5. Internationales Volksbank Hochsprung-Meeting in Langen am 25. Juni 2006

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NORDSEE ZEITUNG vom 12. Januar 2006
Werben um den Weltmeister
Das Hochsprung-Meeting in Langen findet am 25. Juni statt -- Nach der Leichtathletik Fußball

Diesen Bericht finden Sie hier (noch auf der “de”-Seite)

NORDSEE ZEITUNG vom 6. Mai 2006
Hochsprung-Meeting eine erste Adresse
Beim TV Langen sind Höhenflüge garantiert - Testwettkampf für die EM

Langen.
Das 5. Internationale Volksbank Hochsprung Meeting am 25. Juni wirft seine Schatten voraus. Die Veranstaltung
hat sich auf internationaler Bühne einen großen Namen gemacht und liegt bereits an dritter Stelle der Hochsprung-Meetings
in Europa. Das Volksbank Hochsprung-Meeting glänzt durch seine herausragenden Resultate, aber auch durch die perfekte
Inszenierung durch die Leichtathletik-Abteilung des TV Langen und dem Veranstalter executiveSPORTS. Spitzensport mit
familiären Charakter nannte es im vergangenen Radio Bremen. Carlo Thränhardt bestätigte, dass die Athleten bei dieser
Atmosphäre und dem tollen Publikum in Langen höher springen als bei gewöhnlichen Meetings. Erneut wird ein erlesenes
Starterfeld präsentiert. Schon jetzt empfehlen die Manager ihre Schützlinge für das Meeting.
Große Namen aus dem vergangenen Jahr sind ziemlich sicher. Mit dem Überflieger des vergangenen Jahres, dem erst 20-
jährigen Ivan Ukhov aus Russland mit einer Bestleistung von 2,37 m wird auch der Stammgast Andriy Sokolovsky große
Konkurrenz bekommen. Auch der Pole Gregorz Sposob mit letztjähriger Bestleistung von 2,34 m ist ein neuer Springer in
Langen. Daneben laufen Verhandlungen mit Springern aus Frankreich, Kanada, Brasilien, Kuba, Südamerika und Schweden.
 Auch bei dem "Smiledesigner Frauenhochsprung" ist mit Romana Dubnova die Vorjahressiegerin wieder dabei, die sich in
diesem Jahr in der Halle auf 1,98 m steigerte. National steht die Veranstaltung beim Deutschen Leichtathletik-Verband hoch
im Kurs. Das Volksbank Hochsprung Meeting wurde zum EM-Testwettkampf für Göteborg ernannt. Somit sind alle
deutschen Profis mit am Start.
Auch Carlo Thränhardt hat seine Moderation wieder zugesagt. Die Stimmung ist toll und jedes Jahr kommen mehr Zuschauer
in die Wettkampf-Arena nach Langen. Harald Graw wird als Präsident des Kreissportbundes Cuxhaven den “Smiledesginer
Frauenhochsprung” in Kooperation mit Carlo Thränhardt den Zuschauern näher bringen. Für die Zuschauer stehen wieder
1400 Sitzplätze und 600 Stehplätze zur Verfügung. Für ein Catering ist gesorgt, das Rahmenprogramm ist mehr als nur unter-
haltsam.
Wenn das Volksbank Hochsprung-Meeting gegen 17 Uhr beendet sein wird, schalten die Veranstalter die Videomatrix um
auf das Achtelfinalspiel der Fußball-WM, das möglicherweise mit deutscher Beteiligung stattfinden wird. Die zehn Quadrat-
meter große Videomatrix und die stadionähnlich angeordneten Tribünensitzplätze lassen WM-Stimmung aufkommen.

