Presse aus der Region (Seite 1)

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WALSRODER ZEITUNG vom 1. März 2006
DLV-Ehrennadel für Schwarmstedterin Anja Pauling
Jettebruch. Das Vertrauen in den amtierenden Vorstand und die Ehrung zahlreicher verdienter Mitarbeiter und erfolgreicher
Sportler-/innen kennzeichneten den jüngsten Verbandstag des Kreis-Leichtathletik-Verbands Soltau-Fallingbostel in Jette-
bruch. An der Spitze wurde die amtierende Vorsitzende Mechthild Schönberger (MTV Schwarmstedt) von den Delegierten
bestätigt.
Als 1. Vorsitzende kann Mechthild Schönberger weiterhin auf ihr eingespieltes Team bauen. So wurde Hermann Strohmeier
(SV Munster) als stellvertretender Vorsitzender ebenso im Amt bestätigt wie Kassenwart Karl-Heinz Christoph ( MTV
Soltau). Mechthild Schönberger dankte Karl-Heinz Christoph und Alfred Neske für ihre als Kreisstatistiker geleistete Arbeit
und überreicht beiden zum Abschied ein Präsent. Zur neuen Kreisstatistikerin für alle Klassen wurde Heidemarie Ottens (SG
Bomlitz) gewählt, die auch weiterhin als Pressewartin für den Südkreis fungiert.
Einige verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter wurden sogar mit Ehrennadeln des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV)
ausgezeichnet. So erhielt Sportwartin Anja Pauling (MTV Schwarmstedt) die silberne Ehrennadel des DLV. Auch einige
erfolgreiche Sportler wurden ausgezeichnet.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. März 2006
Die Absprungzone ist passé
Nun müssen die B-Schüler beim Weitsprung wieder das Brett treffen

Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Kreis Osterholz. Der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletikverbandes Osterholz, Reinhard Wagner, ist erbost. "Rein in die
Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln", sagte er zum jüngsten Schreiben, das ihm der Niedersächsische Leichtathletik-Verband
(NLV) aus Hannover übermittelte. Kernsatz dieses Briefes: "Wenn Bestenlisten für Schüler/Schülerinnen B geführt werden,
dürfen nur Leistungen aufgenommen werden, die vom Brett erzielt worden sind". Das war ganz früher auch so. Dann aber
kam der Sinneswandel, die Leichtathletik sollte kindgerechter werden, es sollten wieder mehr Jungen und Mädchen an diese
Sportart herangeführt werden. Schließlich ist es auch nicht einfach, den 20 Zentimeter breiten Absprungbalken zu treffen.
Also beschloss der NLV am 15. März 2000: Der Absprung darf aus einer Zone erfolgen, die 80 Zentimeter breit ist. Ge-
messen wurde von dem Punkt an, an dem der Zwölf- oder Dreizehnjährige abgesprungen war.
Der Leichtathletik-Kreisvorsitzende Wagner möchte weder die kindgerechtere noch die sportartspezifischere Variante fa-
vorisieren. Er stellt nur heraus: "Mal abgesehen davon, dass weder die eine noch die andere Regelung die Leichtathletik bei
den Jugendlichen attraktiver machen bzw. die Leistungsmöglichkeiten der späteren Generationen verbessern oder ver-
schlechtern wird, frage ich mich nach der Begründung für das Hin und Her bei solchen Regeln". Reinhard Wagner ist sauer.
Denn Wagner hat weitere Beispiele aus den vergangenen Jahren: So wurde ein (bis dahin in keinem Verein vorhandener)
400-Gramm-Speer für A-Schülerinnen eingeführt, jetzt muss diese Altersklasse wieder mit einem 600-Gramm-Speer
werfen. Gleiches gilt für das Diskus-Gewicht (zunächst 750 Gramm, jetzt ein Kilo). Und sarkastisch fragt Wagner: "Wann
werden die B-Schüler-Hürdenabstände wieder von denen der B-Schülerinnen getrennt?". Früher nämlich wurde mit ge-
schlechtsbedingten Unterschieden argumentiert, um zwei verschiedene Hürdenabstände zu begründen. Wagner vermisst vor
allem die "demokratische Abstimmung" über solche Beschlüsse. "Aber wir lassen uns nicht unterkriegen", fügte der Leicht-
athletik-Kreisvorsitzende abschließend an. Die Jugend brauche den Sport, "also versuchen wir wie bisher, den Nachwuchs
voranzubringen".
==> Schreiben des NLV (PDF)
==> Auf www.ostfriesland-la.de gibt es eine Umfrage zum Thema: Wie soll die Leichtathletik-Region Ostfriesland bei
Meisterschaften im Weitsprung der Schüler-/innen B verfahren?
Chaos vorprogrammiert ? (Von Webmaster Klaus Michalski)
Hier wurde nach DLV-Vorgaben ein Beschluss gefasst, bei dem letztendlich die B-Schüler-/innen die Leidtragenden sein
werden. Das viele Veranstalter so ihre Probleme mit der Erstellung von Ergebnislisten - mit Veranstaltungsbericht - haben,
ist hinreichend bekannt und jetzt soll noch mit aufgeführt werden, ob vom Brett oder aus der Zone gesprungen wurde ??
Den Statistikern wird nichts anderes übrig bleiben - wenn kein Hinweis auf den Absprung vom Brett aufgeführt ist,
erfolgt keine Aufnahme in den Bestenlisten. Und das setzt sich weiter fort, zum Beispiel beim Mehrkampf. Da wird es pass-
ieren, dass die Einzelergebnisse (ohne den Weitsprung) in die Bestenlisten kommen, das Mehrkampfergebnis aber nicht.
Und was ist mit Ergebnislisten von Wettkämpfen aus anderen Landesverbänden ? Wie wird das dort gehändelt? Und am
Jahresende: Da sind wegen nicht in die Bestenlisten aufgenommene Leistungen wohl wieder die Statistiker schuld. Die aber
können am allerwenigsten dafür, denn sie setzen nur Vorgaben von “Oben” um.
Das Chaos scheint damit vorprogrammiert zu sein. Warum macht man nicht gleich Nägel mit Köpfe? Absprung bei den B-/
Schüler-/innen generell vom Brett !! Der ältere Jahrgang kann bereits an den Landesmeisterschaften der A-Schüler teil-
nehmen und dort muss bekanntlich vom Brett abgesprungen werden. Da macht es auch wenig Sinn, wenn der Absprung
vom Brett trainiert wird, im B-Schüler-Wettkampf aber in der Zone herumgehüpft werden darf. Und den DLV interessiert
das alles sowieso nicht, denn dort werden keine offiziellen Bestenlisten für B-Schüler-/innen geführt.
Auch Ihre Meinung ist gefragt: Einfach eine Mail an klau-mich@t-online.de - eventuell werde ich eine Extra-Seite
einrichten, auf der diese Mails (ohne Nennung von Namen) veröffentlicht werden. Anonyme Mails werden allerdings nicht
akzeptiert.
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NORDWEST ZEITUNG vom 10. März 2006
Speer durchbohrt den Oberkörper
Prozess: Verletzte Frau will Schmerzensgeld -- Urteil hätte Folgen für Sportvereine

Von Heiner Otto
Friedrichsfehn. Der blutige Zwischenfall beim Speerwurftraining auf dem Sportplatz in Friedrichsfehn liegt bereits einein-
halb Jahre zurück. Eine damals 42-jährige Frau wurde beim Überqueren des Rasens von einem Speer getroffen. Beim Ab-
wurf, erklärte der heute 18-jährige Leichtathlet während eines Zivilverfahrens vor dem Westersteder Amtsgericht, habe er
die Fußgängerin nicht gesehen. Der Speer traf die Frau seitlich in den Oberkörper, durchbohrte ihn ebenfalls seitlich und trat
wieder aus. Wie sich später in einem Oldenburger Krankenhaus herausstellte, beschädigte die Spitze des Sportgeräts keine
lebenswichtigen Organe. “Die Chirurgen haben die Einschnitte wieder zusammengenäht und ich konnte bald nach Haus zu-
rückkehren”, erinnerte sich die Geschädigte gestern nach der gescheiterten Güteverhandlung in Westerstede. Über gericht-
liche Schritte gegen den Werfer oder den Trainer, der den 50-m-Wurf freigegeben hatte, dachte die Frau damals noch nicht
nach. Sie ist selbst Vereinsmitglied des SV Friedrichsfehn und wohnt in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes.
Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Zwischenfall, behaupten die Leichtathleten des Vereins, sei die Frau noch einmal
in unmittelbarer Nähe des durch etwa sechs bis acht Hütchen gesicherten Sperrwurftrainigsbereiches vorbeigelaufen - dies-
mal ohne getroffen zu werden. “Allerdings gab es eine recht unfreundliche Ansprache. Gehört habe ich, dass jemand fragte,
wie jemand so blöd sein könne und dort ein zweites Mal entlang käme”, ärgerte sich die Frau. Diese Begegnung und die
Tatsache, dass der Speerwurfbereich noch immer nicht besser abgesichert gewesen sei, habe sie letztlich doch bewogen, zu
klagen. Jetzt will sie vom Verein 1800 Euro Schmerzensgeld und 209 Euro Schadenersatz.
Einen vom Richter unterbreiteten Vergleich (1000 Euro für die Geschädigte) lehnte der Anwalt des beklagten Trainers ab.
Nun muss das Gericht demnächst ein Urteil sprechen. Es könnte mit Blick auf die Verkehrssicherungspflichten von ein-
schneidender Bedeutung für viele deutsche Sportvereine sein. ==> Originalberichte der NWZ (PDF)
==> Pressebericht vom 10.3. / Leserbrief vom 24.3. / Pressebericht vom 21.4.

Speerwurfunfall in Friedrichsfehn (Von Wolfgang Rose / 24. März 2006)
Als Abteilungsleiter der SVF-LA-Abteilung wende ich mich an Euch, um etwas Aufklärung über den Speerwurfunfall zu be-
treiben. Die Berichterstattung in der NWZ (vorstehender Artikel) war leider sehr einseitig. Mein Leserbrief wird von der
NWZ erst später veröffentlicht. Da es sich jedoch um eine sehr weit reichende Problematik handelt und Fehlinformationen
niemanden dienen, hier mein noch nicht veröffentlichter Leserbrief:
 Weder bei der Gerichtsverhandlung noch in der Berichterstattung der NWZ über den Speerwurfunfall auf dem Sportplatz
in Friedrichsfehn wurde deutlich, dass die Verletzte durch ihr äußerst leichtsinniges und gedankenloses Verhalten diesen Un-
fall verursachte. In diesem konkreten Fall wohnt die Frau bereits seit vielen Jahren direkt (!) am Sportplatz. Sie betritt am
Unfalltage (16.08.2004) diesen Platz nicht durch den dafür vorgesehenen Haupteingang, sondern von ihrem Privatgrund-
stück aus (!) durch Überwindung eines abgrenzenden Erdwalles (!), einer ca. 1,20m hohen Metallbarriere (!) und begibt sich
in den durch orangerot und gelbgrün leuchtende Hütchen (!) gekennzeichneten Gefahrenbereich des Wurfsektors. Die Ein-
lassung, nicht gewusst zu haben, dass auf dem Sportplatz Speerwurf stattfindet, kann nur als Schutzbehauptung gewertet
werden, da sie sich ca. 1 Jahr nach diesem Vorfall wieder in der gleichen Weise verhält. Gerade dieses grob fahrlässige Ge-
samtverhalten der Verletzten zeigt doch, dass auch weitere Sicherungsmaßnahmen, die der Richter am AG in Westerstede
angesprochen hat, diesen Unfall voraussichtlich nicht verhindert hätten.
Die Neigung in Deutschland, alles regeln zu wollen, führt in die Sackgasse, denn diese Regelungswut hemmt die Aktivitäten
in vielen Lebensbereichen. Entscheidungen der Gerichte sollten stärker die Eigenverantwortlichkeit des Handelns in den
Vordergrund stellen. Was hat die Verletzte in diesem Fall getan, um den Unfall zu verhindern? Fast hätte sie etwa ein Jahr
später einen weiteren Unfall verursacht! Bei der Verletzten handelt es sich nach meinen Kenntnissen um eine studierte Theo-
login, die z.Z. pädagogisch tätig ist. Ich bin der Auffassung, dass gerade von Personen mit solch einer anspruchsvollen Tätig-
keit ein erhöhtes Maß an Verantwortungs- und Gefahrenbewusstsein sowie eine Vorbildfunktion erwartet werden muss.
 Die Behauptung der Verletzten, dass sie die Klage erst wegen einer angeblich beleidigenden Äußerung anlässlich des
zweiten Vorfalls am 22.08.2005 (!) erhoben hat, ist für mich so nicht nachvollziehbar. Die Verletzte hat mich als Leiter der
SVF-Leichtahtletikabteilung bereits Anfang Dezember 2004 (!) um die Personalien des Werfers und Übungsleiters gebeten,
da sie die Sache an ihren Rechtsanwalt abgeben wollte. Am 27.06.05 (also 2 Monate vor dem zweiten Ereignis !) wurden
vom Rechtsanwalt der Verletzten Ansprüche auf Schadenersatz und Schmerzensgeld an den Leichtathleten des SVF gestellt.
 Es bleibt nur zu hoffen, dass die Entscheidung des AG in Westerstede nicht dazu führt, dass die Trainer ihre ehrenamtliche
Tätigkeit beim SV Friedrichsfehn aufgeben, denn gegen solch ein leichtsinniges Verhalten einer einzelnen Person (!) kann
man sich nicht schützen. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass auch die Lehrer und damit der Schulsportunterricht
von der eventuellen Feststellung einer Teilschuld des Übungsleiters durch das Gericht betroffen wären. Schulsport auf frei
zugänglichen Sportplätzen wäre dann aus Beaufsichtigungs- und Gefährdungsgründen kaum noch möglich.
Wolfgang Rose, Leiter SVF-Leichtathletikabteilung
==> Pressebericht vom 10.3. / Leserbrief vom 24.3. / Pressebericht vom 21.4.

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN (NWZ) vom 21. April 2006
Keine Entscheidung im Speerwurf-Prozess
Justiz: Richter erwartet von Werfern und Trainern mehr Sicherheitsvorkehrungen

Westerstede/Friedrichsfehn
(ott). Nach einem zwei Jahre zurückliegenden Unfall beim Speerwurftraining auf dem Sport-
platz Friedrichsfehn, bei dem eine Passantin getroffen und verletzt wurde, hat die inzwischen eingeschaltete Justiz gestern ihre
Sichtweise dargelegt. In der vor dem Westersteder Schöffengericht anhängigen Zivilsache, in der die Geschädigte vom
Trainer des Sportvereins ein Schmerzensgeld verlangt, empfiehlt der Richter offenbar, über einen Vergleich nachzudenken.
In einer kurzen mündlichen Stellungnahme wies der Richter darauf hin, dass die verletzte Frau in jedem Fall einen Anspruch
auf finanzielle Entschädigung habe. Auch die Sicherheitsvorkehrungen beim Speerwurftraining seien seiner Ansicht nach un-
bedingt zu verbessern. Da stellt sich das Gericht ein über Eisenstangen verbundenes Flatterband vor, mit dem der Train-
ingsbereich deutlich sichtbar abgeteilt sei. Sollte es zu keiner Einigung kommen, ist mit einer umfangreichen Beweisaufnahme
zu rechnen.
==> Pressebericht vom 10.3. / Leserbrief vom 24.3. / Pressebericht vom 21.4.
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 14. März 2006
Braunschweig hat Chancen auf die Titelkämpfe 2008
Deutsche Meisterschaft der Leichtathleten

Braunschweig.
Das sieht gut aus für Braunschweig: Im Rennen um die Vergabe der deutschen Leichtathletik-Meister-
schaften 2008 liegt der einzig noch in Niedersachsen verbliebene Standort, der für so eine Veranstaltung in Frage kommt,
sehr gut. Das bestätigte gestern Eberhard Vollmer aus der Pressestelle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Es
wäre bereits die dritte Meisterschaft in einem Olympia-Jahr, die in Braunschweig stattfindet. Bereits im Jahr 2000 und 2004
hatten die deutschen Spitzenathleten in der Löwenstadt die letzte Chance, die Normen für die Spiele in Sydney und Athen
zu erfüllen. Im Sommer 2008 ginge es dann um die Tickets für die Spiele in Peking.
Vom Tisch scheint hingegen zu sein, dass die Meisterschaften künftig regelmäßig im jährlichen Wechsel an drei festen Orten
stattfinden. Neben Braunschweig waren für diesen festen Turnus auch Ulm und Erfurt im Gespräch gewesen. Ganz glücklich
allerdings wären die Braunschweiger um MTV-Chef Otto Schlieckmann mit dieser Variante sowieso nicht gewesen: "Wir
würden gerne die Meisterschaften in den Olympia-Jahren ausrichten." Da passt es, dass jetzt mit Nürnberg eine vierte Stadt
Interesse an den nationalen Meisterschaften bekundet hat.
Berlin möchte nach Angaben Vollmers im Jahr 2008 als großen Testlauf für die WM ein Jahr später die Jugend-Meister-
schaften und dann 2009 kurz vor der Weltmeisterschaft auch die deutsche Meisterschaft ausrichten. (sf)

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 18. März 2006
Weißer Rauch steigt nicht auf...

