Presse Veranstaltungen (Seite 3)

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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 17. Juni 2006
Braunschweig bewegt sich - 7442 beim Nachtlauf

Von Stefani Franzke
Gestern Abend. Ein Gewimmel von Startern auf dem schickeren Bohlweg. Der 20. Nachtlauf des MTV: Ein riesiges Spek-
takel vor toller Kulisse. 7442 Athletinnen und Athleten dabei. Und am Ende hatten auf diesem Boulevard viele noch die
Kraft zum Sprint. Schulen, Firmen, Vereine - das Gemeinschaftserlebnis ist es, das den Nachtlauf zum Ereignis und in-
zwischen zur Kultveranstaltung macht. Für den Nachtlauf werden auch bekennende Nichtsportler in jedem Jahr kurzfristig
zum Jogger, wagen sich zumindest auf die kürzeste Strecke - den 3200-Meter-Lauf.
Nicht einmal die Fußball-Weltmeisterschaft vermochte den Nachtlauf gestern Abend zu stoppen. Fünf ausgebuchte Läufe,
viele tausend Zuschauer an der 3200 Meter langen Rundstrecke - eine Stadt im Ausnahmezustand, Braunschweig feierte die
Laufwelle. Firmen und Schulen bildeten schon vor Monaten Trainingsgruppen, bastelten gemeinsam an Kostümen und
machten sich gestern mit ganz viel Spaß und guter Laune auf die Strecken. Die St.-Pauli-Kirchengemeinde mobilisierte mehr
als 100 Läufer und 50 Trommler, die auf dem Kohlmarkt für Stimmung sorgten. Freunde, Eltern und Bekannte feierten an
der Strecke eine riesige Party und spornten die Läufer zu Höchstleistungen an. Diese bezahlten die Anfangsbegeisterung ein
ums andere Mal mit ausgehender Puste nach der Hälfte der Distanz. Egal. Wenn beim Nachtlauf Gehpausen eingelegt
werden, stört das nicht. Hier wird gewartet, bis auch der Letzte im Ziel ist.
Zeiten - Nebensache; Platzierungen - egal. Ankommen hieß das Motto. Gemeinsam ankommen. Das ist es, was den City-
lauf in Braunschweig prägt. Braunschweig bewegt sich. Braunschweig läuft. Schön, dass der neu gestaltete Bohlweg eine
klasse Kulisse bot und sportlich seine Bewährungsprobe bestand. Und gut, dass pünktlich zum Nachtlauf von Regen nichts
mehr zu sehen war. "Das sind ideale Laufbedingungen für eine tolle Veranstaltung", freute sich auch Oberbürgermeister Gert
Hoffmann, der den Startschuss zum 6200-Meter-Mannschaftslauf gab. Dieser Lauf war eine Premiere zur 20. Auflage des
Nachtlaufs. Dass es dafür keinen Elitelauf mehr zum Abschluss gab - das störte gestern Abend keinen. Was zählte, war der
Spaß. Weitere Berichterstattung erfolgt in unserer Montagsausgabe. ==> Ergebnisse

NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. Juni 2006
Dana Leistner bricht zwei Streckenrekorde
Beim 5. Nordholzer Windmühlenlauf starteten 126 Ausdauersportler

(hg).
Bei schönstem Sommerwetter gab der Nordholzer Bürgermeister Bernhard Jährling den Startschuss für den 5. Nord-
holzer Windmühlenlauf ab. Insgesamt 126 Ausdauersportler machten sich auf die angebotenen vier Laufstrecken. Zwei
Streckenrekorde wurden von der Nordholzer Läuferin Dana Leistner gebrochen. Über die 10 km unterbot sie die alte
Marke um sechzig Sekunden und erreichte in 41:39 Minuten das Ziel. Auch bei ihrem zweiten Start lief sie Bestzeit. Die
2,6 km beendete sie in 9:42 Minuten. Dafür gab es zum ersten Mal Preisgelder. Spontan spendete Leistner das Preisgeld
für die Jugendarbeit der Leichtathleten in der TSG.
Auf der 10-km-Strecke errang Mario Schwiemann (TSV Otterndorf, 37:46) den Gesamtsieg vor Detlef Hellmers (MTV
Lüdingworth, 38:17) und Reinhard Roloff (TSG Nordholz, 39:01). Die Halbmarathonis hatten trotz der frühen Startzeit mit
der warmen Witterung zu kämpfen. So war der Streckenrekord aus dem Jahre 2003 von Jochen Hübner - 1:16:20 Std.)
nicht in Gefahr. Hier siegte Markus Fabian (LG Bremen-Nord, 1:21:18) vor Burkhard Weber (Helgoland Fracht-Contor,
1:24:51) und Heiko Dieckmann (TSV Otterndorf, 1:26:08).
Am Rande der Veranstaltung wurde der von der Bürgermeisterkandidatin Claudia Trumbach gestiftete Generationen-
Wanderpokal an die jüngste Teilnehmerin Amelie Rettig verliehen. Die stolze 4-jährige lief die 2,6 km lange Strecke in
21:28 min und muss den Pokal nun im nächsten Jahr dem ältesten Teilnehmer weiterreichen. Der Pokal soll als symbolische
Brücke zwischen den Generationen stehen, unabhängig von der Leistung. Am Rande der Laufveranstaltung absolvierten
auch 20 Nordic-Walker die 10-km-Strecke. Hierbei ging es hauptsächlich um die Gesundheit und nicht um gute Zeiten zu
erzielen. ==> Ergebnisse (PDF) 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 19. Juni 2006
Die Innenstadt einmal aus ganz anderer Perspektive genießen
Der Nachtlauf hat viele treue Anhänger -- Stepanik läuft zum 20. Mal -- Müller gibt Verantwortung ab

Von Stefani Franzke
Die meisten sind ihm treu. Schon seit vielen Jahren. Er ist einfach ein Erfolgsmodell, das inzwischen ein Klassiker geworden
ist. Und: Bei seiner 20. Auflage bewegte der Braunschweiger Nachtlauf in der Innenstadt so viele Menschen wie noch nie.
7442 Starter standen in den Listen.
Elitelauf weg - zusätzliche Plätze für 1500 Starter
Der Nachtlauf hat sich zu einer gewaltigen Breitensport-Veranstaltung entwickelt, in diesem Jahr gab es erstmals keinen
Elitelauf mehr. "Wir wollten den vielen Menschen, denen wir in den vergangenen Jahren absagen mussten, einfach die
Chance bieten, mitzulaufen", sagte MTV-Präsident Otto Schlieckmann am Freitagabend - und erntete Zustimmung von allen
Seiten. Zum ersten Mal konnte der MTV nun zur Jubiläumsausgabe des Nachtlaufs ein fünftes Rennen anbieten. Das sind
gut 1500 Startplätze mehr. Der Nachtlauf ist ein Ereignis, eine Gelegenheit für viele Hobbyläufer, einmal in einer riesigen
Gruppe unterwegs zu sein. Das regt nicht nur den Trainingseifer an, sondern auch die Phantasie: "Jammerlappen", "Renn-
schnecken", "Südseeperlen" oder "Lahme Enten" heißen die Gruppen dann in den Meldelisten.
Dass das Alter kaum eine Rolle spielt, bewies Jost Trier vom Breitensportverein Lehndorf: Mit seinen 82 Jahren trat er über
die 6200 Meter an und war sehr gut dabei. Trier ist ein Stammgast beim Nachtlauf, trainiert ansonsten regelmäßig mit der
Lehndorfer Laufgruppe zweimal in der Woche. "Immer so zwischen sieben und acht Kilometer", erzählte Trier. In Sachen
Joggen ist der Braunschweiger ein Spätstarter. "In jungen Jahren war ich eigentlich ein unsportlicher Typ. Mit 62 habe ich
dann das Laufen für mich entdeckt." Dabei ist es geblieben. Der Volkslauf in Schapen und der Nachtlauf stehen im Wett-
kampfplan des Mannes aus dem Kanzlerfeld. "Beim Nachtlauf sind die Atmosphäre und die Sicht aus einer ganz anderen
Perspektive das Reizvolle", sagte Trier. Dass er aber beim Genießen das Laufen keineswegs vergisst, verdeutlicht seine
Zeit: Als 873. in der Gesamtwertung des 6200-Meter-Laufs zeigte der 82-Jährige in 42:35 Minuten so manch jüngerem
Läufer nur noch seine Rückansicht. Locker überquerte Trier die Ziellinie auf dem Bohlweg.
Während Trier aber in den 20 Jahren Nachtlauf den einen oder anderen verpasst hat, war der Braunschweiger Werner
Stepanik am Freitag tatsächlich zum 20. Mal dabei. 62 Jahre ist er inzwischen alt, und hat vor einigen Jahren den Wechsel
von der langen Strecke zu den 6200 Metern angetreten, weil er sich "den Stress sparen wollte". Mit 29:12 Minuten trug
sich Werner Stepanik am Freitag als 186. in der Gesamtwertung ein und dokumentierte seine 20. Teilnahme.
Für einen anderen war der Nachtlauf 2006 ein kleiner Abschied: Peter Müller vom MTV hat das Ereignis zum letzten Mal
als Verantwortlicher organisiert. "Eigentlich wollte ich schon in diesem Jahr nicht mehr. Das hatte ich meiner Frau ver-
sprochen", sagte er lachend, als in der Nacht alles vorbei war. MTV-Geschäftsführer Jörg Diekmann hatte schon in diesem
Jahr eng mit Müller zusammengearbeitet und soll im nächsten Jahr die Verantwortung übernehmen. Klar, dass Müller für
Fragen jederzeit zur Verfügung steht.
Am 22. Juni 2007 folgt die 21. Auflage des Nachtlaufs
Klar auch, dass es im nächsten Jahr einen 21. Nachtlauf geben wird. Für alle, die den Termin schon notieren wollen: Am
22. Juni 2007 wird Braunschweigs Innenstadt wieder komplett den Läufern gehören. Und die Kulisse wird noch prächtiger
sein. Dann ist nämlich nicht nur der Bohlweg zu einer Flaniermeile geworden, sondern auch das "Schloss" ist fertig. Gute
Aussichten für 2007. ==> Pressebericht vom 17. Juni ==> Ergebnisse    

NORDWEST ZEITUNG vom 19. Juni 2006
Westturmlauf zieht Sportler aus ganz Deutschland an
99 Läufer und 23 Walker messen sich auf der zehn Kilometer langen Insel-Strecke
Wangerooge
(dli). Durchweg zufrieden mit ihrer Premiere als Organisatoren des Wangerooger Westturmlaufes war am
Wochenende das Organisationsteam der Wangerooger Sportgemeinschaft um den ersten Vorsitzenden Uwe Osterloh.
Der Volkslauf, der in den Vorjahren vom Verkehrsverein und der Kurverwaltung organisiert worden war, fand in diesem
Jahr zum 5. Mal statt und hat sich in dieser kurzen Zeit zu einem echten Klassiker entwickelt. Teilnehmer beispielsweise aus
Neuenkirchen, Lübbecke, Schelpe, Höxter und Hamburg reisen extra auf die Insel, um an einem Lauf durch eine fast einzig-
artige Nordsee-Landschaft teilzunehmen.
99 Läufer und 23 Walker gingen auf den zehn Kilometer langen Rundkurs. Schnellster Läufer war Karl Hövel (TV Mett-
ingen), der nach 36:10 Minuten die Ziellinie überquerte, gefolgt von Karlo Warneke (Schelpe Jogger) mit einer Zeit von
37:01 Minuten und Dietmar Behrens (TSV Travemünde) mit einer Zeit von 37:23 Minuten. Bei den Läuferinnen siegte
Kirsten Scheele mit 44:27 Minuten vor Ingrid Lanwert (SV Eintracht Neuenkirchen) mit 44:45 Minuten und Christine
Krause mit 45:20 Minuten.
Einziger und somit auch schnellster Walker wurde Dieter Berlik (TS Großburgwedel), der für die Strecke 82:04 Minuten
benötigte. Dieter Berlik, Jahrgang 1932, wurde auch als ältester Teilnehmer mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Bei den
Walkerinnen setzte sich Galina Fjedorow (SV Eintracht Neuenkirchen) mit 66:34 Minuten vor Beate Stöcker (SG Mohn-
heim) mit einer Zeit von 67:20 Minuten und Nicole Drees (TS Großburgwedel) mit 69:19 Minuten durch. Lautstark ange-
feuert und bejubelt wurde der achtjährige Christian Alsdorf, der für den zehn Kilometer-Lauf 69:58 Minuten benötigte, und
als jüngster Teilnehmer prämiert wurde.
Uwe Osterloh bedankte sich ausdrücklich bei allen Sponsoren des 5. Westturmlaufes, ohne deren Hilfe und Unterstützung
eine solche Veranstaltung kaum durchzuführen wäre. Unterstützt wurde der Lauf von der Kurverwaltung, der Schifffahrt
und Inselbahn Wangerooge, den Inselfliegern der LFH und dem Verkehrsverein. Preise wurden gespendet von den Hotels
Hanken, Upstalsboom, Atlantic, Seeblick, den Häusern Strandburg, Nordlicht und den Gaststätten Pudding, W’ooge,
Treibsand und Tower-Stübchen. Ein großes Lob und seinen Dank sprach Osterloh aber auch allen 55 Helferinnen und
Helfern aus allen Sparten der WSG und der Jugendfeuerwehr aus, die als Streckenposten die Aktiven lautstark unter-
stützten und anfeuerten.

NORDWEST ZEITUNG vom 19. Juni 2006
Ein Höhepunkt über drei Distanzen
Abendlauf: Athleten tummeln sich auf Wildeshauser Straßen -- Läufergruppe tritt für guten Zweck an

Von Werner Scheffer
Wildeshausen. Den zwölften Wildeshauser Abendlauf über 12,5 km gewann Gerrit Lubitz von ATS Buntentor. Der
Bremer verwies Winfried Temming (TSG Hatten-Sandkrug) und Marcus Hohnstädt (Jahn Barnsdorf) auf die Plätze. Über
6,4 km kam Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) als Erster ins Ziel vor Christian Geiger (TSG Hatten-Sandkrug) und Hendrik
Schröder (SV Friedrichsfehn). Johannes Lübke aus Wildeshausen siegte bei der 2-km-Distanz vor Anna Carina Franzmeier
(LGW Wilhelmshaven) und Sophia Stors (TSG Hatten/Sandkrug).
Neben den drei Laufwettkämpfen fanden auch zwei Nordic-Walking-Wettbewerbe statt. Die 6,4-km-Stecke legte der
Wildeshauser Hans-Uwe Steinberger als Erster zurück, gefolgt von Sabine Tönnies (Wunstorf), Heike Segelken (Wildes-
hausen) und Petra Lügan (Löningen). Die 12,5 km waren eine klare Ahlhorner Angelegenheit. Es siegte Gaby Ewert vor
Heike Frommhold und Günter Hemme.
Zufrieden zeigten sich die Veranstalter vom Lauf-Team Wildeshausen und die DAK mit der Anzahl der Teilnehmer. “Nach
131 Voranmeldungen kamen wir heute Abend auf insgesamt 205 Läuferinnen und Läufer”, freute sich Koordinator Thorsten
Iverssen. Der Großteil der Läufer (112) lief die 12,5-km-Strecke. Auch die Teilnehmer waren voll des Lobes, wie Roland
Zalewski. Der Hobbyläufer aus Wildeshausen war der Meinung, dass “die Laufveranstaltungen immer ein Highlight und gut
organisiert sind.” Zalewski erreichte das Ziel nach 12,5 km als 63. Erstmals an den Start ging Karl Heinz Bährens (VfL
Wildeshausen), der sich sichtlich wohl fühlte: “Das Wetter ist nicht zu kalt und nicht zu warm.” Für den Fußballtrainer war
es “wichtig, ins Ziel zu kommen, egal mit welcher Platzierung.” Sein Vorhaben gelang, er kam als 105. ins Ziel.
Eine gute Idee, um Menschen für das Laufen zu gewinnen, hatte der Wildeshauser Kian Shahidi: “Heute waren wir sieben
Läufer. Wir addieren die gelaufenen Kilometer und rechnen sie in Euro um. Diesen Betrag spenden wir dann der Organi-
sation ’Kinder in Not’.” Freiwillige, die sich für diesen guten Zweck ihre Laufschuhe schnüren möchten, können sich bei Dr.
Kian Shahidi unter 0 44 31 / 94 81 78 anmelden. ==> Ergebnisse    

