Presse Veranstaltungen (Seite 6)

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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Oktober 2006
Eckhard König als Erster im Ziel
Leichtathletik: Ein Bremer siegte beim Ems-Jade-Lauf

Ostfriesland
(kg). Beim sechsten Ems-Jade-Lauf von Emden nach Wilhelmshaven gingen gestern rund 700 Läufer an den
Start. Die meisten von ihnen liefen die 72 Kilometer entlang des Ems-Jade-Kanals in einer der 90 Staffeln. Bei den Ultra-
läufern, die den Weg von Emden nach Wilhelmshaven alleine meisterten, war das Feld mit 67 Aktiven sowohl zahlenmäßig
als auch von der Leistung her nicht so stark wie im Vorjahr.
Als erster Läufer passierte nach 6:02:02 Stunden Eckhard König von der LG Bremen-Nord die Ziellinie. “Wir hatten or-
dentlich Gegenwind”, kommentierte König das raue Wetter. Der Wind pfiff vor allem auf den letzten 20 Kilometern vor
Wilhelmshaven den Läufern bei knapp zehn Grad kräftig ins Gesicht. Zweiter wurde Karl Berndstrotmann aus Lüding-
hausen, der nach der ersten Hälfte schon 15 Minuten Vorsprung hatte und schließlich nach 6:05:02 Stunden das Ziel er-
reichte. Schnellste Frau war die 36-jährige Claudia Stader aus Langenfeld (6:14:10 Stunden). Sie kam in der Gesamtwert-
ung auf Platz drei. Die einzige Ultraläuferin aus Ostfriesland, Annette Seiger-Schulten, stieg bei Kilometer 45 aus. Der
schnellste Ostfriese war Siegfried Janßen von der LG Ostfriesland. Der 51-Jährige aus Georgsfeld belegte mit 6:23:23 Std.
in der Altersklasse der Männer ab 50 Jahre den ersten Platz und in der Gesamtwertung Rang fünf.
Ein spannendes Duell gab es bei den Männerstaffeln: Die “Ihlower Rennschnecken & Friends” sowie Germania Leer hatten
starke Teams am Start. Zwischen Emden und Aurich liefen Germania Leer und die Uelzener Vorjahressieger an der Spitze.
Nach knapp 30 Kilometern übernahmen die acht “Rennschnecken” die Führung. “Wir konnten bis nach Friesland einige
Minuten gut machen, aber uns saßen die starken Schlussläufer von Germania Leer im Nacken”, so Rennschnecken-
Sprecher Ralf Bienow. Das waren vor allem Gerd Wolzen und Holger Grigat. Die ewigen Gegner des Ossiloops zogen
beim Ems-Jade-Lauf für Germania an einem Strang, zum Sieg reichte es nicht: “Der Gegenwind war mörderisch und der
Vorsprung der Ihlower zu groß”, sagte Schlussläufer Holger Grigat. Die Rennschnecken gewannen in 4:20:50 Stunden vor
Germania (4:23:44). Die schnellste Frauenstaffel stellte die Emder LG. Marion Bakker, Gisela Kortylack, Silke Klüver,
Kerstin Lüken, Marion Ringena, Evelyn Schulz, Foline Engelbarts und Anja Faust benötigten 5:56:28 Stunden.
==> Ergebnisse   
==> Ein weiterer Pressebericht vom 18. Oktober 2006  

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 16. Oktober 2006
Wendland-Marathon: Freudenthals gutes Debüt

Liepe
(koo). Geht es doch weiter? Der 14. Wendland-Marathon war vielleicht doch nicht der letzte, wie die Organisatoren
der IGAS Wendland, des TuS Liepe und des VfL Langendorf zunächst befürchtet hatten. 67 Nachmeldungen und somit
insgesamt rund 190 Starter in sechs Läufen von 400-m-Lauf bis zum Marathon hätten gezeigt, dass das Interesse am Wend-
land-Marathon noch groß sei, meint IGAS-Vorsitzender Detlef Boick. Er hofft, dass sich für das kommende Jahr erneut ein
komplettes Organisationsteam findet.
Sportlich setzten gestern auch Lüchow-Dannenberger Highlights. Beim Marathon siegte Sven Freudenthal vom MTV
Dannenberg in guten 3:01:35 Std. und feierte damit ein gelungenes Marathon-Debüt. Er überholte drei Kilometer vor dem
Ziel den bis dahin führenden Jörg Reckewell, der in 3:02:48 Std. Zweiter wurde. Schnellste Frau aus Lüchow-Dannenberg
war auf der Marathon-Strecke Marion Lippe von der IGAS in 4:06:52 Std. Insgesamt starteten 30 Männer und Frauen
über die 42,195 km. Auf der Halbmarathon-Strecke lief M-40-Starter Jürgen Schwarz vom SV Sporting Lüchow in
1:20:52 Std. im Sog des Siegers Sascha Kaschewsky aus Berlin eine famose Zeit. Und auch auf den kürzeren Strecken
sowie in den Kinderläufen gab es bei guten Laufbedingungen viele gute Ergebnisse.
==> Ergebnisse
==> Weitere Presseberichte vom 17. Oktober 2006       

NORDWEST ZEITUNG vom 16. Oktober 2006
Diettrich feiert Jubiläumssieg
Citylauf: Zehnter Triumph in Oldenburg -- Bultmann gewinnt Frauenwettbewerb

Von Jan Baumgärtner
Oldenburg. Der für die LG Braunschweig startende Oldenburger Georg Diettrich hat gestern bei seinem 14. Start zum
zehnten Mal den Oldenburger Citylauf gewonnen. Bei den Frauen siegte, wie fast immer in den vergangenen Jahren, Birte
Bultmann (LG Braunschweig/34:51 Minuten). Insgesamt gab es 1942 Meldungen, die meisten - 1130 - für den Hauptlauf
über 10 Kilometer. Knapp ein Drittel davon waren Frauen und Mädchen.
Von der LG Hannover war ein A-Jugendlicher am Start, der dem Oldenburger Seriengewinner Diettrich den Sieg streitig
machen wollte: Johannes Raabe, deutscher Meister über 1500 Meter. Als es nach der ersten Runde durch die Oldenburger
Innenstadt wieder über die Startlinie ging, führte eine Gruppe von fünf Läufern. Eine Runde weiter waren Diettrich und
Raabe bereits gemeinsam an der Spitze. In der dritten Runde hatte Diettrich einen Vorsprung von 60 Metern herausgelaufen,
verteidigte den Vorsprung erfolgreich und gewann in 31:13 Minuten. Raabe wurde Zweiter in 31:31 Minuten vor Karlheinz
Reichwald (SG Findorff Bremen) in 32:00 Minuten.
Bei den Schülern siegte der Cloppenburger Dennis Mizevitsch (46:42) vor Felix Lawrentz (STTV Berne/49:26) und Jan
Pieke (SV Lemwerder/49:53). Die Hauptgruppe gewann Tammo König (1. TCO Die Bären) in 32:20 Minuten vor seinem
Vereinskameraden Oliver Theilmann (34:06). In der Altersgruppe M 30 wurde Bastian Düser vom Team Laufrausch in
35:34 Minuten Dritter, hier siegte Markus Fabian von der LG Bremen-Nord.
Die Gesamtsiegerin Birte Bultmann belegte auch in der Klasse W 30 Platz eins vor der Oldenburgerin Susanne Juranek
(42:18) - diese brilliert sonst als Radross-Fahrerin. Die für den TV Sottrum startende Elke Peter (42:13) siegte in der
Klasse W 35 vor Antje Praeger (1. TCO Die Bären/46:56) und Birgit Fiedler (TSG Hatten-Sandkrug/48:03). Ihre Vereins-
kameradin Bettina Weßling siegte in der Klasse W 40 in 41:32.
Der schnellste Läufer über die 5 Kilometer war der in der Klasse männliche Jugend B startende Tobias Kortas (LC Hansa
Stuhr) in 16:51 Minuten. Es folgten zwei Läufer aus der Klasse Schüler A: Sebastian Franke (SG Diepholz/17:02) und
Leonard Hartung (DSC Oldenburg/18:36). Die schnellste Läuferin über diese Distanz war die in der Frauen-Hauptklasse
laufende Kristina Bokern vom VfL Oldenburg in 19:28 Minuten. Vor fünf Wochen hatte sie einen Bänderriss erlitten und
ging daher mit einer Manschette an den Start. Die zweitbeste Zeit erlief Judith Baron (TuS Ofen/20:45) aus der Klasse
Schülerinnen B.
Freude über Bestmarke bei Georg Diettrich
Frage: Sie haben zum zehnten Mal den Citylauf gewonnen. Welche Bedeutung hat das für Sie?
Diettrich: Eine sehr große. Ich habe in Oldenburg studiert, wohne und arbeite in Oldenburg. Daher hat der Citylauf für mich
einen besonderen Stellenwert. Ab dem Sommer habe ich mich auf diesen Lauf vorbereitet. Zehn Siege, dass ist schon eine
Marke, über die ich sehr glücklich bin. So viele Siege wird es nicht mehr geben, ich bin jetzt 36 Jahre alt.
Frage: In Johannes Raabe hatten Sie einen starken Gegner, der von der Mittelstrecke kommt. Wie war die Taktik?
Diettrich: Ich bin es konservativ angegangen und habe geschaut, was sich vorne tut. Ab Kilometer sieben habe ich dann
richtig Druck gemacht und ihn dann verloren. Ich bin hinten heraus schneller geworden.
Frage: Wie bewerten Sie Ihre Zeit von 31:13 Minuten?
Diettrich: Das ist meine beste Herbstzeit seit langem. Aus dem Frühjahr steht eine 30:50. Durch das große Starterfeld kann
man hier ab der zweiten Runde nicht mehr die Ideallinie laufen.
==> Ergebnisse       

HAMBURGER ABENDBLATT vom 17. Oktober 2006
Volkslauf: 444 Teilnehmer in Rottorf
Ansturm der Jüngsten

Von Matthias Lorenz
Rottorf. Schon zum zehnten Mal hat der MTV Rottorf zum Volkslauf eingeladen. Unter den insgesamt 444 Aktiven waren
allein 113 Schülerinnen und Schüler, die ihre Medaillen anlässlich der Jubiläumsveranstaltung kostenlos erhielten. Drei
Aktive waren bei allen zehn Läufen dabei, erhielten dafür einige kleine Aufmerksamkeiten vom Organisatorenteam um Björn
Umland überreicht. Es waren Dennis Rehr (Jahrgang 1989) vom gastgebenden MTV Rottorf, Klaus Tewes (Jg. 1948) vom
Lauftreff des TSV Gellersen und Egon Härmand (Jg. 1934) vom Hamburger Versehrten-Sport, die diesmal alle auf der
Zehn-Kilometer-Strecke starteten Härmand aber war nicht der älteste Starter, sondern Richard Detje vom MTV Handorf,
der beim erstmals angebotenen Nordic Wallking an den Start ging (1931). Älteste Teilnehmerin bei den Frauen war Gisela
Hillebrecht (1935). Sie wurde auf der 6,8-Kilometer-Walking-Strecke Fünfte von elf Starterinnen. Hier verbesserte
Anneke Machatius von der Stolpertruppe Winsen ihren im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord um 1:05 Minuten auf 44:11
Minuten.
Gleich fünf Aktive verbesserten den Rekord bei dem seit dem Vorjahr im Programm befindlichen 19,3-Kilometer-Lauf. Bei
den Frauen steigerte Titelverteidigerin Andrea Osterheider-Breeck (vereinslos) ihre Bestmarke um neun Sekunden auf
27:18 Minuten. Im Männerlauf blieben Dino Kuhn (Sport-As Lüneburg, 1:09:48 Stunden), Andre Prüsmann, (TSV Winsen,
1:10:57 Std.), Michael Neitzke (LG HNF, 1:11:00 Std.) und Andreas Krohn (Stolpertruppe Winsen, 1:13:13 Std.) unter
der im Vorjahr von Joachim Krüttgen aufgestellten Bestzeit von 1:13:39 Std. Auf dieser Strecke lief auch der Athlet mit der
wohl weitesten Anreise: Thomas Braun aus Klanxbüll nahe der Insel Sylt. Streckenrekorde gab es außerdem beim 6,8-Kilo-
meter-Lauf durch Jana Sussmann (MTV Laßrönne, 27:06 Minuten) und beim 1,2-Kilometer-Rennen der Schüler durch
Moritz Niemeier (Blau-Weiss Buchholz, 5:15 Minuten). Der 11. Volkslauf des MTV Rottorf steigt am 21. Oktober 2007.

WINSENER ANZEIGER vom 17. Oktober 2006
444 Aktive starteten beim 10. Rottorfer Volkslauf

Rottorf.
444 Aktive gingen beim 10. Volkslauf des MTV Rottorf an den Start. Das war zwar nicht Rekord, aber Organi-
sator Björn Umland war zufrieden. Lediglich mit dem Wetter haderte er ein wenig: “Wir haben in den gesamten Jahren kein
richtig schlechtes Wetter gehabt, aber heute war es richtig nasskalt.” Das tat dem Tatendrang der Läufer aber keinen Ab-
bruch. Insgesamt sieben Strecken standen den Sportlern zur Auswahl.
Im Lauf über zehn Kilometer gingen traditionell die meisten Sportler an den Start. 140 Läufer und Läuferinnen machten sich
vom Sportplatz auf die Strecke entlang der Roddau, über die Schleuse, an der Ilmenau entlang. Nach einer kleinen Schleife
wurde wieder Kurs Richtung Start und Ziel genommen. Tim Tomczak (HSV Stöckte) war in 34:32 min wieder einmal nicht
zu stoppen. Er gewann souverän vor Roland Rohde (TSV Winsen/35:58 min). Lorina Buhr (TSV Winsen/44:34 min) pass-
ierte bei den Frauen nach 44:34 min als Siegerin die Ziellinie.
Auch die Schülerinnen und Schüler glänzten mit tollen Zeiten. So nahm stellte Moritz Niemeier (M14) von Blau-Weiß Buch-
holz bei den Schülern über 1200 Meter nicht nur den Pokal für die schnellste Zeit, sondern in 5:15 min auch den Strecken-
rekord mit nach Hause. Weiter wurden Isabelle Warner (W/14/MTV Tostedt/5:42 min), Liana Schütz (W13/BSV Buxte-
hude/5:36 min), Steffen Eggers (M12/TuS Schwinde/5:39 min), Alica Murawa (W10/TSV Wriedel/6:08 min), Bjarne Sietz
(M9/Hamburg/6:09 min) und Joy Belana Schulz (vereinslos) mit Pokalen für die schnellsten Zeiten in ihren Schülerklassen
ausgezeichnet.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Rottorfer Volkslauf prächtig entwickelt. Waren bei den ersten Terminen noch
200 Aktive am Start, hat sich die Teilnehmerzahl mittlerweile verdoppelt. Auf die Frage, warum der Wettbewerb bei den
Aktiven so beliebt ist, bleibt Umland eher bescheiden: “Der Trend geht einfach dahin.” Mit Klaus Tewes (TSV Gellersen),
Dennis Rehr (MTV Rottorf) und Egon Härmand (Hamburger Versehrten Sportverein) waren sogar drei Athleten am Start,
die in Rottorf noch nie gefehlt hatten. Sie wurden mit Urkunden und kleinen Präsenten belohnt. Ein Grund für den Erfolg sind
auch die familiäre Atmosphäre während der Veranstaltung und die Bemühungen, auch den Trendsportarten eine Plattform
zum Kräftemessen zu geben. So waren in diesem Jahr erstmals die Nordic-Walker am Start. Auch wenn der Wettbewerb
über 6,8 Kilometern mehr als zwölf Teilnehmer verdient gehabt hätte, rundete er das Veranstaltungsbild doch ab. Schnellster
Nordic Walker bei der Premiere war übrigens Peter Düe von der SG Misburg in 47:32 min. Bei den Frauen war Tanja
Römer in 7:36 min die schnellste “Nordische”.
==> Ergebnisse    