Bassum. "Wir sollten heute so lange verhandeln, bis weißer Rauch aufsteigt", erklärte Versammlungsleiter Wilfried Becker.
Rauch stieg am Ende zwar nicht auf, doch nach rund 90 Minuten war die zuvor bereits zweimal gescheiterte Vereinsgründ-
ung des Kreis-Leichtathletik-Verbandes (KLV) Diepholz e.V. perfekt und bedarf nur noch des Eintrags ins Vereinsregister.
"Unsere Satzung soll schlank sein und nicht ständig nach Veränderungen schreien", betonte der alte und neue Vorsitzende
Berthold Buchwald (LC Hansa Stuhr) und durfte sich letztlich darüber freuen, dass die Vereinsvertreter dem im Vorfeld
ausgearbeiteten Satzungsentwurf diesmal ohne große Diskussion zustimmten. Im dritten Anlauf hatten die Leichtathleten da-
mit die größte Hürde genommen, mit dem LC Hansa Stuhr, TuS Varrel, TSV Asendorf, SG Diepholz, TuS Sulingen, Jahn
Brinkum, MTV Barnstorf und TV Bruchhausen-Vilsen traten alle acht anwesenden Vereine dem KLV Diepholz e.V. bei
und dürfen sich somit als Clubs der ersten Stunde fühlen.
Die anschließende Wahl des Vorstandes ging ebenfalls flott über die Bühne. Neben Buchwald wurden Wilfried Becker (TuS
Sulingen) als zweiter Vorsitzender und Herward Kloppe (TSV Schwarme) als Kassenwart in ihren Ämtern bestätigt. Dieter
Tjaden (Hansa Stuhr) fungiert weiterhin als Kampfrichterwart, Jan-Simon Neubauer (ebenfalls Stuhr) als Sportwart, währ-
end Becker in Personalunion auch das Amt des Statistikers bekleidet. Neu in der Vorstandsriege ist Uwe Franke (SG
Diepholz) als Volkslauf- und Breitensportwart. "Damit haben wir einen schlagkräftigen Vorstand", freute sich Berthold
Buchwald, obgleich die Posten des Lehr-, Schüler- und Schriftwartes nicht wie gewünscht besetzt werden konnten. Über-
dies einen Vorstand, der nun nicht mehr so "kopflastig in Richtung Nordkreis, speziell Hansa Stuhr" ist, wie zuvor von
Bernhard Keller (MTV Barnstorf) kritisch angemerkt wurde.
Schnelle Einigung erzielte die Versammlung auch in punkto Vereinsbeiträge, beschlossen wurde eine Staffelung nach Mit-
gliederzahlen. Vereine bis 100 Mitglieder zahlen pro Jahr 50 Euro, bis 200 sind 75, ab 200 schließlich 100 Euro zu ent-
richten. "Reich werden wir damit nicht, aber wir haben einen Grundstock, um auch mal wieder Spesen zu erstatten oder eine
Sportlerehrung vorzunehmen", äußerte Buchwald und sprach von einem "sehr harmonischen Abend". Der Vorsitzende be-
dauerte indes ein wenig die geringe Resonanz, immerhin waren 16 Vereine dem Gründungsabend fern geblieben. "Wir
werden diese Vereine jetzt noch mal anschreiben und bitten, dem KLV beizutreten", so Buchwald. "Ich denke, dass wir so
letztlich bei etwa 15 Mitgliedsvereinen landen werden."

ZEVENER ZEITUNG vom 21. März 2006
Will mahnt verstärkte Nachwuchsförderung an
Vorstand der Kreis-Leichtathleten bestätigt

Zeven
(he). Eine positive Bilanz zog der erste Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Verbandes (KLV) Rotenburg, Erwin
Will, auf der Jahreshauptversammlung des Verbandes. Trotz rückläufiger Mitgliederzahlen waren die Athleten im Kreis auch
im vergangenen Jahr erfolgreich. Besonders hervorzuheben seien dabei die herausragenden Leistungen der Schüler und der
Senioren. Nicht nur sportliche Höchstleistungen zeichnen die Athleten in den 39 Mitgliedsvereinen aus. Großen Zuspruch
erfahren auch immer wieder die Volksläufe, die Sportler aller Alterklassen mobilisieren. Im letzten Jahr nahmen insgesamt
4840 Läufer an den sechs Volksläufen im Kreis teil, in der Statistik des NLV-Bezirk Lüneburg belegt Rotenburg damit den
vierten Rang innerhalb der elf Kreisverbände. Einer der zehn größten Volksläufe in Niedersachen ist "Wilstedt bei Nacht".
Dort gingen 2005 insgesamt 3317 Läufer an den Start.
Die vorrangige Aufgabe des Verbandes ist, so Erwin Will, die Förderung des Nachwuchses. Aktuell sind die Teilnehmer-
zahlen im Schüler und Jugendbereich noch hoch, aber in den nächsten Jahren werde es insgesamt bedeutend weniger Kinder
geben, die sich für die Leichtathletik entscheiden. Eine erste Möglichkeit "Leichtathletikluft" zu schnuppern, sind die Kreis-
Kinder-Turn- und Sportfeste. Hunderte von Kindern traten im Sommer in Sottrum an, um sich im Laufen, Werfen und im
Springen zu messen. Fest etabliert hat sich auch der Werfer-Cup, der Schüler und Jugendliche an die Wurf-Disziplinen her-
anführen soll.
Abschied von Schmöe
Die Wahl des Vorstandes ergab keine wesentlichen Neuerungen. Der zweite Vorsitzende Theo Maxin, Sportwart Gerd
Zabel, Schüler- und Jugendwart Herbert Kleyer, Breitensport- und Volkslaufwart Bernd Bredehöft sowie Statistiker
Sebastian Stabel wurden in ihren Ämtern bestätigt. Anja Dohrmann, die bereits seit einem halben Jahr die Aufgaben der
Schriftwartin kommissarisch übernommen hat, wurde am Freitagabend auch offiziell in dieses Amt gewählt.
Am Ende der Veranstaltung verabschiedete der erste Vorsitzende im Namen des Verbandes den langjährigen Vorsitzenden
des Kreissportbundes, Peter Schmöe. Er habe sich in den vielen Jahren an der Spitze des Sportverbandes mit großem En-
gagement für die Leichtathletik eingesetzt. ==> Fotos und mehr von der Versammlung gibt es bei der LAV Zeven 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. März 2006
Jakobs besteht mit Auszeichnung
Leichtathletik: Warsingsfehntjer ist jetzt Diplom-Trainer

Warsingsfehn
(ls). Am vergangen Mittwoch beendete Klaus Jakobs aus Warsingsfehn erfolgreich sein Studium zum
Diplom-Trainer an der Trainerakademie des Deutschen Sportbundes in Köln. Unter anderem studierte der 37-Jährige mit
Hockey-Olympiasiegerin Tina Bachmann und Oliver Caruse, der als Gewichtheber Bronze bei den Olympischen Spielen in
Atlanta 1996 gewann.
Ein Abschluss als Diplom-Trainer gilt in den meisten Sportverbänden in Deutschland als Grundvoraussetzung für eine Stelle
als Bundestrainer. Jakobs, der seit vielen Jahren sowohl ehrenamtlich als auch beruflich für die Leichtathletik in Ostfriesland,
Niedersachsen und später auch bundesweit arbeitete, ist bereits beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) tätig. Dort
ist er in der Trainerschule unter anderem für die Erstellung und Überarbeitung von Ausbildungskonzepten verantwortlich und
arbeitet als Dozent in der Aus- und Weiterbildung von A-Trainern. Zudem hat sich Jakobs einen Namen als Autor ver-
schiedener Fachpublikationen gemacht.
Angefangen hat alles vor gut 20 Jahren in der Leichtathletik-Abteilung des SV Warsingsfehn. Seither bildete sich Jakobs
ständig weiter und war unter anderem Kaderleiter im Landesverband und Assistent des damaligen Sprintbundestrainer Win-
fried Vonstein.
Am Mittwoch erhielt der Ostfriese, der seit Jahren auch als Mitarbeiter der OZ-Sportredaktion tätig ist, als Jahrgangsbester
sein Diplom “mit Auszeichnung” aus den Händen von Freiherr Manfred von Richthofen, Präsident des Deutschen Sport-
bundes. Außerdem erhielt der Warsingsfehntjer für seine Diplomarbeit den Ehrenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und
den Ehrenpreis des Bundesinnenministeriums.

NORDWEST ZEITUNG vom 13. April 2006
Leichtathletik-Vorstand wiedergewählt
Versammlung: Schwache Beteiligung im Bereich der Erwachsenen und Jugendlichen -- Viele Ehrungen

Wesermarsch
(rg). Im Hotel “Zur Post“ in Nordenham traf sich der Kreis-Leichtathletik-Verband Wesermarsch, um einen
neuen Vorstand zu wählen, zahlreiche Ehrungen vorzunehmen und die weiteren Termine für die Saison 2006 festzulegen.
Die Leitung übernahm der 2. Vorsitzende des Verbandes Wesermarsch, Ernst Bielefeld (SV Brake), da aus beruflichen
Gründen der 1. Vorsitzende Eckhard Meyer (SV Nordenham) absagen musste.
Ernst Bielefeld berichtete von einem erfolgreichen Wettkampfjahr 2005. Die männliche Jugend B des SV Lemwerder wurde
in der Besetzung mit Christian Eichinger, Waldemar Trudrung und Thies Wessels Norddeutscher Meister über zehn Kilo-
meter in der Mannschaftswertung in der Zeit von 1:56:11 Stunden. Das Trio wurde vom Vorsitzenden mit der bronzenen
Bestennadel für den 23. Platz in der Deutschen Bestenliste ausgezeichnet. Ernst Sauerbaum (SV Nordenham) erkämpfte
sich in der Altersklasse M 75 im Kugelstoßen die Landesmeisterschaft mit 10,63 m. Dafür bekam er die silberne Ehren-
nadel des DLV und eine Urkunde überreicht. Bezirksmeister über die 3000 m wurde Christian Eichinger (SV Lemwerder)
in 10:07,45 Minuten. Daneben wurden 19 Regionsmeistertitel errungen, von denen sich der SV Brake mit 16 den Löwenan-
teil sicherte, zwei gewann der SV Lemwerder, einen der AT Rodenkirchen. In den verschiedenen Altersklassen wurden
viele neue Kreisrekorde aufgestellt. Auf Kreisebene fanden 19 eigene Veranstaltungen mit 2278 Teilnehmern statt. Der achte
Nordenhamer Citylauf hatte mit 757 Teilnehmern die größte Anziehungskraft. Es folgten der TV Großenmeer mit 459, der
STTV Berne mit 211 und der TV Seefeld mit 175 Wettkämpfern.
Sehr zufrieden stellend war die Beteiligung im Schülerbereich, während im Erwachsenen- und auch Jugendbereich die An-
zahl der Wettkämpfer nicht befriedigen konnten. Lehr- und Kampfrichterwart Jan-Wilhelm Hessenius (TuS Tossens) be-
richtete sehr positiv über seinen bewährten Kampfrichterstab und wies darauf hin, dass im Herbst diesen Jahres eine kreis-
eigene Kampfrichterschulung stattfinden wird.
Versammlungsleiter Harald Peplau (SV Nordenham) wickelte die Neuwahl des gesamten Vorstandes recht zügig ab.
Wieder gewählt wurden: Eckhard Meyer (SV Nordenham, 1. Vorsitzender), Ernst Bielefeld (SV Brake, 2. Vorsitzender),
Heinz Renken (SV Nordenham, Geschäftsführer), Doris Plewka (SV Nordenham, Sportwartin), Uwe Nagel (SV Brake,
Jugend- und Schülerwart), Jan-Wilhelm Hessenius (TuS Tossens, Lehr- und Kampfrichterwart) und Ernst Bielefeld (SV
Brake, Statistiker). Als Kassenprüfer fungieren Karl Spieler (SV Lemwerder) und Jörg Krüger (STTV Berne).
Die anstehenden Ehrungen wurden von Ernst Bielefeld beziehungsweise Heinz Renken vorgenommen. Dabei erhielten außer
den bereits Genannten die silberne Ehrennadel des NLV Doris Plewka, Horst Peine, Harald Peplau (alle SV Nordenham)
und Hans-Joachim Nagel (Blexer TB). Die silberne Ehrennadel des DLV gab es außerdem für Jan-Wilhelm Hessenius und
Horst Siemers (beide TuS Tossens).

Presseinformation vom 8. Mai 2006 (Von Manfred Scholz)
Manfred Schäfer führt weiter die Leichtathleten
Leichtathletik.
Bei der Jahreshauptversammlung der Leichtathletik betreibenden Vereine aus dem Kreis Hameln-Pyrmont
wurde Manfred Schäfer zum Kreisvorsitzenden des NLV-Kreises Hameln-Pyrmont wiedergewählt. Begrüßen konnte er
die neuen Abteilungsleiter des MTV Friesen Bakede Rosemarie Emmermacher und vom TuSpo Bad Münder Astrid
Stawski. Von steigenden Mitgliederzahlen in der Leichtathletik auf 1477 und der Tatsache, dass der Kreisverband ein ein-
getragener Verein mit Nachweis der Gemeinnützigkeit werden muss, berichtete Schäfer. Im Bereich der Nachwuchsfindung
wurden 40 Schulen im Kreis angeschrieben, mit dem Ergebnis weniger Rückmeldungen. Problem ist die Betreuung der
Kinder bei der Teilnahme an Wettkämpfen am freien Wochenende durch die Lehrkräfte. Das dies funktioniert, zeigten der
Direktor und ein Lehrer der Schule Südstadt bei den Kreismeisterschaften, wo sie mit viel Freude 26 Kinder betreuten.
Durch die Fußball-Weltmeisterschaften und der Vermietung des Weserberglandstadions können 2006 keine großen Sport-
veranstaltungen durchgeführt werden.
Bei den Neuwahlen erhielt die bewährte Vorstandsmannschaft das Vertrauen der Versammlung. Neu dabei ist nur Frank
Zielonka als Statistiker. Im sportlichen Bereich sah Uwe Beerberg den Gewinn der Deutschen Meisterschaft durch die
4x200 Meter Staffel der Frauen der LG Weserbergland als Höhepunkt. Unter dem Punkt Ehrungen gab Manfred Schäfer
bekannt, das Fritz Hothan, der auch im Kreis Hameln Pyrmont schon seit vielen Jahren als Kampfrichter tätig ist, vom Kreis
Schaumburg die Goldene Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik Verbandes verliehen wurde. Er dankte dem 71-jährigen
Hothan für seinen 30-jährigen Einsatz und wünschte neben Gesundheit noch viele Einsätze im Kreise der Kampfrichter bei
den Wettkämpfen.
Schäfer selber war dann doch sichtlich überrascht, als der 2. Vorsitzende Uwe Beerberg in seiner Laudatio auf die Arbeit
seines Vorsitzenden einging, der sich im Kreisverband als Kampfrichter, Kampfrichterwart bis zum Vorsitzenden durch stets
engagierte Arbeit hochgearbeitet und sich hohes Fachwissen angeeignet hat. Im Verband ist er für die Aus- und Fortbildung
der Kampfrichter verantwortlich und im ganzen Land bis zu Deutschen Meisterschaften ist seine Arbeit gefragt und ge-
schätzt. Als Dank für diese Arbeit für die Leichtathletik verlieh ihm Beerberg die silberne Ehrennadel verbunden mit dem
Rat, sich auch mal zurückzulehnen und das Geschehen einmal aus der Entfernung zu betrachten. Das dies für Manfred
Schäfer, der lieber “mittendrin” ist, schwerfallen wird, weiss jeder, der ihn kennt.

