5. EWE-Nordseelauf vom 17. bis 24. Juni 2006

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(Presse)-Berichte vom 26.6.     Website der Veranstaltung     Zur Startseite   
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 20. Mai 2006
Nordseelauf wieder mit Neuwerk-Etappe
Vom 17. bis 24. Juni acht Etappen entlang der niedersächsischen Küste
 
(cn). Durch eine malerische Landschaft, über zwei Inseln und schließlich durch das einzigartige Wattenmeer führt der EWE-
Nordseelauf 2006 für Läufer und (Nordic-)Walker vom 17. bis 24. Juni. Acht Tage - acht unterschiedliche Etappen entlang
der niedersächsischen Küste: die kürzeste Strecke sechs, die längste knapp 15 Kilometer lang, insgesamt fast 80 Kilometer.
Abschließender Höhepunkt ist wieder der Lauf von Neuwerk in das Cuxhavener Stadion am Meer. Von Jahr zu Jahr erfreut
sich der Nordseelauf steigender Beliebtheit, rund 2500 Läufer werden auch in diesem Jahr erwartet. Denn es hat sich herum-
gesprochen, dass nicht nur passionierte Sportler bei diesem Ereignis ein ideales Trainingsprogramm mit Wettbewerbscharak-
ter vorfinden, sondern auch weniger Trainierte und sportliche Familien können die Distanzen problemlos bewältigen. Zumal
der Lauf auch in diesem Jahr wieder für (Nordic-)Walker ausgeschrieben ist.
Das malerische Dangast, das weite Wangerland, die Nordseeinseln Juist und Langeoog, Krummhörn-Greetsiel, das Wurster
Land und Bremerhaven sind einige Stationen des Nordseelaufs, "gekrönt" vom Lauf durchs Watt zwischen der Insel Neu-
werk und Cuxhaven am letzten Tag der Tour. Mit seinem umfangreichen Rahmenprogramm und den vielfältigen Stationen
bietet der Nordseelauf auch eine erlebnisreiche Urlaubswoche für die Mitreisenden oder die ganze Familie.
"Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt" ist das Motto der Veranstaltung, durchgeführt von der Nordsee GmbH in Zusammen-
arbeit mit der Bremerhaven Touristik, der EWE und der "Kirche im Tourismus Region Nordsee" unter der Schirmherrschaft
von Dr. Margot Käßmann, Bischöfin der evangelischen Landeskirche Hannover, die bei der Langeooger Etappe selbst an
den Start gehen wird.
Der Nordseelauf kann als komplettes Programm vom 16. bis 25. Juni gebucht werden oder in drei Etappen-Paketen von
zwei bis vier Tagen. Enthalten sind alle Transfers mit Bus oder Schiff zu Start und ab Ziel, die Startgelder sowie die Betreu-
ung durch professionelle Trainer. Die separate Teilnahme an einzelnen Etappen ist natürlich auch möglich. Ausführliche Infor-
mationen und Anmeldeunterlagen für den EWE-Nordseelauf gibt es im Internet unter www.nordseelauf.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 16. Juni 2006
EWE-Lauf im Rahmen der 25. Sielortfete
Zweite Etappe in Horumersiel / Auftakt erfolgt vormittags in Dangast

Friesland
(kat). Bereits zum fünften Mal wird der EWE-Nordseelauf unter dem Motto “Mach nicht halt - Lauf gegen Ge-
walt” gestartet: Vom 17. bis 24. Juni stehen acht Etappen zwischen sechs und 14,7 Kilometern auf dem Festland, auf den
Inseln und im Watt an. Zum Auftakt treffen sich die Läuferinnen und Läufer aus nah und fern in Dangast. Alle Etappen sind
als offene Volksläufe ausgeschrieben und können als Einzeletappen, Etappenpakete oder Laufwoche gebucht werden. Der-
zeit haben sich 185 Tourläufer angemeldet, die damit insgesamt 78 Kilometer zurücklegen werden. Zum zweiten Mal ist der
EWE-Nordseelauf, der im vergangenen Jahr mit 2500 Aktiven einen neuen Teilnehmerrekord verbuchte, auch für Walker
ausgeschrieben.
