DM-Mehr- und Blockwettkampf in Hannover vom 26. - 27. August 2006 (Schüler-/innen A)
DM-/Einzel in Bautzen vom 26. - 27. August 2006 (Juniorinnen, Junioren
)
DM-Mehrkampf in Wesel vom 1. - 3. September 2006 (Fr, Mä, Jun, Jgd)
DM-Werfermehrkampf in Waiblingen vom 2. - 3. September (Seniorinnen, Senioren)
-- Regionale Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. August 2006
Starke Gegner für ostfriesische Sprinter

Norden
(ls). Drei Leichtathleten vom TV Norden reisen am kommenden Wochenende zu den Deutschen Juniorenmeisterschaften
(U23) nach Bautzen. Für diese Meisterschaften haben 767 Teilnehmer aus 202 Vereinen ihre Meldung abgegeben. Mit dabei sind
auch einige Athleten, die bereits vor einigen Wochen bei den Europameisterschaften (EM) in Göteborg am Start waren.
Mit den drei EM-Startern Martin Keller aus Chemnitz (100 Meter), Sebastian Ernst aus Wattenscheid (200 Meter) und Kamghe
Gaba aus Frankfurt (400 Meter) müssen die drei Ostfriesen gegen äußerst starke Konkurrenten antreten. Siewert André und Paul
Thieleke-Klein gehen beide in den Sprint-Wettbewerben über 100 und 200 Meter an den Start. Gerade Thieleke-Klein zeigte sich in
den vergangenen Wochen in guter Verfassung. Er unterbot bei einem Feriensportfest in Oldenburg erstmals die 22-Sekunden-
Grenze über 200 Meter. Ihm ist einiges zuzutrauen.
Ostfriesland Rekordhalter Siewert André konzentriert sich ganz auf die kürzere Sprintstrecke über 100 Meter. Sein Ziel ist das Er-
reichen des Endlaufs. Vereinskamerad Sören Vöhrs wurde zu Beginn der Saison Deutscher Hochschulmeister über 400 Meter und
möchte in seiner Paradedisziplin in den Endlauf einziehen.     

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 24. August 2006
Marika Wehner trägt die Favoritenbürde
Drei Stuhrer Nachwuchstalente starten bei Deutscher Schüler-Mehrkampfmeisterschaft in Hannover

Von unserem Mitarbeiter Marc Vieson

Stuhr. Sie sind jung, talentiert und haben ein Hobby, das für viele Jugendliche heutzutage eher lästige Pflicht im Schulsport ist.
Kristin Lehmkuhl, Marika Wehner und Lucas Panning sind die großen Nachwuchstalente des LC Hansa Stuhr und werden am
kommenden Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Schüler-Mehrkampf (Block Lauf) in Hannover an
den Start gehen. Die Qualifikation ist schon jetzt ein toller, wenn auch hart erkämpfter Erfolg, denn die Youngster trainieren vier
bis fünf Mal pro Woche etwa jeweils zwei Stunden. Nachfolgend stellen wir die ehrgeizigen Stuhrer Talente vor.
Marika Wehner: Die 14-jährige Schülerin der KGS Stuhr-Brinkum ist schon seit gut acht Jahren bei der Leichtathletik. "Vorher
allerdings in Brinkum, wo der Sport dem Alter entsprechend eher spielerisch vermittelt wurde", so Marika Wehner. Die Sportgene
kommen bei ihr nicht von ungefähr, denn auch ihre Mutter ist Leichtathletin. Ob Hürden, Sprint oder Weitsprung - wo andere sich
mühsam quälen, läuft Marika Wehner zur Höchstform auf. Auf der Teilnehmerliste der Deutschen Meisterschaft belegt die Stuhr-
erin den ersten Rang. "Marika ist in ihrer Altersklasse zur Zeit die Beste in Deutschland", stellt Trainer Berthold Buchwald stolz
fest. Bei so viel Talent ist die Zeit für andere Hobbies natürlich rar gesäht. "Ich habe gerade mit Tennis aufgehört, da die Leichtath-
letik eigentlich jetzt schon mehr als nur ein Hobby ist und in Zukunft auch sein soll", erklärt Marika Wehner. Das zeigt auch die
Berufung in die NLV-Auswahl, wo sie beim Vergleichskampf der Norddeutschen Verbände am 2. September in Lübeck für Nieder-
sachsen im 100-Meter-Sprint, über 800 Meter und in der Staffel an den Start gehen soll. Für Trainer Berthold Buchwald steht fest:
"Die sportliche Zukunft von Marika müsste im Siebenkampf liegen."
Kristin Lehmkuhl: Mit 13 Jahren das Küken der Truppe, was man ihr angesichts ihrer Größe allerdings nicht ansieht. Die
Schülerin der KGS Stuhr-Brinkum ist seit fünf Jahren aktiv und ein Multitalent in punkto Sport, denn vor der Leichtathletik war sie
als Schwimmerin sogar auf einer Sportschule. "Das Schwimmen habe ich aber aufgegeben", verrät Kristin Lehmkuhl. Zu den Lieb-
lingsdisziplinen des Youngsters gehören die Laufwettbewerbe, wobei die Hürden zwar Spaß machen, aber die Technik noch aus-
baufähig ist. Als 29. von 35 Teilnehmern ist Kristin Lehmkuhl mit ihrer Platzierung im Vorfeld der DM nicht ganz glücklich: "Ich
hoffe, dass es bei den Meisterschaften weiter nach oben geht, da ich bei der Quali nicht unbedingt Bestleistungen gezeigt habe".
Für Berthold Buchwald liegt die sportliche Zukunft von Kristin Lehmkuhl weniger im Mehrkampf, sondern vielmehr auf der Mittel-
strecke. "Man muss allerdings noch abwarten, ob sich durch das Erlernen neuer Disziplinen andere Talente zeigen", so der
Coach, der mit seinen Schützlingen momentan auch das Speerwerfen trainiert.
Lucas Panning: Der Exot im Stuhrer Trio, da erstens männlich und zweitens Harpstedter. Der 14-jährige Realschüler hat dank
der Fahrdienste seiner Eltern die Möglichkeit, beim LC Hansa Stuhr zu trainieren. Seit vier Jahren gehört die Leichtathletik neben
Fußball zu seinen Hobbys. Sehr zum Ärger von Berthold Buchwald, der es lieber sehen würde, wenn Lucas Panning die Fußball-
schuhe an den Nagel hängt. "Da bin ich mir aber noch nicht so sicher, ob ich mit Fußball wirklich aufhöre", erklärt der Harpstedter
C-Jugendspieler. Der Vater als Triathlet und die Berichterstattung im Fernsehen brachten Lucas Panning zur Leichtathletik. Ball-
wurf und die 1000 Meter gehören beim Block Lauf zu den Lieblingsdisziplinen des Harpstedters. Kurze Sprints dagegen sind nicht ganz nach seinem Geschmack. "Sportlich lasse ich alles auf mich zukommen. Schule und Ausbildung gehen eindeutig vor", er-
klärt der Youngster mit Blick in die Zukunft. Da Lucas bislang in allen Disziplinen gleichstarke Leistungen gezeigt hat, möchte
Berthold das Talent an den Achtkampf heranführen.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 24. August 2006
Meisterschaften im Blockmehrkampf