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 17. Oktober 2006 (Drei Artikel)
Sich selbst überrascht
Wendland-Marathon: Sven Freudenthal Sieger vor Jörg Reckewell

Liepe (koo). Es lief einfach rund - sowohl bei den Organisatoren als auch beim Sieger des 14. Wendland-Marathons der
IGAS Wendland, des VfL Langendorf und des TuS Liepe. Insgesamt 193 Teilnehmer, darunter 114 und somit deutlich über
die Hälfte aus Lüchow-Dannenberg, starteten in den insgesamt sechs Läufen vor dem ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus in
Liepe und sorgten für zufriedene Mienen bei den Ausrichtern, die wie immer den Wendland-Marathon als einen der kleinst-
en seiner Art in Deutschland reibungslos abwickelten. Insgesamt liefen 30 Männer und Frauen über 42,195 km, darunter
zehn aus Lüchow-Dannenberg.
Fast ganz reibungslos verlief der Marathon für den Überraschungssieger Sven Freudenthal vom MTV Dannenberg. Der Tri-
athlet war nach 3:01:35 Std. über seinen knappen Sieg vor Titelverteidiger Jörg Reckewell (3:02:48 Std.) selbst am meisten
erstaunt. “Mit dieser Zeit und diesem Platz habe ich überhaupt nicht gerechnet”, hat sich der 27-jährige Student nach seinem
Debüt über die 42,195 km quasi selbst überrascht. Er hatte sich erst seit Mitte September nach dem Falkensteiner Duathlon
speziell auf diesen Marathon vorbereitet. Allerdings profitierte er auch davon, dass seine beiden Hauptkonkurrenten Jörg
Reckewell (MTV) und Thomas Münster (SV Gartow) die Strapazen des Wisconsin-Ironman noch nicht ganz verdaut
hatten. Das schmälert Freudenthals Leistung aber nicht. Er war bei trockenem, aber nicht mehr so warmem Wetter die
ersten 15 Kilometer gemeinsam mit Münster gelaufen, der dann abreißen lassen musste. In Führung lag lange Reckewell, der
die Wendemarke in Klein Gusborn nach 1:27 Std. und vier Minuten vor Freudenthal erreichte. Der lief sein Tempo durch,
schüttete sich an den Verpflegungsständen kaltes Wasser über die Beine und ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als
ihn der spätere Dritte Michael Vanicek bei Kilometer 25 überholte. Doch der brach dann ebenso wie Reckewell ein, den
Freudenthal ab Grippel im Blickfeld hatte. Bei Kilometer 39 ging Freudenthal in Führung. Zwar hatte er auf den letzten zwei
Kilometern Seitenstiche und knackte dadurch die 3-Stunden-Marke nicht mehr.
Einzuholen war er aber nicht mehr. “Das kann ich eigentlich auch nicht ganz glauben”, freute er sich im Ziel über den Sieg.
Vorjahressieger Reckewell kam kurz nach dem dem Sieger und mit knapp zwei Minuten Vorsprung auf den Dritten ins Ziel.
Münster freute sich nach 3:14:07 Std. über Platz vier im Gesamtklassement und Rang eins in der M40. Platz drei in dieser
Altersklasse belegte in guten 3:24:46 Std. der Gorlebener Frank Marschner.
Im Kampf um den Sieg bei der Rennschnecken wertung der IGAS setzte sich Tilo Frenzel vom SV Sporting Lüchow in
3:27:23 Std. gegenüber Oliver Meyer von der IGAS durch, der nach 3:40:11 Std. ins Ziel kam. Meyer hatte sich damit
gegenüber dem Vorjahr um 15 Minuten gesteigert, doch das reichte noch nicht ganz. Drei weitere Lüchow-Dannenberger
Männer absolvierten den Marathon in passablen Zeiten: Christian Köthke aus Gorleben war in 3:46:11 Std. drittbester M-
55-Läufer, Manfred Haacke (Sporting) benötigte in 3:48:46 Std. fünf Minuten weniger als 2005., und Joachim Einbeck
(Lüchow) lief 4:09:24 Std. Bei den Frauen feierte die lauferfahrene Cornelia Heinze aus Hamburg in 3:23:46 Std. einen
klaren Erfolg. Nur sieben Männer waren schneller als sie. Marion Lippe von der IGAS war die einzige hiesige Starterin. Sie
hatte auf dem Rückweg einen Einbruch und erreichte nach 4:06:52 Std. das Ziel.
Schneller Schwarz und ein Kreisrekord
Lüchow
(koo). Das gab im Ziel Beifall: Rasant war beim Halbmarathon Jürgen Schwarz vom SV Sporting Lüchow unter-
wegs. Er spulte die 21,1 Kilometer in guten 1:20:52 Std. runter und hat damit die aus Lüchow-Dannenberger Sicht beste
Leistung dieser Veranstaltung abgeliefert, meinten Insider. Schwarz als Sieger der M40 hatte als einziger dem Sieger Sascha
Kaschewsky aus Berlin (1:20:18 Std.) folgen können. Stark aber auch ein Bruderduo des SV Eintracht Clenze: Siegfried
Martel war dabei in 1:26:11 Std. und Gesamtvierter 3:47 Min. schneller als sein jüngerer Bruder Bernd. Wolf Stahlknecht
feierte nach 1:32:31 Std. als Neunter des Gesamtfeldes den Klassensieg in der M50. In der M60 war Sportings Dierk
Göwe in 1:42:40 Std. der Sieger. Schnellste hiesige Frau über die 21,1 km war Silvia Behn vom SC Lüchow in 1:50:54 Std.
 Auf der 10-Kilometer-Strecke lieferte die Frauen-Siegerin Monika Winkler vom Post-SV Uelzen in 42:16 Min. die beste
Leistung ab. Aufhorchen ließ die Nebenstedterin Cora Titz als drittschnellste Frau in 48:23 Min. Bei den Männern belegte
der in dieser Saison oft verletzte Senioren-WM-Teilnehmer Rudolf Thiele (Sporting) in 40:09 Min. Platz zwei hinter den
souveränen Sieger Hans-Joachim Leip vom MTV Bad Bevensen (36:57 Min.). IGAS-Läufer Stefan Schulze hatte in 44:42
Min. als zweitbester hiesiger Läufer und Achter des Gesamtfeldes schon viel Rückstand auf Thiele.
Über die 5 Kilometer verbesserte Sportings Lydia Frenzel einen Kreisrekord um gleich 50 Sekunden. Ihre 21:11 Min. sind
die neue Bestmarke der Schülerinnen. Sie war damit vor ihrer Teamkameradin Sophia Frank, die Siegerin der W15 wurde,
schnellste weibliche Starterin. Bei den Jungen konnte B-Jugend-Läufer Jonathan Hunger (TSV Hitzacker) auf den ersten
zwei der vier Runden durch Liepe dem Siegerduo aus Hanstedt II folgen. Doch er musste dann abreißen lassen und belegte
in 19:26 Min. Platz drei. Die M-12/13-Läufer Lennard Frank und Tom Frenzel (beide Sporting) liefen zeitgleich und ihre
Freundschaft betonend Arm in Arm in 20:31 Min. über die Ziellinie. Gute Zeiten lief zudem der ganz junge Laufnachwuchs
der IGAS und der TSV Schnega.
Sieg im Spurt
Liepe
(koo). Spaß haben und nebenbei schnell laufen, das war bei den zwei Kinderläufen im Rahmen des Wendland-
Marathons wichtig für die 42 Jungen und Mädchen. Über 1250 Meter siegte im Spurt Max Rickmann (IGAS) in 4:57 Min.
mit einer Sekunde Vorsprung vor Felix Schwarz. Paul Schneeberg (5:17 Min.), Wanja Schulz (5:27 Min./beide IGAS) und
Isabelle Duvekot (Sporting) in 5:33 Min. folgten. Über 400 m siegte in Juliana Schulze vom TuS Liepe in 1:35 Min. ein
Mädchen knapp vor Sportings Dennis Duvekot (1:37 Min.). Rang drei belegte in Elisa Gauster (TuS Liepe/1:41 Min.) auch
ein Mädchen.      
==> Ergebnisse    
==> Pressebericht vom 16. Oktober 2006      

Presseinformation vom 17. Oktober 2006 (Von Willi Neermann)
Teilnehmerrekord beim Porta-Straßen-Volkslauf / Aufwertung durch Einbindung in
Mühlenkreis-Serie

Porta Westfalica.
Der Entschluss der LG Porta Westfalica, sich nach dem Rückzug des TuS Kleinenbremen in die
Mühlenkreisserie einzuklinken, wurde belohnt. Statt 120 Teilnehmer im Vorjahr stieg bei gutem trockenen Laufwetter, aber
bei störendem Ostwind, die Teilnehmerzahl auf erstklassige 270 Teilnehmer. 107 Nachmeldungen führten beim gemeinsam-
en Start der Männer und Frauen bei den unterschiedlichen Strecken sowie durch die Walker, nach den Schüler-und
Jugendläufen, leider zu einer Startverzögerung von ca. fünfzehn Minuten, weil vorher alle Daten in den Computer eingegeben
werden mussten. Nach Meinung von Friedhelm Unland, dem Initiator der Mühlenkreis-Serie, waren fast hundert Mühlen-
kreisteilnehmer, die erstmals in Barkhausen an den Start gingen, ein sehr gutes Ergebnis für den Veranstalter. Bei vielen
Läufern war wohl die Neugierde auf eine neue unbekannte Strecke, neben der Hoffnung auf eine gute Platzierung, der
Hauptgrund für die Meldung. Die Streckenführung wurde von vielen Läufern auf dem fast ebenen Gelände gelobt, manche
vermissten aber die Abwechslung bergauf und bergab wie in Kleinenbremen.
Überlegen siegte DLV-C-Kader-Mitglied Jonathan Köster vom ATSV Espelkamp (Männliche Jugend B) im Lauf über 6,8
km in sehr guten 23:09min auf der gegenüber dem Vorjahr um etwa vierhundert Meter kürzeren Strecke vor dem schnellen
M30-Athleten Philip Priebe von der LG Weserbergland in 23:16min. Beeindruckend auch die Leistungen der nachfolgend-
en Läufer mit Lutz Carta (M35) von Eintracht Minden mit 24:03, von Oliver Neidiger (M40) von der BSG Rose-Lauf-
gruppe mit 24:04min und Jobst von Palombini (M35) von VfL Bückeburg in 24:21min. Winfried Köster (Espelkamp) ge-
wann die M45-Klasse in guten 27:47 vor Ulrich Schreiber vom MTV Minden 1860 mit 28:09min und Horst Ohsenbrink
(M65) von der LG Porta Westfalica in starken 29:25min.
Die vereinslose vierzehnjährige Frederike Straeten gewann in sehr guten 28:00min die Frauenklasse vor Stephanie Ohsen-
brink (TRI-4-Fun ) in 30:39min. Auch die Mutter Cornelia von Jan-Niklas Sielemann durfte sich über ihren Sieg in der
W45-Klasse in 36:33min im Eintracht Trikot freuen. Anerkennung aber auch für W55-Athletin Ursula Körner vom LC 92
Bad Salzuflen in 34:35min.
Mit fast anderthalb Minuten Vorsprung gewann Achim Hagemeyer vom ATSV Espelkamp den Volkslauf über 12,7 km im
Rahmen der Mühlenkreisserie in sehr guten 44:33min vor Bernd Nedderhoff (45:53) von den Lübbecker Berglöwen und
Heiner Bente vom Beckedorfer SV in 46:11 sowie Ralf Wagenfeld (Espelkamp) in 46:33min. Als ältester Teilnehmer kam
Karl Hahne (SV Frille-Wietersheim) vom Jahrgang 1929 mit 1:26:30min als 76. ins Ziel. Den Frauenlauf über 12,7km der
Serie gewann mit anderthalb Minuten Vorsprung eine weitere Läuferin vom ATSV Espelkamp mit Sandra Weise in 52:37
vor Tanja Bofinger von Relax Minden in 54:09 und W50-Athletin Margret Wiegmann aus Lübbecke in guten 58:49min.
 Einer der Favoriten auf den Gesamtsieg in der 20 km-Mühlenkreis-Serie mit dem Bad Oeynhauser Sebastian Kalinski von
Zahlmann & Partner gewann in starken 1:08:25 Std. den 20. Barkhauser Volkslauf über 18,6 km vor Ralf Aumann von der
TG Werste in 1:08:39 und Michael Schirrmacher von Eintracht Minden in 1:08:50 Std.. Bei den Frauen siegte mit Silvia
Trdic eine Athletin vom SC Herford in guten 1:22:00 Std. vor Sarah Hesse von Eintracht Minden mit 1:22:49 Std. und der
unverwüstlichen Veronika Zimmermann von der TG Werste (W55) in 1:24:09 Std. als ältester weiblicher Teilnehmerin der
Veranstaltung.
Sehr gute Zeiten gab es bei den Walkern von Horst Pape vom Kneipp Verein Minden über 7,2 km in 46:45 vor Karl-Heinz
Schauf (VFL Bückeburg) in 47:29 und Wolfgang Everding (Kneipp Verein Minden) in 47:40 sowie besonders der vereins
losen Starterin Agnes Kölling in erstklassigen 49:21min.
Mit A-Schülerin Anita Neu als Siegerin des 1,7 km-Schülerlaufs in 7.50min und B-Schüler Maurice Radonz in 7.52min
zeigten zwei weitere Athleten von Trainer Herbert Schantowski in ihren Läufen ihr Talent auf. Gefallen konnten aber auch
C-Schüler Robert Bühre vom TSV Bokeloh in 8:29min, Christina Rau (Schi B) vom TuS Barkhausen in 8:58min und auch
Hammerwerfer Alexander Wischnewski von der LG Porta (Schü B) in 9:19 knapp vor Vereinskollegin Mareike Müller
(Schi B) in 9:23min, die um Brustbreite von der zehnjährigen Barkhausein Nina Walter (9:22min) geschlagen wurde.
 Knapp gewann M9-Schüler Justus Jäcker von der TG Werste die 700 Meter in 2:50 vor Arne Bartels von TWG Nien-
städt in 2:52min. In 3:01min folgte M8-Schüler Sören Walter (Barkhausen) vor Tom Fischer (M9-LG Porta) in 3:03 und
Julius Obenhaus vom SV Hausberge als M7-Schüler in 3:14min, dessen Mutter Birthe unter ihrem Mädchennamen Friebel
als Kreisrekordlerin im Hochsprung der Frauen mit 1,80m sicher noch vielen Leichtathleten in Erinnerung sein wird. Gefallen
konnten auch die 3:18min von Janis Herzog (M8-Barkhausen). Auch die jüngsten Schülerinnen wussten zu überzeugen.
Charlotte Jäcker (W9-TG Werste) wurde Beste in 3:04min vor Madlen Malken (W8-Barkhausen) in 3:09, Esken Lewin
(W9-LG Porta) in 3:11, Karoline Schreiber (W9-MTV 1860 Minden) in 3:16, der vereinslosen Jana Nolting (W9) in 3:17
und Katharina Krause (W8-Barkhausen) in 3:18min.
Dem Organisationsteam der LG Porta Westfalica um Hans Storm, dem Streckenteam um Volkhard Bergbrede und dem
Verpflegungsteam der überwiegend Barkhauser Frauen dankte LG-Geschäftsführer Klaus Vogt bei den Siegerehrungen,
bei denen er bei den Schülern durch den Deutschen Meister Adrian Schürmann tatkräftig unterstützt wurde, für ihren erst-
klassigen Einsatz ebenso wie seinen Söhnen Thorsten und Dominik in der Zeitnahme bzw. am Computer.
==>
Ergebnisse    

