord wurde mit 10:39,51 Minuten Bremer Meister 2006. Bei den Frauen wurde über 3000 m Hindernis
seine Vereinskameradin Wenke Schauer mit 12:15,61 Minuten Bremer Meisterin 2006. Vor ihr kamen die neue NLV/BLV
Meisterin 2006 Jana Jungnickel (LG Osnabrück; 11:14,70 Minuten) und auf Platz 2 Gwendolyn Mewes (LG Hannover) ins
Ziel.
Der Hindernislauf der männlichen Jugend A über 2000 m wurde von Arno Dieckmann (OTB Osnabrück; 6:11,35 Minuten)
gewonnen, der damit auch den NLV/BLV-Meistertitel errang. Ihm folgten Jasper von Alemann (Bremer LT und damit
Bremer Meister 2006 in 6:14,58 Minuten) und der Sarstedter Thomas Dreißigacker (6:25,79 Minuten). Mit neuem Pfingst-
sportfestrekord gewann die deutsche Meisterin Julia Hiller (LAC Quelle Fürth; 6:38,52 Minuten) den 2000 m Hindernislauf
der weiblichen Jugend A.
Professionelles Team
Insgesamt zeigten sich die Sportler und ihre Betreuer mit dem ersten Tag zufrieden. Neben der guten Anlage trugen die
ruhige und professionelle Abwicklung der Veranstaltung und die gut besetzten Wettkampfgerichte zu den guten Ergebnissen
bei. Während die Trainer und ihre Schützlinge in ihren Unterkünften waren, begann das LAV-Pfingstsportfest-Team mit den
Vorbereitungen für den zweiten Tag, über den wir in der morgigen ZZ-Ausgabe berichten.

NORDWEST ZEITUNG vom 7. Juni 2006
Ruth Spelmeyer gelingt Doppelsieg auf Sprintstrecken
Leichtathletik: VfL-Nachwuchsläuferin siegt über 100 und 200 m -- Neue persönliche Bestleistungen

Zeven/Oldenburg
(sr/kab). Zum 25. Mal fand am Pfingstwochenende in Zeven mit 849 Leichtathleten aus 163 Vereinen
das traditionelle Pfingstsportfest statt. Die bei den Athleten sehr beliebte Veranstaltung weist zwei Besonderheiten auf, wie
Jürgen Wegner, Trainer beim VfL Oldenburg, weiß: “In Zeven gibt es zwei Zeitmessanlagen, so dass die Vorläufe trotz
hoher Teilnehmerzahl zügig durchgeführt werden können. Durch die Startmöglichkeit an zwei aufeinander folgenden Tagen
gehen auch einige der deutschen Spitzenathleten wie Sprinter Marc Blume oder früher Grit Breuer gerne an den Start.”
Allerdings war das Wetter dem Jubiläum des Sportfestes nicht angemessen. Während es am Sonnabend noch sonnige Ab-
schnitte gab, war es speziell am Sonntag kühl und windig, was insbesondere den Sprintern gar nicht schmeckte.
Ungeachtet der Wetterkapriolen zeigte Nachwuchssprinterin Ruth Spelmeyer (VfL) in der weiblichen Jugend B eine starke
Vorstellung und gewann an beiden Tagen die Sprintstrecken. Am Sonnabend siegte sie souverän über die 100 m in neuer
persönlicher Bestzeit von 12,11 Sek. und setzte sich in einem 92-köpfigen Teilnehmerfeld aus mehreren Bundesländern
durch. Am Sonntag gewann sie die 200 m in 24,74 Sekunden. Damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um 0,6
Sekunden und lief einen neuen Meeting-Rekord. Für die Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende in Delmen-
horst ist Spelmeyer damit bestens gerüstet. Die 4x100-m-Frauenstaffel des DSC wurde am Sonntag in der Besetzung
Svenja Alpen, Sara Wollstein, Rieke Stieglitz und Eva Ebeling in 49,76 Sekunden Zweite.
In der Männerhauptklasse wurde Adham Hess (VfL) über 200 m Elfter (23,12) in einem starken Läuferfeld. Im Weitsprung
schied er mit 6,48 m als Neunter unglücklich in der Qualifikation aus, ebenso wie über die 100 m (11,44 Sek.). Die Mittel-
streckler des DSC setzten über die 1500 m in der Männerhauptklasse ebenfalls Akzente. Eike Carsten Pupkes wurde in
4:07,41 Minuten Fünfter, Carsten Grave Elfter (4:24,23) und Tilo Saurin 13. (4:51,74). Schnelle Zeiten liefen auch die
jüngeren Mittelstreckler des VfL in der männlichen Jugend A: Florian Bahlmann wurde in 4:19,46 Minuten Elfter und Stefan
Behrens 18. (4:47,20). Einen Platz im Vorderfeld verpasste der kälteerprobte Tim Caspers (VfL) im Hürdensprint (110 m)
mit 16,61 Sekunden, im Langsprint über die 400 m (56,25) und über die 200 m (25,13).

WESER KURIER vom 7. Juni 2006
Positiver Auftakt
Bremer Leichtathleten glänzen beim Sportfest in Zeven

