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Ergebnisse /
(Presse)-Berichte

© (Vor)-Silvesterläufe 2006 ©
- Nur Niedersachsen und Bremen -

Stand:
16. Januar 2007

Hinweis: 
Am 31. Dezember wurden hier alle Ausschreibungen, Vorab-Infos und Vorberichte gelöscht. Diese Infos sind aber weiterhin über
die Archivseite -
PDF oder Word - abrufbar. (Ausschreibungen nur noch zum Teil)
Hier auf der Seite werden jetzt in den nächsten Tagen alle verfügbaren Ergebnisse und (Presse)-Berichte veröffentlicht.
Zuletzt aktualisiert:
==> 30.12.: Uenzen (Ergebnisse / Bericht)
==> 31.12.: Archivseite / Ergebnisse: Wolfsburg / Nordenham / Hannover / Lilienthal / Drochtersen / Osnabrück / Bernshausen /
Hasede / Emmerthal / Emden / Mühlen / Gifhorn 
==> 01.01.: Bad Harzburg (Ergebnisse) 
==> 02.01.: Presseberichte: Emden (2) / Emmerthal (2) / Lüchow / Bad Harzburg / Mühlen (3) / Gifhorn / Salzgitter / Stuhr-
Fahrenhorst / Midlum / Drochtersen (2) / Winsen/Aller / Sögel / Augustendorf/Thülsfelder Talsperre (3) / Nordenham / Hasede /
Bernshausen / Ergebnisse: Poggenhagen / Stuhr-Fahrenhorst  
==> 03.01.: Lilienthal (Pressebericht) / Osnabrück (Bericht) 
==> 05.01.: Lüchow (Ergebnisse) 
==> 10.01.: Großburgwedel (Ergebnisse) 
==> 12.01.: Salzgitter (Ergebnisse) 
==> 16.01.: Augustendorf (Ergebnisse) 
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34. Silvester-Crosslauf in Winsen-Borstel am 17.12. (Ergebnisse / Zwei Presseberichte)
22. Vorsilvesterlauf in Bremerhaven am 17.12. (Ergebnisse)
22. Vorsilvesterlauf in Uenzen am 30.12. (Ergebnisse / Bericht)     
34. Silvesterlauf in Drochtersen am 31.12. (Ergebnisse / Zwei Presseberichte)
16. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31.12. (   )
27. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31.12. (Ergebnisse / Bericht)     
7. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)      
22. Silvesterlauf in Hasede am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)   
31. Silvesterlauf in Emmerthal am 31.12. (Ergebnisse / Zwei Presseberichte)    
24. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)    
20. Silvesterlauf in Nordenham am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)     
19. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31.12. (Ergebnisse)    
30. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31.12. (Pressebericht / Ergebnisse)     
30. Silvesterlauf in Augustendorf (Thülsfelder Talsperre) am 31.12. (Drei Presseberichte / Ergebnisse)      
29. Silvesterlauf in Emden am 31.12. (Ergebnisse / Zwei Presseberichte)      
30. Silvesterlauf in Salzgitter am 31.12. (Pressebericht / Ergebnisse)       
19. Silvesterlauf in Mühlen am 31.12. (Ergebnisse / Drei Presseberichte)      
25. Silvesterlauf in Gifhorn am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)      
33. Silvesterlauf in Midlum am 31.12. (Pressebericht)        
21. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31.12. (Ergebnisse)        
20. Silvesterlauf in Lüchow am 31.12. (Pressebericht / Ergebnisse)    
21. Silvesterlauf in Sögel am 31.12. (Pressebericht)
27. Silvesterlauf in Winsen/Aller am 31.12. (Pressebericht)       
10. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31.12. (Ergebnisse)      
2. Silvester-Marathon in Lilienthal am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)      
29. Silvesterlauf in Wolfsburg am 31.12. (Ergebnisse)  
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34. Silvester-Crosslauf in Winsen-Borstel am 17. Dezember 2006

Ergebnisse  

Presseinformation vom 19. Dezember 2006 (Von Markus Steinbrück)
Erfolgreiche Familienausflüge zum Silvester-Crosslauf nach Borstel
Winsen.
Gut zu belaufende Strecke, trockene Witterung, stimmungsvolle Atmosphäre, attraktive Sachpreise und viele begeis-
terte Schülerinnen und Schüler - der 34. regionale Silvester-Crosslauf der LG Nordheide “Rund um den Borsteler Habichtshorst”
im Winsener Stadtteil Borstel hatte eigentlich alles, was zu einer gelungenen Crossveranstaltung dazugehört. Lediglich beim
Blick auf die Gesamtteilnehmerzahl trübte sich bei den LG-Verantwortlichen um Birgit Dietschmann und Gerd Prüsmann das
sonst so fröhliche Gesicht. Lediglich 121 Läufer hatten den Weg in den Forst Habichtshorst gefunden.
Besonders deutlich wurde die mäßige Beteiligung bei der Männer-Langstrecke über 9200 Meter. Hier wagten nur drei Cross-
cracks den Versuch, Titelverteidiger Tim Tomczak (LG Nordheide) vom Thron zu stoßen. Der konnte sich sogar noch eine kurze
Pinkelpause in einer der sechs Runden leisten und erreichte dennoch unangefochten nach exakt 33 Minuten als Erster das Ziel.
Mit 41 Sekunden Rückstand folgte sein Vereins- und Trainingskamerad Roland Rohde. Bekannte Namen setzten sich auch auf
der 6300-Meter-Schleife der Senioren durch. Bei ihrem letzten Auftritt als M-40-Senioren wechselten sich die Hittfelder Rolf Helm-
boldt und Detlef Peters in der Führungsarbeit ab. Trotz eines Sturzes auf dem zum Teil aufgeweichten Untergrund siegte der 44-
jährige Helmboldt in 22:38 min mit 19 Sekunden Vorsprung vor dem gleichaltrigen Peters.
In den großen Fußstapfen von Papa Rolf wandelte in Borstel der für den TSV Stelle startende Rico Helmboldt. Der Siebenjährige
gewann die 1500 Meter der jüngsten Schüler M 8 mit einer Sekunde Vorsprung vor Vereinskamerad Tobias Meyer. Ricos sechs-
jährige Schwester Lena Helmboldt (ebenfalls TSV Stelle) wurde bei den jüngsten Schülerinnen Vierte über 1500 Meter. Noch ein Stückchen erfolgreicher als die drei Helmboldts aus Ashausen schnitten beim Silvester-Crosslauf der LG Nordheide die drei
Töchter der Familie Meyer-Ranke aus Handeloh ab. “Drei Töchter - drei Siege”, lautete hier das Motto. Die 13-jährige Carlotta war
über 1500 Meter Schnellste des gesamten Laufes und siegte demzufolge auch bei den Schülerinnen W 13. Nur acht Sekunden
später folgte ihre vier Jahre jüngere Schwester Josefine (Siegerin bei Schülerinnen W 9). Das perfekte Familienergebnis rundete
Henrietta als schnellste elfjährige Schülerin ab. Die drei jungen Damen gingen für den TSV Eintracht Hittfeld an den Start.
Insgesamt fünf Einzelsiege erstritten die Nachwuchsläufer des TuS Finkenwerder. Von den Jugendlichen der LG Nordheide
setzen sich insbesondere Jana Sussmann (weibliche Jugend B), Lorina Buhr (weibliche Jugend A) und Oliver Tödter (männliche
Jugend A) in Szene. Hendrik Spöring aus Pattensen feierte am Tag des Laufes seinen 16. Geburtstag. Der B-Jugendliche von
der LG Nordheide beschenkte sich selbst mit dem zweiten Platz über 4800 Meter.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 20. Dezember 2006
Crosslauf mit Tradition
120 Athletinnen und Athleten waren bei der Traditionsveranstaltung im Waldgebiet Habichtshorst in Borstel am Start

Von Peter Hansaul
Borstel. Das war also schon der 34. Silvester-Crosslauf, den die LG Nordheide im Habichtshorst organisierte. Und wohl genau
so lange schon steht Helmut Schöning mitten im Wald im Winsener Ortsteil Borstel und waltet seines Amtes. Er sagt jedem an,
wie viel Runden er noch laufen muss oder ob er schnurstracks die 100 Meter bis zum Ziel durchrennen kann. Sein Kommando
kann deshalb für manchen Teilnehmer einen negativen Beiklang haben. "Sag jetzt gar nichts, kein Wort", rief ihm beim Lauf der
Männer über 4800 Meter der Läufer mit der Kappe schon von Weitem zu. "Aber es nützt nichts", kam die mitfühlende, aber uner-
bittliche Antwort von Helmut Schöning, "du musst noch eine Runde laufen." Und die stand Olaf Jaensch, der Hobbyläufer ohne
Verein, auch noch durch. Er benötigte genau 26 Minuten dafür. Der Schnellste in diesem Lauf, Tobias Heyne vom TSV Eintracht
Hittfeld, war da schon seit neun Minuten im Ziel. Dabei ist Tobias noch B-Jugendlicher, mit seiner Zeit von 17:03 Minuten war er
sogar 13 Minuten schneller als der A-Jugend-Sieger Oliver Tödter aus der starken Läufergruppe der LG Nordheide.
"Früher", sagte Rundenzähler Schöning, "waren bei unserem Hauptlauf über 9200 Meter nationale Spitzenläufer am Start." So
trug sich vor Jahren der Hamburger Arne Gabius in die Siegerliste ein, der inzwischen in der von Olympiasieger Dieter Baumann
betreuten Läufergruppe zu Deutschlands besten Mittelstrecklern zählt. Diesmal waren auf der langen Strecke überhaupt nur vier
Männer unterwegs. So wurde es ein leichtes Heimspiel für Tim Tomczak, der in unmittelbarer Nähe der Strecke wohnt. Der
Spitzenläufer der LG Nordheide siegte in 33 Minuten und war 41 Sekunden schneller als Teamkollege Roland Rohde. "In diesem
Jahr ist die Beteiligung mit 120 Athleten eher dürftig", sagte Birgit Costard, die 2. Vorsitzende der LG Nordheide. Sie organisierte
im Wald die sieben Wettbewerbe. Vorsitzende Birgit Dietschmann saß derweil in Borstel bei ihren Eltern am Computer. Ihr Sohn
fuhr als Fahrradkurier die Ergebnisse hin und her und kam mit ausgedruckten Urkunden zur Siegerehrung zurück zu Sprecher
Markus Steinbrück. Der ist auch schon so lange dabei, dass er von den meisten Aktiven kleine Geschichten erzählen kann. "Mit
der Nummer 488 ist Herbert Bundt, Friseurmeister aus Rottorf. Der hat ein oder zwei künstliche Hüftgelenke." Und gewann bei
den Senioren M70 über 6300 Meter in 33:47 Minuten. Der Schnellste (22:38 min.) über diese Distanz, Rolf Helmboldt von Ein-
tracht Hittfeld, war im Matsch auf den Bauch gefallen und doch wieder an seinem Hittfelder Kollegen Detlef Peters vorbei ge-
zogen, der als Zweiter 19 Sekunden später im Ziel war.
Zu einem familiären Wettstreit wurde das Rennen der B- und D-Schülerinnen über 1500 Meter. In dem Gedränge am Start waren
gleich drei Schwestern im Trikot von Eintracht Hittfeld. Als Gesamtsiegerin lief Carlotta Meyer-Ranke in 5:37 Minuten über die
Ziellinie. Sie ist mit 13 Jahren auch die Älteste des schnellen Trios. Zweite im Ziel war Jana Hupfer aus der jungen Läufergarde
es TuS Finkenwerder. Mit 5:54 Minuten wurde sie Siegerin bei den Schülerinnen bis zwölf Jahre. Nur eine Sekunde dahinter
wurde die kleine Josefine Meyer-Ranke Dritte der Gesamtwertung. Sie ist neun Jahre alt und siegte in ihrer Altersklasse in 5:45
Minuten. Henrietta, die Dritte der Meyer-Ranke-Mädchen, siegte in 6:28 Minuten in der Altersgruppe W11. Für den TuS Finken-
werder hatte Catharina Mewes in diesem Lauf noch in der W8-Altersklasse gewonnen. Jonas Beelitz bei den Schülern M 9,
Glenn Büttcher bei den Schülern M12 und Jon Mewes bei den Schülern M13.