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG / WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 18. Oktober 2006
Ilka Schreinecke sichert Platz 2
Laufcup-Finale in Leiferde: VfL-Sportlerin gewinnt Premiere rund um den Wohlenberg deutlich

Leiferde.
Die Premiere ist geglückt: Mit knapp 200 Teilnehmern beim ersten Lauf rund um den Wohlenberg konnte sich
die SV Leiferde über einen guten Einstand als Laufveranstalter freuen. Zugleich ging mit diesem elften Wertungslauf der
Wolfsburg-Gifhorn Laufcup 2006 zu Ende. Auf einem nicht leicht zu laufenden, profilierten Kurs konnten sich die Läufer
über gute Zeiten freuen, da sehr gutes kühles Läuferwetter herrschte. In der Spitze jedoch ließ man es locker angehen, und
so suchte jeder die Entscheidung im Spurt für sich.
Es siegte der favorisierte Rolf Schwabe (VfB Fallersleben) in der mäßigen Zeit von 35:12 Minuten. Für den Norddeutschen
Marathonmeister endete damit eine erfolgreiche Laufsaison. Knapp dahinter landete der Eickenroder Bastian Dobrick in
35:16 Minuten. Damit bestätigten sie ihre guten Platzierungen in der Endwertung des Wolfsburg-Gifhorner Laufcups hinter
dem Gesamtsieger Ulrich Petri (VfL Wolfsburg). Die weitere Reihenfolge in Leiferde: 3. Frank Colsmann (TSV Kirchdorf)
35:22 Min., 4. Frank Balzer (VfB Fallersleben) 35:29, 5. Benjamin Trzonnek (VfL Wolfsburg) 35:50, 6. Torben Dobrick
(SV Eicklingen) 35:59.
Bei den Frauen siegte Ilka Schreinecke (VfL Wolfsburg) in 40:18 Minuten. Damit sicherte sich die Gesamt-Vorjahres-
siegerin endgültig den zweiten Platz in der Laufcupwertung hinter Daniela Jakobler (VfL Wolfsburg). Hinter Schreinecke
landeten in Leiferde: 2. Bianca Weide-Jentsch (Groß Bülten) 42:01, 3. Katrin Busse (VfB Fallersleben) 43:28, 4. Estra
Schlageter (LG Braunschweig) 45:06, 5. Cornelia Hahne (SFC Wolfsburg) 45:54, 6. Beatrix Kresse-Deutsch (VfB Fallers-
leben) 45:59 Minuten.
Die Gesamtwertung: Knapp sieben Monate lagen zwischen dem Auftakt und dem Finale
Knapp sieben Monate lagen zwischen dem Auftakt des Gifhorn-Wolfsburg Laufcups 2006 in Vorsfelde (19. März) und
dem Finale am vergangenen Wochenende in Leiferde. Für die Gesamtwertung zählten die sechs besten Läufe aus den elf
Wettkämpfen. Es wurden 200 Punkte für den ersten, 199 Punkte für den zweiten Platz und so weiter vergeben. Ab dem
200. Platz gabt es jeweils einen Punkt. Bei Punktgleichheit entschied die beste Zeit über 10 Kilometer. Die Siegerehrung
erfolgt am 5. November bei der Abschlussveranstaltung in Wolfsburg im SFC. Beginn ist dann um 10 Uhr.
==> Ergebnisse Leiferde und Endstand im Lauf-Cup      

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 18. Oktober 2006
Laufsport: Bestaunte Exoten treffen auf Spaßstaffeln
6. Ems-Jade-Lauf von Emden nach Wilhelmshaven: Mehr als 600 Starter traten in einer der knapp 90
Staffeln an

Ostfriesland
(kg). “Von Emden nach Wilhelmshaven - die sind doch bekloppt”, trafen zwei Frauen bei ihrem Frühsport am
Sonntagmorgen ein vorschnelles Urteil über die Teilnehmer des Ems-Jade-Laufs. Morgens um kurz vor zehn Uhr trafen die
ersten Teilnehmer des 700 Läufer starken Starterfeldes am Auricher Hafen auf die beiden Joggerinnen. Bekloppt ist das
falsche Wort - besser passt begeistert. Denn das waren neben den 61 Einzelläufern, die den Weg von Emden nach Wil-
helmshaven alleine auf sich nahmen, vor allem die mehr als 600 Staffelläufer. Die Faszination Ems-Jade-Lauf, entlang der
“Kuhrinne” quer durch Ost-Friesland, wie der ehemalige Reichskanzler Otto von Bismarck das Bauwerk anlässlich seiner
Einweihung abschätzig bezeichnete, ist inzwischen ein weit über die Grenzen Ostfrieslands beliebtes Laufereignis.
 Ultraläufer, die die Strecke alleine auf sich nahmen, waren bestaunte Exoten, machten aber mit etwas mehr als 60 Teil-
nehmern nicht einmal zehn Prozent der Aktiven aus. Die meisten waren Gelegenheitsläufer, die sich in der Firma, im Verein
oder im Freundeskreis zu einer Staffel zusammenfanden und tollkühn beschlossen: “Da sind wir dabei.” Voller Tatendrang
traten somit die “Polizei Aurich” gegen den “Wasserzoll Emden / Wilhelmshaven” an, die “Feuerwehr Schiffdorf” wetteiferte
mit der “Feuerwehr Accum”, “Turbine-Enercon” lief gegen die Kollegen der Staffel “Enercon - Die Getriebelosen” und die
“4. Luftwaffendivision” trottete samt “Airbus Varel” dem Starterfeld hinterher. Doch nicht nur die Firmen und Vereine, auch
Spaßstaffeln wie “Verwirrt Aber Glücklich”, “Die Grabenschleicher”, “Die glorreichen Sieben” oder die “Kanalenten” ge-
hörten dazu.
Ein Blickfang in der malerischen Herbstlandschaft entlang des Kanals war am Sonntag das “Kuh-Duo”, das aus dem
Esenser Thomas Braje und seinem Mitstreiter Matthias Diettrich bestand. “Wir haben schon viele verrückte Sachen ge-
macht. In diesem Jahr dachten wir uns mal, als Kühe verkleidet durch Ostfriesland zu joggen”, lachte Braje. Aus weißen
Schutzanzügen hatten sich die beiden Sportler Kuhkostüme gebastelt. Neckisch hüpften an der Vorderseite das Gummi-
handschuheuter und am Hinterteil der kunstvoll geflochtene Kuhschwanz die 72 Kilometer lang hin und her. “Einer von uns
joggt und der andere fährt mit dem Rad. An jedem Wechselpunkt lösen wir uns ab”, erklärte Braje. Nach 5:40:13 Stunden,
immerhin Platz 13 unter den Männerstaffeln, kamen die beiden Milchviehlobbyisten in Wilhelmshaven an.
Das Ankommen und das Dabeisein war für alle Teilnehmer am Sonntag das Wichtigste. So auch für Joachim Beck, der
nach 9:24:18 Stunden als letzter Ultraläufer in Wilhelmshaven ins Ziel kam. Bleibt abzuwarten, ob die beiden Auricherinnen
im kommenden Jahr am 14. Oktober wieder am Rand stehen und den Kopf über die Ems-Jade-Läufer schütteln werden
oder sich aufraffen mitzulaufen. Es müssen nicht gleich die 72 Kilometer sein, aber die kürzeste Staffeletappe, gerade mal
viereinhalb Kilometer lang, schaffen selbst Gelegenheitsjogger.
==> Ergebnisse 
==> Pressebericht vom 16. Oktober 2006  

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 19. Oktober 2006
Laufcup boomt: Auch dank neuer Strecken
Organisator Hans-Günter Wolff zieht hochzufriedenes Fazit / Duo des VfL Wolfsburg siegt / Peters siebter
Streich

Gifhorn/Wolfsburg.
Zwei völlig neue Veranstaltungsorte, zudem bei drei arrivierten Ausrichtern neue Streckenführungen -
"es war ein ereignisreiches Jahr", blickt Hans-Günter Wolff, Organisator des Wolfsburg-Gifhorner Laufcups, zurück. Die
2006er-Auflage der beliebten Volkslauf-Serie endete am vergangenen Sonntag in Leiferde. Vor allem war es wieder ein
äußerst erfolgreiches Jahr für Wolff und Co. Der passionierte Ausdauer-Athlet stellte auch im zwölften Jahr keinen Abbruch
der Begeisterung fest - im Gegenteil! Wolff: "Wir haben erneut einen Teilnehmerrekord verbucht: 370 Läufer haben sich
angemeldet, rund 240 sind durchgekommen."
Der Laufsport boomt hierzulande. Das zeigt auch das Beispiel Leiferde: Als letzte Etappe des Laufcups war eigentlich Was-
büttel vorgesehen. Dort herrschte plötzlich Personalmangel - der elfte Lauf wurde aber nicht etwa abgesagt, sondern
Leiferde sprang spontan ein. "Das hat gut geklappt, auch die Runde kam gut an", freut sich Wolff. So wird der Laufcup auch
2007 wieder Station im Südwesten des Landkreises Gifhorn machen. Genauso wie in Wesendorf: Der WSC feierte in
diesem Jahr ebenfalls Premiere. "Eine schnelle Strecke, es gab viele Bestzeiten. Ein guter Einstand", befand Organisator
Wolff.
Auch aus sportlicher Sicht gab es Neuigkeiten: Da Sascha Diehr, Seriensieger der vergangenen fünf Jahre, sich diesmal auf
die Meisterschaften konzentriert hat, wurde bei den Herren ein neuer Gesamtsieger - hierbei zählen die sechs besten Läufe
aus den elf Veranstaltungen - gesucht. Der Titel blieb beim VfL Wolfsburg: Diehrs neuer Vereinskollege Ulrich Petri verwies
den Fallerslebener Rolf Schwabe erneut auf Platz zwei. Bei den Frauen konnte Ilka Schreinecke (VfL Wolfsburg) ihren Titel
nicht verteidigen: Teamkollegin Daniela Jakobler rannte allen auf und davon. Ein Grund für den anhaltenden Aufschwung des
Laufcups ist sicherlich das Gelbe Trikot: eine Wertung für Dauerbrenner, in die die Punkte aus allen Wettkämpfen mitein-
fließen. Wolff: "Eine gute Chance für die Breite, sich vorn zu platzieren." Der Laufcup-Organisator ging dabei mit gutem Bei-
spiel voran: Er sicherte sich im letzten Lauf in Leiferde noch das Gelbe Trikot bei den Männern. Stark wie eh und je waren
auch die Senioren-Läufer des VfL Wittingen: Wolfgang Peter gewann bei seiner siebten Teilnahme zum siebten Mal in seiner
Altersklasse! ==> Alle Infos zum Lauf-Cup   

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. Oktober 2006
37 Staffeln kämpften um den Sieg
Leichtathletik: Fortuna Logabirum richtete sechste Auflage der Veranstaltung aus

Leer.
Bei der sechsten Auflage des Logabirumer Staffellaufs am Wochenende war der Lauftreff von Fortuna Logabirum mit
der Resonanz zufrieden. Die Männerstaffel des TV Norden und die Frauenstaffel der LG Uplengen/LT Hollesand gewannen
ihre Wertungsklassen über dreimal 5,3 Kilometer. Insgesamt starteten 37 Staffeln und 15 Einzelläufer bei optimalen äußeren
Bedingungen. Nach dem misslungenen Versuch, die Veranstaltung 2005 in die Sportwoche von Logabirum einzubauen,
legten die Organisatoren um Lauftreffleiter Ralf Vry das Rennen wieder auf den ursprünglichen Termin. Die Rückkehr auf
das vorletzte Oktober-Wochenende zahlte sich aus. Die Zunahme der Meldungen bestätigte diese Entscheidung.
Das Rennen verlief so, wie viele es erwartet hatten. Die Staffel des TV Norden setzte sich vom Start weg an die Spitze. Nur
die Rennschnecken aus Ihlow konnten einigermaßen mithalten. Letztendlich gewannen Holger Freers, Holger Grigat und
Peter Steinke (TV Norden) in 54:21 Minuten deutlich. Die Rennschnecken belegten in 55:58 Minuten den zweiten Platz.
Ihnen half auch die beste Zeit aller Teilnehmer, die Achim Groenhagen als Schlussläufer erzielte, nichts mehr. Bei den Frauen
war es spannender. Beim ersten Wechsel führte die LG Uplengen/Hollesand, verlor die Spitze jedoch im zweiten Abschnitt
an den TuS Zetel. Wilma Weers als Schlussläuferin holte die erste Position zurück und brachte sie ins Ziel. Die LG gewann
in 1:14:53 Stunden vor dem TuS Zetel, für den 1:16:24 Stunden gestoppt wurden.
In zwei weiteren Kategorien gab es ebenfalls Wertungen. Bei den Familien gewannen die Rückbrods vom TV Norden vor
den Hofmanns aus Jemgum und den Steinkes aus Moormerland. In der Mixed-Wertung, hier musste mindestens eine Frau
im Team starten, lag die Emder LG vorne.
==> Ergebnisse (überarbeitet)     

NORDWEST ZEITUNG vom 26. Oktober 2006
Teamgeist zählt beim Fliegerhorst-Lauf

Upjever
(obn). Die diesjährige Siegerin des Köln-Marathon, Luminita Zaituc von der Sportschule der Bundeswehr, sowie
der für den TV Norden gestartete Peter Steinke haben gestern den 15. Teamlauf auf dem Fliegerhorst Upjever gewonnen.
In 34:26 Minuten legten die beiden Läufer die zehn Kilometer lange Strecke durch das Kasernengelände zurück.
In der Teamwertung holte sich jedoch die Laufgemeinschaft Wilhelmshaven den Sieg vor den Läufern, die für die Luftwaffe
Köln-Wahn an den Start gingen. Das Team von Siegerin Luminita Zaituc wurde dritter, die Mannschaft von Peter Steinke
rangierte in der Endabrechnung auf dem sechsten Platz.
Mit dem 15. Teamlauf hat das erst Anfang Juli aufgestellte Objektschutzregiment der Luftwaffe “Friesland” die Organisation
des Traditionslaufs auf dem Fliegerhorst übernommen. Die zehn Kilometer lange Laufstrecke führte innerhalb der Kaserne
auf befestigter Fahrbahn überwiegend durch Waldgebiet. Rund 400 Läufer gingen gestern Mittag auf dem Fliegerhorst an
den Start. Neben Bundeswehr-Teams aus Nah und Fern waren auch zahlreiche regionale Sportvereine und Firmenmann-
schaften dabei. Ältester Teilnehmer war der 75-jährige Richard Herget vom TuS Glarum. Der Erlös der Veranstaltung fließt
wieder dem Soldatenhilfswerk zu.