WESER KURIER vom 19. Mai 2006
Aufschwung nach der Enttäuschung
Die Bremer Leichtathleten haben den Verlust des Weserstadions verkraftet

Von unserem Mitarbeiter Heinz Fricke
Bremen. Inzwischen sind fünf Jahre ins Land gegangen, doch der Stachel sitzt noch tief: "Wir haben gekämpft und lange an
unsere Chance geglaubt. Bis wir merkten, dass wir nie eine wirkliche Chance hatten, das Weserstadion für die Leichtathletik
zu retten", sagt Matthias Reick. So denken der Bremer Leichtathletik-Präsident und seine Mitstreiter auch heute noch immer
wehmütig zurück an den Europacup 2001, an die letzte große Veranstaltung in der Hansestadt, als das Weserstadion noch
eine Laufbahn besaß. Danach setzte sich bekanntlich Werder mit dem Wunsch nach Vergrößerung der Kapazität durch -
auch Bremens WM-Bewerbung lieferte Argumentationshilfe. Der Rasen wurde tiefergelegt, die Laufbahn verschwand unter
neuen Zuschauer-Reihen. Und das ursprüngliche Versprechen von Politik und Sport-Bürokratie, die Rundbahn sei problem-
los wieder zu installieren, erwies sich als Makulatur. "Dabei war der Europacup ein toller Erfolg, wir hatten an jedem Tag
15 000 Zuschauer. Und dachten, damit hätten wir Bremen als Leichathletik-Veranstaltungsort gerettet", erinnert sich
Matthias Reick.
Der heute 44-jährige Mediziner war damals noch ziemlich jung im Amt, ebenso wie seine Vizepräsidenten Jens Ellrott und
Herwig Renkwitz, die sich die Ressorts Leistungssport und allgemeiner Wettkampfsport aufgeteilt haben. "Vielleicht waren
wir damals noch zu unerfahren", sagen die drei, die auch heute noch das jüngste Präsidium in allen Landesverbänden des
Deutschen Leichtathletik-Verbandes stellen. Doch sie haben nach der Enttäuschung Weserstadion nicht resigniert, neue
Konzepte erarbeitet und sehen sich inzwischen auf einem guten Weg: "Vor acht Jahren hatten wir zwei Talente in den
deutschen Bestenlisten, inzwischen sind es 76", rechnet Jens Ellrott vor. Auf dem Verbandstag dieses Jahres blickte Ellrott
auf eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des Verbandes zurück - mit deutschen Meistertiteln für Carolin Nytra
und die Speerwerferin Sarah Nöh. Hürdenläuferin Nytra hat nach Meinung ihrer Funktionäre sogar reale Aussichten, 2008
in Peking an den Start zu gehen - es wäre die erste Olympiateilnahme eines Bremer Leichtathleten, seit Birgit Dressel 1984
in Los Angeles im Siebenkampf den siebten Platz belegte.
Sprinterin Jana Look, 400-m-Läufer Julian Geißhirt, Dreispringer Eugen Wisotzky und Langstreckenläuferin Schoami Bieser
sind weitere Talente, von denen man im Verband noch einiges erwartet. Dort bemüht man sich parallel zur Trainingsfron der
Athleten, deren Rahmenbedingungen zu verbessern. "Ich glaube nicht, dass diese Talente so bald abwandern", versichert
Ellrott. Es gibt Kontakte zu Firmen und zur Universität, die ein Nebeneinander von Leistungstraining und Beruf oder Studium
ermöglichen. So bleibt Carolin Nytra neben dem 30-Stunden-Job noch Zeit zum Training, für Wettkampf-Termine gibt es
Sonderurlaub. Fälle wie die des Hochspringers Roman Fricke oder des 400-m-Läufers Lars Figura, die wegen der besser-
en Konditionen in der Vergangenheit Bremen verließen, sollen sich möglichst in Zukunft nicht wiederholen.
Zum jungen Vorstand gesellt sich inzwischen auch ein junger Trainerstab, auch in der Schulbehörde wurden Weichen ge-
stellt: Die besten Leichtathletik-Talente, bisher noch in Obervieland zusammengefasst, werden zum neuen Schuljahr zur
Schule Ronzelenstraße wechseln, wo unter anderem schon die besten Schwimmer zusätzlich gefördert werden. Reick: "Es
macht einfach Sinn, dieses spezielle Modell der Sportförderung auf eine Schule zu konzentrieren."
Derzeit zählt der Bremer Leichtathletik-Verband 2500 Mitglieder in 35 Vereinen, Tendenz leicht steigend. "Viele wollen
laufen", sagt der für den allgemeinen Wettkampfsport zuständige Herwig Renkwitz. Gemeinsam mit der AOK plant man
daher eine Laufanfänger-Schulung, selbst die Gründung eines virtuellen Vereins wird erwogen. Reick: "Um allen eine An-
laufadresse zu geben, die Leichtathletik betreiben wollen." Denn man sieht sich durchaus in Konkurrenz zu privaten An-
bietern etwa aus der Kosmetik- und Ernährungsbranche, die mit Kursen werben, ohne dafür wirklich gerüstet zu sein.
"Unsere Übungsleiter haben 120 Ausbildungsstunden hinter sich, wir sind da wesentlich besser aufgestellt", versichert der
BLV-Vorstand.
Im Sommer trifft sich die Bremer Leichtathletik-Elite vor allem auf der Anlage auf Platz 11, auch wenn es dort nur sechs
Rundbahnen gibt. Das reicht nicht für größere Veranstaltungen, doch man hat sich damit abgefunden. "Die Rundbahn in der
Halle fehlt da schon dringender", sagt Matthias Reick, so muss man im Winter nach Hannover oder Hamburg ausweichen.
Das Weserstadion besitzt zwar eine für viele Leichtathletik-Disziplinen (Sprint, Sprung-Disziplinen) geeignete Halle, doch
Fakt ist: Die Leichtathleten sehen Werders Höhenflug mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Denn bei Champ-
ions-League-Heimspielen müssen sie jeweils für eine Woche verzichten - die Halle wird dann als Medienzentrum benötigt.
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HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 24. Mai 2006
Sport – Dem Geher-Cup droht das Aus

(ak).
“Wir haben in mancher Hinsicht die Schnauze voll und möchten, dass Farbe bekannt wird: Wir wollen euch oder
eben nicht.” Das sagte Walter Schwoche, der Motor des Internationalen Hildesheimer Geher-Cups, gestern bei einer
Pressekonferenz im Bäckeramtshaus. Grund: Der 22. Auflage der renomierten Veranstaltung, die zu den Top 8 der Welt
gehört, droht wegen fehlender Sponsorengelder das Aus. Das wäre doppelt bitter, denn in den Jahren 2007 und 2008
sollen bei dem Meeting sogar die Deutschen Meisterschaften sowie das Finale des Deutschen Geher-Pokals in Hildesheim
ausgerichtet werden. “Wir könnten sogar den Europacup bekommen”, sagte Schwoche. Bei dem Treffen gestern erklärten
auch Schirmherr Bernhard Brinkmann, Schirmrat Dr. Ulrich Kumme und der KSB-Vorsitzende Frank Wodsack unisono,
wie wichtig sie den Geher-Cup als “Baustein im Mosaik Hildesheim” halten. Das Aus 2006 würde aber zugleich das Aus für
immer bedeuten. “Wir kämpfen um die Existenz, das kapiert nur keiner”, spitze es Walter Schwoche zu. Er habe übrigens
schon einige Anfragen bekommen, den Geher-Cup vielleicht in eine andere Stadt zu vergeben.
Der Wettbewerb hatte schon immer Probleme, genügend Sponsoren zu finden. Doch so eng wie diesmal war es noch nie.
“Nach aktuellem Stand der Dinge können wir nicht veranstalten, sonst würden wir unseriös”, erklärte Rüdiger Müller, der
Präsident des mitveranstaltenden ISC Hildesheim. “Wir wissen mit unseren Sommerabenden auch anderes anzufangen.
Aber wir halten die Veranstaltung für wichtig im Kalender der Stadt, denn sie ist mehr als Sport. Wir brauchen sie nicht zur
Befriedigung unseres eigenen Egos - wir wollen Hildesheim bereichern”, sagte er. Noch keimt bei den Organisatoren ein
Fünkchen Hoffnung. Jeder kleine Betrag könne weiterhelfen. Das große Geld scheine ohnehin auf bestimmte Bereiche ge-
bündelt zu sein. Der extra aus Dessau angereiste Udo Schaeffer, Chef des Deutschen Geher-Pokals, sagte: “Wir freuen uns
auf Hildesheim und möchten die DM 2007 unbedingt hier machen.”
HAZ-Interview
Zum drohenden Aus des Geher-Cups als internationalem Aushängeschild Hildesheims in einer olympischen Disziplin haben
Walter Schwoche, Vorsitzender des ffl und Motor der Serie, sowie Rüdiger Müller als Präsident des ISC Hildesheim im
HAZ-Interview offene Worte gefunden.
Warum gehen Sie jetzt, drei Monate vor der 22. Auflage der Veranstaltung, an die Öffentlichkeit?
Schwoche: Weil wir die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben haben, sie doch noch durchführen zu können. Denn Hildes-
heim ist eine Stadt, die sich von ihrer Größe her auch im Sport eine gewisse Palette erlauben kann. Für den 27. August ist
hier sogar ein Länderkampf Deutschland gegen England im Gespräch. Wir sind beseelt von der Veranstaltung, wollen in
einem bezahlbaren Rahmen etwas für Hildesheim tun.
Wieso geht das offenbar nicht mehr?
Schwoche: Das fragen wir uns auch. Wir haben Feinde. Aber Feinde sind schon immer eine Motivation für die Mannschaft
um Schwoche und Müller. Es ist vielleicht noch möglich, einige Leute rechtzeitig wachzurütteln. Früher haben wir das immer
irgendwie hingekriegt, doch jetzt geht überhaupt nichts mehr.
Und was heißt das konkret?
Schwoche: Unser Bruttoetat ohne Sachzuwendungen lag in den vergangenen Jahren zwischen 30 000 und 40 000 Euro.
Nach derzeitigem Stand stehen uns diesmal nur 15 200 Euro zur Verfügung, einschließlich der mündlichen Zusagen. Wir
brauchen aber aufgrund der fixen logistischen Kosten 28 000 Euro, um den einen Tag adäquat zum Niveau des Vorjahres
durchführen zu können.
Also müssen Sie die Reißleine ziehen?
Schwoche: Ja, dieser Etat bedeutet den technischen K.o. Wie können wir vernünftig planen, wie seriöse Verträge ab-
schließen? Wir träumen nicht von einer guten Fee, sondern sind Realisten. Ich persönlich hafte schon seit mehr als 20 Jahren
gegenüber der Hausbank mit 7700 Euro, damit wir immer liquide sind. Mit 130 ehrenamtlichen Mitarbeitern kompensieren
wir eine ganze Menge nicht vorhandenen Geldes.
Dass das Geld überall knapper wird, das wissen doch auch Sie. Warum wurden Sie jetzt so überrascht?
Schwoche: Schon 2005 mussten wir einen Einschnitt machen, das Programm von zwei auf einen Tag reduzieren. Doch jetzt
ist es eigentlich nicht zu verstehen, warum das Interesse dermaßen einbricht. Wir sind wohl nicht mehr gewollt und müssen
die Konsequenzen ziehen. Noch verkünden wir aber keine Absage.
Dabei ernteten Sie in den vergangenen Jahren doch immer viel Anerkennung.
Müller: Schulterklopfen kostet zunächst nichts. Zu viele tun das. Es ist gutes Recht des Geldgebers, wem und wofür er was
gibt. Wenn wir nicht mehr dazu gehören, sollte man uns das nur sagen. Wir brauchen schließlich Planungssicherheit auch für
die Folgejahre. So können wir jedenfalls nicht durchstarten, fühlen uns an den Rand gedrängt. Für eine bessere Bezirks-
meister schaft lohnt sich der ganze Aufwand nicht.
Haben Sie denn nicht rechtzeitig die Stimmung in der Stadt ausgelotet?
Schwoche: Anfang des Jahres saßen wir mit Honoratioren zusammen, baten um offene Worte. Man sagte uns, eigentlich
seien sogar zwei Veranstaltungstage erwünscht. Doch wir sind gegen die Wand gelaufen, fünf Monate Arbeit umsonst, auch
international ist das peinlich.
Was werden Sie machen, wenn tatsächlich das Aus kommt?
Schwoche: Wir kriegen einfach nicht die Anerkennung, die uns gebührt. Der Schmerz löst unterschiedliche Gefühle aus.
Nicht nur Trauer, sondern eine Portion Knörigkeit sind dabei, weil wir uns nach einem Vierteljahrhundert noch nicht einmal
ordentlich von der Bühne verabschieden können. Aber es gibt auch ein Leben nach dem Geher-Cup.
==> Presseberichte zum Thema vom 24.5. / 9.6. / 13.6. 

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 9. Juni 2006  
Geher-Cup: Unwürdiges Ende?
Nach wie vor droht dem 22. Internationalen Geher-Cup am 26./27. August das Aus, weil noch gut 10 000 Euro für die
Veranstaltung fehlen. Verbandsseitig ist nun angesichts der Finanzsituation in Hildesheim reagiert worden. Die Folgewirkung:
Weder der vorgesehene Länderkampf Deutschland gegen England noch eine geplante Wiederholung von Deutschen
Meisterschaften werden in Hildesheim noch für möglich gehalten. Da die eigentlich relativ geringe Deckungslücke in der
100 000-Einwohner-Stadt offenbar immer noch nicht geschlossen werden konnte, musste nun verbandsseitig im Sinne
seriöser Planung reagiert werden. Sowohl ein Länderkampf als auch künftige Deutsche Meisterschaften lassen sich so nicht
verlässlich planen. Der Kreis-Lechtathletikverband, Bundestrainer Ron Weigel und die Meeting-Leitung des Geher-Cups
haben sich auf die grundsätzliche Weitergabe dieser Veranstaltungen verständigt.
Ob nun der 22. Geher-Cup mit dem geplanten Weltrekordversuch und dem Deutschen Geherpokal überhaupt stattfindet,
bleibt weiterhin offen. Die Veranstaltergemeinschaft wird sich zusammen mit dem den nationalen Pokalwettbewerb durch-
führenden Deutschen Geher-Team nun in den nächsten Tagen zu entscheiden haben. Ein publizierter eventueller Umzug des
Geher-Cups in eine andere Stadt wird sich, wenn überhaupt, erst 2007 umsetzen lassen. Die Organisatoren befürchten: “Ein
unwürdiges Ende ohne Abschied des weltweit bekannten Hildesheimer Events wird immer wahrscheinlicher.”
==> Presseberichte zum Thema vom 24.5. / 9.6. / 13.6. 

