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HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. Mai 2006
Sportskanonen und Spaßtruppen

(wgk).
Welche Gruppe von Läufern übte am letzten Sonntag des Monats April beim 20. Hildesheimer Wedekindlauf die
größte Faszination aus - die schnellen und ehrgeizigen Wettkämpfer oder die Spaßtruppen? Die stillen, in sich gekehrten
oder die ungestümen Läufer? Die ganz Kleinen oder die schon etwas eckig laufenden Alten? Die wild Kostümierten oder
die sportlich-modisch Gestylten? Wie auch immer: Die Zuschauer hatten wieder viel zu gucken und zu bejubeln auf dem
Hildesheimer Marktplatz, in der belebten Fußgängerzone und im Grüngürtel vom Hohnsen bis nach Steuerwald.
Wie schon im vergangenen Jahr gab es auch beim 20. Wedekindlauf der Sparkasse Hildesheim und des MTV 48 Hildes-
heim einen Sieger mit Lokalkolorit. Der A-Jugendliche Jonathan Haas von Eintracht Hildesheim gewann das 5-km-Rennen
vor dem 28 Jahre älteren Helmut Nothdurft aus Hannover. Den Sieg im Lauf über 10 km holte sich einmal mehr der Ex-
Hildesheimer Mario Burger von der LG Braunschweig. 647 Läuferinnen und Läufer beendeten die 5-km-Strecke, 590
atmeten nach 10 km im Zielbereich tief durch. An den Schnupperläufen der Jahrgänge 1996 bis 1999 (und jünger) über
einen Kilometer in der Fußgängerzone beteiligten sich 558 Schülerinnen und Schüler. Einschließlich der 18 Walker erreicht-
en damit insgesamt 1813 Aktive das Ziel.
Aus Cambridge angereist kam Steve Overton. Der heute 44 Jahre alte Mittelstreckler startete vor vielen Jahren für den VfV
Hildesheim. Dass er immer noch “beißen” kann, bewies er am Sonntag mit Nachdruck. Über 10 km belegte er den dritten
Platz. Overton bereitet sich intensiv auf seinen Start bei den Leichtathletik-Europameisterschaften der Senioren 2006 in
Polen vor. Schnellste Frau auf der langen Strecke war Kathrin Hoffmann vom DSC Oldenburg vor Tanja Hupfeld (LG
Göttingen) und der vereinslosen Renate Welling aus Himmelsthür, die stark auf die 50 zugeht, aber läuft wie eine 20-Jährige
und immer wieder den Sprung auf das Treppchen schafft. Zu den überglücklichen Finishern gehörten auch der erst neun-
jährige Marlon Sander, der die 10 km in knapp 51 Minuten bewältigte (337.), und der zehnjährige Maximilian Diemer (402.
in 53:21). Bei den C-Schülern waren die körperlichen Anstrengungen - im Vergleich zu einigen Vätern und Müttern - kaum
anzumerken.
Über 5 km zeigte sich erneut Annette Nothdurft (Hannover 96) als schnellste Frau. Nach ihr erreichte ein Trio von Eintracht
Hildesheim fast geschlossen das Ziel. Hinter Kim-Katharina Mierisch (14 Jahre alt) und der erst elfjährigen Sabrina Peters
lief die Übungsleiterin und frühere Spitzengeherin Sigute Brönnecke (Altersklasse W 40) über den Zielstrich. Den 5-km-
Erfolg der Eintracht-Mittelstreckler rundete der B-Jugendliche Moritz Hartmann mit seinem dritten Rang im Gesamtklasse-
ment ab. Mit dabei im Läuferfeld eine Abordnung der SPD-Ratsfraktion, des Jazzclubs Cyclus 66 und eine abenteuerlich
verkleidete Polizisten-Truppe, die sich “Fit für die Ehe” nannte. Ulf Meyer, ein Masters-Schwimmer, absolvierte die Strecke
in Gefangenenkleidung, schleppte eine 6-kg-Eisenkugel mit sich herum und machte sich so fit für die Ehe, die in zwei
Wochen beginnen soll. Justus Rothar und Franka Wittenberg waren mit ihren drei Jahren die jüngsten Teilnehmer am
Schnupperlauf über 1000 m. Heinz Erdmann vom TuS Hasede schaffte mit 77 Jahren als ältester Läufer die 5-km-Distanz.
 Die Veranstalter übertrugen am Sonntag erstmals in der Geschichte des Wedekindlaufs die Zeiterfassung einer Profi-Firma
aus Worbis - eine Entscheidung, die am Ende des Volkslaufs großen Beifall fand. Die Ergebnisse hingen schon bald aus. Es
gab keinen Ärger über Platzierungen und Zeiten. Die Aktiven waren ebenso zufrieden wie die Verantwortlichen des MTV
48, denen die sonst üblichen tagelangen Nacharbeiten erspart blieben. ==> Ergebnissse  

WINSENER ANZEIGER vom 2. Mai 2006
1130 wetteiferten auf einer schönen Strecke um die besten Platzierungen

Winsen.
1130 Teilnehmer, sehr gute Leistungen, perfekte Organisation und tolle Stimmung: Der 22. Stadt- und Deichvolks-
lauf des TSV Winsen am gestrigen 1. Mai war wieder einmal ein großer Erfolg. Viele Aktive und ihre Begleiter nutzten die
Zeit nach den Wettbewerben zu einem Besuch der Landesgartenschau. Die Verantwortlichen des TSV Winsen mit Chef-
Organisator Hans Ulmann an der Spitze freuten sich, dass auch wieder 18 Sportlerinnen und Sportler aus Winsens Partner-
stadt Pritzwalk beim Stadt- und Deichvolkslauf vertreten waren.
Pünktlich um 8.25 Uhr machten sich die Walker und Nordic-Walker auf eine acht Kilometer lange Strecke. Nur 5 Minuten
später wurden die Wanderer über zwölf und 14 Kilometer aktiv. Und dann war es soweit! Endlich konnte der Nachwuchs
zeigen, wie fit er ist. Ungeduldig warteten die Kinder und Jugendlichen darauf, dass ihre Läufe über 1,0 km und 2,1 km ge-
startet wurden. Als sie nach wenigen Minuten in Ziel kamen, gab es auch noch für den Letzten Beifall. Danach konnten es
die Nachwuchsläuferinnen- und Läufer gar nicht erwarten, bis sie ihre Urkunden auf der Bühne des Schlossplatzes in Em-
pfang nehmen konnten. Ganz besonders stolz waren diejenigen, die außerdem noch Pokale erhielten. Eine großem Fan-
gruppe hatten die jungen Fußballer des TSV Stelle mitgebracht. Klar, dass sie gefeiert wurden, als feststand, dass sie mit
Philipp Werner, Fabio Scharpen und Robin Kirsch einen dreifachen Triumpf erringen konnten.
Die Besten aller Alterklassen im Wettbewerb über 1,0 km: Jungen: 1. Marc-Lennard Bayer (MTV Ashausen-Gehrden),
2. Leonard Hermsdörfer (TSV Winsen), 3. Sebastian Winkler (Buchholzer FC); Mädchen: 1. Paula Zienow (TV Jahn
Schneverdingen), 2. Britt-Marie Lakämper (Gymnasium Roydorf), 3. Ann-Christin Albers (MTV Borstel-Sangenstedt).
Erster Gratulant für diese Leistungen war der Vorsitzende des TSV Winsen, Klaus Michels.
Die Sieger über 2,1 km: Jungen: 1. Dominik Grzywaczewski, 2. Tilmann Petersen, 3. Moritz Koch (TSV Buchholz 08);
Mädchen: 1. Lydia Frenzel (Sporting Lüchow), 2. Svea Henrike Schuster (Gymnasium Roydorf), 3. Sabine Kammermeier
(TSV Winsen).
Und dann war es endlich soweit. Luhi - das Maskottchen der Landesgartenschau - machte den Läuferinnen und Läufern
seine Aufwartung. Er war rechtzeitig vor Ort, um die Startschüsse zum Halbmarathon (21,1 km), über 10,8 km und über
5,8 km abzufeuern. Das größte Feld mit 301 Teilnehmern setzte sich im Lauf über 10,8 km in Bewegung. Über 5,8 km
starteten 253 und über die Halbmarathon-Distanz 131. Gespannt warteten die rund 2000 Zuschauer auf die Ankunft der
Läuferinnen und Läufer im Ziel auf dem Schlossplatz. Alle lobten die perfekte Organisation und die landschaftliche reizvolle
Strecke, die sie bei idealem Wetter zu absolvieren hatten.
Die Besten des Halbmarathonlaufes: Männer: 1. Peter Smolinski (BSV Buxtehude), 2. Andreas Fuhrmann (Tostedt), 3.
Thomas Schumann (Gymnasium Roydorf); Frauen: 1. Katja Wolters (Seevetal), 2. Andrea Osterheider-Breeck, 3. Claudia
Brandt (VfB Brunsbüttel).
10,8 km: Männer: 1. Tim Tomczak (LG Nordheide), 2. Rolf Helmboldt (TSV Hittfeld), 3. Roland Rohde (Gymnasium
Roydorf); Frauen: 1. Monika Winkler (MTV Bad Bevensen), 2. Nicole Rienecker (BlW Buchholz), 3. Anke Sturm (MTV
Soltau).
5,8 km: Männer: 1. Robert Supplieth, 2. Nils Oksas, 3. Andreas Eggers (alle LG Nordheide); Frauen: 1. Alexandra Hahn,
2. Jana Sussmann, 3. Kim Elisa Sussmann (alle LG Nordheide).
Positiv wurde vom Veranstalter registriert, dass es bis auf einige glimpflich abgelaufenen Stürze keine weiteren Verletzungen
gab. So mussten die Mitglieder des DRK kaum in Aktion treten. Die Feuerwehr Winsen leistete als Streckenposten wert-
volle Routinearbeit. Das einzige, was beim gestrigen Stadt- und Deichvolkslauf wirklich störte, war ein unrechtmäßig an der
rechten Seite zum Schlossplatz abgestellter Pkw. Das Fahrzeug bereitete den Aktiven vor allem bei den großen Teilnehmer-
feldern erhebliche Schwierigkeiten. Trotz Bitten des Veranstalters entschied sich die Polizei Winsen nicht zur Beseitigung des
ärgerlichen Hindernisses. ==> Ergebnisse  


CELLESCHE ZEITUNG vom 3. Mai 2006
Guter Sport trotz schlechten Wetters

Sehr unter den Wetterunbilden litt der traditionelle Sparkassen-Lauf, der vom Berger Sportgelände Heisterkamp aus ge-
startet wurde. Niedrige Temperaturen und einzelne Regenschauer verhinderten eine größere Publikumsresonanz. Guter
Sport wurde dennoch geboten, wenngleich die Teilnehmerzahl der Aktiven unter der Vorjahresmarke blieb. Nicht so sehr
das Wetter machte Horst Liedke für die auf 360 gesunkene Läufermeldungen verantwortlich. Der Vorsitzende des veran-
staltenden TuS Bergen sah darin eher ein Indiz für das zunehmende Desinteresse einiger Schulen.
Unverändert bewährt hat sich dagegen der Dreiklang des Berger Breitensportereignisses. Organisiert wird es vom TuS
Bergen, die Stadt tritt als Förderer der Veranstaltung auf, deren Hauptsponsor die Sparkasse ist. Sparkassen-Vorstand
Axel Lohöfener teilte sich mit Bergens Bürgermeister Rainer Prokop einträchtig die Aufgabe des Starters. Pünktlich um
14 Uhr schickte Prokop die jüngsten Läufer auf die Strecke, kurz danach startete Lohöfener das Feld der Elf- und Zwölf-
jährigen. Vorher bereits hatten sich Wanderer und Skater auf den Weg gemacht.
Im Mittelpunkt des sportlichen Wettkampfes stand der 10-Kilometer-Lauf. Hier lief der Celler Andreas Schur als Erster
über die Ziellinie, Friederike Koch aus Müden siegte als erste Frau, gefolgt von Rosemarie Rissmann, die damit in ihrer
Altersklasse W 60 den ersten Platz belegte.
Vielleicht hat die geringe Zahl der reinen Zuschauer mit dazu beigetragen, dass der diesjährige Sparkassen-Lauf eine be-
sondere, fast familiäre Atmosphäre hatte. Ein Zeichen dafür war das Verhalten von Tobias. Kurz vor dem Start wendete
sich der Achtjährige unbekümmert an Rainer Prokop mit der Bitte, ihm beim Anbringen der Startnummer behilflich zu sein.
Den Hinweis von außen, dass er den Bürgermeister um Hilfe gebeten habe, kommentierte der junge Berger mit einem mäßig
interessierten “aha” – für ihn gehörte der Herr im Mantel halt “irgendwie” dazu. (Udo Genth)
==> Ergebnisse ==> “Neue Berichte” oder “Berichte Sparkassenlauf 2006”

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 4. Mai 2006
Mehr als 300 laufen durch Weddel
1. Volkslauf: Sonne lockt Dutzende zum Nachmelden -- Organisatoren überrascht und zufrieden

Von Hartmut Mahnkopf
Mit mehr als 300 Teilnehmern fand der 1. Weddeler Volkslauf guten Zuspruch. Am Sportzentrum an der Ahornallee
herrschte am Sonntag bereits morgens großer Andrang. Das ideale Laufwetter, sonnig und kühl, nutzten zahlreiche Aus-
dauersportler zur Aktivität und meldeten nach. Organisatorin Marion Helmke vom VfR Weddel strahlte "Es ist toll, dass wir
heute so ein Superwetter haben. Mit so vielen Nachmeldungen habe ich nicht gerechnet." Helmke und über 40 Helfer hatten
im Wettkampfbüro, als Kampfrichter und als Streckenposten alle Hände voll zu tun. Zu der guten Teilnehmerzahl trug der
2. Wertungslauf der Serie Braunschweig läuft über 10 Kilometer bei. Leider gab am Ende bei der Siegerehrung Probleme
mit der Zeitmessung. Im nächsten Jahr soll auch eine Altersklassenwertung erfolgen.
Schnell nach vorn
Den Lauf über 10 Kilometer durch die Feldmark von Weddel beherrschten Dominik Schrader und Matthias Wilshusen
(beide Toms Laufshop). Sofort nach dem Start setzte sich Schrader ab und siegte souverän nach 33:06 min vor Wilshusen
(34:11min). Dominik Schrader hegt auch Hoffnungen auf den Seriensieg. Allerdings hat er am nächsten Wochenende ein
ganz anderes Ziel vor Augen. "Das war heute ein Test. Am Sonntag möchte ich in Hannover meinen Wolfenbütteler Kreis-
rekord über 10 Kilometer verbessern", berichtete Schrader. Schnellste Frau war Alina Buchheister mit 37:09min vor
Martina Bollmann (37:42min). Den Lauf über 20 Km gewann Christian Schnell (Triathlon-Team Braunschweig) nach
1:13:42 Stunden. Dicht dahinter folgte Dr. Ralf Lorenz (1:13:53) vom Lindener SV. Erste Frau war Christiane Zehner
(Magni Runners Braunschweig) nach 1:30:55 Stunden.
Gute Nachwuchsarbeit
Im Rennen über 3 Kilometer holte sich Christine Rensch vom WSV Wolfenbüttel ungefährdet mit 11:57min den Gesamt-
sieg. "Ich habe mich gut gefühlt und freue mich besonders über den großen Vorsprung", erzählte die 13-Jährige. Ihr folgte
Dominick Haack mit 13:10min. In diesem Lauf stellten zwei Turnerinnen ihre Vielseitigkeit unter Beweis: Ann-Sophie
Fleischer und Laura Jurkeit gewannen für den TSV Sickte bereits mehrere Bezirksmeisterschaften im Turnen. Für den VfR
Weddel liefen Fleischer und Jurkeit die 3 Kilometer in 14:49 und 18:22min. Quasi als Bestätigung für die gute Nachwuchs-
arbeit des Vereins waren 15 junge Athleten am Start. Über 5 Kilometer gewannen Stefan Kratz (IGS Querum) in 18:03
min bei den Männern und Jennifer Possiel (22:30) bei den Frauen. Auch Walker und Nordic-Walker fühlten sich in Weddel
wohl. ==> Ergebnisse 