==> Ergebnisse 

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 30. Oktober 2006
Locker den Wieterberg hinauf
Göttinger Chris Lemke und Volker Hillebrecht gewinnen 3. Autohaus-Bethel-Lauf

Von Gerd Sylla
Northeim. Beinahe hätte eine Erkältung, die er sich im Trainingslager für die Triathlon-Weltmeisterschaft zugezogen hatte,
den Start von Chris Lemke (Göttingen) beim 3. Autohaus-Bethel-Wieterberglauf verhindert, der am Samstag von den Tri-
athlon-Freunden Northeim mit Start und Ziel am Markt ausgerichtet wurde. Der Vorjahrssieger über die 6,6 Kilometer
wählte diesmal die Langstrecke über 10 Kilometer. "Ich werde nur locker laufen", kündigte er vorher Wettkampfleiter
Volker Oelze an. Als aber Hauptsponsor Ernst-August Bethel vom Autohaus Bethel das angesichts des Regenwetters
schmale Feld auf die Strecke schickte, hatte sich Lemke schon am Wendepunkt Wieterturm einen kleinen Vorsprung ge-
sichert, den er bis ins Ziel ausbaute und in der neuen Rekordzeit von 38:56,1 Min. gewann. Vorjahressieger Lothar Rappe
wurde in 40:45,8 min. Zweiter vor Oliver Hüter (Göttingen/42:35,2) und Alexander Polle (Northeim/ 42:50,3). Schnellste
Frau über 10 km war Ines Blanke (Northeim) in 52:18,4 min.
Der Hauptlauf über 6,6 Kilometer wurde von Volker Hillebrecht (Laufline Team Göttingen) dominiert, der schon am
Wieterturm vor Thorsten Schmidt (SV Rhumspringe) führte. So ganz schmeckten Hillebrecht die regennassen Wege nicht,
so dass er als Sieger in 24:00,3 min. den von Chris Lemke im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord von 23:41,5 min. ver-
fehlte. Hinter ihm gab es einen spannenden Kampf um die Plätze, den schließlich Frederik Ude (LG Altes Amt) in 24:36,2
Minuten vor Thorsten Schmidt (24:40,0) und Albrecht Braune (TG Northeim/24:56,0) für sich entschied. Bemerkenswert
viele Altersklassen-Läufer erreichten auf vorderen Plätzen das Ziel, allen voran der 56-jährige Hans-Jürgen Nowag (TG
Northeim/6.). Aber auch der Namensvetter des Siegers, der 67-jährige Volker Hillebrecht (TG Northeim) wurde als ältest-
er Teilnehmer mit viel Beifall bedacht, als er nach 32:51,1 min. ins Ziel kam. Schnellste Frau war Britta Tondock (BGS
KSN Northeim) in 33:33,5 min.
Nur 600m rund um das Häuserquartier Markt-Alte Poststraße-Breite Straße hatten die Bambini zurückzulegen. Hier ge-
wann Jan-Hendrik Langer (Langenholtensen) in 2:00,5 min., vor Cedrik Bley (Northeim) in 2:03,9 min. und den schnellsten
Mädchen, Annika Bestian (2:05,2) und Deirdre Anne Bley (2:17,0), beide von der Martin-Luther-Schule Northeim.
Perfekt war die Organistion durch die Triathlon-Freunde Northeim, bestens unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr und
der Polizei Northeim, die die Strecken absicherten, die Mobile Funkhilfe Adler, die für Informationen von unterwegs sorgte
und dem Arbeiter-Samariter-Bund, der nicht eingreifen musste.
==> Ergebnisse / Website der Veranstaltung 

NORDWEST ZEITUNG vom 30. Oktober 2006
Löninger Schüler holen vier Regionsmeisterschaften

Löningen.
Der eigene Nachwuchs hat am Sonnabend beim 36. Löninger Straßenlauf abgeräumt. Die VfL-Schülerinnen und
Schüler sicherten sich auf dem Rundkurs über 5 Kilometer gleich vier Regionsmeisterschaften. Auch die Gesamtsiegerin bei
den Schülerinnen stellten die Gastgeber. Lea Meyer (Jahrgang 1997) überquerte in starken 22:09,40 Minuten den Zielstrich.
Nur zehn Schüler waren schneller. Schnellster von ihnen war Julien Hörig (Jahrgang 1994). Der Wilhelmshavener benötigte
20:09,20 Minuten. Als Zweiter knapp geschlagen geben musste sich der gleichaltrige Lokalmatador Steffen Brümmer
(20:16,10 Minuten). Aufhorchen ließ auch der Garreler Tobias Majewski. In einer Zeit von 21:36,20 Minuten siegte er in
der Klasse M 11.
Die 10-Kilometerkonkurrenz entschied Daniel Hausendorf (LT Waldschleicher Lohne) in einer Zeit von 35:46,80 Minuten
für sich. Er verwies in einem packenden Finish den Leeraner Enno Heidergott (35:48,70 Minuten) und den Warsingfehner
Steffen Wichmann (35:50,80 Minuten) auf die Plätze. Schnellster Starter aus dem Kreis Cloppenburg war Egbert Schäpker.
Der Evenkamper kam als Siebter in 36:18,50 Minuten ins Ziel. Bei den Frauen siegte die Cuxhavenerin Anne Fischer in
41:10,70 Minuten. Beste Läuferin aus dem Kreis Cloppenburg war Katharina Herzog vom STV Barßel. Sie wurde Vierte
in 47:52,6 Minuten.
Wie die 5-Kilometerstrecke wurde auch der Halbmarathon als Regionsmeisterschaft gewertet. Den Titel holte sich der
Wilhelmshavener Michael Heyen, der 1:16:01,90 Stunden benötigte. Schnellste Frau war seine Teamkollegin Christiane
Spallek (1:23:08,20 Stunden). Insgesamt gingen in Löningen 180 Athleten an den Start.
==> Ergebnisse     

HAMBURGER ABENDBLATT vom 1. November 2006
Zur Bestzeit fehlen 40 Meter
Ausnahmsweise musste die Hamburger Meisterschaft nur über 20 Kilometer und 960 Meter entschieden
werden

Von Peter Hansaul
Neugraben. Da stand Mark Schepanski, der Chef der LG HNF, auf einem Mäuerchen des alten Bauerngehöfts in der
Francoper Straße und zählte laut von Zehn herunter. Bei null setzten sich die Teilnehmer am 31. Süderelbe-Halbmarathon in
Bewegung, die ehrgeizigsten im Sprint, um unbedrängt vorneweg rennen zu können.
"Auf dem Sportplatz Neumoorstück stand morgens das Regenwasser so hoch", erläuterte der Cheforganisator, nachdem er
die Starter auf die 21 Kilometer lange Strecke geschickt hatte, "deshalb haben wir den Start in die Francoper Straße ver-
legt. Jetzt allerdings ist die Strecke 40 Meter *) kürzer. Deshalb habe ich mir schon Kritik anhören müssen." Schließlich ging
es darum, wer schnellster Hamburger über die Halbmarathon-Strecke wird.
*) Anmerkung Webmaster: Die Strecken waren 70 Meter zu kurz - mehr dazu hier
Sieger bei diesem Traditionslauf der LG HNF wurde Ralf Heuss vom HSV. Er benötigte für die 21 Kilometer (genau 20
Kilometer und 960 Meter) eine Stunde, vierzehn Minuten und 15 Sekunden. Dann durfte er sich als neuer Hamburger
Meister beglückwünschen lassen. Oliver Studt von der LG HNF kam als Siebter ins Ziel und war damit der Schnellste aus
dem Harburger Raum. Seine Zeit: 1:19:40 Stunden, also mehr als fünf Minuten langsamer. Dabei trainiert auch der 37-
Jährige aus Tostedt fünfmal in der Woche, rennt dabei insgesamt rund 100 Kilometer. "Ich habe im Schnitt jeden der 21
Kilometer in drei Minuten und 46 Sekunden zurückgelegt", erläutert Studt den trainingsaufwendigen Kampf mit den Se-
kunden. "Um auf dieser Strecke fünf Minuten schneller zu werden, muss ich auf jedem Kilometer rund 13 Sekunden heraus
holen. In der Praxis heißt das, um 13 Sekunden pro Kilometer schneller zu werden, muss ich statt 100 rund 160 Kilometer
in der Woche rennen, statt fünf brauche ich dazu etwa zehn Trainingseinheiten." Studt sicherte sich gemeinsam mit Michael
Neitzke und Wieslaw Slawinski von der LG HNF noch die Hamburger Meisterschaft in der Teamwertung. Bei den Frauen
holte sich Manuela Spörleder (Hamburger Sportclub) den Titel in 1:24:07. Hier wurde Monika Belau vom Harburger SC in
1:34:29 Dritte.
Über zehn Kilometer lief Peter Smolinski ein einsames Rennen und gewann mit großem Vorsprung in 35 Minuten und 18
Sekunden. Der 44-Jährige, fast über 20 Jahre das Aushängeschild der Langläufer des Buxtehuder SV, hat frustriert und
enttäuscht den Verein verlassen. "Weil beim BSV Leistung weder gefördert noch anerkannt wird", so Smolinski. "Ich werde
ab dem kommenden Jahr wieder für den HSV starten, bei dem ich schon einmal ein paar Jahre lang Mitglied war."
==> Ergebnisse 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 1. November 2006
Birgit Niemann-Scheffel feiert Heimsieg
Hawaii-Rückkehrer Horst Wittmershaus hängt Konkurrenz beim Geestlauf im Halbmarathon ab

Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer
Stuhr. Gerade erst aus Hawaii zurück, dominiert Horst Wittmershaus vom SC Weyhe schon wieder die heimische Szene.
Bei der sechsten Auflage des Geestlaufes des LC Hansa Stuhr gewann Wittmershaus wie schon 2004 über die Marathon-
Halbdistanz unangefochten. Insgesamt eröffneten 201 Aktive - neuer Teilnehmerrekord - die Crosslauf-Saison 2006/2007.
Bei Temperaturen um die 14 Grad erzielten viele Athleten wie in den vergangen Jahren gute Ergebnisse auf dem Waldsport-
platz in Fahrenhorst.
Nach Platz 118 unter 1627 Startern beim Ironman auf Hawaii beendete Wittmershaus in einer Zeit von 1:21:51 Stunden
und mit über zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Frank Krüger vom LC Hansa Stuhr den Halbmarathon als
Schnellster. Krüger überquerte die Ziellinie in 1:24:16 Stunden. Dritter wurde Jürgen Hold von der LG Kreis Verden in
einer Zeit von 1:24:55 Stunden. Bei den Frauen siegte der LC Hansa Stuhr im Doppelpack. Ganz vorne lag Birgit Nie-
mann-Scheffel in 1:43:09 Stunden vor ihrer Vereinskameradin Petra Seeberg in 1:48:06 Stunden. Dritte wurde die für die
TSG Hatten-Sandkrug startende Rita Emke in 1:52:26 Stunden.
Schnelle polnische Nachwuchstalente
Die aus dem polnischen Ostrzeszow angereisten Jugendlichen bestachen im Zehn-Kilometer-Lauf. Gesamtsieger wurde der
16-jährige Wojciech Jarosz in einer sensationellen Zeit von 35:50 Minuten. Der gleichaltrige Tobias Kortas vom LC Hansa
Stuhr wurde mit seiner guten Zeit von 36:21 Minuten Zweiter. Henryk Graf, ebenfalls vom polnischen Verein LKS Orkan
Ostrzeszow, wurde in 37:11 Minuten Dritter. Bei den Frauen siegte Claudia Borchers aus Kirchweyhe in schnellen 43:28
Minuten. Zweite wurde die Worpswederin Gabriele Laudan in 46:43 Minuten vor Heike Schmidt vom Verein Bremen 1860
in 50:16 Minuten.
Den Fünf-Kilometer-Lauf entschieden klar die schnellen polnischen Beine. Die ersten drei Plätze gingen an Jugendliche des
LKS Orkan Ostrezeszow. In 18:18 Minuten wurde der 17-jährige Marcin Pawlak erster vor seinen gleichaltrigen Vereins-
kameraden Radoslaw Gatkowski und Karol Pastucha. Bei der weiblichen Jugend B wurde die ebenfalls 17-jährige Heidi-
Anne Schwartz vom TSV Schwarme in einer guten Zeit von 20:57 Minuten Erste vor Tatjana Spanehl vom LC Hansa
Stuhr in 25:02 Minuten. Hilke Kracke vom LT Bruchhausen-Vilsen wurde in 26:08 Minuten Dritte.
Die kürzeste Strecke des Tages über 1,2 Kilometer wurde von Schülerinnen und Schülern des LC Hansa Stuhr dominiert.
Der neunjährige Florian Krüger vom LC Hansa Stuhr gewann in 4:37 Minuten vor seinem Vereinskameraden Niklas-Ole
Fugel in 4:44 Minuten. Henrike Prokopp, ebenfalls vom LC Hansa, siegte in 4:42 Minuten.

==> Ergebnisse   

Presseinformation vom 1. November 2006 (Von Hartmann Jung)
Mario Burger hatte zu kämpfen
Genau 192 Teilnehmer beim Auftakt um die Okertalsperre

Schulenberg im Oberharz.
Nach dem guten Wetter der Vortage kam der vorhergesagte Regen. Kaum hatten die Helfer
des veranstaltenden Läufer-Teams-Oker die beiden Zelte aufgebaut, da fing es an. Doch zu Beginn der Läufe war es fast
trocken und es herrschten ideale Laufbedingungen zum Auftakt der dreiteiligen 30. Harzer Talsperrenserie am Sonnabend
im Oberharz. Zu den 177 Voranmeldungen kamen nochmals 32 Nachmeldungen, doch einige “Schön-Wetter-Läufer”
blieben fern, so waren es genau 192 Läufer und Läuferinnen aus dem südniedersächsischem Raum, Sachsen-Anhalt und
dazu auch einige Urlauber. Gegenüber dem Vorjahr waren es ca. 40 weniger. Die Meldeunterlagen waren gerade im Zelt
sortiert, alles muss ja an die Okertalsperre transportiert werden, da kamen schon die ersten Nachmelder und Voranmelder.
Zum einleitenden Lauf über 4,6 km stellten sich 86 Teilnehmer, von drei 8-Jährigen bis zum 81-Jährigen Lautenthaler Heinz
Wiechmann.
Mit großem Vorsprung kam Thorsten Wienecke (LG Göttingen), vor wenigen Wochen wurde er Landesmeister im Mara-
thonlauf, vor Ben Read (Anherst-USA) und Patrick Pavel (TSV Eintr. Wolfshagen) von der nassen Wendepunktstrecke
zurück. Mit 14:52 Minuten lief Wienecke als einzigster unter 15 Minuten auf der ca. 4,6 km langen Strecke. Als schnellster
weiblicher Teilnehmer kam nach 18:40 Minuten die junge Schülerin Christine Rensch (WSV Wolfenbüttel) vor den beiden
Läuferinnen des TV Klein Ilsede Anke Gardewin (weibliche Jugend A) und Nina Cramm (Frauen) ins Ziel.
Mit Spannung wurde der Hauptlauf über die zwei Runden von ca. 14,6 km erwartet. Wie stark war nach fast viermonatiger
verletzungsbedingter Trainingspause der fünfmalige Seriensieger Mario Burger - er hatte entgegen seiner sonstigen Gewohn-
heit schon am Freitag seine Meldung abgegeben - und wie würde sich der letztjährige Gewinner Sebastian Hanelt (LG Gött-
ingen) behaupten können? Dazu kam noch das saarländische Ehepaar Hahn - Susanne Hahn geborene Ritter stammt aus
Diekholzen bei Hildesheim und suchte unbedingt einen Wettkampf. Mit ihren Bestzeiten unter 33 Minuten über 10 km und
1:14 Stunden im Halbmarathon ist sie in den Bestenlisten des DLV ganz vorn zu finden.
Das große bunte fast 100 Läufer/innen umfassende Feld zog sich nach Startschuß schnell auseinander und fast erwartungs-
gemäß war Burger sofort an der Spitze und bestimmte das Tempo. Schnell war die bunte Läuferschlange verschwunden
und nach knapp 24 Minuten beendete Burger, allein in Führung, ca. 150 m vor Hanelt die erste Runde, dann kam schon mit
einem größerem Abstand das Ehepaar Hahn. Mit mehr oder minder großen Abständen, einzeln oder in Gruppen, kamen die
Läufer und Läuferinnen aus der ersten Runde und verschwanden schnell wieder im Wald. Gut einsichtbar sind die letzten ca.
500 m. Burger, immer noch in Führung liegend, schaute sich laufend um, denn der Abstand zu seinem ärgsten Verfolger
Hanelt war geschmolzen. Doch er schaffte es, nach 49:24 Minuten hatte er nach 14,6 km 11 Sekunden Vorsprung. Als
Dritter kann nach 52:05 Minuten dann schon Susanne Hahn ins Ziel. Die Zeit ist neuer Streckenrekord, eine Verbesserung
der alten Bestzeit um 18 Sekunden, die wurde bisher gehalten von Doris Grossert (LG Braunschweig) und stammt aus dem
Jahr 1995. Im Gespräch mit Hartmann Jung, der im übrigen vor langen Jahren ebenfalls 52:05 Minuten auf dieser Runde
lief, sagte Susanne die beiden Berge hätten ihr doch sehr “weh” getan, solche Steigungen ist sie nicht gewohnt. Nach Ehe-
mann Frank Hahn kam schon der Göttinger Wilhelm Graeber als Sieger der Männerklasse M 50. Bereits als achter in guten
53:50 Minuten beendete Süleymann Kuzguncu (SV Union Salzgitter) als Sieger der männlichen Jugend den Lauf. Zweit-
schnellste Frau wurde Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld) vor Gudrun Gröger (LSV Wolfenbüttel).
Die heimischen Läufer konnten sich ganz ausgezeichnet platzieren: Zweite Plätze gab es auf der Langstrecke für Lars Jung
und Dr. Matthias Hoffmann (beide Läufer-Team Oker), Karsten Kappe (MTV Brunonia Harlingeroe), Klaus Fricke (TSV
Bredelem) und Eberhard Ernst (ESV Goslar).
Die dreiteilige Talsperrenserie wird am Sonnabend, 4. November, mit dem Lauf "Rund um die Granetalsperre" fortgesetzt,
dieser Lauf ist der 17. Wertungslauf des Südniedersachsen-Cup. Für Kurzentschlossene besteht bis jeweils 1 Stunde vor
Startbeginn noch die Möglichkeit sich nachzumelden, danach ist keine Teilnahme mehr möglich. Alle Infos dazu gibt es auf
der Home-Page des Läufer Team Oker.
==> Ergebnisse 1. Lauf  