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 22. Juni 2006
Große Freude über leichte Steigerung
Siebter Volkslauf der Clemens-August-Jugendklinik ein voller Erfolg / 270 Teilnehmer

Neuenkirchen
(cb). Zufriedene Gesichter bei der Clemens-August-Jugendklinik Neuenkirchen-Vörden: Der siebte Volks-
lauf war ein voller Erfolg. Mit insgesamt 270 Teilnehmern verzeichnete die Veranstaltung eine hervorragende Resonanz; es
gab eine leichte Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr. Beim Hauptlauf über acht Kilometer waren 120 Läufer am Start,
30 Walker nahmen die 6-km-Walking-Strecke durch die Dammer Berge in Angriff, beim Schüler- und Jedermannlauf über
2000 m gab es 95 Teilnehmer, während beim 400-m-Bambini-Lauf 25 Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren am Start
waren.
Da der 7. Volkslauf während der Fußball-WM stattfand, lautete das Motto der Teilnehmer: “Selber laufen, nicht andere
laufen lassen”. Die Bedingungen für die Läufer waren nahezu optimal. Den 8-km-Hauptlauf gewannen Holger Theis vom
TuS Bersenbrück (28:34 min) und Silvia Rolfes vom OSC Damme (33:04 min). Das Topduo sowie die Läufer auf den
Plätzen zwei und drei erhielten die in der Jugendklinik gefertigten Siegertrophäen - und zwar aus den Händen jener Kinder,
die sie hergestellt hatten. Die größte Gruppe im Hauptlauf stellten die Lohner Waldschleicher mit 21 Teilnehmern, während
die Grundschule Neuenkirchen mit 32 Kindern im Schülerlauf vertreten war. Ältester Teilnehmer war Klaus Kuper (Jahr-
gang 1939) aus Belm, älteste Teilnehmerin war Karin Brock (Jahrgang 1944) aus Neuenkirchen. Die weiteste Anreise hatte
Marion Hack aus Euskirchen in der Nähe von Bonn.
Der Erlös der Veranstaltung kommt ausschließlich der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen der Jugendklinik zugute.
Vom Erlös des Volkslaufes im letzten Jahr wurden eine Musikanlage sowie zwei Kanus angeschafft. Die Kanus wurden jetzt
von den Kindern mit Schwung und “Wasserbomben” getauft. Chefarzt Dr. Romberg, der auch die Siegerehrung vornahm,
richtete im Namen aller Mitarbeiter und Patienten einen Dank an alle, die zum Erfolg der Veranstaltungen beigetragen haben.
Alle Ergebnislisten gibt es ab sofort unter www.laufen-os.de, Bilder in der nächsten Woche unter www.clemensaugust.de.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Juni 2006
Die Sieger setzten sich bereits früh ab
Leichtathletik: Irmi Hartmann und Valentin Harwardt gewannen Mittsommernachtslauf in Leer

Leer.
Irmi Hartmann und Valentin Harwardt haben die zehnte Auflage des Mittsommernachtslaufs um den Schöne-Aus-
sichten-Cup in der Leeraner Innenstadt gewonnen. Beide Athleten setzten sich am Mittwochabend bereits früh entscheidend
von ihren Verfolgern ab. 200 Leichtathleten waren über die zehn Kilometer am Start. Erstmals ging es dabei auch über die
neue Nessebrücke über dem Hafen. “Viele Läufer haben mir gesagt, dass die Klappbrücke die Strecke bereichert”, sagte
Ausrichter Edzard Wirtjes.
Wie schon im vergangenen Jahr starteten die Frauen eine Stunde vor den Männern. “Das war eine gute Idee”, sagte Wirtjes.
“So gehen die Frauen nicht in dem oft größeren Männer-Feld unter.” Um 20 Uhr gingen 57 Frauen auf die Strecke. Dabei
erlief sich Irmi Hartmann (TV Norden) schon bei der ersten Überquerung der Brücke nach rund 600 Metern einen deut-
lichen Vorsprung, den sie bis ins Ziel auf 2:30 Minuten ausbaute. Nach 42:01 Minuten war sie im Ziel. Spannend war der
Kampf um die Plätze hinter der Siegerin. Sonja Hogestraat von der Emder LG (44:38 Minuten) hatte 24 Sekunden auf
Michaela Janssen (Fortuna Logabirum) und Martina Rückbrod (TV Norden), die zeitgleich (45:02) ins Ziel liefen.
Bei den 143 Männern, die um 21 Uhr starteten, setzte sich ebenfalls früh Valentin Harwardt ab. Der jetzt für die TG 48
Steinfurt startende Läufer war früher in Emden aktiv. Auch er baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und hatte im Ziel
1:39 Minuten Vorsprung. Dahinter lieferten sich Peter Steinke (TV Norden) und Hermann Fleßner (Ihlower Renn-
schnecken) ein spannendes Rennen. Als es auf den letzten 300 Metern zum zweiten Mal über die Nessebrücke mit ihren
5,9 Prozent Steigung ging, setzte sich Peter Steinke (Endzeit 35:01 Minuten) entscheidend ab. Mit vier Sekunden Vor-
sprung sicherte er sich Rang zwei vor Hermann Fleßner (35:04). Werner Ihlow vom TV Norden startete als einziger bei
allen zehn Veranstaltungen, lief also schon 100 Kilometer um den Leeraner Hafen. ==> Ergebnisse (PDF’s)  

WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 24. Juni 2006
Petri und Schreinecke siegen

Die Prämie für neue Streckenbestzeiten blieb dem Veranstalter erhalten. Trotzdem gab es einen neuen Rekord gestern beim
4. SFC/Injoy-Wettkampf, dem sechsten Wettbewerb im Rahmen des diesjährigen Wolfsburg-Gifhorner Laufcups. Thomas
Ballin, Organisator vom SFC: “257 Teilnehmer - so viele hatten wir noch nie.” Bei den Herren gewann Ulrich Petri, bei den
Frauen Ilka Schreinecke (beide VfL Wolfsburg).
257 Starter dabei, angesichts des schönen Wetters hatte es viele Nachmeldungen gegeben. Dass die Bestzeiten über die
Zehn-Kilometer-Strecke (Männer 32:19 Minuten, Frauen 39:31) nicht fielen, lag vielleicht auch daran, dass mit Sascha
Diehr vom VfL ein starker Läufer fehlte und dass bei den Frauen Daniela Jakobler (VfL) vorzeitig ausstieg. Die Führende
der Gesamtwertung hätte die starken Ilka Schreinecke möglicherweise ebenso beflügelt, wie stärkere Konkurrenz den bei
den Herren weiter führenden Petri. Schreinecke (40:05 Min.) hängte die zweitplatzierte Andrea Eckardt (Groß Bülten) um
zweieinhalb Minuten ab. Petris (33:33) Vorsprung auf den auch in der Gesamtwertung auf Platz zwei liegenden Rolf
Schwabe (VfB Fallersleben) betrug 36 Sekunden. Schwabe gewann damit die Altersklasse M 40, Petri die M 30. Dritte
bei den Frauen (und Siegerin der AK 35) wurde Kathrin Busse (VfB Fallersleben). ==> Ergebnisse (nur Lauf-Cup)

DIE HARKE AM SONNTAG (Nienburg) vom 25. Juni 2006
Mittsommernachtslauf war ein voller Erfolg
Premiere mit 150 Läufern -- Neuauflage schon jetzt geplant

Marklohe
(hhg). “Laufen verbindet" hieß das Motto des 1. interkommunalen Mittsommernachtslaufes von Steyerberg über
Liebenau nach Marklohe, und dieser Satz stand auch auf den knallgelben T-Shirts der meisten der mehr als 150 Läuferinnen
und Läufer, die die maximal 18 Kilometer an Angriff nahmen und bewältigten.
Die Erwartungen der Initiatoren um Gerlinde Vogel, Ratsfrau im Markloher Samtgemeinderat, wurden mehr als erfüllt. In
gemächlichem Tempo, rund neun Kilometer pro Stunde, bewegte sich eine bunte Truppe vom Start vor dem Steyerberger
Amtshof in landschaftlich reizvoller Umgebung, vorbei am Liebenauer Rathaus bis zum Ziel vor dem Markloher Rathaus.
Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Steyerberg, Liebenau, Oyle, Lemke und Marklohe sorgten für Sicherheit
entlang der Laufstrecke. An vier Haltestellen wurden Getränke und Bananen zur Stärkung ausgegeben, die von den Lang-
strecklern gerne angenommen wurden. Alle drei Bürgermeister der beteiligten Gemeinden, die sich im Zweckverband
Linkes Weserufer zusammengeschlossen haben, zeigten sich vor Ort: Mitlaufend dabei waren Andreas Goetz (Steyerberg)
von Steyerberg nach Liebenau und Detlev Kohlmeier (Marklohe), der das Stück von Liebenau nach Marklohe bewältigte.
Walter Eisner (Liebenau) machte sich in Liebenau um die Verpflegungsausgabe an die vielen Läuferinnen und Läufer ver-
dient.
Strikt wurde von extra vorausfahrenden “Bremsradfahrern" darauf geachtet, dass die festgelegte Höchstgeschwindigkeit
nicht überschritten wurde. Bei diesem Lauftempo entwickelten sich oft angeregte Gespräche unter den Läufern in wechseln-
der Zusammensetzung. Zum geselligen Ausklang im Markloher Freibad wurde von den Teilnehmern und ihren nicht wenigen
Anhängern bei Bratwurst vom Freibad-Förderverein sowie Pizza und erfrischenden Getränken noch weit in die längste
Nacht des Jahres hinein diskutiert und gefachsimpelt. Etliche sagten spontan ihre erneute Teilnahme zu, sollte es zu einer
Neuauflage des Mittsommernachtslaufes im nächsten Jahr kommen. Die hat das Organisatorenteam bereits ins Auge ge-
fasst.

NORDWEST ZEITUNG vom 26. Juni 2006
Diettrich schleppt sich über die Ziellinie
Leichtathletik: Favorit gewinnt Marathon in Löningen -- Rund 1800 Starter -- Innenstadt rappelvoll

Von Bodo Tarow
Löningen. “Wir Athleten wurden an der Strecke ständig über das Spiel der Nationalmannschaft gegen Schweden auf dem
Laufenden gehalten. Das war perfekt.” Damit traf der Meppener Thomas Bruns, der sich beim vierten Löninger Sommer-
abend-Lauffest bereits zum dritten Mal nach 2003 und 2004 den Sieg im Halbmarathon holte, den Nagel auf dem Kopf.
Denn auch die Leistungen der bei drückenden Temperaturen von bis zu 28 Grad schwer geforderten Athleten - das Lauffest
verbuchte rund 1800 Teilnehmer - und die Liveübertragung des WM-Spiels zwischen Deutschland und Schweden in der
rappelvollen Löninger City ergaben eine tolle Mischung.
Schwer ’was los auf und an der Strecke war bereits bei den Schülerläufen (1800 Meter) mit rund 400 Teilnehmern. Bei den
Schülerinnen demonstrierte einmal mehr Lokalmatadorin Jennifer Beyer ihre Klasse und siegte in der guten Zeit von 6:26,00
Minuten. Die Plätze zwei und drei sicherten sich ihre Löninger Vereinskolleginnen Lena Brümmer (6:28,40) und Mareike
Ahrens (6:43,50). Schnellster Schüler war der Löninger Hinnerk Künnen, der nach 6:20,90 Minuten den Zielstrich über-
querte. Er verwies Markus Albers und Nicolaus Bamstedt (beide Löningen) auf die Plätze.
Den anschließenden Volkslauf über zehn Kilometer entschied der Haselünner Michael Josch in mäßigen 36:41 Minuten für
sich. Mit fast einer halben Minute Rückstand wurde Dennis Lauterschlag (Langen) Zweiter vor dem Bippener Ulf Schötker. Bei den Frauen siegte über die gleiche Distanz Veronika Werner vom TuS Ofen in 45:35 Minuten vor Anja Brauer (Lohne)
und Jennifer Marquart (Löningen).
Lautstark angefeuert von den Zuschauern schickte dann der stellvertretende Landrat des Kreises Cloppenburg, Hans
Große Beilage, die Marathonis und Halbmarathonis auf den idyllischen Hasetalkurs. Ganze vier Minuten später bebte der
Löninger Marktplatz. Lukas Podolski hatte Schwarz-Rot-Gold gegen Schweden in Führung gebracht. Weitere acht Minut-
en danach erhöhte wiederum Podolski. Die Fans gerieten schier in Ekstase. Dennoch war das Ziel stark belagert, als
Thomas Bruns jubelnd in 1:11:57 Stunden einlief. “Eine bessere Zeit war angesichts der Temperaturen nicht drin”, sagte der
Meppener Topathlet, der im Frühjahr in Duisburg mit 1:07:37 seine persönliche Bestzeit aufgestellt hatte. Den zweiten Platz
holte sich der Löninger Lokalmatador Nico Bucchioni (1:14:34) vor Francesco Balestrini (1:16:27). Bei den Frauen tri-
umphierte die Wilhelmshavener Spitzenläuferin Christiane Spallek (1:24:33) vor Silvia Rolfes (Damme) und Lena Kader-
handt (Menden).
Nachdem das deutsche 2:0 gegen Schweden in Sack und Tüten war, stimmten sich die Zuschauer auf den Marathon-Einlauf
ein. Gegen 19.30 Uhr war es soweit. Favorit Georg Diettrich, der von Beginn an vorne gelegen hatte, schleppte sich mit
letzter Kraft über den Zielstrich. Die Uhr blieb bei 2:42:42 Stunden stehen. Auf die Plätze kamen der Butzbacher Marco
Diehl (2:43:16) und der Herner Roland Steinmetz (2:44:29). Die beiden Verfolger hatten zwischendurch bereits weit hinter
Diettrich zurückgelegen, diesen gegen Ende aber noch unter Druck gesetzt. Löningens Lokalmatador Heinrich Drees war
wegen muskulärer Probleme bereits nach rund zehn Kilometern ausgestiegen. Frauen-Siegerin wurde Heike Jacobi (Moers,
3:33:24. Sie landete vor Marianne Meyer zu Hörste (3:46:27) und Andrea Ricke (Lengerich, 3:54:17).
“Alles ist gut gelaufen. Einer fünften Auflage steht nach der Zusage des Hauptsponsors nichts mehr im Wege”, fiel auch die
Bilanz von Organisator Wolfgang Alde “perfekt” aus. ==> Ergebnisse / Ergebnisse Schülerläufe  

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 26. Juni 2006
Angela Welp gewinnt Halbmarathon
740 Teilnehmer beim achten Drebber-Lauf / Lindenberg: "Die Stimmung war bombig" / Meyer über 4,7 Kilo-
meter souverän