Am Sonnabend, 17. Juni, startet der 5. EWE-Nordseelauf um Punkt 12 Uhr am Dangaster Teehaus. Von dort geht es auf
den 6,4 km langen Kunst-Entdeckungslauf - vorbei am Kurhaus und Dangaster Hafen zum Tennisplatz, von dort durch die
Grünanlage des Kurzentrums in Richtung Campingplatz und ins Ziel (Kurzentrum). Nach dem Lauf haben Teilnehmer und
Zuschauer die Möglichkeit, zwischen 13 und 15 Uhr 110 Oldtimer verschiedener Marken zu besichtigen. Die Strandlust-
Classic 2006 machen in Dangast halt. Informationen unter Tel. 0 44 51 / 91 14 13. Noch am gleichen Tag geht es auf die
zweite Etappe, die in die 25. Sielortfete in Horumersiel eingebettet ist. Der Sielortfeten-Lauf über 6,4 km startet um 20 Uhr
in der Ortsmitte. Von dort geht es Richtung Strandpromenade und Schillig, wo gewendet wird. Bislang liegen 240 Anmeld-
ungen vor. Die Wangerland Touristik hofft aber auf weitere Tagesläufer und Walker, die sich unter Tel. 0 44 26 /98 71 10
oder im Internet www.wangerland.de informieren können.
Folgende Etappen folgen: 18. Juni, 16 Uhr, Töwerland-Lauf (6,5 km) auf Juist; 19. Juni, 18 Uhr, Leuchtturmlauf (11 km) in
Krummhörn-Greetsiel; 20. Juni, 12 Uhr, Sanddornlauf (12 + 6 km) auf Langeoog; 21. Juni Pausentag (Fahrt zur Insel
Wangerooge); 22. Juni, 18 Uhr, Leuchtturmlauf (14,7 km) in Wremen-Dorum; 23. Juni, 18 Uhr, 6 Seemeilen-Lauf (11,11
km) in Bremerhaven; 24. Juni, 8 und 11 Uhr, Hamburger Wattlauf (12 km) von Neuwerk nach Cuxhaven. Die Veranstalter
“Nordsee GmbH – Sieben Inseln, eine Küste”, Fachdienst Kirche im Tourismus-Nordsee der evangelischen Landeskirche
Hannover und BIS Bremerhaven weisen daraufhin, dass Anmeldungen vor Ort bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start
möglich sind. Anmeldungen sind aber auch im Internet unter www.nordseelauf.de möglich.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 16. Juni 2006
EWE-Nordseelauf macht in Greetsiel Station
Vierte Etappe führt am Montag über elf Kilometer durch das Fischerdorf

Ostfriesland.
Unter dem Motto “Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt” wird vom morgigen Sonnabend bis zum 24. Juni der
fünfte EWE-Nordseelauf ausgetragen. Die vierte Etappe findet am kommenden Montag in Greetsiel statt. Es werden rund
300 Läufer und Walker erwartet. Der Leuchtturm-Lauf wird um 18 Uhr am Greetsieler Hafen von Ortsvorsteher Enno
Cornelius, Lükko Leuchtturm und dem Nordsee-Maskottchen Robby gestartet. Die Strecke führt über den Deich zum
Wendepunkt Pilsumer Leuchtturm. Von dort geht es unterhalb des Deiches durch den Ortskern zurück zum Ziel im Hafen.
Die Streckenlänge beträgt elf Kilometer und ist für Läufer und Walker geeignet. Die Einzeletappen sind als offene Volksläufe
für jedermann ausgeschrieben. Einzelteilnehmer, die nur an der Etappe in Greetsiel teilnehmen möchten, können sich noch bis
Montag um 17.30 Uhr vor Ort anmelden.