WESER KURIER vom 2. November 2006
Frank Themsen: Langweilig ohne Konkurrenz
Läufer der LG Bremen-Nord gewinnt souverän den Zeitensprung-Marathon / 35 Teilnehmer am Start

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Frank Themsen von der LG Bremen-Nord war der ungefährdete Sieger des 3. Zeitensprung-Marathon an
der Weserpromenade in Vegesack. In 2:58:41 Stunden spulte er die 21 Runden von der Strandlust bis zur Gläsernen Werft
bei Wind und Regen im Alleingang herunter. "Es war langweilig ohne Konkurrenz. Ich habe gewonnen. Ob ich nun zehn
Minuten mehr oder weniger benötigt habe, ist letztlich uninteressant", bilanzierte Themsen seine eher mäßige Nacht-Mara-
thonzeit bei Abwesenheit des Vorjahressiegers Markus Fabian. Auf Platz zwei folgte Berthold Griese aus Ibbenbüren in
3:31:22 Stunden vor Dirk Heumann (3:44:18) aus Gifhorn. Der höher einzuschätzende Bookholzberger Triathlet Thomas
Eberhardt musste sich aufgrund von Magenproblemen nach 4:07:31 Stunden mit dem zwölften Rang zufrieden geben. Der
Nordbremer Senior Adolf Weigelt erzielte dagegen mit seiner Endzeit von 4:34:54 Stunden und dem 22. Gesamtplatz eine
für ihn sehr gute Zeit. Der zweite Starter der LG Nord, Winfried Böttjer, absolvierte die nächtlichen Runden mit "Begleit-
schutz" seines Hundes und erreichte nach 5:06:40 Stunden das Ziel. Knapp zehn Minuten vor Zielschluss um sechs Uhr
morgens erreichten die "Schlussläufer" Hans-Peter Heise aus Blumenthal und Horst-Peter Harle aus Schwanewede das Ziel.
 Dank der Zeitumstellung gewannen alle 32 ins Ziel gekommenen Teilnehmer jedoch Zeit und konnten somit eine Stunde
von der Bruttozeit abziehen. Trotz des miesen Wetters konnte sich Organisator Helmut Rosieka über die Resonanz bei der
dritten Auflage freuen: "Zwei Tage vorher hatte ich erst 15 Meldungen vorliegen. Letztlich 35 Starter bei der auch schon
schlechten Wetterprognose in den Tagen zuvor sind somit wirklich gut." Wenig Interesse an dem Marathonstart um ein Uhr
nachts zeigten allerdings die Läuferinnen. Heike Groenewoldt aus Grünendeich bei Stade wurde bei ihrer dritten Teilnahme
als einzige Frau nach 5:18:24 Stunden mit dem Sieg belohnt.
==> Ergebnisse: PDF / HTML 

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 4. November 2006
Gundelach lief allen weg
Premiere für Straßenlauf des Turn- und Sportvereins Schönhagen lockt 110 Athleten

Schönhagen.
In den Dorfstraßen des Ferienortes Schönhagen bei Uslar bestimmten beim ersten Straßen- und Volkslauf
die Leichtathleten das Bild: Veranstaltungschef Martin Schüler, gleichzeitig Motor der Leichtathletik-Gemeinschaft Solling,
hatte die Strecken vom alten Sportplatz aus peinlichst genau vermessen und erntete Lob für die Streckenauswahl.
Beim Halbmarathon über 21,0975 Kilometer hatte der 27-jährige Benjamin Gundelach (Schönhagen) von Anfang an die
Führung in der Startgruppe mit 15 Aktiven. Er stellte mit 1:21:14 Stunden einen passablen Streckenrekord bei der Premiere
des TSV-Volks- und Straßenlaufs auf. International werden bei Halbmarathonläufen Spitzenzeiten von 1:00 bis 1:05 Std.
gelaufen. Zweiter in der Gesamtwertung wurde Christoph Vogt (Uslar) mit 1:42:01 Stunden vor Horst Hartje (TSV Bollen-
sen) in 1:42:14 Stunden und Mathias Klinge (LG Solling), der 1:43:02 Stunden unterwegs war.
Sieger beim Straßenlauf über fünf Kilometer wurde Sebastian Brandt (Höxter) mit 17:32 Minuten vor Torsten Weichert
(Holzminden/17:39 min.) und Christian Sander (Osterode/17:56 min.); Schnellste Frau war Daniela Meroth (LGS) mit
25:50 Minuten. Der 15-jährige Robin von Gaza (LGS) war mit 20:13 Minuten Schnellster bei den Schülern und Jessica
Drese (LGS) mit 21:30 Minuten Siegerin bei den Schülerinnen.
13 Männer waren über zehn Kilometer beim Straßenlauf am Start: Sieger wurde Ronald Werner (HLC Höxter/35:23 min.)
vor seinem Vereinskameraden Sebastian Brandt (35:23 min). und dem 20-jährigen Fabian Kerl (LG Solling/37:44 min.);
Schnellste Frau wurde Anke von Gaza (LGS) mit 42:16 Minuten.
Den Geländelauf über neun Kilometer gewann der Uslarer Braumeister Volker Heimann (LG Solling) in 54:40,2 Minuten
vor Martin Rattay (LGS/54:04,6 min.). Über die gleiche Distanz war schnellster Walker Klaus Steingräber (LG Solling) in
1:10:40 Stunden vor Bernhard Simon (TSV Dinkelhausen) mit 1:12:18 Stunden. Beste Walking-Frau war Heike Buchelt
(Oedelsheim), die nach 1:22:08 Stunden die Ziellinie in der Lindenstraße überschritt. Mit den Helfern der Ortsfeuerwehr
und den Sanitätern der SEG-Solling waren beim ersten Straßen- und Volkslauf 50 Helfer im Einsatz, teilte die TSV-Vor-
sitzende Roswitha Steingräber abschließend mit. Der zweite TSV-Lauf soll am 28. Oktober 2007 organisiert werden. (zjs)
==> Ergebnisse      

Presseinformation vom 5. November 2006 (Von Wolfgang Rose)
Georg Diettrich gewinnt Crosslauf im Wildenloh
Dreifacherfolg für die Frauen vom TuS Ofen

Friedrichsfehn. Der Gewinner des diesjährigen Oldenburger Citylaufs und des Herbstlaufs in Ofen, Georg Diettrich von
der LG Braunschweig, holte sich beim 26. Lop dörn Wildenloh des SV Friedrichsfehn in der Streckenbestzeit von 32:18
Min. über die Langstrecke von ca. 9.800m den Sieg. Auf den Plätzen zwei und drei dieses gut besetzten Laufes kamen
Florian Bahlmann, VfL Oldenburg, und Bastian Düser vom Team Laufrausch ins Ziel. Die Läuferinnen des TuS Ofen be-
legten bei den Frauen die Plätze eins bis drei. Beste war Veronika Werner in 41:55 Min. vor Heide Kuck und Doris Hoff-
mann.
Rolf Dreyer vom TV Papenburg kam auf der Mittelstrecke sehr knapp vor Christian Fuchs vom heimischen SV Friedrichs-
fehn als Erster durchs Ziel. Hier lag der Sieger mit 11:12 Min. für die ca. 3.200m lange Strecke nur drei Sekunden vor dem
Zweiten. Dritter wurde hier Jürgen Reents von der LG Wilhelmshaven in 11:20 Min. Ein sehr starkes Rennen über diese
Distanz lief auch der B-Jugendliche Jan-Niclas Hellmann vom 1. TCO Die Bären. Er setzte sich in guten 11:13 Min. in der
Jugendwertung durch. Die Mittelstrecke der Frauen gewann Jeannette Horn von der LG Wilhelmshaven. Bei der weiblichen
Jugend war Inga Leffers, DSC Oldenburg, über die selbe Distanz mit 13:18 Min. erfolgreich.
Für die ca. 1.600m lange Schülerstrecke benötigte der 14-jährige Dennis Behrens vom VfL Oldenburg als Schnellster 5:51
Min. Beste bei den Mädchen war Katja Schröder von Blau-Weiß Borssum, in 6:16 Min.
Insgesamt nahmen 142 Aktive an dieser Veranstaltung teil. Die gegenüber den letzten Jahren geringere Teilnehmerzahl ist
wohl auch auf die schlechten Witterungsbedingungen zurückzuführen. So wurden die Läuferinnen und Läufern durch den
einsetzenden Regen während der Läufe besonders gefordert.

==> Ergebnisse   

Presseinformation vom 6. November 2006 (Von Hartmann Jung)
Sebastian Hanelt lief allen davon
Über 300 Teilnehmer liefen an der Granetalsperre

Granetalsperre bei Astfeld.
Einmal im Jahr ist an der Granetalsperre richtig was los. Das Läufer-Team Oker hatte zu
seinem zweiten Lauf der dreiteiligen 30. Harzer Talsperrenserie eingeladen. Genau 348 Läufer und Läuferinnen hatten sich
angemeldet, doch das Wetter hielt wieder einige “Schönwettersportler” vom Start ab. 189 wollten die große Runde um die
Grane (ca. 14,5 km) laufen, während 140 auf der Kurzstrecke (5 km) mitlaufen wollten, dazu kamen 19 Walker. Die Aus-
fälle wurden durch Nachmeldungen aber wieder aufgefüllt. Unmittelbar an der Staumauer hatte das Läufer-Team seine Zelte
aufgebaut, eines für die Teilnehmer zum Umziehen, während das andere Zelt für die Meldeformalitäten zur Verfügung stand.
Die zahlreichen Läufer und Läuferinnen aus der näheren und weiteren Umgebung (u.a. Hamburg), bevölkerten den Start-
und Zielbereich auf der Staumauer schon lange vor Startbeginn.
Beide Laufstrecken sind sehr abwechslungsreich, mit mehreren Steigungen gespickt und bei den Läufern sehr beliebt, zudem
war die Veranstaltung noch der vorletzte Wertungslauf zum Süd-Niedersachsen-Cup. Hier konnte also noch einmal kräftig
“gepunktet” werden. Das Wetter hielt sich, so dass die Regenschirme nicht benutzt wurden. Verletzungs- und krankheitsbe-
dingt fielen einige der vorangemeldeten Teilnehmer aus, darunter leider auch der Sieger der Auftaktveranstaltung vom letzten
Sonnabend, Mario Burger. Die zahlreichen Zuschauer, Betreuer und Angehörigen an der Staumauer sahen spannende Lauf-
entscheidungen und sparten nicht mit Beifall.
Der an der “Grane” immer herrschende Wind - besonders auf der Staumauer - war in diesem Jahr nicht ganz so schlimm.
Pünktlich um 14.00 Uhr wurden die Walker gestartet, der Harzburger Johannes Woll kam nach 1:40:18 Stunden mit Vor-
sprung vor Jürgen Schirmer (LG SG Hattorf) und Rosi Brennecke (TSV Liebenburg) zurück.
Auf der 5 km Wendepunktstrecke hatte der Göttinger Thorsten Wienecke alles im Griff, mit über 30 Sekunden Vorsprung
war er am Ende unbedrängt vor Carsten Teiwes (TSV Arholzen) und Volker Hillebrecht (Laufline-Team Göttingen).
Schnellster weiblicher Teilnehmer wurde erneut die Schülerin Christine Rensch (WSV Wolfenbüttel) vor Anke Gardewin
(TV Klein Ilsede) und Romina Nolte (TSV Eintr. Wolfshagen). Genau 126 Läufer und Läuferinnen konnten in die umfang-
reiche Ergebnisliste aufgenommen werden, darunter der 81-Jährige Lautenthaler Veteran Heinz Wiechmann.
Dann rief Veranstaltungsleiter Hartmann Jung, der diese Laufserie nun schon zum 30. Mal durchführt, zum Hauptlauf rund
um die Sperre auf. Über 170 Aktive waren am Start, darunter das Geburtstagskind Klaus-Peter Burger aus Kassel, er
wurde 72 Jahre und lief die 14,5 km in erstaunlichen 1:07:23 Stunden als Sieger seiner Altersklasse und belegte damit den
87. Platz der 159 im Ziel registrierten Läufer und Läuferinnen. Keiner hatte so recht mitbekommen, dass Mario Burger
fehlte. Erst als der Start auf Fotos festgehalten wurde, merkten die Insider, dass Mario, der ja immer sofort nach dem Start-
schuß das Tempo an der Spitze bestimmt, fehlte. Aus dem großen, bunten Läuferpulk am Start wurde schnell eine sich
immer weiter auseinanderziehende Läuferschlange, die bald im Wald verschwand. Der Seesener Sebastian Hanelt hatte nun
leichtes Spiel. Er lief nach genau 48:01 Minuten mit über 2:30 Minuten Vorsprung vor seinem Verfolgern Jörn Hesse (Dell-
igser SC) und Karsten Rögener (Bad Lauterberg) ins Ziel und blieb als Einzigster unter den magischen 50 Minuten. Dann
kamen die Läufer und Läuferinnen einzeln oder in kleinen Gruppen gut einsehbar über die Staumauer zurück. Ein ganz aus-
gezeichnetes Rennen lief der Jugendliche Süleyman Kuzguncu (SV Union Salzgitter) er lief nach 52:50 Minuten bereits als
5. ins Ziel., als 22. dann schon die schnellste Frau, Susanne Schulze (LG Göttingen) vor Silke Brinkmann (MTV Schladen)
und Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld). Über eine Stunde dauerte der Zieleinlauf, dann waren genau 159 Läuferinnen und
Läufer im Ziel.
Die kleine Helferschar des Läufer-Teams Oker hatte wiederum alles im Griff, der warme Tee wurde am Ende knapp, aber
es reichte für alle. Viele Teilnehmer bedankten sich für die gelungene Veranstaltung, der verbunden ist mit viel Arbeit, denn
alles muß ja aus Oker in die vereinseigenen Zelte transportiert werden. In der Addition der beiden ersten Läufe führt mit
großem Vorsprung Sebastian Hanelt bei den Männern und Elisabeth Gebauer bei den Frauen auf der langen Strecke. Auf
der kurzen Strecke ist Thorsten Wienecke nach seinen beiden Einzelsiegen ganz klar vorn. Schnellste Teilnehmerin auf der
kurzen Strecke ist Christine Rensch.
Am kommenden Sonnabend, 11. November, wird die Serie mit dem kürzesten Lauf um den Hauptarm der Okertalsperre
beendet und anschließend finden die Siegerehrungen in der Begegnungsstätte in Oker statt. Leider ist zur Zeit die Anfahrt
zum Start- und Zielort an der Vorsperre der Okertalsperre, kurz vor Altenau, nur über Clausthal-Zellerfeld oder Bad Harz-
burg-Torfhaus zu erreichen. Die Straßendecke im Okertal wird erneuert und deshalb ist die Straße voll gesperrt.
==> Ergebnisse    