NORDSEE ZEITUNG vom 18. Mai 2006
Hingsen Stargast
Der ehemalige Zehnkämpfer in Langen dabei

Bremerhaven.
Überraschung beim Internationalen Volksbank Hochsprung-Meeting am 25. Juni in Langen: Der ehemalige
Weltrekordhalter im Zehnkampf, Jürgen Hingsen, kommt nach Langen. In der Sportszene wurde der heute 48-Jährige immer
liebevoll Hollywood-Hingsen genannt, weil er auf Grund seiner Figur von 2,02m und 110 Kilo Gewicht Gardemaß hat und
wie ein Popstar in den 80er Jahren gefeiert wurde. Mit 8832 Punkten hält er noch heute den Deutschen Rekord im Zehn
kampf und war ein Mehrkämpfer mit außergewöhnlichen Einzelleistungen. Immerhin hat er im Hochsprung ein Bestleistung
von 2,18m. Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei zweite Plätze bei Europameisterschaften, zwei zweite Plätze bei Welt-
meisterschaften und eine Silbermedaille bei Olympia. Sein größter Rivale war der Brite Daley Thompson.
Heute ist Jürgen Hingsen erfolgreicher Geschäftsmann und arbeitet als Repräsentant für einen der größten Versicherungs-
makler der Welt. In der Tanzshow bei RTL hatte Jürgen Hingsen seinen jüngsten Auftritt und überzeugte mit einem guten
Auftritt. Mit einem Lächeln verkündete er, dass er gerne nach Langen kommt, wenn er nur nicht tanzen muss. Jürgen Hingsen
kommt mit seiner Frau und den beiden Kindern und bleibt einige Tage in Bremerhaven, um auch die Nordseeküste besser
kennenzulernen.

NORDSEE ZEITUNG vom 12. Juni 2006
Hohe Sprünge sind garantiert
Leichtathletik: Beim Hochsprung-Meeting in Langen geht es um die Qualifikation für die EM

Langen
(nz). Noch zwei Wochen, dann trifft sich wieder die internationale Hochsprungszene in der Volksbank-Arena am
Nordeschweg beim TV Langen. Dabei geht es für die Athleten um die Qualifikation für die Europameisterschaften im August
in Göteborg in Schweden. Die Qualifikationshöhe liegt bei 2,28 m. Das garantiert wieder besonders hohe Sprünge.
Das Springerfeld ist stark wie nie zuvor in Langen. Mit dem erst 20-jährigen Russen Ivan Ukov (persönliche Bestleistung
2,37 m) konnte ein Top-Springer für Langen verpflichtet werden. Der wird sich mit den beiden Ukrainern Andriy Soko-
lovsky (persönliche Bestleistung 2,38 m) und dem Weltmeister Yuriy Krimarenko (2,33 m) messen müssen. Dazu gesellen
sich noch der Pole Sposob (2,36 m) und der Italiener Andrea Bettenelli (2,31 m), die sich nach Angaben ihrer Manager in
sehr guter Form befinden. Auch der Überraschungsspringer aus dem vergangenen Jahr, der Niederländer Jan-Peter Larsen,
hat die 2,30 m in diesem Jahr fest im Visier. Bei den deutschen Springern dreht sich wieder alles um Roman Fricke (2,30 m)
und Eike Onnen (2,28 m), die versuchen, die internationale Spitze zu erreichen.
Starke Springerin
Bei den Frauen gibt es mit Tatjana Grigoryeva (Russland) eine starke Springerin, die auf eine persönliche Bestleistung von
1,98 m blicken kann. Auch die Vorjahressiegerin Romana Dubnova aus Tschechien ist in diesem Jahr in der Halle bereits
1,96 m gesprungen. Aus Italien gesellt sich Raffaella Lamera dazu, die 1,90 m aufweisen kann. Das Talent aus Deutschland,
Julia Hartmann von der LG Bayer Leverkusen, sprang vor einer Woche mit 1,90 m neue Bestleistung und hat große Ziele.
Sie ist erst 18 Jahre alt und verfügt über sehr gute Sprungkraft. Zwei große Namen stehen bei den Frauen noch aus. Auch
Yekaterina Savchenko mit 1,98 m und Marina Kuptsova mit 1,99 m haben Interesse bekundet. Hier laufen noch Verhand-
lungen.
Da am 25. Juni neben dem Internationalen Volksbank Hochsprung Meeting in Langen auch das DFB-Sichtungsturnier auf
der Nebenanlage stattfindet und von dort aus viele Besucher zum Hochsprung strömen werden, werden alle Besucher aus
der näheren Umgebung gebeten, mit dem Fahrrad zu kommen. Der Veranstalter bietet von 13 bis 18 Uhr einen bewachten
Fahrradparkplatz an. Für die Zuschauer gibt es wieder einen Gutschein von 300 Euro für ein Fahrrad von Utes Radelshop zu
gewinnen. Die Eintrittskarten sind im Vorverkauf für 5 Euro bei den Volksbanken und der Agentur executiveSPORTS
(04 71 - 9 48 19 - 0 oder info@executive-sports.de) käuflich zu erwerben. An der Tageskasse kosten die Karten 7 Euro.
Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei.