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 13. Juni 2006
Mitarbeiter retten Geher-Cup 2006

Der Internationale Geher-Cup 2006 findet zumindest an einem Tag statt, und zwar am 27. August in Hildesheim. Das ge-
schieht aber angesichts der bereits veröffentlichten Umstände vor Ort voraussichtlich zum letzten Mal. Möglich machte das
ein Großteil der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die das drohende Minus der weltweit erfolgreichsten derartigen Veranstaltung
nun mit einer einmaligen Garantie von 10 000 Euro absichern. Nach 25 Jahren Internationaler Geher-Cup beschenkt sich
das Team des ISC und ffl Hildesheim damit selbst und auch nochmals zu erwartende Tausende Besucher.
Schirmherr Bernhard Brinkmann und Schirmrat Dr. Ulrich Kumme sind zusammen mit der Meeting-Leitung weiter auf
Sponsorensuche. Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Brinkmann versucht unter anderem aktuell Firmen und Vertreter
des öffentlichen Lebens für eine Baustein-Spendenaktion mit je 50 oder 100 Euro zu gewinnen. Damit soll das Traditions-
meeting weiterhin erhalten bleiben, um doch die deutschen Meisterschaften 2007 mit durchführen zu können. Der Ratsvor-
sitzende Dr. Ulrich Kumme will noch einen bisherigen Sponsor im vierstelligen Bereich von der Mitwirkung überzeugen.
 In der letzten gemeinsamen Vorstandssitzung der Trägervereine gab es die über Wochen versuchte Kehrtwende. Die Ver-
anstaltergemeinschaft wird mit Rücksicht auf die erworbene Anerkennung weit über die Fachwelt hinaus somit zumindest
nicht ohne angemessene Abschlussveranstaltung in der Domstadt abtreten. Einige wenige größere und mittelständische
Sponsoren stehen dem Internationalen Geher-Cup mit inzwischen immerhin rund 17 000 Euro zur Seite.
Es gab zahlreiche Reaktionen aus der Bevölkerung: Wildfremde Ansprachen gegenüber den Veranstaltern in der Innenstadt,
für die Jahreszeit ungewöhnlich viele Besucher auf der Home-Page www.geher-cup.de und mehrere kleine Spendenbeträge.
Angesichts dieses Zuspruches und zunehmend drängender Fragen Beteiligter des In- und Auslandes gibt es nun diese
Kehrtwende. Das Hildesheimer Event wird praktisch in Selbsthilfe einmalig möglich gemacht. Es soll mit Weltklassesport
und adäquatem Rahmenprogramm eine würdige Veranstaltung unter Freunden geben. Möglicherweise gibt es dabei sogar
noch Überraschungen innerhalb des in Ausarbeitung befindlichen Programms. Die verbleibende Zeit und der Etat lassen
kaum noch ausreichenden Bewegungsspielraum. Das Team des Geher-Cups wird sich förmlich zerreißen müssen, um jetzt
noch die bekannt einzigartige Meeting-Ausstrahlung vor historischer Kulisse produzieren zu können.
==> Presseberichte zum Thema vom 24.5. / 9.6. / 13.6.  
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 20. Juli 2006
Kreis-e.V. nunmehr gegründet
Osterholzer Leichtathleten beugen sich niedersächsischem Verband

Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Kreis Osterholz. Zuletzt waren die Osterholzer Leichtathleten der letzte Kreisverband im Bezirk Lüneburg, der nicht als
eingetragener Verein arbeitete. Der Niedersächsische Leichtathletik-Verband (NLV) bedrängte den Vorstand um seinen
Vorsitzenden Reinhard Wagner aber schon lange, eine entsprechende Regelung zu treffen. In dieser Woche nun setzten sich
Vertreter der Leichtathletik-Vereine zusammen, gründeten den Verein "Niedersächsischer Leichtathletik-Verband Kreis
Osterholz" und wollen ihn ins Vereinsregister eintragen lassen.
Wagner hatte gut vorgearbeitet und die Mitgliedsvereine im Kreisverband schriftlich über die Vorgaben aus Hannover vom
NLV informiert. Nachfragen gab es da kaum. Einstimmig votierten die 15 Anwesenden in der Stadion-Gaststätte in Oster-
holz-Scharmbeck dann für die Gründung. Ein wenig Mehrarbeit bedeutet der neue Verein aber auch, wie die ebenfalls be-
schlossene Satzung ausweist und Wagner deutlich machte. So sind nun jährlich Verbandstage auszurichten. Ebenso machte
die Besetzung des umfangreicheren Vorstandes zunächst einige Probleme. Kreisvorsitzender blieb Reinhard Wagner. Zu
seinem Stellvertreter wurde neu Detlef Torner (Ritterhude) gewählt. Als Schriftführer erklärte sich Hauke Mütel (Lesum-
stotel) bereit, Kassenwartin ist weiterhin Karin Ringel (Scharmbeckstotel). Neben diesem geschäftsführenden Vorstand
gehören dem Leitungsgremium Klaus Düerkop, nun als Sport- und Wettkampfwart, Annegret Bremeyer, jetzt Schüler- und
Jugendwartin, und Heidrun Müller (alle Osterholz-Scharmbeck) als Breitensportwartin an. Ferner besetzt wurden die Po-
sitionen des Kampfrichterwartes (Hauke Mütel) und des Statistikers (Annegret Bremeyer). Zur neuen Satzung soll bei den
Osterholzer Leichtathleten auch neuer Schwung treten: Am 18. November wollen sie auf einer ganztägigen Arbeitstagung
künftige Ziele festlegen.    

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. September 2006
Concordia Ihrhove: Rücktritt nach Zoff um Geld
Leichtathletik: Abteilungsleiter Jörg Heitner und sechs Trainer legten ihre Ämter nieder

Von Horst Kruse
Ihrhove. Zwei Jahre nach der mühevoll abgewendeten Insolvenz gibt es neuen Ärger beim finanziell angeschlagenen SV
Concordia Ihrhove. Dabei geht es erneut um Geld, betroffen ist die Leichtathletik-Abteilung. Gestern erklärten deren Ab-
teilungsleiter Jörg Heitner sowie die Trainer Michaela Löwe, Anja Behrends, Sonja Aeilts, Michael Löwe, Adolf Behrends
und Andreas Barnkothe gemeinsam ihren Rücktritt. “Die Leichtathletik-Abteilung fällt dem Schuldenberg des Vereins zum
Opfer”, sagte Jörg Heitner. Den etwa 60 aktiven Kindern und Jugendlichen gaben die Trainer gestern vor dem ersten Train-
ing nach der Sommerpause die Empfehlung, sich den Nachbarvereinen Germania Leer oder LG Papenburg/Aschendorf an-
zuschließen. “Da wir einige hoffnungsvolle Talente haben, darf man sich in diesen Vereinen auf die Neuzugänge freuen.”
 Heitner und seine Trainerkollegen sind frustriert. “Seit mehreren Jahren läuft die Leichtathletik-Abteilung permanent ihren
zustehenden Geldern hinterher. Mittlerweile schuldet der Verein der Abteilung einen vierstelligen Euro-Betrag, der aus pri-
vater Tasche vorgestreckt wurde”, schrieb Heitner in der gemeinsamen Rücktrittserklärung. 100 passive und aktive Mit-
glieder gehören zur Leichtathletik-Sparte. “Diese Mitglieder zahlen monatlich Beiträge, von denen die Abteilung keinen Cent
sieht”, ärgert sich Heitner. Er vermutet, dass diese Beiträge zur Begleichung der Schulden der Fußballer aus Oberligazeiten
herangezogen würden.
Die Leichtathleten dagegen würden keinerlei Unterstützung erhalten. “In den letzten Jahren mussten private Gelder zur Ver-
fügung gestellt werden, um den sportlichen Betrieb der Leichtathletik aufrecht zu erhalten.” Alle Trainer und Betreuer seien
ehrenamtlich tätig und bekämen keinerlei Aufwandsentschädigungen. Hinzu kommt Frust, weil sich die Leichtathleten im Ver-
ein nicht akzeptiert fühlen. “Selbst beim 24-Stunden-Lauf glänzte unser Vorsitzender Hans Kirschner durch Abwesenheit”,
kritisierte Heitner. Und dann sollen da noch höhnische Worte aus der Fußball-Abteilung in Richtung Leichtathletik gefallen
sein. “Als Jugendtrainer ist man wie vor den Kopf gestoßen, wenn sich verantwortliche Personen aus dem Umfeld der
aktuellen Ersten Herren dahingehend geäußert haben, dass Jugendarbeit nichts bringt, dem Verein nur Geld kostet und es
besser wäre, sich von einigen Abteilungen zu trennen.”
Concordias Vorsitzender Hans Kirschner war überrascht von dem Rücktritt: “Das Geld ist nicht das Problem”, sagte er. “Es
war mit Jörg Heitner abgesprochen, dass die ausstehenden Gelder nach den Sommerferien gezahlt werden. Dem steht auch
nichts entgegen.” Insgesamt sei der Verein nach der schwierigen Situation auf einem guten Weg. Die Leichtathletik-Abteilung
will Kirschner erhalten. “Aber es wird schwer, kurzfristig Übungsleiter zu finden.”  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. September 2006
Wirtjes wird “Ossiloop-Chef” - und Beyer zieht die Laufschuhe an
Leichtathletik: 26. Ostfrieslandlauf mit neuem Organisator

Von Georg Lilienthal
Leer. Klaus Beyer vom SV Holtland wird für alle Zeiten der Vater des Ossiloops bleiben. Als Organisator des Sechs-
Etappen-Laufs von Leer nach Bensersiel tritt er nun aber ab. “Ich spüre nicht mehr das richtige Feuer in mir”, sagt der 64-
jährige. “Es lodert nur noch ein bisschen.” Nun soll ein anderer Mann Feuer und Flamme sein. Edzard Wirtjes von Fortuna
Logabirum ist der neue Organisator. “Ich mache das gerne. Der Ossiloop ist der attraktivste Lauf in Ostfriesland”, sagt der
48-jährige. Er ist der logische Nachfolger von Beyer, der bereits Ende Mai seinen Abschied angekündigt hatte. Der Leer-
aner hatte vor 20 Jahren auch erfolgreich die Triathlon-Veranstaltungen von Klaus Beyer fortgesetzt. Und dem Ossiloop ist
er schon lange verbunden. So bereitet er Sportler in Volkshochschulkursen auf den Lauf vor und machte in diesem Jahr zu-
dem eine Lesergruppe der Ostfriesen-Zeitung fit für den Ossiloop. Auch Meldungen für die Veranstaltung mit mittlerweile
rund 1000 Startern nahm Wirtjes schon in der Vergangenheit entgegen.
Trotzdem wurde die Beyer-Nachfolge erst kürzlich geregelt. Denn durch den Wechsel an der Spitze scheidet auch der SV
Holtland als Ausrichter-Klub aus. Das hätte aber der Verein und auch der Heseler Samtgemeindebürgermeister Hinrich
Bruns gerne vermieden. “Wir haben Ende Juli noch eine Vereinssitzung gehabt”, erzählt Klaus Beyer. Das Ergebnis war er-
nüchternd. “Niemand wollte mein Nachfolger werden.”
Edzard Wirtjes hatte hingegen schon seine Bereitschaft signalisiert. Also wurden sich die beiden nun schnell einig. Gestern
verrichtete der neue Organisator sogleich die erste Amtshandlung. Er meldete den 26. Ossiloop beim Landesverband an.
“Am 1. Mai 2007 geht es los”, sagt Wirtjes. Er erwägt eine einschneidende Änderung. “Ich würde gerne eine elektronische
Zeitnahme per Chip-System einführen.” Damit könnte das große Gedränge an den Startorten vermieden werden. Doch
dieses System ist mit hohen Kosten verbunden. Deshalb müssten schon Sponsoren einspringen. “Das Startgeld werden wir
jedenfalls nicht verdoppeln”, versichert Edzard Wirtjes. So darf auch Klaus Beyer hoffen, dass er mit 20 Euro hinkommt.
Seit der Premiere 1982 mit knapp 30 Läufern war er selber nicht mehr auf der Strecke unterwegs. “Aber im nächsten Jahr,
da laufe ich wieder mit”, kündigt er an.   

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 28. September 2006
Hammerwurf als Leidenschaft
Leichtathletik: Bad Gandersheim als Hochburg - Olbrich weltweit fünftbester Athlet

Von Frerk Schenker
Bad Gandersheim. Hammerwerfen ist ein unterhaltsamer Sport. Sollten Zuschauer doch mal in den Dämmerschlaf ver-
fallen, während die Wurfgeschosse durch die Luft sausen, jagen ihnen die markerschütternde Schreie der Athleten schnell
die Müdigkeit aus den Gliedern. Derlei Muntermacher haben die Werfer der SVG Bad Gandersheim nicht nötig. Warum
auch, können sich die Grün-Weißen zurzeit auch abseits des Wurfringes der vollen Aufmerksamkeit sicher sein. In ihrer er-
folgreichsten Saison seit Jahren heimsen die Domstädter nämlich fast alles ein, was sich ihnen an Titeln und Medaillen in den
Weg stellt. Zwar ist es kein Geheimnis, dass Gandersheim als Landesstützpunkt eine Disziplin-Hochburg ist, derart über-
legen wie in diesem Sommer haben die SVGer ihre Hammer aber schon lange nicht mehr fliegen lassen.
An Olbrich verzweifeln alle
Vor allem Richard Olbrich, seit Juli amtierender Deutscher B-Jugendmeister, bringt die Konkurrenz regelmäßig zum Ver-
zweifeln. Zuletzt demonstrierte er vor knapp zwei Wochen im ostfriesischen Holtland seine Ausnahmestellung. Auf atembe-
raubende 70,38m wuchtete der 16-Jährige den 5-kg-Hammer und rangiert damit in der aktuellen IAAF-Weltjahresbesten-
liste auf Platz fünf. Während die Gegner vom kometenhaften Aufstieg des Wurftalents sichtlich schockiert sind, sieht sich
Trainer Peter Grajek bestätigt: "Das war für mich nicht überraschend", sagt der Diplom-Sportlehrer und fügt hinzu: "Ich habe
gewusst, dass er so weit werfen kann." Seit fast 20 Jahren betreut Grajek, der aus dem polnischen Grünberg stammt, die
Gandersheimer Hammerwerfer und zeichnet zudem als Stützpunktleiter verantwortlich. Unter den Disziplin-Trainern gilt er
als fachliches Schwergewicht. Sein mittlerweile für den VfL Wolfsburg startender Schützling Marcus Kahlmeyer wurde 2003
Sechster der Junioren-EM. Für die erfolgreiche Trainerlaufbahn hat Grajek eine simple Erklärung parat: "Hammerwurf ist
meine Leidenschaft."
Eine Leidenschaft, die ansteckend wirkt, denn bei der SVG hat er fast ausnahmslos talentierte Werfer um sich versammelt.
Neben Olbrich zählt auch der zweite B-Jugendliche Jannik Luger zu den Stärksten seiner Alterklasse. Die Deutsch-Fran-
zösin Nathalie Rheder, die bei den nationalen Meisterschaften im Nachbarland schon einmal Vierte wurde, zählt in Deutsch-
land zu den Top Ten. Und mit dem B-Schüler Tom Kruse, derzeit Bester in Niedersachsen, hat Grajek das nächste Talent
entdeckt.
Grajeks Talentschmiede
Entwarnung wird es für die Konkurrenz also nicht geben - im Gegenteil. "Im nächsten Jahr werfen sie noch weiter", ver-
sichert Grajek. Für Olbrich hat er sogar die Teilnahme an der U 18-Weltmeisterschaft als Ziel ausgegeben. Auch Grajeks
Wettkampfphilosophie lässt für die Gegner nichts Gutes erahnen, denn er ist kein Freund von kleinen Meetings: "Meine Ath-
leten sollen sich bei Meisterschaften beweisen." Schlechte Nachrichten also für die Konkurrenz bei den kommenden Titel-
kämpfen.      