Buxtehude/Hanstedt. Tim Kelly Pahnke und Friedrich Kunst vom MTV Hanstedt müssen am Sonnabend besonders früh auf-
stehen. Schon um sechs Uhr morgens werden die beiden Leichtathletikschüler zu den deutschen Meisterschaften im Blockmehr-
kampf in Hannover losfahren. Der 15-jährige Tim Kelly Pahnke wird schon um kurz nach neun in den Startblöcken über die 80
Meter Hürden stehen. In dieser Disziplin ist er vor wenigen Tagen norddeutscher Jugendmeister geworden. In Hannover ist auch
Eike Christian Smolinski vom Buxtehuder SV im Blück Sprint und Sprung dabei. Für die Mädchen sind die nationalen Titelkämpfe
einen Tag später am Sonntag in Hannover. Dort starten Xenia Rahn (MTV Hanstedt), Anna Christina Dankers und Nina Witt vom
Buxtehuder SV und Vanessa Lewin vom Harburger TB. 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 25. August 2006
Lena Saathoff startet als Favoritin

Ostfriesland (ls). Am Wochenende werden in Hannover die Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf und in den Blockwett-
kämpfen für die Schüler A (14 und 15 Jahre) ausgetragen. Mit dabei sind mit Lena Saathoff und Derk Peters auch zwei Athleten
des SV Georgsheil, die beide aussichtsreich im Block Wurf an den Start gehen. Wie in allen Blockwettkämpfen müssen die Ath-
leten 100 Meter, den Weitsprung und die 80-Meter-Hürden absolvieren. Hinzu kommen im Block Wurf das Kugelstoßen und der
Diskuswurf. Die beiden Georgsheiler nehmen in der Meldeliste des Deutschen Leichtathletik Verbandes eine vordere Platzierung
ein. Saathoff, die in der Altersklasse W 14 an den Start geht, hat mit der besten Leistung aller Teilnehmer gemeldet. Sie liegt mit
2667 Punkten nur knapp unter dem niedersächsischen Rekord Mareike Peters (2691 Punkte) und wird versuchen, diesen Punkte-
stand ihrer Vereinskameradin zu überbieten.
Derk Peters.(M15) gewann im vergangenen Jahr die Silbermedaille bei den 14-Jährigen und nimmt in der aktuellen Meldeliste
Rang fünf ein. Besonders im Kugelstoßen zeigte der 15-Jährige zuletzt eine aufsteigende Tendenz wie sein 17,47-Meter-Stoß vor
einigen Wochen bewies. Zudem wird er Punkte im Diskuswurf sammeln.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 25. August 2006
Merten hofft auf Bestleistung