Presseinformation vom 19. Juni 2006 (Von Björn Mußmann)
5. Internationales Volksbank Hochsprung-Meeting
Am 25. Juni öffnet die VolksbankARENA nun schon zum fünften Mal ihre Tore. Eingepackt in ein buntes Rahmenprogramm
steht der Hochsprung wieder ganz im Vordergrund für die erwarteten 1.500 Zuschauer. Bei der Meetingpremiere 2002 war
es Ex-Weltmeister Martin Buss, der sich mit damals deutscher Jahresbestleistung von 2,30m als erster in die Siegesbücher
eintragen durfte. In den beiden Folgejahren drückte dann der Ukrainer Andrij Sokolovsky dem Meeting seinen Stempel auf
und platzierte sich mit seinen Siegeshöhen von 2,33m (2003) und 2,35m (2004) ganz weit vorn in der jeweiligen Weltjahres-
bestenliste. Im vergangenen Jahr überraschte in Langen Yuriy Krymarenkow, der im “Wettkampf seines Lebens” - wenige
Wochen vor seinem mindestens genauso überraschenden Gewinn der Weltmeisterschaften - mit 2,33m nicht nur eine per-
sönliche Bestmarke aufstellte, sondern auch seinen höhengleichen Landsmann Sokolovsky übertrumpfte.
Nicht ganz so erfolgreich wie von den Veranstaltern erhofft verlief im letzten Jahr die Premiere des Frauenhochsprungs, da
die ganz großen Höhen noch ausblieben. Es gewann Romana Dubnova aus Tschechien mit 1,89m vor den höhengleichen
Daniela Rath und Nicole Forrester (Kanada).
Von der persönlichen Bestleistung her, hat der Russe Ivan Ukhov vor dem Meeting die beste Ausgangsposition, sein eigener
Hausrekord steht bei 2,37m. Die größte Konkurrenz dürfte für ihn wohl von seinem Landsmann Aleksey Dmitrik ausgehen.
Der 22jährige kommt mit einer persönlichen Bestleistung von 2,34m nach Langen und gewann u. a. im letzten Jahr den
Europa-Cup in Florenz. Weiter rechnen sich der Pole Grzegorz Sposób (2,34m) und der Weißrusse Gennadiy Morosz
(2,33m) Chancen aus.
Für Eike Onnen (LG Hannover) und Roman Fricke (TSV Bayer Leverkusen) geht es bei dem Wettkampf, der vom DLV als
offizieller Testwettkampf für die diesjährige EM im schwedischen Göteborg (7.-13. August) ausgerufen wurde, nicht nur um
die erste Normerfüllung. Für den aktuell stärksten DLV-Springer, Onnen, gilt es vor allem durch ein gutes Resultat Selbst-
vertrauen für seinen Start beim Europa-Cup im spanischen Malaga (28./29. Juni) zu tanken. Onnen kam in diesem Jahr mit
2,24m seiner eigenen Bestmarke (2,26m) schon sehr nahe. Fricke, in diesem Jahr erst über 2,17m, hingegen fehlen noch