Alle Läufer und Walker erhalten ein Teilnehmer TShirt. Die Touristik-GmbH Krummhörn-Greetsiel konnte dank der Unter-
stützung der Greetsieler Vereine und des Ortsvorstehers Enno Cornelius gute Rahmenbedingungen für die Veranstaltung
schaffen. Die ersten Läufer werden gegen 19 Uhr erwartet. Um 19.30 Uhr tritt am Greetsieler Hafen der Shanty-Chor “De
Freebeuters” aus Greetsiel auf. Im Bereich der Laufstrecke und den angrenzenden Straßen kann es zu Verkehrsbehinder-
ungen kommen.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 16. Juni 2006
Nordseelauf: Durch malerische Landschaften und Wattenmeer
Start der 1. Etappe ist am morgigen Sonnabend, 12 Uhr, in Dangast

(cn).
Eine frische Meeresbrise weht den Läufern um die Nase. Durch eine malerische Landschaft, über Deiche, vorbei an
historischen Ortschaften und schließlich durchs einzigartige Wattenmeer führt der EWE-Nordseelauf 2006 vom 17. bis 24.
Juni 2006. Rund 2500 Läuferinnen und Läufer werden auch in diesem Jahr zu der außergewöhnlichen Tour entlang der
Nordseeküste von den ostfriesischen Inseln bis Bremerhaven und Cuxhaven erwartet. Acht Tage - acht unterschiedliche
Etappen zwischen Watt und Wäldem, die kürzeste Strecke sechs, die längste knapp 15 Kilometer lang. Wer die gesamte
Distanz läuft, wird am Ende fast 80 Kilometer friesischen Bodens unter die Füße genommen haben.
Geeignet ist der Nordseelauf für passionierte Sportler ebenso wie für weniger trainierte: Das Tempo - ob als Läufer oder
(Nordic-)Walker - bestimmt jeder selbst, ebenso wie die Anzahl der Etappen. Ein Tag, ein Wochenende oder die komplette
Tour - jeder wählt die Strecke, die seinen Wünschen und seiner Kondition entspricht. Ausgebildete Trainer betreuen die
Teilnehmer und bieten gemeinsame Aufwärmübungen zur Vorbereitung auf den Lauf an. Vom malerischen Dangast, seit
Jahrzehnten beliebtes Künstler-Refugium, führt die Route durch die Weite des Wangerlandes, über die Nordseeinseln Juist
und Langeoog, vorbei an einem der größten Kutterhafen der Region in Krummhöm-Greetsiel. Auf der 6. Etappe, am 22.
Juni können die Teilnehmer die Leuchttürme im grünen Landstrich zwischen Wremen und Dorum entdecken.
8. Etappe führt von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven
Das Flair einer norddeutschen $eehafenstadt erleben die Läufer und ihr Publikum auf der 7. Etappe in Bremerhaven. Der
so genannte Seemeilen-Lauf erstreckt sich über eine Länge von 11,11 km und beginnt um 18 Uhr vor dem Deutschen
Schiffahrtsmuseum. Auf der 8. und letzten Etappe der “Tour de Nordsee" am 24. Juni verlassen alle den trockenen Boden,
um durchs Watt von der Insel Neuwerk bis nach Cuxhaven zu laufen. Als Familienerlebnis konzipiert, bildet der EWE-Nord
seelauf mit seinem Rahmenprogramm und den interessanten Stationen den Mittelpunkt einer abwechslungsreichen Urlaubs-
woche auch für die Mitreisenden. Ob Sonnentag am Strand, Kultur-Ausflug zu den historischen Gebäuden der Region oder
Natur-Erlebnis im Nationalpark: Die acht Lauf-Etappen lassen Raum, das weite Land an der Küste mit seinen endlosen
Sandstränden, kleinen Fischerhäfen, Friesenhäusern, Windmühlen und historischen Kirchen zu erforschen. Acht Etappen vor
stimmungsvoller Kulisse und mit sinnvollem Hintergrund: "Mach nicht halt
Lauf gegen Gewalt" ist das Motto der Veranstaltung, die von der Marketinggesellschaft Nordsee GmbH in Zusammenarbeit
mit der BIS Bremerhaven Touristik, der EWE und "Kirche im Tourismus Region Nordsee" organisiert wird. Schirmherrin
des Laufes ist Dr. Margot Käßmann, Bischöfin der evangelischen Landeskirche Hannovers, die bei der Langeooger Etappe
selbst an den Start gehen wird. Allein für die 7. Etappe in Bremerhaven haben sich bis heute bereits mehr als 270 Teilnehmer
angemeldet. Für die 8. Etappe von Neuwerk nach Cuxhaven sind nur noch für die 8-Uhr-Fähre Plätze vorhanden. Anmelde-
unterlagen und weitere Informationen sind bei der Bremerhaven Touristik unter der Telefonnummer 04 71 / 94 64 61 61
oder im Internet unter www.nordseelauf.de erhältlich.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Juni 2006
Der fünfte Nordseelauf beginnt morgen
Leichtathletik: Drei Etappen werden in Ostfriesland ausgetragen

Ostfriesland.