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 5. Mai 2006
Zwei Kreisrekorde durch Josephine Bollmeier
Leichtathletik-Schüler-Sportfest des TSV Gnarrenburg mit über 280 Teilnehmern

Gnarrenburg
(es). Zum elften Mal hat der TSV Gnarrenburg ein Schüler-Sportfest ausgerichtet. Die Veranstaltung erfreut
sich steigender Beliebtheit. Beim ersten Mal hatten sich gerade mal 67 junge Sportler eingefunden, im letzten Jahr waren es
200 und in diesem Jahr über 280 Leichtathleten. Die Sonne strahlte mit Organisationschef Hans-Günther Lorenz um die
Wette. Während das gute Wetter die kleinen Leichtathleten zu vielen persönlichen Bestleistungen animierte, freute sich
Hans-Günther Lorenz über die große Teilnehmerzahl, die das Meeting gefunden hatte. Ausgeschrieben war ein leichtathlet-
ischer Dreikampf für Jungen und Mädchen in verschiedenen Altersklassen. Zwölf Vereine hatten ihre Meldungen abge-
geben. Bei der Siegerehrung dankte TSV-Vorsitzender Helmut Riggers neben dem Spartenleiter Hans-Günther Lorenz
besonders den fleißigen Helferinnen und Helfern um Erna und Klaus Lürßen.
Neben den persönlichen Bestleistungen gab es auch Rekorde zu verzeichnen. Bei den Schülern A stellte die LAV Zeven in
der Mannschaftswertung einen neuen Bezirks- und Kreisrekord auf. Helge Zabel, Dion Saß, Tim Kosmata, Ole Harms und
Christian Hatwig kamen auf insgesamt 6925 Punkte. In der M-14-Klasse stellte Helge Zabel (LAV Zeven) mit 1530
Punkten einen neuen Kreisrekord auf. Er legte dabei im Weitsprung mit 5,48 Metern eine tolle Weite hin, lief die 100 Meter
in 12,33 Sekunden und warf den Schlagball auf die 53-m-Marke. Einen Kreisrekord stellte auch Christian Hatwig von der
LAV Zeven in der M-15-Klasse mit 1648 Punkten auf. Er verwies Fynn Beuttenmüller und Patrick Poppe (beide TSV
Bremervörde) auf die Plätze zwei und drei.
Über zwei Kreisrekorde freute sich auch Josephine Bollmeier vom TSV Gnarrenburg in der W-11-Klasse. Sie lief 7,45 Se-
kunden über 50 Meter, die ebenso einen neuen Rekord bedeuteten wie die Gesamtpunktzahl von 1370, die sich neben der
Laufzeit aus einem Sprung von 4,22 Metern und 35m-Wurf zusammensetzte. Den zweiten Platz belegte Julia Schawaller
(TuS Harsefeld). Auf Rang drei landete Anne Lemmermann vom TSV Gnarrenburg, die mit 4,25 Metern im Weitsprung
glänzte. Bei den Schülerinnen C gewann der TSV Gnarrenburg mit Kristin Blanken, Josephine Bollmeier, Anne Lemmer-
mann, Christin Meyn und Svenja Schlüter mit guten 5885 Punkten die Mannschaftswertung.
In der W-15-Klasse war Alisa Remke vom TSV Wiepenkathen mit 1604 Punkten die überragende Athletin. Sie verwies
Sarah Schlierkamp und Theresa Mühler (beide TSV Bremervörde) sowie Jana-Mareike Volbers (TSV Gnarrenburg) auf
die Plätze. Mit sehr guten 6845 Punkten holte sich der TSV Bremervörde mit Thuy-Linh Nguyen, Theresa Mühler, Sarah
Schlierkamp, Elaine Suchant und Merle Pfeifer den Mannschaftssieg. Einen Doppelsieg für die LAV Zeven gab es in der
W-14-Klasse. Es siegte Jasmin Köhnken-Sawall vor Annika Wehe. Yvonne Jungen vom TuS Alfstedt belegte den dritten
Platz. In der W-15-Klasse ragten die 10,70 Sekunden im 75-m-Lauf von Mara Loock, (LG Kreis Nord Stade) und Jo-
hanna Wiese (TV Sottrum) heraus. In der Gesamtwertung siegte Alica Schmidt vom TuS Alfstedt. Kathleen Müller vom
TuS Alfstedt hatte in der W-10-Klasse mit 1114 Punkten die Nase vorn. Den dritten Platz belegte Katharina Höft vom
TSV Bremervörde.
Thilo von Kamp (TSV Brernervörde) belegte in der M-12-Klasse den zweiten Platz hinter Finn Schwarmann (TuS Jork).
Die M-13-Klasse gewann Tobias Loss vom TV Sottrum. Den dritten Platz belegte Dennis Schlüter vom TSV Gnarrenburg.
Janosch Bieck vom TuS Alfstedt glänzte beim Werfen mit einer Weite von 53 Metern und holte sich in der M-10-Klasse
den Gesamtsieg. Die M-11-Klasse gewann Maximilian Schulwitz vom TuS Rotenburg. Den zweiten Platz belegte Fabian
Jungen. Der TV Sottrum feierte in der M-9-Klasse durch Frederik Weber und Sebastian Loss einen Doppelsieg. Dritter
wurde Finn Kjell Wienberg vom TSV Bremervörde, der beachtliche 41 Meter warf.
In der M-8-Klasse stand Ole Schwarmann vom TuS Jork ganz oben auf dem Siegertreppchen. Den zweiten Platz belegte
Maik Höft vom TSV Bremervörde, der beachtliche 8,67 Sekunden lief. Marius Alpers vom TSV Basdahl-Volkmarst
landet auf Rang drei. Mara Wegener vom TV Sottrum belegte in der W-8-Klasse den ersten Platz vor Alina Meyer vom
MTV Elm. ==> Einen Bericht über die Langstaffeln wird es sicherlich auch noch geben.
==> Ergebnisse Mehrkampf / Langstaffeln

SYKER KURIER vom 5. Mai 2006
Martfelder Mühlenlauf mit Galerie-Blick
TSV Schwarme bekam wieder den Wanderpokal für die größte Mannschaft / Neuer Streckenverlauf

Von unserer Mitarbeiterin Karin Neukirchen-Stratmann
Martfeld. Bei schönem Frühlingswetter und mit 120 Teilnehmern mehr als dreimal soviel Teilnehmern wie sonst konnte der
Heimat- und Verschönerungsverein Martfeld zusammen mit dem TSV am ersten Maifeiertag einen vollen Erfolg verbuchen.
Der geänderte Streckenverlauf über den Meierkamp gefiel den Teilnehmern ausgesprochen gut, so dass am Ende alle zu-
frieden waren. Schon um 10 Uhr reisten die ersten Läuferinnen und Läufer aus der norddeutschen Region an. Mit über 50
Prozent Nachmeldungen hatten die Organisatoren gut zu tun.
Um 11 Uhr gab es den "Startschuss" für den 1-Kilometer-Lauf der Kinder. Die ersten Plätze belegten bei den Mädchen Pia
Steffens, TSV Schwarme (03:23), Pamela Gryska, TSV Schwarme (03:44), Lara König, TSV Martfeld (03:45), bei den
Jungen Hakon Mild, TSV Martfeld (03:12), Florian Till, TSV Schwarme (03:22) und Simon Castens, TSV Schwarme
(03:23). Beim folgenden Zwei-Kilometer-Lauf verteilten sich die Plätze bei den Mädchen auf Jasmin Stachler, TSV
Schwarme (06:52), Lea Heyne, Grundschule Martfeld (07:00), Jana Lüneberg, TSV Schwarme (07:33). Bei den Jungen
auf Pascal Mühlleiter, TSV Schwarme (06:30), Johannes Rohlfs, Grundschule Martfeld (06:42) und Jonas Rohlfs, Grund-
schule Martfeld (06:52).
Der 5- und 10-Kilometer-Lauf im Anschluss startete gemeinsam. Hier belegten bei den weiblichen Jugendlichen Heidi
Schwartz, TSV Schwarme (20:15), Jana Krzikalla, TSV Martfeld (29:08), Stephanie Till, TSV Schwarme (30:28) und bei
der männlichen Jugend Marcel Rösner, TSV Schwarme (18:53), Niklas Schüsselburg, MTV Riede (22:12) und Lukas
Bracht, TSV Martfeld (22:18) die Plätze. Die beiden Erstplatzierten belegten in der Gesamtplatzierung auch den ersten
Platz. Bei den Frauen siegte Stefanie Beyer, TSV Schwarme (23:09) vor Katrin Schliephake, TSV Walle (23:26) und
Marion Hoberg, TSV Schwarme (25:41). Die Männersiegerliste wurde von Kai-Uwe Stüve, TSV Schwarme (21:25) vor Martin Schwark, TSV Schwarme (22:17) und vor Jörn Heidhoff, TV Bruchhausen-Vilsen (24:12) angeführt.
Beim 10-Kilometer-Lauf teilten sich bei den Frauen Tina Versemann, TSV Sottrum (42:26), Angelika Stratmann, LC
Hansa Stuhr (45:53) und Waltraud Hoschka, TSV Barrien (59:33) die Plätze. Bei den Männer siegte Andreas Oberschilp,
LG Bremen-Nord (36:15), vor Jürgen Eberhard, SV Werder Bremen (38:38) und Frank Eberhard, Lörrach (38:58). Der
TSV Schwarme holt erneut den Wanderpokal für die größte Mannschaft.
Viele Gäste nutzten die Pausen, um sich die Mühle anzuschauen und sich von den fachkundigen Mühlenführern die Technik
erklären zu lassen. Die Galerie wird von einigen auch dazu genutzt, die Zwischenplatzierung der jeweiligen Favoriten in der
Ferne zu beobachten. Für die Veranstalter gab es viel Lob, und von vielen Läuferinnen und Läufer die Zusage, im nächsten
Jahr wieder zu starten. ==> Ergebnisse (PDF) 

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 8. Mai 2006
Im Halbmarathon geht die Post ab
Strahlende Gesichter und strahlendes Wetter beim Hannover-Marathon

Die Sieger strahlten mit der Sonne um die Wette. “So schnell bin ich noch nie gelaufen”, erzählten die Kenianer Johnstone
Chepkwony, der Schnellste im Halbmarathon, und David Kiptanui, der im Marathon als Erster das Zielband erreicht hatte.
Die beiden Ostafrikaner hatte das ungewöhnlich schöne Wetter mit strahlend blauem Himmel und Temperaturen von mehr
als 20 Grad geradezu beflügelt, sie schienen eher durch die Straßen der Stadt zu federn als sich durchzukämpfen wie manch
anderer, dem der plötzliche Frühlingseinbruch nach dem langen harten Winter zu schaffen machte.
Chepkwony beeindruckte dabei besonders, nicht nur wegen seines niedrigen Läuferalters von gerade erst 22 Jahren. Mit
1:01:49 Stunden über 21,1 Kilometer pulverisierte er die bisherige Bestmarke auf dem hannoverschen Kurs, die fast fünf
Minuten langsamer war. Und diese Leistung, die sich im internationalen Vergleich durchaus sehen lassen kann, ließ auch die
Organisatoren und Sponsoren strahlen. Es hatte sich gelohnt, für dieses Rennen erstmals eine Prämie von 2000 Euro für den
Sieger auszusetzen. Und nicht nur wegen der Siegerleistung, sondern auch auf Grund der Teilnehmerzahl, die sich in Richt-
ung der 5000-er Marke bewegt, ist der Halbmarathon längst das heimliche Hauptrennen in Hannover geworden.
Das Rennen auf der klassischen Distanz dagegen fiel trotz des überglücklichen Siegers klar ab. Dort machten wieder weniger
als 2000 Läufer mit, und Kiptanuis Siegerzeit von 2:14:12 Stunden lag wieder einmal deutlich über dem Hannover-Rekord
des Weißrussen Andrej Gordejew (2:11:44). Dass es nicht schneller lief in Hannover, lag daran, dass sich die Topläufer
jeweils zum Ende beider Runden durch Gruppen wesentlich langsamerer Hobbyläufer schlängeln mussten. Und auch die
höher eingeschätzten Mitläufer des 31-jährigen Kiptanui hatten nicht ihren besten Tag. Simretu Alemayehu aus Äthiopien,
immerhin Olympiastarter für sein Heimatland in Sydney 2000, musste vom 30. Kilometer an schon Kiprotich und den
späteren Zweiten Augustus Kavutu ziehen lassen und beendete sein Rennen ebenso wenig wie Marathon-Debütant Martin
Kiprotich, der von seinem Betreuer am Freitag noch als ein heißer Sieganwärter gepriesen worden war.
Nicht ganz so zufrieden wie die männlichen Kollegen waren die besten Frauen. Viola Bor aus Kenia lief mit 1:15:32 Stunden
zwar eine ordentliche Zeit im Halbmarathon. Aber die 27 Jahre alte Vielstarterin - sie absolvierte in Hannover schon ihr
drittes Rennen über die 21,1-Kilometer-Distanz in diesem Jahr - sagte: “Ich kann noch schneller laufen.” Und Bor ver-
sprach, dass sie dieses im nächsten Jahr in Hannover zeigen wolle. Marathonsiegerin Kemeni Chala aus Äthiopien indes
musste dem Wind und auch etwas der Wärme Tribut zollen. Mit schweren Beinen erreichte die 21-Jährige das Ziel nach
2:47:43 Stunden und verpasste damit ihre avisierte Leistung gleich um zehn Minuten. Entsprechend missmutig trollte sich die
Läuferin zu den Umkleidezelten und zur Dopingkontrolle.
Doch sie war eine der Wenigen, die Hannover mit gemischten Gefühlen verließ. Die schnellsten Marathonläufer aus der
Region, Thomas Bartholome (2:32:12) und Inga Ruhl (3:04:40), nahmen als Preis je zwei Eintrittskarten für das WM-Spiel
Costa Rica gegen Polen am 20. Juni mit. Und andere freuten sich über einen perfekten Marathontag wie Wolfgang Peter
aus Gifhorn. “Warum soll ich in Berlin laufen, wenn Hannover so ein gutes Rennen anbietet”, sagte der 68-jährige.
==> Website der Veranstaltung ==> Ergebnisse (NDM)

NORDSEE ZEITUNG vom 9. Mai 2006
Ein Helgoländer rennt zum Sieg
450 Teilnehmer bei der 8. Seemeile -- Sieben verschiedene Distanzen -- Läufer zwischen 3 und 80 Jahren am
Deich