Göttingen.
Über 500 Leichtathleten starten am Wochenende in Hannover bei den deutschen Schülermeisterschaften im Block-
wettkampf und Mehrkampf. Südniedersachsen ist mit vier Leichtathletinnen vertreten. Für den Block Sprint/Sprung der A-Schüler-
innen haben Veramaria Merten (LG Eichsfeld) und Helen Küstner (LG Göttingen) gemeldet. Die beiden Athletinnen haben sich die
Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistungen vorgenommen. Auch Sarah Schulz (TSV Ebergötzen) und Viktoria Wandt (LG
Eichsfeld), die im Block Wurf starten, hoffen auf eine Steigerung der Saisonbestmarken. (zfs)

Presseinformation vom 25. August 2006 (Von Manfred Scholz)
LG-Athleten auf dem Weg zur DM nach Bautzen und Hannover

Leichtathletik. Zum Favoritenkreis gehören die Frauen um die EM-Teilnehmerin Jala Gangnus von der LG Weserbergland bei den
Deutschen Juniorenmeisterschaften in Bautzen. Die amtierende Deutsche Meisterin über die 200 Meter bei den Frauen strebt
ebenso wie ihre Mannschaftskameradin Nina Giebel über die 100- und 200 Meter-Sprintdistanzen die Endlaufteilnahme und einen
Platz auf dem Siegertreppchen an. Auf dem wollen sie auch stehen mit der 4x100 Meter-Staffel zusammen mit Silke Rauchberger
und Teresa Emmrich. Chancen unter die ersten drei zu kommen haben auch Alexandra Kronfeldt und Torben Bieler, die über die
400 Meter Hürden an den Start gehen. Mit Mischa Flaspöhler, Sven Lange, Christopher Scharf und Torben Bieler hat sich auch
eine Juniorenstaffel qualifiziert, die eine neue Bestzeit anstrebt.
Bei den in Hannover stattfindenden Deutschen Schülermeisterschaften im Blockwettkampf ist mit Patrick Scherfose der amtieren-
de Landesmeister im Block Wurf am Start. Er erwartet eine Platzierung unter den erste fünf. Im Block Sprint/Sprung hofft Steffen
Rothmann unter die ersten Zehn zu kommen. Beide Nachwuchsathleten sind sehr motiviert - die Punktabstände zu den Konkurr-
enten sind sehr gering - die Tagesform wird bei allen eine große Rolle spielen.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 26. August 2006
Julien Karn startet über 200 Meter in Bautzen
Titelkämpfe der Deutschen Junioren

Von Reinhard Matzick

Schöningen. Ein Traum wird wahr. Julien Karn, der für den MTV Schöningen startet, hat sich für die 63. Deutschen Junioren-
Meisterschaften der Leichtathletik qualifiziert. Die nationalen Titelkämpfe finden heute und morgen im sächsischen Bautzen statt.
Der Sprinter wird über die 200 Meter in die Startlöcher steigen und fiebert seinem Vorrundenlauf morgen Mittag entgegen. "Ich
fahre bereits heute los, werde noch ein wenig laufen, ehe es morgen losgeht", berichtet der Finalteilnehmer. Begleitet wird er von
Mutter Brigitte und Vater Henner. "Ein bisschen Händchen halten ist schon nicht schlecht", verspricht er sich vor allem moral-
ischen Beistand. Kein Wunder, wird er doch eventuell neben so prominenten Sprintern wie EM-Teilnehmer Sebastian Ernst oder
den international erfahrenen Till Helmke und Daniel Schmelting auf der Bahn laufen. Insgesamt 50 Teilnehmer gehen über die 200
Meter an den Start. Nur die Sieger und die Zeitschnellsten qualifizieren sich für das A- und B-Finale in Bautzen.
Julien Karn rechnet sich mit seiner bisherigen Bestzeit von 22,17 Sekunden wenig Finalchancen aus. Schließlich rangiert er nur
an 42. Stelle der Rangliste. Um unter die besten 16 zu kommen, wird er sich allerdings um ungefähr 30 hundertstel Sekunden
steigern müssen. "Mit der Teilnahme hat sich mein Traum schon erfüllt. Die Deutschen Meisterschaften mit dem ganzen Drumher-
um sind schon was Besonderes."

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 26. August 2006
Biorhythmus ist auf den Siebenkampf eingestellt
Jacqueline Margis startet bei der Schüler-DM