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22. Vor-Silvesterlauf in Bremerhaven am 17. Dezember 2006 


Ergebnisse  

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22. Vor-Silvesterlauf in Uenzen am 30. Dezember 2006  Alle Infos

Ergebnisse

Presseinformation vom 30. Dezember 2006 (Veranstalter) 
Neue Teilnehmer- und Streckenrekorde beim 22. Uenzer Vor-Silvesterlauf
Fast alle Rekorde fielen beim diesjährigen Lauftreffen in Uenzen. Insgesamt 133 Teilnehmer (bisher Höchstzahl 80 Teilnehmer)
liefen oder walkten die 7,5 km lange Strecke von Uenzen nach "Holschenböhl". Bei unerwartet guten Bedingungen und starkem
Rückenwind wurden alte Streckenrekorde beim Laufen und Walking verbessert. Bei den Damen lief Birgit Schwers (LG Kreis
Verden) in 31:15 Minuten auf den ersten Platz vor Mia Fiedler (Warpe) in 33:43 und Sandra Ehlers (Weyher Lauftreff) in 33:49.
Bei den Herren verbesserte Ironman Horst Wittmershaus seinen eigenen Streckenrekord auf starke 24:16 Minuten, zweiter
wurde der ehemalige Bremer Marathonmeister Frank Themsen in 25:09 vor Michael Trense (LG Kreis Verden), 26:38.
Die Teilnehmerzahl beim zum zweiten Mal stattfindenden Walking verdoppelte sich. Neuen Streckenrekord bei den Damen
walkte Vorjahressiegerin Anja Runge (TSV Barrien) in 50:48 Minuten vor Ute Abendroth in 53:38 und Tanja Otersen (SV Hoyer-
hagen), 58:05. Bei den Herren verbesserte der 65-jährige Gerd Harde (TSV Daverden) den Streckenrekord auf 50:50 Minuten.
Zweiter wurde Günter Grommisch (TSV Daverden) in 53:03 und Dritter der 12-jährige Tobias Otersen (SV Hoyerhagen) in 53:42
Minuten. Jüngste Teilnehmerin war mit 9 Jahren Kristin Benjes (Bruchhausen-Vilsen) und ältester Teilnehmer Hans-Georg Engler
(Weyher Lauftreff) mit 70 Jahren.


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34. Silvesterlauf in Drochtersen am 31. Dezember 2006  

Ergebnisse 

STADER TAGEBLATT vom 2. Januar 2007
Silvesterlauf: Streckenrekord vom Winde verweht
Sportlicher Jahresabschluss des TVG Drochtersen: Ralf Salih zum ersten und Birgit Friedrich zum zehnten Mal auf
Platz eins
Drochtersen
(nib). Für die Sieger ertönten Fanfaren. Jede Platzierung wurde einzeln verkündet. “Drochtersen wird olympisch",
erklärte Drochtersens Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch mit einem verschmitzten Lächeln. Lokalmatadorin Birgit Friedrich
(TVG Drochtersen, 43:21 min) erreichte die Ziellinie nach zehn Kilometern zum zehnten Mal als beste Frau. Auf den Plätzen
zwei und drei folgten Marianne Schier (TVG Drochtersen / 47:19 min) und Verena Heller (Radlexpress Feucht/47:37 min).
Schnellster Läufer an diesem Tag: Ralf Salih aus Otterndorf (32:59 min). 538 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten am Sil-
vestertag in den verschiedenen Disziplinen im Kehdinger Stadion in Drochtersen. Für viele Teilnehmer war Ralf Salih nicht unbe-
dingt der Neuling. Er hatte bereits den Stader Altstadtlauf 2006 gewonnen. Peter Smolinski (HSV / 36:09 min) und Tirno Meyer
(BSG Polizei Hamburg) landeten auf den Plätzen zwei und drei. Nach den 1000 Metern durchrissen David Westphely (Sportclub
Hemmoor / 3:40 min) und Gesa Rusch (VfL Stade / 3:43 min) das Zielband.
Den seit 1991 bestehenden Streckenrekord von Peter Smolinski wollte Ralf Salih knacken. "Zur Halbzeit war ich noch gut auf
Kurs", sagte der Sieger, "doch der Gegenwind auf dem zweiten Streckenabschnitt war zu stark." Der persönliche Rekord des
Otterndorfers liegt bei 31:48min. Ralf Salih startete für das Studienseminar in Stade. Dort absolviert er zurzeit die Fächer Sport
und Wirtschaftswissenschaften. Sein Fachleiter hatte ihn zum Start in Drochtersen überredet. "In fünf Jahren ist mein Sohn
Eike-Christian soweit, um meinen Rekord einstellen", erklärte der zweitplatzierte Peter Smolinski, seit dem 1. Januar wieder
Mitglied des HSV. 1991 hatte Peter Smolinski den bisher ungebrochenen Streckenrekord mit 32:02 min aufgestellt. Die neue
Bestmarke soll dann natürlich in der Familie bleiben.
Wer Meister werden will, muss mehr machen als die anderen", verkündete Helmut Willuhn, Trainer des Kreisligisten und Tabell-
enführers VfL Horneburg, und startete mit einigen seiner Spieler auf dem Silvesterlauf. Ältester Starter im Feld war mit 77 Jahren
Friedrich Prehn vom Post SV Buxtehude. Er landete auf Rang drei (1:05:18 std.) in der Altersklasse Männer 70 hinter Siegfried
Schreiber (SV Bliedersdorf / 53:59 min) und Hans-Heinrich Junge (Post SV Buxtehude / 56:38 min).
Das Teilnehmerfeld kratzte stark an den Teilnehmerrekorden. Dabei stand nach den schweren Sturmböen am Abend zuvor ein
großes Fragezeichen vor dem Start. Am Silvestermorgen war der Drochterser Hafen noch teilweise überflutet und die Veran-
stalter erwägten, zum Unmut einiger Starter, eine leichte Verlegung und Verkürzung der Strecke. Doch dann die Entwarnung.
Als der Vereinsvorsitzende der TVG Drochtersen, Alfred Przygoda, den Startschuss gab, präsentierte sich die Laufstrecke
wieder in gewohnter Länge und Verlauf.
Während die eine Gruppe den neuen Rekorden hinterherjagt, nutzen die anderen den Lauf als letzten, gemütlichen Vereinstreff
des Jahres. Der Post SV Buxtehude reist traditionell mit großer Sportler-Riege an. Auf die Wanderer aus Dornbusch wartet stets
eine Verpflegungsstation am Hafen und nach der Tour treffen sich die Mitglieder am eigenen Buffet in der Halle.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 2. Januar 2007
Erst vom Hochwasser bedroht, dann neuer Teilnehmerrekord
Tradition TV Germania Kedingen hatte über 500 Aktive beim Silvesterlauf am Start

Von Günther Bröde
Drochtersen. Das hatte es beim Silvesterlauf des TV Germania Drochtersen noch nicht gegeben. Ausgerechnet der vielleicht
schönste Streckenabschnitt, die Senke am Hafen vor dem Aufstieg zum Deich, stand bis kurz vor dem Startschuss unter
Wasser. Eine alternative Streckenführung musste erwogen werden. Erst fünf Minuten vor zwölf kam dann aber doch die Entwarn-
ung: Der 34. Lauf musste doch nicht umgeleitet werden, weil sich das Hochwasser gerade noch rechtzeitig zurückgezogen
hatte.
365 Läufer - das bedeutete einen neuen Teilnehmerrekord - schickte Organisator Alfred Przygoda um Punkt zwölf Uhr auf die
gewohnte Strecke. Ein gewohntes Bild auch im Ziel - Lokalmatadorin Birgit Friedrich war einmal mehr die schnellste Frau über
zehn Kilometer und feierte mit ihrem zehnten Sieg zugleich ein kleines Jubiläum.
Damit verkörpert die Leiterin des Lauftreffs des TV Germania Drochtersen genau die Kontiniutät, für die auch der alljährliche Sil-
vesterlauf steht. Nur 1999, als die Leipzigerin Angelika Dreock mit 39:35 Minuten einen bis heute gültigen Streckenrekord auf-
stellte, hieß in den letzten elf Jahren die Siegerin nicht Birgit Friedrich, die sich mit 43:21 Minuten ihren zehnten Eintrag in die
ewige Bestenliste erlief. Die Konkurrenz aus der eigenen Familie durch Tochter Kathrin (253. im Gesamtfeld) brauchte sie noch
nicht zu fürchten, zumal diese sich sportlich ganz auf Handball konzentriert. Ebenfalls mit Erfolg, denn im Januar wird die 15-
Jährige, die in der Regionalliga-A-Jugend des Buxtehuder SV spielt, in Essen ihren dritten Lehrgang mit der deutschen Jugend-
Nationalmannschaft absolvieren und hofft dabei auf ihren ersten Einsatz als Rückraumspielerin im Nationalteam, für das zwei
Länderspiele gegen die Niederlande auf dem Programm stehen. "Mein Ziel ist es, bei der Jugend-Europameisterschaft 2007 da-
bei zu sein", sagte sie selbstbewusst.
Zuversicht demonstrierte auch der spätere Sieger bei den Männern, Ralf Salih, der für das Studienseminar Stade an den Start
ging. Der 25 Jahre alte Lehramtskandidat hatte schon den Stader Altstadtlauf gewonnen und rannte auch in Drochtersen der
Konkurrenz von Beginn an auf und davon und erreichte mit 32:59 Minuten eine hervorragende Zeit. Den Streckenrekord des
Buxtehuders Peter Smolinski (jetzt Hamburger SV) aus dem Jahr 1991 von 32:02 Minuten konnte er dabei aber nicht gefährden.
"Der bleibt sowieso in der Familie", sagte Smolinski, der mit 36:09 Minuten abgeschlagen Zweiter wurde, nach dem Zieleinlauf.
Sein 14 Jahre alter Sohn Eike-Christian werde in fünf Jahren den Rekord seines Vaters brechen, wagte Smolinski eine konkrete
Voraussage, die nicht nach einem Scherz klang.
Lauforganisator Alfred Przygoda war mehr als zufrieden. Zusammen mit den Nordic-Walkern, Wanderern und den Kindern- und
Jugendlichen, die im Kehdinger Stadion 1000 Meter absolvierten, waren es rund 550 Aktive, die der TV Germania Drochtersen zu
einer letzten sportlichen Anstrengung im alten Jahr bewegen konnte.

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16. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31. Dezember 2006

Ergebnisse (Nicht verfügbar, da in diesem Jahr keine Zeitnahme) 

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27. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31. Dezember 2006

Ergebnisse  

Sao Paulo Feeling beim 27. OTB-Silvesterlauf
Von Gerald Nolte (3. Januar 2007)
Beim 27. OTB- Silvesterlauf genossen sage und schreibe 1802 Läuferinnen und Läufer, Walker und Bambiniläufer das “Sao-
Paulo”-Feeling. Anfeuernde Fans an der Strecke, ein Zuschauerspalier im Ziel und eine ausgelassene Stimmung unter den vielen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern - die diesjährige Auflage der Osnabrücker Kultveranstaltung brauchte sich vor seinem großen
Vorbild aus Brasilien wahrhaft nicht mehr zu verstecken. Mit der Teilnehmerzahl war der Osnabrücker Silvesterlauf erneut der
größte Lauf in Niedersachsen; selbst der Silvesterlauf rund um den Maschsee in der Landeshauptstadt Hannover mit 1700
Läuferinnen und Läufern wurde noch übertroffen.
Dabei sorgte eine Orkanböe gleich zu Anfang der Veranstaltung für Aufregung, als sie das Start-Ziel-Banner zum Einsturz
brachte. Doch von diesen Unwägbarkeiten ließen sich Laufenthusiasten nicht im geringsten abschrecken und begaben sich bei
bestem Laufwetter gut gelaunt auf ihren sportlichen Jahresausklang. “Beim ersten Lauf waren 181 Teilnehmer am Start, bei der
Jubiläumsauflage vor drei Jahren kamen über 1824 Läuferinnen und Läufer, doch das bei dem Regenwetter am heutigen Silvester-
morgen noch mehr als 1800 Teilnehmer am Start waren, übertrifft alle Erwartungen”, zeigte sich Organisationschef Reinhold
Tegeder sichtlich beeindruckt von der Resonanz bei der 27. Auflage. Dabei findet der Walking-Wettbewerb immer größeren An-
klang; diesmal walkten fast 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den schönen Strecken im Heger- und Natruper Holz. Aber
auch der Bambinilauf mit knapp 100 Kindern erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit.
Die weiteste Anreise verzeichnete Thorsten Schneiker aus Mittel-Schweden. Er nahm eigens für den Silvesterlauf eine Fahr-
strecke von über 1500 Kilometern auf sich. Das Wohlfühlgefühl beim Laufen genoss auch Polizeichef Michael Maßmann; neben-
her konnte er sich von den polizeilichen Absperrungen an der Oberen Martinistraße überzeugen. “Ohne Silvesterlauf würde am
Jahresende richtig was fehlen”, waren auch die Läuferinnen und Läufer einmal mehr begeistert von dem Flair der Veranstaltung,
die in dieser Form in Osnabrück und Umgebung wohl einzigartig ist. Als außerordentlich vorteilhaft erwies sich die Möglichkeit,
die Startunterlagen bereits einen Tag vor dem Wettkampf abzuholen. “Rund die Hälfte aller Läuferinnen und Läufer hat davon Ge-
brauch gemacht”, weisen die Verantwortlichen auf die positive Resonanz hin. Dabei überzeugt beim Silvesterlauf die Kombination
zwischen Volks- und Leistungslauf genauso, wie die Zeitmessung mittels des Chips-Systems, die eine sekundengenaue und
präzise Zeiterfassung unmittelbar nach dem Zieleinlauf gewährleistet.
In Abwesenheit des 10.000m-Europameisters und Streckenrekordinhabers Jan Fitschen, der bei einem internationalen Silvester-
lauf in Trier Vierter wurde, siegte bei den Männern über 10 km Maik Wollherr (LG Osnabrück) in 34:24 Minuten mit 20 Sekunden
Vorsprung vor Klaus Eckstein (LC Nordhorn) und Ingo Assmann (Tura Melle) in 34.65 Minuten. Bei den Damen erreichte Manuela
Köhne (LGO) in 39:23 Minuten als Erste das Ziel vor Jutta Karsch vom SC Herringhausen in 40:51 Minuten. Über 5,6 km setzte
sich Elmar Remus von der LC Solbad Ravensberg in 18:49 Minuten vor Axel Keil vom SC Melle in 18:56 Minuten und Jannek
Schweer (LGO) in 19:27 Minuten durch. Bei den Damen siegte die ehemalige OTB-Läuferin Christine Hentke aus Hamburg in
23:44 Minuten vor Johanna Suerbaum (LGO) in 24:48 Minuten und Lisa Zagratzki (OTB) in 24:50 Minuten.
An allen 27 Läufen teilgenommen hat der 73-jährige Andreas Ungemach; ältester Teilnehmer war der 80-jährige Heinrich Vocke.
Mit Reinhard Sliwka (Sport-Dezernent in Osnabrück), Carl-Ludwig Thiele (Mitglied des Bundestages) und Guido Halfter (Bürger-
meister Bissendorf) nahm auch politische Prominenz an dem Lauf teil. Dem Betreuerteam mit Reinhold Tegeder, Petra und Erich
Avermann, Christina Detmer, Ingrid Haferkamp sowie der OTB-Dienstagsabteilung an der Spitze gebührt der Dank der Teil-
nehmer innen und Teilnehmer für die nahezu perfekte Organisation. 