Bremerhaven.
Frisches und gekühltes Wasser war für viele Läufer der Hit. Bei hohen Temperaturen und starker Sonnen-
strahlung kam das Angebot der swb für die durstigen Kehlen der Athleten bei der Seemeile gerade recht. Über 450 An-
meldungen zeigen, dass sich die Bremerhavener Seemeile einen guten Namen gemacht hat. Viele einheimische und aus-
wärtige Besucher gaben der Seemeile vor anderen Sportveranstaltungen den Vortritt. Über tausend Besucher am Festplatz
und der Deichpromenade feuerten die Läufer an. Hier hat sich die Seestadt von der wahrhaft sonnigen Seite gezeigt.
Nach dem Wegfall des Fischereihafenlaufes ist die Seemeile für die Region der größte Volkslauf geworden. Hier müssen
alle Seiten dazu beitragen, dieses Sportangebot vom dreijährigen begeisterten Kind bis zum betagten Senior beizubehalten.
Organisator Bernd Koppe: "Ohne Unterstützung von Sponsoren und Politik ist diese Veranstaltung im nächsten Jahr ge-
fährdet."
Die Leistungen der Läufer, angefangen von den mehr als hundert kleinsten Athleten, die eine Viertel-Seemeile liefen, bis hin
zum ältesten Teilnehmer von über 80 Jahre waren sehr engagiert. Nur die zeitweise Öffnung des Schleusentores, die die
Läufer zu einem Umweg mit Treppenpassagen zwang, bezeichneten einige Aktive als ärgerlich. Pokale für die Jüngsten und
Geschenke für die größeren Sieger rundeten bei der Ehrung den schönen Lauftag ab.
Panne bei der Zeitmessung
Eine Panne gab es beim Lauf über zwei Seemeilen. Da fiel die Zeitmessanlage aus. ==> Ergebnisse  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Mai 2006
Stephan Harms siegt
Leichtathletik: Volkswaldlauf in Egels

Aurich.
Bei bestem sonnigen Wetter starteten am vergangenen Sonntag 160 Athleten beim 33. Volkswaldlauf des TuS
Aurich-Ost im Egelser Wald. Mit der Resonanz waren die Veranstalter Erwien Meyer und Traute Holzkämper zufrieden,
denn aus organisatorischen Gründen wurde auf das Walking und die Kinderläufe verzichtet. Den Hauptlauf über zehn Kilo-
meter gewann ungefährdet Stephan Harms von der Emder Laufgemeinschaft mit 36:19 Minuten. Der Streckenrekord von
Marius Borychowski aus Polen (32:12 Minuten in 2004) konnte erwartungsgemäß nicht gebrochen werden. Zweiter wurde
Joachim Lammers mit 36:50 Minuten, vor Manfred Landherr mit 37:57 Minuten. Beide starteten für die TG Wiesmoor. Bei
den Damen siegte Gisela Draak mit 51:22 Minuten vor Simone Kaplan (TAO Aurich) mit 52:55 Minuten und Herma
Janßen-Frerichs (Lauftreff Schafhauser Wald) mit 53:10 Minuten. Den Streckenrekord über zehn Kilometer bei den Frauen
hält somit weiterhin Almuth Maaß (LG Ostfriesland) mit der sehr guten Zeit von 41:07 Minuten.
Über 5000 Meter gewann Chris Söffgen mit 20:36 Minuten vor Ludwig Janssen (20:43 Minuten) und Frank Bartsch
(Emder LG) mit 21:02 Minuten. Bei den Frauen siegte Susanne Hellmers (TV Norden) mit 24:09 Minuten vor Sabine
Szczesny (Fortuna Wirdum, 26:46) und Carola Ehm vom Lauftreff TuS Aurich Ost, die nach 26:55 Minuten das Ziel er-
reichte. ==> Ergebnisse  

ZEVENER ZEITUNG vom 11. Mai 2006
Sottrum, Zeven und Bremervörde vorne
Staffel-Kreismeisterschaften in Gnarrenburg
 
Gnarrenburg (es). Den Abschluss des Schüler-Leichtathletik-Sportfestes des TSV Gnarrenburg bildeten die Kreismeister-
schaften in verschiedenen Altersklassen über 3x800 und 3x1000 Meter. Dabei sicherte sich der TV Sottrum viermal den
ersten Platz, drei Titel gingen an die LAV Zeven und einmal war der TSV Bremervörde siegreich.
Bei den Schülern D (3x1000 Meter) holte sich der TV Sottrum mit 12:36,72 Minuten den Titel. Sebastian Loss, Nikolai
Kapp und Frederik Weber verwiesen die Mannschaften des TSV Bremervörde (12:48,68) und der LAV Zeven (13:10,83)
auf die Plätze zwei und drei. Der weibliche Nachwuchs des TV Sottrum beherrschte ebenfalls das Teilnehmerfeld. Louisa
Schlesiger, Mara Wegener und Sarah Leide benötigten für die 3x800 Meter insgesamt 10:03,76 Minuten. Die LAV Zeven
(10:44,16) und der TSV Gnarrenburg (12:02,40) belegten die Plätze zwei und drei.
Jan Fricke, Moritz Will und Bastian Harder von der LAV Zeven benötigten in der Schüler-C-Klasse für die 3 x 1000 mtr
11:16:24 Minuten und holten sich den Kreismeistertitel vor Sottrum (11:36,22) und Harsefeld (12:28,02). Bei der weib-
lichen C-Klasse ging der TV Sottrum mit Ann-Kathrin Döscher, Lena Wegener und Annika Wolf über 3x800 Meter in
8:55,60 als Sieger hervor. Der TSV Bremervörde (8:57,23) belegte den zweiten Platz vor Harsefeld (9:12,86).
 Nach 10:40,93 Minuten waren für Thilo von Kamp, Lars von Kamp und Benno Grotheer die 3 x 1000 Meter bei den Schülern B beendet und der Bremervörder Gewinn des Kreismeistertitels stand fest. Der TuS Rotenburg (11:06,60) und
die LAV Zeven (12:14,47) belegten die nächsten beiden Plätze. Bei den Schülerinnen B holte sich die LAV Zeven über die
3 x 800 Meter den Titel. Für Sarina Holsten, Doreen Brünjes und Tami Gerken blieb nach 8:49,87 die Uhr stehen. Den
zweiten Platz sicherte sich der TSV Gnarrenburg (9:06,71) in der Besetzung Hannah Suske, Denise Müller und Rebecca
Willen vor dem TV Sottrum (9:31,86).
Helge Zabel, Christian Hatwig und Tim Kosmata freuten sich über den Kreismeistertitel bei den Schülern A. Die Zevener
Läufer benötigen für die 3x1000-Meter-Strecke 9:38,53 Minuten und ließen dabei das zweite Team der LAV Zeven hinter
sich. Bei den Schülerinnen A gewann der TV Sottrum den Titel über die 3x800 Meter in einer Zeit von 8:19,44 Minuten. *)
Platz zwei belegte die LAV Zeven (9:01,34) mit Jasmin Köhnken-Sawall, Janina Rimkus und Kim Krieglsteiner.
*) Anmerkung Webmaster: Die A-Schülerinnen-Staffel des TV Sottrum wurde nachträglich aus der Wertung ge-
nommen. Hier wurden entgegen den gültigen Regeln zwei B-Schülerinnen des jüngeren Jahrgangs mit eingesetzt.
Somit kann diese Staffel natürlich auch nicht in den Bestenlisten geführt werden.
Siehe auch: Veranstaltungsordnung (VAO), § 3, lfd. Nr. 6
==> Ergebnisse Mehrkampf / Langstaffeln

Presseinformation vom 11. Mai 2006 (Von Manfred Scholz)
Cathleen Tschirch und Rainer Schulze siegen in Hameln
Malte Steinhoff und Viola Gromatka bei den Schülern vorn

Leichtathletik.
Das man am Anfang der Saison schon Top-Zeiten laufen kann, zeigte Deutschlands zur Zeit schnellste
Frau, Cathleen Tschirch von der LG Weserbergland, mit einer weiteren deutschen Jahresbestzeit von 11,70 Sekunden beim
Sprintcup der Sparkasse Weserbergland. “Ich bin froh, dass ich meine guten Leistungen von Garbsen (11,76 Sekunden)
bestätigen konnte und freue mich auf eine, so hoffe ich, verletzungsfreie Saison”, freute sich die symphatische Cup-Gesamt-
siegerin, die sich erwartungsgemäß gegen ihre, sich ebenfalls stark präsentierende, Vereinskameradin Nicole Marahrens und
Dominique Köster vom LC Paderborn durchsetzen konnte.
Besonders mit seiner 200 Meterzeit war Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven) zufrieden. “Über 200 Meter bin ich fast Best-
zeit gelaufen in 21,28 Sekunden und schaue damit sehr optimistisch in Richtung Deutsche Meisterschaften”, freute sich der
Mann mit den schnellsten Beinen des Nordens über sein Debüt in Hameln. Auch der Zweite bei den Männern, Jacob Minah
von der LG Göttingen freute sich über die Verbesserung seiner 100 Meter-Bestzeit auf 10,79 Sekunden. Begünstigt durch
das ideale Wetter in Hameln hatte er sich auch über die 60 Meter schon stark gezeigt. Der Vorjahressieger Johannes
Grossner hatte sich bei seinem ersten Rennen über 60 Meter in 6,91 Sekunden als Schnellster präsentiert, bei 100 Metern
war er vorn noch gut dabei und erkannte im abschließenden 200 Meter-Rennen (22,19 Sekunden), “woran ich echt noch
arbeiten muss”.
Bei der männlichen Jugend gingen die Prämien komplett an den Bremer LT mit Rehn, Buschmann und Wedekämper. Inga
Versen vom LC Paderborn war bei der weiblichen A-Jugend nicht zu schlagen und Alexandra Kronfeldt von der LG
Weserbergland wurde Dritte. Sebastian Fiene (LG Peiner Land) und Karen Piel vom VfL Wolfsburg heißen die Sieger bei
der B-Jugend. Die beiden Schülerklassen waren dann wieder fest in LGW-Händen. Es siegte zum einen Vioola Gromatka
vor Anica Garl vom MTSV Aerzen und Lisa Tisch (LG W) und bei den Jungen war der 15-jährige Malte Steinhoff über
60-, 100- und 300 Meter nicht zu schlagen. Er siegte vor Felix Wenzel von der SG Rodenberg und seinem Mannschafts-
kameraden Patrick Scherfose.
Als Abschlusstraining nach einem 10-tägigem Trainingslager betrachtete Ingo Müller von der LG Göttingen seinen Start-/
Ziel-Sieg im 3000 Meter-Rennen. “Mit der Zeit (8:49,56 Minuten) die nicht meine Beste ist, bin ich zum jetzigen Zeitpunkt
zufrieden”, war sein Kommentar. Zufrieden schauten dann auch die Trainer in die Zukunft, die mit dem Sprint-Cup des
Bremer LT und der Sparkasse Bremen am 17. Mai ihre Fortsetzung findet. ==> Ergebnisse  

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 13. Mai 2006
Jaskolka jagt Diettrich Rekord ab
Herausforderer siegt gestern nach packendem Abendlauf

Von Daniel Rathjen
Sottrum. Es war ein Wahnsinns-Hauptrennen, ein irrsinniges Finish und am Ende stand ein neuer Rekord über die Zehn-
Kilometer-Distanz! Viele der zahlreichen Zuschauer beim 12. Sottrumer Abendlauf hoben gestern ehrfurchtsvoll die Augen-
brauen, als der Marek Jaskolka (SG Findorff Bremen) aus Ritterhude zum Schlussspurt ansetzte und dabei sogar Georg
Diettrich (LG Braunschweig) alt aussehen ließ. Mit seiner Zeit von 30:32 Minuten verbesserte der Pole Diettrichs Rekord
(31:20) um 48 Sekunden.
Dabei hatte sich der 35-Jährige Titelverteidiger wieder einmal mächtig ins Zeug gelegt und verbissen für seine 30:50 Minuten
gekämpft. "Ich habe meistens Tempo gemacht", blickte er auf den Lauf unter optimalen Bedingungen zurück. Er lieferte sich
mit dem fünf Jahre jüngeren Jaskolka einen erbitterten Zweikampf an der Spitze. Erst in der letzten Runde setzte sich der
Ritterhuder ab. "Da hat er plötzlich angezogen - das war beeindruckend", musste Diettrich zugeben. Ein wenig Enttäuschung
klang allerdings in seiner Stimme mit. Jaskolka selbst nahm den Riesenerfolg bei seiner Premiere an der Wieste relativ ge-
lassen hin. "Natürlich ist es ein schönes Gefühl. Aber ich will mich weiter verbessern und unter die 30-Minuten-Grenze ge-
langen", zeigte er sich motiviert für kommende Herausforderungen. "Ich bereite mich für den Triathlon-Weltcup vor. Dort ist
es mein Ziel, unter die ersten 55 zu kommen, damit ich mich für Olympia 2008 in Peking qualifiziere", erklärte das National-
kadermitglied, das für Polen startet. Dritter wurde übrigens Joaquim Pedro von der LG Bremen-Nord in einer Zeit von
33:09.
Bei den Frauen - die Zevenerin Birte Bultmann war nicht erschienen - gab sich die Favoritin Fakja Hofmann (LG Domspitz-
milch Regensburg) keine Blöße und siegte souverän in 36:58 Minuten. Auf den Plätzen folgte das Trio des TV Sottrum mit
Christina Wilkens (39:19), Tina Versemann (41:52) und Ute Vehlow-Diekmann (45:53). "Fakja Hoffmann läuft in einer
anderen Klasse. Mir hat es einfach nur Spaß gemacht", sagte "Tina" Wilkens und sprach damit ihren Teamkolleginnen aus
der Seele. Freude hatte auch Mit-Organisator Reiner Schlobohm: "Die Leistungen und Stimmung waren grandios - eine
absolute Steigerung", bilanzierte er. Insgesamt waren 914 Läufer aktiv.
==> Ergebnisse Zur Zeit als unformatierte Excel-Dateien :-((

NORDWEST ZEITUNG vom 16. Mai 2006
“Bären” sind die schnellsten Eilboten
Leichtathletik: Läufe über vier Distanzen in Moslesfehn -- Über 260 Aktive

Moslesfehn
(csc). Mehr als 260 Sportler verausgabten sich am Sonnabend beim 29. Moslesfehner “Eilbotenlauf”. Über
vier Distanzen wurden Läufe angeboten, über fünf und zehn Kilometer für die Erwachsenen, über einen Kilometer für
Kinder bis 10 Jahren und über 300 Meter für Kinder unter sechs Jahren.
Bei bestem Wetter hatte Jens Nowak aus Hundsmühlen nach 35:11 Minuten die zehn Kilometer Strecke als Erster hinter
sich gebracht. Nowak konnte den Lauf schon 2004 für sich entscheiden. Unter den Fünf-Kilometer-Läufern kam Michael
Meincka vom VfL Oldenburg vor dem “Bären” Florian Neumann durchs Ziel. Den dritten Platz belegte Walter Warrelmann
vom TV Brettorf, und das, obwohl er einen Herzschrittmacher trägt. Die beste Mannschaft (bestehend aus drei Läufern)
wurde der 1. TCO “Die Bären”. Beim Kindergartenlauf über 300 Meter waren der Kindergarten Achternmeer und der
Waldkindergarten Wildenloh mit 14 beziehungsweise zehn Kindern am besten vertreten. Die ersten drei Ränge belegten
Rene Schneider, Janis Köllermeyer und Simon Reichert.
Pokale und Ehrenpreise gab es für die Gesamtsieger und die drei Läufer der zeitschnellsten Mannschaft und des Kinderlaufs.
Weil dabeisein bekanntlich alles ist, erhielt jeder Teilnehmer eine Plakette oder Urkunde ausgehändigt. Die Siegerehrung
fand bei Kaffee und Kuchen statt, den die Gymnastikgruppen des SV Moslesfehn gebacken haben. Nicht nur von den
äußeren Bedingungen her, auch organisatorisch waren die Veranstalter vom SV Moslesfehn mit dem diesjährigen “Eilboten-
lauf” hochzufrieden. ==> Ergebnisse 