"Zeitiges Aufstehen und etliche Vormittags-Trainingseinheiten sind eine wichtige Einstellung des Biorhythmus auf den Wettkampf-
beginn um 10.30 Uhr", hatte Trainer Helmward Möller gefordert. Das ist Familie Margis in den Ferien gut gelungen. Jacqueline
Margis von der LG Peiner Land startet am Wochenende bei der Deutschen Schülermeisterschaft im Siebenkampf der W 14.
Das Adenstedter Talent hat auf der Mehrkampfanlage in Hannover fast ein Heimspiel und kann entspannt zu Hause übernachten.
Jacqueline Margis hatte sich mit 3 584 Punkten bei ihrem klarem Sieg bei der Landesmeisterschaft qualifiziert. Bereits bei der
Kreismeisterschaft überbot sie die Norm und ihren Kreisrekord aus 2005. In der Meldeliste der 30 Teilnehmerinnen im Sieben-
kampf W 14 steht der Möller-Schützling an 8. Position. So rechnet das LG-Team mit einem Urkundenplatz für Jacqueline unter
den besten Acht bei der ersten DM-Teilnahme.
Die intensive Vorbereitung hat sich bisher ausgezahlt, bei Vorbereitungswettkämpfen in Osterode und Garbsen stellte Jacqueline
persönliche Bestleistungen im Sprint und Weitsprung auf. "Auch im Speerwerfen kehrt die Sicherheit zurück", beobachtete ihre
Mutter Gabriele Margis beim Abschlusstraining in Edemissen. (Sch)  

Presseinformation vom 27. August 2006 (Von Manfred Scholz)
Gangnus holt einmal Gold und zweimal Silber in Bautzen

Leichtathletik.
Nach ihrem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm über 200 Meter triumphierte Jala Gangnus von der
LG Weserbergland auch bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften U 23 in Bautzen über diese Distanz in 23,58 Sekunden vor
Katja Börner vom SC Magdeburg (23,88 Sekunden) und Angela Fleißig vom USC Freiburg, die 24,01 Sekunden benötigte. Am
Tag zuvor musste sie sich über 100 Meter mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Sie kam zwei Hundertstel Sekunden hinter der
Siegerin Karoline Köhler vom TV Wattenscheidt in 11,71 Sekunden ins Ziel.
Zusammen mit Silke Rauchberger, Nina Giebel und Teresa Emmrich kam Gangnus mit der 4x100 Meterstaffel nach einem über-
zeugenden Vorlaufsieg in 45,80 Sekunden im Finale in 46,17 Sekunden auf den zweiten Platz hinter dem Quartett von Bayer
Leverkusen (45,82 Sekunden). “Leider haben wir schlecht gewechselt, sonst wäre mehr drin gewesen”, freute sich Silke Rauch-
berger aber trotzdem. Vizemeisterin wurde auch die 4x400 Staffel der LG in der Besetzung Gangnus, Kronfeldt, Stresing und
Emmrich.
Über 4x100 Meter Hürden wurde Alexandra Kronfeldt zweite im B-Endlauf in 62,34 Sekunden. Auf der gleichen Distanz kam
Torben Bieler nach seinem Vorlaufsieg in 54,13 Sekunden im Finale in 53,86 Sekunden auf den fünften Rang. Die 4x100 Meter-
Staffel der Männer mit Flaspöhler, Lange, Scharf und Bieler hatte sich in 43,29 Sekunden fürs Finale qualifiziert, musste dort aber
das Rennen nach Wechselfehlern aufgeben.

Presseinformation vom 28. August 2006 (Von Joachim Hickisch)
Deutsche Meisterschaft im Blockwettkampf - Sensationeller zweiter Platz durch Helge
Zabel mit neuem Landesrekord

Hannover/Rotenburg.
Der Erfolgsstory des KLV Rotenburg wurde am vergangenem Wochenende ein weiteres Kapitel hinzuge-
fügt. Der Zevener A-Schüler Helge Zabel (M14) sicherte sich mit Spitzenleistungen im Blockwettkampf Lauf sensationell die deut-
sche Vizemeisterschaft. Platz zehn erreichte der Nartumer A-Schüler Christian Hatwig im Blockwettkampf Sprint/Sprung.
Nach 12,18 sec. über die 100 Meter, 12,47 sec. über die 80 m Hürden, exzellenten 5,90 Metern im Weitsprung und 57 Metern im
Ballwurf lag der 14-jährige Helge Zabel vor dem abschließenden 2.000 Meterlauf bereits völlig überraschend auf Rang drei. Mit
einem gut eingeteilten Rennen verbesserte er sich in 6:39,98 min. auf Platz zwei, mit 2.673 Punkten lag er nur 18 Punkte hinter
dem neuen deutschen Schülermeister Kai-Daniel Weil aus Friedrichsthal zurück. Damit stellte Helge Zabel gleichzeitig einen
neuen niedersächsischen Landesrekord für die Altersklasse M14 auf. In Top-Form präsentierte sich auch der 15-jährige Nartumer
Christian Hatwig. Im ganz eng beieinander liegendem Teilnehmerfeld erreichte er im Blockwettkampf Sprint/Sprung den 10. Platz.
Seine Leistungen: 11,88 sec. über die 100 Meter, 11,25 über 80 m Hürden, 5,82 Meter im Weitsprung, 1,64 m im Hochsprung,
36,86 m im Speerwurf = 2.875 Punkte.
Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Bautzen erreichte Timm Müller (LAV Zeven) nach 21,88 sec. als Vorlaufsieger
über die 200 Meter im B-Endlauf mit 22,01 sec. den insgesamt 10. Platz.