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 13. Oktober 2006
René Herms wird Braunschweiger
Deutschlands bester 800-Meter-Läufer verlässt Pirna und wagt einen sportlichen Neuanfang

Von Stefani Franzke
Braunschweig. Der Coup ist perfekt: Deutschlands stärkster 800-Meter-Läufer wechselt zur LG Braunschweig. Gestern
unterschrieb René Herms in Stöckheim einen Ein-Jahres-Vertrag mit einer Option auf eine Verlängerung. Herms selbst hatte
LG-Trainer und Laufteam-Gründungsmitglied Bernd Bröger angesprochen. "Das Laufteam und die LG sind mir empfohlen
worden", sagt Herms, der ein durchwachsenes Jahr hinter sich hat. Bei der EM in Göteborg kassierte er eine bittere Nieder-
lage, schied schon im Vorlauf aus.
Nun hat der erst 24-Jährige einen Schritt in eine neue sportliche Zukunft gemacht. Nachdem er sich Ende September schon
von seinem langjährigen Trainer Klaus Müller getrennt hatte, wird er jetzt zum Jahresende auch die LG Asics Pirna verlassen
und sich der LG Braunschweig anschließen. "Nach neun Jahren ist es einfach an der Zeit, das Umfeld zu verändern. Für
mich ist dieser Schritt ein sportlicher Neuanfang, der fällig ist", sagt Herms, der sich insbesondere auch auf die Staffel-
Rennen mit seinen neuen Vereinskollegen freut. Matthias Jaworski zum Beispiel kennt René Herms von vielen gemeinsamen
Wettkämpfen. "Das sind doch beste Bedingungen", sagt Herms bestens gelaunt.
"Bei der Europameisterschaft hatte ich nicht hundertprozentig die Form. Hinzu kam der Ärger im Verein und im Umfeld. Da
kamen mehrere Dinge zusammen", schildert der Lauf-Profi. Sein Trainer hatte ihn öffentlich kritisiert, ihm schließlich nach
dem frühen Aus bei der Europameisterschaft sogar Arbeitsverweigerung vorgeworfen. Die Geschichte ist für Herms abge-
hakt. Er blickt wieder nach vorn, will im nächsten Jahr wieder unter 1:45 Minuten laufen. Und dann ist da ja noch die WM
in Osaka. So weit wie möglich möchte er dort kommen. Nächstes Ziel sind für den quirligen Läufer dann die Olympischen
Spiele in Peking.
Zum Perspektivkader Peking 2008 des Deutschen Leichtathletik-Verbandes gehört der 800-Meter-Läufer, der diese Dist-
anz in Deutschland seit 2001 fest beherrscht. Alle Freiluft- und Hallentitel hat Herms seit 2001 gewonnen, bei den Olymp-
ischen Spielen in Athen erreichte er das Halbfinale. "Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder deutscher Meister
werden und mit der LG möglichst auch den Staffel-Titel holen", kündigt René Herms an. Gute Aussichten für Braunschweig.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. Oktober 2006
Otterndorf will wieder Lauf-DM ausrichten
Chancen für 2007 stehen gut / Bewerbung um 10-Km-Straßenlaufmeisterschaft

Von Frank Lütt
Die Stadt Otterndorf bewirbt sich erneut um die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im 10-Kilometer-Straßenlauf.
Und obwohl die Medemstadt erst 2005 die deutsche Laufelite zu Gast hatte, stehen die Chancen für 2007 gut. Aus dem
Bewerberkreis hat nämlich jetzt Düsseldorf zurückgezogen.
Otterndorf hat sich seit dem Jahr 2000 laufend weiterentwickelt. Bereits zum siebten Mal fand kürzlich der KSK Küsten-
marathon zum Weltkindertag mit einer Rekordbeteiligung von über 1500 Teilnehmern statt. Der "Ritterschlag", so bezeich-
nete es Heinz Hüsselmann vom Küstenmarathon-Organisationskomitee, folgte 2005, als Otterndorf die Deutsche Meister-
schaft im Straßenlauf ausrichten durfte. Die Bewerbung angeregt hatte die Weltklasse-Läuferin Luminita Zaituc, die von der
reibungslosen Organisation, dem begeisterungsfähigen Publikum und der tollen Landschaft schwärmte. Die Ausnahmeläufer-
in war denn auch sehr erfreut, als sie kürzlich von der erneuten Bewerbung Otterndorfs hörte. Denn schließlich hat sie hier
im vergangenen September mit einem schnellen 10-km-Lauf den Grundstein dafür gelegt, dass sie nach einer langen Krank-
heitsphase wieder einen sehr starken Marathonlauf in Köln hingelegt hat (Siegerin in 2:28:30 Stunden). Zaituc hatte bei der
DM 2005 auch den Titel souverän gewonnen. In Otterndorf waren auch andere Laufgrößen dabei, die in diesem Jahr für
Furore sorgten: Ulrike Maisch gewann Gold im Marathon bei der Europameisterschaft in Göteborg, genauso wie Jan
Fitschen über 10 000 Meter.
NLV-Präsidentin hat große Sympathien für Otterndorf
Die Delegierten des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) hielten auf der Nordseeinsel Borkum ihren 36.
Verbandstag ab, auf dem Rita Girschikofsky, die den Leichtathletik-Verband seit 1994 führt, für weitere vier Jahre an die
Spitze des Präsidiums gewählt wurde. Thema war auch die jetzige Bewerbung Otterndorfs. Clemens Löcke, NLV-Presse-
sprecher, sagte auf Nachfrage: "Frau Girschikofsky hat große Sympathien für Otterndorf. Dort gibt es ein Team, das funk-
tioniert. Die Strecke ist fantastisch. Und in Otterndorf stehen die Athleten im Mittelpunkt." Die NLV-Präsidentin werde im
Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) "ihre große Stimme in die Waagschale für Otterndorf legen”.
Wie Hüsselmann erläuterte, werde in dem entscheidenden Gremium, dem DLV-Verbandsrat, nun im so genannten Umlauf-
verfahren abgestimmt. Das heißt: Es kommt nicht extra zu einer Sitzung, sondern jedes Verbandsratsmitglied wird ange-
schrieben, um seine Stimme für oder gegen Otterndorf abzugeben. Somit könne noch im Oktober eine Entscheidung fallen.
Dieses Verfahren ist erst dadurch möglich geworden, weil interessierte Städte die Segel gestrichen haben. Lediglich Düssel-
dorf war neben Otterndorf noch im Rennen. Aber die Organisatoren des Kö-Laufes zogen zurück, sodass letztendlich die
Medemstadt übrig blieb.
Der DLV hat sich 2005 sehr positiv über die Ausrichter geäußert. Und die Leistungen - Meisterschaftsrekord von Zaituc
und sieben Männer unter 30 Minuten - waren sehr gut. Otterndorfs Stadtdirektor Harald Zahrte: "Für uns als kleine Stadt ist
die Ausrichtung der Meisterschaft eine Ehre. Und wenn man die Chance bekommt, muss man sie auch nutzen." Dass die in
Otterndorf gestarteten Läufer Maisch und Fitschen bei der EM so toll abgeschnitten haben, mache Zahrte außerdem stolz.
Die erneute Möglichkeit der Bewerbung sowie die damit verbundene Unterstützung durch den NLV sei eine "Auszeichnung
für alle Helfer und das tolle Publikum". Zahrte verspricht: "Wenn wir den Zuschlag bekommen, werden wir genauso profess-
ionell an der Ausrichtung arbeiten wie bereits 2005."
DM abends in der Altstadt
Wenn Otterndorf den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im 10-km-Straßenlauf erhält, sollen diese
Titelkämpfe am 15. September 2007 stattfinden. Zusammen mit dem Niedersächsischen Leichtathletikverband ist geplant,
neben der DM parallel die Norddeutsche Meisterschaft und die gemeinsamen Landesmeisterschaften für Niedersachsen
und Bremen zu veranstalten. Es wurde als Termin der Sonnabend, 15. September, gewählt, weil dies ein Tag vor dem 8.
KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag ist. Die DM soll in den Abendstunden stattfinden. Heinz Hüsselmann: "Das wird
eine tolle Atmosphäre in der schönen Altstadt."   

WESER KURIER vom 20. Oktober 2006
Die Beste im Ultramehrkampf
Antje Bock gewinnt die Weltmeisterschaft und den Weltcup

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Antje Bock ist Weltmeisterin im Ultramehrkampf der Leichtathleten. Eigentlich standen hinter der Teilnahme der
Mehrkämpferin vom SV Werder Bremen an der Weltmeisterschaft im Vierzehnkampf im australischen Bendigo jede Menge
Fragezeichen. Doch letztlich fügte sich alles zum Guten, und die Buchholzerin feierte im Südosten Australiens nach ihrem
Sieg bei der Europameisterschaft Ende Juli in Scheeßel nun auch den Gewinn des Welttitels. Der 400-Meter-Hürdenspezi-
alistin Antje Bock genügten 6615 Punkte, nachdem sie in Scheeßel ohne nennenswerte Konkurrenz noch auf 7682 Zähler
gekommen war.
"Meine Einzelleistungen waren nicht sehr zufriedenstellend. Mein neuer Trainer Brad Carter hat mir geraten, den Wettkampf
locker zu absolvieren, da hier die Sommersaison jetzt erst anfängt. Aber es war eine wunderbare Erfahrung", fasst die 24-
jährige Physikstudentin ihre Eindrücke vom WM-Auftritt in Australien zusammen. Quasi als Zugabe ging der Weltcup der
Frauen 2006 auch noch an Antje Bock. Dafür kommen die zwei besten Ultramehrkämpfe eines Jahres in die Wertung. 
 Anfang September hatte Antje Bock relativ überraschend ihr Visum für ein halbes Jahr auf dem fünften Kontinent erhalten,
um am Howard Florey Institute für Hirnforschung in Melbourne ihr Praxissemester zu absolvieren. Gleichzeitig schreibt die
Buchholzerin dort ihre Bachelorthese und wird so Ende März kommenden Jahres ihren Studiumsabschluss erhalten. Ob sie
nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wieder für den SV Werder startet und gleich in die Freiluftsaison einsteigt, ist mo-
mentan jedoch fraglich. Von den Verantwortlichen im Verein ist sie spürbar enttäuscht. "Ich hatte Werder gefragt, ob sie
mich finanziell etwas unterstützen und wenigstens die Startkosten übernehmen, damit ich bei den Weltmeisterschaften in
Bendigo antreten kann. Einzige Antwort war die Bitte um zwei Wochen Bedenkzeit, danach habe ich nie wieder etwas ge-
hört." In Australien hat sich Antje Bock deshalb den Athletics Essendon angeschlossen.
Die Einzelleistungen der Weltmeisterin: 100m: 14,08 Sek.; 200m: 27,75; 400m: 64,96; 800m: 2:45,64 min.; 1500m:
5:35,04; 3000m: 13:01,27; 100m Hürden: 19,08 Sek.; 200m Hürden: 33,71; 400m Hürden: 71,16; Hoch: 1,40m; Weit:
4,30m; Kugel: 8,51m; Diskus: 18,34m; Speer 16,44m. 

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 11. November 2006
Schwarz löst Haacke ab
Außerordentlicher Kreis-Verbandstag der Leichtathleten: Neuer Vorsitzender - Dieter Karl Jugendwart

Lüchow
(koo). Es müsse ja weiter gehen, und “es wäre schade, wenn die Leichtathletik-Arbeit im Kreis den Bach runter
gehen würde.” Jürgen Schwarz will das aber nicht und hat sich daher nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, den
Vorsitz im Kreis-Leichtathletik-Verband (KLV) zu übernehmen. Am Donnerstag fiel den Delegierten und restlichen Vor-
standsmitgliedern in der Lüchower Gaststätte Amtshof beim außerordentlichen Verbandstag ein Stein vom Herzen. Denn
mit der einstimmigen Wahl von Schwarz war damit die drohende Auflösung des Kreisverbandes vom Tisch. Die wäre ge-
kommen, hätte sich nicht ein neuer Vorsitzender für den nicht wieder kandidierenden Manfred Haacke gefunden. Der hatte
bereits im Januar beim ordentlichen Verbandstag angekündigt, wegen mangelnder Unterstützung aus den Vereinen und da-
durch immer mehr Arbeit sein Amt nach rund 30-jähriger Tätigkeit im KLV-Vorstand bei diesem außerordentlichen Ver-
bandstag endgültig nieder zu legen.
“Ernüchternd” und “enttäuschend” sei die Arbeit mit einigen Vereinen oft gewesen. Schon länger sind zudem nicht mehr alle
Vorstandsposten besetzt, es fehlten zuletzt ein Jugend- und Wettkampfwart. Haacke zieht sich aber nicht aus dem Sport zu-
rück, denn er will den neuen Vorsitzenden unterstützen. Zudem ist er beim SV Sporting noch als Sparten- und Übungsleiter,
Kampfrichter und Aktiver dabei. Sporting-Vorsitzender Rolf Scharfbier dankte Haacke für dessen “aufopfernde Arbeit” für
die Leichtathletik und bat die Vereine um Unterstützung für den neuen Vorsitzenden. Die braucht er auch, denn der 44-jähr-
ige Schwarz vom SV Sporting Lüchow, der in der Lüchow-Dannenberger Läuferszene als einer der besten Langstreckler
bekannt ist, bekam schon bei seinem Amtsantritt die personellen Probleme des KLV zu spüren. Er würde seine Posten
gerne mit einem vollständigen Vorstand antreten. Dieter Karl, der bereits Kampfrichterwart im KLV ist, übernahm den
Posten des Jugendwarts, um Schwarz den Einstieg in das Amt zu erleichtern. Doch einen Wettkampfwart suchten die Dele-
gierten am Donnerstag vergebens.
Bitter stieß dem Dutzend Anwesenden zudem auf, dass sieben der zwölf im KLV organisierten Vereine fehlten, sechs davon
unentschuldigt. Schwarz will nun besonders die am Donnerstag fehlenden KLV-Vereine auffordern, einen Wettkampfwart
bis zum Verbandstag 2008 zu finden. Seine Hauptaufgabe sieht Schwarz als Vorsitzender in der Koordination der Vereins-
arbeit und der anstehenden KLV-Wettkämpfe. Ein weiteres wichtiges Thema der schon bald stattfindenden ersten KLV-
Vorstandssitzung unter Schwarz‘ Regie soll ein Grundausbildungslehrgang für Kampfrichter sein. Und der KLV will ver-
suchen, im Sommer bei den Bezirks-Schülervergleichskämpfen wieder ein Team zu stellen. Das sei eine dringende Aufgabe,
da der KLV Lüchow-Dannenberg 2008 vom Bezirksverband als Ausrichter dieses Wettkampfs vorgesehen ist. Als Konse-
quenz aus den nur noch ganz mager besuchten Kreismeisterschaften sollen diese Titelkämpfe im Sommer als offene Kreis-
meisterschaft mit verkleinertem Programm ausgerichtet werden. 

Presseinformation vom 17. November 2006 (Von Markus Steinbrück)
Kooperation mit Lüneburg wird intensiviert
Jesteburg.
Deutlich enger als zuletzt wollen die Leichtathleten aus dem Landkreis Harburg in der Saison 2007 mit ihren
Sportkollegen aus dem Landkreis Lüneburg zusammenarbeiten. Neben der Austragung gemeinsamer Kreismeisterschaften
in allen Altersklassen von den 14-Jährigen aufwärts wird es 2007 erstmals eine gemeinsame Ausschreibungsbroschüre
geben, in der sämtliche Kreismeisterschaften, Vereinssportfeste und Volksläufe aus beiden Landkreisen zusammengefasst
werden. In den vergangenen Wochen hatten sich Vorstandsvertreter beider Organisationen zu Gesprächen getroffen und die
Inhalte der Zusammenarbeit konkretisiert.
Auf breite Zustimmung stieß diese Initiative des von Jürgen Pannek (Fleestedt) geführten Harburger Kreisvorstandes auf der
traditionellen Herbstarbeitstagung im Hotel Jesteburger Hof in Jesteburg. Delegierte aus 13 Mitgliedsvereinen diskutierten
über die abgelaufene Saison und bestimmten die Ausrichter für die Kreismeisterschaften 2007. Deutlich wurde, dass die im
Vorjahr eingeführte Aufteilung der Kreistitelkämpfe auf eine Kernveranstaltung und drei Abendsportfeste nicht den erhofften
Zuwachs an Teilnehmern gebracht hat. Im Zuge der Kooperation mit dem Kreisleichtathletikverband Lüneburg wurde der
Modus nun erneut modifiziert.
Zum vierten Mal in Folge richten der NLV Kreis Harburg-Land und die LG Nordheide am 8. und 9. September 2007 die
Bezirk-Mehrkampf-Meisterschaften für alle Altersklassen aus. In diesem Jahr waren 300 Athleten auf die Sportanlage der
Berufsbildenden Schulen in Winsen gekommen. Den Zuschlag erhielt der MTV Tostedt für die Austragung der Bezirk-
Staffel-Meisterschaften am Samstag, 9. Juni. Auf der renovierten Sportanlage am Düwelshöpen gibt es dann Läufe über 
4x400, 3x800 und 3x1000 Meter zu bestaunen. Für 2008 plant der Kreisverband erstmals nach acht Jahren wieder die
Bewerbung um eine Landesmeisterschaft.
Die Termine und Austragungsorte der Kreismeisterschaften 2007 im Überblick:

3. Februar

Schüler-Hallenpokal Schüler/-innen B bis D

Winsen (Luhe)

4. Februar

Einzeldisziplinen (Halle) Erwachsene, Jugend, Schüler A

Winsen (Luhe)

4. März

Einzeldisziplinen (Halle) Schüler/-innen B bis D

Buchholz

9. Mai

1500- und 5000-Meter-Lauf

Tostedt

12. Mai

Mehrkampf Schüler/-innen A bis D

Winsen (Luhe)

6. Juni

Exoten-Disziplinen (Hindernis, Stabhoch, Schwedenstaffel)

Winsen (Luhe)

8. Juli

Einzeldisziplinen Schüler/-innen B bis D

Hittfeld

14. Juli

Einzeldisziplinen Erwachsene, Jugend, Schüler A

Lüneburg

7. September

Langstaffeln

Scharnebeck

21. September

Langsprint, Schüler-Mittelstrecken, 3000 Meter

Amelinghausen

29. September

Kreis-Schüler-Sportfest Schüler/-innen B bis D

Tostedt

4. November

Crosslauf -- Alle Altersklassen

Klecken

Presseinformation vom 21. November 2006 (Von Joachim Hickisch)
Ehrungen und Planungen für die neue Saison im Mittelpunkt
Herbsttagung der Kreisleichtathleten des KLV Rotenburg

Zeven/Kreis Rotenburg.
Ehrungen, Planungen für das Wettkampfjahr 2007 und ein erster Rückblick auf die abgelaufene
Saison waren Thema der traditionellen Herbsttagung der Leichtathleten aus dem NLV-Kreis Rotenburg. “Für uns Leicht-
athleten war das Jahr 2006 ein überaus erfolgreiches Jahr”, so Vorsitzender Erwin Will. Für Leichtathletikfreunde wurde
dabei eine große Palette unterschiedlichster Veranstaltungen angeboten. Neben der Cross-Serie Oste-Cup (mehr als 250
feste Meldungen), verschiedenen Bahnmeisterschaften, dem Kreis-Kinder-Turn- und Sportfest (über 430 Meldungen im
Bereich Leichtathletik) und dem Kreisvergleichskampf hob Erwin Will das Pfingstsportfest in Zeven als “das Top-Event des
Kreises” hervor. Unterstützung für seine positive Einschätzung erhielt er dabei von den Statistikern Jürgen Umann und
Sebastian Stabel. Für 2006 wurden rund 5.700 Einzelergebnisse von 624 Athleten erfasst, davon alleine 247 Schüler und
Schülerinnen, die erstmals bei Wettkämpfen gestartet waren.
Zufrieden zeigte sich im Anschluss auch Kreiswettkampfwart Gerd Zabel, der kurz den diesjährigen Werfercup Revue pass-
ieren ließ und die daraus resultierenden Ehrungen vornahm. “Insgesamt ist die Beteiligung konstant geblieben, allerdings bei
einer deutlichen Verschiebung hin zu jüngeren Altersklassen. Leider sind auch in diesem Jahr nicht alle hoffnungsvollen
Talente in die Gesamtwertung gekommen - es war eine Teilnahme an drei von vier Veranstaltungen erforderlich). Werfer-
hochburgen waren in diesem Jahr eindeutig in Rotenburg und in Zeven auszumachen”.
Keineswegs problemlos verliefen dagegen die Wettkampfplanungen für die kommende Saison. Neben den Vorgaben durch
Bezirk, Landesverband und DLV machten sich hier die Kreisvereine bei den wenigen freien Terminen gegenseitig Konkurr-
enz. Eine endgültige Terminplanung erhalten daher alle Leichtathletikvereine erst in der nächsten Woche zugesandt. Zwei
Termine sollte man sich jetzt schon vormerken: Am 16. Dezember richtet der TV Sottrum unter der Regie von Volker
Schmidt ein Schüler-Hallensportfest aus, am 27. Januar fällt dann der erste Startschuss für den fünften Oste-Cup-Wettbe-
werb mit dem Crosslauf in Selsingen-Granstedt.
Zwei interessante Fortbildungen werden im Frühjahr angeboten. Der NLV richtet in Rotenburg am 17./18. Februar eine
Veranstaltung zur Schülerleichtathletik aus, am 17. März bietet Marcus Bieck in Bremervörde eine Fortbildung zum Thema
Stoß/Wurf an. (Detaillierte Infos dazu folgen zeitgerecht) 

HAMBURGER ABENDBLATT vom 23. November 2006
Leichtathletik - es geht aufwärts
Kreisverband Stade zieht positive Bilanz
Die vielen guten Platzierungen in den Bestenlisten machen den Vereinen des Landkreises Stade Mut für die
Zukunft

Stade
(hr). Wenn die Leichtathleten traditionell bei ihren Herbstarbeitstagungen Bilanz ziehen, gehörte in den Vorjahren stets
die Diskussion um die Zukunft der Leichtathletik zu den Schwerpunktthemen. "Diesmal", so sagt Johann Schlichtmann vom
Kreisverband Stade, "war das überhaupt kein Thema." Die Erfolge der niedersächsischen Athleten und die damit verbund-
ene gute Platzierung im Ländervergleich haben allen Beteiligten Mut gemacht und erst gar keine Ängste aufkommen lassen.
Die Stader Vereine ernteten zudem Lob von Wolfgang Schirner. Der Funktionär vom Bezirksverband Lüneburg hob das
große Engagement der ehrenamtlichen Helfer bei Veranstaltungen hervor und sagte, alle Wettkämpfe seien zur vollen Zu-
friedenheit der Verbandsvorsitzenden abgewickelt worden. Erfreulich: Viele Vereine haben dabei entdeckt, dass sie für
größere Aufgaben das erforderliche Potenzial besitzen und sind auch zukünftig für Meisterschaften und andere Wettbewerbe
bereit.
Eine Vielzahl von Stader Athleten sind gut platziert in den Bestenlisten, auch auf nationaler Ebene. Dazu zählen Sascha
Cordes, Mirko Bohmann, Alisa Remke, Julia zum Felde, Johannes Falk, Henning Mohr, Anna Klimek, Inga-Maria Müller,
Birgit Friedrich, Lisa Schröder sowie die Drei- und Vierkampfmannschaft des VfL Stade und die Zehnkampf-Mannschaft
der LG Kehdingen.
Allerdings, ausruhen auf den Lorbeeren wollen sich die Leichtathletik-Vereine nicht. Einige Altersklassen sind im Landkreis
gar nicht mehr besetzt. Die Erkenntnis: Der Leichtathletik fehlt der Mannschaftsgedanke. Es gibt zu wenig Anreize, Teams
zu formen und Wettkämpfe besuchen zu lassen. "Unser Sport braucht Fördersysteme, um gute Trainer und Top-Athleten für
die Ausbildung des Nachwuchses zu gewinnen", so Matthias Meier, 2. Vorsitzender im KLV Stade und Abteilungsleiter des
VfL Stade. Beim VfL wurde aus diesem Grund ein Arbeitskreis zur Förderung des Sports gegründet. Matthias Meier konnte
außerdem eine erfreuliche Nachricht vermelden. Die neue Leichtathletikhalle des Hamburger Leichathletik-Verbandes kann
künftig auch von Athleten aus Niedersachsen genutzt werden. Die größte Veranstaltungen im Leichtathletikjahr 2007 wird
die Bezirksmeisterschaft der Männer, Frauen und Jugend in Oldendorf sein. ==> Home-Page des KLV Stade 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. November 2006
Wahl fiel aus - zu wenig Stimmberechtigte
Leichtathletik: Verbandstag der Region Ostfriesland in Hesel / Vorsitzender Reinhard Knoop hört auf

Hesel
(ls). Am vergangenen Freitag fand in der Sportschule in Hesel der ordentliche Verbandstag der Leichtathletik-Region
Ostfriesland statt. Anwesend waren die vier Vorsitzenden der NLV-Kreise Aurich, Leer, Wittmund und Emden sowie Ver-
treter der Vereine Ostfrieslands.
Als wichtiger Tagesordnungspunkt stand die Neuwahl des Vorstands auf dem Programm. Die Wahl konnte jedoch nicht wie
geplant durchgeführt werden, da zu wenig Wahlberechtigte anwesend waren und somit kein Stimmrecht bestand. Man be-
schloss, die Wahl auf Anfang des kommenden Jahres zu verschieben. Für die künftige Arbeit im Vorstand standen der Vor-
sitzende Reinhard Knoop und Pressewart Klaus Jakobs nicht weiter zur Verfügung. Knoop möchte sein Amt an eine jüngere
Person abgeben und Jakobs arbeitet mittlerweile für den Deutschen Leichtathletik-Verband und signalisierte in der vergang-
enen Saison bereits, in Zukunft nicht genügend Zeit für dieses Amt zu haben. Knoop, der mittlerweile acht Jahre im Amt ist,
bleibt bis zu den Neuwahlen im Amt und wird die Leichtathletik in Ostfriesland auch weiterhin tatkräftig unterstützen. Die
Nachfolge von Jakobs nach zehn Jahren als Pressewart tritt Lars Seinschedt an. Die beiden ausscheidenden Vorstandsmit-
glieder wurden für ihre Arbeit gelobt. “Die Pressearbeit der Region Ostfriesland sei hervorragend” kommentierte Knoop die
zurückliegende Arbeit.
Abschließend wurde noch der Preisträger für den “Dr-Hilko-Schaumburg-Gedächtnis-Preis” bestimmt. Der Preis wird all-
jährlich bei den Hallenmeisterschaften in Emden vergeben. Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Vergabe der
Termine für die Ostfriesischen Meisterschaften für das Jahr 2007. So wurden für sämtliche Schülerveranstaltungen in Ost-
friesland Ausrichter gefunden. Im kommenden Jahr werden die Meisterschaften in Emden, Aurich, Norden, Leer, Moor-
husen, Hinte, Warsingsfehn und Dunum ausgetragen. Vorab wurde festgelegt, dass einzelne Meisterschaften zusammenge-
legt werden können. ==> Home-Page der Leichtathletik-Region Ostfriesland  

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Dezember 2006
Eckhardt neuer Jugendwart
Tagung des KLV Diepholz

Bassum
(fbü/jne). "Die sportlichen Stärken liegen weiterhin im Norden des Kreises", erklärte Berthold Buchwald, der Vor-
sitzende des im März gegründeten Kreis-Leichtathletik-Verbandes (KLV) Diepholz e.V., im Rahmen der Jahreshauptver-
sammlung, zu der sich 14 Vertreter aus zehn der insgesamt 13 Mitgliedsvereine in Bassum eingefunden hatten. Buchwald
blickte dabei positiv auf die Zusammenarbeit und die Kooperation im Vorstand sowie die gut verlaufene Sportsaison zurück,
während der zweite Vorsitzende Wilfried Becker (Sulingen) die Bestenliste 2006 und die Rekordliste in Form von attraktiv
gestalteten Broschüren präsentierte, die großen Anklang fanden.
Bei den anstehenden Wahlen wurden zwei Posten im Kreisvorstand neu besetzt: Rolf Eckhardt vom TSV Asendorf fungiert
als Schüler- und Jugendwart, Judith Neubauer vom LC Hansa Stuhr übernimmt als Nachfolgerin von Christiane Golenia das
Amt der Pressewartin. Beide wurden einstimmung gewählt: Dieter Tjaden vom LC Hansa stellte im Anschluss die Internet-
präsenz des Kreises Diepholz unter www.nlv-kreis-diepholz.de vor. Hier gibt es stets aktuelle Informationen zu Veranstalt-
ungen, Ergebnisse und Neuigkeiten rund um die Mitgliedsvereine des Kreises. Gleichzeitig machte der Kampfrichterwart auf
eine Fortbildung am 17. Februar in Stuhr-Moordeich aufmerksam; die Kampfrichterfortbildung im Sportjahr 2006 war auf-
grund mangelnder Nachfrage abgesagt worden. Abschließend wurden die Termine für die Meisterschaften im kommenden
Jahr festgelegt.     

NIEDERELBE ZEITUNG vom 6. Dezember 2006
Otterndorf unterliegt Mannheim knapp
Deutsche Meisterschaft im 10-Km-Straßenlauf nicht in der Medemstadt

(flü).
Otterndorf präsentierte sich sehr gut, Mannheim flexibel und Hamburg uneinsichtig. So könnte die Zusammenfassung
lauten bei der Bewerbung um die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im 10-km-Straßenlauf. Die Titelkämpfe finden
2007 in Mannheim statt. Die rund 325 000 Einwohner zählende Stadt im Rhein-Neckar-Gebiet setzte sich knapp mit 99 zu
89 Stimmen gegen die Medemstadt durch. Hamburg war chancenlos, verhagelte indirekt Otterndorfs Bewerbung. Auf seiner
Tagung in Frankfurt/Main am Wochenende hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zahlreiche Meisterschaften für
das Jahr 2007 vergeben. Als eine Niederlage möchte Heinz Hüsselmann, Mitglied des Organisationskomitees Küstenmara-
thon, die Abstimmung nicht bezeichnen: “Ich sehe das ganz sportlich." Und im Hinblick darauf, dass der Hamburger Landes-
verband auch seine Bewerbung aufrechterhalten hatte, sagte Hüsselmann: "Der Süden war sich eben einig."
Nach dem eigentlichen Bewerbungsschluss vor Monaten hatten andere Kandidaten wie beispielsweise Düsseldorf schon die
Segel gestrichen, nur Otterndorf war noch im Rennen. Als ein Verantwortlicher für Laufmeisterschaften ein so genanntes
Umlaufverfahren anregte - also nur die schriftliche Zustimmung jedes einzelnen DLV-Verbandsratsmitgliedes - regte sich
Widerstand gegen diese Vorgehensweise. Und plötzlich waren wieder zwei andere Bewerber mit im Boot: Hamburg und
Mannheim. Bei der Verbandstagung am vergangenen Wochenende kam es nun zur Kampfabstimmung. Der Bewerber aus
der Hansestadt wollte die DM in den Alsterlauf einbauen - ein Plan, der bei den DLV-Funktionären auf wenig Gegenliebe
stieß. Denn Deutsche Meisterschaften sollen möglichst allein stattfinden und nicht zu einem Rahmenwettbewerb abgestempelt
werden, hieß es aus Verbandskreisen. Die Stadt Mannheim feiert 2007 ihr 400-jähriges Stadtjubiläum, wollte eigentlich die
Lauf-DM zu einem anderen Zeitpunkt als Mitte September stattfinden lassen. Doch der dicht gedrängte Terminkalender des
DLV stellte sich als Schwierigkeit dar, sodass die Mannheimer sich kurzfristig doch flexibel zeigten und auf den Tag um-
schwenkten, den die Otterndorfer in ihrem Konzept hatten. In der Medemstadt sollte die DM am 15.9. - dem Vorabend
des Küstenmarathons - stattfinden. So wären die Titelkämpfe terminlich exponiert gewesen und hätten als Nachtlauf noch
einen besonderen Reiz gehabt. "Das war ein wirklich gutes und überzeugendes Konzept", stellte Manfred Mamontow,
DLV-Verantwortlicher für Straßenlauf-Meisterschaften, gegenüber unserer Zeitung fest.
Otterndorf immer positiv
Der Funktionär glaubt, dass Otterndorf die Abstimmung hätte gewinnen können, wenn es nicht noch die Bewerbung Ham-
burgs gegeben hätte. Der Landesverband aus dem Stadtstaat stimmte für den Alsterlauf genauso wie einige Verbandsrats-
mitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Diese "paar Reststimmen" hätten Otterndorf gefehlt.
Allerdings macht Mamontow den Hadlern Mut: "Nach der tollen DM 2005 in Otterndorf würde eine Bewerbung Ottern-
dorfs immer positiv bewertet beim DLV." Außerdem verweist er in diesem Zusammenhang darauf, dass es für die Landes-
meisterschaft und die Norddeutsche Meisterschaft noch keinen Ausrichter gibt. *) Die sollten nach dem Otterndorfer Kon-
zept zeitgleich mit der DM stattfinden. Und eine Entscheidung über die Vergabe der deutschen Titelkämpfe 2008 ist auch
noch nicht gefallen...
*) Ergänzung Webmaster vom 19. Dezember 2006:
Inzwischen steht fest, dass die LM (NLV+BLV) im 10 Kilometer-Straßenlauf am 18. März in Wolfenbüttel stattfindet.
Für die Norddeutsche Meisterschaft steht bisher kein Termin und kein Veranstaltungsort fest.
==> Terminplan 2007 (Stand: 19.12.2006)  