Drebber (mbo). Herrliches Wetter, hervorragende Organisation und zufriedene Gesichter: Beim achten Drebber-Lauf
klappte am Sonnabend alles wie am Schnürchen. Zwar gab’s aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft und des Sponsoren-
laufs in Diepholz einen Rückgang an Läufern und Läuferinnen zu verzeichnen, aber 740 Teilnehmer bedeuteten dennoch das
drittbeste Ergebnis seit der Durchführung dieser Kultveranstaltung. "Die Stimmung war bombig", zeigte sich Dieter Linden-
berg, Vorsitzender des TSV Drebber, von der Atmosphäre an der Strecke - die Anwohner hatten die Straßen toll ge-
schmückt - und auf dem Schulhof der Grundschule Drebber begeistert. Und in der Aula feierten über 100 Zuschauer den
2:0-Sieg Deutschlands bei der Fußball-Weltmeisterschaft über Schweden. Trotz der Freude übte Dieter Lindenberg auch
Kritik: "Der Sponsoren-Lauf in Diepholz hat uns schon einige Teilnehmer gekostet, darüber müssen wir uns unterhalten."
Denn er sowie Elke und Heinfried Maschmeyer vom Organisations-Team verfolgen ein Ziel: "Die 1 000-Teilnehmer-Marke
möchten wir schon knacken." Die nächste Gelegenheit dazu gibt’s am Sonnabend, 23. Juni 2007, wenn der 9. Drebber-
Lauf über die Bühne geht.
Bei den Schüler-Läufen über 500 und 800 Meter gab’s diesmal rückläufige Zahlen: Daran beteiligten sich 309 Kinder.
Außerdem boten die Verantwortlichen beim achten Drebber-Lauf eine Kurzstrecke über 4,7 Kilometer an. Hier versuchten
29 Starter ihr Glück. Vorjahresgewinner Gerrit Meyer (MTV Barnstorf) zeigte abermals seine Klasse und siegte mit klarem
Vorsprung in einer Zeit von 16:12 Minuten vor Peter Murdin (Diepholz - 17:01) und Daniel Wenig (Diepholz - 19:10).
"Meine Zeit ist gut, denn ich bin direkt aus Amerika gekommen und habe dort nicht viel trainiert", sagte der 19-jährige Abi-
turient, der am 1. August in Oldenburg ein Studium beginnt. Bei den Frauen hatte Petra Bultmann (Diepholz - 23:13) die
Nase vorn.
22 Teilnehmer absolvierten die 9,4-Kilometer-Strecke. Bei den Männern behauptete sich Uwe Franke (SG Diepholz -
39:08 Minuten) vor Martin Pawelzik (Drebber - 39:57) und Ricki Deharde (AT Rodenkirchen - 42:36). Und bei den
Frauen gewann wie im vergangenen Jahr Gudrun Rademacher (AT Rodenkirchen - 49:24).
Nicht so groß wie im Vorjahr (50) war die Beteiligung am Halbmarathon. Diesmal machten nur 27 Erwachsene mit. Titel-
verteidiger Ingo Schurbert ("Aktiv & Vital" Twistringen) belegte in 1:29:51 Minuten den ersten Platz vor Joachim Becker
(LC 93 Delmenhorst - 1:32:54) und Dr. Andreas Ziemens (SG Diepholz - 1:33:52). Als Erste bei den Frauen kam Angela
Welp (LC Hansa Stuhr - 1:35:10) ins Ziel. "Auch ich bin mit meiner Zeit zufrieden, denn ich habe nicht viel trainiert", unter-
strich die Pokalgewinnerin. Für die in Barnstorf wohnende Sportlerin gehört der Lauf zu den Pflichtveranstaltungen: "Weil
hier eine so tolle Atmosphäre herrscht, laufe ich in Drebber sehr gerne."
Beifall für Japaner im Ziel
Beim Marathon über 42,125 Kilometer machten 16 Erwachsene (drei mehr als 2005) mit. Es siegte Udo Kürten ("Sauna-
und Sportparadies" Diepholz) in 3:10:50 Stunden. Großen Beifall erhielt der Japaner Hajime Nishi, als er am Sonnabend um
20:09 Uhr die Ziellinie überquerte. Seine Zeit (5:08:59) spielte dabei keine Rolle - Hauptsache, ins Ziel gekommen. Dieter
Lindenberg umarmte den 48-Jährigen und hängte ihm seine Teilnehmer-Medaille um den Hals. Der Japaner, der in Europa
sechs Marathons absolviert, war im Internet auf die Veranstaltung in Drebber aufmerksam geworden. Er flog bis nach
Bremen, suchte sich ein Hotel und ließ sich mit dem Taxi nach Drebber bringen.
Die Team-Staffel-Wettbewerbe (insgesamt 30 mit 300 Teilnehmern) erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Beim Halb-
marathon setzten sich die Fußball-C-Junioren des TSV Drebber (1:31:43) vor der Laufgemeinschaft Rehden (1:38:11) und
"Die Oelis" (Barnstorf - 1:38:15) durch. Drebbers Trainer Heiko Ziegler lobte sein Sextett: "In der 2. Kreisklasse hat’s nur
zum sechsten Platz gereicht, aber hier haben die Jungs alles in Grund und Boden gelaufen." Und beim Marathon ging der
erste Platz in der Mannschaftswertung an den Lauftreff der SG Diepholz (2:56:48). Silber und Bronze holten der Wach-
schutz Elastogran (Drebber - 3:06:11) und das "Sauna- und Sportparadies" (Diepholz - 3:22:47). ==> Ergebnisse 

ANZEIGER FÜR HARLINGER LAND vom 27. Juni 2006
Wenn es warm ist, dreht Stephan Immega auf
Harlingerland-Volkslauf in Dunum: Souveräner Sieg im Halbmarathon / Familiäre Atmosphäre

Dunum
(wrs). Leichten Fußes und mit einem Lachen im Gesicht überquert am Sonntagvormittag Stephan Immega die Ziel-
linie beim Harlinger Volkslauf bei der Dunumer Schule. Er bewältigt die Halbmarathondistanz über 21 Kilometer unange-
fochten als Nummer eins. 1:12:44 Stunden benötigt der schnelle Läufer vom LT Schafhauser Wald. Der Zweite, Vereins-
kollege Wilko Willms, kommt mit fast 18 Minuten Rückstand ins Ziel. Ossiloopgewinner Immega läuft der Schweiß nach
dem Rennen in Strömen vom Körper, gleichwohl fühlt er sich entspannt und locker. “Das warme Wetter liegt mir. Ich bin
sehr zufrieden mit der Zeit", sagt der Student.
Die Konkurrenz spricht von einer “wahnsinnigen Zeit", die bei den hohen Temperaturen nicht hoch genug eingeschätzt
werden kann. Für Immega ist es erst der zweite Halbmarathon in seiner Laufkarriere. Er hatte eine Zeit von 1:15 Stunden im
Visier. Dass sie noch um fast drei Minuten besser ausfällt, führt der Sieger auf die fehlende Konkurrenz zurück. “Ich musste
auf niemanden achten und konnte mein eigenes Tempo gehen." Sein Freund Siebo Wiegmann gewinnt das Rennen über 10
km. Die Uhr bleibt bei 35:22 Minuten stehen. Gemeinsam wollen beide nicht über die 21 km starten. Grund: Immega ist
besser in Form. Deshalb entscheidet sich Wiegmann für die kürzere Distanz. “Ich wollte unter 35 Minuten bleiben. Das ist
mir nicht gelungen. Die extreme Hitze hat mir sehr zu schaffen gemacht. Auf der Strecke stand die Luft", sagt Wiegmann.
 Die hohen Temperaturen sind für die meisten Starter an diesem Vormittag das größte Problem. Um 9 Uhr zeigt das Ther-
mometer bereits 25 Grad an. “Verdammt heiße Sache" oder “mörderisch" lauten die Urteile der einlaufenden Akteure. Gut
zurecht kommt bei den Frauen die Auricherin Almuth Maaß. Die Läuferin der LGO gewinnt die Konkurrenz im Halbmara-
thon in 1:41:10 Stunden. Über 10 Kilometer tragen sich Astrid Lübben (44:36 / Frauen), Martin Buss (36:52 / männliche B)
und Sabine Hoffmeister (47:02 / weibliche B) ein.
Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Mit knapp 130 Startern werden die Erwartungen erfüllt, trotz der Konkurrenz-
veranstaltung in Löningen. Die Teilnehmer loben die idyllische Landschaft des Laufes und den familiären Charakter. Viele
kommen seit Jahren nach Dunum und nutzen die Zeit nach dem Rennen bis zur Siegerehrung zum Gespräch mit anderen
Laufkollegen. Dabei wird Kuchen gegessen und sehr viel getrunken. Kein Wunder bei diesen sommerlichen Temperaturen.
==> Ergebnisse (PDF) 

Presseinformation vom 28. Juni 2006 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Läufer- und Springerabend mit guter Beteiligung
100 Starter beim Abendsportfest des TuS Alfstedt

Über eine sehr gute Beteiligung freuten sich die Veranstalter vom TuS Alfstedt beim Abendsportfest, welches kürzlich auf
der Sportanlage in Oerel durchgeführt wurde. Neben den Einzeldisziplinen waren 54 Teilnehmer am Dreikampf der C- und
D-Schüler-/innen für die Verdoppelung der Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr verantwortlich.
Eine überragende Leistung bot dabei Janosch Bieck (TuS Alfstedt/Mehedorf). In der Altersklasse M10 erreichte er 1131
Punkte. Neben 8,1sec über 50m und 4,05m im Weitsprung kam er im Ballwurf auf 55m. In der gleichen Altersklasse der
Mädchen setzte sich Kathleen Müller (TuS Alfstedt) mit 1103 Punkten (8,2sec; 3,39m; 30,5m) vor Katharina Höft (TSV
Bremervörde/967 Punkte) durch. Den Dreikampf der Schülerinnen W11 gewann Josephine Bollmeier (TSV Gnarrenburg)
mit 1174 Punkten (7,6sec; 3,93m; 24,5m) vor Kristin Blanken (TSV Gnarrenburg/1123) und Beeke Riggers (TuS Alfstedt/
Oerel/1021). Bei den Jüngsten gewann Vivian Ropers (TuS Alfstedt/733) den Dreikampf der Schülerinnen W8 und jünger
vor Theresa Flathmann (TuS Alfstedt/Heinschenwalde/727) und Alina Lützkendorf (TSV Gnarrenburg/699).
Bei den Mädchen W 9 setzte sich Annika Wolf (TSV Gnarrenburg) mit 940 Punkten vor Lea Duhme TSV Bremervörde
(777) und Kira Homburg (TSV Gnarrenburg/760) durch. Bei den Jungen M8 gewann Maik Höft (TSV Bremervörde/834)
vor Marius Alpers (TSV Basdahl/728) und Jan Bardenhagen (TuS Alfstedt/335) und im Jahrgang M9 war Fabian Hesse
(TSV Basdahl/856) vor Finn Wienberg (TSV Bremervörde/830) und Jacques Wilshusen (TuS Alfstedt/781) erfolgreich.
 Bei den Einzeldisziplinen konnte der Bremervörder Roman von Kamp im 300m-Lauf der Schüler M14 in 41,1sec vor
seinem Vereinskollegen Patrick Poppe (M15/42,1sec) überzeugen. Bei den Schülerinnen gewann Elaine Suchant (TSV
Bremervörde/44,8sec) vor Finja Tietjen (TuS Alfstedt/Hesedorf) die nach 46,9sec ins Ziel kam.
Die größte Weite erzielte bei den Männern Dominik Keller von der LG Wesermünde mit 6,15m. Bei den Schülerinnen
konnte Sarah Schlierkamp (TSV Bremervörde/W15) mit 4,81m den weitesten Sprung machen. Sie siegte vor Theresa
Mühler (ebenfalls TSV Bremervörde), die auf 4,60m kam. Vom ausrichtenden TuS Alfstedt bestätigte Yvonne Jungen
(Ebersdorf) bei den Schülerinnen W14 mit 4,56m im Weitsprung und 1,48m im Hochsprung die gute Form der letzten
Wochen ebenso wie Mareike Otten (TuS Alfstedt/W13) die 1,44m übersprang und Alica Schmidt (TuS Alfstedt) um vier
Zentimeter übertraf. Die größte Höhe überwand Anne Kathrin Kahrs im Stabhochsprung: 3,15m bedeuteten für sie gleich-
zeitig Saisonbestleistung.
Eine Besonderheit bot der 800m-Lauf. Neben der A-Schülerin Tahnee Tietjen hatte mit Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg
einer der erfolgreichsten Läufer aus der Region in der Altersklasse M35 gemeldet. Nach einer schnellen 1. Runde übernahm
Olaf Erich die Führung und gewann den Lauf in 2:19,0min vor Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde), die mit 2:22,9 min
wiederum eine Bestätigung ihrer tollen Form nachwies. ==> Ergebnisse
Einzel / Mehrkampf

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. Juni 2006
Waschkau überraschte
Leichtathletik: 112 Läufer starteten in Tergast

Tergast.
Insgesamt 112 Läufer beteiligten sich am Volkslauf des SV Tergast. Die schon traditionelle Veranstaltung ging in
die achte Auflage. Als Schirmherr schickte Anton Lücht, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Moormerland, die
Teilnehmer auf die Strecke.
Den Hauptlauf der Männer über zehn Kilometer gewann überraschend Jan Waschkau im Endspurt vor den Favoriten Peter
Steinke und Holger Grigat (beide TV Norden). Waschkau absolvierte den Lauf in der Zeit von 40:07 Minuten. Bei den
Frauen siegte Karin Schmidt vor ihrer Teamkollegin Petra Müller (beide LT TuS Aurich-Ost) in 53:25 Minuten. Beim
Hauptlauf der Männer über fünf Kilometer hatte Tammo Köller vom TuS Weener die Nase vorn. Bei den Frauen setzte sich
Petra Granitza vom TuS Aurich-Ost durch. Außerdem wurde noch Walking über fünf Kilometer angeboten. Dieser neu an-
gebotene Lauf wurde gut angenommen. Auch im nächsten Jahr soll dieses Angebot das Programm des Volkslaufes be-
reichern. Die Veranstalter aus Tergast waren mit der diesjährigen Auflage ihres Laufes sehr zufrieden.
==> Ergebnisse (Word)     

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 30. Juni 2006
Stabhochsprung: Titelverteidigerin besiegt Wind
2. RVB-Springen: Martina Strutz gewinnt internationales Springen mit Rekordhöhe von 4,35 m

Aurich
(wrs). Hoch hinaus wollte gestern Abend die Titelverteidigerin des 2. “RVB-Springens” im Stabhochsprung,
Martina Strutz. Nach übersprungener Siegerhöhe von 4,35 m, zwei Zentimeter höher als bei ihrem Vorjahreserfolg, ließ die
kleinste Springerin im internationalen Teilnehmerfeld 4,52 m auflegen. Dreimal versuchte sich die Bundeswehrsoldatin auf
dem Auricher Marktplatz, begleitet vom rhythmischen Klatschen der knapp 450 Zuschauer. Vergeblich, sie scheiterte an
dieser Höhe, ohne dass sie dabei ein schlechtes Gewissen haben musste.
Ihre Mitstreiterinnen waren zuvor bei weitaus niedrigeren Höhen aus dem Wettbewerb geflogen. Allen voran Olympiateil-
nehmerin Yvonne Buschbaum, die mit einer persönlichen Bestleistung von 4,70 m angereist war. Sie riss dreimal die An-
fangshöhe von 4.05 m. Ebenso leisteten sich die Schwedin Hanna-Pia Persson, Kim Kühnert und Julia Hütter ausschließlich
Fehlversuche. Mit übersprungenen 3,85 m schieden Maria Rendin und Funny Berglund (beide Schweden) aus. Sabine
Schulte sicherte sich mit 3,95 m den vierten Platz. Zehn Zentimeter höher sprangen Simone Langhirt und Anna Battke,
gleichbedeutend mit den Rängen drei und zwei. Martina Strutz kam ungefährdet zum Titel. Sie meisterte ohne Konkurrenz
4,15 m, 4,25 m und schließlich 4,35 m. Die Siegerin kam mit dem bisweilen starken Gegenwind am besten zurecht.
Organisator Holger Wesseln zog eine durchwachsene Bilanz. “In der Breite enttäuschend, aber Strutz hat mit neuem Re-
kord überzeugt.” ==> Bericht und Ergebnisse auf www.leichtathletik.de      

NORDWEST ZEITUNG vom 3. Juli 2006
Rekordversuch scheitert an Hitze
Straßenlauf: TSV Kirchdorf gewinnt alle Titel bei 5x10-Kilometer-Staffel des VfL