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Trotz kühler Witterung und damit unangenehmen Bedingungen für Leichtathleten sahnten die Bremer Starter beim
25. Nationalen Pfingssportfest der LAV Zeven mächtig ab. Fünf Gesamtsiege und vier zweite Plätze, dazu genau so viele
Qualifikationen zu Deutschen Meisterschaften und drei Bremer Landesrekorde - das lässt sich allemal sehen. Vor allem die
Athleten des Bremer LT nutzten die sich bietenden Vergleiche mit der nationalen Konkurrenz.
Zum Auftakt lief Carolin Nytra (VfB Komet) nach zwei harten Trainingswochen in 13,51 Sekunden über 100 Meter Hürden
bis auf vier Hundertstel an ihre Jahresbestleistung heran und festigte damit ihren aktuell dritten Platz in der Deutschen Besten-
liste. "Bis zum Donnerstag, wenn beim Internationalen ASKINA-Meeting in Kassel das Ausscheidungsrennen für den U23-
Länderkampf in Polen ansteht, soll dann auch die Spritzigkeit wieder da sein", zeigt sich Trainer Jens Ellrott zufrieden mit der
Vorstellung seines Schützlings. Ebenfalls den Gesamtsieg sowie die Landesrekorde bei den Juniorinnen und Frauen und die
DM-Qualis für die Junioren- und Erwachsenen-Meisterschaften holte sich Nytras Vereinskameradin Jonna Tilgner mit 59,38
Sekunden über 400 Meter Hürden. Damit hat neben Carolin Nytra plötzlich eine zweite Athletin aus der Hansestadt gute
Karten, sich für den Junioren-Länderkampf zu qualifizieren. Jonna Tilgner hat nur noch ganze 15 Hundertstel Rückstand auf
Deutschlands derzeit beste Juniorin.
Gleichfalls in den deutschen Top Ten findet sich 400-Meter-Läufer Julian Geißhirt (VfB Komet/A-Jugend) wieder. Der Abi-
turient schraubte seine Saisonbestleistung in Zeven als Gesamtzweiter auf 48,88 Sekunden. Vertreten ist Geißhirt in der
DLV-Bestenliste zusätzlich zusammen mit Felix Wedekämper, Ben Rehn und Thomas Buschmann über 4x100 Meter - und
zwar unter den besten fünf. Ohne den leicht angeschlagenen Rehn, dafür mit Alexander Thyme, verfehlte das BLT-Sieger-
quartett nach 42,71 Sekunden den eigenen Landesrekord nur um sechs Hundertstel. Einen weiteren Bremer Sieg landete in
Zeven der A-Jugendliche Dreispringer Eugen Wisotzki (VfB Komet) mit 14,51 Metern, dazu schaffte er mit 6,67 Metern im
Weitsprung Rang zwei. Die insgesamt neunte, zehnte und elfte Qualifikation eines BLT-Athleten für die nationalen Jugend-
titelkämpfe Mitte Juli in Wattenscheid gelangen Alexander Thyme und Felix Wedekämper (beide BTS Neustadt) mit 14,86
sowie 14,96 Sekunden über 110 Meter Hürden und Jasper von Alemann (BTV v. 1877), der über 2000 Meter Hindernis
mit 6:14,58 Minuten auf Anhieb eine persönliche Bestleistung aufstellte.
Apropos Hindernis: Die 12:15,61 Minuten von Wenke Schauer (TuS Huchting) über 3000 Meter Hindernis bedeuteten
ebenso neuen Bremer Landesrekord wie die 4:32,34 Minuten über 1500 Meter flach von Bernhard Memering (LG Bremen-
Nord, M50). Neben den Arrivierten sorgte auch der B-Jugend-Nachwuchs für positive Schlagzeilen: So gelang Till
Hentschel (BLT/BTS) mit persönlichen Bestleistungen von 42,61 Metern im Diskuswerfen und 14,91 Metern im Kugel-
stoßen ein Sieg und ein dritter Platz. Für die weiteren zweiten Plätze zeichneten sich Bremer Werfer verantwortlich. Sven
Schröder vom SV Werder schleuderte den A-Jugend-Diskus auf 40,32 Meter, und Inga Teiwes von der LG Bremen-Nord
fehlten im Kugelstoßen der B-Jugend bei 11,04 Metern nur 22 Zentimeter zum Sieg.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 7. Juni 2006
Landesrekord Nummer vier
M 50-Läufer Memering absolviert die 1500 Meter in 4:32,34 Minuten

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Landesrekord Nummer vier in dieser Saison feierte Mittelstreckler Bernhard Memering beim Pfingstsport-
fest in Zeven. Der Altersklassen-Athlet der LG Bremen-Nord verbesserte nach seinen Bremer M 50-Bestleistungen über
die Meile, die 3000 und die 10 000 Meter nun auch den 1500-Meter-Rekord. In einem starken zusammen gesetzten
Jugend- und Männerfeld zeigte Bernhard Memering ein cleveres Rennen. Mit einigen Metern Abstand lief er anfangs hinter
dem Feld, holte sich dann aber nach und nach die abfallenden Läufer und zog sich somit zu einer glänzenden Zeit von
4:32,34 Minuten. Den Rekord des Stadtbremers Hermann Baudisch aus dem Jahr 1978 verbesserte der LGN-Läufer gleich
um 17 Sekunden und kündigte schon die nächste Bestmarke an: "In zwei Wochen ist in Sottrum die - allerdings schwere -
5000-Meter-Zeit von 16:35 Minuten von Peter Springborn dran. Dafür suche ich aber noch einen Hasen."
Neben dem Senior brauchte sich aber auch der LGN-Nachwuchs gegen die starke Konkurrenz aus ganz Nord- und West-
deutschland nicht zu verstecken. Die 16-jährige Inga Teiwes stieß sich in der B-Jugendklasse mit der Kugelstoßweite von
11,04 Metern auf den zweiten Rang. Zum Sieg fehlten lediglich 21 Zentimeter auf Jennifer Zornig von der LG Burg-St.
Michaelisdonn. Julian Hölgert sprintete in einem großen A-Jugend-Feld bei insgesamt acht 100-Meter-Vorläufen mit guten
11,63 Sekunden auf Platz 25. Damit erreichte er den D-Endlauf und bestätigte seine Sprintform als Laufzweiter mit 11,65
Sekunden. Ebenfalls stark war anschließend Julian Hölgerts Premiere über die 400-Meter-Stadionrunde in schnellen 53,74
Sekunden sowie am zweiten Wettkampftag die 200 Meter in 23,80 Sekunden.
Mit einem fulminanten Kurvenlauf sprintete Nicole Rehbein in den D-Endlauf der Frauen über die 200 Meter. Kräftiger
Gegenwind und die geschrumpfte Konkurrenz verhinderten letztlich eine Wiederholung der schnellen Vorlaufzeit von 27,56
Sekunden. Der starken 1500-Meter-Konkurrenz in der B-Jugend stellte sich Lisa Sauerwald. Mit gleichmäßigem Tempo
lief sie mit 5:28,89 Minuten auf den sechsten Platz.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 7. Juni 2006
Gärtner erneut flott dabei
Rotenburger erlangen persönliche Bestzeiten beim Pfingstsportfest in Zeven