Presseinformation vom 7. November 2006 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Michael Tietje (TSV Otterndorf) gewinnt den Hauptlauf in Alfstedt
197 Läufer und Walker aus 29 Vereinen beim 31.Herbstlauf am Start

Regen und Wind beeinträchtigten am Wochenende die zahlreichen Aktiven beim traditionellen Herbstlauf in Alfstedt. Wenn
die Teilnehmerzahl etwas unter dem Rekordergebnis aus dem Vorjahr blieb, beeindruckte doch die große Zahl von ver-
tretenen Vereinen aus dem gesamten Elbe-Weser-Raum von Lüdingworth über Scheeßel bis Worpswede und Bremer-
haven. Die Läufer und Walker im Alter zwischen 4 und 71 Jahre gingen in neun verschiedenen Läufen auf die Strecken
zwischen 800 und 10 500 Meter an den Start.
Im Hauptlauf über 10 500m setzte sich mit Michael Tietje (TSV Otterndorf) ein “Oldie” der Altersklasse M 50 in 40:53min
vor Bernd Schulz (TuS Heeslingen/M50/41:26), Frank Rosenau (Lauftreff Bornreihe/M40/41:49) und weiteren 32 Läufern
durch. Bei den Frauen gewann Gabriele Laudan (TSV Worpswede/W45) in 48:10min vor Urte Scholz (LG Kehdingen/
W40/54:07) und Heike Lubes (TSV Gnarrenburg/W30/56:40). Auf der Kurzstrecke (4700m) war Jörn Beger (LAV
Bokel/M35) in 17:10 nicht zu schlagen. Er verwies den B-Jugendlichen Ingmar Fröhlich (LAV Zeven) in 17:12 auf den
zweiten und Frank Nischler (FC Bremerhaven/M40) in 17:19 auf den dritten Platz. Bei den Frauen konnten sich die Alf-
stedter Läuferinnen der Altersklasse W 45 gegen die Konkurrenz durchsetzen. Astrid Göbel-Wilczak gewann in 22:09
überlegen vor Ulrike Kahrs (24:42) und Karin Steffens (24:59).
In den Schülerklassen errangen die starken Läuferinnen und Läufer der LAV Zeven insgesamt neun Jahrgangssiege. Be-
sonders eindrucksvoll war die Vorstellung von Tami Gerken (W13), die im Lauf über 1500m auch den mitlaufenden
Schülern der Altersklasse C keine Chance ließ und in 6:02min gewann.
Ein spannendes Duell lieferte sich Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde/W14) über 1800m mit ihren Vereins- und
Trainingskollegen Lars und Thilo von Kamp (M12). Lars von Kamp hatte dabei das beste Finish und gewann in
6:10min vor seinem Bruder Thilo (6:13) und Tahnee (6:18).
Vom ausrichtenden TuS Alfstedt wusste vor allem Jannek
Lührs (M14) in guten 18:14min über 4700m zu gefallen. Alle Aktiven und Betreuer konnten sich anschließend bei Tee und
Siegerehrung über die eigene Leistung freuen.
==> Ergebnisse    

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 7. November 2006 (Zwei Artikel)
An den Treppen trennte sich die Spreu vom Weizen
Hitzacker-Herbst-Härte: Schuster und Kunad beste hiesige Starter

Hitzacker
(jw). Die über 110 Stufen den Hitzackeraner Weinberg hinauf - sie treiben nicht wenigen Teilnehmern der Hitz-
acker-Herbst-Härte erst die Sorgenfalten auf die Stirn und dann die Schweißperlen ins Gesicht. Nicht so Stefan Schuster
von der TSV Hitzacker. Der frühere Kurzstreckler eilte die 40 Höhenmeter am Sonntag fast mühelos hinauf und zog dabei
an Jürgen Schwarz vom SV Sporting Lüchow vorbei. Der war bis dahin der führende Lüchow-Dannenberger unter den
über 500 Teilnehmern bei dem beliebten 10-km-Lauf der TSV Hitzacker vom Kniepenberg durch die Elbhöhen bis zum
Verdo gewesen. Oben angekommen, legte Schuster dann nach, um den Verfolgern keinen Windschatten zu geben und sich
selbst abzusetzen. Bis zum Ziel am früheren Kurhaus lief er vor rund 150 Zuschauern noch 16 Sekunden Vorsprung auf
Schwarz heraus und war damit zur eigenen Überraschung in 41:34 Min. der beste Lüchow-Dannenberger Teilnehmer.
 “Das kann ich mir auch nicht so recht erklären, das war so nicht geplant”, wunderte sich Schuster, der mit einer Zeit um die
45 Minuten gerechnet hatte. Der 27-Jährige wollte das Rennen ohne große Vorbereitung eigentlich locker angehen lassen
und startete verhalten. Vor zwei Wochen hatte er einen Studienfreund in Pakistan besucht, danach eine 60-Stunden-Arbeits-
woche in Hamburg hinter sich gebracht und war erst am Sonnabend abend nach Hitzacker gefahren. “Aber ich hatte keiner-
lei Probleme, es lief einfach gut”, erklärte Schuster. Vor der Jugendherberge musste er zwar kurz abreißen lassen, lief bis zur
Wolfsschlucht aber wieder zu einer Vierergruppe auf. Und weil er sich das Rennen gut eingeteilt hatte und ihm auch die teil-
weise ruppigen Anstiege auf dem schwer zu laufenen Kurs nichts ausmachten, durfte er am Ende als Siebter der Gesamt-
wertung und schnellster hiesiger Teilnehmer jubeln. Hinter Schwarz waren Moritz Tornow (TSV/42:33 Min.) sowie Jan
Burmester (TSV/43:31 Min.) und der B-Jugendliche Ole Marggraf (TSV/43:41 Min.) die schnellsten hiesgen Starter. Mit
der Vergabe der vordersten Platzierungen hatten die hiesigen Starter aber wie in 14 Jahren zuvor nichts zu tun. Den Gesamt-
sieg machte ein Trio unter sich aus, auch bei ihnen fiel die Entscheidung am Weinberg. Die besten Beine hatte diesmal
Michael Kühne aus Mölln, der in 38:32 Min. sieben Sekunden vor Holger Fritze vom Post SV Uelzen ins Ziel spurtete.
Dritter wurde nur zwei Sekunden dahinter Ralf Härle aus Börnsen.
Auch bei den Frauen gabs aus Lüchow-Dannenberger Sicht eine kleine Überraschung. Die beste hiesige Teilnehmerin war
in 53:36 Minuten als Gesamtachte Anna Kunad von der TSV Hitzacker. Die B-Jugendliche bestreitet erst seit diesem Jahr
Rennen mit Wettkampfcharakter und war erstmals bei der Herbst-Härte dabei. Einen Crosslauf über eine längere Distanz
hatte die 17-jährige Gymnasiastin bisher noch nicht absolviert. Bei der “Härte” zeigte sie ihr Talent und teilte sich das laut
Mitorganisator Dieter Karl “schwierigste Crossrennen in Norddeutschland” gut ein. “Ich bin einfach gelaufen, es hat Spaß
gemacht”, weckte der Auftritt bei ihr selbst “Lust auf mehr” solcher Rennen. Zweitschnellste Lüchow-Dannenbergerin war
Simone Reichstein (Küsten/58:55 Min.) vor Heike Riecke (TSV Hitzacker-Handball/58:57 Min.). In der Gesamtwertung
musste sich Seriensiegerin Kerstin Wiethake vom Post SV Uelzen diesmal gleich drei Läuferinnen beugen. Erste wurde
Marina Frey aus Braunschweig in 48:05 Min. vor Monika Winkler vom MTV Bad Bevensen (48:53 Min.) und Britta Schulz
vom VfL Suderburg (49:25 Min.). Wiethake, die in den vorherigen 14 Auflagen 13 Mal gewonnen hatte, freute sich als
Siegerin der W45 in 51:47 Min. dafür über einen Streckenrekord in ihrer Altersklasse. Und der wurde von den Veranstalt-
ern mit einem 30-Euro-Gutschein vom Verdo belohnt.
Thiele fehlen nur zehn Sekunden
Hitzacker
(jw). Erstmals haben die Veranstalter von der TSV Hitzacker am Sonntag bei der Hitzacker-Herbst-Härte
Sonderpreise für neue Streckenrekorde in den Altersklassen ausgelobt. Nicht zuletzt wegen der schwierigen Bedingungen
mit viel nassem Laub auf den Waldwegen wurden aber kaum Topzeiten erreicht. Bis auf Kerstin Withake in der Klasse
W45 (siehe Bericht oben) verbuchte kein Starter eine neue Bestzeit in einer der 37 Altersklassen.
Gute Leistungen gab es dennoch. Nur um zehn Sekunden schrammte Rudolf Thiele vom SV Sporting Lüchow in der M60 in
45:52 Min. an einem Rekord vorbei. Der Senior ließ es vor allem an den rutschigen Bergab-Passagen, unter anderem in der
Wolfsschlucht bei der Jugendherberge, ruhiger angehen, um keinen Sturz zu riskieren. “Da sind wohl die entscheidenden
Sekunden liegen geblieben”, vermutet Mitorganisator Siegfried von der Gablentz.
Während viele Starter hinter ihren Zeiten aus dem Vorjahr blieben, durfte sich Jonathan Hunger (TSV) über eine deutliche
Steigerung freuen. Der Dritte der männl. Jugend B war in 45:24 Min. vier Minuten schneller unterwegs als 2005. Ebenfalls
stark trumpfte Tom Frenzel vom SV Sporting Lüchow auf. Als Sieger der M12 war er in 49:51 Min. nur wenig langsamer
als die schnellsten Läufer in den Altersklassen M14 und M15. Ihr Lauftalent stellte auch die erst achtjährige Anna-Alice
Schulz vom TSV Schnega unter Beweis. Sie war als Erste der W8 in 1:04:58 Std. eher im Ziel als die Siegerinnen der drei
folgenden, höheren Altersklassen.
Jeweils schnellste in ihren Altersklassen waren ferner Lennard Frank (M13) vom SV Sporting, Karl-Wilhelm Behn (M70)
vom SSV Gusborn und Klaus Fröhner (M75) vom MTV Dannenberg sowie Sophia Frank (W14) vom SV Sporting, Evi
Neserke (W 50) aus Küsten und Irmela Wilck (W 60/IGAS).
==> Ergebnisse    

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 8. November 2006
Welp muss bis zum Ende hart kämpfen
Knapper Sieg beim Ellernbruch-Waldlauf

Weyhe
(hr). Einen überlegenen Start-Ziel-Sieg feierte der Werderaner Jan-Oude Aost im Hauptrennen des 102. Ellern-
bruch-Waldlaufes in Kirchweyhe. Bei den Frauen musste Angela Welp (LC Hansa Stuhr) dagegen bis zur Ziellinie kämpfen,
um Claudia Borchers (Weyher Lauftreff) in Schach zu halten. Bei milden Temperaturen um zehn Grad Celsius störte ledig-
lich der starke Westwind ein wenig, so dass die Läufer optimale Bedingungen vorfanden. Mit 224 Teilnehmern wurde zwar
nicht die Rekordbeteiligung des Jubiläumslaufes erreicht, Organisator Hans-Heinrich Reineke zeigte sich mit dem Zuspruch
aber dennoch sehr zufrieden.
Allein im Hauptlauf über 8200 Meter starteten 104 Frauen und Männer. Oude-Aost setzt sich von Beginn an ab, und auch
Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor) konnte schon früh seinen zweiten Platz sichern. Dahinter entbrannte ein heftiger
Kampf um Platz drei, den der im Trikot des SV Werder startende Thomas Thizy vor dem Weyher Hendrik Endl (DSC
Oldenburg) und dem Diepholzer Tobias Bünte (SG Diepholz) erst auf den letzten 100 Metern sichern konnte. Gerrit Meyer
(MTV Barnstorf) musste seinem Studium in Oldenburg Tribut zollen, hakte seinen neunten Platz aber dennoch als persön-
lichen Erfolg ab. M 50-Starter Werner Wührmann erkämpfte sich in der Gesamtwertung einen beachtlichen zwölften Platz.
Der Vilser Johann Masemann (LG Nienburg) wurde 15. vor dem Weyher Ralph Ploghöft (TCB Bremen) und Lokalmata-
dor Peter Sokoll als bestem Läufer des SC Weyhe. Horst Wittmershaus begnügte sich nach den Triathlon-Strapazen auf
Hawaii dagegen mit der Zuschauerrolle.
Bei den Frauen wurde Angela Welp von der 13 Jahre jüngeren Claudia Borchers gefordert, die sich nur um fünf Sekunden
geschlagen gab. Gemeinsam mit Sandra Ehlers (4.) und Petra Polley (6.) durfte sich die Kirchweyherin dafür mit dem Mann-
schaftssieg für den Weyher Lauftreff trösten.
Im gemeinsamen Lauf der Männer und männlichen Jugend ließ Landesmeister Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) nichts an-
brennen. Der erst 16-jährige Syker rannte die gesamte Konkurrenz in Grund und Boden und lag in 14:37 beachtliche 47 Se-
kunden vor Männer-Sieger Florian Sayer (SG Roadrunners Buntentor). Einen starken Eindruck hinterließ auch der ein Jahr
ältere Andreas Reinert (SC Weyhe) als Gesamtvierter in 15:48. Jugend vorn hieß es auch bei den Frauen. Hier siegte die
17-jährige Heidi-Annemarie Schwartz (TSV Schwarme) in 17:01 mit über zwei Minuten Vorsprung vor der Gewinnerin
der Frauenkonkurrenz, der Achimerin Ingrid Heger (LGK Verden).