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 18. Mai 2006
Favorit wieder klar vorn

Lingen.
Ungebrochen ist die Beliebtheit des Lingener Citylaufes. Über 1400 Läuferinnen und Läufer aus insgesamt 25
Schulteams und vielen Vereinen starteten bei der 17. Auflage.
Im 10-km-Volksbanklauf, der die Großveranstaltung abschloss, wurde die Meisterschaft der Region Osnabrück-Emsland-
Bentheim ausgetragen. Der Vorjahressieger Thomas Bruns (Union Meppen/31:29 Min.) ließ nie Zweifel an seiner Favorit-
enrolle aufkommen und distanzierte seine Konkurrenten deutlich. Für die Verbesserung des eigenen Emslandrekordes auf
dieser "schnellen" Strecke fühlte er sich allerdings noch nicht wieder fit: Seine beiden Halbmarathons in Rekordzeit innerhalb
von zwei Wochen steckten ihm noch in den Beinen. Gerald Hecker (LC NOH) und Jörg Amt (SG Bentheim) kamen als
nächste ins Ziel, gefolgt von den Emsländern Peter Bergfeld (LG Pbg./ASD), Michael Josch (HSV), Thomas Otting (C.
Emsbüren) und Torsten Wessels (TuS Haren). Die Frauenwertung gewann Claudia Lübbers vom LAV Meppen (42:59)
vor Anja Boven (TuS Haren), Susanne Sloot (LC NOH) Marianne Lübbers (SV Holthausen/Biene) und Birgit Knue (VfL).
Der LC Nordhorn stellte die beste Männermannschaft, der VfL Lingen das beste Frauenteam.
Den 5-km-Stadtwerke-Volkslauf gewann Peter Friesen vor Andreas Weß (beide VfL Lingen) und Natalie Pauschitz (BSI)
vor Viktoria Berens (Haselünner SV). Der 2-km-Lauf für die Schüler/innen B und A musste wegen des großen Andranges
geteilt werden. Bei den Schülern setzte sich Christopher Kliemt (VfL Lingen) vor Dennis Gravemann (SC Osterbrock)
durch, bei den Schülerinnen Fiona Supritz (VfL Lingen) vor Lena Lampen (TuS Haren). In den acht stark besetzten Jahr-
gangsläufen der Schüler/innen "U12" und im Bambinilauf - immer wieder von kleinen Regenschauern begleitet - stellten die
Lingener Schulen und die umliegenden Vereine die Sieger/innen.
Nur ein Problem gab es bei dieser vom VfL Lingen und der Stadt Lingen bestens organisierten Großveranstaltung: Die Ur-
kunden konnten wegen technischer Probleme nicht ausgedruckt werden, die Siegerehrungen nicht stattfinden - erstmals bei
der 17. Auflage. ==>
Ergebnisse 

STADER TAGEBLATT vom 18. Mai 2006
Rekord im Blütenmeer

Hollern-Twielenfleth
(st). Beim 19. Altländer Blütenlauf des TSV Hollern-Twielenfleth stellte Birgit Friedrich von der LG
Kehdingen einen neuen Streckenrekord auf. Bei idealen Laufbedingungen unterbot sie in nur 41:45 min den alten Rekord
von Heike Evert aus Buxtehude um 1:67 min. Zweite wurde Claudia Jordan (PSV Buxtehude) vor Iris Stephan. Bei den
Herren siegte Marc-Michael Meier aus Helmste vor Wolfgang Lutz (LG Hannover) und Rainer v. Holt von der LG Keh-
dingen.
Auf der 21,5 km langen Strecke dominierte Favoritin Annette Lemke vom SC Balje und gewann überlegen in 1:42:26 std.
vor Rita Schwarze und Wiebke Meyer-Huppertz. Bei den Männern triumphierte Bernd Zackariat vom Stader Schwimm-
verein in 1:23:53 std. vor Detlef Höper vom TuS Harsefeld und Udo Alpers (Stader SV). ==> Ergebnisse 

WESER KURIER vom 19. Mai 2006
Dreifach-Erfolg für Bremen
Sparkassen-Sprintcup feiert gelungene Premiere

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Der 1. Sparkassen-Sprintcup des Bremer LT ist zu einer gelungenen Premiere mit vielen Zuschauern und an-
sprechenden Leistungen zu einem noch frühen Saisonzeitpunkt geraten. Um ein Haar hätte es beim bestens besetzten
Frauenrennen sogar eine deutsche Jahresbestleistung gegeben. Cathleen Tschirch von der LG Weserbergland lief die 200
Meter in 23,92 Sekunden und stellte damit die von ihr selbst gehaltene Saisonbestmarke ein. Was fehlte, war ein Tick
Rückenwind auf der Zielgeraden. Nach Siegen über 60 Meter in 7,56 Sekunden und 100 Meter in 11,78 Sekunden ge-
wann Tschirch die Tageswertung vor ihrer Vereinskameradin Jala Gangnus (7,72-11,96-24,32). Die Bremer Hoffnung Jana
Loock vom gastgebenden Bremer LT musste aufgrund eines Fehlstarts über 100 Meter leider disqualifiziert werden, so dass
für die 23-Jährige lediglich 7,80 Sekunden über 60 Meter und 24,76 Sekunden über 200 Meter zu Buche standen. Die Ge-
samtwertung über beide Veranstaltungen, vor einer Woche war der Auftakt in Hameln, gewann Cathleen Tschirch vor
Nicole Marahrens und Nina Giebel (alle LG Weserbergland). Bei den Männern dominierte Rainer Schulze von der LG
Wilhelmshaven insbesondere mit 10,78 Sekunden über 100 Meter sowohl die Tages- als auch die Gesamtwertung.
 Das, was die LG Weserbergland bei den Frauen ist, ist das Bremer LT bei der männlichen Jugend A. Hier feierten Thomas
Buschmann, Ben Rehn (beide BLT/Komet) und Felix Wedekämper (BLT/BTS Neustadt) einen Dreifacherfolg sowohl in
der Tages- als auch in der Gesamtwertung über beide Veranstaltungen. Thomas Buschmann lief die 60 Meter in 7,20, die
100 Meter in 11,18 und steigerte sich gegenüber der Vorwoche über 200 Meter um eine Sekunde auf 22,61 Sekunden.
Ben Rehn (7,22-11,34-22,78) und Felix Wedekämper (7,40-11,48-23,08) folgten auf den Plätzen. Pech hatte der A-
Jugendliche Julian Geißhirt (BLT/Komet), der sich auf Grund der geringen Teilnehmerzahl entschieden hatte, bei den
Männern zu starten, dort Vierter wurde und so ohne Preisgeld blieb. Bei der männlichen Jugend B siegte über beide Ver-
anstaltungen Pascal Nobel (BLT/Komet). Den Dreikampf der A-Schülerinnen gewann Neele Eckhardt vom TSV Asendorf
(8,22-13,18-43,60) knapp vor Victoria Genzmer vom SV Werder (8,38-13,34-44,70). ==> Ergebnisse  

Presseinformation vom 21. Mai 2006 (Von Philipp Mehrtens)
Top-Leistungen und Rekord-Spendensumme beim 4. Sparkassenmeeting “Run for Help”
Bei der 4. Auflage des Sparkassenmeetings “Run for Help” sorgten die angereisten internationalen Spitzenathleten nicht nur
für acht neue Meetingrekorde und fünf neue Deutsche Jahresbestleistungen, sondern erreichten durch diese Top-Leistungen
auch eine neue Spenden-Rekordsumme. Die ca. 500 Zuschauer durften sich über 5.147 EUR für einen karitativen Zweck
freuen.
Gleich in der ersten Disziplin des Tages setzte Carolin Nytra (Bremer LT) ein Ausrufezeichen und siegte mit einer neuen
deutschen Jahresbestleistung über die 100 m der Frauen in 13,47 s. Mit dieser Zeit brach sie ebenso den Meetingrekord
wie Marcel van der Westen (NED) über die 110 m H, für den die Zeit trotz starkem Gegenwind bei 13,92 s stehen blieb.
Platz zwei belegte sein Landsmann Gregory Sedoc (NED) mit 13,97 s.
Über die 100 m der Männer gab es einen Dreifach-Erfolg für die Sprinter des TV Wattenscheid. Lachender Sieger mit einer
neuen deutschen Jahresbestleistung von 10,50 s wurde bei absoluter Windstille Marc Blume vor Jan Schulte (10,71 s) und
Alexander Kosenkow (10,72 s), der sich den dritten Platz allerdings mit Zehnkämpfer Jacob Minah (LG Göttingen) teilen
musste, der später auch mit 7,29 m den 2. Rang im Weitsprung hinter Sebastian Nowak (VfL Kamen, 7,58 m) belegte.
“Ich bin gerade erst einen Tag aus dem Trainingslager zurück”, erklärte Marc Blume nach seinem Lauf. “Insofern bin ich mit
der Leistung absolut zufrieden?, so Blume weiter. Über die 300 m der Männer verfehlte Guus Hoogmoed (NED) in 33,21 s
den niederländischen Landesrekord nur um 9 Hundertstelsekunden, sein Landsmann Laurens Looije siegte im Stabhoch-
sprung der Männer trotz böiger Seitenwinde mit 5,22 m.
Starke Leistungen zeigten auch die Frauen in den Sprintdisziplinen. So blieben über die 100 m der Frauen gleich drei
Starterinnen unter 12 Sekunden. Über die 100 m siegte Jaquelin Poelman (NED) in 11,78 s vor Sandra Möller (TV
Wattenscheid) in 11,89 s. Über die 200 m drehte Sandra Möller den Spieß dann um und siegte ihrerseits in 24,04 s vor
Poelmann in 24,09 s. Über die 800 m der Frauen lieferte Claudia Schultz in 2:06,45 min. ein eindrucksvolles Rennen ab, da
sie diese Zeit nahezu im Alleingang erlaufen musste. Dennoch sorgte sie für die dritte deutsche Jahresbestleistung des Tages.
Dies gelang ebenso Claudia Tonn (LC Paderborn) im Weitsprung der Frauen. Ihre Siegesweite: 6,50 m. Zum Abschluss lief die 4 x 100 m Staffel des Bremer LT in der Besetzung Reppin, Nytra, Tilgner und Loock ein Klasserennen und siegte unan-
gefochten in 46,38 s vor der Staffel des USC Bochum, die mit 47,04 s den zweiten Rang belegte.
Insgesamt konnten die Athletinnen und Athletinnen eine Spendensumme in Höhe von 5.147 EUR erlaufen, erspringen und
erwerfen, die der Hauptsponsor der Veranstaltung, die Sparkasse Bremen, nun an den Sportgarten Bremen spenden wird.
Und so wird es aller Voraussicht auch in 2007 das Sparkassenmeeting “Run for Help” wieder geben. ==> Ergebnisse  

NORDWEST ZEITUNG vom 22. Mai 2006
Schwengels erneut als Erster im Ziel
Rhodolauf: Westerloyer gewinnt beim Halbmarathon in Westerstede -- Über 700 Teilnehmer

Von Manfred Hollmann
Westerstede. “Eigentlich herrschte ideales Laufwetter, aber der Dauerregen am Vormittag hat sicher einige davon abge-
halten, nach Westerstede anzureisen”. Dr. Gerold Becker vom Organisationsteam des Rhodolaufs war dennoch mit der
Resonanz von insgesamt über 700 Teilnehmern zufrieden. Der Regen hatte kurz vor dem Start aufgehört und die Aktiven
machten sich auf dem Westersteder Hössengelände in den verschiedenen Strecken auf die Reise.
Die 190 Teilnehmer am Halbmarathon über 21,1 Kilometer starteten als Erste. Als ersten Rückkehrer auf dem Hössenge-
lände konnte dann Heiner Lüers den Vorjahressieger Stefan Schwengels ankündigen. Er lief vorneweg ein einsames Rennen
und kam in neuer persönlicher Rekordzeit von 1:17:55 Stunden unter dem Beifall der Zuschauer durchs Ziel. Über die 10-
km-Strecke gewann Tammo König von den Oldenburger “Bären” in 33:40 Minuten. Bei den Frauen war Veronika Werner
vom TuS Ofen in 44:46 Minuten am schnellsten.
Erstmals fand ein Pokalwettbewerb für Firmen, Behörden und Vereinen statt. Sieger dieses Pokals wurde das Team
“Heimvorteil” mit Andreas Willms, Carsten Wagner und Martin Krisch. Organisatorisch verlief die Veranstaltung reibungs-
los. Trotz niedriger Sommertemperaturen herrschte neben und auf der Strecke gute Stimmung. Viele Teilnehmer gaben der
Organisationscrew schon ihre Zusage für den nächsten Rhodolauf im Jahre 2007. ==> Ergebnisse 

NORDWEST ZEITUNG vom 22. Mai 2006
426 Schüler trotzen dem Regen
Citylauf: Über 600 Läufer gehen an den Start -- Stürze auf glatten Pflastersteinen