Rotenburg
(hes). Gut vorbereitet auf die kommenden Meisterschaften zeigte sich das jugendliche Sprinter-Quartett des
TuS Rotenburg beim Pfingstsportfest in Zeven: Bruno Gärtner war erneut der Schnellste - Heinrich Siemens, Joschka
Gezeck und Dennis Bruns stellten persönliche Bestleistungen auf.
Bruno Gärtner, der kürzlich wie berichtet über 100 m in Cuxhaven die Bezirksmeisterschaft in persönlicher Bestzeit von
11,25 Sekunden holte, lief in Zeven im Vorlauf 11,40 und im Endlauf 11,38 Sekunden. Heinrich Siemens verbesserte sich
von 11,88 auf 11,68 und Joschka Gezeck von 12,01 auf 11,84 Sekunden. Der B-Jugendliche Dennis Bruns mit einer Best-
zeit von 12,00 tat es ihnen gleich, denn er lief im Vorlauf 12,02 und im Endlauf dann 11,92 Sekunden.
Schwierigkeiten machte der 200-m-Lauf, denn der wechselnde Wind ließ die Sprinter nach der Kurve oftmals wie gegen
eine Wand laufen. Bruno Gärtner, der schon eine 22,94 zu Buche stehen hat, lief im Vorlauf 23,06 und im Endlauf 23,28
Sekunden. Der jüngere Dennis Bruns konnte sich von 24,14 auf 23,97 Sekunden verbessern. Heinrich Siemens steigerte
sich über 110 m Hürden von 16,81 auf 16,24 Sekunden. Im Weitsprung kam er auf 5,92 m - mit 6,08 Meter steht er be-
reits in der Bestenliste.
Eigentlich waren mit Ausnahme der Kühle und des Windes von den gelaufenen Zeiten gute Voraussetzungen für eine flotte
Staffelzeit geschaffen, doch dazu gehört auch ein Quentchen Glück. Die Zevener Anlage lässt Start und Ziel einschließlich
der Zeitnahme an zwei schräg gegenüberlegenden Punkten zu, doch sind die üblicherweise gelben Wechselmarkierungen bei
der zweiten Startmöglichkeit weiß - die übertraten die Kreisstädter und wurden disqualifiziert. Am nächsten Tag lief das
Rotenburger Quartett, das in Cuxhaven in 45,17 Bezirksmeister geworden war, "nur" 45,81 Sekunden. Von der Rolle zeigte
sich Torben Mahnken, der im Kugelstoß mit 10,97 Metern unter seinen Möglichkeiten blieb.

Presseinformation vom 7. Juli 2006 (Von Manfred Scholz)
Nicole Marahrens sprintet zur DM
Leichtathletik.
Beim mit 900 Teilnehmern aus ganz Deutschland top-besetzten Zevener Pfingstsportfest setzte sich Nicole
Marahrens von der LG Weserbergland in ihrer Spezialdisziplin über 400 Meter durch und platzierte sich mit 54,98 Sekunden
jetzt auf Platz acht in der aktuellen deutschen Bestenliste. Sie siegte vor Julia Hilgendorf (SC Potsdam, 55,68 Sekunden) und
Claudia Schulz (LG Wedel-Pinneberg; 55,88 Sekunden). Marahrens lief die ersten 60 Meter schnell an, ließ es auf den
nächsten 200 Meter etwas langsamer angehen und lag eingangs der Zielgeraden auf Platz drei. Dann jedoch zündete sie den
Turbo und kam zu einem überzeugenden Sieg und freute sich sehr über die Quali für die Deutschen Meisterschaften.
Die Ergebnisse über die 100 Meter-Sprintdistanz bezeichnete Trainer Werner Scharf bei den widrigen Bedingungen mit
Kälte und Gegenwind als normal. Nina Giebel wurde in 12,13 Sekunden Dritte im Endlauf (Vorlauf 12,02 Sekunden),
Nicole Marahrens lief als Fünfte 12,28 Sekunden (Vorlauf 12,17 Sekunden) und Teresa Emmrich siegte im B-Endlauf in
guten 12,41 Sekunden. Jana Bartels, B-Jugend, lief in 13,15 Sekunden Jahresbestzeit über die 100 Meter.
Am zweiten Tag waren Giebel, Marahrens und Emmrich über 200 Meter am Start. Bei zwei Meter/Sekunde Gegenwind im
Endlauf verbesserten Nina Giebel als zweite in 24,76 Sekunden und Teresa Emmrich als Dritte in 25,02 Sekunden ihre Vor-
laufergebnisse deutlich (24,82 und 25,08 Sekunden).
Um sechs Sekunden verpasste der B-Jugendliche Tobias Götze bei seinem ersten Start über 2000 Meter Hindernis die
Norm für die Deutsche Meisterschaft. Ohne Vorleistung musste er im schwächer besetzten zweiten Lauf starten, setze sich
an die Spitze und gewann das Rennen überlegen in 6:53,88 Minuten. Da der Wettbewerb als Landesmeisterschaften aus-
geschrieben war, wurde Götze Vize-Meister hinter Florian Pehrs vom TuS Gildehaus (6:14,53 Minuten).

ZEVENER ZEITUNG vom 8. Juni 2006 (Bericht vom 2. Tag)
Auch Pfingstsonntag purzeln viele Rekorde
Läufer und Dreispringer beim Sportfest mit tollen Ergebnissen