Von Jan Baumgärtner
Oldenburg. Für den angestrebten Deutschland-Rekord war es zu heiß, aber die Stimmung war prächtig: 13 Männer-, zwei
Frauen- und sieben Mixed-Teams sind beim 13. Straßen-Staffellauf des VfL Oldenburg über 5x10 km an den Start ge-
gangen. Gelaufen wurde auf dem zwei km langen Rundkurs im und um das Marschweg-Stadion. So konnten Team-Mit-
glieder, Betreuer und Zuschauer die Abstände und Positionsverschiebungen gut verfolgen.
Aus Kirchdorf waren fünf Staffeln angereist. Das Ziel der ersten TSV-Mannschaft war es, den deutschen Rekord über
5x10 km (2:42:40) zu brechen - doch die Temperaturen spielten nicht mit. TSV-Trainer Markus Pingpank: “Bei diesem
Wetter ist jeder Läufer zirka eine Minute langsamer als normal. So war es heute nicht zu schaffen.” Immerhin wurde der
Rekord des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes (2:50:24) vom Sieger Kirchdorf in 2:46:48 deutlich erlaufen. Damit
halten die Läufer, die im vergangenen Jahr Dritter bei den Deutschen Meisterschaften waren, den Streckenrekord dieser
Laufveranstaltung. In ihren Reihen haben sie auch Dirk Schwarzbach, den schnellsten Deutschen beim diesjährigen Mara-
thon in Hamburg. Zweiter wurde der TSV Kirchdorf II in 3:21:20. Den dritten Platz sicherte sich die Mannschaft www.
team-3.de. Die Gastgeber vom VfL kamen mit Dietmar Lambertus, Johann de Buhr, Michael Meincke, Jürgen Jeske und
Carsten Fröhle in 3:44:09 hinter dem TuS Ofen (3:32:21) auf den sechsten Platz. Das älteste Team (M 60/M 65) stellte der
VfL Oldenburg mit Horst Frense, Wilhelm Meyer, Günter Schmidt, Helmut Fuchs und Bernhard Sager (Platz zehn).
Den Titel bei den Frauen erliefen sich ebenfalls die Gäste aus Kirchdorf (3:54:16) vor den “Power-Frauen” aus Oldenburg
in der Besetzung Ute Drieling-Eilers, Ivonne Staude, Frederike Lindner, Antje Kankel und Eva Cloppenburg (4:15:14). In
der Mannschaft liefen zwei Generationen, darunter die jüngste Teilnehmerin des Staffellaufs, die elfjährige Frederike Lindner
(Schülerin C). Den Sieg bei den Mixed-Staffeln erkämpften sich wiederum die Gäste aus Kirchdorf (3:36:46).

HAMBURGER ABENDBLATT vom 3. Juli 2006
"La Ola" in der Buchholzer Innenstadt
Stadtlauf: Ein neuer Teilnehmerrekord in der Nordheide / Die Fußballbegeisterung in Deutschland setzte sich
beim achten Stadtlauf und Skatertag für insgesamt 2400 Aktive fort

Von Peter Hansaul
Buchholz. Ausläufer der großen Begeisterungwelle, die aus den Weltmeisterschafts-Stadien über Deutschland schwappt,
waren auch beim Stadtlauf in Buchholz zu spüren. Es war noch nicht beim Hauptlauf. Die abgesperrten Straßen in der
Innenstadt gehörten den vereinzelt marschierenden Walkern. An der Ecke, wo die strammen Marschierer mit und ohne
Stöcke von der Kirchen- in die Adolfstraße einbiegen mußten, hatte eine kleine Gruppe Frauen Stellung bezogen. Ihre
Deutschland-Fahne hing etwas schlaff herab. Aber als eine einsame Walkerin auf sie zukam, probten die fünf mit Freuden-
rufen die Welle "La Ola". Und die Sportlerin streckte die Arme vor und ließ sie flattern, wie das zur Zeit zehntausende Fans
in den Fußball-Stadien machen. Nur ein kleines, blondes Mädchen war noch nicht von dem Begeisterungstaumel erfaßt.
"Mama", rief es quer über die Straße der Aktivistin beim 8. Buchholzer Stadtlauf zu, "wann kommst du denn nach Hause."
"Ich habe noch zwei Kilometer, Schätzchen, dann komme ich", so die Antwort.
Es waren nicht nur die fröhlichen Menschen an den Straßen, die das Lauf-Ereignis nutzten, um Fahnen zu schwenken und
Jubelrituale zu proben. Als bei der härtesten Hitzeprüfung an diesem Sonntag, dem Halbmarathon über 21,1 Kilometer,
Oliver Studt als Erster durch die elektronische Ziellinie eilte, riß auch er den Arm hoch und rief: "Deutschland." Und das
schwarzrotgoldene Tatoo, das sich der 37jährige von der Harburger Turnerschaft auf die Wange gemalt hatte, war nicht
einmal vom Schweiß verwischt worden. "Die Hitze, das war schon ganz schön hart", gestand der Sieger ein und lächelte
doch so glücklich. "Ich habe mich in den letzten 14 Tagen im Training extra für Buchholz schnell gemacht. Ich wollte hier
unbedingt einmal gewinnen", freute er sich über das gelungene Vorhaben. In 1:20:42 Stunde, so stand es auf seiner eigenen
Uhr, hatte er das mit beeindruckendem Vorsprung geschafft. Die schnellste Frau, Anna Scheele aus Lüneburg, war über die
vier langen Runden über 21,1 Kilometer ein einsames Rennen gelaufen. Den Strapazen des Halbmarathons hatten sich trotz
30 Grad im Schatten noch rund 200 Teilnehmer gestellt.
Das eigentliche Hauptrennen in Buchholz ist der Lauf über zehn Kilometer. Bei dem waren über 400 Frauen und Männer
aller Altersklassen und unterschiedlichsten sportlichen Ambitionen am Start. ==> Ergebnisse 

WINSENER ANZEIGER vom 3. Juli 2006
Trotz Hitze gute Leistungen

Buchholz.
“Der 8. Buchholzer Stadtlauf und Skatertag mit Beteiligung aus Schweden war ein voller Erfolg.” Dieses Fazit
zog Organisator Arno Reglitzky gestern ein bisschen geschafft, aber dennoch glücklich. Mit 2450 Aktiven wurde die Re-
kordmarke nicht geknackt. Das mag an der großen Hitze gelegen haben. Obwohl viele fleißige Hände während der ein-
zelnen Rennen mit kühlem Wasser für Erfrischung sorgten, lief der Schweiß bei den Aktiven in Strömen. Doch lautstark an-
gefeuert von den rund 10 000 Zuschauern, aktivierten die Teilnehmer des Buchholzer Stadtlaufes alle Kräfte.
Mit großer Spannung wurde der Lauf über 5,3 km erwartet. In diesem Rennen gab es ein Duell zwischen dem amtierenden
Buchholzer Bürgermeister Norbert Stein und seinem Herausforderer für dieses Amt, dem Stadtkämmerer Wilfried Geiger.
Geiger kam in diesem Wettbewerb mit deutlichem Vorsprung vor Stein ins Ziel. Dennoch gab es für beide Akteure Beifall.
Beifall gab es auch für diejenigen, die als Letzte die Ziellinie passierten. Spätesten bei der Siegerehrung mit der Überreich-
ung von Pokalen, Medaillen, Urkunden und Finisher-Shirts hellten sich bei jedem noch so Erschöpften die Mienen wieder
auf. Sieger des mit 322 Aktiven besetzten Hauptlaufs über zehn Kilometer wurde Dennis Lauterschlag (TV Langen) in
0:36:22 std. Zum Halbmarathon gingen 142 an den Start. Oliver Studt (LG HNF Hamburg) siegte in 1:20:36 std.
Ein dickes Lob gab es nicht nur für die Sportler, sondern auch für die vielen Helfer des Organisationsteams. Sie sorgten bei
großem Andrang für einen reibungsloses Ablauf des Wettbewerbs. Das Highlight in der Nordheide wurde zu einem Treff-
punkt für ganze Familien, zumal neben den sportlichen Aktivitäten in der Buchholzer Innenstadt pulsierendes Leben
herrschte. ==> Ergebnisse 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 3. Juli 2006
Super Mario Schwiemann siegt
Packender Dreikampf beim 10-Kilometer-Lauf in Wanna / Bewegendes Comeback von Farook Salih

(flü/ww).
Mario Schwiemann vom TSV Otterndorf dominiert gegenwärtig die hiesige Läuferszene. Vor einer Woche war er
bester Läufer beim Nordseelauf, nun folgte der Gewinn über zehn Kilometer beim 37. Straßenlauf des TSV Wanna. Auf-
grund terminlicher Schwierigkeiten fand der Lauf das erste Mal außerhalb der Wannaer Sportwoche statt. Eine gelungene
Veranstaltung, dank gutem Wetter, guter Organisation und vieler Helfer und Sponsoren.
Mario Schwiemann, M35, vom TSV Otterndorf, war auf der 10-km-Strecke Start-Ziel-Sieger (37:07 Minuten), dicht ge-
folgt von Olaf Erich (M35, TSV Gnarrenburg/37:10) und Dirk Albers (M45/MTV Lüdingworth/37:19). Bei den Damen
siegte in 42:24 Minuten Julia Dietze (WHK/ Fishtown Runners), gefolgt von Dana Leistner (W35/TSG Nordholz/44:18).
Andrea Pelker (W45/ LC 93 Delmenhorst/46:38) wurde Dritte.
Dieser 10-km-Lauf war gleichzeitig der zweite Wertungslauf des Cuxland-Cups, der aus drei Wertungsläufen besteht und
für den durch Zeitaddition des 15,8-Km-Laufs in Wremen, 10 km in Wanna und 21,1 km in der Wingst am 2. September
die Sieger ermittelt werden. Mario Schwiemann führt nach dem Lauf des TSV Wanna im Cuxland-Cup mit einer Zeit von
1:37:18 Stunden. Dirk Albers vom MTV Lüdingworth ist Zweiter (1:39:45), Dritter ist Uwe Brauns (M45/OSC Bremer-
haven/1:42:25). Bei den Damen führen Dana Leistner, W35, von der TSG Nordholz und Julia Dietze von den Fishtown
Runners gleichzeitig den Cuxland-Cup in 1:54:37 Stunden an. Dritte ist Claudia Barg (W40/OSC Bremerhaven/2:08:16).
Wer die Nase vorn hat, wird sich nachdem Halbmarathon des letzten Wertungslaufs in der Wingst zeigen.
Auf der Halbmarathonstrecke des Straßenlaufs siegte Detlef Bleiker, M50, in 1:30:04 Std. Joachim Becker, M 55, wurde
Zweiter in 1:32:54 Std, beide vom LC 93 Delmenhorst. Dritter wurde Farook Salih, M 60, vom TSV Otterndorf in 1:37:01
Std. - ein beeindruckendes Comeback, denn das war sein erster Wettkampf nach zehn Monaten: Der Otterndorfer war
damals beim Lauf in Wingst umgekippt. Durch eine dramatische Rettungsaktion mit Reanimationen wurde der 63-Jährige
wieder ins Leben zurückgeholt. Gabriele Laudan (W45/TSV Worpswede) war die einzige Teilnehmerin auf der langen
Strecke, die sie in 1:55:19 Stunden absolvierte. Über die Ergebnisse der Schüler- und Jugendläufe dieser Veranstaltung
werden wir noch berichten. ==> Ergebnisse   

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 4. Juli 2006
Ein Triathlon-Abenteuer beim perfekten Festival
Ausdauersport für SgH rund um das Waldbad / Organisator Klaus Wolking hoch zufrieden: Besser geht’s nicht

Lohne
(vk). Egal, wie schnell die Ausdauersportler ihre Disziplin meisterten, beachtliche Leistungen zeigten alle Sportler
beim Festival des Ausdauersports rund um das Lohner Waldbad. 216 Teilnehmer trotzten den sommerlichen Temperaturen,
schwammen, fuhren Rad und liefen gegen die Zeit und für “Sportler gegen Hunger”. Die veranstaltende Schwimmabteilung
von BW Lohne spendet einen Teil des Erlöses der OV/KSB-Aktion. Die Sieger kamen in den meisten Disziplinen von
außerhalb des Kreises Vechta. Denn das Lohner Festival ist in der Szene bekannt. So nahmen Ausdauersportler der Trias
Flensburg, der RSG Hannover und des RC Endspurt Herford teil. Auch die junge, schnelle Truppe des Hamelner
Schwimmvereins und die Bären des TC Oldenburg drückten dem Festival ihren Stempel auf.
Markus von Bargen, Siebter beim Triathlon, trug sogar Bayern München als Vereinsnamen ein. Ob er wirklich den Klub
des Fußball-Rekordmeisters vertrat, hatte Klaus Wolking nicht ermittelt. Als Organisator des Festivals musste er viele
andere Dinge erledigen. Nachdem alle Sportler beim Triathlon, Volkstriathlon, Duathlon, Swim & Bike, 5-km-Lauf, 10-
km-Lauf und 40-km-Einzelzeitradfahren das Ziel beim Lohner Waldbad erreicht und den Heimweg angetreten hatten, zog
Wolking das positivste Fazit: “Super. Besser geht’s nicht. Besonders die Sicherung der Radstrecke ist gut gelaufen.” Hierfür
waren die Feuerwehr Lohne, die Funkhilfe Vechta und die Polizei verantwortlich. Wolking ärgerte sich aber über den
Leichtsinn einiger Autofahrer, die die zum Schutz der Radsportler aufgestellte Absperrung auf der Steinfelder Straße zu
umfahren versuchten.
Das trübte nicht die Freude über das perfekte Festival, das von Sportlern aus dem Kreis Vechta gut angenommen wird. Die
Waldschleicher Lohne und die BWL-Basketballer Magic Laiens waren besonders stark vertreten. Es gab sportliche Top-
leistungen zu bewundern. Annika Grüber vom Team Agapedia verbesserte ihren Streckenrekord im 40-km-Einzelzeit-
radfahren um fast vier Minuten. Nach 58:27 Minuten kam sie ins Ziel. “Das ist für eine Frau ein Knaller”, betonte Wolking.
Auch der älteste Teilnehmer beeindruckte den Organisator. Richard Klostermann von der RSG Lohne-Vechta (Jahrgang
1933) bewältigte die 40-km-Radstrecke in 1:18:58 Stunden. Hasan Yilmaz aus Lohne überstand derweil seinen ersten
Triathlon. Vor gut einem halben Jahr hatte er Wolking gefragt, was ein Triathlon sei. Am Sonntag wagte er sich heran und
kämpfte sich nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen ins Ziel. “Ich glaube, das war ein ziemliches
Abenteuer”, meinte Wolking. Und eine beachtliche Leistung. ==> Ergebnisse 