einige Zentimeter mehr bis zu seiner Bestleistung von 2,30m und zur EM-Norm (2,28m). Bis zur letzten Minute wartet Meet-
ingchef Carsten Decker noch auf eine Zusage von Andrij Sokolovsky. Er will sich im Laufe der Woche noch kurzfristig für
oder gegen einen Start in Langen entscheiden.
Bei den Frauen wähnen sich die beiden Russinnen Marina Kuptsova (1,99m) und Tatyana Grigoryeva (1,98m) in der besten
Ausgangslage, müssen sich aber vor allem dem Angriff des deutschen Trios mit Ariane Friedrich und Sophie Sagonas (beide
LG Eintracht Frankfurt) und Kathryn Holinski (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) erwähren. Alle drei DLV-Springerinnen
benötigen noch eine Leistungssteigerung in diesem Jahr, um auf den EM-Zug aufzuspringen.
Durch das Programm führen der Langener Moderator Harald Graw, der den Frauenhochsprung moderieren wird, und der
deutsche Rekordhalter Carlo Thränhardt, der die Zuschauer während der Höhenjagd der Männer mit interessanten Infor-
mationen versorgt. Als Ehrengast wird der ehemalige Zehnkämpfer Jürgen Hingsen in der VolksbankARENA das Meeting
verfolgen und für eine Autogrammstunde zur Verfügung stehen.
Die Tore der VolksbankARENA öffnen sich für die Zuschauer um 11:00 Uhr. Der Frauenhochsprung beginnt um 13:00
Uhr, der Männerhochsprung um 15:00 Uhr. Im Anschluss an den Wettkampf der Männer wird auf der Videomatrix das
Fußball-WM-Achtelfinalspiel zwischen dem Gruppenzweiten der Gruppe A (Deutschland oder Paraguay) und dem
Gruppenersten der Gruppe B (England, Schweden oder Trinidad und Tobago) live gezeigt. Anpfiff ist 17:00 Uhr. Tickets
kosten im Vorverkauf fünf, an der Tageskasse sieben Euro. Kinder haben bis zu einem Alter von zwölf Jahren freien Eintritt.
Teilnehmer Männer:
Ivan Ukhov (RUS/PB: 2,37m), Grzegorz Sposob (POL/2,34), Aleksey Dmitrik (RUS/2,34), Gennadiy Morosz (BLR/2,33),
Andrea Bettinelli (ITA/2,31), Wilbert Pennings (NED/2,31), Roman Fricke (Leverkusen/2,30), Fillipo Campiori (ITA/2,28),
Mustafa Raifak (FRAU/2,28), Eike Onnen (Hannover/2,26), Peter Horak (SVK/2,25), Jan-Peter Larsen (NED/2,25),
Christian Seelhorst (Langen/2,09).
Teilnehmer Frauen:
Marina Kuptsova (RUS/1,99), Tatyana Grigoryeva (RUS/1,98), Gaelle Naire (FRA/1,93), Ariane Friedrich (Frankfurt/
1,92), Kathryn Holinski (Uerdingen/Dormagen/1,92), Sophia Sagonas (Frankfurt/1,90), Raffaella Lamera (ITA/1,89).