Zeven
(zi). Schon der erste Tag des 25. Nationalen Pfingstsportfestes der Leichtathletikvereinigung (LAV) Zeven hatte im
Zeichen neuer Rekorde gestanden (wir berichteten). Auch am Pfingstsonntag ließen sich die Aktiven bei der Jagd auf neue
Rekorde nicht entmutigen. “Hier bei uns im Norden ist es so kalt und stürmisch, dass ihr lieber von den Zevener Winter-
spielen reden solltet”, sagte ein Betreuer. Für neue Rekorde und Bestleistungen auf den Kurzstrecken war es um mindestens
10 Grad zu kalt und für technische Disziplinen wie den Speerwurf zu stürmisch. Aber trotzdem wurde den zahlreichen Zu-
schauern auch am Sonntag Spitzensport geboten. Das Pfingstsportfest war als Qualifikationswettbewerb der Junioren für die
WM in Peking ausgeschrieben. Die Junioren konnten aufgrund der Bedingungen beim 100m-Lauf die geforderten Zeiten
nicht erbringen, dennoch zeigte sich Bundestrainer Dietmar Chounard zufrieden mit den Leistungen.
Aus dem Bezirk Lüneburg macht sich Hürdensprinter Paul Dittmer (Jahrgang 1987) Hoffnung auf einen Startplatz. Mit seiner
Zeit von 14,40 Sekunden hat er die Norm für Peking im 110m Hürdenlauf unterboten. Bei den Männern war es Sascha
Stephan (LAC Berlin), der mit 1:50,91 Minuten über die 800m-Strecke siegte. Damit verbesserte er den Sportfestrekord
von Moritz Waldmann (LG Hannover) aus 2005, der bei 1:51,20 Minuten lag. Eine Leistung, die auch Sören Ludolph von
der LG Nordheide schaffte. Er siegte bei der männlichen Jugend A über die 800 m in 1:53,27 Minuten und schlug den Re-
kord von Christian Schmiet (MTV Hohenkirchen; 1:58,02 Minuten). Dass man bei der LG Nordheide auch schnelle 800m-
Läuferinnen hat, bewiesen Klaudia Neubauer und Jana Sussmann bei ihrem Lauf über die zwei Stadionrunden. Neubauer
stellte bei der weiblichen Jugend A eine neue Bestmarke von 2:12,13 Minuten auf, nachdem sie im vergangenen Jahr auch
den bisherigen Rekord von 2:12,77 Minuten gelaufen war, und Sussmann schraubte bei der weiblichen Jugend B die zu
schlagende Zeit auf 2:11,19 Minuten (bisher 2:13,72.Minuten durch die Emsbürenerin Cornelia Schwennen aus dem Jahr
2004).
Besonders erfolgreich auf Rekordjagd waren die jungen Damen der weiblichen Jugend B. Im 200 m Lauf benötigte Ruth
Spelmeyer (VfL Oldenburg) nur 24,75 Sekunden und verbesserte den Rekord aus 2005 (24,94 Sekunden). Über die
400m-Hürden lief Anna Raukuc (Emder LG) 61,43 Sekunden und war über eine Sekunde schneller als Johanna Bloch
( LG Hannover) vor drei Jahren. Ihren Vereinskameradinnen Förster, Dellhofen, Maas und Fink nahm die 4 x 100m-Staffel
des TSV Bayer 04 Leverkusen (Korshidpanah, Prion, Szarabaiko, Schmitz) mit 48,14 Sekunden deren Rekord (48,33
Sekunden) aus 2005 ab.
In den technischen Disziplinen war es Davina Wegner vom Schweriner SC, die im Dreisprung mit 11,86 Metern den zwei
Jahre alten Rekord von Frances Smithson (Post SV Stadthagen) knackte. In den 100m-Zeitläufen der weiblichen Jugend B
sicherte sich Isabell Hartmann von der LG Eichsfeld mit 12,59 Sekunden den Sieg. Im Speerwurf dieser Altersklasse siegte
Svenja Drechsler (MTV Jahn Schladen; 41,54 Meter). Pascal Nabow (SC Rönnau 74; 22,05 Sekunden) gewann über die
200 m der männlichen Jugend B. Den 200m-Lauf der weiblichen Jugend A gewann Sorina Nwachukwu (TSV Bayer 04
Leverkusen) mit 24,76 Sekunden. Den Lauf über die 200m-Distanz bei der männlichen Jugend A sicherte sich Stephan
Röttger (VfL Lingen; 21,97 Sekunden). Favorit im Dreisprung der männlichen Jugend A war Timo Kirchenberger (LAC
Berlin). Im Wettbewerb musste er mit einer Weite von 13,59 Metern Eugen Wisotzki vom Bremer LT/VfB Komet mit
14,51 Metern den ersten Platz überlassen.
Im Endlauf A über die 200m wurde Timm Müller von der LAV Zeven mit 21,80 Sekunden Dritter hinter Normen Ney (SC
Neubrandenburg; 21,57 Sekunden) und Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven; 21,40 Sekunden). Auch andere Aktive der
LAV Zeven gingen am zweiten Wettkampftag erfolgreich an den Start. Im 100m-Lauf der männlichen Jugend B der Schüler-
landesmeister Christian Hatwig. Er ist mit 15 Jahren noch Schüler (M15), trat aber gegen die männliche Jugend B an und
gewann mit 11,60 Sekunden. Über die 800m der männlichen Jugend B vertraten Hannes Maxin und Kenneth Gerschler die
Farben der LAV Zeven. In den neun Zeitläufen konnten sie sich unter den rund 30 Teilnehmern auf Platz 4 und Platz 15
vorlaufen. Gerschler benötigte für die zwei Stadionrunden 1:59,34 Minuten und Maxin 2:05,00 Minuten. Den ersten Platz
sicherte sich Hauke Timme (LG Schleswig-Fahrendorf) in 1:58,86 Minuten. Ein starkes Teilnehmerinnenfeld hatte sich zu
den 200m-Läufen der weiblichen Jugend B angemeldet. Für die LAV Zeven in einem der zehn Zeitvorläufe mit dabei war
die Selsingerin Anne Müller, die sich mit 27,34 Sekunden einen Platz im Mittelfeld der Gesamtplatzierungen sichern konnte.
 Fast schon den Abschluss der Veranstaltung bildete der Endlauf A über die 100m der Männer, Favorit war Vortagessieger
Marc Blume (TV Wattenscheid 01). In 10,59 Sekunden gewann er vor seinem Vereinskameraden Jan Schulte (10,66 Se-
kunden) und Stefan Schwab vom TSV Schwarzenbeck (10,74 Sekunden). Jonas Baseda vom ATB-Hamburg siegte im
Speerwerfen der Männer mit 69,56 Metern. Den Hochsprungwettbewerb der Männer entschied Florian Marten vom LAC
Berlin (1,96 Meter) für sich. Den Weitsprung der Frauen gewann Maike Goldkuhle vom USC Bochum mit 5,67 Metern.
Am Sonntag gehörte sie als Schlussläuferin der Siegerstaffel des USC über 4 x 100rn an (Siegerzeit: 48,03 Sekunden). Den
100m-Endlauf A der Frauen gewann Jeanine Simon vom Hamburger SV in 12,62 Sekunden und den Endlauf A über 200m
Maren Schulze von der LG Nord Berlin (24,39 Sekunden)
Nicht nur sportliche Leistungen wurden ausgezeichnet: In einer Pause wurde der sportliche Leiter des Pfingstsportfestes,
Hans-Hermann Neblung, geehrt. Ist er doch in den vergangenen Jahren selber “die Stimme" der Veranstaltung, die die An-
wesenden mit Neuigkeiten und Hintergrundinformationen versorgt. Neblung ist seit rund 40 Jahren für die Leichtathletikszene
in Zeven aktiv, er hat vor 25 Jahren auch das Pfingstsportfest in der Stadt am Walde mitinitiiert und ist heute noch der Motor
der Veranstaltung. Dafür erhielt er Beifall und ein Glasobjekt von Mara Zabel, der Vorsitzenden der LAV Zeven. Auch
Rainer Dohrmann, Abteilungsleiter der Leichtathleten im TuS Zeven, gratulierte Neblung,