Von Torsten Lange
Nordenham. “Wir kriegen heute all das ab, was uns die anderen acht Jahre erspart geblieben ist”, blickt Norbert Linde-
mann düster gen Himmel: Regen, stürmische Böen und kühle Temperaturen - das waren die Teilnehmer des Nordenhamer
Citylaufs nicht gewohnt. Dennoch ging über 600 Läufer an den Start, sehr zur Freude von Harald Peplau, dem Cheforga-
nisator des Nordenhamer Citylaufs. In der Tat gab es am Sonnabendnachmittag statt Sonnenbrillen und T-Shirts diesmal
Regenschirme und Ostfriesennerze zu sehen. “Zum Laufen sind die Temperaturen nicht einmal schlecht,” meinte Lindemann,
“ich persönlich komme damit gut zurecht. Man muss sich nur gut aufwärmen, sonst gibt es leicht Muskelzerrungen.” Auf-
grund der Nässe besteht jedoch die Gefahr, auf den glatten Pflastersteinen der Marktstraße auszurutschen. Besonders bei
den Kinderläufen stürzte so manch ein Läufer und musste von der Johanniter-Unfall-Hilfe versorgt werden.
Trotz des anhaltenden Regens kam bei den Kinderläufen am frühen Nachmittag ein großes Startfeld zusammen. Das Wetter
hatte auch sein Gutes: Die Startgerade war menschenleer und musste nicht gesondert abgesperrt werden - die Zuschauer
suchten unter den großen Café-Sonnenschirmen und den Arkaden Schutz vor dem Regen. Nach 830 Metern, die in vier
Läufen entsprechend der Grundschulklassen 1 bis 4 gelaufen wurden, zählten die Zeitnehmer 426 Teilnehmer im Ziel. Am
schnellsten war Henrik Bielefeld von der Grundschule Atens gefolgt von seinem Mitschüler Kadri Atilgan und Maria
Schlüter von der Grundschule Süd.
Am späteren Nachmittag klarte das Wetter auf. Sogar die Sonne schien, als sich die rund 200 Läufer für die Drei-, Fünf-
und Zehnkilometerstrecke an den Start begaben. Als erster zurück war Magomed Bangaew. Begeistert wurde er im Ziel
von Sportlehrer Stefan Tönjes empfangen. Der zwölfjährige Gymnasiast ist nicht nur begeisterter Fußballer und Läufer,
sondern auch Norddeutscher Meister im Boxen, so Tönjes. Beim Citylauf trat Magomed Bangaew für den Sportverein
Nordenham an. Zweiter im Ziel war Jendrik Schirdewan von Blexer TB gefolgt von Philipp Mücke vom SV Nordenham.
Im Schulvergleichswettkampf der 5. und 6. Klassen siegte die 5b I der Realschule I Nordenham. Für den Erfolg liefen Maik
Wache, Pascal Kramer und Yasemin Atilgan. Die Trophäe für die Siegermannschaft der 6. Klassen ging an die 6R1 von
der Realschule Am Luisenhof. Im Team liefen Marvin Dettmann, Jessica Schumacher und Ole Arens.
Lokalmatador Norbert Lindemann kam beim Fünfkilometer-Lauf als Zweiter ins Ziel. Er musste Steffen Wiechmann vom
SV Warsingsfehn den Vortritt auf der Ziellinie lassen. Dritter wurde Holger Gödecke vom SVN. Verschwitzt, aber nicht
atemlos, kam Jürgen Seel vom Blexer TB nach zehn Kilometern als erster Läufer der langen Strecke ins Ziel. Zweiter wurde
Werner Wührmann vom LC Hansa Stuhr. Bronze ging an Detlef Hellmers vom MTV Lüdingworth.
Schnellste Nordic Walkerin war Kerstin Deutzmann von SV Nordenham, gefolgt von ihrer Vereinskollegin Andrea Suhr.
Dritte wurde Edith Adler vom SVN Lauftreff. Einziger Starter im Walken über fünf Kilometer war Gerhard Scholz. Er ging
die Strecke in 29:22 Minuten. ==> Ergebnisse  

STADER TAGEBLATT vom 22. Mai 2006
Lieber schwer als schnell
Beim Deinster Spargellauf gelten ganz eigene Sieg-Kriterien - Triathleten sind flotteste Gruppe

Deinste
(jb). Die Schnellsten waren die Triathleten des Stader SV. Und Sieger war die LG Kehdingen I. Beim 2. Deinster
Spargellauf entschied das Losglück über den satten Hauptgewinn: So viel Spargel, Kartoffeln und Schinken wie die fünf
Läufer der Sieger-Mannschaft auf die Waage brachten. Hans-Peter Potthoff hob den siebenjährigen Tilo Mahler wie einen
Pokal in die Luft und schrie in die Menge: "Guckt mal, wie nett wir sind." 22 Kilo wiegt Tilo, seine Mitläufer dafür umso
mehr. Spargellauf-Ausrichter Ulrike und Hans-Jürgen Werner vom gleichnamigen Spargelhof mussten lange stapeln, bis
Kisten und Säcke gefüllt mit den Leckereien die Laufgruppe aufwogen. Bei etwa 350 Kilogramm, so die vage Schätzung
der Sieger, pendelte sich die Waage dann endlich ein. Beifall. Der 2. Spargellauf war der erwartete Erfolg. Von 90 ge-
meldeten Mannschaften waren 87 an den Start gegangen. Zudem lockte die Veranstaltung hunderte von Gästen.
 Beim Startschuss.von Hans-Jürgen Werner stand Carsten Kröger in der ersten Reihe der Eröffnungsläufer und aus der
Poleposition legte der 44-jährige vom VfL Stade dann ganz souverän einen Start-Ziel-Sieg hin. "Das hat wieder richtig
Spaß gemacht und die Konkurrenz war dieses Jahr auch stärker", so Kröger. Als erste Gruppe beendete eins der fünf ge-
starteten Teams des Stader SV den Lauf. Alan Paschilke nahm den Spargel-Stab in den Mund, durchlief die Zielgerade
und legte eine Freudenrolle auf den Asphalt. Die Zeit wurde von den Helfern des VfL Stade erst 50 Meter weiter gestoppt.
Egal. Er und seine Mitläufer brauchten im Schnitt nur 21 Minuten für die 5,5 Kilometer-Strecke. Nur zwei Teams unter-
boten die zwei Stunden.
"Eigentlich wollen wir gewinnen", sagte Werner Pilgrim, nachdem er seinen Spargel-Stab übergeben hatte. Der Name seiner
Truppe deutete an, worum es gehen konnte: Die Dicken. "Wenn man schon Glück hat, sollte man auch was auf die Waage
bringen, so Pilgrim.

NORDSEE ZEITUNG vom 23. Mai 2006
Gegenwind stärkster Gegner
Mario Schwiemann (Otterndorf) gewinnt 20. Wremer Deichlauf und führt Cuxland-Cup an

Wremen
(jm). Mehr als 170 Läufer und Läuferinnen trotzten Wind und Wetter beim 20. Wrerner Deichlauf. Die Veran-
staltung war der Auftakt für den Cuxland-Cup, der in zwei weiteren Läufen (Wanna und Wingst) entschieden wird. In
Wremen lief Mario Schwiemann (TSV Otterndorf) als Erster über die Ziellinie.
Der TuS Wremen hatte zwei Strecken, Läufe über 5 und 15,8 Kilometer, ausgeschrieben. Fast 100 Teilnehmer entschied-
en sich für die längere Strecke, um in die Wertung für den Cuxland-Cup zu kommen. Der böige Wind verhinderte Spitzen-
oder Bestzeiten. “Ab Kilometer sieben konnten meine engsten Mitstreiter nicht mehr folgen und ich musste alleine gegen
Wind, Wetter und Uhr laufen", sagt Schwiemann. Der Ottemdorfer wäre gerne unter einer Stunde geblieben, aber das sei
unter diesen Voraussetzungen nicht möglich gewesen. Elf Sekunden war Schwiemann drüber. Die Bestmarke steht bei
54:03 Minuten. Mit Abstand kamen Dirk Albers und Stephan Lühr (beide MTV Lüdingworth) als Zweiter und Dritter ins
Ziel. Reinhard Roloff (TSG Nordholz), der in der Klasse 60-64 Jahre läuft, zeigte in 1:04:15 eine starke Leistung. Schnellste
Frau war Dana Leistner (TSG Nordholz), die im Vorjahr die 5000 Meter in Wremen gewonnen hatte. Leistner erreichte
1:10:19 Stunden. Julia Dietze (Fishtown Runners) benötigte als Zweite fast zwei Minuten länger.
Auf der kurzen Distanz gewann Tim Wiemers (OSC Bremerhaven) vor Frank Nischler (FC Bremerhaven) und Holger
Brunkhorst (Ahrenwohlde). Bei den Frauen machte sich Sabrina Köster (LAV Bokel) selbst das schönste Geschenk. Einen
Tag vor ihrem 16. Geburtstag gewann sie die 5000 Meter in 24:04 Minuten. Neben Athleten aus der Region und einigen
Feriengästen nahmen Läufer aus Schweden, Norwegen, Schweiz, Italien und den Niederlanden teil. ==> Ergebnisse 

Presseinformation vom 24. Mai 2006 (Von KLV-Pressewart Joachim Hickisch)
Junge Leichtathleten trotzen widrigen Wetterbedingungen
Beachtlichen Leistungen bei den Mehrkampf- und Kurzstaffel-Meisterschaften

Kreis Rotenburg. Eigentlich stimmte bei dieser Meisterschaft alles. Der Kreisleichtathletikvorstand fungierte erstmals als
Ausrichter, nachdem der TuS Rotenburg seine Bewerbung aufgrund der Fußball-WM und der damit verbundenen Platz-
sperre im Ahe-Stadion widerrufen musste. Der MTSV Selsingen stellte seine Anlage und seine Geräte zur Verfügung, alle
teilnehmenden Vereine organisierten hilfsbereit mit - nur das Wetter zeigte sich mit Dauerregen und Windböen von einer
schlechten Seite. “Wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Schüler und Schülerinnen in die Wettkämpfe gehen, so hat
sich der Aufwand mehr als gelohnt. Aufgrund der engen Terminpläne in diesem Wettkampfjahr wäre ein Ausfall nicht zu ver-
treten gewesen”, so KLV-Vorsitzender Erwin Will. Und die rund 130 teilnehmenden jungen Aktiven - nur der Trainer eines
Vereins reiste mit seiner Truppe kurzfristig ab - zeigte mehr als einmal, welche Talente in ihnen stecken, wenn auch neue
Rekorde aufgrund der Witterungsbedingungen nicht zu verzeichnen waren. Erfolgreichster Verein war mit 12 Titeln die LAV
Zeven vor dem TuS Rotenburg (10), dem TV Sottrum (5) und TuS Alfstedt und TSV Gnarrenburg, die jeweils vier Sieger
stellten.
Beträchtliches Nachwuchspotential in den jüngeren männlichen Schülerklassen besitzt der TuS Rotenburg, der sich im Drei-
kampf (50/75m, Weit, Ballwurf) von der M8 bis zur M12 - lediglich in der M9 siegte der Sottrumer Sebastian Loss - alle
Einzel- und Mannschaftstitel sicherte. Stärkster TuS-Athlet dabei der Unterstedter Maximilian Schulwitz. In der M13 bis zu
den M15ern - hier war der Vierkampf angesagt (75/100m, Weit, Hoch, Kugel), dominierten die starken Zevener Leicht-
athleten, allen voran der Nartumer Christian Hatwig und Helge Zabel.
Buntgemischt die Titelträgerinnen bei den Mehrkämpferinnen, die auch die stärksten Teilnehmerfelder stellten. Mit starken
Leistungen gewann der TSV Gnarrenburg die Mannschaftswertung der Schülerinnen C, alle anderen Mannschaftstitel gingen
an die Mädchen der LAV Zeven. In der Einzelwertungen gingen gleich vier Titel an den TuS Alfstedt, drei an den TV
Sottrum, Gnarrenburg stellte zwei Mal, der TuS Rotenburg einmal die Siegerin. Die wohl beste Mehrkampfleistung erzielte
dabei Rebecca Orth in der W11 vom TuS Rotenburg.
Relativ gering und vom Wetter besonders beeinträchtigt war die Teilnahme an den Sprintstaffeln. Bei den Staffelrennen über
die 4x50 bzw. 4x75 Meter der Schüler D (8 - 9) und C (10 - 11) lag ein Quartett der LAV Zeven vorn, bei den Schülern B
(12 - 13) siegte die Staffel des TuS Rotenburg. Bei den Schülerinnen gewann in der Klasse D die LAV Zeven, bei den C-
Schülerinnen verpasste der TSV Gnarrenburg über die 4x50 mit Blanken, Meyn, Bollmeier und Lemmermann in 29,76 sec
nur um 2/10 den aktuellen Kreisrekord. Sieger bei den Schülerinnen B über die 4x75 Meter wurde der TV Sottrum.
==> Ergebnisse 

WESER KURIER vom 26. Mai 2006
Regen kann Staffeln nicht stoppen
Lauf rund ums Faulenquartier stellt mit 157 Mannschaften einen neuen Teilnehmerrekord auf

Bremen
(sfy). Man hätte gewarnt sein müssen: Dass der 5x5,5-Kilometer-Staffellauf rund ums Faulenquartier von widrigen
Bedingungen begleitet werden würde, war allein deshalb klar, da die Breminale am Mittwoch eröffnet wurde. Denn wenn
das bunte Kulturtreiben am Osterdeich geboten wird, ist eigentlich grundsätzlich schlechtes Wetter. Das ist in Bremen so
etwas wie ein Naturgesetz.
Da half es wenig, dass die Laufstrecke an der Tiefer von einer Sambagruppe der Breminale begleitet wurde. Wind bleibt
nun mal Wind, und Regen zählt ohnehin nicht zu den Freunden der Läufer. Andererseits gehört es wohl zu den Geheim-
nissen dieser Veranstaltung, dass sich keiner so richtig am miesen Wetter störte. "Angenehme Veranstaltung", meinten die
meisten Teilnehmer. Etwa Kai Uppen, der mit dem Team der Citi-Post an den Start ging: "Gut organisiert und eine Menge
Helfer, die aufpassen - ich fand es klasse", meinte der 32-Jährige nach seiner Premiere. Bernd Giesecke (39) aus der
Mannschaft Sparkasse III war zwar nicht glücklich mit dem Gegenverkehr an der Schlachte ("Man läuft dem Gegner direkt
ins Gesicht"), lobte die Strecke aber ansonsten: "Die Mischung zwischen Grün und Stadt ist gelungen."
Das fanden vermutlich auch die Männer der Sparkasse I. Denn sie gewannen die größte Konkurrenz des Staffellaufs, den
Firmen-Wettbewerb, in 1:47:56 Stunden. Insgesamt hatten sich 82 Betriebsstaffeln um den Sieg beworben, unter ihnen die
Staffel des Weser-Kuriers auf dem 13. Rang. Schneller liefen allerdings einige Vereine: In der Männerwertung waren die
1:28:54 Stunden der LG Bremen-Nord nicht zu schlagen, die Bären I aus Oldenburg (1:29:12) und die Aktivisten Stahl
Finnbahn (Roadrunners/Buntentor, 1:31:59) folgten auf den Plätzen. Bei den Frauen setzte sich die LG Wedel/Pinneberg
(1:45:08) vor Fittie Bremen Nord (1:46:35) und - Achtung - de Söttmers Löperdeerns (1:49:31) vom TV Sottrum durch.
Während die Mixedwertung an das Team des Bremer Leichtathletikverbandes ging, siegte das Schmidt-Team bei den
Familien. "Wir haben das überprüft: Sie gehören wirklich zusammen", meinte Utz Bertschy. Der Organisator hatte am
Nachmittag wieder gut lachen. Am Morgen hatte ihm nicht nur das schlechte Wetter zu schaffen gemacht, sondern auch die
Bombenentschärfung im Faulenquartier: Weil sie bis kurz vor 8 Uhr dauerte, konnte mit der Aufbau rund 90 Minuten später
als gedacht begonnen werden. Dafür fiel dann auch ein Rekord. Mehr Staffeln als gestern (157) haben noch nie an diesem
Lauf teilgenommen. ==> Ergebnisse  

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 26. Mai 2006
Hikmet Ciftci rennt allen davon
Drei Erfolge des SOL-Langstrecklers beim 35. Heilshorner Himmelfahrtslauf

Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Heilshorn. Das war der Tag des Hikmet Ciftci. "Nun laufe ich noch mal eben 5000 Meter aus und habe dann heute meine
30 Kilometer absolviert", schmunzelte der im positiven Sinne Laufverrückte von der SG Osterholzer Leichtathleten (SOL).
Beim 35. Heilshorner Himmelfahrtslauf war der Konkurrenz das Lachen vergangen. Über die 3000, 5000 und 10 000 mtr
hatte der Mittel- und Langstreckler alle Konkurrenten souverän und locker distanziert. Ciftci bewertete die 5000 Meter als
Wettbewerb zum Aufwärmen. In 19:28 Minuten passierte er als Erster die Ziellinie. Zweiter der Gesamtwertung wurde sein
Teamkollege Ronald Kwapinski (Jahrgang 1954), der 19:29 Minuten benötigte. Nach dem Zieleinlauf des 3000-Meter-
Rennens war Hikmet Ciftci selbst fassungslos. "Wenn die Strecke exakt vermessen ist, bin ich mit 8:37 Minuten persönliche
Bestzeit gelaufen", reagierte der Kreisstädter erstaunt. Lange hatte der junge Ritterhuder Bastian Schwarzat gut mitgehalten
und lief mit 9:07 Minuten letztlich eine ansprechende Zeit. Über die 10 000 Meter wollte es Hikmet Ciftci langsam angehen
lassen und siegte dennoch im Gesamtklassement mit 36:48 Minuten vor Michel Haupt (Jahrgang 1986) von der TuSG
Ritterhude, der 37:17 Minuten benötigte. Am heutigen Freitag will Hikmet Ciftci zudem beim traditionellen Spektakel "Wil-
stedt bei Nacht" zum vierten Mal das Rennen über die 5000 Meter gewinnen.
Die schnellste Frau über die zehn Kilometer war in Heilshorn im 63-köpfigen Starterfeld Christiane Semmelhaack aus
Glückstadt. Die Akteurin der W 40 absolvierte die rutschige und matschige Strecke bei aufhellender Wolkendecke in 49:52
Minuten.
Frank Themsen missmutig
Der für die LG Bremen-Nord startende Schwaneweder Halbmarathoni Frank Themsen blickte schon beim Einlaufen miss-
mutig zum Himmel. "Das ist nicht mein Wetter", schimpfte der Crack mit der Startnummer 508 und belehrte sich nach
1:16:49 Stunden selbst eines Besseren. Ungefährdet setzte sich der Favorit frühzeitig ab und lief das Rennen souverän nach
Hause. Der Zweitplatzierte Luc Andreani aus Bremen war mit sich nicht zufrieden: "Ich hatte Orientierungsschwierigkeiten
und habe unterwegs dadurch zwei oder drei Minuten eingebüßt". So musste der Langstreckler die Zeit von 1:27:31 Stunden
akzeptieren. Am klaren Sieg von Frank Themsen gab es sowieso nichts zu deuteln. Bei den Frauen war Sabine Heidmann
(W 30) von der HSG Elbmarsch als Zehnte der Gesamtwertung in 1:42:52 Stunden die Schnellste und wurde ebenfalls mit
Beifall überhäuft.
Beim 400-Meter-Rennen entriss Torben Grzeschik (TV Schwanewede) nach 1:15 Minuten der bravourös kämpfenden
Judith Morning vom VSK Osterholz-Scharmbeck auf den letzten Metern noch den Sieg. Doch die Sechsjährige war nicht
traurig und freute sich mit ihren Eltern über die nur um eine Sekunde schlechtere Zeit im Hinblick auf den glücklichen Sieger.
Heilshorns Lokalmatador Gergoy Fock bewältigte die 800 Meter in 3:00 Minuten und wurde Sieger in der M 8. Nele
Grotheer (VSK Osterholz-Scharmbeck/W 11) errreichte in ihrer Altersklasse über die 1000 Meter in 3:35 Minuten den
ersten Rang. ==> Ergebnisse

ZEVENER ZEITUNG vom 26. Mai 2006
160 Teilnehmer trotzen dem Wetter
Organisatoren des Hepstedter Ummellaufes zufrieden

Hepstedt
(mk). Der vierte Ummellauf des SV Hepstedt/Breddorf stieß erneut auf ein großes Interesse bei den Lauffreund-
en in der Region. Über 160 Sportler gingen am Sonntag im Waldstadion an den Start. "Bei etwas besserem Wetter wären
sicher noch 50 Leute mehr gekommen", so Abteilungsleiter Reiner Schröder, der sich dennoch zufrieden zeigte.
Die Walker- und Walkerinnen eröffneten die Veranstaltung über die fünf und zehn Kilometer. Nach dem Startschuss ging
es auf die abwechslungsreiche Natur-Strecke durch den Staatsforst Ummel. Während Heike Rimkus (TSV Gnarrenburg)
über zehn Kilometer vor Peter Lampka (SV Hepstedt/Breddorf) Platz eins belegte, war Andrea de Vries schnellste über
fünf Kilometer. Platz zwei belegte Lokalmatadorin Maja Diers. "Frenetischer Beifall, die Zuschauer stehen Kopf', so der
Kommentar von Stadionsprecher Hans-Jürgen Erdmann beim Einlauf der Walker.
Sichtlich Spaß hatten die "Bambinis", die gleich zwei Runden auf dem Sportplatz (600 Meter) locker abrissen. Wohlwiss-
end, dass es im Ziel neben Urkunden und Medaillen leckeres Eis gab. "Das hat uns die Firma Eisbär aus Apensen gespon-
sert", freute sich Jonny Otten vom Organisationsteam.
Beim Lauf der Schüler (w/m - D bis A) begleitete Marinus de Jong das Feld per Fahrrad über die 2,6-Kilometer lange
Strecke. Den Schlusspunkt bildeten die Läufe über fünf und zehn Kilometer, die zeitgleich starteten. Seiner Favoritenrolle
gerecht wurde dabei Olaf Erich (Gnarrenburg), der nach 37:27 Minuten als erster ins Ziel kam. Bei den Frauen siegte Fakja
Hofmann von der LG Domspitzmilch Regensburg (39:25). Über 5000 Meter siegte Holger Brunkhorst aus Ahrenswohlde
(19:03) vor Thomas Schelske aus Taaken (20:39) und Ralf Rimkus aus Gnarrenburg (21:35). Den Damenwettbewerb ge-
wann Isolde Mörk vom VSK Osterholz-Scharmbeck in 22:07 Minuten. Auf den Plätzen folgten Katrin Gerken (24:30) und
Marita Witten (25:00) vom TuS Tarmstedt. Bemerkenswert war auch die Leistung von Gerhard Krumholz (M70) vom
Brustkrebs-Überlebenslauf (24:05). Bei den Schülern stachen die Leistungen von Pia Warnken (B-Klasse/W) vom TuS
Tarmstedt und Joshua Henning (B-Klasse (M) von den Gastgebern hervor. Mit 23:17 und 25:53 Minuten konnten sich die
Zeiten über fünf Kilometer sehen lassen. Die größte vorangemeldete Gruppe stellte erneut der TuS Tarmstedt, die mit 17
Teilnehmem einen Preis in Empfang nehmen durfte. ==> Ergebnisse 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. Mai 2006
Claudia Lokar läuft Streckenrekord
Leichtathletik: Athletin vom TuS Sythen gewinnt Frauenwertung beim Matjeslauf / 2400 Teilnehmer

Von Theo Gerken
Emden. Der 16. Emder Matjeslauf endete mit einer Überraschung. Claudia Lokar vom TuS Sythen gewann den Frauen-
wettbewerb und verbesserte den Streckenrekord von Waltraud Klostermann (Gelsenkirchen) aus dem Jahre 2002 gleich
um mehr als eine Minute. Für die Leichtathletin aus der Nähe von Haltern in Westfalen wurden 35:19 Minuten über ver-
messene zehn Kilometer gestoppt. Dagegen konnte der für die LG Braunschweig startende Georg Diettrich seine Bestzeit
aus dem Jahr 2004 nicht unterbieten. Er siegte in 31:42 Minuten vor seinem Vereinskollegen Christoph Paetzke sowie den
Ostfriesen Holger Grigat (Norden, 33:53), Stephan Harms (Emder LG, 34:31) und Achim Groenhagen (Amisia Wolthusen,
34:56).
Insgesamt nahmen fast 2400 Läufer, darunter viele Kinder, teil. Zunächst starteten die Schüler auf dem Rundkurs durch die
Innenstadt. Der anschließende Lauf über fünf Kilometer stand ganz im Zeichen der Firmenwertung. Als Erster überschritt
Fred Ibeling (Heinz Janssen Bürotechnik) nach 17:28 Minute die Ziellinie, gefolgt von André Schulz (VW Karroseriebau 1)
und Michael Schultze (WSP Kommissariat). Bei den Frauen siegte die zwölfjährige Pia Nikoleit vom TuS Hinte (19:53
Minuten) vor Annike Peters (Emder LG) und Katja Kanditt (Mönchengladbach).
Mit Spannung warteten dann die vielen Zuschauer auf den Start zum Matjeslauf über zehn Kilometer. Angeführt von Georg
Diettrich bog das noch weitgehend geschlossene Feld in die Neutorstraße ein. In den weiteren Runden lief Diettrich ein ein-
sames Rennen und baute den Vorsprung vor dem von ihm trainierten Christoph Paetzke immer weiter aus. Da konnten
Holger Grigat (TV Norden), Stephan Harms (Emder LG) und Achim Groenhagen (Amisia Wolthusen) nicht mithalten. Die
von Diettrich angestrebte Verbesserung seines Streckenrekords klappte jedoch nicht. “Die Bedingungen waren nahezu
optimal, auch wenn der Wind ein wenig störte. Es lief bei mir nicht so, solche Tage gibt es,” sagte Diettrich. Unbedingt die
34 Minuten unterbieten wollte Holger Grigat und schaffte es knapp (33:53): “Ich habe noch einen kleinen Endspurt einge-
legt!”
Erstmals war Claudia Lokar in Emden am Start, “Ich habe im Internet eine Strecke gesucht, an der etwas los ist und die
nicht bergig ist,” zählte sie die Auswahlkriterien auf. Ihre Erwartungen wurden erfüllt. Nur fand sie kaum gleichstarke Mit-
läufer. “Ich musste mir immer neue suchen,” erzählte sie im Ziel, das sie als Achte der Gesamtwertung erreichte. Zufrieden
war auch Christiane Spallek (Wilhelmshaven) mit Rang zwei: “Das war mein erster Test nach sieben Monaten Pause wegen
einer Rückenverletzung”. Mit dem Rennrad über 360 km war die Drittplatzierte Verena Walter vom Marathon-Club
Menden zusammen mit ihrem Freund nach Emden gefahren, allerdings in mehreren Etappen. “Die Eltern begleiten uns mit
dem Wohnwagen und kochen für uns,” erklärte die Triathletin, die sich auf den Ironman-Wettkampf in Roth vorbereiten will.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 29. Mai 2006
Emder Matjeslauf: Lokar stellt neue Super-Bestzeit auf
42-Jährige vom TuS Sythen läuft die 10 km in 35:19 Minuten / Um 12 Uhr ins Auto gesetzt

Emden
(sm). Bei der 16. Auflage des Emder Matjeslaufs ging es nicht darum, wer über die 10 Kilometer gewinnen würde.
Die Sieger standen schon vor dem Startschuss fest. Denn mit Georg Diettrich (LG Braunschweig) und Claudia Lokar (TuS
Sythen) waren mehrfache Deutsche Meister am Start. Neue Bestzeiten sollten am Ende herauskommen. Das gelang Georg
Diettrich, der die Ziellinie in 31:42 Minuten als Erster überquerte, nicht ganz. Der Trotzdem-Rekordhalter war 18 Sekunden
langsamer als bei seinem Sieg 2004. Aber Lokar, die setzte total neue Maßstäbe. Mit 35:19 Minuten unterbot sie die bis-
herige Bestzeit, aufgestellt von Waltraud Klostermann (SuS Schalke) 2002, um eine satte Minute und 39 Sekunden.
Die 42-jährige Siegerin aus dem größten Ortsteil der Stadt Haltern am See strahlte. Als sie am Morgen aufgestanden war,
da hatte sie noch nicht einmal gewusst, dass sie am Nachmittag in Emden an den Start gehen würde. Sie fühlte sich gut,
stöberte im Internet deutschlandweit nach einem Lauf und entschied sich für den Norden. Hier war sie sich sicher, eine
flache Strecke vorzufinden. “Und es sah so aus, als ob in Emden ein bisschen was los sein würde”, nannte sie den zweiten
Grund. Um 12 Uhr setzte sie sich ins Auto und fuhr aus dem Ruhrgebiet auf der A 31 in Richtung Abenteuer: “Bisher kannte
ich den Friesenspieß nur vom Hören-Sagen.” Um 15 Uhr war sie am Zielort, um 17 Uhr am Start. Und so schnell wie keine
andere. Sogar nur sieben Männer hatten es vor ihr ins Ziel geschafft. Nach der ersten Runde lief sie noch Schulter an
Schulter mit Harry Jürrens (Emder LG), der am Ende 14. wurde. Mit jedem Kilometer mehr musste sich Lokar jedoch
neue Anziehungspunkte suchen und nahm vor ihr Laufende ins Visier. Es spielte ja keine Rolle, dass sie die bereits über-
rundet hatte. Es ging ja nur um Zugpferde.
“Der Wind hätte ein bisschen weniger sein können”, waren die äußeren Bedingungen im Rückblick der einzige Kritikpunkt
von Lokar. “Aber auf dem Rundkurs kommt der ja mal von vorn und mal von hinten”, will sie selbst den noch nicht mal so
richtig gelten lassen. Mit ihrer Zeit ist sie nicht nur deshalb zufrieden, weil sie neuen Streckenrekord bedeutet: “Am vergang-
enen Wochenende bin ich in Paderborn über 10 Kilometer noch 16 Sekunden langsamer gewesen.” Tja, was eine Deutsche
Meisterin ist ... “Ach, das ist ja schon lange her”, gibt sie sich sympatisch-bescheiden. Mit 16 Jahren hat sie mit dem Leist-
ungssport begonnen. Dem muss sie jetzt, mit 42, Tribut zollen. Paderborn und Emden waren ihre ersten beiden Einsätze in
diesem Jahr: “Jetzt genieße ich die Läufe anstatt sie zu konsumieren.”
Vorjahressiegerin Christiane Spallek (LG Wilhelmshaven), ein Jahr jünger als Lokar, kam als zweite Frau ins Ziel. Nach
2500 Metern, der ersten Runde, hatte sie nur 30 Sekunden Rückstand auf die Führende. Am Ende waren daraus drei
Minuten und 19 Sekunden geworden. Sieben Monate verletzungsbedingt ohne Training hatten Spuren hinterlassen. Über
fünf Minuten hinter der Siegerin kam Verena Walter (Marathon-Club Menden) als dritte Frau ins Ziel. Für die 25-Jährige
war der Lauf mehr Training als Wettkampf. Denn ihr Ziel ist in diesem Jahr die Teilnahme am Triathlon in Roth, dem Iron-
man. Da bot sich das lange Wochenende mit dem Brückentag als Übungseinheit an. Die Anreise aus dem Sauerland erfolgte
gemeinsam mit ihrem Freund Carsten Scholz mit dem Rennrad. 267 Kilometer in zwei Tagen. Das am Ende 360 auf dem
Tacho standen, lag daran, dass sie sich ein Stück verfahren hatten. Twist war erstes Etappenziel. Dort hatten Scholz Eltern
bereits den Wohnwagen geparkt. Stellplatz in Emden war die Knock. Zurück ging es dann aber doch mit dem Auto.
==> Ergebnisse 

ZEVENER ZEITUNG vom 29. Mai 2006
Nächstes Jahr lauf ich mit
Boxweltmeister Markus Beyer verspricht Teilnahme -- 3087 Teilnehmer erkunden Wilstedt bei Nacht