Der fünfte Nordseelauf wird von morgen bis zum 24. Juni ausgetragen. Rund 2500 Läufer werden auch in
diesem Jahr zu der Tour entlang der Nordseeküste erwartet. Acht Etappen stehen auf dem Programm. Drei Rennen steigen
in Ostfriesland. Gelaufen wird am Sonntag auf Juist, am Montag in Greetsiel und am Dienstag auf Langeoog. Die kürzeste
Strecke ist sechs Kilometer lang, die längste knapp 15. So kommt eine Gesamtlänge von knapp 80 Kilometern zusammen.
Von Dangast führt die Route durch die Weite des Wangerlandes, über die Nordseeinseln Juist und Langeoog, vorbei an
Greetsiel nach Wremen und Dorum.
Die erste Etappe wird am Sonnabend um 12 Uhr in Dangast gestartet. Sie führt über sechs Kilometer. Bereits am Abend
folgt die zweite Etappe: Sie beginnt um 20 Uhr in Horumersiel und hat eine Distanz von 6,35 Kilometern. Auf Juist wird am
Sonntag gelaufen. Der Startschuss erfolgt um 16 Uhr auf dem Kurplatz. Die vierte Etappe steigt am Montag, 19. Juni, in der
Krummhörn. Das Rennen wird um 18 Uhr im Greetsieler Hafen gestartet. Um 19.30 Uhr singt der Greetsieler Shanty-Chor
“De Freebeuters”. Für 20.30 Uhr ist die Siegerehrung vorgesehen. Kurzentschlossene können sich auch noch vor dem Start
im Hafen für den Lauf anmelden. Die fünfte Etappe steigt am Dienstag auf Langeoog. Der Start erfolgt um 12 Uhr beim Kur-
zentrum. Zwölf Kilometer Laufstrecke warten auf die Teilnehmer. Am Mittwoch ist Ruhetag.

NORDWEST ZEITUNG vom 19. Juni 2006
Lauf führt ins Watt
Nordseelauf 326 Sportler beim Auftakt

Von Traute Börjes-Meinardus
Dangast. Aus Indonesien ist Rolf Hinrichs zum EWE-Nordseelauf angereist. Seinen Heimaturlaub kombiniert er mit der
Teilnahme am EWE-Nordseelauf. Die Begeisterung für den Lauf über Festland, Inseln und Watt teilt der Chemiker mit den
Läufern und Walkern, die aus ganz Deutschland und aus Dänemark zu diesem Lauferlebnis der besonderen Art gekommen
sind. Der EWE-Nordseelauf hat sich zu einem “Renner” entwickelt. 326 Läufer, Walker und Nordic-Walker waren gestern
bei der ersten Etappe am Start, genossen die reizvolle Strecke an Kurhaus, Radziwill-Haus und am Strand entlang. 6,4 Kilo-
meter waren zu bewältigen. Doch damit war an diesem Tag noch nicht genug, abends waren in Horumersiel-Schillig noch
einmal 6,4 Kilometer zu laufen. 80 Kilometer sind beim Nordseelauf bis zum 24. Juni insgesamt zu bewältigen. Weitere
Stationen sind Juist, Greetsiel, Langeoog, Dorum, Bremerhaven und Neuwerk.