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7. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31. Dezember 2006 

Ergebnisse 

EICHSFELDER TAGEBLATT vom 2. Januar 2007
Schwarzbach siegt mit Streckenrekord
Bernshausen
(mbo). Der Favorit hängte nicht nur alle Konkurrenten ab, sondern stellte beim siebten Eichsfelder Silvesterlauf
auch einen neuen Streckenrekord auf. Dirk Schwarzbach (TSV Kirchdorf) siegte über 10 000 Meter in 31:20 Minuten und ver-
besserte die alte Bestmarke von Jürgen Austin-Kerl (GW Kassel) um genau 20 Sekunden. Bester Eichsfelder über die zehn
Kilometer war Daniel Hublitz. Der Duderstädter verlor zwar zu Beginn der zweiten Runde um den Seeburger See den Anschluss
an die Spitze, lieferte sich dann mit Ralf Moog (Osterode) aber ein packendes Duell um Rang fünf und entschied es am Ende
auch für sich. Während Hublitz mit Abschneiden und Zeit (35:20) zufrieden war, zeigte sich Thorsten Schmidt als zweitbester
Eichsfelder trotz des siebten Platzes enttäuscht: "Ich war nicht gut drauf”, kommentierte der Rhumspringer seine Leistung
(36:24).
Gut drauf war Deutschlands sechstbester Marathonläufer. Schwarzbach wartete mit einem Start-Ziel-Sieg auf. Nach der ersten
Runde hatten der zweitplatzierte Ex-Göttinger Knut Höhler (Hans Grohe Team Schwarzwald) sowie Vorjahressieger Sebastian
Hanelt und Thorsten Wienecke (beide LG Göttingen) noch Sichtkontakt zum späteren Sieger. Dem gleichmäßig hohen Tempo
des Hannoveraners konnten die Verfolger während der zweiten Runde aber nicht mehr folgen. Mit weitem Vorsprung bog Dirk
Schwarzbach auf die Zielgerade ein und legte ­ den Rekord auf Augen ­ sogar noch zu. "Der letzte Kilometer war sehr schnell ­
da wurde ich von den Zuschauern getragen”, freute sich der Blondschopf über die lautstarke Anfeuerung. Nicht nur der eigene
Erfolg bot Schwarzbach Grund zur Freude. Im 5000-m-Lauf der Frauen hatte seine Freundin Dorothea Lenk (VfV Hildesheim) die
Nase deutlich vorn. Zudem glänzte sein Freund Patrick Hublitz (LG Eichsfeld), Sohn von Silvesterlauf-Organisator Hartmut
Hublitz, über die Fünf-Kilometer-Distanz mit einem dritten Platz.
Spannender Schlussspurt
Mit einem solch guten Resultat hatte Hublitz Junior nicht gerechnet. Der Cousin von Daniel ist auf zwei Bahnrunden spezialisiert
und auf der 800-m-Strecke auch niedersächsischer Polizeimeister. Auf der Rundstrecke um den See musste sich der 25-Jährige
erst auf der Schlussgeraden von Hendrik Becker (3athlon.org) und vom siegreichen Sascha Großheim (SV Worbis) geschlagen
geben. Für den 16-jährigen Großheim war das Rennen von Bernshausen um den Seeburger See zurück zur Bernshäuser Mehr-
zweckhalle der letzte Start für seinen bisherigen Verein. Mit Jahresbeginn ist der B-Jugendliche aus Bernterode zum Laufclub
Erfurt gewechselt. Auch sein Erfolg war ein Favoritensieg. Großheim gehört zum Bundeskader seiner Altersklasse im Lang-
streckenlauf und hält über fünf Kilometer die nationale Bestzeit im Straßenlauf.

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22. Silvesterlauf in Hasede am 31. Dezember 2006  


Ergebnisse 

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Haseder Silvesterlauf: Magische Grenze geknackt
(wgk).
Zum ersten Mal ist die “magische 1000-er-Grenze” bei einem Silvesterlauf in Hasede geknackt worden. Am letzten Tag
des Jahres 2006 hatten 1016 Läuferinnen und Läufer einschließlich einiger Nordic Walker und der Schnupperläufer ihre Meldung-
en abgegeben, um das Jahr mit einem Fünf- oder Zehnkilometerlauf ausklingen zu lassen. Schon zum dritten Mal hintereinander
gewann der A-Jugendliche Jonathan Haas von Eintracht Hildesheim den Silvesterlauf über 5 km. Zu seiner eigenen Überraschung
siegte im Rennen über die 10-km-Distanz der erfahrene Hildesheimer Triathlet Christian Oelve (TriAs). Bei den Damen erreichte
die jugendliche Leichtathletin Johanna Käfer (Eintracht Hildesheim) nach 5 km als Erste das Ziel. Schnellste Läuferin über 10 km
war Annett Schröder (Hannover 96). Dass am Ende nicht alle Hobbyjogger ihre Meldungen erfüllten, zu den Läufen kurzfristig
nicht antraten oder das Ziel vor der Turnhalle an der Dechant-Bluel-Straße nicht erreichten, lag wohl in erster Linie am orkan-
artigen Gegenwind in der Haseder Feldmark, dem mehrere Freizeitjogger zum Opfer fielen.
Ohne Ausnahme stöhnten auch die durchtrainierten Spitzenathleten über den heftigen Sturm, nachdem sie in der Zielschleuse
angekommen waren. So war dieser 22. Silvesterlauf der Turngemeinschaft Keramika und des Lauftreffs TuS Hasede geprägt von
taktischem Geplänkel in den Spitzengruppen. Die Läufer mussten sich ihre Kräfte gut einteilen. Kein Läufer hatte den Mut, sich
abzusetzen vom Feld und mit breiter Brust allein den Kampf gegen den Wind aufzunehmen. Alle Rennen wurden so erst auf den
letzten 400 Metern entschieden.
Christian Oelve, der Sieger über 10 km, 28 Jahre alt, begeisterter und erfolgreicher Hildesheimer Triathlet, hatte schon im Jahr
2000 ein Rennen in Hasede gewonnen, mischte zunächst in einer Sechsergruppe mit, die sich an der Neun-Kilometermarke auf
vier Läufer reduzierte. Auf der Zielgeraden sprintete Oelve dann seinen Konkurrenten davon. Geheimfavorit Jürgen Macke aus
Hannover wurde Zweiter. Der Hildesheimer Malte Brosig (Hannover 96), von 2002 bis 2004 in Hasede Sieger auf der langen
Strecke, musste sich mit Rang drei begnügen. In der Frauenklasse platzierten sich hinter der überlegenen Siegerin Annett
Schröder aus Hannover mit Claudia Hübers (SV Hildesia Diekholzen), Dagmar Vogel (MTV Eintracht Borsum), Renate Welling
(Himmelsthür) und Conja Stephan (Laufschule Anlauf) vier Läuferinnen aus dem Kreis Hildesheim.
Auch der 5-km-Sieger Jonathan Haas versteckte sich zunächst in der Spitzengruppe und setzte erst auf den letzten 400 Metern
zum Endspurt an. Hinter ihm kam es zu einem spannenden Duell um den zweiten Platz zwischen dem Einträchtler Benedikt
Graf (wie Haas Jahrgang 1988) und dem 32-Jährigen Julian Kahler (Hannover 96). Graf rettete mit einer Zehntelsekunde Vor-
sprung “Silber”. Grafs Vereinskameradin Johanna Käfer, erst 16 Jahre jung, 2005 noch Zweite, stand zum ersten Mal in ihrer
Leichtathletik-Karriere in Hasede ganz oben auf dem Treppchen. “Der Wind, der Wind…”, ächzte sie erschöpft, als Ansager Ger-
hard Schütte (Algermissen) sie interviewte. Aber die Freude über den Erfolg war groß. Mit über 30 Sekunden Rückstand lief
Hannah Braumann (TriAs Hildesheim) ins Ziel, gefolgt von der A-Schülerin Kim-Katharina Mierisch (Eintracht Hildesheim) und
der 38 Jahre alten Triathletin Sabine Timm (TriAs Hildesheim).
Das Organisationsteam um Horst Berger war heilfroh, dass bei den Wettbewerben der Regen ausblieb. Die kleine Turnhalle hätte
wohl kaum dem Ansturm der über 1000 Aktiven standgehalten. Wegen des Sturms war Berger noch um zwei Uhr in der Nacht
aus dem Bett geklettert, um die Standfestigkeit des Kaffee- und Kuchenzelts auf dem Parkplatz zu überprüfen. Nicht nur Bürger-
meister Andreas Lücke, der erstmals die Startpistole betätigte, und die Landtagsabgeordnete Ursula Ernst, die die Siegerehr-
ungen vornahm, freuten sich über die vielen bekannten und unbekannten Jogger, die sich der sportlichen Herausforderung am
letzten Tag des Jahres stellten. Der eine oder andere, zum Beispiel Oliver Schramm, Organisator des Abendlaufes in Adlum, lief
nicht nur die 5-km-, sondern anschließend auch noch die 10-km-Distanz. Im Übrigen stiegen in Hasede wie in jedem Jahr viele
Sportler in Laufklamotten, die ansonsten Fußball spielen, schwimmen, Rad fahren oder turnen - auch dies sicherlich ein Marken-
zeichen des beliebten Silvesterlaufes in Hasede.