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 8. Juni 2006
Zweikampfsieg
Leichtathletik: Svenja Drechsler qualifiziert sich

Von Hartmut Mahnkopf
Svenja Drechsler vom MTV Jahn Schladen qualifizierte sich in Zeven für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Watten-
scheid. Sie gewann das Speerwerfen der der B-Jugend mit 41,54m. Beim Pfingstsportfest Zeven waren auch die Crammerin
Nina Giebel (LG Weserbergland) und der Schöppenstedter Julien Karn (MTV Schöningen) dabei. Insgesamt starteten 850
Teilnehmer bei dem erstklassig besetzten Meeting. Dabei gab es große Teilnehmerfelder.
So traten zum Vorkampf der B-Jugend im Speerwurf 26 Athletinnen an. Sie hatten bei nur 11 Grad mit Sturmböen zu
kämpfen. "Es waren schwierige Verhältnisse. Wegen der vielen Werferinnen zog sich der Vorkampf 90 Minuten hin. Mit der
Wettkampfvorbereitung musste ich mich drei Stunden warm halten", berichtete Drechsler. Als die 17-Jährige Landesmeister-
in im dritten Durchgang 40,07m warf, hatte sie ihr erstes Ziel erreicht. Doch die hoch motivierte Sally David (Bramstedt) kam
Drechsler mit 39,32m recht nahe. "Das war richtig spannend. Dann übertraf ich mit dem letzen Wurf auf 41,54m die Meister-
schaftsnorm von 41m", schilderte die Schladenerin den Zweikampf. Damit hat sie als zweite des MTV Jahn Schladen nach
Sprinterin Julia Maaß die Fahrkarte nach Wattenscheid gelöst. Zuvor möchte Svenja Drechsler am Wochenende bei den
Landesmeisterschaften in Delmenhorst ihren Titel verteidigen.
Sprinterin Nina Giebel erlief sich bei den Frauen im Finale über 200m mit 24,76sek den zweiten Platz. Eine starke Leistung
bot sie auch über 100m. Dort schaffte sie im Vorlauf mit 12,02sek den Sprung in den Endlauf, den sie als Dritte in 12,13sek
beendete. Julien Karn steigerte sich als Siebter der Männer im 400m-Hürdenlauf (57,78sek). Über 100m kam er mit
11,40sek im D-Endlauf auf Platz zwei. Im Vorlauf hatte er sich auf 11,35sek verbessert. Weitsprung: 6,12m Rang 12.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Juni 2006
Ostfriesen laufen in Zeven zu Rekorden
Leichtathletik: Starke Norder Sprinter / Ehrung für Raukuc

Zeven
(ls). Zu Pfingsten zog es wieder 1000 Leichtathleten zum Sportfest nach Zeven. Mit dabei waren auch einige Ost-
friesen, die trotz widriger Witterungsbedingungen mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machten. Ostfrieslandrekord-
halter Siewert André steigerte seine Saisonbestmarke im 100-Meter-Sprint auf 10,72 Sekunden und schaffte somit in seinem
ersten Männer-Jahr gleich die Qualifikation für die DM. Die Überraschung war allerdings Paul Thieleke-Klein (TV Norden),
der seine Bestmarke von 11,04 Sekunden im Vorlauf zunächst auf 10,89 Sekunden drückte und sich im Finale nochmals auf
10,85 Sekunden verbesserte. Die beiden 20-Jährigen landeten auf den Plätzen drei und sechs. Ebenfalls gut in Form zeigte
sich der Norder Tobias Müller, der die 100 m in 11,08 Sekunden lief. Sören Vöhrs (ebenfalls TV Norden) lief die 400 m.
Der Deutsche Hochschulmeister sprintete die Stadionrunde in einer persönlichen Bestzeit von 48,57 Sekunden und landete
auf Platz vier, die 200 m sprintete er einen Tag später in 22,66 Sekunden.
Der A-Jugendliche Jan-Gerhard Onken vom VfL Germania Leer steigerte seine Bestzeit über 400 Meter und blieb erstmals
unter 51 Sekunden. In 50,29 Sekunden verfehlte er die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften lediglich um neun
Hundertstel Sekunden. Am zweiten Tag der Veranstaltung konnte er allerdings auf der doppelt so langen Distanz mit neuer
Bestzeit von 1:55,85 Minuten die Norm klar unterbieten.
In Top-Form zeigte sich auch Anna Raukuc von der Emder LG über die Hürden. Die B-Jugendliche sprintete die 100 Meter
Hürden in neuer Bestzeit von 14,58 Sekunden, die sie mit Rang sechs und 14,64 Sekunden im Finale nochmals bestätigte.
Über die 400 Meter Hürden siegte die 16-jährige mit über drei Sekunden Vorsprung in 61,43 Sekunden und stellte damit
gleichzeitig einen neuen Pfingstsportfestrekord auf, der ihr vom Veranstalter noch eine Prämie einbrachte. Vereinskameradin
Lena Schmitz kam bei der Jugend A auf 65,96 Sekunden. Speerwerfer Sven Bergmann vom SV Georgsheil bestätigte seine
Saison-Weiten und wurde im Feld der Männer Dritter mit 60,48 Metern. "