“Mach nicht halt – Lauf gegen Gewalt” ist das Motto der Sport-Veranstaltung, die von der Nordsee GmbH in Zusammen-
arbeit mit der Bremerhaven Touristik, der EWE und “Kirche im Tourismus Region Nordsee” organisiert wird. Die Teil-
nehmerzahl steigt von Jahr zu Jahr, die Veranstalter verzeichneten in diesem Jahr allein 600 Erstanmeldungen. Steigend ist
auch die Zahl der Walker und Nordic-Walker. 200 Läufer sind bei allen acht Etappen dabei, hinzu kommen viele hundert
Läufer, die nur einmal an den Start gehen. Mehr als die Hälfte aller Teilnehmer ist zum wiederholten Male dabei und genießt
die Atmosphäre. “Die Läufer sind wie eine Familie”, sagt Birgit Gorontzy aus Düsseldorf.
Nach dem Lauf überließen die Sportler einen Teil der Strecke historischen Autos. 110 Oldtimer verschiedener Marken
machten Station im Kurpark und wurden von Zuschauern und Läufern bewundert. Historische Polizeifahrzeuge waren eben-
so zu sehen wie schnittige Sportwagen. Die Oldtimer haben an der Strandlust-Classic 2006 teilgenommen, eine Ausfahrt, die
durch das nördliche Bremer Umland führt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. Juni 2006
Läuferschar von stimmungsvoller Kulisse begeistert
Zweite Etappe des EWE-Nordseelaufs mit knapp über 300 Läufern und Walkern in Horumersiel / 2007 in
Wilhelmshaven?

Dangast/Horumersiel
(kat). Auftakt nach Maß beim diesjährigen EWE-Nordseelauf: Sowohl vormittags in Dangast als
auch abends in Horumersiel wurde die 300-Teilnehmer-Marke geknackt. Unter dem Motto “Mach nicht halt - lauf gegen
Gewalt” gingen Läuferinnen und Läufer, aber auch zahlreiche Nordic-Walker im Alter von 17 bis 76 Jahren auf die Strecke.
Nach seinem Sieg beim Dangaster Kunstentdeckungslauf lief der Vareler Martin Gyöngyösi auch im Wangerland die
schnellste Zeit, womit er das Trikot des Gesamtführenden anbehalten durfte. Bei 200 der insgesamt 323 Aktiven, die zur
ersten der acht Etappen in Dangast Aufstellung nahmen, handelte es sich um Tourläufer. Sie werden jeden Lauf in acht Tagen
absolvieren und damit insgesamt 78 km zurücklegen.
Zum Auftakt waren es 6,4 km, die nicht nur Interessierte aus ganz Deutschland angingen, sondern auch Dänen, Niederländer
und ein extra aus Indonesien angereister Deutscher. Nachdem Martin Gyöngyösi und Nadja Freiburg aus Hamburg als
Sieger ausgezeichnet worden sind, bewegte sich der Tross in Richtung Horumersiel. Die 25. Sielortfete galt als toller Rahmen,
schließlich säumten Hunderte von Zuschauern die Strecke. Einige von ihnen schienen sich kurzfristig für einen Start ent-
schlossen zu haben, rollte doch eine regelrechte Nachmeldeflut auf das Organisationsteam von Mark Pickel (Iventos), der
per Fahrrad dem Feld den Weg wies. Natürlich erst, nachdem man sich mit der La-ola-Welle aufgewärmt und Kurdirektor
Reinhard Thomssen mit seinem Kollegen aus St. Peter-Ording, Bernd Paulsen, sowie Nordsee-Maskottchen Robby den
Startschuss gegeben hatte. Danach hieß es für knapp über 300 Läufer und Walker (dank Bernhard Haase von der Wanger-
land Touristik stark vertreten), die 6,4 km in Angriff zu nehmen. Auf der Strandpromenade zog das Dangaster Siegerduo
das Tempo an. 800 m vor dem Ziel setzte sich der 18-jährige Triathlet Gyöngyösi vor Kontrahent Matthias Wilshusen in
Führung. Nach 18.50 Min. war das Ziel erreicht, und er reckte die Arme in die Höhe. “Es war ein schöner Lauf mit einer tollen Stimmung”, freute sich Gyöngyösi über die Kulisse. Nach der Siegerehrung blieben die Tourläufer noch auf der Siel-
ortfete, ehe es mit dem Bus nach Bensersiel ging. Gestern stand nämlich die dritte Etappe auf Juist an. Spätestens in drei
Jahren gastiert der Nordseelauf wieder in Horumersiel. 2007 dürfte, so Pickel, wieder Wilhelmshaven an der Reihe sein -
vielleicht ja im Rahmen des am Wochenende parallel verlaufenden Funsport-Festivals.