SALZGITTER ZEITUNG vom 12. Januar 2007
Leichtathletik nach vorn bringen
Präsidium des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes tagt in Salzgitter

Lebenstedt.
An diesem Wochenende trifft sich das Präsidium des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) zu
einer Strategie-Klausur im Hotel am See in Lebenstedt. Die Salzgitter-Zeitung sprach vorab mit der NLV-Präsidentin Rita
Girschikofsky. Die Hannoveranerin ist seit 1994 ehrenamtliche Präsidentin des mit fast 70 000 Mitgliedern zählenden Ver-
bandes. Seit 1998 fungiert die 62-Jährige gleichzeitig als Sprecherin aller Norddeutschen Leichtathletik-Verbände.
Wo liegen die Schwerpunkte der Tagung?
Auf dem Verbandstag im Oktober im vergangenen Jahr auf Borkum wurde ein neues Präsidium gewählt. Gerade eine solche
Klausur dient dem Kennenlernen und dem Gemeinschaftsgefühl. Doch auch inhaltlich wird gearbeitet. Auf dieser alle vier
Jahre stattfindenden Strategie-Klausur ohne hauptamtliche Mitarbeiter werden die Meilensteine des NLV bis 2010 festge-
legt. Alle Säulen und Pluspunkte des NLV werden bearbeitet: Jugend, Bildung, Breitensport, Wettkampforganisation,
Leistungssport sowie Recht, Ehrung, Ordnung, Öffentlichkeitsarbeit und Finanzen.
Was konkret erwarten Sie von der Strategie-Klausur?
Wir wollen und wir werden die Leichtathletik in Niedersachsen weiter nach vorne bringen. Es gilt, unsere erfolgreichen Ath-
leten in Niedersachsen zu halten. Dabei müssen wir natürlich die Finanzen im Blick behalten. Die Finanzen sind bei uns im
Verband geordnet und stabil. Gleichzeitig werden wir die Leichtathletik zu einem Breiten- und Gesundheitssport-Verband
weiter entwickeln. Das sind nur einige Zielsetzungen. Am Ende der Strategie-Klausur werden wir vielleicht mit einem "10-
Punkte-Masterplan" an die kommenden Aufgaben gehen.
Warum haben Sie sich gerade für Salzgitter als Tagungsort entschieden?
In Salzgitter wurde in den vergangenen Jahren häufiger Leichtathletik-Geschichte geschrieben: Hier fand die Vereinigung
beider deutscher Leichtathletik-Verbände statt. Zahlreiche deutsche Meisterschaften wurden auf einer der schönsten An-
lagen Norddeutschlands durchgeführt. In diesem Jahr finden hier die Landesmeisterschaften in den Seniorenklassen statt.
Einer meiner Vizepräsidenten, Dieter Krüger, kommt aus Salzgitter. Und verkehrstechnisch liegt Salzgitter zentral.  

STADER TAGEBLATT vom 16. Januar 2007
KLV: Sport ohne Spitze

Kreis Stade
(st). Viele Fragen - wenig Antworten. Die Vereinsvertreter diskutierten auf dem Verbandstag des Kreis-
Leichtathletik-Verbandes Stade (KLV) in Buxtehude den Spagat zwischen Spitzen- und Spaß-Leichtathletik. "Es ist sehr
wichtig, dass wir nicht einen halben Schritt nach vorn machen, wo es gilt, zwei bis drei Schritte zu machen," so der 1. Vor-
sitzende Johann Schlichtmann. Wird den Kindern frühzeitig erklärt, was Leichtathletik eigentlich ist und welche Bedeutung
die Grundelemente für sie haben? Sollten nicht bereits in den Kindergärten und Grundschulen mit dem Training begonnen
werden? Können Erzieher Leichtathletik überhaupt erklären? Können wir gegen die neu entstehende Gesellschaft von Com-
puterspielern und Fernsehguckern noch etwas ausrichten? Nur eine Auswahl der Fragen, mit denen Schlichtmann die Ver-
einsvertreter konfrontierte. Man müsse schon große Optimisten sein, um der Leichtathletik in der jetzigen Verfassung eine
rosige Zukunft vorherzusagen. Dabei meint er nicht die Straßen- und Volksläufe, auch nicht die Walking-Aktionen, die
steigende Teilnehmerzahlen verzeichnen. Dramatisch sinkende Zahlen gäbe es Leistungsbereich. Der Eintragungen von
Kreisvereinen in die Bestenlisten seien stark rückläufig. Der Fitnesstest sei glücklicherweise abgeschafft worden, so der Vor-
sitzende. Die Leichtathletik biete genügend Anreize, die Leistung zu verbessern, um die begehrten Abzeichen zu erkämpfen.
 Die Sportanlagen des Landkreises Stade würden zum Teil erhebliche Mängel aufweisen. Die Diskussion um die Jahn-
kampfbahn in Buxtehude sei dafür ein aktuelles Beispiel. Die Laufbahn des Oldendorfer Rudolf-Pöpke-Sportzentrums
müsse saniert werden, auch in Harsefeld, Drochtersen, Freiburg und Jork sei Handeln dringend erforderlich. Die Finanzen
des KLV Stade sind geordnet, eine Hilfestellung gegenüber den Vereinen sei aber in keiner Weise möglich, größere An-
schaffungen seien zurzeit undenkbar.
Dörte Schwarmann vom TuS Jork hob hervor, dass der Faktor Spaß beim Sport - und speziell bei der Leichtathletik - nicht
vergessen werden dürfe. Die Leichtathletik möchte für jede Altersgruppe etwas bieten - nicht nur unter Leistungsgesichts-
punkten. Für eine Wiederbelebung der Leichtathletik bleibe nur die Hoffnung, dass die Schulen mit ihren Lehrkräften als
Partner bereit stehen. Die Leichtathletik brauche neue Trainerinnen und Trainer. 

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 18. Januar 2007
Heinz Rörings Abschied nach 50 Jahren

(wgk). Fünfzig Jahre stand Heinz Röring aus Alfeld an der Spitze des Leichtathletik-Kreisverbandes. Das ist landesweit ein-
malig und dürfte sogar in ganz Deutschland ziemlich selten vorkommen. Jetzt hat der 73-Jährige das Zepter in jüngere Hände
gelegt. Beim Verbandstag des Kreis-Leichtathletik-Verbandes (KLV) Hildesheim in der Lehrstätte des Kreissportbundes
(KSB) in Hildesheim-Himmelsthür wählte die Versammlung den 35-jährigen Marc-Alexander Mayer (Eintracht Hildesheim)
zu Rörings Nachfolger. Bei den Neuwahlen zum KLV-Vorstand gab es einige Änderungen in der Führungsriege. So wurde
Gaby Mundt (TSV Gronau) ohne Gegenstimme neue stellvertretende Vorsitzende. Sie übernimmt damit das Amt des aus-
scheidenden Heinrich Howind (ebenfalls TSV Gronau), der dieses Amt 22 Jahre lang ausgeübt hat.
Der neue Vorstand ernannte Heinz Röring zum Ehrenvorsitzenden. Die Delegierten kommentierten diese Entscheidung mit
stehenden Ovationen. Fünfzig Jahre Vorsitzender eines Fachverbandes: Da standen die Ehrengäste Schlange, um Röring
Dank zu sagen. Rita Girschikofsky, die Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes, Dr. Helmut Roders
(Hannover), Ehrenvorsitzender des Bezirks und Frank Wodsack, Vorsitzender des Kreissportbundes Hildesheim, nahmen
Rörings Abschied zum Anlass, auf die Wichtigkeit des Ehrenamtes hinzuweisen. Aus dem Kreis der Vereine schenkte Peter
Glaser (FSV Sarstedt) dem Scheidenden eine Flasche Korn. Nach 50 Jahren gibt es sicher viel zu erzählen, aber Röring
fasste sich kurz. Früher habe es heftige Querelen im Vorstand und zwischen den Vereinen gegeben. “Heute sind wir eine
Leichtathletik-Familie geworden.” Und das ist sicher ein Verdienst von Röring, der stets um vernünftige Lösungen bemüht
war und sie auch durchgesetzt hat.
Nach dem Kassenbericht, den Geschäftsführer Wolfgang Rost (Freden) für den kürzlich zurückgetretenen Schatzmeister
Hans-Joachim Möller (Diekholzen) hielt, und dem Statement des Kassenprüfers Jürgen Rettberg (Alfeld) erteilten die Dele-
gierten dem Vorstand Entlastung. Das sind schon mal gute Voraussetzungen für den neuen Mann am Ruder, Marc-Alex-
ander Mayer, der sicher kein leichtes Erbe antritt. Erfahrungen kann der 35-Jährige allerdings aufweisen. Er ist Geschäfts-
führer des Niedersächsischen Tennisbundes mit Sitz in Bad Salzdetfurth. Pikanterie am Rande: Mayer ist stellvertretender
Abteilungsleiter bei Eintracht Hildesheim und somit im Verein Untergebener von Spartenleiter Wolf-Gerhard Kind. Als
KLV-Vorsitzender ist Mayer aber Kinds Chef. Der gehört dem Vorstand nämlich als Pressewart an.
Der neue Vorstand:
Der neue KLV-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender Marc-Alexander Mayer (Hildesheim), 2. Vorsitzende
und Jugendwartin Gaby Mundt (Gronau), Schatzmeister Bernd Sürig (Brunkensen), Geschäftsführer und Wettkampfwart
Wolfgang Rost (Freden), Kampfrichterwartin Christine Koop (Gronau), Pressewart Wolf-Gerhard Kind (Hildesheim).
Kassenprüfer Till Glaser (Sarstedt) und Jürgen Rettberg (Alfeld). Der Vorstand hatte sich entschlossen, die Posten der Bei-
sitzer nicht mehr zu besetzen.   

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 22. Januar 2007
Braunschweig hat das Nachsehen: Nürnberg bekommt Titelkämpfe
Leichtathletik: Verband vergibt deutsche Meisterschaft 2008 an die Franken

Von Stefani Franzke
Braunschweig. Das war’s. Aus der Traum. Die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2008 finden in Nürnberg statt -
und nicht wie bisher erhofft in Braunschweig. Freitagnacht vergab das Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes
(DLV) die attraktive Meisterschaft mit Olympia-Qualifikation an die Franken. Und zwar mit einer deutlichen Mehrheit in der
Abstimmung. Der entscheidende Grund: Nürnberg hatte dem Verband das gleiche finanzielle Angebot gemacht wie die
Niedersachsen und zusätzliche Leistungen geboten. Rita Girschikofsky, Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-
Verbandes, war stinksauer. "Braunschweig war nicht bereit, das Angebot noch einmal nachzubessern. Obwohl ich im
Dezember eine Vertagung der Entscheidung erreicht hatte und wir genug Zeit gehabt haben, um dem DLV mehr als die
125 000 Euro zu bieten", sagte die Hannoveranerin.
100 000 Euro hatte die Stadt dem NLV zugesagt, die Stiftung der Öffentlichen Versicherung hätte 20 000 Euro gezahlt, der
NLV selbst hatte schließlich noch einmal 5000 Euro draufgelegt, um zumindest ebenfalls die von Nürnberg gebotenen
125 000 Euro garantieren zu können. Zu wenig. Das Gesamtpaket der Franken schien dem Verband verlockender. In
Nürnberg hat die Stadt unter anderem das Stadion für die zweitägigen Titelkämpfe kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Braunschweiger hatten über den Stadtsportbund versucht, die Garantiesumme für den DLV aufzustocken, doch auch
diese Bemühungen scheiterten. Enttäuscht und verschnupft war gestern auch Otto Schlieckmann, Präsident des MTV Braun-
schweig. "Finanziell hat sich nichts mehr bewegt. Wir hatten gehofft, dass es trotzdem reicht", sagte Schlieckmann. Die
Niedersachsen hatten auch darauf gebaut, dass der Verband die guten Meisterschaften 2000 und 2004 honorieren würde.
"Immerhin hatten wir die besten Zuschauerzahlen der vergangenen Jahre", betonte Schlieckmann.
Zweimal hatte Braunschweig zuletzt die deutschen Meisterschaften im Olympia-Jahr ausgerichtet: 2000 und 2004. 2008
werden sich die besten deutschen Leichtathleten von Nürnberg aus auf den Weg zu den Spielen machen. Eine bittere
Niederlage für Braunschweig. Bis 2010 gibt es auch keine Chance mehr, deutsche Meisterschaften auszurichten. 2009
findet in Berlin die WM statt - und als Generalprobe werden die nationalen Titelkämpfe kurz vorher im Olympiastadion
stattfinden.  

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 24. Januar 2007
Treffen der Leichtathleten
Uelzener Kreis-Verbandstag mit Ehrungen, Berichten und Neuerungen