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31. Silvesterlauf in Emmerthal am 31. Dezember 2006 

Ergebnisse 

DEWEZET (Hameln) vom 2. Januar 2007
Auch die "Zugvögel" sind dabei
... und halten beachtlich mit / Bunt gemischte Teilnehmerfelder
Leichtathletik
(cs). Dass der Emmerthaler Silvesterlauf auch bei seiner 31. Auflage nichts an Attraktivität und Anziehungskraft
eingebüßt hat, das zeigte sich auch diesmal eindrucksvoll am bunt gemischten Teilnehmerfeld. Denn neben den vielen Gesicht-
ern der heimischen Leichtathletikszene waren auch diesmal wieder Ruderer, Paddler, Schwimmer, Triathleten, Handballer, Fuß-
baller und - am blauen Trikot nicht zu übersehen - Radsportler des RRV Hameln-Pyrmont am Start. "Weser-Zugvogel"-Trainings-
chef Thomas Engelbrecht konnte immerhin sechs seiner Schützlinge überreden, ihre Rennmaschine gegen Laufschuhe einzu-
tauschen und ihre pedalgestälten Waden- und Oberschenkelmuskeln einmal direkt mit dem Pflaster in Kontakt zu bringen. Zwar
konnten die "Zugvögel" in Emmerthal keinen Sieg verbuchen, aber ihre Platzierungen waren beachtlich. Ralf Kropp, der 2004 als
Langstreckler schon einmal als Gesamtsieger in Emmerthal gefeiert wurde, landete diesmal auf Rang fünf. Thomas Engelbrecht
wurde 16., Claudia Hoppe 18., Gunnar Wulff 46., Malte Warnecke 65., Robert Lässing 77. und Sebastian Rode 104. in der Ge-
samtwertung.
Auch ehemalige Silvesterlaufsieger kommen gern an die Stätte ihres Triumphes zurück. So wurden diesmal Manfred Hoppe
(Sieger 1976/1977/1978) und Ulrich Kazmierski (1980) begrüßt, während es Michael Möller, Sieger von 1993 und 1999, sogar
noch einmal an den Start zog. Platz sieben war eine Bestätigung dafür, dass der 38-Jährige im Trikot der LG Weserbergland
noch längst nicht zum alten Eisen gehört.

NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Mareike Gehrmann und Sebastian Brandt siegen
683 Teilnehmer beim 31. Emmerthaler Silvesterlauf / Glänzende Organisation am neuen Standort
Leichtathletik
(gö). Start und Ziel waren mit dem Gelände des Sport- und Kulturzentrums in Kirchohsen neu ausgerichtet, die
sanitären Anlagen für die Teilnehmer ebenso neu in der neuen Sporthalle im dortigen Zentrum - die Sieger des 31. Emmerthaler
Silvesterlaufs allerdings waren die gleichen Gesichter wie im Vorjahr bei der "Jubiläumsauflage": Mit Mareike Gehrmann (TuS
Xanten) und Sebastian Brandt (HLC Höxter) behaupteten sich die Gesamtsieger von 2005. Mit 683 Teilnehmern, darunter auch
60 Walker, wurde das Rekordergebnis von 2005 mit 768 Teilnehmern deutlich verfehlt.
Ein wenig verwundert schauten sie schon drein - die Gesamtsieger als auch die Altersklassensieger. Durchweg blieben sie 36
Sekunden (Sebastian Brandt) und 1:50 Minuten (Mareike Gehrmann) hinter ihren Vorjahreszeiten zurück. Ob die korrigierte Lauf-
strecke mit der neuen Schleife in Kirchohsen wirklich so identisch war wie der Streckenverlauf des Vorjahres über 6900 m,
können nur die Organisatoren feststellen. Diese Vermutung wurde allerdings bei den Läufern über 2050 m eindeutig festgestellt.
NLV-Landestrainer Werner Scharf, zugleich auch Cheftrainer der LG Weserbergland, konstatierte für seinen siegreichen Schütz-
ling Tobias Stöckl (7:21 Minuten), dass dieser so lange noch nie unterwegs war. Am Ende war klar, dass statt der angekündig-
ten 2050 m die Strecke rund 2400 m lang war. Auch für Andrea Pohl (W 40, TuSpo Bad Münder) stellte sich die Frage über die
genaue Distanz. Sie benötigte diesmal 31:26 Minuten und war damit als Drittplatzierte 68 Sekunden langsamer als im Vorjahr
als Siegerin über 6900 m.
Berücksichtigt man die nahezu idealen Witterungsverhältnisse - Regen und Wind des Vormittages waren von dichten Wolken
verdrängt - blieben für die Teilnehmer einige Fragen offen. Vor dem Hauptlauf mit 455 Läuferinnen und Läufern machten sich 60
Walker auf den Weg. Der Auftakt erfolgte mit den 172 Teilnehmern über die 2050-m-Strecke.


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24. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31. Dezember 2006 

Ergebnisse 

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Silvesterlauf des MTK Bad Harzburg erstmals am Sportpark

Mit dem klaren Sieg von Stefan Leunig endete der Silvesterlauf des MTK Bad Harzburg, der erstmals am Sportpark an der Renn-
bahn ausgetragen wurde. Der Clausthal-Zellerfelder, der für Hannover 96 startet, wurde nach turbulentem Rennverlauf über die
11.000 Meter seiner Favoritenrolle gerecht. “Als Clausthaler bin ich Berge gewohnt”, meinte Leunig im Ziel. “Die Strecke war
nicht zu schwer. An einigen Stellen war es tückisch, aber das ist eben Crosslauf.” Auch der Zweitplatzierte, Matthias Hoffmann
vom Läufer-Team Oker, hatte nichts auszusetzen: “Zum Schluss war es mit der langen Steigung schon knackig, aber ansonsten
in Ordnung.”
Dennoch kündigte Eike Bruns vom MTK eine leichte Entschärfung an, als Fußball-Schiedsrichter Jan-Henrik Dommnich als
Zweiter der Männerklasse und 17. insgesamt schwer atmend mit dem Worten “Ihr spinnt doch” die Ziellinie überquerte. Bruns:
“Wahrscheinlich legen wir die Wendemarke im nächsten Jahr etwas tiefer.” Ansonsten aber sah er sich bestätigt. Immerhin hatte
sich die Zahl der Starter mit rund 170 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. (sg)

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20. Silvesterlauf in Nordenham am 31. Dezember 2006 


Ergebnisse 

NORDWEST ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Rekordbeteiligung beim Silvesterlauf
Der Sportverein Nordenham richtete die Veranstaltung zum 20. Mal aus / Mehrere Strecken wurden angeboten

Von Torsten Lange
Atens. Mit einer Rekordteilnehmerzahl startete am Sonntag der 20. Silvesterlauf des SV Nordenham. Rund 330 Sportler hatten
sich vor der Pastorendiele in Atens zusammengefunden, um auf die drei, fünf oder zehn Kilometer lange Laufstrecke zu gehen
oder gar einen Halbmarathon zu laufen. Das Team um Organisationschef Harald Peplau war guter Stimmung: Der Sturm der Vor-
nacht hatte sich gelegt, und die Sonne schien durch die klare Winterluft. “Optimale Laufbedingungen”, stellte Mitorganisator
Stefan Tönjes fest. Auch der erfahrene Blexer Läufer Jürgen Seel zeigte sich zufrieden mit den Wettervoraussetzungen. Mit
kurzer Hose, aber langem Shirt ging er an den Start. “Der Wind auf freier Strecke kühlt den Körper dann doch sehr aus”, sagte
Seel. Läufer aus dem gesamten nordwestdeutschen Raum traten zum Silvesterlauf an. Auch aus anderen Teilen Deutschlands
kamen einige Teilnehmer. Damit verzeichnete der winterliche Wettbewerb mehr Zulauf aus anderen Regionen als der Citylauf im
Sommer, der nach Angaben von Harald Peplau noch mehr Zuspruch von auswärtigen Teilnehmern vertragen kann.
Vor den Läufen der Erwachsenen gingen die Kinder an den Start. 28 junge Sportler hatten sich auf den Wettbewerb vorbereitet.
Nach 500 Metern Wegstrecke war Kay Beckereit aus Isens der Schnellste im Ziel. Auf Platz zwei kam Jonathan Gang vom SV
Nordenham. Dritter wurde Torben Leck aus Bokel. 18 Teilnehmer gingen auf die Distanz über drei Kilometer. Schnellster Läufer
war Thomas Bertram aus Oldenburg, gefolgt von Jan Bertram aus Oldenburg und Alexander Korzuschnik aus Varel. Michelle
Jäckel vom Blexer TB war die beste Teilnehmerin aus Nordenham. Auf der Fünf-Kilometer-Strecke war der 20-jährige Jakob
Günther (ohne Verein) schnellster Teilnehmer. Er verwies den Nordenhamer Jörg Brunkhorst auf den zweiten Platz. Bronze ging
an Thomas Tüxen aus Bückeburg.
Auf der Strecke über zehn Kilometer siegte Michael Meincke aus Oldenburg, der zeitgleich mit Norbert Lindemann aus Norden-
ham ins Ziel einlief. Frank Schnittger (ohne Verein) erreichte den dritten Rang. Den Halbmarathon über 10,6 Kilometer gewann
Frank Themsen aus Bremen-Nord. Platz zwei sicherte sich Stefan Schwengels aus Westerloy. Als bester Nordenhamer kam
Jürgen Seel vom Blexer TB auf Platz drei. Eifrigster Läufer auf der fünf Kilometer langen Nordic-Walking-Strecke war Günter
Mehrtens vom Lauftreff Nordenham, der vor den Nordenhamerinnen Martina Seggermann und Ute Schramm ins Ziel kam. Im
Nordic Walking über die zehn Kilometer Distanz gewann Egon Ulbrich vom TV Seefeld vor Brigitte Rastetter aus Nordenham und
Ilona Block (kein Verein). Als Einzelstarter im Powerwalking über zehn Kilometer kam Gerhard Scholz nach knapp einer Stunde
wieder im Ziel an.
Die gelben Stadtmeister-Trikots mit den großen Wanderpokalen gingen in diesem Jahr an Norbert Lindemann, Jürgen Seel,
Susanne Beerepoot und Kristin Voß.

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19. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31. Dezember 2006 

Ergebnisse 

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30. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31. Dezember 2006  


Ergebnisse 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Januar 2007
Jahr mit Sieg beim Silvesterlauf beendet
Horst Wittmershaus gewinnt nach dem Erfolg in Uenzen auch die Veranstaltung des LC Hansa Stuhr / 502 Starter

Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer
Stuhr. Zum Jahresausklang freute sich der LC Hansa Stuhr über einen neuen Teilnehmerrekord beim 30. Silvesterlauf im Ortsteil
Fahrenhorst. Bei Temperaturen um neun Grad und böigem Wind erreichten 502 Athleten nach 4,5 oder 9,5 Kilometern das Ziel.
Gesamtsieger des längeren Laufes wurde Triathlet und Ironman Horst Wittmershaus (SC Weyhe) in 32:27 Minuten. Tags zuvor
war Wittmershaus noch beim Vor-Silvesterlauf in Uenzen gestartet und beendete dort die 7,5-km-Distanz mit einer Verbesserung
seines eigenen Streckenrekordes in 24:16 Minuten. Mit dem Sieg beim Silvesterlauf wurde auch der letzte Tag des Jahres sieg-
reich gekrönt. "Nachdem ich gestern in Uenzen gewonnen habe, bin ich heute ohne Druck gelaufen. Ob Erster oder Zweiter war
egal, aber wenn es erst läuft, dann läuft’s," strahlte Wittmershaus, der den Suzuki-Hinrichsen-Preis mit dem Zieleinlauf schon "in
der Tasche" hatte. Zweiter wurde Jens Stepan vom TuS Huchting in 32:42 Minuten vor dem drittplatzierten Patrick Letsch aus
Erfurt (33:27 Minuten).
Auf der Langstrecke der Frauen musste sich die heimische Favoritin Birgit Niemann-Scheffel zwar geschlagen geben, sie ge-
wann jedoch aufgrund ihrer Teilnahme an allen drei Läufen trotzdem den Suzuki-Hinrichsen-Preis. Über 9,5 Kilometer wurde
Carolin Schiff (Road-Runners Bremen) in 38:27 Minuten Erste vor Janine Kaiser (VSK Osterholz-Scharmbeck, 40:40 Minuten).
Rang drei belegte Birgit Niemann-Scheffel (LC Hansa Stuhr) in 41:04 Minuten, die überhaupt erst ihre erste Crosssaison absol-
viert. "Das Tempo war von Anfang an sehr hoch, doch ich konnte standhalten und bin überaus zufrieden", zog Niemann-Scheffel
ein positives Fazit. Hartmut Selz, bei dem sie seit einem guten halben Jahr trainiert, war sichtlich stolz auf seine Athletin. Ab
sofort werden sich beide der Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon im April widmen.
Auf der Kurzstrecke über 4,5 Kilometer war es spannend. Bei den Männern gewann Moritz Höft von der LG Nord Berlin in 15:01
Minuten vor Jan Petermann (TuS Huchting, 15:44 Minuten) und dem drittplatzierten Christian Schult (Tennis Brinkum, 15:59).
Die männliche Jugend führte Tobias Kortas an, der in 15:34 Minuten als Gesamtzweiter hinter Moritz Höft durchs Ziel lief. "Ich
habe mich erschöpft gefühlt, bin aber trotzdem mit meiner Leistung zufrieden, auch wenn ich nach einem kleinen Schwächean-
fall kurz vor dem Ziel noch gestürzt bin", fasste Kortas zusammen. Für das Jahr 2007 hat er die Landesmeisterschaften über fünf
oder zehn Kilometer auf dem Plan, denn seinen Titelgewinn möchte er gerne nochmals wiederholen. Zweiter Jugendlicher wurde
Christian Müller (LGK Verden) in 16:07 Minuten vor Christoph Mahr aus Bremen (16:25).
Die Schüler führte wieder einmal Florian Krüger an. Das Hansa-Talent benötigte lediglich 18:33 Minuten über die 4,5 Kilometer.
Zweiter wurde hier Jack Sovekind in 19:00 Minuten vor dem drittplatzierten Tom Launer (TSV Bassum, 19:27). Bei den Frauen
gewann DM-Teilnehmerin Jonna Tilgner vom Bremer LT mit enormem Abstand in 16:07 Minuten. Zweite wurde Tamara Boyce
aus Stuhr (23:14) vor Gudrun Wardin vom TSV Kirchlinteln (23:26). Die weibliche Jugend führte Katharina Biene (LGK Verden)
an. Sie gewann in 19:24 Minuten vor der zweitplatzierten Tatjana Spanehl (21:13) und Lara Tappert (beide LC Hansa Stuhr,
22:41), die damit auch alle drei Läufe absolvierte. Erste Schülerin wurde Henrike Prokopp (LC Hansa Stuhr) in 20:31 Minuten vor
ihren Vereinskameradinnen Kristin Lehmkuhl (21:31) und Janicke Wolpmann (21:58).
Der Stuhr-Regional-Ehrenpreis ging an Waltraud Hoschka aus Barrien. Auf der Strecke war auch ein Team, das für einen guten
Zweck bei sämtlichen Läufen startet. Aufgabe ist es, der Öffentlichkeit die Krankheit Mukoviszidose, eine angeborene und bisher
unheilbare Stoffwechselerkrankung, näher zu bringen. Im Jahr 2006 waren "die Schutzengel" zum ersten Mal beim Bremen-
Marathon vertreten.   