Presseinformation vom 7. Juli 2006 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
“Und wir fahren doch nach Berlin”
Leichtathletinnen vom Gymnasium Bremervörde gewinnen im Landesfinal
e
Der Landesentscheid im Schulwettbewerb “Jugend trainiert für Olympia” wurde für die Mannschaft des Gymnasiums
Bremervörde zum großen Erfolg. Nachdem sich die Mädchen WK III) im Bezirksentscheid nur hauchdünn mit 10 Punkten
Vorsprung gegenüber dem Athenaeum aus Stade durchgesetzt hatten, gewann die Mannschaft beim Landesfinale am ver-
gangenen Mittwoch in Stade mit sehr guten 7079 Punkten vor dem Eichsfeld-Gymnasium aus Duderstadt (6810), dem
Ulrichsgymnasium aus Norden (6387) und dem Gymnasium Bad Nenndorf (6220).
Hoch motiviert waren die Bremervörder Mädchen mit der besten Punktzahl (6880) nach Stade angereist. In einem zusätz-
lichen Training waren kleine Schwächen beim Staffelwechsel intensiv trainiert worden, so dass die Punktzahl noch einmal
übertroffen werden sollte. In der ersten Disziplin, dem Hochsprung, konnten Sarah Schlierkamp (8c) mit 1,56m, sowie
Yvonne Jungen (8d) und Mareike Otten (6c), die beide 1,52m übersprangen, die Erwartungen voll erfüllen und einen Vor-
sprung von 120 Punkten vor der Konkurrenz herausholen. Den Sprint über 75m absolvierte Anna Tomforde (7a) in
10,15sec, Elaine Suchant (8a) lief 10,41sec und Amelie Hellmich (8a) kam in 10,60sec ins Ziel. Der Vorsprung blieb damit
in etwa erhalten. Im Weitsprung sammelten Sarah Schlierkamp mit 4,78m, Anna Tomforde mit 4,76m und Yvonne Jungen
(4,38m) wichtige Punkte und blieben unangefochten vorn. Beim Ballwurf verbesserten sich Sarah Schlierkamp und Lisa
Hogenkamp (8a) jeweils auf eine persönliche Bestleistung von 46,5m. Lena Hogenkamp (8a) konnte eine Weite von 42,5m
erzielen. Lena verbesserte ihre persönliche Bestleistung im Kugelstoß auf sehr gute 9,52m. Lisa Hogenkamp (8,40m) und
Mareike Otten (7,90m) ergänzten die Wertungen, ohne dass die anderen Teams Punkte aufholen konnten. Die 4x75m-
Staffel mit Elaine Suchant, Amelie Hellmich, Alica Schmidt (7a) und Anna Tomforde brachten das Staffelholz nach guten
Wechseln mit der schnellsten Zeit von 39,99sec ins Ziel. Beim abschließenden 800m-Lauf konnte sich die frisch gebackene
Landesmeisterin Tahnee Tietjen (7d) in 2:26,46min vor Yvonne Jungen 2:34,05min durchsetzen und die Konkurrenz auf die
Plätze verweisen. Rieke Suske (8c) kam nach guten 2:44,16min ins Ziel.
Mit einem Vorsprung von 268 Punkten vor der Mannschaft aus Duderstadt gewannen die Mädchen vom Gymnasium
Bremervörde das Landesfinale in der Wettkampfklasse III sehr deutlich. Für die betreuenden Lehrerinnen Ulrike Kahrs,
Uta Gramkow und Tanja Bladauski steht neben der Freude über den Erfolg nun die Planung für das Bundesfinale an: vom
17.-21. September dürfen sich die Nachwuchsathletinnen vom Gymnasium Bremervörde in Berlin mit den besten Schul-
mannschaften Deutschlands messen. Nach einer Verbesserung um 199 Punkte gegenüber dem Bezirksentscheid wird
sicherlich nach weiteren Optimierungen gesucht. In Berlin steht fast 20 Jahre nach der letztmaligen Teilnahme erneut eine
Schulmannschaft vom Gymnasium Bremervörde beim Bundesfinale im Wettbewerb. Dieser findet zwar nicht im Olympia-
stadion, sondern im Mommsenstadion statt, ein schöner Erfolg ist die Qualifikation für das Bremervörder Team allemal.

==> Ergebnisse Landesentscheid 

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 8. Juli 2006
Laufen: Stefan Immega läuft Konkurrenz davon
2. Ihlower Fuchsienlauf: Ossiloopgewinner verteidigt seinen Titel

Ihlow
(wrs/sm). Stefan Immega verteidigte gestern Abend beim Hauptlauf des 2. Ihlower Fuchsienlaufes über 10 km seinen
Titel. Er siegte in 33:52 Minuten vor Achim Groenhagen und Holger Grigat. Von Anfang an dominierte dieses Trio das 241-
köpfige Läuferfeld. In der Schlussrunde erhöhte Immega das Tempo und lief ungefährdet als Erster über die Ziellinie. Bei
den Frauen setzte sich Ossiloopsiegerin Kerstin Lüken vor Astrid Lübben durch. Dabei diktierte Lüken nach Belieben das
Tempo und zog Lübben mit, die den Lauf in persönlicher Bestzeit beendete. Die Spitzenläufer sprachen von optimalen Be-
dingungen und einer hervorragenden Stimmung. Mehr als 1000 Menschen feuerten auf dem Rundkurs die Akteure lautstark
an. Mehr dazu am kommenden Montag.     

ALLER ZEITUNG vom 8. Juli 2006
Umzug erfolgreich über die Bühne gebracht
Gifhorner Abendlauf: Petri und Weide-Jentsch siegen nach Startschuss von Birth -- 350 Teilnehmer

(sch)
Gelungene Premiere auf der neuen Strecke: Der Gifhorner Abendlauf wurde auch nach dem Umzug vom Schlosssee
in die Flutmulde zu einer erfolgreichen Veranstaltung. Rund 350 Läufer gingen bei der 16. Auflage an den Start - und auch
das Wetter spielte mit. Trotz gelegentlichem Donnergrollen konnte Bürgermeister Manfred Birth die 261 Teilnehmer des
Zehn-Kilometer-Laufs auf eine trockene Strecke schicken. Eine Runde über 400 Meter auf der Bahn, dann ging es auf den
Kurs durch die Gifhorner Schweiz und Winkel.
Große Veränderungen brachte der allerdings nicht: Ulrich Petri verließ die Flutmulde als Erster vor Bastian Dobrick, und so
sah auch der Zieleinlauf aus. Bei den Frauen siegte Bianca Weide-Jentsch souverän mit über drei Minuten Vorsprung. “Ich
habe jetzt das fünfte Mal in Folge gewonnen, damit konnte ich schon rechnen”, so Petri. “Es hat wirklich viel Spaß ge-
macht.” Dobrick lobte den Kurs: “Die alte Strecke war auch schön, aber die neue ist sehr reizvoll, obwohl sie sehr an-
spruchsvoll ist.” Organisator Dirk Heumann zog ein positives Fazit: “Wir sind mit dem Umzug zufrieden. Unser Dank geht
an den MTV, dessen Anlage wir nutzen durften, und natürlich an die über 50 Helfer und die Sponsoren.”
Ergebnisse: 10 Kilometer (Frauen): 1. Bianca Weide-Jentsch (Spvvg Groß Bülten) 37:11 Minuten, 2. Daniela Jakobler
(VfL Wolfsburg) 40:23, 3. Ilka Schreinecke (VfL Wolfsburg) 41:56; 10 km (Männer): 1. Ulrich Petri (VfL Wolfsburg)
33:59, 2. Bastian Dobrick (SV Eickenrode) 34:21, 3. Rolf Schwabe (VfB Fallersleben) 34:58; 5 km (Frauen): 1. Anke
Lageschulte (TSV Hillerse) 19:30, 2. Jacqueline Jahnel 21:24, 3. Susanne Barber (BffL Braunschweig) 21:55; 5 km
(Männer): 1. Nico Lämmerhardt (VfL Wolfsburg) 16:17, 2. Holger Bachmann (VfB Fallersleben) 16:33, 3. Arne Duncker
(LG Göttingen) 16:59. ==> Gesamtergebnisse sind zur Zeit noch nicht verfügbar / Ergebnisse Lauf-Cup 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 10. Juni 2006
Entscheidung am Hausmannsturm
Beim 10. Helmstedter Stadtlauf bildet der Schützenwall eine besondere Herausforderung

Von Dirk Fochler
Auch in seiner zehnten Auflage konnte der Helmstedter Stadtlauf Rund um die Wälle am Samstag mit einem breit gefächert-
en Starterfeld aufwarten. Egal ob Leistungssportler, Grundschüler oder 82-jähriger Senior - alle finden bei der vom SV
Emmerstedt ausgerichteten Veranstaltung den passenden Wettbewerb. Ältester Teilnehmer war zum wiederholten Male der
Helmstedter Werner Buchholz. Der 82-jährige ehemalige Fußballer des Helmstedter SV joggt seit rund 40 Jahren drei- bis
viermal wöchentlich. In 59 Minuten und 34 Sekunden absolvierte er die 10-Kilometer-Strecke des Hauptlaufes scheinbar
mühelos. Als jüngster Sieger durfte sich der sechsjährige Johann Tautz feiern lassen. Johann lief gemeinsam mit seiner 8-
jährigen Schwester Carlotte die Kurzdistanz von einer Runde (2,5 km) über die Helmstedter Wallanlagen. Familie Tautz
war übrigens komplett am Start. Mutter Bianca und Vater Andreas kämpften im Hauptlauf vier Runden über die Wälle
gegen ihren inneren Schweinehund an.
Zu kämpfen hatten die meisten Starter mit dem langgezogenen Anstieg am Schützenwall. "Insbesondere wenn man den
Hausmannsturm passiert hat, wird es richtig heftig. Da kommt so ein Freizeitsportler wie ich nur noch mit kleinen Trippel-
schritten voran", berichtete der 44-Jährige Stefan Weinkopf, der erstmals teilnahm, den Hauptlauf aber mit Bravour absol-
vierte. Im Hauptlauf lieferten sich Eduard Scheiermann von Germania Helmstedt und der Lelmer Torsten Dill zwei Runden
lang ein packendes Duell. Beim dritten Anstieg am Schützenwall setzte sich der 21-jährige Scheiermann dann vorentscheid-
end vom erfahrenen Dill ab. "Da hat sich der Altersunterschied bemerkbar gemacht", betonte der 36-jährige Dill, der
schließlich 24 Sekunden hinter Sieger Scheiermann als Zweiter das Ziel nach 10 Kilometern erreichte. Einen neuen
Streckenrekord über die Kurzdistanz stellte der Hattorfer Fabian Bretschneider auf. Der 26-Jährige frühere Helmstedter
benötigte für die 2,5 Kilometer 8 Minuten und 35 Sekunden.
Der Start zu den einzelnen Wettbewerben bei "Rund um die Wälle" erfolgte diesem Jahr erstmals am Schützenwall in der
Nähe des Hausmannsturms. Dass es dann gleich zu Beginn der Läufe bergan ging, sahen die meisten Teilnehmer gelassen.
"Wir trainieren viel im Elm. Da geht es ständig bergan und bergab. Es ist halt eine Frage der Einstellung und Vorbereitung",
erklärte Therese Heuck vom TV Bornum. ==> Ergebnisse sind noch nicht online

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 10. Juli 2006
24-Stunden-Lauf: Euphorie trotz Blasen und Muskelweh
Über 300 Sportler beim dritten Burginsellauf / Bester Einzelläufer knackt Rekord

Von Sonia Eßmann
Delmenhorst. Mit schweren Beinen, manch einer humpelnd, kletterten sie gestern Mittag auf die dk-Bühne: Die 33 Einzel-
läufer sowie 25 Betriebs- und Vereinsteams, die 24 Stunden auf dem 1,479 Kilometer langen Rundkurs über die Burginsel
durchgehalten hatten. Aus den Händen der Veranstalter Dr. Johann Böhmann (Gesundheit im Kindesalter, GiK) und Karl-
Ludwig Rittel (Lauf-Club 93) nahmen die Sportler ihre Urkunden und Pokale entgegen.
Bei den Einzelläufern die im Alleingang nahezu ohne Pausen ihre Runden drehten, knackte Sieger Alfred Schwarz aus
Wildeshausen mit 193,75 Kilometern (131 Runden) sogar den Vorjahresrekord des Breitensport-Großereignisses. Nur
eine halbe Stunde Pause für Massagen hatte sich der 45-Jährige gegönnt, “Füße voll mit Blasen” und “steinharte Muskeln”
in Kauf genommen. “Der Schmerz geht, der Stolz bleibt”, grinst er zufrieden. Als erster der beiden Delmenhorster Einzel-
kämpfer überquerte Nordic-Walker Rudolf Hanisch die Ziellinie. Für seine 139,39 Kilometer (94 Runden) feierten ihn
Mitläufer und Zuschauer der Siegerehrung mit lauten “Rudi, Rudi”-Rufen. 131,98 Kilometer schaffte Bodo Rathsburg, der
zuvor zu Fuß aus Osnabrück zum dritten 24-Stunden-Burginsellauf angereist war. Weniger exotisch, aber sehr erfolgreich
präsentierte sich das Team aus zehn Kunden und Freunden von “Intercoiffeure Clemens Kobbe”, das sich mit 325,28 Kilo-
metern (220 Runden) den Mannschaftssieg erlief. “Die sind alle trainiert wie verrückt”, lobt Namensgeber Kobbe, der
dieses Jahr nicht selbst startete, seine zufriedenen Laufkollegen.
Viele Zuschauer und Teammitglieder applaudierten den Schlussläufern euphorisch, joggten die letzte Runde sogar mit den-
jenigen, die eher einsam den nächtlichen Tiefpunkt gegen 2 Uhr überwunden hatten. Dr. Böhmann und sein Organisatons-
team freuten sich über “ideales Laufwetter”, doppelt so viele Einzelläufer wie im Vorjahr und mehr als 300 Läufer insgesamt,
die 17 am Sonnabend drei Stunden gegeneinander angetretenen Schülerteams mitgerechnet. Erlöse, so vorhanden, gehen an
GiK. ==> Ergebnisse sind noch nicht online
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 10. Juli 2006
Laufsport: Dachsweg die Fanmeile des Fuchsienlaufs
Die Aktiven sind vom Lauf rund ums Ihler Meer begeistert / Immega Klasse für sich / Lüken zieht Lübben zu
Bestleistung

Von Silke Meyer
Ihlow. Die Premiere hatte im vergangenen Jahr alle Erwartungen übertroffen. Auch mit der zweiten Auflage am Freitag
haben die Organisatoren von der Gemeinde Ihlow wieder dafür gesorgt, dass der Fuchsienlauf rund um das Ihler Meer zu
einem herausragenden, erlebenswerten Laufereignis in Ostfriesland geworden ist. Das dickste Lob erhielten sie von den
Aktiven. “Eine super Veranstaltung, eine tolle Stimmung, einfach klasse”, lautete der einhellige Tenor.
Die Kulisse mit rund 1000 Zuschauern im Zielbereich am Meer und mächtig Trubel auch auf der Strecke trieb die 241 Teil-
nehmer des 10-Kilometer-Laufs am frühen Abend zu guten Zeiten. Häufig auch zu Bestzeiten. An der Spitze blieben Über-
raschungen aber aus. Wie berichtet, hießen die Sieger Stephan Immega vom LT Schafhauser Wald bei den Männern und
Kerstin Lüken von der Emder LG bei den Frauen. Auch wenn am Ende die Favoriten als Erste die Ziellinie überquerten,
war das Rennen keineswegs langweilig.
Nach zwei Runden lag mit dem späteren Sieger Immega, Achim Groenhagen (SV Amisia Wolthusen) und Holger Grigat
(TV Norden) ein Trio gleichauf. Die erste Runde absolvierten die Drei knapp unter 12 Minuten. In der zweiten behielten sie
das Tempo bei. “Die letzten drei Kilometer habe ich dann aufgedreht. So, wie es mir mein Trainer empfohlen hat”, verriet
Immega seine Taktik. “Bis dahin habe ich es etwas ruhiger angehen lassen, weil ich vor 14 Tagen noch den Halbmarathon in
Dunum gelaufen bin”, begründete der Vorjahressieger seine Strategie. Immega siegte am Freitag in 33:52.28 Minuten.
“Stephan läuft einfach in einer anderen Klasse. Bei Kilometer sieben hat er angezogen. Ein bisschen konnte ich noch mit-
halten, musste dann aber abreißen lassen”, erkannte der zweitplatzierte Groenhagen die Überlegenheit des Siegers an. 23
Sekunden betrug sein Rückstand auf Immega. Erst seit eineinhalb Jahren gehört der von Haus-aus-Fußballer zur Läufer-
szene. Läufe über mehrere Runden sind eigentlich nicht sein Ding. Der Fuchsienlauf macht da die Ausnahme. Animiert von
seinen Arbeitskollegen, die bereits bei der Premiere dabei waren und ihm davon vorschwärmten, gab Groenhagen in diesem
Jahr erstmals seine Meldung ab. Und war begeistert. Sein Ziel, Grigat nicht vorbeiziehen zu lassen, nachdem klar war, dass
Immega das Rennen für sich entscheiden würde, hat Groenhagen erreicht. “Ich habe Grigat hinter mir gespürt, aber auch
gehört, dass er Probleme mit der Puste hatte.” Grigat kam fünf Sekunden hinter Groenhagen ins Ziel.
Ein Duo diktierte das Rennen bei den Frauen: Kerstin Lüken (Emder LG) und Astrid Lübben (Möbel Buss). 14:30 Minuten
benötigten die Beiden für die erste Runde. Auch sie liefen die zweite Runde im konstant dem selben Tempo weiter. In der
dritten war es dann die Emderin, die Dampf machte, auf den letzten 3,3 Kilometern zwei Minuten schneller war als jeweils
in den Runden zuvor und Lübben damit zu einer Bestzeit zog, die die gar nicht glauben wollte. “Komm, lass uns den letzten
Kilometer noch mal Tempo machen”, hatte sie ihre Partnerin kurz vor dem Ziel noch einmal angespornt. Während Lübben
einfach nur glücklich war und sich über ein neues, bisher nicht gekanntes Gefühl wunderte, als ihr der Schweiß sogar die
Beine hinunterlief, blickte Lüken bereits ihrem nächsten sportlichen Auftritt entgegen. Am Wochenende startet sie mit der
Mannschaft von Königslutter in der Triathlon-Landesliga als Tabellenführer. Die Teilnahme am Fuchsienlauf fiel für sie des-
halb “nur” unter die Rubrik Training, in dem sie keine 100 Prozent gab.
Mächtig ins Zeug hatten sich indes die Anwohner des Dachswegs gelegt. Dort wurden die Läufer vom Streckenrand aus mit
Wasser versorgt. Viele liefen auch unter einer Gartenschlauchdusche hindurch, die die Anwohner aufgebaut hatten, und er-
frischten sich. Das Fan-Spalier feuerte die Aktiven an, lautstark oder mit Rasseln. Oder mit Fußball-Weltmeister-Musik aus
den Lautsprecherboxen, die so manchen Läufer zu einer Drehung um die eigene Achse animierte. Es bot zudem noch ein
buntes Bild, in dem die schwarz-rot-goldenen Farben dominierten. Nett auch die Idee, einen Brückenbogen, durch den die
Läufer kamen, mit weiß-roten Flatterbändern zu schmücken, die im Wind wehten. Dicht an dicht standen die Zuschauer
dann im Zielbereich, wo die Läufer mit viel Beifall und zu den Klängen einer Samba-Band empfangen wurden.
== > Ergebnisse  