Presseinformation vom 28. August 2006 (Von Manfred Scholz)
Rothmann schockt die Konkurrenz im Speerwurf

Leichtathletik.
Mit einem achten Platz und 2881 Punkten für Steffen Rothmann und Rang zwölf mit 2960 Punkten für Patrick
Scherfose kamen die beiden 15-jährigen Mehrkämpfer der LG Weserbergland von den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften
der Schüler im Blockwettkampf aus Hannover zurück. Qualifiziert hatte sich Rothmann für den Block Sprint/Sprung, Scherfose für
den Block Wurf. Bei beiden sind die ersten drei Disziplinen, 100 Meter-Sprint, 80 Meter Hürden und der Weitsprung gleich. Rothmann hatte zusätzlich die Disziplinen Speerwerfen und den Hochsprung, Scherfose das Kugelstoßen und den Diskuswurf zu
absolvieren. 
Steffen Rothmann schockte mit seiner Paradedisziplin, dem Speerwerfen, gleich zu Beginn des Wettkampfs die gesamte Konkurr-
enz, als er den Speer im strömenden Regen auf 50,16 Meter schleuderte, so weit wie kein anderer. 11,70 Sekunden über die
Hürden und 5,76 Meter im Weitsprung waren dicht an seinen Bestleistungen. Die 12,42 Sekunden über die 100 Meter waren dann
aber eine persönliche Bestleistung. Bei 1,64 Meter war dann für ihn beim Hochsprung das Ende der Fahnenstange erreicht, ob-
wohl er eigentlich über 1,70 Meter springen kann. “Das Timing über der Latte stimmte nicht, das hat im sicherlich drei Plätze ge-
kostet”, trauerte Trainer Uwe Beerberg den verpassten Punkten hinterher und der sich darüber wunderte, das Rothmann trotz des
Regens nicht die Fröhlichkeit und Lockerheit verloren ging.
Diese fehlte Patrick Scherfose, der in jedem Wettkampf Bestleistungen anstrebt und sich so selbst unter Druck setzt. 80 Meter
Hürden in 11,76 Sekunden und 15,18 Meter in seiner stärksten Disziplin, dem Kugelstoßen, waren ein guter Einstieg. Was beim
aufwärmen zum Diskuswerfen gut klappte, konnte Scherfose nicht in den Wettkampf übertragen, mit 38,02 Metern blieb er ent-
täuscht unter den angepeilten 46 Metern. Mit dieser psychischen Belastung kam er über 100 Meter nach 12,30 Sekunden ins Ziel
und auch im Weitsprung haderte er mit dem Anlauf und musste sich mit 5,72 Metern zufrieden geben. “Patrick kommt aus dem
Turnerlager, hat damit ideale Voraussetzungen für den Mehrkampf, aber er muss etwas geduldiger werden”, war auch Beerberg
am Ende mit ihm zufrieden.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 28. August 2006
Leichtathletik: Trotz Bestleistungen Medaille knapp verpasst
Deutsche Mehrkampf-Meisterschaften, Block Wurf: Vierte Plätze für Derk Peters und Lena Saathoff vom SV
Georgsheil