HAMBURGER ABENDBLATT vom 9. Juni 2006
Rekorde - und ein Traum von Peking

Zeven.
Das nationale Sportfest in Zeven genießt in der Leichtathletik einen ausgezeichneten Ruf. Und das dokumentierten
die Athleten auch zum Jubiläum der dreitägigen Veranstaltung. Die Leichtathletikvereinigung (LAV) Zeven ist schon seit 25
Jahren Ausrichter dieses bei Aktiven beliebten Sportfestes. Die Zuschauer erlebten Spitzensport, und das lag nicht zuletzt am
Qualifikationswettbewerb der Junioren für die Weltmeisterschaft in Peking. Paul Dittmer (19) vom MTV Hanstedt hofft auf
eine Teilnahme, unterbot mit 14,40 Sekunden die Norm für Peking über 110 Meter Hürden.
Sören Ludolph von der LG Nordheide siegte bei der männlichen Jugend A über 800 Meter in 1:53,27 Minuten und stellte
einen neuen Rekord auf. Ihre Schnelligkeit bewiesen auch die Nordheide-Läuferinnen über 800 Meter. Klaudia Neubauer
verbesserte bei der weiblichen Jugend A mit 2:12,13 Minuten den Vorjahresrekord. Jana Sussmann schraubte bei der weib-
lichen Jugend B die zu schlagende Zeit auf 2:11,19 Minuten.
Sascha Henning vom Buxtehuder SV qualifizierte sich über 400 Meter der B-Jugend mit 49,23 Sekunden für die deutschen
Jugendmeisterschaften in Wattenscheid. Lena Toben (A-Jugend) stellte als Dritte im Dreisprung mit 10,68 Meter einen neuen
Buxtehuder Vereinsrekord auf. Sascha Cordes vom TSV Wiepenkathen gewann mit 65,22 Metern das Speerwerfen der
Jugend A. Vereinskollegin Anna Klimek stand in Zeven gleich dreimal auf dem Siegertreppchen. Über 100 Meter der
Jugend A in 12,62 Sekunden und im Weitsprung mit 5,54 Meter als Siegerin, über 100 m Hürden als Zweite.

NORDWEST ZEITUNG vom 9. Juni 2006
Vitali Müller qualifiziert sich für Deutsche Juniorenmeisterschaft
Leichtathletik: 20-jähriger Molberger trumpft beim Pfingssportfest in Zeven über 1500 Meter groß auf

Cloppenburg/Zeven
(hg). Vitali Müller hat bei den Niedersachsenmeisterschaften über 3000 Meter Hindernis während des 25. Zevener Pfingssportfestes die Qualifikation für die Deutsche Juniorenmeisterschaft in Bautzen geschafft. In seinem ersten
Rennen über diese Distanz belegte der 20 Jahre alte Molberger Leichtathlet von der SG Essen/Garthe/Molbergen in 9:28,76
Minuten den zweiten Platz. Damit unterbot er die geforderte Norm (9:37 Minuten) deutlich.
Einen gelungenen Saisonauftakt feierte auch Lisa Seeger (SG EGM). Die Deutsche B-Jugendmeisterin über 800 Meter
stellte sich der Konkurrenz über 400 Meter und kam als Zweite in 57,76 Sekunden ins Ziel. Im Gegensatz zu Seeger be-
findet sich ihr Mannschaftskamerad Dean Dixon schon in absoluter Topform. Im Vorlauf über 100 Meter (Jugend A) ver-
besserte er sich auf 11,26 Sekunden. Damit blieb er nur sechs Hundertstel über der Norm, die zur Teilnahme an den
Deutschen Meisterschaften berechtigt. Im B-Endlauf landete er in 11,48 Sekunden auf Platz fünf. Pech für ihn: In seiner
Paradedisziplin Weitsprung musste der 18 Jahre alte Sportler aus Lastrup nach drei Versuchen verletzungsbedingt als Siebter
(6,41 Meter) aufgeben. Ebenfalls in guter Form präsentierte sich Marina Kortenbrock (SG EGM). Die B-Jugendliche ge-
wann die Konkurrenz im Hochsprung (1,67 Meter) und kam im Vorlauf über 100 Meter Hürden auf 15,54 Sekunden.
Für den BV Garrel setzte Jens Nerkamp ein Ausrufezeichen. Der B-Jugendliche lief die 1500 Meter in 4:15,32 Minuten.
Sein Clubkollege Fabian Kühling blieb bei der A-Jugend über dieselbe Strecke in 4:16,31 Minuten dagegen hinter den
Erwartungen zurück.
Mareike Maaß vom STV Barßel gelang in Zeven über 100 Meter indes ein echter Coup. Die A-Jugendliche blieb in 12,98
Sekunden erstmals unter 13 Sekunden. Obendrein belegte sie im Diskuswerfen Platz fünf (29,67 Meter). Ihr Bruder Jan-
Hauke stieß die Kugel bei der B-Jugend 11,61 Meter weit und wurde damit Elfter.

ZEVENER ZEITUNG vom 9. Juni 2006 (Online-Ausgabe)
"Verrücktheit gehört bestimmt dazu"
Interview mit Hans-Hermann Neblung - Viele Dank-E-Mails erhalten

Zeven
(mk). Das 25. Nationale Pfingstsportfest der Leichtathletikvereinigung (LAV) Zeven hatte am vergangenen Wochen-
ende tolle Leistungen und spannende Wettkämpfe zu bieten. Der sportliche Leiter der LAV, Hans-Hermann Neblung, stellt
sich den Fragen der Sportredaktion.
ZZ: Wie schafft man es, die Dinge im Vorfeld alle auf einen Nenner zu bringen? Bei welchen Leuten liegt die Hauptlast?
Neblung: Eine Veranstaltung, wie unsere bisher 25 Nationalen Pfingstsportfeste vorzubereiten, erfordert eine lange Vorplan-
ung und viele Kontakte zu Verbänden, Kadertrainern, Vereinen und auch zu Sponsoren, und nicht zuletzt zur Stadt Zeven
und zur Samtgemeinde. Die Hauptlast dafür liegt schon eindeutig bei mir. Nur was wäre eine noch so gut geplante Veran-
staltung ohne die richtigen Mitarbeiter an vielen Schlüsselstellen. Da sind unter anderem die Teams um Rainer Dohrmann,
Kay Kosmata, Leon Zabel und Elli Maxin. Dann steht und fällt jeder von uns organisierte Wettkampf mit den fachkundig
eingesetzten Kampfrichter- und Helferteams. Diesen Einsatz plant und regelt Mara Zabel.
ZZ: Neben dem sportlichen Angebot wurde für die Fans einiges arrangiert. Hätte das Zuschauerinteresse nicht größer sein
können. Was muss sich ändern?