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30. Silvesterlauf ”Rund um die Thülsfelder Talsperre” in Augustendorf am 31. Dezember 2006 

Ergebnisse 

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 2. Januar 2007
Nerkamp muss nur Werder As ziehen lassen
Thorben Preikschat Sieger beim Silvesterlauf

Von Rolf Wulfers
Markhausen. Lena Kaderhandt (Marathon-Club Menden) und Thorben Preikschat (Werder Bremen) heißen die Sieger der 30.
Auflage des Silvesterlaufs “Rund um die Thülsfelder Talsperre.” Etwa 1000 Läufer, Wanderer und Nordic Walker machten sich
am Silvestermorgen auf die erstmals nach den Renovierungsarbeiten komplett fertiggestellte Strecke rund um die Talsperre. Un-
eingeschränktes Lob heimsten die rührigen Organisatoren, bestehend aus der Laufgruppe des VfL Markhausen, ein, hatten sie
doch wieder einmal für optimale Bedingungen gesorgt. Als der ohrenbetäubende Startschuss mittels einer Kanone des Böller-
vereins Markhausen ertönte, machte sich manch Läufer fast schon ungewohnt hastig auf die 15 Kilometer lange Strecke, galt es
doch, den Ort des Angriffs aufs Trommelfell möglichst schnell zu verlassen. Im Hauptlauf entwickelte sich ein spannender Drei-
kampf, in dem die beiden Garreler Lokalmatadoren Jens Nerkamp und Fabian Kühling entscheidend beteiligt waren.
Dass das Cloppenburger Duo letztlich mit den Plätzen zwei und drei Vorlieb nehmen musste, lag am Bremer Thorben Preik-
schat. Der 22-jährige Werderaner, der erst im Januar 2006 mit dem Laufsport begonnen hatte, erwies sich auf den letzten Kilo-
metern als der bessere und sicherte sich bei seiner ersten Teilnahme in 54:28 Minuten gleich den Sieg. “Super, es hat richtig
Spaß gemacht”, freute er sich im Ziel und versprach: “Ich komme im nächsten Jahr garantiert wieder.” Gerade mal 27 Sekunden
nach dem Sieger kam Jens Nerkamp ins Ziel. Der erst 17-Jährige war mit seiner Leistung ebenfalls vollauf zufrieden. “Auf dem
Deich war ich noch dran. Dann bekam ich aber Seitenstiche und musste ihn ziehen lassen. Mit meiner Zeit bin ich aber absolut
zufrieden. Im Vorjahr war ich Sechster, jetzt Zweiter, da ist noch Luft nach oben”, sieht der Garreler für 2007 Steigerungspoten-
zial.
Nicht minder spannend verlief die Frauenkonkurrenz. Die Garrelerin Susanne Fröhlking musste den Gesamtsieg mit 20 Sekunden
Rückstand ihrer Konkurrentin Lena Kaderhandt überlassen, die für die 15 Kilometer 65:27 Minuten benötigte. Die 42-jährige
Fröhlking hatte ihrer über 20 Jahre jüngeren Kontrahentin lange Paroli geboten, musste sie dann aber doch ziehen lassen. “Am
Wasser war es sehr windig, aber ich mag raue Verhältnisse. Bei Kilometer zehn hatte ich Lena eingeholt, aber dann ist sie mir
einfach weggelaufen”, lautete ihre allemal einleuchtende Erklärung.

NORDWEST ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Rekordstart nach stürmischer Nacht
Augustendorf.
Mit rund 1000 Teilnehmern erreichte die 30. Auflage des Internationalen Markhauser Silvesterlaufes “Rund um
die Thülsfelder Talsperre” am letzten Tag des Jahres 2006 eine Rekordbeteiligung. “Wir sind damit sehr zufrieden”, freute sich
der Vorsitzende des VfL Markhausen Andreas Langemeyer. Nach den Voranmeldungen zeichnete sich diese große Beteiligung
noch nicht ab. “Bei Meldeschluss am 20. Dezember lagen wir noch bei rund 500 Aktiven. Doch der Ansturm kurz vor dem Start
war noch einmal riesengroß. Da hatten wir alle Hände voll zu tun”, sagte Langemeyer. Die Sportler hatten mit schwierigen Lauf-
bedingungen zu kämpfen. Nicht nur, dass den Sportlern nach den Orkanböen der Nacht der Wind immer noch kräftig ins Gesicht
blies, sondern auch der Regen hatte die Laufstrecke von rund 15 Kilometern über Nacht in einen rutschigen Belag verwandelt.
Gutes Schuhwerk war gefragt. Besonders auf dem Deich entlang der Talsperre machte kräftiger Seitenwind den Akteuren zu
schaffen.

NORDWEST ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Werder Bremen auch im Laufen meisterlich
Susanne Fröhlking zeigte eine starke Leistung / Sie startete zum 2. Mal an der Talsperre

Von Hans Passmann
Augustendorf. Gutes Schuhwerk war beim 30. Silvesterlauf rund um die Thülsfelder Talsperre gefragt. “Es waren schon schwier-
ige Bedingungen. Doch der Lauf hat Spaß gemacht”, sagten sowohl der Sieger der Hauptlaufes bei den Männern, Thorben Preik-
schat von Werder Bremen, als auch der Zweitplatzierte, Jens Nerkamp, aus Garrel. Bis rund einen Kilometer vor dem Ziel konnte
sich der 17-jährige Schüler des Technischen Gymnasiums in Cloppenburg, Jens Nerkamp, noch an die Fersen des Bremer
Preikschat heften. “Doch dann bekam ich plötzlich Seitenstechen und ich musste abreißen lassen”, gestand der Garreler Läufer
ein, der mit dem zweiten Platz in der Zeit von 54:55 Minuten sehr zufrieden war. Es war erst sein zweiter Start am Silvesterlauf
in Augustendorf. Vor zwei Jahren landete er noch auf dem sechsten Platz.
Für den Sieger von der Weser war es der erste Auftritt am Silvesterlauf. Der 22-jährige Student nutzte die Gunst der Stunde und
siegte bei seiner Premiere in der Zeit von 54:28 Minuten. “Ich schnüre die Laufschuhe erst seit einem Jahr”, betonte Preikschat,
für den der Silvesterlauf als Vorbereitung auf den Marathon in Steinfurt am 17. März diente. Vorjahressieger Christoph Paetzke
(DSC Oldenburg) war nicht am Start. Er studiert in den USA. Wie bereits im Vorjahr lief Fabian Kühling aus Garrel in der Zeit von
55:19 Minuten auf den dritten Rang.
Den Sieg in der Frauen-Konkurrenz holte sich Lena Kaderhandt vom Marathon-Club Menden in der Zeit von 65:27 Minuten.
Große Konkurrenz hatte die 20-jährige Kaderhandt nicht zu fürchten, zumal Vorjahressiegerin Antonia Beyer ihre Karriere be-
endet hat und somit nicht am Start war. Als “Zugpferd” für die Siegerin diente Vater Walter, der außer Konkurrenz mitlief und für
seine Tochter das Tempo machte. Nur Susanne Fröhlking aus Garrel konnte der Studentin der Physik an der Uni Bochum ein
wenig Paroli bieten. Rund vier Kilometer vor dem Ziel zog die spätere Siegerin noch einmal an und verschaffte sich bis zum Ziel-
einlauf einen Vorsprung von 20 Sekunden vor der 42-jährigen Fröhlking. Die Mutter von zwei Kindern, die für den BV Garrel läuft,
war mit ihrem Abschneiden rundum zufrieden. Sowohl für die Siegerin als Zweitplatzierte war es ebenfalls erst die zweite Teil-
nahme am Silvesterlauf. Mit Jagdsignalen durch die Bläsergruppe des Hegerings Markhausen-Gehlenberg sowie dem Donnern
von Böllerkanonen waren die Läuferinnen und Läufer auf die Strecke geschickt worden.

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29. Silvesterlauf in Emden am 31. Dezember 2006 

Ergebnisse 

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. Januar 2007
Laufsport: Bei Kilometer sieben zieht Immega das Tempo an
Derzeit schnellster Ostfriese siegt auch beim Emder Silversterlauf / Mehr als 700 Teilnehmer bei guten Witterungs-
bedingungen
Emden
(kg). Keiner hatte daran gezweifelt, dass Ostfrieslands Spitzenläufer Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) zum Ab-
schluss seiner Erfolgssaison sich nicht auch noch den Sieg beim Emder Silvesterlauf gönnen würde. Und doch wurde es
knapper als erwartet. Nach 37:26 Minuten kreuzte der 22-Jährige bei der 29. Auflage des Traditionslaufs zum Jahreswechsel als
Sieger die Ziellinie am Delft. Nur Elf Sekunden später sprintete der Emder Achim Groenhagen (SV Amisia Wolthusen) ins Ziel
und weitere acht Sekunden später der in Großefehn lebende Holger Grigat (TV Norden). “Toller Lauf, nur der Gegenwind war auf
den ersten vier Kilometern sehr hart”, kommentierte Immega den statt wie gewohnt 12,4 Kilometer in diesem Jahr aufgrund einer
Baustelle nur 11,5 Kilometer langen Lauf. Kurz nach dem Startschuss setzte sich eine Spitzengruppe aus Lokalmatador Achim
Groenhagen, Stefan Immega, Holger Grigat, Peter Steinke (TV Norden) und Valentin Harwardt (TG Schweintorf) vom rund 400
Läufer starken Verfolgerfeld ab.
“Ich habe von Anfang an Tempo gemacht und gehofft, dass möglichst viele nicht mitkommen”, verriet der Emder Achim Groen-
hagen im Ziel seine Strategie. Peter Steinke und Valentin Harwardt hielten in Höhe der großen Seeschleuse mit dem Spitzenfeld
nicht mehr mit. Bei Kilometer sieben zog Stefan Immega das Tempo an. “Ich wusste, dass er mich überholt. Die Frage war nur,
wann?”, so der ehemalige Fußballer Groenhagen. Er freute sich, dass er zumindest Holger Grigat, den Silvesterlauf-Sieger 2004,
besiegte. “Achim ist sehr gut geworden”, lobte Grigat die Leistungen seines Kontrahenten. Grigat ist in Emden zum letzten Mal
im orangefarbenen Trikot des TV Norden gestartet. “2007 laufe ich für VfL Germania Leer.” Auch Groenhagen wird vom Leeraner
Leichtathletikverein umworben. Bislang ist dem sympathischen Emder aber die Vereinsfrage nicht so wichtig wie die Sportsaison
2007. “Ich möchte bei der Triathlon-Weltmeisterschaft in Hamburg mitmachen. Außerdem trainiere ich dafür, die 10-Kilometer-
Strecke unter 32 Minuten zu schaffen.” Beste Ostfriesin bei den Frauen war auf der 11,5-Kilometer-Srecke Martina Rückbrod (TV
Norden). Die 19-Jährige kam nach 49:32 Minuten als Dritte ins Ziel. Der Sieg ging an Katja Dörre aus Münster.
Neben dem Hauptlauf gingen um 12 Uhr auch mehr als 200 Läufer und Walker auf die 5000-Meter-Strecke. Schnellster Mann war
Steffen Wiechmann (VfL Germania Leer) in 16:41 Minuten. Er schlug mit sechs Sekunden Vorsprung den Emder Michael Klus-
Brauner (TV Norden), der in den vergangenen drei Jahren jeweils den Lauf gewonnen hatte. Schnellste Frau war Claudia Henning
vom MTV Aurich. Sie brauchte genau 20 Minuten für die Strecke. Als zweite kam Griet-Mara Onken (VfL Germania Leer) ins Ziel
vor der erst 12-jährigen Pia Nikoleit vom TuS Hinte. Nicht nur die talentierte Nachwuchsläuferin begeisterte Läufer, Organisatoren
und Zuschauer mit ihren Leistungen. Der Norder Routinier Jörg Valentin begleitete seinen erst neunjährigen Sohn David auf der
5000-Meter-Strecke, der ihm auch gleich die Schau stahl. David kam als jüngster Teilnehmer nach 24:33 Minuten ins Ziel und
ließ mit seinem 86. Platz mehr als 130 Teilnehmer hinter sich. Jüngste Teilnehmerin beim Kinderlauf über 1000 Meter war die
erst dreijährige Mara Müller aus Wolthusen. Sie lief an der Hand von Mutter Maresa, die zu Gunsten ihrer Tochter auf die Teil-
nahme am Silvesterlauf verzichtet hatte, ins Ziel. Mit einer Medaille um den Hals und vom sonnigen Wetter und dem frischen
Wind geröteten Wagen kommentierte die dreijährige Mara den Lauf wie ein Profi: “Es hat Spaß gemacht.”