Die Ergebnisse gibt’s auf der
Website der Veranstaltung  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. Juni 2006
Zwölf Kilometer durchs Watt rennen
EWE-Nordseelauf führt von der Insel Neuwerk nach Cuxhaven -- Titelverteidiger Matthias Wilshusen ist am
Start

(hup/flü).
Wenn die Athletinnen und Athleten von der Hamburgischen Insel Neuwerk am Sonnabend starten, liegt die 8. und
letzte Etappe vor ihnen. Der Start soll nach jüngsten Informationen der Veranstalter zwischen 17.15 Uhr und 17.30 Uhr sein.
Dann geht es zwölf Kilometer durchs Wattenmeer nach Cuxhaven zur Ziellinie im "Stadion am Meer". Die Teilnehmer des 5.
EWE-Nordseelaufes haben dann entweder alle sieben Etappen hinter sich gebracht oder aber auch nur punktuell an einigen
von ihnen ausgesuchten Etappen teilgenommen. Auf die Insel Neuwerk werden sie per Fährtransfer von der Alten Liebe in
Cuxhaven nach Neuwerk gebracht.
Die Familie Fock will dafür sorgen, dass auch Fernseher im Startbereich aufgestellt werden, damit die Teilnehmer wenigstens
die ersten Minuten des Fußball-WM-Spiels Deutschland gegen Schweden sehen können. Mit der Rekordbeteiligung von
800 Läufern führt die Etappe vom Gasthof Fock über die zwölf Kilometer in das "Stadion am Meer” in Cuxhaven. Die Ab-
schlussfeier mit Rahmenprogramm findet dann im Bereich "Stadion am Meer” statt.
Bei den drei bisherigen Neuwerk-Cuxhaven-Etappen im Rahmen des Nordseelaufes gewann immer der ehemalige Cux-
havener Matthias Wilshusen, der für Wolfenbüttel startet. Wie er aber gegenüber der Sport-Redaktion sagte, sei der Sieg
dieses Mal schwieriger zu erreichen. Zum einen laufe er im Gegensatz zu den Vorjahren die gesamten acht Etappen und zum
anderen habe er mit Martin Gyöngyösi aus der norddeutschen Triathlon-Hochburg Varel einen bärenstarken Konkurrenten.
Der erst 18-jährige Triathlet hat bisher die meisten Etappen gewonnen; besonders bei den kürzeren Rennen war er nicht zu
schlagen. Doch der 36-jährige Wilshusen ist ein Kämpfer, und möglicherweise zahlt sich die Routine auf den zwölf Kilo-
metern durchs Watt aus. Sein Streckenrekord ist übrigens 42 Minuten und zehn Sekunden und stammt aus dem Jahr 2004.