Neblung: Das ist so nicht richtig. Wir haben im Verlauf der beiden Wettkampftage zu Pfingsten viele Besucher auf der An-
lage gehabt. Die Zevener Bevölkerung hat diese Veranstaltung angenommen und viel Interesse gezeigt. Unsere Wettkämpfe
sind nicht mit einem Fußballspiel zu vergleichen, das in knapp zwei Stunden abläuft. Ändern müsste sich vielleicht noch das
Interesse im Zevener Umland. Die Presse in Bremervörde und Rotenburg könnte mehr eingebunden werden und entsprech-
end berichten.
ZZ: Ihr Fazit zum Sportfest?
Neblung: Wir haben trotz der kühlen Witterung erstklassige Leichtathletik gesehen. Unsere Planung ist voll aufgegangen. Alle
Wettkämpfe liefen nach Zeitplan ab und Zeven war, wie es die vielen Dank-E-Mails bestätigen, wieder für alle eine Reise
wert.
ZZ: Sie waren zu Ihrer aktiven Zeit in der Leichtathletik sehr erfolgreich. Was hat sich bei den heutigen Aktiven geändert?
Neblung: Bei unseren heutigen Spitzenathleten hat sich zumindest zu damals von den Trainingsumfängen eigentlich nichts
wesentlich geändert. Das Training hat sich durch neue Erkenntnisse in der Trainingsmethodik und auch der Ernährungs-
wissenschaft sicher verändert, dadurch verzeichnen wir im Nachwuchsbereich eine große Dichte an Spitzenleistungen.
Mühevoll erarbeiten muss sich jeder auch heute noch seinen "Platz an der Sonne".
ZZ: Wie hält man es 25 Jahre aus, die Veranstaltung stets auf einem hohen Niveau zu halten?
Neblung: Diese Frage stelle ich mir auch manchmal. Das sind erstens meine langfristig aufgebauten Kontakte in jede Richt-
ung, Erfahrungen und neue Erkenntnisse, die ich bei vielen Veranstaltungen jährlich wieder sammle und nicht zuletzt die
Freude an der Leichtathletik. Es gehört sicher auch etwas Weitsicht dazu. Das Niveau zu halten, kann ich ganz einfach um-
schreiben - wir haben an jedem Platz den richtigen Mann, die richtige Frau. Alle sind absolute Fachkräfte in ihrem Bereich.
ZZ: Wie aktiv sind Sie selbst?
Neblung: Meine wettkampfmäßigen Aktivitäten habe ich nach einer Spitzeninfektion im Sprunggelenk eingestellt. Ich fühle
mich recht fit, beschränke mich aber auf gelegentliches Laufen im Wald.
ZZ: Was kommt nach der Ära Neblung?
Neblung: Es wird in Zeven weiterhin Leichtathletik geben. Auf welchem Niveau, in welchem Umfang kann ich nicht beant-
worten. Etwas "Verrücktheit" gehört bestimmt dazu, den Leichtathletikstandort Zeven aufrecht zu erhalten.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. Juni 2006
Georgsheiler Werfer hielten mit
Leichtathletik: SVG-Teilnehmer überzeugten mit vorderen Platzierungen

Georgsheil/Zeven.
Beim nationalen Leichtathletik-Pfingstsportfest in Zeven, das mit 1000 Athleten eine Rekordbeteiligung
verzeichnete, überzeugten die Georgsheiler Werfer mit vorderen Platzierungen. Speerwerfer Sven Bergmann bewies mit
60,48 Metern stabile Form und belegte am Ende Rang drei. Trotzdem haderte der Georgsheiler mit seiner Leistung, denn
nach locker durchgeführten Aufwärmwürfen hatte er sich größere Weiten vorgenommen.
Ähnlich erging es Wilko Schaa im Kugelstoßen, denn mit 13,50 m und dem dritten Rang bewegte er sich zwar im gewohnten
Rahmen der bisherigen Saisonergebnisse, aber der “Ausrutscher” nach oben wollte einfach nicht gelingen. Anschließend
reichte es für Schaa noch zum sechsten Platz im Diskuswurf, aber auch die erzielten 36,20 m zeigten nicht das wahre Können
des Sportstudenten. In diesem Wettbewerb belegte Senior Michael Mücher mit 36,80 m Platz fünf. Schüler-Mehrkampf-
talent Derk Peters beteiligte sich an den Wettbewerben der höheren B-Jugendklasse. Mit der schwereren Kugel erreichte er
13,75 m und Rang sieben, mit dem ungewohnten Diskus 33,78 m und Platz fünf.
Eine überragende Vorstellung bot in Zeven Sprinterin Mareike Peters (Bayer Leverkusen). Die Ex-Georgsheilerin, die für
eine Teilnahme an internationalen Einsätzen im deutschen Juniorenteam im Gespräch ist, setzte sich gegen starke Konkurrenz
nach hervorragenden 11,88 Sekunden im Vorlauf auch im Finale mit 12,06 Sekunden durch. Nebenbei gewann sie mit dem
Leverkusener Team auch noch die 4 x 100 m-Staffel in ausgezeichneten 45,47 Sekunden.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 10. Juni 2006
Starker Vitali Müller schafft “Quali” auf Anhieb
Erfolgreich über 3000 Meter Hindernis