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 10. Juli 2006
Klarer Sieg für Vehlow-Diekmann
2. Botheler Eschfeldlauf kommt insgesamt gut an / Aber: Keine Ergebnisliste für 5,3-km-Lauf

Von Herward Schmidt
Bothel. Noch immer treffen nach dem 2. Botheler Eschfeldlauf per Telefon und Mail Dankesgrüße ein, selbst von 5,3-km-
Läufern, die unter dummen "Witzbolden" leiden mussten. Das Lauf-Event wurde mit dem neu aufgenommenen Halbmara-
thon gut vorbereitet und durchgeführt, so dass die fast erreichte Schallmauer von 500 Teilnehmern im nächsten Jahr sicher
geknackt wird.
"Für den 5,3-km-Lauf wird es keine Ergebnisliste geben", heißt es in einem offiziellen Statement des TuS Bothel. Doch was
war passiert? Dort kamen schon nach zehn statt der erwarteten 20 Minuten die ersten 15 Läufer zum Ziel - die mussten sich
verlaufen haben und wurden noch einmal auf die von ihnen gelaufene Runde geschickt. Einige Minuten später kamen dann
hinter dem Radfahrer an der Spitze die Favoriten: Es siegte der Hamburger Oliver Studt vor Mathias Lang aus Garbsen und
Lokalmatador Sven Wajemann. Es folgten der Bad Oldesloer Andreas Stähr, vor dem Klein Meckelser Wiesenlauf-Chef
Michael Wittkuhn und Vorjahressieger Holger Brunkhorst aus Ahrenswohlde. "Ich konnte grad noch den vor mir um die
Ecke biegen sehen, sagte der früheren Bremen-Marathonsieger Jürgen Schulze aus Brammer bei Kirchlinteln, "ich bin wohl
als Siebter der letzte, der richtig gelaufen ist."
Der Startschuss für den Halbmarathon war Minuten zuvor auf dem Betriebsgelände des Hauptsponsors in Bellen gefallen.
Die Unruhe am Start und Ziel nach dem 5,3-km-Lauf, der für etliche bis zu sieben Kilometer lang wurde, hatte sich bei der
Startaufstellung zum 10,6-km-Hauptlauf noch nicht gelegt. Für die führenden Halbmarathoni, die in die nächste Runde
gehen, sollte innen Platz bleiben, doch da standen die Läufer. Außen rechts war ein Kanal frei geblieben, doch da marsch-
ierten Walker ins Ziel. Plötzlich setzte sich das Starterfeld in Bewegung, keiner sonst hatte ein Kommando oder einen Pfiff
gehört.
Der "Rest" ist schnell erzählt: Nach 36:55 Minuten traf mit dem früheren Niedersächsischen Marathon-Landesmeister Nor-
bert Schepergerdes der Sieger im 10,6-km-Hauptlauf ein - vor dem Bremer Buntentorschen Gerrit Lubitz und Henning
Hollmann aus Westeresch. Bei den Frauen setzte sich die gebürtige Rotenburgerin Katja Wolters im Hamburger Trikot in
43:01 Minuten vor der Sottrumerin Tina Versemann und der jungen Scheeßeler Triathletin Gesche Kosmalla durch. Dauer-
Marathonläufer Frank Themsen war auch auf dem Weg von Bellen nach und dann in Bothel nicht zu bremsen, denn über-
legen lief er nach 1:18:17 Stunden recht frisch und lächelnd über den Zielstrich. Der auch in Läuferkreisen noch unbekannte
neue Lokalmatador Stefan Lemke wurde Zweiter vor Uwe Meyer, der in der Nähe von Visselhövede lebt, von der LG
Rhein Erft. Die Sottrumerin Ute Vehlow-Diekmann setzte sich derweil nach 1:38:00 Stunden klar gegen die Soltauerin Anke
Sturm und Sottrums Marathon-Neuling Sonja Prüser durch.
Für die Dummheit einiger, die das Mittelfeld in falsche Straßen gelenkt haben und hinterher verschwunden waren, entschul-
digt sich der Lauftreff im Namen des TuS Bothel: "Wir sind genau so enttäuscht und verärgert wie die Läufer. Aber kommt
wieder, wir wissen schon, was wir verändern müssen." ==> Ergebnisse 

WINSENER ANZEIGER vom 10. Juli 2005 (Auszug -- ohne Ergebnisspiegel)
241 Läufer, Walker und Wanderer am Start
Borstel.
Das Wochenende auf dem Sportplatz des MTV Borstel-Sangenstedt stand ganz im Zeichen der Leichtathletik.
Am Sonnabend starteten 241 Läufer beim 28. Volkswaldlauf. “Die Beteiligung hätte ein wenig besser sein können”, stellte
Organisator Bernd-Alexander Peukert fest. Er vermutete die Hitze der vergangenen Tage als einen der Gründe, warum
einige Läufer zu Hause geblieben waren. Auch das gleichzeitige Sommerfest des Borsteler Kindergartens hat die Teil-
nehmerliste, gerade bei den jüngsten Läufern, ausgedünnt. Erfreulich: Die Haupt- und Realschule Hollenstedt trat mit über
50 Schülern zu den Läufen in Borstel an. Peukert organisierte die Laufveranstaltung, in der auch Walker und Wanderer
ihren festen Startplatz haben, erstmals. Der bisherige “Macher” Reiner Weiß musste aus beruflichen Gründen und aufgrund
seines Amtes als Vereinsvorsitzender des MTV kürzer treten.
Mit 107 Läufern wurde das größte Starterfeld vom Sportplatz am Heidlandsweg in den Habichtshorst geschickt. Davon
nahmen 86 Läufer die 10,7 Kilometer und 21 Sportler sogar den Halbmarathon (21,1 Kilometer) in Angriff. Nach 37:57
Minuten war es Roland Rohde vom TSV Winsen, der als Erster über die kürzere Distanz wieder das Ziel erreichte. Bei den
Frauen war Uschi Schwarzlmüller (TSV Winsen) in 51:44 die Schnellste. Über die Halbmarathon-Distanz war Dino Kuhn
(1:18:32 Stunden / LT Lüneburg) nicht zu schlagen. Als schnellste Frau erreichte hier die vereinslose Andrea Osterheider in
1:37:54 Stunden das Ziel. ==> Alle Ergebnisse  

ZEVENER ZEITUNG vom 12. Juli 2006
Heeslinger Jubiläumslauf übertrifft alle Erwartungen
250 Teilnehmer am Start / Gunnar Grote schnellster der M 35 / Viel Lob für die Organisatoren

Heeslingen
(sd). Ursprünglich war der Jubiläumslauf des TuS Heeslingen als reines Mitmachangebot der Sparte Leichtath-
letik geplant. Doch die Nachricht vom Volkslauf an der Oste machte schnell ihre Runde und lockte eine stattliche Anzahl
von Läufern an. Als am Sonntag der Startschuss zum ersten Lauf fiel, hatten sich rund 250 Läuferinnen und Läufer im Hees-
linger Waldstadion eingefunden, um bei der Jubiläumsveranstaltung an den Start zu gehen. "Mit einer derartigen Resonanz
haben wir niemals gerechnet. Es ist einfach unglaublich, wie viele Sportler sich noch am Sonntag angemeldet haben. Außer-
dem haben wir uns riesig darüber gefreut, dass unsere Veranstaltung bei den Nachbarvereinen auf großes Interesse ge-
stoßen ist. Ob aus Ostereistedt oder Steddorf, ob aus Zeven, Selsingen, Tarmstedt oder Sittensen - viele Teilnehmer kamen
aus den umliegenden Vereinen. Stolz sind wir auch darüber, dass wir von allen Seiten Komplimente bekommen haben.
Viele Teilnehmer haben uns noch am selben Tag gefragt, wann wir den nächsten Lauf veranstalten", so Gerda Cordes, die
gemeinsam mit Bernd Schulz maßgeblich für die Organisation verantwortlich zeichnete.
Unterstützt wurde das Duo von einem tatkräftigen Mitarbeiterstab. Insgesamt packten 16 Helfer vor und hinter den Kulissen
mit an und trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Ein ganz dickes Lob verdiente sich auch die Heeslinger Jugendfeuerwehr, die
entlang der Laufstrecke postiert war und dafür sorgte, dass sich Jogger, Walker und Läufer nicht verirrten. "Ich bin unglaub-
lich stolz auf unser Team. Trotz der großen Teilnehmerzahl haben sich unsere Mitarbeiter bravourös geschlagen und die
Veranstaltung großartig durchgeführt. Mit so einer Mannschaft im Rücken macht es einfach Spaß", so Gerda Cordes.
Viele Heeslinger vorn
Zur Freude der heimischen Fans schafften auch eine ganze Reihe von Heeslinger Sportlern den Sprung aufs Siegertrepp-
chen. So siegten auf der kürzesten Distanz, nämlich dem Lauf über 1100 Meter, Jannes Brandthorst (Schüler F), Lukas
Baumbach (Schüler E), Marilen Doursen (Schülerinnen D) und Marcel Leitenberger (Schüler D). Über die Distanz von
3400 Meter waren die Heeslinger Maximilian Künne (Schüler E), Jona Beuster (Schülerinnen D) und Tim Dittmer (Schüler
B) erfolgreich. Auf der Langstrecke sorgten Gunnar Grote und Bernd Schulz für Furore. Während Gunnar Grote auf der
20-Kilometer-Strecke die Altersklasse M35 für sich entschied, machte Bernd Schulz über dieselbe Distanz in der Alters-
klasse M 50 und älter das Rennen.
Zwar gingen die Gastgeber auf der 10-Kilometer-Strecke leer aus, doch dafür gab's weitere Medaillen über die 5000-
Meter-Distanz. In der 5 x 5-Kilometer-Staffel siegte die erste Fußball-Herrenmannschaft des TUS vor dem PSV Buxte-
hude und den laufgewaltigen Volleyballern. Die Physiotherapeutin der Fußballabteilung, Judith Demmer-Bäron, gab sich
ebenfalls keinerlei Blöße und entschied die Konkurrenz der Frauen W30/35 für sich. In der Altersklasse W45 vergoldete
Ulrike Schulz ihren Auftritt vor heimischer Kulisse. Eine weitere Goldmedaille ging an Haakon Tabiel. Er gewann den Lauf
bei den Schülern C. Übrigens ging beim Heeslinger Jubiläumslauf nicht ein Athlet leer aus. Alle 250 Teilnehmer erhielten ein
T-Shirt zur Erinnerung an die rundum gelungene Veranstaltung. ==> Eine Ergebnisliste liegt (noch) nicht vor

EINBECKER MORGENPOST vom 15. Juli 2006
Dagmar Ohle vom SV Eintracht Einbeck siegte über 12,6 Kilometer
Viele Ausfälle an der Okertalsperre beim Lauf “Rund um die Okertalsperre”

Altenau/Einbeck
(oh). Nach den vielen sommerlichen Tagen gab es am vergangenen Freitag ein großes Unwetter, beson-
ders im südlichen Vorharz im Raum Göttingen und in der Braunschweiger Gegend. So fielen fast 70 der vorangemeldeten
185 Teilnehmer aus und trotzdem gab es noch zahlreiche Nachmeldungen, so dass am Ende noch 180 Läufer in die Ergeb-
nislisten aufgenommen werden konnten. An der Okertalsperre selbst blieb es zur Siegerehrung trocken.
Genau 80 Starter stellten sich zum 5,2 Kilometer Lauf, darunter wiederum als ältester Teilnehmer der 81-jährige Heinz
Wiechmann vom TV Lautenthal. Patrick Hublitz (LG Eichsfeld) kam als Erster klar vor den beiden Jugendlichen Philip
Champignon (LG Einbeck), der sich leicht verletzte und zum Hauptlauf nicht mehr antrat, und Patrick Pavel (TSV Eintracht
Wolfshagen) zurück. Schnellste weibliche Teilnehmerin war die Jugendliche Romina Nolte (Wolfshagen) vor Angelika Timm
(LG SG Hattorf) und Heike Hartmann (Göttingen). Klassensieger wurden Philip Champignon (Jugend A), Lutz Möhring
(Männer M 35) und J ürgen Winkler (M 45).
Dann war es soweit, knapp 100 Läufer, im Vorjahr waren es über 200, versammelten sich zum Hauptlauf über 12.638
Meter an der Startlinie und warteten auf den erlösenden Startschuss der Schirmherrin Brigitte Möhle. In wenigen Minuten
war der Start- und Zielplatz fast leer, denn auch die Zuschauer fehlten in diesem Jahr. Aus dem großen Läuferfeld wurde
auf der Waldseite der Talsperre schnell eine lange Läuferschlange. Nach wenigen Minuten setzte sich der Seesener Vor-
jahressieger Sebastian Hanelt, er startet für die LG Göttingen, an die Spitze des Feldes und lief im Alleingang sein Rennen.
Im Ziel, nach 42:57 Minuten, hatte er dem Zweitplatzierten, Thorsten Trenkner (MTV Goslar/Clausthal-Zellerfeld) fast vier
Minuten abgenommen. Als Dritter lief Frank Giesen (VfL Suderburg) knapp vor Matthias Hoffmann vom veranstaltenden
Läufer-Team Oker ins Ziel. Dann kamen, allein in kleinen oder größeren Gruppen, die buntgekleideten Läufer aus der
großen Runde um den Hauptarm der Okertalsperre zurück auf den Damm der Vorsperre zum Ziel. Dagmar Ohle (SV Ein-
tracht Einbeck), im Vorjahr noch Zweite, beendete in diesem Jahr als ingesamt 31. und schnellste Frau knapp vor Britta
Schulz (VfL Suderburg) als 33. und Katrin Streeß (Lauf-Line-Team Göttingen) das Rennen. Insgesamt 89 Läufer starteten
beim Hauptlauf über 12,6 Kilometer.
Auf der abschließenden Siegerehrung wurden die zeitschnellsten Läufer und Läuferinnen auf beiden Strecken mit einem
Sachpreis ausgezeichnet. Weitere 44 Sachpreise wurden unter den noch Anwesenden schnell verlost. Hartmann Jung, Vor-
sitzender des Läufer-Teams und seit Beginn Veranstaltungsleiter, bedankte sich bei seinen Mitgliedern und Helfern für den
Einsatz und den harmonischen und reibungslosen Ablauf. Gerade von den älteren Teilnehmern erhielt das Läufer-Team
Oker Dank und Anerkennung für die wiederum gelungene Veranstaltung. ==> Ergebnisse  