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Studentin nutzte Silvesterfeier zum Start
Silvesterlauf: Katja Dörre aus Münster siegte in Emden / Stefan Immega gewann bei den Männern

Von Heiner Steenhoff 
Emden. Kein Schnee, kein Matsch und keine Temperaturen unter oder um den Gefrierpunkt - bei der 29. Auflage des Emder
Silvesterlauf waren die äußeren Bedingungen nahezu optimal und damit völlig anders als in den vergangenen Jahren. So freute
sich das Organisationsteam des ISV Emden am letzten Tag des Jahres 2006 über eine reibungslose Veranstaltung und den
Start von 708 Teilnehmern. Damit wurde der Teilnehmerrekord um gerade einmal sechs Läufer verfehlt.
Nachdem zunächst die Kinder ihren 1000-Meter-Lauf absolviert hatten, wurde pünktlich um 12 Uhr der Emder Silvesterlauf ge-
startet. Bei den Frauen dominierten zwei Läuferinnen aus Nordrhein-Westfalen. Es siegte letztlich Katja Dörre aus Münster in
hervorragenden 44:58 Minuten vor Waltraud Klostermann (SuS Schalke 96, 46:03) und der 19-jährigen Martina Rückbrod (TV
Norden, 49:32). Die 21-jährige Siegerin war eher durch Zufall in Emden aufgetaucht. Sie studiert gemeinsam mit der ehemaligen
Norder Hürdenläuferin Maike Poppinga in Münster und reiste mit ihr zur Silvesterfeier nach Ostfriesland. Während Katja Dörre
siegte, landete Maike Poppinga mit 53:22 Minuten auf Platz zehn.
Bei den Männern gewann Ossiloop-Sieger Stefan Immega. “Dreimal ist Ostfriesenrecht”, freute er sich über seinen ersten Erfolg.
Nachdem er sich vor zwei Jahren als Zweiter noch Holger Grigat geschlagen geben musste, 2005 dann wegen Erkrankung nicht
teilnehmen konnte, gewann der Athlet vom Lauftreff Schafhauser Wald die 11,6 Kilometer lange Strecke diesmal mit einem Vor-
sprung von gut 50 Metern in 37:26 Minuten vor Ex-Fußballer Achim Groenhagen von Amisia Wolthusen (37:37), Holger Grigat
(TV Norden, 37:45) und Peter Steinke (TV Norden, 38:17). “Zunächst war ich Fünfter. Nach fünf Kilometern gab es noch eine
Dreier-Gruppe, und bei Kilometer sieben konnte ich mich etwas absetzen”, berichtete Stefan Immega im Ziel. “Die Bedingungen
waren sehr gut.”
Darüber freuten sich auch Michael Janssen und Michael Dannecker vom ISV-Organisationsteam. “So viele Zuschauer haben wir
noch nie gehabt. Das war ein ganz tolles Bild im Zielbereich.” Die beiden Hauptorganisatoren freuten sich nach dem Lauf schon
auf das nächste Jahr und eine runde Zahl. Dann gibt es den 30. Silvesterlauf.

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30. Silvesterlauf in Salzgitter am 31. Dezember 2006  

Ergebnisse 

SALZGITTER ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Böige Winde können Silvesterläufer kaum bei der Seerunde bremsen
Insgesamt 1066 Starter in vier Rennen fordern LG-Organisatoren - Tolle Stimmung an der Strecke

Von Jörg David
Für neue Bestzeiten waren die Winde bei der 30. Auflage des Silvesterlaufs um den Salzgittersee wohl zu böig. "An einigen
Stellen hatte man fast des Gefühl zu stehen", meinte beispielsweise Alina Buchheister (LG Braunschweig). Dennoch war die
Frauenbeste über 10,8 Kilometer von der Traditionsveranstaltung der LG Salzgitter ebenso positiv angetan wie andere Premieren-
Teilnehmer. "Die Stimmung hier ist unheimlich toll", meinte sie nach dem Zieldurchlauf. Dem schloss sich auch ein anderer De-
bütant an: Oberbürgermeister Frank Klingebiel startete erstmals über 5,4 Kilometer. "Mit der Startnummer 1 stand ich ja beim
Start ganz vorn, aber schon bei der ersten Brücke habe ich gemerkt, dass ich als Fußballer mit den schnellen und weitaus
jüngeren Läufern nicht lange mithalten kann", gab der aktive Fußballer offen zu. Gleichwohl entwickelte er sofort eine neue
Vision: "Unser Silvesterlauf sollte zum größten in Norddeutschland werden."
Auf dem Weg dorthin und zur perfekten Veranstaltung hatte das Organisationsteam einen neuen Startplatz gewählt. Bei 760
Startern über 5,4 km wurde es auf dem Fußweg vom Hallenfreibad zum Forellenhof aber nicht nur für Starter Wolf-Dieter Goetz
etwas eng. Dazu Richter: "Wir testen das ja nur und hatten nicht mit so vielen Zuschauern am Start gerechnet." Auf der 5,4-
Kilometer-Runde selbst hatte auch der neunjährige Taekwondo-Champion Niels Daniel keine Probleme. Noch in der Zielkurve
erstaunte der kleine Thieder die Fans mit seiner unheimlich hohen Schrittfrequenz. Knapp zehn Minuten nach dem Sieger war er
im Ziel. "Ich bin ganz locker gelaufen, ich hätte auch schneller gekonnt", befand Niels.
Seinen eigenen Streckenrekord (34,11) über die 10,8 Kilometer verfehlte derweil der Braunschweiger Sieger Mario Burger: "Ich
wollte angesichts meines Trainingsrückstands unter 38 Minuten bleiben und das habe ich auch geschafft." Als Letzte von 1066
Teilnehmern benötigte Ellen Neumann mehr als doppelt so viel Zeit. "Aber ich finde es gut, dass die Jungs an der Strecke auf
mich gewartet haben", sagte die passionierte Joggerin nach ihrem Rennen. Nicht nur ihr Dank galt deshalb allen Helfern, die den
Silvesterlauf erst möglich machen. 


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19. Silvesterlauf in Mühlen am 31. Dezember 2006


Ergebnisse 

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Januar 2007 (Drei Artikel)
1130 Starter: Mühlen jagt wieder Silvesterrekorde
19. Volkslauf für “Sportler gegen Hunger” / 880 Läufer lassen die Organisatoren auf die 1000er-Marke schielen
Von Volker Kläne
Mühlen.
Als alle Läufer auf der Strecke noch um gute Zeiten kämpften, verkündete Moderator Christoph Schomaker schon das
beste Ergebnis. “Das wird ein neuer Teilnehmerrekord.” Nach der endgültigen Auszählung waren es 880 Läufer, die beim 19.
Mühlener Silvesterlauf starteten. Mit den 250 (Nordic)-Walkern und Wanderern machten damit 1130 Menschen bei dem Groß-
ereignis für die OV/KSB-Aktion “Sportler gegen Hunger” mit. Damit nahmen die Mühlener die Rekordjagd wieder auf, die das
schlechte Wetter im Vorjahr unterbrochen hatte. In den Jahren zuvor waren die Teilnehmerwerte stetig angestiegen.
“Wir sind bombig zufrieden”, meinte GW Mühlens Geschäftsführer Ewald Wernke. “Unter den Läufern herrscht eine tolle Stimm-
ung. Alle haben Spaß.” Diese Einschätzung gewannen auch die zahlreichen Zuschauer im Zielraum. Mehrfach liefen Teilnehmer
Hand in Hand und gut gelaunt durch den brandneuen Zielturm. Sogar die Topläuferinnen beim 10-km-Lauf: Hinter Siegerin Elke
Bussmann (siehe Bericht weiter unten) überquerten Silvia Rolfes (OSC Damme), Silvia Koditek (Waldschleicher) und Angela
Welp (Hansa Stuhr) einträchtig die Ziellinie. Genauso machten es die Protagonisten des “Präsidentenlaufs”. GWM-Klubchef
Hubert Blömer, TV Dinklages Vorsitzender Jürgen Hörstmann und Hermann Fahling, Vorsitzender des Lohner Golfclubs, einigten
sich auf ein Unentschieden über 10 km. Blömer zeigte sich hochzufrieden mit dem Rekord-Silvesterlauf und blickte gleich nach
vorne. Die 1000-Läufer-Marke sei im Bereich des Möglichen.
Einen Trend hat Wernke ausgemacht. “Die Mühlener sind immer in der gleichen Stärke vertreten. Wir haben viel Zulauf von aus-
wärts. Es waren unter anderem viele Dinklager da”, meinte der GWM-Geschäftsführer. Der Trend in Mühlen geht auch hin zu
immer mehr Jugend. Es war beachtlich, wie die kleinsten 3-km-Läufer - die jüngsten sind im Jahr 2000 geboren - mit ihren
kurzen Beinen ins Ziel sprinteten. Insgesamt waren viele Mühlener Jugendfußballer und Jugendhandballerinnen unter den Finish-
ern. “Teilweise werden die Eltern angespornt, mit den Kindern die drei Kilometer zu laufen”, stellte Wernke zudem fest.
Organisatorisch vollbrachten die Mühlener einmal mehr Höchstleistungen. Gut angenommen wurde das Festzelt. Erst gegen 20
Uhr machten sich die Letzten zu ihren Silvesterpartys auf. “Die Veranstaltung ist sensationell. Von der Organisation her ist das
oberste Spitzenklasse”, lobte 10-km-Sieger Elmar Nyhuis, der schon Großereignisse wie den Köln-Marathon erlebt hat. So et-
was hört Wernke gerne: “Das größte Lob, das man bekommen kann.” Er gab es an die Helfer weiter. Herren- und Jugendfuß-
baller, Handballerinnen, Gymnastikdamen, freiwillige Helfer und nicht zuletzt der Vorstand - sie alle haben zum bisher besten
Mühlener Silvesterergebnis beigetragen.  
Tolle Comebacks für Nyhuis und Bussmann
Mühlen
(vk). “Jaaaa!” Elmar Nyhuis schrie seine Erleichterung heraus, als er die Ziellinie beim 10-km-Lauf als Sieger erreichte.
“Ich bin zum siebten Mal hier gelaufen, konnte aber nie gewinnen, weil meine Vereinskollegen Jörg Wieferig und Clemens Sand-
scheper immer schneller waren”, sagte der Läufer vom OSC Damme. Der Südkreisklub feierte durch Elke Bussmanns Erfolg bei
den Damen einen Doppelsieg über die 10 km. Die Laufsieger Viktor Kuk (6,5 km) und Wiebke Kolbeck (3 km) rundeten das
starke OSC-Ergebnis ab. Außerdem lagen Claudia Wahls (Fortuna Einen/6,5 km) und Dominik Franke (SG Diepholz/3 km)
vorne.
Nyhuis schaffte nach neunjähriger Mühlen-Abstinenz in 33:25 Minuten seinen ersten Triumph. Ein tolles Comeback für den
OSCler, der seit 1994 mit 31:23 Minuten die zweitbeste Silvesterlaufzeit hält. In dem Jahr war Jörg Wieferig noch schneller
(31:06). Nyhuis berichtete, dass seine ärgsten Gegner, Daniel Hausendorf (Steinfeld/2.) und Thorsten Kenkel (Astrup/3.) ihm den
Sieg mit einer fairen Geste ermöglicht hatten. Als er zu Beginn auf die 6,5-km-Strecke falsch abgebogen war, wiesen die beiden
Nyhuis darauf hin. Der drehte um und gewann. Ebenfalls ein tolles Comeback feierte Elke Bussmann nach zwei Jahren Pause.
Sie war selbst überrascht. “Nach zwei Jahren piano durch den Wald, konnte man das nicht erwarten”, sagte Bussmann, die das
zweitplatzierte Trio Silvia Rolfes, Silvia Koditek und Angela Welp distanzierte.
Wolking will Zeitnahme perfektionieren
Transpondersystem ersetzt Stoppuhren und Erfasser / Urkunden kommen Mitte Januar
Mühlen
(vk). Tom Krogmann musste es sofort wissen. “Kann man hier seine Zeit erfahren”, fragte der Zehnjährige vom TV Dink-
lage den PC-Spezialisten Jens Niemöller. Der schaute schnell nach und antwortete: “33:57.” Problem gelöst. Niemöller gehörte
in der Schützenhalle zum sechsköpfigen Team um Organisator Klaus Wolking, das alle Teilnehmer und Zeiten des Silvesterlaufs
erfasste. Die Ära des Eintippens könnte aber schon bald beendet sein.
Denn Wolking, der das jetzige Auswertungsprogramm selbst seit 1992 immer weiter entwickelt hat, strebt die Perfektion an. Die
Zeiten könnten daher schon beim Silvesterlauf 2007 mit einem Transponder-System vollautomatisch gemessen werden. In den
Startnummern sind dann Transponder enthalten. Sobald ein Läufer den neuen Zielturm passiert, werden seine Daten an einen
Computer geschickt. “Dann brauche ich nur noch einen Laptop und einen Drucker”, erklärte Wolking. Auch beim Start hat dieses
System Vorteile. Die Uhr läuft für die Teilnehmer erst, wenn sie den Turm passiert haben. “So verliert man keine Zeit”, sagte
Wolking. Und der Mühlener Christoph Balster, der beim Silvesterlauf zum 17. Mal als Helfer aktiv war, kann sich dann einige
Wege sparen. “10 bis 15 Mal” sei er hin- und hergelaufen, um die Ergebniszettel vom Ziel zur Erfassung zu bringen. Die Zeiten
der 880 Läufer stoppten derweil die Fußballer der Mühlener Dritten mit zehn Leuten. Diese Arbeit wäre mit dem neuen System
hinfällig. Allerdings ist das auch eine Kostenfrage. Wolking will seine Bemühungen dennoch intensivieren. Denn: “Transponder
werden zum Massenprodukt.”
Wolkings eingespieltes PC-Team mit Sohn Christian, Jens Niemöller, Christoph Hoog Antink, Rainer Nelke (alle Lohne) und
Florian Busse (Lutten) hatte beim Silvesterlauf vielleicht zum letzten Mal alle Hände voll zu tun. Die 20- und 21-Jährigen könnten
2007 also selbst mitlaufen. Von der Idee waren sie aber nicht gerade begeistert. “Joggen ja, mehr eigentlich nicht”, sagte
Christian Wolking bezüglich seiner Laufaktivitäten. Und beim Joggen spielen Zeiten eher eine untergeordnete Rolle.
Die Urkunden
erhalten die Läufer Mitte Januar.