Hannover
(sm). Eine prima Leistung mit Bestweiten und -zeiten zeigten die beiden Leichtathleten des SV Georgsheil, Derk
Peters und Lena Saathoff, bei den Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf im Block Wurf der Schüler A in Hannover. Die
reichte am Ende für beide zu Platz vier. Peters verfehlte mit neuer Bestleistung von 3061 Punkten die Bronzemedaille nur um 16
Zähler. Saathoff schaffte 2630 Punkte. 22 Punkte mehr hätten zu Platz drei gereicht. “Aber wir können mit zwei Holzmedaillen
super leben”, war Trainer Michael Mücher überaus zufrieden.
Der war am Samstag, dem Wettkampftag von Peters, zunächst baff erstaunt. Vor vier Wochen noch stand dessen Teilnahme an
den nationalen Titelkämpfen in den Sternen, als der Arzt eine Fußverletzung als Bänderriss diagnostizierte. Und dann beendete
der Georgsheiler den Mehrkampf unter 30 Teilnehmern als Vierter mit persönlicher Punktbestleistung. Trotzdem war der 15-Jährige
zunächst ein wenig enttäuscht. Denn vor dem letzten Wettbewerb, dem Weitsprung, war er noch Zweiter gewesen. Seine 5,42
Meter dort stufte Mücher zwar als ordentlich ein. Pech war jedoch, dass sein zweiter Versuch, der mit Abstand weiteste, um
Zentimeter übergetreten war. Die Konkurrenz war hier deutlich besser. “Es gab Sechs-Meter-Sprünge am laufenden Band”, sagte
Mücher. Der anfänglichen Enttäuschung wich bei Peters aber schnell die Freude über die gute Platzierung, die im Vorfeld niemand
erwartet hatte. Und weil anschließend die besten Acht geehrt wurden, stand Peters auch als Vierter noch mit auf dem Siegerpo-
dest.
Schon zu Wettkampfbeginn hatte Peters seinen Trainer positiv überrascht. Mit halbstündiger Verspätung waren die Teilnehmer zur
ersten Disziplin, den 80 m Hürden, angetreten. Ein Start nach Zeitplan war wegen des starken Regens nicht zu verantworten ge-
wesen. Mücher hatte gehofft, dass Peters mit zwei, drei Zehntel knapp unter seiner Bestmarke bleibt. Was machte der? Verblüffte
seinen Trainer mit 11,57 sec. und hatte damit seine Bestzeit um vier Zehntel unterboten. Der anschließende Kugelstoßwettbewerb
litt heftig unter dem strömenden Regen. Das Wasser floss vom Rasen ohne Unterlass in den Wurfring, der nach jedem Versuch
erst einmal wieder gesäubert werden musste. Die Athleten fanden während ihrer Einsatz-Pausen Schutz unter einem Schirm. Bei
diesen widrigen Verhältnissen blieben alle Teilnehmer unter ihrem Niveau. Für Peters standen am Ende 15,14 m zu Buche. Im
Diskuswurf trennte sich dann die Masse von der Klasse. Peters gehörte zur Klasse. Er schleuderte die Scheibe auf 47,54 m -
Bestleistung. Damit schob er sich in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor und verteidigte den Rang mit 12,02 sec über die 100m.
Mit dieser Zeit blieb er nur fünf Hundertstel unter seiner Bestmarke. Deutscher Meister wurde Julian Marquardt (Hallesche Leicht-
athletik-Freunde) mit überzeugenden 50,05 m im Diskuswurf und insgesamt 3125 Punkten vor dem Vorjahressieger Fabian
Pudenz (LG Bünde/Ahle/Löhne) mit herausragenden 6,05 m im Weitsprung und gesamt 3101 Punkten sowie Tim Kelly Pahnke
(MTV Hanstedt) mit 3087 Punkten, der mit 10,85 sec in seiner Hürden-Spezialdisziplin und 6,13 m im Weitsprung glänzte.
 Unter deutlich besseren Wetterbedingungen lieferte Saathoff in einem 50-köpfigen Teilnehmerfeld am Sonntag einen Wettkampf
ohne Tiefen, ohne Schwächen, mit Bestleistungen. “Eine herausragende Disziplin aber hätte sie für eine Medaille gebraucht”,
zeigte Mücher auf, wie hochklassig es in der Spitze zuging. Zwischenzeitlich hatte er kurz auf mehr gehofft, dann aber wieder
auch Schlimmes befürchtet. Denn Saathoff war mit Rückenbeschwerden in den Wettkampf gegangen. Trotzdem stellte sie zum
Auftakt über die 80 m Hürden mit 12,96 sec. eine neue Bestzeit auf. Im anschließenden Weitsprung sah es so aus, als ob
Mücher seine Athletin wegen des Rückens aus dem Wettbewerb nehmen musste. Ihr erster Versuch war um wenige Zentimeter
übergetreten. Mit 4,83 m im zweiten Versuch konnte Mücher dann gut leben. Im dritten riskierte Saathoff alles, sprang aber zu
weit vor dem Brett ab und verschenkte damit ein besseres Resultat. Aber die Rückenbeschwerden ließen langsam nach.
Über die 100 m stellte die 13-Jährige mit 13,11 sec ihre zweite neue Bestzeit auf. Aber die Konkurrenz war mit zum Beispiel
12,66 sec. noch flotter unterwegs. Gute 11,47 Meter stieß Saathoff mit der Kugel. Die waren jedoch nicht gut genug, um ganz
vorne mit dabei zu sein. Dazu hätte es schon ihrer einen Meter weiteren Bestleistung bedurft. Mutig ging sie in die letzte Disziplin,
den Diskuswurf. Ihre 28,95 m bezeichnete Mücher als sehr ordentlich. In der Addition aller Punkte bedeuteten die letztlich in der
Gesamtwertung Platz vier.
Mit 2730 Punkten und besten Resultaten in den Wurfdisziplinen von 12,62 m mit der Kugel und 33,63 m mit dem Diskus sicherte
sich Johanna Höcketstaller (DSV 1860 Wasserburg) den Titel. Zweite wurde Vanessa Lewin (Harburger TB) mit 2654 Punkten und
herausragenden 32.04 m mit dem Diskus, Dritte die sprintstarke Eva-Maria Ackermann (TV Reisen) mit 2652 Punkten und über-
zeugenden 12,64 sec über die 100 m und 12,34 sec. über die 80 m Hürden.