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 8. November 2006
Oude-Aost und Welp gewinnen Langstrecke
Ellernbruch-Waldlauf: Stuhrs Nachwuchstalent Tobias Kortas siegt souverän / Mehr als 220 Teilnehmer

Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer
Kirchweyhe. Bei sehr guten Wetterverhältnissen wurden beim Ellernbruch Waldlauf in Kirchweyhe wieder gute Ergebnisse
erzielt. Die vom SC Weyhe organisierte 102. Auflage am vergangenen Sonntag lockte mehr als 220 Teilnehmer an und lief
problemlos ab. Auf der Langstrecke über 8200m lief mit Angela Welp vom LC Hansa Stuhr die diesjährige Gesamtsiegerin
des Bremen Marathon in 35:03 Minuten als Erste ins Ziel und verwies Claudia Borchers vom Weyher Lauftreff (35:08
Minuten) knapp auf Rang zwei. Dritte wurde mit mehr als zwei Minuten Abstand die für den TuS Rotenburg startende Anita
Köhnke (37:29 Minuten). Die Männerkonkurrenz über die Langstrecke gewann der für Werder Bremen startende Jan
Oude-Aost in 28:17 Minuten. Zweiter wurde Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor) in 29:03 Minuten vor dem Werder-
aner Thomas Thizy (29:30 Minuten).
Die 4000m Distanz der weiblichen Jugend A gewann die für den TSV Schwarme startende Heidi-Annemarie Schwartz in
17:01 Minuten, war dabei allerdings konkurrenzlos. Bei den Jungen setzte sich das Stuhrer Talent Tobias Kortas souverän
durch. Mit über einer Minute Vorsprung überlief Kortas nach sehr guten 14:37 Minuten die Ziellinie. Zweiter wurde Andreas
Reinert vom SC Weyhe in 15:48 Minuten vor Jörn Stolterfoth vom TuS Hoya (16:34 Minuten). Die Kurzstrecke der Frauen
über die 4000m dominierten die Starterinnen der LG Kreis Verden. Siegerin wurde Ingrid Heger in 19:04 Minuten vor ihren
beiden Vereinskameradinnen Cäcilia Apel-Kranz (19:18 Minuten) und Christa Liebscher (20:18 Minuten). Christian Sayer
(Roadrunners Buntentor) siegte in 15:24 Minuten bei den Männern. Zweiter wurde Jürgen Schulze (LG Kreis Verden) in
13:35 Minuten vor Christian Rettke (LC Hansa Stuhr) in 16:01 Minuten.
Der erste Start erfolgte bereits um 10 Uhr für die jüngsten Schülerinnen und Schüler. Bei trockener Witterung gewann in der
Altersklasse W8 Antonie Böttcher vom TuS Sulingen in einer Zeit von 4:30 Minuten über die 1000m. Mit nur sechs Se-
kunden Rückstand wurde Annie Weiler vom TuS Hoya Zweite vor Kim-Michelle Schwenke vom TSV Barrien (4:39
Minuten). Bei den Schülern D siegte Florian Krüger vom LC Hansa Stuhr souverän. In einer Zeit von 3:48 Minuten wurde
er Erster über die 1000m. Mit fast einer Minute Abstand überquerte Timotheus Pache vom TSV Barrien die Ziellinie (4:36
Minuten). Niklas Tiegel vom TuS Hoya lief als Dritter mit einer Zeit von 4:41 Minuten ins Ziel. Bei den Schülerinnen C ge-
wann die 11-jährige Nele Grashoff vom ausrichtenden SC Weyhe in 4:06 Minuten über die 1000m-Distanz. Zeitgleich mit
ihr lief Sonja Mindermann vom TSV Barrien über die Ziellinie. Dritte wurde Wiebke Esdohr vom TuS Sudweyhe in 4:28
Minuten.
Spannung bei den Schülern
Auch bei den gleichaltrigen Schülern wurde es spannend. Mit nur einer Sekunde Vorsprung siegte Nils Förster vom TSV
Barrien in 4:53 Minuten vor Fabian Falke vom TuS Sudweyhe auf der 1250m-Strecke. Dritter wurde der ebenfalls für den
TSV Barrien startende Lennart Maiwald in 6:14 Minuten. In der Altersklasse W12 gewann der LC Hansa Stuhr im Doppel-
pack. Es siegte Henrieke Prokopp in 4:55 Minuten vor ihrer Vereinskameradin Denise Wessel (5:33 Minuten) auf der
1250m Distanz. Nur knapp dahinter landete Manuela Haut vom TuS Sudweyhe (5:38 Minuten). Die gleichaltrigen Jungen
gingen über 2000m an den Start. Hier gewann Jan-Felix Topp von der SOL Osterholz in 8:19 Minuten vor Niklas Fugel
vom LC Hansa Stuhr (8:28 Minuten). Den dritten Platz belegte Björn Finken vom SG Platjenwerbe in 9:01 Minuten. Die
weibliche Jugend B und die Schülerinenn A waren mit drei Teilnehmerinnen nur schwach besetzt. Auf der 2000m Strecke
setzte sich Mira Just (LG Kreis Verden) in genau neun Minuten durch. Zweite wurde Nele Koch von der SG Platjenwerbe
(9:32 Minuten) vor Lara Tappert vom LC Hansa (9:43). Die 3000 Meter der männlichen Jugend B und Schüler A domi-
nierte Sebastian Franke von der SG Diepholz (10:47 Minuten).
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Presseinformation vom 14. November 2006 (Von Hartmann Jung)
Sebastian Hanelt lief allen davon
Knapp 200 liefen an der Okertalsperre

Altenau/Okertalsperre.
Zum dritten, abschließenden Lauf der dreiteiligen 30. Harzer Talsperrenserie des Läufer-Teams
Oker um den Hauptarm der Okertalsperre, nahmen nicht alle der 196 vorangemeldeten Teilnehmer den durch die Straßen-
sperrung bedingten Umweg über Bad Harzburg-Torfhaus-Altenau oder Goslar-Clausthal-Zfd.-Altenau an; zudem kam das
unfreundliche Wetter, aber die angesagten Schneeschauer blieben aus. Nur zwei schafften es nicht, rechtzeitig zum Start-
beginn am Start zu sein. Das Läufer-Team Oker hatte die Startzeiten bedingt durch die Umleitungen für den Kurzstecken-
lauf um ca. 5 Minuten verschoben. Pünktlich begannen die 19 Walker ihre Wanderung um die Okertalsperre. Nach
1:29.00 Stunden beendete Johannes Woll (TSG Bad Harzburg) die 12,6 km lange Runde vor Rosi Brennecke (TSV
Liebenburg) und Ulrike Menke (LT MTV Goslar) beide in 1:38.08 Std.
Über 70 Läufer und Läuferinnen stürmten beim ca. 3,5 km langen Kurzstreckenlauf auf der Brücke der Vorsperre los. Na-
türlich war der überlegene Sieger der beiden ersten Läufe, Thorsten Wienecke (LG Göttingen) auch auf dieser für ihn doch
sehr kurzen Strecke nicht zu schlagen. Für die durch Forstarbeiten an der ca. 300 m langen Steigung sehr aufgeweichten,
matschigen Passage brauchte Wienecke 10:50 Minuten und lag genau 30 Sekunden vor Patrick Pavel (TSV Eintr. Wolfs-
hagen) und Frank Polzen (TSV Groß Flöthe). Schon als achte gemeinsam die beiden jungen Schüler Thore Bischoff und
Jan Riechel (beide LG SG Hattorf). Christine Rensch (WSV Wolfenbüttel) war wieder schnellste Läuferin vor den beiden
Läuferinnen aus Klein Ilsede, Anke Gardewin und Nina Cramm.
Knapp 100 Läufer und Läuferinnen stellten sich dann zum Start über die 12,6 km lange, gegenüber den ersten beiden
Strecken doch sehr einfachen Runde mit nur geringen Höhenunterschieden. Der Seesener Student Sebastian Hanelt, er start-
et für seinen Studienort Göttingen, war wie schon in der Vorwoche ohne ernsthaften Gegner und lief nach 43:40 Minuten mit
über zwei Minuten Vorsprung vor Simon Laue (LG Braunschweig) ins Ziel. Knapp dahinter der Sieger der Männerklasse
M 45, Stefan Kellenter aus Hildesheim und bereits als vierter in ansprechenden 47:21 Min. der Sieger der männlichen
Jugend, Süleyman Kuzguncu (SV Union Salzgitter). Nach 56:11 Minuten als insgesamt 32. beendete die schnellste Frau,
Silke Brinkmann (MTV Jahn Schladen) das Rennen vor Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld) und Gudrun Gröger (LSV Wolfenbüttel).
Sebastian Hanelt wie im Vorjahr Seriensieger
Fast 700 liefen mit

Oker- und Granetalsperre im Oberharz.
Die 30. dreiteilige Harzer Talsperrenserie des Läufer-Teams Oker e.V. ist Ge-
schichte. Für die knapp 700 Teilnehmer, die an den drei doch recht unterschiedlichen Läufen um die Oberharzer Talsperren
in diesem Jahr teilnahmen, war es wesentlich schwierigen als im Vorjahr, denn schon allein die äußeren Bedingungen - das
Wetter - waren bei allen drei Läufen schlechter als bei der 29. Serie, aber es gab in den vergangenen 30 Jahren noch
“härtere” Voraussetzungen. Auch Schnee und eisglatte Unterlagen stoppte die Läufer nicht. Aber die Start- und Zielorte
konnten immer direkt angefahren werden. In diesem Jahr konnten die Teilnehmer aus dem Harzvorland nicht den direkten
Weg durchs Okertal nehmen, sie hatten die Wahl übers Torfhaus oder über Clausthal anzureisen.
Während bei den Kurzstrecklern eine leichte Steigerung zu verzeichnen war, nahmen auf der Langstrecke weniger Läufer
und Läuferinnen an allen drei Läufen teil und in der Serienwertung waren erstmals mehr Kurzstreckler (67) gegenüber 58
auf der Langstrecke, dazu kamen wie im Vorjahr fünf Walker. Insgesamt wurden 687 Teilnehmer/innen aus 159 Vereinen /
Wohnorten in die Ergebnislisten aufgenommen, ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Nach dem Lauf hatte das Läufer-Team Oker erstmals duschen und schwimmen im Silberbornbad angeboten, immerhin
nahmen 19 Aktive das Angebot, nach dem Lauf kostenlos die Zeit bis zu den Siegerehrungen zu überbrücken, an. In der
Begegnungsstätte in Oker hatten die fleißigen Frauen des Läufer-Teams die Kuchenportionen zusammengestellt und als die
ersten Läufer und Läuferinnen vom Kurzstreckenlauf eintrafen, war der Saal festlich ausgestaltet und bei Kerzenschein
konnte sich jeder Serienteilnehmer, wie das seit vielen Jahren üblich ist, gegen Rückgabe seiner Startnummer sein Kaffee-
gedeck holen. Gelungen war die Überraschung - die speziell für die 30. Serie angefertigten Becher durften mitgenommen
werden..
Hans-Henning Haak zeigte seine Laufdias der 30. und der 29. Serie, so verging die Zeit. Als dann gegen 18.00 Uhr, der
letzte Läufer war um 16.28 Uhr im Ziel, die beiden “Auswerter” Hartmann Jung und Jan-Christoph Winter, mit den Ergeb-
nislisten des 3. Tages und aller Urkunden in den Saal kamen, konnten die Siegerehrungen beginnen. Zunächst verteilte Jung
vereinsweise die Urkunden der beiden ersten Läufe und dann wurden die Tagessieger (Platz 1 - 3 ) mit Urkunden ausge-
zeichnet. Für Hartmann Jung und Ralf Krüger ging es Non-Stop weiter. 130 kamen in die Serienwertung und erhielten
neben der obligatorischen Urkunde mit dem Startbild des 1. Laufes und genauer Zeit- und Platzangabe die Serienauszeich-
nung; in diesem Jahr eine Glaskatze, hergestellt in der “Glashütte” in Clausthal-Zellerfeld. Sven-Hartmann Jung hatte die
Serienergebnisliste fertiggestellt, sie war in wenigen Minuten vergriffen.
Bei den Männern konnte sich erneut Sebastian Hanelt (LG Göttingen) mit einer leichten Zeitverbesserung klar durchsetzen.
Ein wenig überraschend schon an zweiter Stelle der Jugendliche Süleyman Kucgunzu (SV Union Salzgitter) vor dem besten
heimischen Läufer Karsten Kappe (MTV Brunonia Harlingerode). Der nach zwei Läufen noch knapp vor ihm platzierte
Matthias Hoffmann vom Veranstalter hatte leider Dienst und konnte nicht starten. Die Leistungen von Lars Jung und Ralf
Krüger, die beide voll mit in die Organisation eingebunden waren, verdient besondere Beachtung. Bei den Frauen feierte
nach 1998 Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld) bereits ihren zweiten Seriensieg vor der Vorjahressiegerin Maike Baumgarten
(LG Volkersheim). Auf der Kurzstrecke war mit drei überlegenen Tagessiegen Thorsten Wienecke (LG Göttingen) klar vor
dem Sieger der männlichen Jugend, Patrick Pavel (TSV Eintr. Wolfshagen) und Frank Polzen (TSV Groß Föthe). Christine
Rensch (WSV Wolfenbüttel), vor Anke Gardewin und Nina Cramm (beide TV Klein Ilsede) das waren die zeitschnellsten
nach drei Läufen bei den weiblichen Teilnehmerinnen auf der Kurzstrecke. Der neunjährige Noah Selig (MTV Brunonia
Harlingrode) ließ als 24. noch 43 hinter sich. Mit acht Klassensiegen war die SG LG Hattorf der erfolgeichste Verein vor
mit vier Siegen MTV Brunonia Harlingerode und mit jeweils drei Siegen TV Klein Ilsede, Uwe` Lauftreff Osterode und
dem Läufer-Team Oker. 
Dann gab Jung, dessen Idee diese Serienveranstaltung war und der seit 1977 diese im weitem Umkreis wohl einmalige Lauf-
veranstaltung leitet, einen kurzen Abriß der 30 Jahre und nannte auch einige Namen, die sich in die Siegerlisten verewigt
haben: Brigitte Jordan, Helga Balzer, Ursula Held (die mit 2:35:52 Stunden den Serienrekord seit 1985 hält), Antje Gleich-
feldt (Olympiateilnehmerin im 800 m Lauf), Doris Grossert bei den Frauen und bei den Männern: Dieter Fürle, Wilhelm
Graeber, Ulrich Parthier, Horst Kassebaum, Dieter Goehl, Detlef Otte, Eike Hugo, Horst von Gaza, Josef Kurz, Thilo
Krebs, Sascha Diehr (er stellte 1997 mit 2:10:00 Stunden die immer noch nicht unterbotene Bestmarke auf) und UIf
Kersten. Das sind alles Namen, die nicht nur in der Region bekannt sind, sondern sich auch schon bei nationalen und inter-
nationalen Wettkämpfen gut platzieren konnten.
Nun wurde zu den Ehrungen aufgerufen, doch da kam Michael Dauzou und unterbrach den Veranstaltungsleiter. Er be-
dankte sich im Namen einiger Läufer, die schon seit Jahren an den Läufen des Läufer-Teams Oker teilnehmen und übergab
Jung einen Blumenstrauß mit den Worten “Lieber Hartmann, 30 x Dankeschön”. Jung bedankte sich und schloß in den Dank
seine Helfer und insbesondere seine Familie mit ein ”Allein kann ich nichts bewegen”. Langanhaltender Beifall und dann gab
es “Standing Ovation” für den sichtlich beeindruckten Vorsitzenden des Läufer-Teams. Aus der Küche kamen die Frauen,
um die Ursache des Lärms zu erforschen. Nach einigen Minuten konnten dann die Ehrungen für mehrmalige Serienteilnahme
beginnen
5 x dabei - Anstecknadel mit der Zahl 5: Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld), Susan Hass (LG Volkersheim), Vera Kröhl
(MTV Astfeld) und Walter Dieber (Lauf-Line Team Göttingen)
10 x dabei - Anstecknadel mit der Zahl 10: Brigitte Böttcher (SG LG Hattorf) und Ralf Krüger (Läufer-Team Oker)
20 x dabei - Kerzenleuchter: Heidrun Jung (Läufer-Team Oker)
25 x dabei - gravierter Glaskrug: Lars Jung (Läufer-Team Oker)
30 x dabei - gravierter Glaskrug: Hartmann Jung (Läufer-Team Oker)
Zu den Ehrungen bemerkte Jung, dass in den 30 Jahren weit über 1.700 Namen von Läufer und Läuferinnen in seinem
Ordner “Ehrungen” aufgelistet sind und er verlas die Namen der Sportler, die mehr als 20 x teilgenommen hatten, von denen
Helge Stetefeld, Sven-Hartmann Jung und Dieter Polzen anwesend waren. Zum Abschluß gab es die Verlosung von Sach-
preisen.
Die kleine Helferschar setzte sich dann, nach dem der Saal wieder aufgeräumt war, noch eine Stunde zusammen und resü-
mierte bei einem Glas Bier oder Sekt die Veranstaltung. Der Vorsitzende dankte allen Helfern für die wiederum gelungene
Veranstaltung. ==> Ergebnisse 3. Lauf / Serien-Endstand      