Wilstedt (dd). Dem leichten Regen zum Trotz versammelten sich am Freitagabend wieder 3087 Läufer zum 24. Abend-
volkslauf “Wilstedt bei Nacht". Im Ort spielten an vielen Stellen Livebands. Die Bewohner hatten die Straßen feierlich ge-
schmückt und an zahlreichen Ständen gab es Verpflegung und anfeuernde Worte. Es ging nicht nur um die sportlichen Er-
folge, sondern auch um eine Menge Spaß bei dem Spektakel. Unzählige kurios kostümierte Gestalten mischten sich zu
späterer Stunde zwischen die Sportler. "Wilstedt bei Nacht ist immer eine runde Sache", hörte man von vielen Teilnehmern
und Gästen auf dem Sportgelände und im Ort. Start und Ziel war wieder einmal der Wilstedter Sportplatz. Die unzählige
Arbeit für die Organisation und Durchführung der überregionalen Veranstaltung durch die Laufsparte des MTV Wilstedt
hatte sich gelohnt: Zu den rund 2500 Voranmeldungen kamen am Abend noch knapp 600 Teilnehmer, die sich vor Ort
nachmeldeten.
Den sportlichen Auftakt machte um 20.15 Uhr der 1000-Meter-Minilauf der Jahrgänge 1995 und jünger. Bei der Rückkehr
zum Ziel auf den Wilstedter Sportplatz kam das erste Mal kräftig Stimmung unter den vielen Zuschauern auf, die die Lauf-
strecke säumten. Den ersten Platz, mit einer hervorragenden Zeit von 3:21 Minuten belegte der Oytener Nikolas Wolter,
der im vergangenen Jahr noch Dritter war. Nur drei Sekunden später folgte ihm Hauke Lehndorf (SV Baden) und mit
weiteren zwei Sekunden Rückstand überquerte Jendrik Schürdewan (Blexer TB) die Ziellinie. Bei den Mädchen verteidigte
Mareike Och (LG Kreis Verden, 3:31) ihren Titel vor Rebecca Rheinländer (TV Eiche Horn, 3:58) und Merle Burfeindt
(MTV Elm, 4:16).
Noch während Moderator Gerhard Heins den Kindern gratulierte und ihnen ihre Präsente überreichte, bezogen die erstmals
vor dem Hauptlauf startenden Jogger Aufstellung. Mit dem Startschuss von Boxweltmeister Markus Beyer setzte sich das
breite Läuferfeld um 20.45 Uhr auf den 5000-Meterparcours in Bewegung. Dabei gab es für Lokalmatadorin Marleena
Schulz mit 19:30 Minuten den ersten "Heimsieg". Die Wilstedterin, die für den TuS Huchting startet, gewann mit über einer
Minute Vorsprung vor der Tarmstedterin Pia Warnke (20:49). Mit einer Zeit von 21:00 wurde Franziska Schröder (TV
Sottrum) Dritte. Bei den Männern gab es kleine Komplikationen auf der Strecke, so dass nur ein Sieger von den Rad-
fahrern auf korrektem Weg ins Ziel begleitet wurde. Marek Jaskolka siegte mit einer Zeit von 15:24 Minuten. Direkt nach-
dem die Jogger den Sportplatz verlassen hatten, wurden die Walker und Wanderer hinterher geschickt. Aufgrund der Ver-
letzungsgefahr für die Läufer marschierten sie ohne Stöcke, dennoch waren die meisten sehr flott zu Fuß unterwegs.
 Als Boxweltmeister Markus Beyer zum zweiten Mal den Wertungsturm zum Starschuss für den Hauptlauf um 21.15 Uhr
erklomm, imponierte ihn das große Starterfeld so sehr, dass er an Ort und Stelle das Versprechen gab, im nächsten Jahr
bei Wilstedt bei Nacht mitzulaufen. Dies wurde von den Läufern mit kräftigem Beifall begrüßt. Sechs Sekunden besser als
im Vorjahr und mit knapp einer Minute Vorsprung auf die Konkurrenz hieß nun bereits zum dritten Mal in Folge der Sieger
Joaquim Pedro. Der für die LG Bremen-Nord startende Athlet lief die beiden 5000-Meter-Runden über Rasen, Asphalt
und Sand in der Zeit von 32:44 Minuten. Zweiter wurde Markus Fabian (LG Bremen-Nord, 33:40), Dritter der Oster-
holzer Detlef Meyer (35:35). In der Damenkonkurrenz siegte die für die Hochschule Bremen startende Janine Kaiser in
39:27 Minuten. Sie verwies Elke Peter vom TV Sottrum (42:42) und Julia Dietze von den Fishtown Runners (43:16) auf die
Plätze zwei und drei.
Die Läufer im Alter von 40 Jahren und älter wurden gesondert geehrt. Hier verteidigte Torsten Naue (LG Bremen-Nord,
33:25) seinen Titel vor Gerrit Lubitz (ATS Buntentor, 34:31) und Andreas Wellbrock (SV Werder Bremen, 35:40). Bei
den Damen über 40 Jahren wurden ein Spitzenduo gekürt. Ute Vehlow-Diekmann vom TV Sottrum siegte mit 41:19
Minuten vor Karin Haake (TSV Lemke, 43:02).
"Zum Laufen war die Luft herrlich", so empfand es Heiko Lundt von der Lauftreffsparte des MTV Wilstedt. Er und zahl-
reiche Helfer waren wieder mit in die Organisation des bunten Leichtathletikfestes involviert. "Dank des milden Wetters gab
es in diesem Jahr glücklicherweise keine Einsätze des Roten Kreuzes zu vermelden", resümierte Lundt zufrieden. Die Ver-
abschiedung der teilweise weit angereisten Sportler bildet immer ein großes Feuerwerk. Fachgemäß wurde dies von Ger-
hard Heins kommentiert, ehe er sich im Namen des Vereins bei allen Gästen bedankte und die Sportler mit einem "bis
nächstes Jahr" verabschiedete. ==> Ergebnislisten gibt es, wie in Wilstedt üblich, nicht !

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 30. Mai 2006
Schlammschlacht durch den Drawehn
Reckewell siegt beim Drawehn-Höhenweg-Lauf mit Streckenrekord

Clenze (dm). Gefühlt war der Drawehn-Höhenweg-Lauf am Sonntag länger als der klassische Marathon. Das lag nicht nur
an der schwierigen Strecke von Schmessau durch den Drawehn, auf der auf 35 Kilometern mehrere 100 Höhenmeter über-
wunden werden durften. Hinzu kamen diesmal heftige Regen- und ein paar Hagelschauer, die aus dem Landschaftslauf auf
Feld- und Waldwegen sowie -pfaden eine Schlammschlacht werden ließen. Weil er ständig Pfützen ausgewichen war, sei er
bestimmt ein paar 100 Meter weiter gelaufen, meinte der alte und neue Gesamtsieger Jörg Reckewell vom MTV Dannen-
berg. Zum Erstauen seiner 22 Mitläufer und fünf Mitläuferinnen über 35 Kilometer und der Organisatoren absolvierte er den
Höhenweg-Lauf wieder in neuer Streckenrekordzeit. Dabei ließ er seinen stärksten Konkurrenten in 2:23:49 Stunden keine
Chance.
Trotz des schlechten Wetters war Organisationsleiter Hermann Walther von der IGAS Wendland mit dem Ablauf zufrieden,
auch wenn er sich mehr als die 80 Teilnehmer erhofft hatte. Mehrere Dutzend Helferinnen und Helfer sowie Strecken- und
Verpflegungsposten sorgten dafür, dass fast alle Sportler den Höhenweg-Lauf ohne Umwege absolvierten. Sie konnten
allerdings nicht verhindern, dass viele Markierungspfeile aus Kreide auf den Wegen durch den Dauerregen vor dem Lauf
fast ganz wieder weggewaschen worden waren.
Dass beim Höhenweg-Lauf der Orientierungssinn stärker gefordert ist als bei anderen Läufen, diese Erfahrung machte der
Zweitplatzierte Thomas Münster von der SV Gartow, der erstmals die 35 Kilometer von Nord nach Süd durch den Westen
Lüchow-Dannenbergs absolvierte. Der Langstreckentriathlet verlief sich auf dem Kurs, der dem HX-Weg folgt, mehrmals,
konnte aber trotzdem in 2:36:08 Std. seine beiden ärgsten Verfolger Frank Giesen vom VfL Suderburg (2:37:46 Std.) und
Michael Klimanski (2:39:31 Std.) auf Distanz halten. Nicht nur die Schnellsten freuten sich über persönliche Bestzeiten.
Trotz der schwierigen Bedingungen liefen mehrere Langstreckler aus Lüchow-Dannenberg gute Zeiten. Wolf Stahlknecht
(IGAS) war als Erster der M50 in 2:43:01 Std. Vierter aus dem Kreis vor Hans-Bernd Gneist (MTV Dannenberg/2:46:18
Std.) und Tilo Frenzel (Sporting Lüchow), der sich um mehrere Minuten auf 2:47:43 Std. steigerte. Bei den Frauen siegte
die Streckenrekordlerin Kerstin Wiethake (Post-SV Uelzen) in 2:44:06 Std. zum vierten Mal. Nur fünf Männer waren
schneller. Als einzige Lüchow-Dannenbergerin verbesserte sich Marion Lippe (IGAS) als Vierte um neun Minuten auf
3:07:02 Stunden.
Bei den acht Staffeln erreichte ein Frauentrio vom MTV Bad Bevensen nach 2:41:44 Std. als Erstes den Sportplatz in
Clenze. Die schnellste Staffel aus dem Kreis bildeten Dietrich Plorin, Reinhard Hunger und Markus Schöning von der
IGAS, die nach 2:48:45 Std. das Ziel erreichten. In der Mixed-Wertung siegten Petra und Manfred Haacke sowie Volker
Wolfrath in genau 3 Stunden (Sp. Lüchow). Über 15 Kilometer von Kröte nach Clenze bewies Sven Freudenthal vom FC
Lüchow als Schnellster des 25-köpfigen Feldes in 58:55 Min. seine gute Form. Gut 100 Meter zurück lag Jens Göde aus
Karmitz in 59:19 Min. Auch Siegfried Martel (Eintracht Clenze) bestätigte in 1:01:19 Std. seine guten Zeiten in diesem
Frühjahr. Bei den Frauen siegte Silvia Behn (SC Lüchow) in 1:15:12 Std. vor Sina Mayhack (IGAS/1:16.59 Std.).
==> Ergebnisse 

NORDWEST ZEITUNG vom 6. Juni 2006
Läufer starten mit viel Spaß
Brunnenlauf: Firmenteams, Schüler und Freizeitsportler testen ihre Fitness

Von Mandy von Pless
Oldenburg. Großer Andrang herrschte am vergangenen Sonntag beim sechsten Brunnenlauf, der vom TuS Eversten or-
ganisiert wurde. Und damit alles glatt ging, fingen schon morgens 80 ehrenamtliche Helfer an, alles fürs Rennen vorzube-
reiten: Strecken absperren, Getränke für die Sportler vorbereiten, Start- und Ziellinie markieren - an alles war gedacht.
Pünktlich um 11.30 Uhr fiel der Startschuss für den Schülerlauf der ersten bis vierten Klassen. Einige Lehrer waren auch
dabei, um ihre Schüler beim Lauf zu begleiten. Benny Bloemen vom OSC Damme war der Schnellste. Als erstes Mädchen
durchlief Sophia Stors von der Grundschule Sandkrug das Ziel. Im zweiten Schülerlauf, für Teilnehmer ab der fünften
Klasse, siegte Leonhard Hartung aus Oldenburg. Friederike Lindner aus Oldenburg lief als schnellstes Mädchen über die
Ziellinie. Die Grundschule Staakenweg war mit 84 Läufern die Schule mit den meisten Teilnehmern.
Um 11.30 starteten auch die Teilnehmer im Walking und Nordic Walking. Mit ihren Stöcken machten sie sich auf den Weg.
Bernhard Stein lief beim Walking (4444 Meter) mit. “Ich nutze das Laufen, um mich fit zu halten. Die Platzierung ist mir
egal”, erklärt der 71-Jährige. Er durchlief als elfter die Ziellinie. Der Spaß stand bei den meisten Läufern im Vordergrund.
 Großen Zuspruch fand auch der “Schnupper-und Firmen-Lauf”. Insgesamt 205 Starterinnen und Starter kamen ins Ziel.
Sonja Hoogestraat lief die schnellste Zeit bei den Frauen. Bei den Männern war Jan-Niklas Hellmann vom TCO Die Bären
Oldenburg der Schnellste. Völlig verschwitzt kam er im Ziel an. “Ich habe noch nie bei einem Lauf teilgenommen. Ich bin
überglücklich, dass ich gewonnen habe”, erklärt er. Der Schüler will in nächster Zeit bei einem Triathlon mitlaufen. Deshalb
hat er die Gelegenheit genutzt, um einmal bei einem Lauf hineinzuschnuppern. Die Firma CeWe Color trat mit sieben
Läufern beim Firmenlauf an. “Wir sind alle sehr sportlich, deshalb nehmen wir schon zum zweiten Mal teil. Im letzten Jahr
haben wir den fünften Platz belegt”, erklärt Heinz Baumann. Mitorganisator Dirk Spekker ist sehr zufrieden mit dem Ablauf
des Brunnenlaufes: “Es war ein schönes Rennen.” Er freut sich schon auf den siebten Everstener Brunnenlauf im nächsten
Jahr. ==> Ergebnisse  


OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Juni 2006 
150 Läufer auf dem Weg von Rhauderfehn nach Ihrhove
Leichtathletik: Premiere des 1. Kleinbahnlaufs

Rhauderfehn/Ihrhove.
Die Premiere ist geglückt. Mehr als 150 Teilnehmer starteten jetzt beim 1. Kleinbahn-Lauf von
Rhauderfehn nach Ihrhove. “Mit einer so großen Resonanz habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet”, sagte
Oswald Tinnemeyer vom Lauftreff TuRa 07 Westrhauderfehn. Gemeinsam mit Beene Oldigs (Concordia Ihrhove) hatte
Tinnemeyer die Veranstaltung organisiert. Über 10,5 Kilometer ging es für die Aktiven über den Ostfriesland-Wanderweg
vom Busbahnhof in Westrhauderfehn bis zum Hindenburgstadion nach Ihrhove.
Den Startschuss feuerten beim Busbahnhof Harald Lott von der Volksbank Westrhauderfehn und Jan Meinders von den
Verkehrsbetrieben des Landkreises Leer (VLL) ab. Dass bei dieser Veranstaltung die gelaufene Zeit im Gegensatz zu
anderen Veranstaltungen keine Rolle spielte, machte den besonderen Reiz aus. “Wir haben sieben Zeitspannen vorgegeb-
en, damit jeder Läufer sein Tempo selbst bestimmen kann. Von 4.30 Minuten bis 7.30 Minuten für den gelaufenen Kilo-
meter war alles dabei”, so Oswald Tinnemeyer von TuRa 07 Westrhauderfehn. Sogenannte Brems- und Zugläufer wie zum
Beispiel Ewald Schröder mit seiner “7.30 Minuten-Gruppe” gaben die Schrittfrequenz entlang des ostfriesischen Wander-
weges vor. An der Spitze des Feldes sorgte Karl-Bernhard Goldsweer auf dem Fahrrad dafür, dass sich die Teilnehmer
nicht verliefen. “Ich bin ehrlich gesagt erstaunt und überwältigt zugleich über die Nachfrage an dieser Veranstaltung” , sagte
Jan Meinders.
“Nicht der sportliche Ehrgeiz, sondern der Spaß an der Bewegung stand beim Kleinbahn-Lauf im Vordergrund. Positiv war
auch die gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Vereinen TuRa 07 Westrhauderfehn und Concordia Ihrhove”, er-
gänzte Jörg Meiners, Vorsitzender von TuRa 07 Westrhauderfehn. Und auch die Teilnehmer waren begeistert. “Die Ver-
anstaltung war eine feine Sache”, sagte zum Beispiel Arno Hamel. “Das es dabei nicht um die gelaufene Zeit ging, hat mir
besonders gefallen.” Angesichts der großen Resonanz denken die Organisatoren bereits über eine zweite Auflage nach.
Entschieden ist aber noch nichts.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. Juni 2006
Fehlgriff: Zwei rechte Schuhe eingepackt
Ostfriesland-Marathon: Heiko Fröhle aus Sande gab bei Veranstaltung des TSV Hesel auf