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25. Silvesterlauf in Gifhorn am 31. Dezember 2006  

Ergebnisse 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 2. Januar 2007
Jubiläum für den Gifhorner Silvesterlauf
280 Teilnehmer auf der Strecke rund um den Schlosssee - Bewegungsabteilung des MTV Gifhorn zum letzten Mal
Veranstalter

Von Sebastian Priebe
Gifhorn. Jubiläum geglückt: Der 25. Gifhorner Silvesterlauf war ein ganz besonderer und hat die Erwartungen voll erfüllt. Nicht
nur die frühlingshaften Temperaturen, sondern auch die gewohnte hohe Teilnehmerzahl von 280 Läufern sorgte für zufriedene Ge-
sichter bei den Organisatoren.
"Das war ein geglücktes Jubiläum", freute sich Horst Popanda, Sportwart der Bewegungsabteil-
ung des MTV Gifhorn, die als Ausrichter fungierte. Bei optimalem Laufwetter ging es wie gewohnt in der ersten Runde im ge-
mütlichen Tempo auf die 4100 Meter lange Strecke rund um den Schlosssee.
Im zweiten Durchgang durften dann die "Profis" ihr Können im Wettrennen mit der Zeit unter Beweis stellen, bevor es traditionell
im Kaminraum des Schlosses beim Tee zur Siegerehrung kam. Die fiel dieses Mal etwas üppiger aus. "Das war auch eine Art
Dankeschön an die Läufer", berichtete Horst Popanda. Denn die Bewegungsabteilung des MTV Gifhorn fungierte in diesem Jahr
ein letztes Mal als Ausrichter des Silvesterlaufs. Das Organisatorenteam will den Lauf aber nicht "sterben" lassen und sucht
einen Nachfolger. "Ich gehe davon aus, dass auch im nächsten Jahr wieder gelaufen wird", zeigte sich Popanda zuversichtlich,
dass die Tradition auch im nächsten Jahr fortgesetzt wird.

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33. Silvesterlauf in Midlum am 31. Dezember 2006 

Ergebnisse (siehe Pressebericht) 

NORDSEE ZEITUNG vom 2. Januar 2006
Werder-Schal stoppt den Sieger
Markus Fabian gewinnt Midlumer Silvesterlauf
Dorum/Midlum
(jm). Ausgerechnet ein Werder-Schal stoppte den Bremer Markus Fabian beim 33. Midlumer Silvesterlauf. Zu-
schauer hatten 300 Meter vor dem Ziel einen grün-weißen Schal über den Fußweg gespannt. Der 32-Jährige glaubte, es sei die
Ziellinie, stoppte und lief aus, ehe er erneut losspurtete. Im Ziel, der Midlumer Ortsmitte, blieben die Stoppuhren bei 20:08 Minut-
en für den strahlenden Sieger stehen. "Durch den Patzer habe ich eine bessere Zeit verpasst", ärgerte sich der Sieger. "Trotz-
dem war es eine tolle Veranstaltung, die im Leichtathletik-Terminkalender einen festen Platz hat", befand der Läufer von der LG
Bremen-Nord. Für den Bremer Mittelstreckler war es der erste Sieg in Wursten. "Vor fünf Jahren war ich schon einmal dabei. Da-
mals hat meine Leistung nicht zum Sieg gereicht", erinnert er sich. An der bestehenden Bestmarke, die Brian Pollmann
(Geestemünder TV) im Jahr 1985 mit 18:40 Minuten aufgestellt hat, konnte er trotz starken Rückenwinds nicht rütteln. "Der
Sieger ist fast immer um die 20 Stundenkilometer gelaufen. Ich musste zweitweise kräftig in die Pedalen treten, um dem Bremer
folgen zu können", sagte Wolfgang Köthe (Dorum), der den Sieger auf dem Fahrrad begleitet hatte.
Zum ersten Mal nahm Birgit Hempel (ATS Cuxhaven) am Midlumer Silvesterlauf teil und konnte sich bei ihrem Debüt in die
Siegerliste der Frauen eintragen. Für die Cuxhavenerin blieben die Stoppuhren bei 25:24 Minuten stehen. "Viel Asphalt auf der
Strecke, das geht auf die Knochen", meinte Birgit Hempel im Ziel.
115 Läuferinnen und Läufer, darunter zahlreiche Debütanten, nahmen an der Veranstaltung teil und sorgten damit für ein Rekord-
ergebnis. "Den ersten Kilometer habe ich das Feld kontrolliert, dann das Tempo verschärft und der Konkurrenz tschüs gesagt",
berichtete Markus Fabian. Im Ziel betrug sein Vorsprung gegenüber dem zweitplatzierten Heiko Buck (21:01) fast eine Minute.
Elf Pokale gab der TSV Midlum als Veranstalter aus: Drei blieben in der Gemeinde: Chris Gonter gewann die Altersklasse Ü 40
und war bester Midlumer. Er nahm so gleich zwei Trophäen in Empfang. Beste Midlumerin war Brigitte Itjen (32:40 Minuten).
Die Ergebnisse:
Männer, 18 bis 39 Jahre: 1. Markus Fabian, 20:08 Minuten; 2. Heiko Buck (21:01); 3. Mirco Strüber (21:17). 40 Jahre und älter:
1. Chris Gonter (21:48); 2. Reinhard Roloff (21:50); 3. Burghard Weber (22:04).
Frauen, 18 bis 39 Jahre: 1. Birgit Hempel (25:24); 2. Birgit Grewe (27:38); 3. Kirstin Fiebig (29:05). Seniorinnen, 40 Jahre und
älter: 1. Claudia Barg (27:35); 2. Iris Burghardt (28:28); 3. Heike Groth (28:30).
Männliche Jugend, Jahrgang 1989: 1. Sebastian Lamba (24:25). Jahrgang 1990/91: 1. Volker Engelmann (25:08). Jahrgang 1992:
1. Luca Hansen (32:12). Jahrgang 1993: 1. Jannik Barg 25:57). Jahrgang 1995: 1. Jan Niklas Kersten (28:03)
Bester Midlumer: Chris Gonter (21:48). Beste Midlumerin: Brigitte Itjen.   

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21. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31. Dezember 2006  

Ergebnisse 

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20. Silvesterlauf in Lüchow am 31. Dezember 2006 

Ergebnisse 

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Schumann überraschend schnell
20. Silvesterlauf des SV Sporting Lüchow: Sieg für Waltke - Teilnehmerrekord
Lüchow
(ce). Dieses war sein dritter Streich: Mitfavorit Holger Fritze vom Post SV Uelzen hat sich am Sonntag beim fünf Kilo-
meter langen Silvesterlauf des SV Sporting Lüchow zum dritten Mal den Gesamtsieg gesichert. Der 21-Jährige lag am Ende bei
der 20. Auflage dieses Laufes in 17:01 Minuten erneut vor seinen älteren Vereinskollegen Christoph Meyer (1. der M30/17:13
Min.), Rainer Jahnke (1. der M35/17:25 Min.) und Torsten Heitmann (2. der Männerhauptklasse/17:28 Min.). Knapp hinter dem
Fünftplatzierten Dennis Lauterschlag (3. der Männer) aus Lüneburg glänzte Philip Schumann in der Zeit von 17:34 Minuten als
bester Lüchow-Dannenberger im Feld der über 180 männlichen Läufer. “Das ist wirklich eine überraschend gute Zeit für einen
Fußballer”, lobte Jens Feuerriegel aus der Sporting-Organisationscrew den 21-jährigen Bezirksliga-Fußballer der SV Lemgow /
Dangenstorf. “Dass es so gut läuft, hätte ich nicht erwartet. Mehr nach vorne ging aber nicht”, berichtete der täglich trainierende
Schumann, der früher als Schüler und Jugendlicher in der Leichtathletikabteilung der SVL erfolgreich war.
Mit der Vergabe des Siegerpokals hatte Schumann als Gesamtsechster allerdings nichts zu tun. Wie erwartet, bestimmten die
Post-SV-Athleten das Renngeschehen durch die Lüchower Innenstadt. Als Fritze zum Beginn der zweiten 2,5 km langen Runde
auf der Langen Straße das Tempo verschärfte, setzte er sich von den bis dahin gleichauf liegenden Meyer, Jahnke und Lauter-
schlag, der noch hinter Heitmann zurückfiel, ab. In 17:01 Minuten, mit denen er über eine Minute über dem Streckenrekord blieb,
verfehlte Fritze seine persönliche Bestzeit aus dem Jahr 2002 nur um acht Sekunden. Der 17-jährige Ole Marggraf (TSV Hitz-
acker) lief in 17:51 Minuten als siebter Starter in weniger als 18 Minuten ins Ziel. Damit durfte der B-Jugendsieger ebenfalls zu-
frieden sein, da er sich im Vergleich zum Vorjahr um genau 30 Sekunden verbesserte. Als drittbester hiesiger Starter kam Jürgen
Schwarz (1. der M40) vom SV Sporting in 18:04 Minuten auf Rang acht, Neunter wurde Fußball-Referee Marek Preuß (5. der
Männer) vom TuS Liepe in 18:09 Min., und Platz zehn belegte Michael Klimanski (6. der Männer) in 18:15 Minuten.
Klar hinter den eigenen Erwartungen blieb der für die Feuerwehr Schutschur startende Vorjahresvierte Stefan Schuster als Ge-
samt-13. in 18:33 Min. zurück. “Das war einer der schnelleren Läufe. Die Bedingungen waren trotz des Windes recht gut”, resü-
mierte Feuerriegel. Denn 23 Läufer unterboten die 20-Minuten-Marke.
Ein starkes Rennen lief auch Marlene Waltke aus Jameln, die seit kurzem in der hiesigen Laufszene für Aufsehen sorgt. Die 21-
Jährige dominierte das Frauenfeld und hatte in guten 20:28 Minuten fast eine Minute Vorsprung auf die Mitfavoritin Monika
Winkler vom MTV Bad Bevensen. Aber auch der Frauenstreckenrekord geriet nicht in Gefahr. Rang vier belegte die frühere
Lüchowerin Gisela Maubach (1. der W45) vom Dürener TV in 22:33 Minuten. 