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Ergebnisse  

NORDSEE ZEITUNG vom 26. Juni 2006
Weltjahresbestleistung in Langen
Beim Volksbank Hochsprung-Meeting gewinnt der Russe Ivan Ukhov mit 2,33 Metern -- Rund 1500 Zuschauer
sind begeistert

Von unserem Redaktionsmitglied Erich W. Willmann
Langen. Ivan Ukhov ist ein genauer Mann. Zehn Fußstapfen vom rechten Hochsprungständer in Richtung Seitenlinie,
Wende um 90 Grad nach innen und 18 Fußstapfen, 90 Grad nach rechts und zwölf Fußstapfen, und zurück Richtung Latte
mit 18 Fußstapfen. Jeden dieser Punkte markierte der 20 Jahre alte Russe mit einem Stück Klebeband. Die Maßnahme hat
sich gelohnt. Ivan Ukhov gewann beim Hochsprung-Meeting in Langen mit 2,33 Metern den Wettbewerb der Männer.
Diese 2,33 Meter bedeuten Weltjahresbestleistung. Entsprechend hoch sprang Ivan Ukhov, nachdem die Latte bei dieser
Höhe liegen geblieben war. Damit hat er sich in die Favoritenrolle für die Europameisterschaft in Göteborg katapultiert und
die Veranstalter in Langen drücken ihm die Daumen. Im vergangenen Jahr hat Juri Krymarenko in Langen gewonnen und ist
hinterher Weltmeister geworden. Der Sieg in Langen könnte ein dauerhaft gutes Omen werden.
Ein wenig Poker
Dabei pokerte das Kraftpaket aus Russland auch noch. Erst bei 2,13 Metern griff er in den Wettbewerb ein, bei 2,21 mel-
dete er sich wieder, dann bei 2,28, die er im dritten Versuch schaffte, ließ die 2,31 aus und bewältigte die 2,33 im zweiten
Versuch. Mit einem Kraftsprung, der die rund 1500 Zuschauer ebenfalls von den Sitzen riss. Ärgster Konkurrent des Russen
war der Pole Grzegorz Sposob. Auch dem waren die Anfangshöhen zu mickrig. 2,13 Meter waren zum Aufwärmen gerade
gut genug. 2,13 Meter - das sind immerhin gute acht Zentimeter höher als eine durchschnittlich gebaute Wohnungstür. Und
2,31 Meter, die Sposob am Ende als Zweiten enden ließ, sind nur 13 Zentimeter niedriger als ein Fußballtor. Der Pole riss
drei Mal die 2,33 Meter, die Ukhov vorgelegt hatte. Aber es war knapp.
Ukhov wollte dem Langener Fachpublikum noch eine Zugabe geben. 2,36 Meter ließ er auflegen, doch da war Schluss, trotz
der genau geklebten Markierungen für Anlauf und Absprung. Beide Athleten erhielten vom fachkundigen Publikum riesigen
Applaus. Sie wissen die Weltklasseleistungen zu würdigen. "2,30 Meter", so schätzte es Moderator Carlo Thränhardt, selbst
einmal Weltrekordler im Hochsprung, ein, "sind absolute Weltklasse".
In Europas Spitze
So kann sich Veranstalter Carsten Decker und der TV Langen, der Kampfgericht und viele Helfer stellte, freuen, wieder
eine Weltklasseveranstaltung ausgerichtet zu haben. Harald Graw, der den Wettbewerb der Frauen moderierte, vergaß
nicht, darauf hinzuweisen, dass es in Europa derzeit nur zwei Hochsprung-Veranstaltungen gebe, die noch vor den Langen-
ern rangieren.
Bei den Frauen wurde der Meeting-Rekord der Tschechin Romana Dubnova mit 1,89 Metern aus dem vergangenen Jahr
von der Französin Gaelle Niare um einen Zentimeter auf 1,90 Meter verbessert. Der als Favoritin gehandelten Mariana
Kuptsowa blieb mit 1,81 Metern nur der vierte Platz im Wettbewerb. Indes bleiben die jeweils 1,84 Meter der beiden
deutschen Springerinnen Annett Jambor und Sophia Sagonas ebenfalls ordentliche Leistungen.