WESER KURIER vom 15. Juli 2006
Gerötete Wangen und stolze Medaillenträger
527 Kinder wetzten beim “(L)auf in die Ferien” durchs Gelände

Von unserer Redakteurin Gaby Wolf
Lemwerder. Viele gerötete Wangen und stolze Gesichter gab es gestern Vormittag vor der Ernst-Rodiek-Halle zu beob-
achten. 527 Kindergartenkinder und Grundschüler hatten sich die Laufschuhe geschnürt - oder schnüren lassen - und wetz-
ten beim “3. Wüstenrot-(L)auf in die Ferien” des Sportvereins Lemwerder auf der 400- und 1000-Meter-Strecke durchs
Gelände. Die Ehre, die abgesteckte 400-Meter-Strecke einzuweihen, haben an diesem Vormittag neun Knirpse des evan-
gelischen Spielkreises. Im Schlepptau von Vorläufer Waldemar Trudrung vom SV traben die Kinder los. Die Schnelligkeit
ist zweitrangig. “Es geht darum, sich zu bewegen und überhaupt ins Ziel zu kommen”, bekräftigt Organisator Helmut Eich-
inger, der Starterliste und Startpistole fest im Griff hat.
Als nächstes ist der CVJM-Kindergarten mit mehreren Gruppen an der Reihe. Während sich die Mädchen und Jungen
schon mal mit Auf-der-Stelle-Hüpfen und sogar ein, zwei Liegestützen warm machen, erklärt Eichinger noch einmal das
Startprozedere. “Wir zählen rückwärts von drei bis eins und dann gibt’s einen Knall aus der Schreckschusspistole.” Was
die erste Startreihe dazu veranlasst, auf ein punktgenaues Losrennen zu verzichten und sich stattdessen vorsichtshalber die
Ohren zuzuhalten. So startet Gruppe um Gruppe. Die Kinder der kommunalen Kindertagesstätte haben für den Lauf sogar
eigene Leibchen gebastelt, bunt bemalt mit Startnummer und dem Vornamen. Inzwischen sind auch die Kinder der drei
Grundschulen eingetrudelt. Sie haben im Vorfeld fleißig geübt, Lauftraining als Hausaufgabe bekommen und auch von ganz
alleine am Wochenende ein paar Runden gedreht. Nun sind sie fit für die 1000-Meter-Strecke, die auch ein Stück entlang
der Edenbütteler Teiche führt. Die Kindergartenkinder haben sich derweil in der Halle zum Frühstück versammelt. Renate
Spieler und Nicole Leopold und weitere Helfer vom SV haben dafür ein Büfett mit Müsli, Obst, Milch und Wasser zu-
sammengestellt, das die verbrauchte Energie flott wieder zurückbringen soll.
Von der Klinik Norddeich, dem medizinischen Kooperationspartnerdes SV Lemwerder, sind Martin Geibel und Gudrun
Reissmann angereist und lassen nun die ersten mutigen Jungen und Mädchen ins Atemtestgerät pusten. “Am Atemspitzen-
fluss können wir sehen, wie es um die Fitness und den Entwicklungsstand der Kinder steht”, erläutert Geibel. Diejenigen mit
der kräftigsten Puste gewinnen Schlüsselbänder. Für alle 527 Mini-Läufer gibt es am Ende eine Teilnehmerurkunde und eine
Tüte Weingummi. Am wichtigsten aber ist, dass um den Hals eine Medaille baumelt. “Im vergangenen Jahr”, erzählt Eich-
inger, “hatten wir Kinder, die noch 14 Tage später mit der Medaille herumgelaufen sind.” Die Chancen dafür stehen auch in
diesem Jahr nicht schlecht.


KURIER am SONNTAG (Weser Kurier) vom 16. Juli 2006
Dritte Auflage eine viel versprechende Premiere

Wüstenrot-Lauf des SV Lemwerder erstmals offizielle DLV-Veranstaltung / Fabian und Weise-Jung vor

Von unserem Redakteur Jörg Niemeyer
Lemwerder. Das Einzige, was diesem gelungenen Laufabend fehlte, war Spannung. Sowohl der (noch) vereinslose Fin-
dorffer Oliver Böhnke über fünf Kilometer als auch Markus Fabian und Rebecka Weise-Jung (beide LG Bremen-Nord)
über zehn Kilometer liefen an der Spitze ganz einsame Rennen. Doch daran trugen die Organisatoren des SV Lemwerder
keine Schuld, die zum 3. Wüstenrot-(L)auf in die Ferien eingeladen hatten, erstmals mit elektronischer Zeitmessung und
offiziell vermessener Strecke und damit erstmals als Bestzeiten-taugliche DLV-Veranstaltung. "Dafür, dass wir erstmals in
diesem Rahmen veranstaltet haben, sind wir sehr zufrieden", strahlte Helmut Eichinger mit der Abendsonne um die Wette.
 Die diesmal zahlenmäßig noch nicht so stark vertretenen Laufcracks bestätigten den Cheforganisator mit ihrem Lob. "Die
Strecke ist gut", zeigte sich Markus Fabian nach 34:06 Minuten mit der knapp viermal zu durchlaufenden 2571 Meter-
Runde sehr zufrieden. Im Ziel trug der Sieger wie Torsten Naue einen blutgetränkten linken Schuh. Es war diesmal allerdings
die einzige Parallele zwischen den beiden LG-Nord-Aktiven, denn der Zweitplatzierte hatte den Kontakt zum konstant stark
laufenden Markus Fabian schon in der zweiten Runde abreißen lassen müssen und kam nach 34:55 Minuten ins Ziel.
Weitere 1:24 Minuten später lief der drittplatzierte Hendrik Schröder (SV Friedrichsfehn/36:19) vor dem besten Lem-
werderaner, dem noch B-Jugendlichen Waldemar Trudrung (36:57) ein. Wie Markus Fabian, hatte sich auch Rebecka
Weise-Jung kurzentschlossen zum Start entschieden. Aus dem Training für den Bremen-Marathon heraus, sicherte sie sich
nach 40:14 Minuten ungefährdet den Sieg bei den Frauen, der mit einem Wellness-Wochenende für zwei Personen in einem
Düsseldorfer Hotel fürstlich belohnt wurde. Zweite wurde Maren Huckschlag (LG Nord/46:18) vor Karin Schwarting
(TSG Hatten-Sandkrug/46:21).
Über fünf Kilometer dominierte Oliver Böhnke. Erst seit zwei Jahren läuft der Findorffer, in Lemwerder konnte keiner der
zu einem Großteil jugendlichen 176 Konkurrenten mithalten. "Mein Anspruch liegt eigentlich unter 16 Minuten", sah sich der
21-Jährige nach 16:38 Minuten aber bei weitem nicht an seiner Leistungsgrenze. Eine bessere Zeit hatte er in der zweiten
Runde verpasst, als er sich seinen Weg durch die dann zu überrundenden mitgestarteten Walker bahnen musste. Auf Platz
zwei der Gesamtwertung landete die W 15-Starterin Malena Dietel (SV Lemwerder/20:54), die damit vor ihrer ein Jahr
älteren Schwester Mona (20:57) die weibliche Wertung anführte.
Über 900 Teilnehmer nahmen am 3. Wüstenrot-Lauf teil - morgens mehr als 500 Schüler über 400 beziehungsweise 1000
Meter, nachmittags die Mittel- und Langstreckler sowie die Walker. Dass über zehn (103) und fünf Kilometer (177) so
viele Aktive starteten, lag auch an den lukrativen Preisen, die für die emsigsten Klassen der Eschhofschule Lemwerder
ausgelobt worden waren und unter ihnen verlost wurden. Die 7H2 freut sich über eine Tanzstunde bei der "Casa de la
Danza" in Vegesack mit anschließender Beach-Party, die 9R über eine Stunde Kartfahren bei BB-Kart Bremen und die
Klasse 5 über den Besuch eines Werder-Heimspiels, den ihr der WESER-KURIER spendiert. ==> Ergebnisse 


KURIER am SONNTAG (Weser Kurier) vom 16. Juli 2006
Rennen trotz der Sommerhitze
110 Teilnehmer starteten beim 9. internationaler Sommerlauf in Lilienthal

Von unserer Mitarbeiterin Christina Klinghagen
Lilienthal. Wer trotz der hochsommerlichen Temperaturen einen Marathonlauf auf sich nehmen will, muss schon über eine
sehr gute Kondition verfügen. Durchhaltevermögen und eine gehörige Portion Ehrgeiz bewiesen rund 110 Kinder und Er-
wachsene gestern beim 9. internationalen Sommerlauf in Lilienthal. Mit seinem neuen Sozialpartner, der Diakonischen Be-
hindertenhilfe Lilienthal, hatte das "Running Solutions Team Mattejiet" erstmals eine 3,1 Kilometer lange Laufstrecke rund
um das Gelände der Diakonischen Behindertenhilfe abgesteckt. Start- und Zielstation für Marathon (14 Runden), Halb-
marathon (sieben Runden), Nordic Walking, sowie Schüler- und Kinderlauf war die Wiese vor dem Café Lilienthal.
 Organisator Carsten Mattejiet prüfte mit seinem Team noch einmal den Streckenabschnitt zwischen Neukirchener Weg,
Dr. Sasse-Straße und Roschenhof, bevor er gemeinsam mit Christoph vom Lehn, Geschäftsführer der Diakonischen Be-
hindertenhilfe, Pastor Ulrich Wahl und Bürgermeister Willi Hollatz um 10 Uhr das Startzeichen für die Marathonläufer gab.
Bei 23 Grad und "gefühlten 30 Grad" sprintete die gemischte Läufergruppe über das Feld. Dass man auch mit einer kräftig-
en Armmuskulatur einen Halbmarathon meistern kann, zeigten Annika Hoffmann und Sabine Dittmann aus Kiel, die auf
ihren Dreirädern enorme Leistungen vollbrachten. "In Kiel ist es immer ein Problem am Volkslauf teilzunehmen. Die Ver-
anstalter haben meist Bedenken, das wir mit den Läufern übereinander stolpern oder die Strecke für uns ungeeignet ist",
äußerte Dittmann, die ebenso wie ihre Freundin Annika schon an mehreren Wettkämpfen teilgenommen hat. Gegen 10.30
Uhr rüsteten sich auch die Kinder für ihren 750-Meter-Lauf und Schüler ab zehn Jahren absolvierten eine 1500 Meter lange
Strecke.
Damit alle Läufer den Wettkampf unbeschadet überstehen, hielt das "Running Solutions Team Mattejiet" vor dem Café
Lilienthal Erfrischungsgetränke, Bananen und Äpfel parat. Bis zur Prämierung der Teilnehmer konnten sich die Besucher
von Reitpädagogin Annette Feise über das "Heilpädagogische Reiten auf dem Roschenhof" informieren lassen. "Das ist eine
Therapie, die für Menschen mit Gehbehinderungen besonders gut geeignet ist, da hierbei die Muskulatur gelockert und
gekräftigt wird", erklärte Feise und fügte hinzu, dass wöchentlich 80 Bewohner dieses Angebot nutzen. Spannend wurde es
dann bei der Siegerehrung. Platz eins beim Marathon der Herren belegte Thorben Preikschat (SV Werder Bremen), dicht
gefolgt von Udo Ruge (SV Werder Bremen). Platz drei sicherte sich Dirk Mölders (BSV Grün Weis Wesel Flüren). Linda
Major vom 100 Marathon Club U.K. beendete nach 4 Stunden und 37 Minuten den Marathonlauf. Im Halbmarathon be-
legte Christoph Mahr Platz eins (LT Höpkens Ruh), Platz zwei ging an Dr. Sven Jansen (Universum Gym Bremen) und
Platz drei an Stephan Plate (LT Höpkens Ruh). Den ersten Platz bei den Frauen sicherte sich Stefanie Kollmann (BSB
Sparkasse Bremen). Erfolgreich im Marathon mit Handikap waren Sabine Dittmann und Annika Hoffmann aus Kiel. Als
beste Läufer bei den Schülern wurden Benedikt vom Lehm (1. Platz) und sein jüngerer Bruder Valentin prämiert. Beste
Läuferinnen in dieser Kategorie waren Laura Rietdijik und Kim Justen, die gleichzeitig im Ziel ankamen und sich einen
Pokal teilen können. Zur Erinnerung erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde mit Zeit- und Platzangabe. ==> Ergebnisse

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 17. Juli 2006
Kreismeisterschaften sind noch ausbaufähig
Um mehr Startern die Teilnahme zu ermöglichen, denkt der SV Lemwerder über späteren Start nach

Von unserem Redakteur Jörg Niemeyer
Lemwerder. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf: Getreu diesem Motto, war der 3. Wüstenrot-(L)auf in die Ferien des SV
Lemwerder noch gar nicht ganz beendet, als sich zumindest schon einige Gedanken um die Veranstaltung im nächsten Jahr
rankten. "Gut möglich, dass wir dann eine Stunde später starten", nahm Organisationschef Helmut Eichinger Anregungen
erfahrener Läuferinnen und Läufer gern entgegen. "Für diejenigen, die zuvor noch arbeiten müssen, ist 18.30 Uhr ein biss-
chen früh", sprach die Siegerin über zehn Kilometer, Rebecka Weise-Jung, stellvertretend für etliche Teilnehmer. So traf
auch Markus Fabian, der sich als Zehn-Kilometer-Sieger der Männer nun auf ein Wochenende mit einem BMW Z 4 freuen
kann, erst um kurz vor 18 Uhr in Lemwerder ein. Teilnehmer mit einem langen Anfahrtsweg haken den Lauf offenbar noch
von vornherein ab.
Doch erstmals als offizielle Veranstaltung des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) ausgeschrieben, ist dem Wüsten-
rot-Lauf eine rosige Zukunft zuzutrauen. Organisatorisch bewältigten die Lemwerderaner den Tag hervorragend. Die 2571
Meter lange, flache und nicht zu kurvige Strecke durch die Straßen des Ortes fand bei den Aktiven viel Anklang, die Ver-
pflegungsstände waren dem erwarteten Ansturm gewachsen, und der Ergebnis-Aushang beziehungsweise die Siegerehrung
fanden zeitnah statt. Schließlich wurden offenbar alle, die das abschließende Nudelessen in der Ernst-Rodiek-Halle mitge-
bucht hatten, auch satt. Dass die Meisterschaften des Kreises Wesermarsch über fünf und zehn Kilometer noch mit ver-
gleichsweise kleinen Starterfeldern ausgetragen wurden, dürfte ebenfalls im Zusammenhang mit dem frühen Beginn stehen.
"Diesbezüglich sammeln wir ja noch Erfahrungen", war Helmut Eichinger mit der Premiere dennoch ganz zufrieden.
Die Begeisterung von Aktiven und Zuschauern sowohl morgens, als über 500 Schulkinder ihre Läufe absolvierten, als auch
am frühen Abend entschädigten die Veranstalter, die mit einer 60-köpfigen Helferschar, der Freiwilligen Feuerwehr Lem-
werder und der weitgehend beschäftigungslosen DRK-Ortsgruppe Lemwerder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt
hatten, für ihren enormen Vorbereitungsaufwand. Weitere Informationen zum 3. Wüstenrot-(L)auf in die Ferien, Ergebnisse
und Bilder sind im Internet zu finden auf der Homepage des SV Lemwerder unter www.svlemwerder.de/laufveranstaltung 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. Juli 2006
Belgier gewinnt Ihrhover 24-Stunden-Lauf
Leichtathletik: Alfons Vekemans rannte 201,569 Kilometer und stellte einen neuen Streckenrekord auf