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22. Silvesterlauf in Sögel am 31. Dezember 2006   

Ergebnisse 

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 2. Januar 2007
Sogar ein Italiener auf dem Hümmling
Sögel
(sng). Bei angenehmen Temperaturen und trockenem Wetter starteten so viele Läufer wie noch nie beim Silvesterlauf des
SV Sigiltra Sögel. 240 Teilnehmer aus 40 Klubs bedeuteten Rekordbeteiligung bei der 21. Auflage der Veranstaltung am Loruper
Weg. Der emsländische Kaderläufer Matthias Strotmann (LG Braunschweig) sorgte mit 33:39 Minuten über 10 000 m für das
Highlight. Das erfolgreichste Team stellte der Ausrichter mit sieben Siegen, gefolgt vom LAV Meppen (5) und dem TuS Haren (5).
Aber auch die LG Papenburg/Aschendorf (4), SC Osterbrock, DJK Spahnharrenstätte und der Haselünner SV konnten mit drei
Siegerpokalen gut mithalten. Aktiven aus 23 Vereinen gelang zumindest ein Sieg. Ein Läufer aus Venedig hatte sich auf den
Hümmling "verirrt".
Die Schülerinnen und Schüler gingen über 2500 m an den Start. Hier war der 14-jährige Niederländer Chiljen Velvis vom ATC-75
Haren in glänzenden 9:33 Minuten nicht zu schlagen, gefolgt vom gleichaltrigen Cedrik Fritz (10:20/VfL Lingen) und dem erst
12-jährigen Kilian Muke (10:23/SC Osterbrock). Bei den Mädchen dominierte wie im Vorjahr das 13-jährige LAV-Talent Franziska
Deters aus Meppen (10:20) deutlich vor der gleichaltrigen Vereinskollegin Alexandra Schulte (10:53) und der erst 12-jährigen
Christina Ubbenjans aus Börger (10:56).
Die 5000 m waren gut, aber wieder nicht so stark besetzt wie die doppelte Distanz. Die Siegerzeit des Papenburgers Rolf Dreyer
konnte sich mit 18:41 Minuten für den M40-Seniorenläufer sehen lassen. Der Vorjahrszweite steigerte sich um anderthalb Mi-
nuten. Zweiter wurde der B-Jugendliche Jan Brümmer (18:52/TuS Haren), der acht Sekunden vor dem A-Jugendlichen und Lokal-
matadoren Victor Schmidt einlief. Die Sögelerin Ines Loxen (W 30), die für die Lauffreunde Emsland startet, war mit 22:13 Mi-
nuten schnellste Frau über 5000 m, gefolgt von ihrer Schwester Heike (22:48/W 30) und der B-Jugendlichen Anna Dittmar von
der LG Papenburg/Aschendorf (22:58).
91 Läufer begaben sich auf den zweifachen Rundkurs, die zehn Kilometer. Eine glänzende Vorstellung bot das Herzlaker DLV-
Langstreckenass Matthias Strotmann. Er verwies den "Ironman" und Einlaufsieger 2005, Michael Josch vom Haselünner SV
(36:36/M 35), um knapp drei Minuten auf den zweiten Platz. Dabei verbesserte sich der Triathlonspezialist um eine halbe Se-
kunde. Auch der Drittschnellste, Frank Gerdelmann vom TuS Haren, schlug sich mit 37:39 Minuten ausgezeichnet. Als beste
Langstreckenfrau wurde Martina Kerperien in 44:31 Minuten ausgezeichnet, die deutlich vor Claudia Lübbers vom LAV Meppen
(W 40/47:52) ins Ziel kam.

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27. Silvesterlauf des MTV Fichte in Winsen/Aller am 31. Dezember 2006  

Ergebnisse 

CELLESCHE ZEITUNG vom 2. Januar 2007
500 Teilnehmer bei Silvesterlauf / Schwere Beine und Glühwein
Winsen.
Über 500 Teilnehmer konnte der Silvesterlauf in Winsen in diesem Jahr ausweisen. Einmal mehr zahlte sich die gute
Organisation aus. Dazu kamen die für diese Jahreszeit angenehmen Temperaturen, um die Veranstaltung einmal mehr zu einer
echten Werbung zu machen. Bei sonnigen und angenehmen winterlichen Temperaturen fand am vergangenen Sonntag die 27.
Auflage des Silvesterlaufes in Winsen statt. Über 500 Läuferinnen und Läufer unterschiedlicher Altersklassen und Vereine
maßen sich zum Jahresabschluss des Laufsports im Landkreis Celle auf drei unterschiedlichen Distanzen. Gestartet wurde
gleichzeitig über drei, fünf und zehn Kilometer. Zusätzlich gab es ein 1500-Meter-Rennen für die jüngsten Starter und einen Kurs
für Nordic Walking. “Der Lauf war wie immer ein schönes Ereignis”, erklärt Veranstalter Klaus Köhler. Auch die Atmosphäre an
der Strecke dokumentierte dies. Bei mittlerweile für diesen Winter schon gewohnten, nicht ganz glühweintauglichen Tempera-
turen, feuerten zahlreiche Zuschauer bei Bockwurst und warmen Getränken die Läufer entlang der Strecke fröhlich an. “Es ist
jedes Jahr wieder schön hier mitzulaufen”, so Siegfried Szymlet vom TuS Bergen, der Sieger über drei Kilometer. Er ist ein be-
kanntes Gesicht beim Winser Silvesterlauf. “Ich bin seit 25 Jahren dabei. Die Organisation ist immer hervorragend und die
Stimmung toll. Immer ein schöner Jahresabschluss”, lobt Szymlet weiter die Veranstaltung.
Jan Rybizki vom TuS Unterlüß trug sich ebenfalls in die Siegerliste ein. Er gewann bei seiner ersten Teilnahme gleich das
Rennen über fünf Kilometer. “Es ist eine interessante, angenehme Strecke”, erklärt Rybizki. “Hier kann man gut das Sportjahr
ausklingen lassen.” Auch der Gewinner des 10-Kilometer-Rennens ist ein alter Bekannter. Seriensieger Stefan Bädermann,
ebenfalls vom TuS Bergen, auch Vorjahres-Erster, gewann in diesem Jahr über die längste Distanz. Er wisse gar nicht genau,
wie oft er schon teilgenommen oder gewonnen habe, so Bädermann. “Ich komme traditionell immer gern hierher. Es macht Spaß
hier zu laufen, da man die meisten Leute hier kennt”, beschreibt er die familiäre Atmosphäre des Events. Mit dem Wetter konnte
man rundum zufrieden sein. “Wir hatten in den vergangenen Jahren auch schon Schnee und Eis”, so Bädermann. “Da war es
heute schon angenehmer zu laufen.” Allerdings hätte auch kaltes Winterwetter seinen Reiz gehabt.
Jung und Alt nahmen an dem Massenstart-Rennen teil, das macht unter anderem den Charme der Veranstaltung aus. “Für viele
ist es einfach eine schöne Tradition, das Jahr zu beenden”, so Organisator Köhler. “Nach den Rennen ist ja wie jedes Jahr ge-
mütliches Zusammenstehen an den Glühweinständen angesagt, bevor es dann nach Hause geht, um das neue Jahr zu be-
grüßen”, fasst Köhler das Prozedere zusammen. In den letzten 27 Jahren ist die Teilnehmerzahl stetig gestiegen und der Lauf
hat sich als sportlicher Jahresabschluss im Celler Land etabliert. Und auch in diesem Jahr war der Lauf einmal mehr ein voller
Erfolg und zudem eine überaus gelungene Werbung für den Celler Laufsport. (Jan-Phillip Leder)

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10. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31. Dezember 2006
 

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2. Silvester-Marathon in Lilienthal am 31. Dezember 2006  

Ergebnisse 

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 3. Januar 2007
Oliver Leu bricht bei seiner Premiere den Streckenrekord
Hamberger bleibt beim Lilienthaler Silvestermarathon unter drei Stunden / Organisator Carsten Mattejiet zieht ein positives Resümee

Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Lilienthal. Oliver Leu trug gleich bei seiner Premiere bei einem Marathon in Lilienthal den Sieg davon. So ganz nebenbei stellte
der Läufer der LG Bremen-Nord in einer Zeit von 2:59:24 Stunden beim Silvestermarathon auch noch einen neuen Streckenrekord
auf. Der 2. Silvestermarathon bildete sowohl den Höhepunkt als auch den Abschluss einer Laufserie des TV Lilienthal von vier
Marathonläufen zum Jahresende. Der 2. Silvestermarathon war gleichzeitig auch der 34. Kreuzdeich-Marathon. Bei diesem Wett-
bewerb überquerten 15 Aktive die Ziellinie in der Dr.-Hünerhoff-Straße.
Dazu zählten auch wieder die Engländer Steve Price, John Dawson, Brian Mills sowie David Major vom 100-Marathon-Club, die
sich bereits als Stammgäste in Lilienthal etabliert haben. Die Briten waren sogar insgesamt mit einer zehnköpfigen Delegation
zu Gast. Aber es beteiligten sich eben nicht alle Läufer von der Insel auch am Silvestermarathon. Warren D`Rozario und Linda
Major wurden mit einem "Did not finished" - Rennen nicht beendet - in der hiesigen Ergebnisliste geführt. Brian Mills wollte ei-
gentlich seinen 600. Marathon in Lilienthal laufen, musste jedoch im Vorfeld fünf Läufe über die 42,195 Kilometer auslassen, so
dass sich das Jubiläum von Brian Mills wohl noch etwas hinaus zögern wird. Mit Niels Grimpe-Luhmann fand noch ein weiterer
Athlet aus dem benachbarten Ausland den Weg nach Lilienthal. Der Schweizer durfte sich in einer Zeit von 3:56:10 Stunden
immerhin über den sechsten Platz freuen.
Den Hamberger Oliver Leu konnte er damit aber natürlich nicht gefährden. Der für die LG Bremen-Nord startende Hamberger ist
eigentlich ein Spezialist für die Ultra-Strecken, ließ es sich aber nicht nehmen, einen Marathon vor dem Frühstück als Trainings-
lauf zu absolvieren. Ihm kam der Rückenwind auf dem Kreuzdeich zwischen Kuhsiel und "Hein-Heuers-Laufbuchse" entgegen.
Dank der freundlichen Unterstützung des kräftigen Luftzuges von hinten schaffte Oliver Leu auf dem 6,03 Kilometer langen Rund-
kurs Kilometerzeiten von 3:45 Minuten.
Während der Silvestermarathon bei Orkanböen und Regen gestartet wurde, so beruhigte sich das Wetter im Laufe des Vor-
mittages. Auf dem Jan-Reiners-Weg milderten die vielen Bäume die Wirkung des böigen Seitenwindes ab. Mit Helmut Rosieka
vom 100-Marathon-Club nahm nur ein Läufer an allen vier Marathons teil. Beim 32. Kreuzdeich-Marathon am vergangenen Mitt-
woch lief Helmut Rosieka aber einfach noch eine Runde mehr. Deshalb ließ er sich diesen Wettbewerb als Ultralauf anrechnen
und hatte so am Silvestermorgen das Vergnügen, seinen 100. Marathon zu bestreiten. Diesen beendete der 58-Jährige in einer
Zeit von 4:15:40 Stunden als Achter. Lauforganisator Carsten Mattejiet zog ein positives Resümee: "Angesichts der Wetterbe-
dingungen waren wir mit den Teilnehmerzahlen zufrieden." Mattejiet gewann zusammen mit seinem Teamkollegen vom TV
Lilienthal, Patrick von Hall, den Silvesterhalbmarathon in 1:47:49 Stunden. 

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29. Silvesterlauf in Wolfsburg am 31. Dezember 2006
 

Ergebnisse 

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