Uelzen
(sp). Zahlreiche Teilnehmer konnte der 1. Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Verbandes Uelzen (KLV Uelzen),
Bodo Pesarra, beim Verbandstag im Vereinsheim des Post SV Uelzen begrüßen. Bevor mit der Tagesordnung begonnen
wurde, standen traditionell einige Ehrungen im Vordergrund. Für ihre guten sportlichen Leistungen in 2006 wurden Theresa
Markefke und Jan Grage, beide von der LG Hanstedt II/Wellendorf/Wriedel, geehrt.
Ehrenamtliche ausgezeichnet
Außerdem wurden auch einige Ehrenamtliche ausgezeichnet. Die silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Ver-
bandes (DLV) erhielt Thorsten Winkler (MTV Bad Bevensen) für seine jahrelange Mitarbeit im Vorstand des Kreis-Ver-
bandes, für die Organisation des Ilmenaulaufes sowie die Leitung des Lauftreffs MTV Bad Bevensen. Mit der silbernen
Ehrennadel des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) wurden geehrt: Ulrike und Erhard Persil (MTV Him-
bergen) als Organisatoren des Göhrde-Laufs sowie Lauftreffbetreuer Holger Marwede (MTV Gerdau) als Organisator des
Gerdauer Meilenlaufes und Lauftreffbetreuer Burkhard Grage für sein Engagement in der Leichtathletikabteilung des TSV
Wriedel.
Rückblick des Vorsitzenden
In seinem Jahresrückblick konnte der 1. Vorsitzende Bodo Pesarra auf zahlreiche sportliche Erfolge verweisen. Besonders
erfreulich war das Auftreten der Jugend.
Dank an Organisatoren
Den zahlreichen Organisatoren und Helfern galt ein herzlicher Dank. Mehr als 30 Leichtathletikveranstaltungen wurden im
Jahr 2006 im Kreis durchgeführt. Nur durch das ehrenamtliche Engagement kann die Vielzahl der durchgeführten Veran-
staltungen erhalten bleiben. Stefan Pfeiffer, der 2. Vorsitzende, konnte sich dem nur anschließen. Bei den neun durchgeführt-
en Volksläufen waren wieder mehrere Tausend Teilnehmer am Start. Damit bietet der Landkreis Uelzen im Bezirk mit die
meisten Veranstaltungen an und hat nach dem Kreis Celle (unschlagbar mit dem Celler Wasa-Lauf als größtem Volkslauf
Deutschlands) auch die meisten Aktiven dabei.
Aufwärts beim Uhlenköper-Cup
Breitensportwart Dieter Hoffmann berichtete über steigende Teilnehmerzahlen beim Uhlenköper-Cup, 78 Sportler waren
dabei. Diese Wertung von elf Laufveranstaltungen ist eine feste Größe im Kalender. Alle Veranstalter wurden gebeten, ihre
Ergebnisse umgehend bereitzustellen, damit für die Teilnehmer des Cups zeitnah nach jedem Lauf eine aktualisierte Auswert-
ung veröffentlicht werden kann. Meldungen für den Cup 2007 werden bereits angenommen. Aktuelle Anmeldeformulare
gibt es in Kürze im Internet unter www.klv-uelzen.de oder direkt bei Dieter Hoffmann, Bergstr. 19, 29565 Wriedel, Tel.:
0 58 29 / 7 81.
Erfolge in der Jugendarbeit
Obwohl der Posten des Schüler- und Jugendwartes weiterhin vakant ist, hat sich auch im vergangenen Jahr Wilfried Teich-
mann (LG SV Hanstedt II/Wellendorf/Wriedel) mit viel Elan unter anderem um die Kreisauswahl für den Kreisvergleichs-
wettkampf bemüht. Der Erfolg belohnte ihn dafür. Es wurde eine verbesserte Vorbereitung bzw. eine Neuausrichtung der
Jugendarbeit angeregt. Aber es gab niemanden in der Versammlung, der in der Lage wäre, die notwendige Zeit dafür aufzu-
bringen. Engagierte Helfer sind willkommen. Regina Struck berichtete als Frauenwartin vom gelungenen Kreisfrauensport-
fest in Barum. Erstmals wurden zwei Wanderpokale für die Jugend A und B vergeben. Auch in 2007 ist das Kreisfrauen-
sportfest geplant. Mehr Beteiligung wäre jedoch wünschenswert.
Eine Bitte des Statistikers . . .
Eine Bitte hatte der Kreisstatistiker Jürgen Schulze: Aufgrund der vielen Veranstaltungen ist die Erstellung der Bestenliste
trotz EDV-Unterstützung und Internet mit erheblichem Zeitaufwand verbunden. Jeder, der bei einer auswärtigen Veranstalt-
ung teilnimmt, die bestenlistenfähig ist, sollte eine Kopie oder einen Auszug aus der Ergebnisliste bei ihm einreichen. Nur so
ist gewährleistet, dass alle Aktiven berücksichtigt werden. Ein Anspruch auf Berücksichtigung bei fehlender Einreichung be-
steht nicht. Bei Straßenläufen erfolgt die Aufnahme nur für amtlich vermessene Strecken. Außerdem ist für die Aufnahme in
die Landesbestenliste ein Startpass notwendig.
Kampfrichter und Kassenlage
Der Kampfrichterwart, Thorsten Winkler, nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei den zahlreichen Kampfrichtern und
Helfern für die Unterstützung bei einer Vielzahl von Veranstaltungen. Er warb gleichzeitig auch für das Jahr 2007 um eine
aktive Beteiligung. Zum Abschluss konnte auch Erika Stolte als Kassenwartin Positives berichten. Die Kassenlage ist stabil
und ausgeglichen, auch wenn große Sprünge nicht möglich sind.
Neuerungen für dieses Jahr
Im Uhlenköper-Cup werden ab 2007 Teilnehmer erst gewertet, wenn sie im Jahr an mindestens zwei Wettbewerben teil-
genommen haben. Die Punkteverteilung erfolgt nach der offiziellen Endergebnisliste des Veranstalters. Alle Veranstalter
müssen ihre Endergebnisliste spätestens zehn Tage nach dem Sportereignis beim Breitensportwart des KLV Uelzen ein-
reichen. (Zwischen-) Ergebnisse im Internet sind nicht ausreichend. Bei Nachmeldungen (Meldeschluss 1.6.2007) werden
Ergebnisse für die Teilnehmer erst ab Zahlung der Teilnahmegebühr berücksichtigt. Alle Veranstalter von Volksläufen oder
Leichtathletikveranstaltungen können ab sofort das Wettkampf-Auswertungsprogramm Cosa-WIN nutzen. Für alle kleiner-
en Veranstaltungen hat der Verband eine Rahmenlizenz erworben. Bei größeren Veranstaltungen ist eine Einzellizenz not-
wendig.
Ausschreibungen erhältlich
Interessierte können die druckfrische Kreisausschreibung mit allen Veranstaltungen im Kreis sowie die Bestenliste 2006 für
1 Euro bzw. 2 Euro beim 1. Vorsitzenden des KLV Uelzen, Telefon 05 81 / 7 62 66, bestellen. In Kürze stehen auch alle
aktuellen Veranstaltungs-Ausschreibungen im Internet unter www.klv-uelzen.de bereit.  

Presseinformation vom 24. Januar 2007 (Von Markus Steinbrück)
Große sportliche Erfolge und kleine Probleme
Kreis-Leichtathleten zogen in Stelle Bilanz
 
Stelle.
“Große sportliche Erfolge und kleine Probleme hier und da.” Dieses treffende Fazit zog Kreisvorsitzender Jürgen
Pannek jetzt auf dem Verbandstag des Kreisleichtathletikverbandes Harburg-Land in Stelle. In der Tat konnten die leist-
ungsstärksten Schüler und Jugendlichen unter den 2146 Leichtathleten in 29 Vereinen die Erfolgsbilanz 2005 bestätigen,
wenn nicht gar steigern. In der abgelaufenen Saison errangen die Harburger Nachwuchsathleten einen ersten, zwei zweite
und vier dritte Plätze bei Deutschen Jugendmeisterschaften. Sie gewannen sechs Nordtitel und 20 Niedersachsenmeister-
schaften. In dieser Bilanz sind die konstanten Erfolge der Seniorinnen und Senioren aus dem Winsener Kreisgebiet noch
nicht einmal berücksichtigt.
So standen auf dem Kreisverbandstag 2007, den der TSV Stelle aus Anlass des 100-jährigen Vereinsjubiläums im Sport-
zentrum Kurze Heide ausrichtete, Ehrungen erfolgreicher Athleten im Mittelpunkt. Den größten Beifall erhielt Paul Dittmer
(MTV Hanstedt) für den Jugend-DM-Titel über 110-Meter-Hürden und Platz elf bei den Junioren-Weltmeisterschaften in
Peking. Ebenfalls mit Pokalen bedacht wurden die Jugendstaffeln der LG Nordheide für die Plätze zwei (4 x 400 Meter
männliche Jugend) und drei (3 x 800 Meter weibliche Jugend) bei der Jugend-Staffel-DM. Stellvertretend für die unermüd-
liche Schar ehrenamtlicher Mitarbeiter heftete Pannek dem 71-jährigen Helmut Schöning (Winsen-Borstel) die goldene
Ehrennadel des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) an. Der ausgebildete Kampfrichter, Obmann und
Schiedsrichter kam vor 30 Jahren über seine Kinder zur Leichtathletik und ist noch immer mit viel Spaß und Engagement
bei der Sache.
Probleme in der Mitarbeitergewinnung wurden bei den Wahlen offenkundig. Die zuletzt vakanten Ämter des Lehrwarts und
Gerätewarts konnten erneut nicht besetzt werden. Auch für die nach 17 Jahren ausscheidende Schüler- und Jugendwartin
Christa Striezel (Hanstedt) fand sich kein Nachfolger. Ihre Aufgaben müssen innerhalb des siebenköpfigen Kreisvorstandes
verteilt werden. Einstimmige Wiederwahl gab es dagegen für den stellvertretenden Vorsitzenden Björn Umland (MTV
Rottorf), Kassenwartin Birgit Dietschmann (MTV Borstel-Sangenstedt), Kampfrichterwart Joachim Mehler (TuS Hollen-
stedt-Wenzendorf) und Statistiker Markus Steinbrück (HSV Stöckte).
Zu Beginn des Verbandstages hatte Vereinsvorsitzender Wolfgang Spaude auf eine kurze Reise durch die Geschichte des
TSV Stelle entführt. Kreissportbund-Vorsitzende Almut Eutin war in ihrem Grußwort voll des Lobes für die Arbeit und
Erfolge der Kreis-Leichtathleten. Am 8. und 9. September 2007 finden zum vierten Mal in Folge die Bezirk-Mehrkampf-
Meisterschaften auf der Sportanlage der Berufsbildenden Schulen in Winsen (Luhe) statt. Im Internet präsentiert sich der
Kreisleichtathletikverband Harburg-Land unter der Adresse www.nlv-kreis-harburg.de.  

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 27. Januar 2007 .
Neue Zeitmessanlage erforderlich

Meppen. Eine gute Anzahl von Vereinsvertretern und die Frauenbeauftragte des Kreissportbundes Angelika Büter konnte
Vorsitzender Siegfried Berenzen beim Leichtathletik-Kreisverbandstag begrüßen. 2006 errangen die emsländischen Leicht-
athleten drei DM-Titel, elf norddeutsche und 37 Landesmeisterschaften, 53-mal platzierten sie sich in der DLV-Bestenliste -
auch ohne die Top-Athleten Carsten Schlangen (Wechsel nach Berlin) und Stephanie Thieke (Laufbahnende), stellte
Berentzen in seiner Erfolgsbilanz fest.
Cornelia Schwennen (Concordia Emsbüren), Karina Hunfeld, Dörthe Ohmstede (beide LG Emstal-Dörpen) und Stephan
Röttger (VfL Lingen) wurden zu Länderkämpfen eingeladen. In die Bundeskader wurden Maren Kock, Karina Hunfeld,
Cornelia Schwennen und Jens Kösters (LG Papenburg-Aschendorf) berufen. Diese Erfolge waren nur durch die ehren-
amtliche Arbeit der Trainer, Betreuer, Kampfrichter und Helfer und durch die Unterstützung durch die Sporthilfe Emsland
möglich. Allen sprach der Vorsitzende seinen Dank aus. 60 Wettkämpfe richteten die emsländischen Vereine 2006 aus,
darunter drei Landesmeisterschaften. 24 neue Kampfrichter stehen für Einsätze bereit, zwei weitere Vereine - SuS Rhede
und SV Neurhede - sind dem LA-Kreisverband beigetreten.
Da auch die Kassenprüfung keine Beanstandungen ergab, stand der Entlastung des Vorstandes nichts im Wege. Einstimmig
fielen die nötigen Neuwahlen aus: Stellvertretender Vorsitzender ist jetzt Wolfram Jüttner, Statistiker Frank Gerdelmann,
EDV-Beauftragter Matthias Berenzen, Jugend- und Schülerwart Christian Kuhl und Schülerwart Emsland-Mitte Siegfried
Berenzen. Damit ist der Vorstand wieder komplett.
In diesem Jahr stehen zwei Landesmeisterschaften im Emsland an: Wurf-Mehrkampf für Senioren am 28. April in Meppen
(Ausrichter SV Groß Hesepe) und die Einzelmeisterschaften der A-Jugend und A-Schüler/innen am 14./15. Juli in Papen-
burg. Ein Grundlehrgang zur Kampfrichterausbildung ist im März in Nordhorn vorgesehen, eine Fortbildung im Mai in
Papenburg. Der Haushaltsplan 2007 wurde einstimmig gebilligt, Beitragserhöhungen sind nicht nötig. Schwierigkeiten be-
reitet die Terminplanung, da es auf Bezirks- und Regionsebene Verzögerungen gibt. Um Terminüberschneidungen in Zukunft
zu vermeiden oder zu reduzieren, wurde beschlossen, die Emslandmeisterschaften im Crosslauf nicht mehr gesondert,
sondern ab 2008 im Rahmen der traditionellen Cross- und Waldläufe durchzuführen.
Große Probleme gibt es mit der altersschwachen Zeitmessanlage, die bei jeder Veranstaltung den Geist aufgeben könnte.
Ersatzteile gibt es nicht, da die Firma nicht mehr existiert. Und ohne Zeitmessanlage sind keine größeren Meisterschaften
möglich! Angebote für eine neue moderne Anlage, die bei allen Bahn-, Cross- und Cityläufen einsetzbar ist, liegen vor. Es
fehlen noch Erfahrungen und Erfahrungsberichte, und die Finanzierung, um die sich der Vorstand kümmern will, ist noch
offen.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 5. Februar 2007
Klaus-Rosenthal bleibt Vorsitzende des Kreis-Leichtathletikverbandes
Silbernadel geht an Mechthild Klemm
Göttingen.
Corinna Claus-Rosenthal (Dransfelder SC) leitet für eine weitere Amtszeit die Geschicke des Leichtathletik-
Kreises Göttingen. Ihr zur Seite steht als Schriftführerin weiterhin Mechthild Klemm (TSV Jühnde). Im Mittelpunkt des
Kreisverbandstages der Leichtathleten, der am vergangenen Dienstag in Ebergötzen abgehalten wurde, standen die Wahlen
und - mehr noch - die Ehrungen, die der Landesverband (NLV) und der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) zu ver-
geben hatten.
Zahlreiche DLV-Bestennadeln gingen an die Aktiven der elf Kreisvereine, die sich überwiegend in zwei Startgemeinschaften
zusammengeschlossen haben: Der LG Göttingen (LGG) und der LG Eichsfeld. Ausgezeichnet für die im vergangenen Jahr
erbrachten Leistungen wurden Sarah Schulz (TSV Ebergötzen) und Hendrik Reinecke (LGG) sowie Varamaria Merten und
Isabell Hartmann (beide: LGE); eine bemerkenswerte Mannschaftsleistung fand ebenfalls ihre Auszeichnung: Die Schüler-
mannschaft der LG Göttingen wurde mit 41 794 Punkten Bezirksmeister vor der LG Solling - mehr als 16 000 Punkte
trennten die Sollinger vom Bezirksmeister.
Ausgezeichnet wurden aber auch die langjährigen, treue Dienste leistenden, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, "ohne
die", so die alte und neue Kreisvorsitzende Rosenthal, "die vielen Veranstaltungen im Kreis überhaupt nicht durchzuführen
wären". Sonst stets im Hintergrund waltend, hatten sie diesmal für einen kurzen Moment die "Bühne" für sich. Geehrt
wurden: Manfred Pfahlert (TSV Ebergötzen; mit der Goldenen Ehrennadel des DLV); Hartmut Hublitz (LGE; Silberne
DLV-Nadel); Elisabeth Dwenger (die nach 30 Jahren aus ihrem Amt Scheidende erhielt die Goldene Ehrennadel des NLV)
sowie - mit der Silber-Nadel des NLV - Renate und Dr. Jo-Hans Albers (TSV Ebergötzen), Christel Albrecht und Frank
Schröder (Dransfelder SC), Mechthild Klemm (TSV Jühnde) sowie Karin und Rolf Geese (LG Göttingen).
Der Vorstand des Leichtathletik-Kreisfachverbandes setzt sich für die kommende Amtsperiode wie folgt zusammen:
Corinna Klaus-Rosenthal (Vorsitzende), Georg Pyttel (LGE) und Antje Fenner (LGG; beide: Stellvertreter), Mechthild
Klemm (TSV Jühnde; Schriftwartin), Christiane Mulle (LGG; Sportwartin), Uwe Löding (LGG; Kassenwart), Dietmar
Reinecke (LGG; Kampfrichterwart), Hartmut Hublitz (LGE; Lehrwart), Manfred Pfahlert (TSV Ebergötzten; Statistikwart)
und Wolfgang Reinecke (LGG; Schulsportwart). (eko)   

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 10. Februar 2007
Schramhauser tritt Scharfs Erbe an
Führungswechsel an der Spitze des Gifhorner Leichtathletik-Kreisverbandes

Von Patric Knigge
Gifhorn. Zum Kreisfachverbandstag Leichtathletik trafen sich die Vereinsvertreter des Landkreises in der Geschäftsstelle
des MTV Gifhorn. Dabei standen wichtige personelle Veränderungen auf der Tagesordnung. Als neuer Vorsitzender wurde
Frank Schramhauser vom MTV Gifhorn gewählt. Er löst dabei Wilhelm Scharf ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr
kandidierte.
Neuer Stellvertreter ist Thomas Brehm (SV Meinersen/A./P.). Komplettiert wird der Vorstand durch Dirk Heumann (MTV
Adenbüttel) als Volkslaufwart, Otto Neumann (TSV Meine) als Kassenwart, Dietlinde Obermayr (SV Ettenbüttel) als
Sportwartin, Friedhelm Rau (VfL Wittingen) als Rechtswart, Hartmut Wolfrum (Wolfsburg) als Wettkampfwart sowie
Marco Laeseke (MTV Adenbüttel) als Statistiker.
Nach dem Bericht des Vorsitzenden und des Kassenwartes erläuterten die Vereinsvertreter die Arbeit in ihren Sparten.
Besonders hervorgehoben wurde dabei die positive Jugendarbeit. Zwischen Kreis und Land wird es zudem auch weiterhin
Meisterschaften auf Bezirksebene geben.  
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