Hesel.
König Fußball scheint Deutschland im Griff zu haben. Nur Hesel nicht. Dort wollten sich am Sonnabend insgesamt
432 Sportler die Teilnahme am siebten Ostfriesland-Marathon des TSV Hesel nicht entgehen lassen. Neben Langläufern
aus Hamburg und dem Ruhrgebiet war auch eine große Gruppe aus Groningen und der niederländischen Partnergemeinde
Hesels, Ten Boer, am Start. Sieben Frauen und 42 Männer bewältigten die Marathon-Strecke über 42,195 Kilometer.
 Für einen Läufer wäre die Veranstaltung beinahe beendet gewesen, bevor der Startschuss für den Marathonlauf überhaupt
fiel. Heiko Fröhle (Fitnessworld Schortens) hatte in der Eile versehentlich zwei rechte Laufschuhe eingepackt. Der begeist-
erte Motorradfahrer aus Sande bemerkte erst in Hesel seinen “Fehlgriff” und lief deshalb mit einem Motorradstiefel am
linken Fuß durch die Gegend. “So etwas ist mir noch nie passiert”, war Fröhle die ganze Angelegenheit peinlich. Zum Glück
konnte Mitorganisator Günther Saathoff-Kettwig mit Laufschuhen in der passenden Größe aushelfen, so dass Heiko Fröhle
am Marathon über 42,195 Kilometer teilnehmen konnte. Das Ziel erreichte er jedoch nicht. Fröhle gehörte zu den 26
Marathon-Teilnehmern, die zwischendurch ausstiegen. “Die Schuhe waren gut, ich aber nicht”, meinte Fröhle. Dass der
Laufsport auch im hohen Alter noch seinen Reiz ausübt, zeigte Gert Kabbert. Der 78-jährige Hamburger machte sich auf
die Marathonstrecke, die durch den Heseler Wald nach Schwerinsdorf und über Firrel zurück zum Sportplatz des TSV
Hesel führte.
Den ersten Tagessieg holte sich die neunjährige Anneke Rosendahl vom SV Warsingsfehn beim Bambini-Lauf der Mädchen
über 800 Meter in einer Zeit von zwei Minuten und 27 Sekunden vor ihrer Vereinskameradin Darja de Buhr (2.37 Minuten)
und Merle Martens (TG Wiesmoor/2.40 Minuten). “Ein großer Dank gilt der Grundschule Hesel, die über 80 Schüler für
die verschiedenen Wettbewerbe in den Jugendklassen meldete”, erklärte Günther Saathof-Kettwig vom Lauftreff TSV
Hesel.
Auch Hesels Samtgemeindebürger Hinrich Bruns zeigte sich begeistert von der Veranstaltung: “Der Zuspruch ist enorm. Der
Verein TSV Hesel ist mit seinen über 800 Mitgliedern und mittlerweile 16 Sparten ein Standbein für unsere Gemeinde.”
Und TSV-Vorsitzender Detlev Bakenhaus lobte: “Die Organisatoren mit Günther Saathoff-Kettwig an der Spitze haben
tolle Arbeit geleistet. Auch das Wetter hat mitgespielt.”
==> Ergebnisse (PDF’s)  

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 12. Juni 2006
850 Läufer und ein Butler trotzen der Hitze
6. Citylauf mit großer auswärtiger Beteiligung / Rintelner Läufer auf vorderen Rängen

Rinteln
(wm). Es hätte eine Premiere sein können: Zum 6. Rintelner Citylauf sollte nämlich auch ein Vierbeiner mit der
Startnummer 566 auf die Fünf-Kilometer-Strecke gehen: Polizeihund Nico, 18 Monate jung, mit Herrchen Christoph
Schindler (565). Mit Blick auf die steigenden Temperaturen sagte Schindler ab: zu heiß - für den Hund. Das mag auch der
Grund gewesen sein, weshalb die VTR als Veranstalter das gesteckte Ziel - 1000 Läufer - nicht erreicht hat. 850 seien es
gewesen, einschließlich der Bambini. Das war die Zahl, auf die man sich am Ende im Organisationsteam einigte.
 Auch Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier war diesmal nicht in die Joggingschuhe geschlüpft, sondern feuerte die Start-
pistole ab. Eine Premiere gab es doch: Walter Butler läutete mit gewohnter Grandezza den Start der Bambini mit einer
Glocke ein. Auch Landrats-Kandidat Klaus Dieter Drewes (CDU) wagte sich auf die Strecke, wurde jedoch (dank Heim-
vorteil?) von Ratsfrau Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD) um glatte zehn Minuten abgehängt. Allgemein vermisst wurden die
Langlaufprofis der VTR aus der Marathongruppe. VTR-Chef Karl-Heinz Frühmark wusste dafür gleich zwei Erklärungen:
Zeitgleich gab es einen Marathonlauf in Nienburg, außerdem seien die Langstreckenläufer mit zehn Kilometern schlicht
unterfordert. Dafür traten in Rinteln erstaunlich viele Auswärtige an, unter anderem aus Hamburg und Cuxhaven, darunter
Kurzstreckenprofis, unschwer zu erkennen, da kein Gramm Fett unterm Funktions-Shirt. Für Achim Müller, mit 70 Jahren
Ältester im Zieleinlauf, hatte Butler Walter eine besondere Überraschung parat: ein Teeservice aus Sterlingsilber. Als
Jüngster ging Timo Lackner (7) auf die Fünf-Kilometer-Strecke - im Windschatten seiner Familie.
Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz überreichte, assistiert von Butler Walter, auf der Bühne die Preise. Weil das dauerte,
nutzten viele Läufer die Zeit, die auf der Strecke verlorenen Kalorien wieder einzuspeichern - mit großen Eisbechern, aber
bitte mit Sahne! Nach zehn Kilometern liefen bei den Frauen Martina Cremer aus Bückeburg (44:48), bei den Männern
Daniel Ulbrich aus Kirchdorf (36:03) als erste durchs Ziel. Die schnellste Mannschaft über diese Distanz stellte das Studio
"Fit& Aktiv" mit Wilfried Glang, Thomas Hannine-Meyer und Axel Danndorf. Den Fünf-Kilometer-Lauf gewannen Kathy
Spieß (Welsede) und Norbert Schepergerdes (Hameln), die Mannschaftswertung Eintracht Hameln vor den Stadtwerken
Rinteln. Karin Konrad (VTR) und Heinz Röse siegten beim Fünf-Kilometer Walking. Bei der Mannschaftswertung schlug
das Team Krankenhaus das Team der Tischlerei Altfeld.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 12. Juni 2006
Özdemir gewinnt Haseder Marathon

(wgk).
Die Sonne hat es gestern besonders gut gemeint mit den Teilnehmern des 28. Haseder Feldmark-Laufes. 485
Läuferinnen und Läufer schwitzten aus allen Poren bei ihren Läufen über fünf oder zehn Kilometer, beim Marathon oder
beim Halbmarathon. Sieger des Marathonlaufes wurde erstmals Alpay Özdemir vom LAV Alfeld in 2:55:22,2 Stunden.
Den Halbmarathon, mit 179 Meldungen und 170 Finishern am besten besetzt, gewann Christian Kaiser vom TriAs Hildes-
heim in 1:17:00,4 vor Stefan Seyffert (TKJ Sarstedt) und Hans-Jürgen Köhler (TSV Sibbesse). Bei den Frauen lag Bianca
Stanienda (SVE Hiddestorf) an der Spitze.
Im Rennen über zehn Kilometer siegte mit Thomas Ruminski ein weiterer Teilnehmer aus Hiddestorf. In der Frauenklasse
gewann Dagmar Vogel vom MTV Eintracht Borsum. Schnellster 5-km-Läufer war Harald Lippold (TKJ Sarstedt) in
17:33,9 vor Holger Riekenberg (Hannover 96). Von den Frauen war Jenny Günnel vom SC Schierke als Erste im Ziel,
gefolgt von der erst elfjährigen Leonie Weber (Eintracht Hildesheim) und der 64-jährigen Heidelore Bensch (LG Hannover).
Ärger gab es bei den Halbmarathonläufern, da sich die Spitze des Feldes in Algermissen verlief.
Ein ausführlicher Bericht folgt in der Ausgabe am Dienstag. (Wenn dieser online verfügbar ist, wird er natürlich auch
hier veröffentlicht)
==> Ergebnisse 

HAMBURGER ABENDBLATT vom 13. Juni 2006
Laufen - aber nur in der schönen Natur

Bliedersdorf.
Rudi Schmitz weiß, warum er mit seinen Schützlingen aus der Laufgruppe "Buxtehuder Blitz" immer zum
Volkslauf nach Bliedersdorf kommt. "Wir suchen uns die landschaftlich schönsten Läufe aus", sagt er. Auf dem Darß, auf
Sylt, in der Heide und eben in Bliedersdorf in unmittelbarer Nachbarschaft - Strecken durch Wiesen und Wälder gefallen
den Hobbyläufern besser, als Städterundkurse beim Marathon. "Außerdem haben diese Volksläufe eine ganz besondere
Atmosphäre", sagt Schmitz. Rudi Schmitz ist 77 Jahre alt. "In meiner Startklasse gewinne ich fast immer", sagt er mit einem
verschmitzten Lächeln. In Bliedersdorf gab es für den konkurrenzlos erreichten Sieg in der AK 75 eine kleine Mettwurst
und eine Urkunde. Was es bei der 27. Auflage nicht gab, waren genaue Zeiten. Ein Umstand, der Cheforganisator Werner
Cordes sichtlich unangenehm war. Ausgerechnet im 25. Jahr, in dem der 67-jährige den Bliedersdorfer Lauf organisiert, fiel
die Stoppuhr aus. "Sonst haben wir immer die Zeiten mitgeschrieben, um sie durchzusagen. Nur diesmal nicht", ärgerte sich
Cordes.
Die rund 200 Starter nahmen es locker. Die ersten Plätze wurden nach Einlauf notiert. Alle, die weiter hinter lagen, durften
sich am Kuchen-Büffet belohnen. Die Gymnastikgruppe des SV Bliedersdorf besserte mit dem Verkauf ihre Kasse auf.
Normalerweise würde Schmitz heute die genauen Zeiten aus dem Internet ausdrucken und sie seinen Läufern zur Motiva-
tion mitbringen. Statt dessen wird der Buxtehuder, der vor drei Jahren den Lauftreff ins Leben gerufen hat, die nächsten
Termine zusammenstellen. Im Sommer sind die "Buxtehuder Blitze" jedes Wochenende unterwegs. Angefangen haben die
30 Mitglieder, die zwischen 29 und 52 Jahre alt sind, bei weniger als fünf Kilometern. Heute laufen sie fast alle Marathon.
"Am liebsten in der schönen Natur", sagt Schmitz, der 33 Marathonläufe und zwei Ultras (100 Kilometer) beendet hat.
==> Ergebnisse  

HAMBURGER ABENDBLATT vom 13. Juni 2006
Die Jüngsten waren die Stars
Leichtathletik: Volkslauf in Hittfeld -- Auch die "Oldies" schlugen sich beim 9. HIT-felder Volkslauf wacker --
Ein Stromausfall konnte das Event nicht stoppen

Von Matthias Lorenz
Hittfeld. "So Mami, nun mußt Du mir die Medaille noch einmal um den Hals legen", sagte Kjell Jensen vom MTV Luh-
dorf-Roydorf, nachdem ihm die zunächst entgangene Urkunde des "9. HIT-felder Volkslaufes" nachträglich ausgedruckt
wurde. Stolz wie Oskar spazierte der erst vierjährige Knirps anschließend von dannen. Kjell war der jüngste der insgesamt
408 Aktiven, die das Ziel des Laufes erreichten. Als einziger Starter der Altersklasse M4 siegte er über 500 Meter in 3:02
Minuten. Die Jüngsten im Alter zwischen fünf und neun Jahren waren in Hittfeld mit 143 Läuferinnen und Läufern zahlreich
vertreten, mehr als 50 davon kamen von der Grund- und Hauptschule Hittfeld. Die ältesten Teilnehmer waren Edgar Sander
(TuS Finteln), der über 8,1 Kilometer Walking startete, und Hellmuth Rößler (VfL 93 Hamburg, beide Jahrgang 1928), auf
der 10,6 Kilometer-Strecke. Zum ersten Mal überhaupt bei einem Laufereignis am Start war Peter Meyer-Renkenberg
(Jahrgang 1936) aus Maschen, der acht Kilometer im Nordic Walking absolvierte.
Sieger des Hauptrennens über 20,5 Kilometer wurde Michael Röhrs vom TV Jahn Schneverdingen nach 1:20:40 Stunden
vor dem vereinslosen Stefan Ulrich aus Wulfsen (1:26:00 Stunden, beide M 40). Rang drei in der Gesamtwertung und den
souveränen Sieg in der Altersklasse M50 sicherte sich Axel Sander von der LG Außenmühle in 1:31:53 Stunden.
Einen Schreck gab es für das Organisatorenteam bereits vor dem Ereignis. Mehrfach war der Strom ausgefallen, Haus-
meister Peters mußte immer wieder den Sicherungskasten aufsuchen. Erst als sich nach dem Wechsel der Stromquelle
nichts änderte, war der Schaden nach der Auswechslung eines offenbar defekten Kabels behoben.
==> Ergebnisse   

ALLER ZEITUNG vom 14. Juni 2006
Daniela Jakobler ist eine Klasse für sich

Trotz Hitze und Fußball-WM konnte der MTV Adenbüttel beim 12. Ratsherrenlauf einen rekordverdächtigen Besucher-
strom verzeichnen. Insgesamt 448 Teilnehmer absolvierten die Strecke zwischen Adenbüttel und Didderse. Über die Hälfte
der Sportler startete im Hauptlauf über zehn Kilometer. Nach übereinstimmendem Urteil der Läufer ist der in diesem Jahr
leicht veränderte Kurs mit seinen Wald- und Crosspassagen eine der schwierigsten, aber zugleich auch schönsten Strecken
im Laufcup Gifhorn-Wolfsburg.
Nach einem wechselvollen Rennverlauf in der Spitzengruppe konnte Matthias Wilshusen (MTV Wolfenbüttel) den Wettbe-
werb mit einem schnellen Abschlusskilometer am Ende klar in 34:05 Minuten für sich entscheiden. Schnellster Cupteilnehm-
er war Ulrich Petri (VfL Wolfsburg) als Zweiter. Der amtierende norddeutsche Marathonmeister Rolf Schwabe vom VfB
Fallersleben belegte Platz drei. In der Frauenwertung war Daniela Jakobler (VfL Wolfsburg) eine Klasse für sich und siegte
mit über 1000 Meter Vorsprung. ==> Ergebnisse  

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