Von Holger Weers
Ihrhove. Mit einem neuen Streckenrekord endete die zweite Auflage des 24-Stunden-Laufs von Concordia Ihrhove. Der
55-jährige Belgier Alfons Vekemans legte insgesamt 201,569 Kilometer zurück und gewann. Mit über 100 Läufern ver-
zeichnete die Veranstaltung zudem einen neuen Teilnehmerrekord. In der Mannschaftswertung lagen die Loop Bären vom
STV Barßel ganz vorne. Mit 327,716 Kilometern distanzierten sie die Konkurrenz vom TuS Weener (298,505), der Meyer
Werft (268,381) und der Rheinknaller (241,862) deutlich. Den Sieg beim Sechs-Stunden-Lauf ergatterte Gerit Mik aus
den Niederlanden mit 57,945 gelaufenen Kilometern. Die Schülerstaffel von Concordia Ihrhove holte sich unangefochten
Rang eins im Teamwettbewerb mit zurückgelegten 84,825 Kilometern.
Die hohen Temperaturen waren der größte Feind der Läufer. “Es war extrem heiß. Wir hatten trotzdem unseren Spaß und
waren zudem noch erfolgreich”, sagten die Läufer der Loop Bären vom STV Barßel hinterher. Der 24-Stunden-Sieger
Alfons Vekemans aus Belgien hatte nach eigenen Angaben eigentlich vor, 220 Kilometer zu laufen, musste aber aufgrund
von Magen- und Darmproblemen etwas zurückstecken. “Durch die Hitze und den Wind war der Flüssigkeitsverlust enorm.
Nach acht Stunden war ich ganz schön am Ende”, so Vekemans, der in diesem Jahr bereits seinen dritten 24-Stunden-Lauf
bestritt und im September an den Europmeisterschaften in Verona (Italien) teilnimmt. “Es war alles hervorragend organisiert.
Der Lauf war sehr sehr gemütlich”, zeigte sich der Niederländer Jan van der Ever begeistert von den Rahmenbedingungen.
Der Schweizer Christian Marti hatte etwas Probleme mit der Umstellung von den üblichen Bergläufen zu dem Wettbewerb-
en im “flachen Land”.
“Wir sind mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden”, sagte der Ihrhover Leichtathletik-Abteilungsleiter Jörg Heitner.
“Es haben in diesem Jahr sehr viele ausländische Läufer mitgemacht. Leider hat mit Carolin Bulliges eine der besten 24-
Stunden-Läuferinnen wegen Erkrankung kurzfristig absagen müssen.” 60 freiwillige Helfer sorgten für einen reibungslosen
Ablauf der Veranstaltung." ==> Ergebnisse

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 17. Juli 2006
18. Citylauf fest in Burgsteinfurter Hand
Brouwer siegt auf Norderney zum dritten Mal über 10 Kilometer

Von Silke Meyer
Norderney. Souveräner Doppelerfolg für den Turnerbund Burgsteinfurt beim 18. OLB-Citylauf des TuS Norderney: Über
die 5 Kilometer siegte Philip Beckmann. Und über die 10 Kilometer feierte Philipp Brouwer seinen dritten Sieg in Folge.
So, wie er es sich vorgenommen hatte. Aber überlegener als erwartet. Zu neuen Bestzeiten reichte es für beide nicht. “Ich
bin zu schnell angegangen. 2 Minuten und 53 Sekunden für den ersten Kilometer und das, obwohl ich voll im Training bin”,
zeigte sich Brouwer, der im vergangenen Jahr noch für den LC Paderborn startete und in 31:48,99 Minuten siegte, im Ziel
nach 31:57,40 Min. selbstkritisch. Dadurch aber hatte sich der 24-Jährige schnell einen Riesenvorsprung herausgelaufen
und blieb ohne Konkurrenz, da mit dem Nordhorner Klaus Eckstein zwar sein ärgster Widersacher aus dem vergangenen
Jahr gemeldet hatte, dann aber doch nicht gestartet war.
Viel Gegenwind und fehlende Konkurrenz nannte der 5-Kilometer-Sieger Beckmann als Grund für die verpasste Bestzeit.
Mit drei Minuten und vier Sekunden war er auf dem ersten Kilometer genau so schnell gewesen wie vor einem Jahr. Als der
17-Jährige nach 16:49,60 Min. ins Ziel kam, da waren die 10-Kilometer-Läufer gerade auf die Strecke geschickt worden.
Spannend machten es dann Julian Kalhoff (TSG Dülmen, Jahrgang 1987) und Onno Ringering von den Ihlower Renn-
schnecken (Jahrgang 1968) um Platz zwei. Erst im Endspurt musste sich der Ihlower (17:24,40 Min.) auf den letzten
Metern nur um drei Sekunden geschlagen geben.
Im 10-Kilometer-Lauf ging Platz zwei mit Holger Grigat vom TV Norden an einen Einheimischen. Auch wenn er überhaupt
nicht gezeichnet war von der Anstrengung, gab der Drittplatzierte des Ihlower Fuchsienlaufes von vor einer Woche zu, doch
ziemlich kaputt zu sein. Aber auch riesig stolz: “Das war viel mehr als ich erwartet hatte.” Seine Zeit: 33:27,90 Min. Über
die 10 Kilometer der Frauen dominierte wie im Vorjahr Victoria Willcox-Heidner (LG Wilhelmshaven) in 37:49 Minuten.
Mit Stephan Immega (LT Schaffhauser Wald) war der Läufer, der derzeit die ostfriesische Szene dominiert, nicht am Start.
Wie auch viele andere hiesige Läufer nicht, die sonst in den Siegerlisten immer vorne zu finden sind. Insgesamt hatten 1158
Läufer für die beiden Strecken gemeldet. Etwa 500 entschieden sich für die 5 Kilometer. ==> Ergebnisse  

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 17. Juli 2006
Thorben Preikschat entscheidet Lilienthaler Marathon für sich
120 Starter beteiligen sich am 9. internationalen Sommerlauf / Christoph Mahr vom Lauftreff Höpkens Ruh
gewinnt Halbmarathon

Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Lilienthal. Insgesamt 120 Läufer kämpften beim von Carsten A. Mattejiet vom Running Solutions Team in Zusammenar-
beit mit der Diakonischen Behindertenhilfe Lilienthal veranstalteten 9. internationalen Sommerlauf in Lilienthal um einen
Spitzenplatz auf fünf verschiedenen Strecken. Die Königsdisziplin, den Marathon, entschied Thorben Preikschat vom SV
Werder Bremen zu seinen Gunsten. Preikschat bildete ein Team mit seinem Vereinskollegen Udo Ruge, der die Ziellinie
nach 3:12:41 Stunden überquerte, genau eine Sekunde nach dem Sieger. Auf den Drittplatzierten mussten die Zuschauer
noch eine ganze Weile warten. Erst rund 18 Minuten nach den beiden Werderanern kehrte Dirk Mölders vom BSV Grün-
Weiß Wesel Flüren in den Start- und Zielbereich auf der Festwiese vor dem Cafe Lilienthal zurück.
Viele Kurzentschlossene
"Dafür, dass knapp eine Woche vor der Veranstaltung gerade ein Mal ein Drittel der Starter angemeldet waren, bin ich mit
der Teilnehmerzahl sehr zufrieden", resümierte Carsten A. Mattejiet. Es gab wieder einmal viele Kurzentschlossene. Wenn
diese sich in der Nacht vor den Läufen noch ein Mal an die frische Luft getraut hätten, wäre ihre Entscheidung vermutlich
gegen das Spektakel ausgefallen. Schließlich war die Luft in der Nacht auf gerade vier Grad abgekühlt. Beim Lauf selbst
herrschten dann wieder hochsommerliche Temperaturen. "Es ist schon erstaunlich, dass bei dieser Hitze nicht mehr Läufer
ausgestiegen sind", urteilte Carsten A. Mattejiet. Der größte Schwund wurde beim 30-Kilometer-Lauf verzeichnet. Hier
kamen nur der Freizeitläufer Dr. Meinhard Fricke sowie Manfred Kliem vom Team Laufrausch überhaupt ins Ziel. Einige
Läufer entschieden sich während des Wettkampfes dazu, doch nur einen Halbmarathon zu laufen. "Einige Starter haben
während des Laufes erkannt, dass die Kondition noch nicht stimmt", teilte Carsten Mattejiet mit.
Keine Konditionsprobleme hatte dagegen der Geher Wolfgang Teenck aus Bremen. Er wurde nur wenige Minuten nach
dem letzten Marathonläufer, also nach 5:40 Stunden im Ziel begrüßt. Die Marathonläufer kamen während ihres Wettbe-
werbs insgesamt 13 Mal wieder am Gelände der Diakonischen Behindertenhilfe vorbei, wo sich wegen der kurzen Runden
praktischerweise auch die einzige Verpflegungsstation befand. Den Halbmarathon gewann wieder einmal der Bremer
Christoph Mahr in 1:31:19 Stunden. Stark angestiegen sind die Teilnehmerzahlen beim Kinderlauf über 750 Meter sowie
bei dem Jugendlauf über 1500 Meter. Bei den Jugendlichen landeten die Söhne des Lilienthalers Christoph vom Lehn,
Benedikt und Valentin, sogar einen Doppelsieg. ==> Ergebnisse

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 17. Juli 2006
Oberschilp zeigt seine Oberklasse
Sieg in Taaken über zwei Strecken / Sottrumer Frauen-Dominanz

Von Pascal Faltermann
Taaken. "Es ist immer wieder schön, hier zu laufen", freute sich Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) über seinen Sieg
auf der 10,5-Kilometer-Distanz des Volkslaufes "Um die Taakener Ähren”. Der 39-Jährige gewann in 37:51 Minuten vor
seinem Dauerkonkurrenten und Mannschaftskollegen Torsten Naue, der nach 38:11 Minuten das Ziel erreichte. Gernot
Breitschuh (FG Tangendorf/41:27) kam auf Rang drei. Bei den Frauen gewann Tina Versemann vom TV Sottrum in 44:35
Minuten vor ihren Vereinskolleginnen Elke Peter, Ute Vehlow-Diekmann und Sonja Prüser.
Viele der Zuschauer spekulierten, dass der von Torsten Naue aufgestellte Streckenrekord fallen würde. Schließlich hatten
sich der bereits 2004 erfolgreiche Oberschilp und Vorjahressieger Naue in der Vergangenheit ständig packende Duelle ge-
liefert und sich zu Höchstleistungen gepuscht. Nach dem 5-Kilometer-Lauf, den Oberschilp sozusagen im "Warmlaufen" mit
20:52 Minuten klar und locker für sich entschieden hatte, war eine neue Bestzeit im Hauptlauf jedoch nicht mehr drin. Durch
die hochsommerlichen Temperaturen quälten sich die Läufer mehr, als dass sie neue Spitzenleistungen ablieferten. Besond-
ers Oberschilp, mit einem eingeklemmten Nerv gehandicapt, und Naue, mit Rückenproblemen belastet, kämpften nach dem
Lauf nicht nur mit dem Wetter, sondern auch noch mit Schmerzen. Ihre gelaufenen Zeiten waren für sie somit nicht zufried-
enstellend. Der drittplazierte Gernot Breitschuh freute sich hingegen über seine Leistung und verriet sein Erfolgsrezept: "Ich
bin zwei Mal ausgeschert und habe etwas getrunken."
Versemann mit Lächeln zum Sieg
Etwas lockerer sah der Lauf der Damen aus. Siegerin Tina Versemann lief teilweise mit einem Lächeln - im Gegensatz zu
manch verbissener Miene bei den übrigen Athleten. Etwas überraschend platzierte sich Vereinskollegin Elke Peter (46:07)
noch vor Routinier Ute Vehlow-Diekmann (46:39). Sonja Prüser (49:40) vervollständigte den totalen Sottrumer Triumph
als Vierte.
Über die fünf Kilometer blieb "Abräumer" Oberschilp ohne echte Konkurrenz. Sven Wajemann (22:24) und Christian
Cordes (24:28), beide vom TuS Bohel, folgten auf den Plätzen. Bei den Frauen siegte Margret Bucklitsch (TV Sottrum /
25:11) souverän. Die Staffelkonkurrenz entschieden in 43:21 Minuten Wiebke Koppe, Christian Cordes und Sven Waje-
mann vom TuS Bothel vor dem Trio des TuS Ahausen mit Lena Steinig, Christian Harms und Sebastian Küsel (46:38) für
sich. Insgesamt nahmen 174 Starter an Taakener Volkslauf teil. Die Veranstalter freuten sich. Herbert Kipp: "Es ist eine
kleine und gemütliche Veranstaltung." ==> Ergebnisse und mehr    

DIE HARKE (Nienburg) vom 18. Juli 2006
Neunjährige Fabiola Haumann mischt bei den Damen mit
Volkslauf in Wietzen: Die Markloherin holt Bronze über 2500 Meter

Wietzen
(hhg). Lag es an den unzähligen Medaillen, die vergeben wurden? An dem hervorragenden Sommerwetter? Oder
war es die gewohnt routinierte Organisation der vielköpfigen Mannschaft um Chef Reinhard Grundmann? Auf jeden Fall
verzeichnete der TSV Wietzen bei seinem Volkslauf einen regen Zuspruch mit fast 200 Teilnehmern. Besonders freuten sich
die Veranstalter über die aus den Regionen Hannover, Minden und Bremen angereisten Gäste.
Im Wettbewerb mit dem größten Starterfeld über 10 Kilometer glänzte Udo Müller (LG Weserbergland, 36:16 min) mit fast
einer Minute Vorsprung vor Jörg Glowienke (LC Schlüsselburg, 37:23 min). Als bester Kreis-Nienburger verließ Matthias
Gehrke aus Rehburg-Loccum den Kurs nach 38:33 min. Bei den Damen siegte Karin Haake (TSV Lemke, 43:19 min) klar
vor Kathrin Kaindl (TSV Neustadt, 45:18 min) und Sandra Ehlers (Lauftreff Weyhe, 47:39 min).
Über 20 Kilometer räumte die JG Oyle ab: Jürgen Bultmann war hier in erstklassigen 1:17:37 Stunden der Schnellste über-
haupt. Peter Bleich aus Nienburg wurde Zweiter in 1:22:02 std. Nicole Krinke konnte bei den Damen in 1:30:30 std einen
überlegenen Gesamtsieg feiern. Ihr folgten Anja Lamping (Holtorfer SV, 1:31:47 std) und die 66-jährige Christine Fuchs
(LG Bremen-Nord, 1:40:40 std).
Im kürzesten Rennen über 2500 m ließ Manfred Dachs (VC Nienburg, 8:19 min) von Anfang nichts anbrennen. Björn
Stolterfoth (TuS Hoya, 8:34 min) und Wolfgang Asche (9:44 min) waren die nächsten Herren. Bei den Frauen stand
Angelika Asche (TSV Kirchdorf, 9:39 min) ganz oben. Sie ließ Nora Klöpper (TuS Kleinenbremen, 12:22 min) und die
erst neunjährige Fabiola Haumann (SC Marklohe, 11:21 min) eindeutig hinter sich.
Der Sieger über 5000 m hieß Jürgen Bressem (TuS Ricklingen, 16:35 min). Erst auf den letzten Metern schüttelte er Markus
Schuster (SSV Rodewald, 16:37 min) ab. Mit ihrem Sieg bei den Damen sorgte die zwölfjährige Hadiya Haido (SSV
Rodewald, 21:12 min) für Aufsehen: Die Schülerin absolvierte die fünf Kilometer in einer hervorragenden Zeit, ohne sich
verausgaben zu müssen. Platz zwei ging an Kathrin Haumann (SC Marklohe, 22:37 min), Dritte wurde Silvia Kettel (MTV
Liebenau, 23:00 min). ==> Ergebnisse  

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