 Im Teilnehmerfeld sind auch zahlreiche hiesige Läufer mit unterschiedlichem Anspruch. Bei den Frauen wird beispielsweise
die erfolgreiche Langstrecklerin Anne Fischer vom ATS Cuxhaven dabei sein. Im Herrenfeld startet das Lauf-Urgestein aus
dem Landkreis Cuxhaven: Klaus Kammerer von TuRa Hechthausen. Er ist 1933 geboren.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. Juni 2006
Watt’n Mist

Klinsis Mannen begeistern die gesamte Nation. Morgen um 17 Uhr ist es wieder so weit: Alle fiebern mit. Alle? Nein, die
Teilnehmer des Nordseelaufes nicht, zumindest nicht das Gros. Der Erste wird nach mehreren Startverschiebungen (von 16
auf 18 Uhr und nun wohl zwischen 17.15 und 17.30 Uhr) die zweite Halbzeit sehen können, darf sich aber nicht zu lange mit
dem Jubeln über den eigenen Sieg aufhalten. Die letzten Läufer dürfen zwar die Anfangsminuten miterleben, aber die spann-
ende Endphase nicht. Die Laufveranstalter haben den deutschen Kickern offenbar nichts zugetraut. Nun haben sie mit ihrer
erneuten Startverlegung, von der die Teilnehmer noch nicht einmal wissen, die Lage verschlimmbessert. Dumm gelaufen...
(Frank Lütt)
Die Ergebnisse gibt’s auf der
Website der Veranstaltung  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 26. Juni 2006      
Youngster entthront Matthias Wilshusen
Martin Gyöngyösi siegte bei Neuwerk-Etappe -- Anne Fischer bei den Frauen vorn
 
(flü).
Der erst 18-jährige Martin Gyöngyösi aus Varel hat die Wasserschlacht zwischen Neuwerk und Cuxhaven für sich ent-
schieden. Der Triathlet entthronte auf der abschließenden Etappe des EWE-Nordseelaufes den Sieger der bisherigen Watt-
läufe, den gebürtigen Cuxhavener Matthias Wilshusen. Es war das mit Spannung erwartete Duell: Der 36-jährige Wilshusen
(dreimaliger Neuwerk-Sieger) und der 18 Jahre junge Gyöngyösi. Die beiden überragenden Läufer des diesjährigen EWE-
Nordseelaufes hatten sich bei den ersten sieben Etappen schon immer knappe Rennen geliefert - zweimal kamen sie nur eine
Sekunde hintereinander ins Ziel, einmal waren sie sogar zeitgleich, mehrfach lagen nur ein paar Meter zwischen ihnen. Bis
Sonnabend lag Wilshusen in der Gesamtwertung vier Sekunden vor Gyöngyösi.
Die Athleten hatten es dieses Mal beschwerlicher. Der Start für die rund 750 Etappenteilnehmer erfolgte um 18 Uhr auf
Neuwerk. Auf dem Watt stand noch relativ viel Wasser, dementsprechend gingen die ersten der zwölf Kilometer kräftig in
die Beine. Wer geglaubt hatte, dass es auf der zweiten Hälfte angenehmer würde, der sah sich getäuscht. Gegenwind machte
den Läufern zu schaffen. Dementsprechend war die diesjährige Etappe langsamer als sonst. Der Streckenrekord von Wils-
husen (42:10 Minuten) war nicht in Gefahr. Gyöngyösi konnte sich auf den letzten Kilometern entscheidend absetzen. Nach
45:39 Minuten überquerte der 18-Jährige völlig kaputt, aber überglücklich die Ziellinie im "Stadion am Meer" zwischen
Duhnen und Döse. 31 Sekunden lag er vor Wilshusen, also hatte er auch die Gesamtwertung für sich entschieden. Fünf Se-
kunden nach Wilshusen kam der 38-jährige Jens Köhler (Fallersleben) als Dritter ins Ziel.
Bei den Frauen überragte die Cuxhavener Langstreckenläuferin Anne Fischer (55:56)., Die ATSCerin hatte fünf Minuten
Vorsprung vor Claudia Nachtwey (TV Werne/1:01:00), die aber alle Etappen mitgelaufen war und Gesamtsiegerin wurde.
Sabine Kunst (Mottencastle/l:02:40) wurde Etappendritte. In der Gesamtwertung lag Nachtwey vor Ursula Schwarzlmüller
(Winsen), und Vera Pohl (Bergheim). Über weitere Ergebnisse, wie den vierten Platz des Otterndorfers Mario Schwiemann,
werden wir noch berichten. ==>
Die Ergebnisse gibt’s auf der Website der Veranstaltung
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