NORDSEE ZEITUNG vom 26. Juni 2006
Selbst der Regen hatte ein Einsehen

Langen
(ewm). "Optimal", freute sich Carsten Decker, Organisator des Langener Hochsprung-Meetings. Die Sonne
brannte vom Himmel, geschätzte 30 Grad in der Sonne, da sollte nichts schief gehen. Decker und die Hochspringer schauten
im Verlauf des Wettkampfes immer sorgenvoller zum Himmel. Es wurde schwül, die Wolken, zogen sich zusammen, einmal
fielen sogar einige Regentropfen auf die Tartanbahn. Doch bis zum Siegessprung ging alles glatt. Bei Regen hätte ein Abbruch
gedroht. Dann ist es viel zu rutschig und gefährlich.
***
Erstmals zu Gast in Langen war der frühere Zehnkampf-Weltrekordler Jürgen Hingsen, der in seiner Glanzzeit auf eine Höhe
von 2,18 Metern gekommen ist. Hingsen, der sich selbst einmal in der Vermarktung der Zehnkämpfer einbrachte, beklagte
den derzeitigen Zustand der deutschen Leichtathletik. Im Schulsport tut man nicht genug dafür, Interesse für die Leichtathletik
und den Sport zu wecken." Er selbst bleibt sportlich, wie man es zuletzt bei seinem Auftritt als Tänzer in den RTL-Folgen ge-
sehen hat. 45 Stunden, so verriet er, hat er bis zum ersten Auftritt Tanzen trainiert, danach täglich drei bis vier Stunden. Und
dabei erlitt er noch einen Bandscheibenvorfall.
***
Plaudern mit Jürgen Hingsen konnte auch Rudolf Hustede. Der hatte Jürgen Hingsen bei den Olympischen Spielen 1984 in
Los Angeles im Stadion gesehen, dort mit ihm gesprochen und ihn auch fotografiert. Gestern zeigte Rudolf Hustede dem ehe-
maligen Champion die Bilder.
***
Jan-Peter Larsen aus den Niederlanden konnte mit seinen 2,21 Metern in Langen zufrieden sein. Er startete quasi aus dem
Stand, denn in seinem Heimatverein konnte er bisher kaum trainieren. Es gibt dort keine Matte.
***
Mit dabei war auch wieder Wolfgang Killing, der Bundestrainer der Hochspringer. Der räumte dem Leverkusener Roman
Fricke und dem Hannoveraner Eike Onnen durchaus Endkampfchancen für die Europameisterschaft in Göteborg ein. Er
hatte Onnen, der augenblicklich Beschwerden an der Knochenhaut hat, geraten, in Langen auf einen Start zu verzichten.
Dass nur Roman Fricke und der Langener Lokalmatador Christian Seelhorst die deutschen Farben hoch hielten, hat einen
weiteren Grund. In wenigen Tagen findet der Europacup in Malaga statt. Dort sind die deutschen Athleten Titelverteidiger
und wollen diesen Triumph wiederholen. Da passte Langen schlecht in den Zeitplan.
***
Mit viel Vorschusslorbeeren ist Mariana Kuptsowa in den Wettbewerb der Frauen gegangen. Die 25 Jahre alte Russin ist in
diesem Jahr schon 1,89 Meter gesprungen und wollte nun auch in Langen gewinnen. Doch es war nicht ihr Tag. Zwar kam
die Trainerin selbst in den Bereich der Aktiven, man diskutierte auch, aber bei 1,84 Metern war Schluss.

NORDSEE ZEITUNG vom 26. Juni 2006
Ein Video ersetzt den Trainer
Gaelle Niare und Mustapha Raifak arbeiten im Innenraum zusammen

Langen
(ewm). Die meisten Hochspringer in Langen hatten ihre persönlichen Trainer dabei. Nach jedem Sprung folgte so-
fort die Kritik. "Bamm, bamm, und weg", wies ein Damen-Trainer seinen Schützling an. "Bamm, bamm und weg" wird wohl
heißen, vor dem Absprung kürzere Schritte zu machen und sich dann kraftvoll nach oben zu schrauben.
Nicht jeder aber hat seinen eigenen Betreuer dabei. So ist dann hin und wieder Teamwork gefragt, wie bei den Franzosen
Mustapha Raifak und der Siegerin bei den Damen, Gaelle Niare. Gaelle zeichnete mit einer Video-Kamera aus dem Innen-
raum Anlauf und Absprung ihres Kollegen auf. Danach folgten Studium, und Analyse und das Vorhaben, es beim nächsten
Versuch besser zu machen. Immerhin standen bei Mustapha Raifak am Ende 2,21 Meter zu Buche. Das bedeutete den ge-
teilten sechsten Platz.
Roman Fricke hatte auch 2,21 m überquert. Zufrieden war er nicht. "Ich komme einfach nicht weg", klagte er.
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Ergebnisse  
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