WESER KURIER vom 14. November 2006
Mieses Wetter - gute Leistungen
Torsten Naue läuft beim Bultensee-Crosslauf auf Platz zwei und verbessert seinen Streckenrekord

Bremen
(sfy). Da nützte die ganze liebevolle Vorbereitung von Bernd Rennies und seinen Helfern von OT Bremen nichts:
Weil das Wetter reichlich herbstlich rüber kam, litten der 19. Bultensee-Crosslauf und der 10. Run & Bike unter den
schlechten Bedingungen. "Vielleicht haben wir nächstes Jahr mehr Glück mit dem Wetter", meinte Rennies.
Gleichwohl fand sich ein illustres Feld zum Crosslauf am Sonntag ein. In einem packenden Rennen über die 9600 Meter fing
der Kölner Eike Pupkes (31:06 min.) den Bremer Torsten Naue (LG Bremen Nord) noch ab. Dabei verbesserte der Alt-
meister seinen Streckenrekord sogar auf 31:16 Minuten. Dritter wurde mit Gerrit Lubitz (ATS Buntentor, 32:23 min.) ein
weiterer Bremer. Bei den Damen war Gabriele Laudan (TSV Worpswede, 43:42 min.) dagegen weder von Elsa Jischa-
Wolf (ATS Buntentor, 43:57 min.) noch von Uschi Kunert (Uni-Triathlöwen, 44:35 min) zu schlagen. Zuvor waren die
Siege über die kleine Strecke (4800 Meter) an Hikmet Ciftci und die erst 17-jährige Heidi Schwarz (TSV Schwarme) ge-
gangen.
Beim Duathlon hatten insgesamt gar nur rund 50 von 90 gemeldeten Startern den Weg zum Bultensee angetreten. Was
Vladi Riha (Team swb) nicht davon abhielt, seinen Streckenrekord von 42:00 Minuten im Hauptrennen (4 800/15 000
Meter) zu jagen. Am Ende verpasste der Bremer die Einstellung nur knapp (42:18 min.). Der Sieg war ihm aber nicht zu
nehmen: Riha kam deutlich vor Benjamin Schwarz (RRG Bremen, 43:46 min.) und Dennis Schwarz (RSC Hildesheim 43:47
min.) ins Ziel. Bei den Frauen setzte sich Christiane Golenia vom LC Hansa Stuhr in 53:40 min. klar gegen Katja Leschik
(Olympia Wilhelmshaven, 58:36 min.) durch.
==> Ergebnisse       

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 15. November 2006
Schnelle Laufzeiten im Fackelschein
Birgit Niemann-Scheffel und Horst Wittmershaus entscheiden 9. Hansa-Cross für sich

Von unserer Mitarbeiterin Judith Neubauer
Stuhr. Beim 9. Hansa-Crosslauf, der zweiten Veranstaltung der Suzuki-Hinrichsen-Serie, gewannen Birgit Niemann-
Scheffel und Horst Wittmershaus erneut die Hauptwettbewerbe der Erwachsenen über 8000 Meter. Es ging auf der mit
Fackeln beleuchteten Strecke im Schülerbereich nicht nur um gute Platzierungen, sondern auch um Kreismeistertitel. Als der
erste Startschuss für den 4000-Meter-Crosslauf fiel, sorgten Flutlicht und Fackelschein in der abendlichen Dämmerung für
eine besondere Atmosphäre. Mit über 180 Teilnehmern war die Veranstaltung im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärker
besucht. Auch die Anzahl der Staffeln hatte sich erhöht. Bei Temperaturen um die zehn Grad setzte sich, wie schon beim
Geestlauf, der für den SC Weyhe startende Horst Wittmers haus souverän durch. Für die 8000-Meter-Langstrecke be-
nötigte er 29:55 Minuten. Überraschend wurde der 16-jährige Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr Zweiter. Er setzte sich
in 30:32 Minuten vor Henrik Endl vom DSC Oldenburg/SC Weyhe (30:54) durch.
Petra Seeberg Zweite
Bei den Frauen siegte Birgit Niemann-Scheffel (LC Hansa Stuhr) über 8000 Meter. Nach dem Gesamtsieg beim Geestlauf
lief sie auch hier nach 39:03 Minuten als erste Frau über die Ziellinie, die auf dem Waldsportplatz in Stuhr-Fahrenhorst
markiert war. Zweite wurde Petra Seeberg vom ausrichtenden Verein in 41:04 Minuten vor Ina Malinowski (TuS Varrel,
42:40).
Erster auf der 4000-Meter-Kurzstrecke wurde Tobias Bünte (SG Diepholz, 14:31). Eine Minute später lief Jürgen Schulze
von der LG Kreis Verden über die Ziellinie und belegte in 15.30 Minuten Rang zwei vor Dirk Schmidt (Bremer LT/BTV
1877, 15:36). Bei den Frauen setzte sich die Bremerin Wenke Schauer durch. Die für den TuS Huchting startende Läuferin
siegte in 18:05 Minuten. Die Klasse der männlichen A-Jugend wurde durch das Bremer LT dominiert. Es gewann Tobias
Uth in 14:52 Minuten. Die 15-jährigen Zwillingsschwestern Nadine und Nicole Roskosch vom LC Hansa Stuhr machten in
22:38 und 22:44 Minuten einen Doppelerfolg perfekt. Nadine siegte knapp vor ihrer Schwester. Tobias Kortas begnügte
sich nicht mit nur einem Einsatz. Er startete ebenfalls bei der B-Jugend über 3000 Meter und beendete das Rennen als
Sieger in 10:18 Minuten. Bei der weiblichen B-Jugend gewann die 16-jährige Schoami Bieser von der SG Findorff/BLT
Bremen in beachtlichen 11:44 Minuten. Zweite wurde Pilke Kracke vom TV Bruchhausen-Vilsen (14:06).
Die 2000-Meter-Cross-Strecke der Schüler A dominierte Sebastian Franke von der SG Diepholz. In 6:48 Minuten wurde
er Kreismeister vor Lucas Panning vom LC Hansa Stuhr (7:25). Bei den Schülerinnen A wurde Kristin Lehmkuhl vom LC
Hansa Stuhr in 8:18 Minuten Zweite, aber Kreismeisterin vor Maren Kettel vom MTV Liebenau/LG Nienburg (9:07). In
der Schülerklasse B gab der ausrichtenden Verein den Ton an. Kreismeister wurde Niklas-Ole Fugel in 8:16 Minuten über
2000 Meter vor seinem Vereinskameraden Kevin Tandel (10:02). Bei den Schülerinnen B siegte Henrike Prokopp (8:18)
vor Janicke Wolpmann in 8:50 Minuten vor Denise Wessel in 9:12 Minuten.
Bei den Schülern C (1000 Meter) wurde Nils Förster vom TSV Barrien (3:46) Kreismeister vor Niklas Wübbeler vom LC
Hansa Stuhr (3:46). Alicia Wübbeler lief bei den Schülerinnen C in 3:54 Minuten als Erste ins Ziel. In der Schülerklasse D
behauptete sich Lokalmatador Florian Krüger Sieger über 1000 Meter - in 3:49 Minuten vor Niklas Guhr von der SG
Diepholz. Bei den Mädchen siegte Luise Asmussen von der LG Bremen-Nord in 4:13 Minuten. Kreismeisterin wurde Kim-
Michelle Schwenke vom TSV Barrien in 4:31 Minuten. Bei den 6x1000-Meter-Staffeln der Schülerinnen und Schüler siegte
der TV Bruchhausen-Vilsen in 24:40 Minuten.
==> Ergebnisse  

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 23. November 2006
Doppelerfolg für Frauen der LG Göttingen
Leichtathletik: Starker Auftakt der Cross-Serie mit 140 Teilnehmern - Hanelt gewinnt Langstrecke

Göttingen.
Von Wintermüdigkeit nichts zu sehen war am Samstag beim Auftaktlauf der 45. Göttinger Cross-Serie. Zum
traditionellen Saisonstart nach mehrwöchiger Wettkampfpause präsentierten sich die 140 Läufer aus Niedersachsen und
Hessen in bereits blendender Form. Besonders der Mittelstreckensieger Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden)
wusste zu beeindrucken. Mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit meisterte der 19-jährige niedersächsische Spitzenläufer den
anspruchsvollen Parcours am Göttinger Sportinstitut. Nach 15:32 Minuten und 4,6 Km hatte er einen komfortablen Vor-
sprung auf Daniel Pfuhl (SSC Bad Sooden-Allendorf/ 16:32) und Matthis Reichert (16:46) von der ausrichtenden LG
Göttingen herausgelaufen.
Raabe vor Ricard
Bei den Frauen sorgte Maureen Raabe für einen Doppelsieg der LGG. Die 24-Jährige, die bereits im vergangenen Jahr den
Auftaktlauf gewann, triumphierte in sehr guten 18:48 vor Coline Ricard (19:12) und Elisabeth Gebauer (21:53) von der LG
Eichsfeld. Fest in Göttinger Hand war auch die Entscheidung auf der Langstrecke über 9,2 Km. Bei den Frauen sicherte
sich die LGGerin Susanne Schulze in ausgezeichneten 39:08 den Tagessieg, ihre Vereinskollegin Anke von Gaza (42:53)
kam auf Rang zwei. Sebastian Hanelt (33:56) und Wilhelm Graeber (35:21) sicherten den Schwarz-Gelben einen weiteren
Doppelerfolg. Bei den Schülerinnen dominierten hessische Athletinnen das Geschehen. Nach 1800m gewann Jana Bornhard
(5:53) vor Franziska Jordan (beide SSC Bad Sooden-Allendorf/6:02). Bei den Schülern siegte Thomas von Knebel (6:02)
vor Julius Lembke (beide LGG/6:09) und Fabian Liese (JC Landwehrhagen/6:09).
Mit dem Lauf am Göttinger Kehr wird die Cross-Serie am Samstag, 9. Dezember, fortgesetzt. Anmeldungen im Internet
sind möglich unter www.lggoettingen.de (zfs)
==> Ergebnisse  

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 23. November 2006
Wittmershaus vorne weg, aber dahinter ist es spannend
Weyher Läufer gewinnt Waldkater-Cross / Kortas Vierter

Von Marc Hagedorn und Judith Neubauer
Melchiorshausen. Ein dominierender Sieger vorn, aber dahinter packende Positionskämpfe: Triathlet Horst Wittmershaus
vom SC Weyhe gewann den Waldkater-Cross bei den Männern über die Langdistanz (8300 Meter) souverän. Er beherr-
schte beim zweiten von insgesamt fünf Läufen, die zum so genannten Syke-Weyher Cross-Fünfer zusammengefasst sind, die
Konkurrenz vom Start weg. "Und das, obwohl Crossläufe zurzeit mein einziges Tempotraining sind", freute sich der Weyher
über seine Zeit von 29:35 Minuten. Dahinter ging es wesentlich spannender zu. Der erste 16-jährige Tobias Kortas vom LC
Hansa Stuhr ging zunächst das hohe Tempo an der Spitze mit, wurde am Ende Vierter in einer Zeit von 30:38 Minuten. Erst
im Schlussspurt fiel die Entscheidung um Platz zwei: Gerrit Lubitz von der SG Roadrunners Bremen schob sich im Spurt an
Thomas Thizy (Werder Bremen) vorbei (beide 30:11 Minuten). In der Serienwertung liegt dieses Duo damit gleichauf. Der
für die LG Nienburg startende Asendorfer Jürgen Bultmann wurde Neunter.
Leicht getrübt wurde die Stimmung beim 63. Waldkater Crosslauf durch den zum ersten Start einsetzenden Dauerregen, die
Mittel- und die Langstrecke wurden sogar leicht verkürzt. Dennoch nahmen mehr als 270 Athleten am Waldkater-Crosslauf
teil, eine Steigerung gegenüber dem Auftakt im Ellernbruch in Kirchweyhe. Bei den Frauen musste sich Ellernbruch-Siegerin
Angela Welp vom LC Hansa Stuhr auf der 8300 Meter Strecke dieses Mal geschlagen geben. Claudia Borchers vom
Weyher Lauftreff nahm ihr in genau 37:00 Minuten den Sieg um 37 Sekunden ab. Entscheidend war in diesem Zweikampf
die zweite Runde, in der sich Borchers Meter um Meter absetzte. In der Serienwertung liegen Welp und Borchers damit
gleichauf. Dritte wurde Alexandra Nobis (Uni Triathlöwen) in 39:08 Minuten.
Auf der Kurzstrecke über 4100 Meter wurde Dieter Kreuzer von der LG Eintracht Delmenhorst Erster in 15:50 Minuten
vor Stefan Kramer von Aktiv + Vital Twistringen in 15:58 Minuten. Vierter wurde Christian Rettke vom LC Hansa Stuhr in
16:15 Minuten, der damit zweitbester Kreisvertreter war. Bei den Frauen siegte die Bremerin Wenke Schauer vom TuS
Huchting in 18:11 Minuten vor Ingrid Heger von der LGK Verden in 18:59 Minuten. Die männliche Jugend dominierte
Christian Müller von der LGK Verden in 14:52 Minuten über die ebenfalls 4100 Meter lange Crossstrecke.
Bei der männlichen Jugend B und den Schülern A siegte Jens Nerkamp vom BV Garrel in einer Zeit von 9:17 Minuten über
die 2700 Meter. In der weiblichen Jugend B und den Schülerinnen A lief ein Trio der LGK Verden vorne weg: Katharina
Biene siegte in 9:35 Minuten vor ihren Vereinskameradinnen Claudia Bontjes van Beek (10:01) und Manja Hauschild
(10:32). Nicht am Start war hier Ellernbruch-Siegerin Heidi Schwarz vom TSV Schwarme, die auf Grund eines Triathlon-
Auswahltrainings passen musste und damit aus der Serienwertung gefallen ist.
Bei den Schülerinnen B dominierte der LC Hansa Stuhr. Henrieke Prokopp siegte in 5:11 Minuten über die 1300 Meter
vor ihrer Vereinskameradin Janicke Wolpmann in 5:24 Minuten. Dritte wurde Laura Backhaus vom TSV Barrien in 5:40
Minuten. Bei den Schülern C siegte Niels Förster über die 1300 Meter in 5:06 Minuten. Dahinter platzierten sich Jannis
Diedrichs vom SC Twistringen in 5:21 und Jan Grashoff vom SC Weyhe in 6:00 Minuten. Bei den C-Schülerinnen über
1200 Meter mussten sich Nele Grashoff (SC Weyhe) und Sonja Mindermann (TSV Barrien) knapp Nele Grotheer (VSK
Osterholz) geschlagen geben.
==> Ergebnisse    

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