Zeven/Cloppenburg.
Zur 25. Auflage des zweitägigen Sportfestes der LAV Zeven ist der Kreis Cloppenburg mit fast allen
Assen vertreten gewesen, wobei die 3000-Meter-Hindernis-Leistung von Vitali Müller besonders hervorzuheben ist. Mit fast
1000 Teilnehmern war das traditionsreiche Pfingstsportfest wieder einmal bestens besucht, trotz kühler Witterung gab es
einige ausgezeichnete Resultate.
Die Hindernisläufe waren in Zeven als Niedersachsenmeisterschaften ausgeschrieben. Einziger heimischer Vertreter war Vitali
Müller von der SG Essen/Garthe/Molbergen (SG EGM). Seit seinem fünften Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften
über 2000 Meter Hindernis vor zehn Monaten in Braunschweig, hatte der 20-jährige Molberger kein Bahnrennen mehr
bestritten. Inzwischen in die Männerklasse aufgestiegen, ging es jetzt über 3000 Meter Hindernis. Hinter dem überlegenen
Sieger Dirk Schwarzbach (LG Kirchdorf) belegte Vitali Müller in seinem ersten Rennen über diese Distanz Platz zwei und
unterbot mit 9:28,76 Minuten die Norm für die Deutschen Juniorenmeisterschaften Ende August in Bautzen (9:37 min.) klar.
Der Kreisrekord von Berthold Imholte aus Löningen, 1980 in Dortmund mit 9:26,1 Minuten aufgestellt, wurde noch einmal
verschont. Im 3000-Meter-Hindernislauf müssen 28 freistehende und sieben Wassergraben-Hindernisse übersprungen
werden. Die Höhe der Hindernisse beträgt 91,1 Zentimeter. Der Wassergraben ist 3,66 Meter lang und unmittelbar hinter
dem Hindernis 70 Zentimeter tief.
Erstmals seit dem Gewinn der Deutschen B-Jugendmeisterschaft über 800 Meter sah man Lisa Seeger (SG EGM) am Start.
Allerdings nicht auf ihrer Spezialstrecke, sondern über 400 Meter, stellte sie sich der Konkurrenz. Hinter der mit einer
deutschen Spitzenzeit siegenden Ester Cremer (ASV Köln, 55,82 sec.) gelang Lisa Seeger mit 57,76 sec. ein gelungener
Saisonauftakt.
Bei jedem Wettkampf mindestens eine Bestleistung: So lautet momentan die Devise von Dean Dixon (SG EGM). So auch in
Zeven. Im Vorlauf über 100 Meter der männlichen Jugend A verbesserte sich der Exfußballer auf 11,26 Sekunden und blieb
nur sechshundertstel Sekunden über der Norm (11,20 sec.) zur Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften. Im B-
Endlauf wurde Dixon dann Fünfter in 11,48 Sekunden. In seiner eigentlichen Paradedisziplin, dem Weitsprung, musste der
18-jährige Lastruper nach drei Versuchen als Siebter verletzungsbedingt aufgeben. In guter Form präsentierte sich auch
Marina Kortenbrock (SG EGM) im Hochsprung der weibl. Jugend B. Auch wenn die anvisierten 1,70 Meter (DM-Norm)
an diesem Tag noch zu hoch waren, gewann sie die Konkurrenz mit 1,67 Metern. Im Vorlauf über 100 Meter Hürden
erreichte die vielseitige Essenerin 15,54 Sekunden.
Einen guten dritten Platz errang Jens Nerkamp (BV Garrel) im 1500-Meter-Lauf der männl. Jugend B in 4:15,32 Minuten.
Mit 22 Startern fand dieser Wettbewerb eine hohe Resonanz. Nicht zufrieden war Klubkollege Fabian Kühling, der über
1500 Meter bei der A-Jugend am Start war. Als Siebter in 4:16,31 Minuten hatte Kühling im Vorfeld mehr erwartet.
Mareike Maaß vom STV Barßel blieb über 100 Meter erstmals unter 13 Sekunden. Die A-Jugendliche erzielte sie im Vor-
lauf 12,98 sec. und qualifizierte sich damit für den B-Endlauf. Hier belegte sie Rang fünf in 13,16 Minuten.
Im D-Endlauf wurde Wiebke Niemann (SG EGM) Zweite in 13,52 Sekunden. Mareike Maaß belegte obendrein mit 29,67
Meter Platz fünf im Diskuswerfen. Bruder Jan-Hauke stieß die Kugel 11,61 m und wurde damit Elfter bei der B-Jugend.

ZEVENER ZEITUNG vom 10. Juni 2006
Es war ein tolles Gefühl
Birte Bultmann spricht im Interview über ihr Heimspiel in Zeven
  
Zeven (mk). Die Einladung zum 25. Nationalen Pfingstsportfest der LAV Zeven nahm Birte Bultmann, die für die LG Braun-
schweig startet, gerne an. Damit hatte die Zevenerin endlich wieder einmal ein Heimspiel beim 1500 Meterlauf - und stand
der Zevener Zeitung für Fragen zur Verfügung:
ZZ: Wie war es für Sie, wieder einmal auf heimischen “Boden” zu starten?
Bultmann: Es war ein tolles Gefühl, nach 2003 wieder zu Hause zu laufen. Schön war zudem, dass viele Freunde und Be-
kannte vorbeigeschaut haben.
ZZ: Weshalb erfolgte Ihr Start über 1500 Meter im Männer-Feld. Waren die Damen enttäuscht darüber, nicht gegen eine
deutsche Spitzen-Frau aus dem Nationalteam laufen zu dürfen?

Bultmann: Der Veranstalter hat sechs gemischte Zeitläufe gemacht. Da ergab sich zwangsläufig, dass ich in meinem Rennen
nur gegen Männer laufen konnte. Um eine gute Zeit zu erzielen, war das natürlich, denn ich wurde automatisch gezogen,
optimal. Von den Frauen habe ich keine Kritik gehört.
ZZ: Was ist anders, wenn man in einem Männerfeld läuft?
Bultmann: Ich brauchte keine Tempoarbeit zu leisten. Die jugendlichen Läufer agierten leider etwas unkontrolliert. Da fehlt
die Erfahrung. Kommt eine Frau auf die Überholspur, verschärfen die plötzlich das Tempo.
ZZ: Die Zeit von 4:24,22 Min. ist wie einzuordnen?
Bultmann: Die Zeit war sehr gut. Damit bin ich zurzeit die viertschnellste auf der Unterdistanzstrecke in Deutschland.
ZZ: Sie haben in der Vergangenheit damit geliebäugelt, auf der 3000m-Hindernis-Strecke zu starten. Wäre Zeven nicht die
große Gelegenheit dazu gewesen?

Bultmann: Ich laufe auf Meetings wiederholt die Disziplin, doch es passte einfach nicht in mein Trainingsplan.
ZZ: Auf welches großes Ziel ist das Training derzeit ausgerichtet und über welche Strecke geht es dabei?
Bultmann: Das ist die Deutsche Meisterschaft am dritten Wochenende im Juli in Ulm. Ob ich über die 3000m-Hindernis oder
5000m laufen werde, entscheidet sich nach den DLV-Gala in Regensburg.
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