Presseinformation vom 28. August 2006 (Von Markus Steinbrück)

DM-Medaillen für Hanstedter Rahn und Pahnke
Hanstedt. Der MTV Hanstedt hat nicht nur Paul Dittmer, der national und international, wie zuletzt bei den Junioren-Weltmeister-
schaften in Peking, auf sich aufmerksam macht. Vier Jahre jünger, aber ebenfalls auf einem sehr guten Weg, sind die 15-jährigen
Xenia Rahn und Tim Kelly Pahnke. Die beiden von Wolfgang Striezel trainierten Talente erreichten am Wochenende bei den
Deutschen Schüler-Meisterschaften in den Blockwettkämpfen die herausragenden Plätze zwei und drei. Auf der Mehrkampfanlage
in Hannover stellte Silbermedaillengewinnerin Xenia Rahn im Block Sprint/Sprung mit 2825 Punkten ebenso einen neuen Bezirks-
rekord auf wie Tim Kelly Pahnke als Dritter im Block Wurf mit 3087 Zählern.
Nach mehrwöchiger, krankheitsbedingter Trainingspause fehlte Xenia Rahn am Ende die Substanz, um auch noch den nur acht
Punkte entfernten Niedersachsenrekord an sich zu reißen. Die 15-Jährige aus Kakenstorf lief die 100 Meter in 12,92 sec, die 80-
Meter-Hürden in 12,04 sec, sprang 5,37 m weit und 1,60 m hoch und warf den 600-Gramm-Speer auf 31,16 m. Mit ihrer Steiger-
ung auf 2825 Punkte musste Rahn lediglich der neuen Deutschen Schülermeisterin Carina Schöckel (TV Lengerich/2896) den
Vortritt lassen.
Dritter bei den Landesmeisterschaften - Dritter bei den Deutschen Meisterschaften. Diese Fakten drücken am besten die enorme
Steigerung von Tim Kelly Pahnke aus. Im Block Wurf der 15-jährigen Schüler stellte der Meckelfelder in Hannover neue Bestleist-
ungen im 100-Meter-Sprint (11,65 sec) und mit dem 1-kg-Diskus (40,88 m) auf und war schnellster 80-Meter-Hürdensprinter (10,85
sec) des gesamten Feldes. Bei ständigem Regen, der lediglich von kurzen Aufheiterungen unterbrochen wurde, sprang Pahnke
6,13 m weit und stieß die 4-kg-Kugel auf 13,26 m. Mit 3087 Punkten verbesserte er seinen eigenen Bezirksrekord um 66 Zähler
und blieb um 38 Punkte hinter dem Deutschen Schülermeister Julian Marquardt (Hallesche Leichtathletik-Freunde/3125) zurück.
 Auch der dritte Teilnehmer aus dem Landkreis Harburg trug das Trikot des MTV Hanstedt. Friedrich Kunst kam im Block Wurf
der Schüler M 14 auf 2640 Punkte und den 17. Platz unter 24 Teilnehmern. Gehandikapt durch eine Oberschenkel-Verletzung
steigerte sich der Bendestorfer mit der 4-kg-Kugel um 80 Zentimeter auf beachtliche 12,72 m. Über 100 Meter (13,14 sec) und 80-
Meter-Hürden (12,07 sec) blieb Kunst knapp hinter seinen Bestleistungen zurück.
Am kommenden Samstag, 2. September, treten Xenia Rahn und Tim Kelly Pahnke für die Niedersachsen-Auswahl beim Schüler-
Vergleichskampf der norddeutschen Landesverbände in Lübeck an. Die beiden Mehrkämpfer sind für mehrere Einzeldisziplinen
und die Sprintstaffel nominiert.     

NEUE PRESSE, ANZEIGER FÜR LEHRTE UND SEHNDE vom 28. August 2006
Marco Kirikos lässt Rekordmarken purzeln
Leichtathletik: Nachwuchs-Ass des TVE Sehnde brilliert bei DM mit Platz 5

Von Matthias Abromeit
Riesenerfolg für Marco Kirikos. Bei der deutschen Meisterschaft im Blockwettkampf hat der Sehnder Eintracht-Athlet in seiner
Altersklasse den 5. Platz erkämpft. Auf der hannoverschen Mehrkampfanlage sammelte Kirikos in fünf Disziplinen des Blocks
Sprint-Sprung 2799 Punkte und verbesserte so seine persönliche Bestmarke um 27 Zähler. Es war jedoch nicht die einzige
Steigerung des Sehnder Nachwuchs-Asses. Mit 1,60 Metern im Hochsprung, nur vier Zentimeter unter der eigenen Bestmarke,
stellte Kirikos seine tolle Form eindrucksvoll unter Beweis. Über 80 Meter Hürden war er in 12,33 Sekunden so schnell wie nie zu-
vor, beim Weitsprung flog der Sehnder trotz Dauerregen mit 5,91 m gleich um 17 Zentimeter weiter als bisher. 12,18 Sekunden
über 100 m bedeuteten den nächsten Hausrekord: Auch beim abschließenden Speerwurf blieb der 14-jährige mit 41,15 m nur
knapp unter seiner Höchstmarke. Einzig der Griff nach einer Medaille blieb Kirikos versagt. Doch die 2836 Punkte des Günz-
burgers Adrian Jeremias hätte Marco Kirikos auch mit Bestleistungen in sämtlichen fünf Disziplinen nicht erreicht. Drei Best-
leistungen in diesem wichtigsten Wettkampf des Jahres können sich sehen lassen. “Die vier vor ihm platzierten Konkurrenten
waren nicht zu schlagen”, erklärte Eintracht-Trainer Michael Rust.

NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 29. August 2006
Jonna Tilgner holt Junioren-Titel über 400 m-Hürden

21-jährige Bakederin wird Deutsche Meisterin in Bautzen / Riesengroße Freude beim "Entdecker" Siegfried
Tribbensee

Leichtathletik
(gö/olz). Riesengroßer Jubel bei der Athletin, ihrem Umfeld und in der Heimat. Jonna Tilgner, gebürtig aus Bakede,
gewann im Trikot des Bremer LT bei den Deutschen Junioren-Leichtathletikmeisterschaften in Bautzen den Titel über 400 m-
Hürden. Nach ihrem tollen Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm, wo sie über 400 m-Hürden in neuer persönlicher
Bestzeit von 57,57 Sekunden Vierte geworden war, legte die frühere Bakederin noch eins oben drauf und sicherte sich ihren ersten
deutschen Meistertitel in der Juniorenklasse. Nach einem überzeugenden Vorlaufsieg in 57,92 Sekunden genügten ihr im Endlauf
58,41 Sekunden zum überlegenen Sieg vor Claudia Wehrsen (LT DSHS Köln), 60,49 Sekunden und Antje Barthel (Bautzener LV
Rot-Weiß 90), die in 61,11 Sekunden Dritte wurde. Auf den weiteren Plätzen kamen Susan Billing (Dresdner SC 1898), 62,81 Se-
kunden, Bianca Schmid (LG Eintracht Frankfurt), 63,41 Sekunden und Veronika Vaas (TSV 1880 Wasserburg), 65,53 Sekunden,
ein.
In Bakede machte der Erfolg bei den Leichtathletik-Insidern schnell die Runde. "Das ist eine ganz tolle Sache, und ich freue mich
riesig für Jonna", bekannte spontan Siegfried Tribbensee, ihr Entdecker und einstiger Leichtathletik-Abteilungsleiter im MTV
"Friesen" Bakede. "Jonna hat in ihrer Karriere schon einige Höhen und Tiefen durchlebt. Umso erstaunlicher, dass sie dennoch
ihren Weg zielstrebig gegangen ist. Die Erfolge geben ihr recht. Als 21-Jährige zählt sie inzwischen zur erweiterten Spitze über
400 m-Hürden im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV)", äußert Tribbensee. Die Ex-Bakederin baute in Rostock ihr Abitur,
startete dort für den 1. LAV Rostock, kam dann in die heimische Region zurück und hatte sich der LG Weserbergland ange-
schlossen. Seit Jahresbeginn startet sie für das Bremer Leichtathletik-Team (BLT). Übrigens: Tilgner, die in Bremen Psychologie
studiert, wurde Anfang August aufgrund ihrer sportlichen Leistungen von der Bremer Stadtillustrierten zur Bremerin des Monats
gewählt.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 29. August 2006
Pech beim Hochsprung

Hannover.
Bei ihrer ersten Teilnahme an den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften zeigte Judith Nögel vom TuS Haren eine
ansprechende Leistung und blieb nur 17 Punkte unter ihrer persönlichen Bestleistung. Mit 2589 Zählern konnte sie sich über einen
30. Platz freuen. "Judith sollte in erster Linie lernen, wie es auf wirklich großen Veranstaltungen zugeht, einen guten Wettkampf
abliefern und sich einfach über die Teilnahme freuen. Die Platzierung ist für uns zweitrangig", beschrieben ihre Trainer Yvonne und
Christian Kuhl die Zielvorgabe. Judiths Nervosität legte sich gleich nach dem ersten Durchgang im Speerwurf, ihrer schwächsten
Disziplin. Mit 25,54 m stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf. Über 80 m Hürden kam sie mit 13,18 sec nahe an ihre
Bestleistung von 13,10 sec heran. In ihrer Paradedisziplin über 100 m erwischte sie einen Lauf mit schwacher Konkurrenz und
musste alleine für Tempo sorgen. Mit 13,19 sec blieb sie zwar deutlich über ihrer Bestmarke, war aber immer noch auf Bestleist-
ungskurs.
Mit ordentlicher Wut im Bauch legte sie im Weitsprung mit 5,24 m gleich im ersten Versuch die sechstbeste Leistung von allen
53 Starterinnen hin und machte einige Punkte gut. Im abschließenden Hochsprung hatte sie jedoch das Pech, mit ihrer Riege auf
einen Nebenplatz springen zu müssen, auf dem der Kunststoffbelag nicht breit genug war, um einen ordentlichen Anlauf zu ermög-
lichen. So musste Judith mehr als die Hälfte ihres Anlaufes über einen kurzerhand auf Steine gelegten, welligen Teppich laufen.
Mit überquerten 1,48 m blieb sie ganze acht Zentimeter unter ihrer Bestleistung. Es konnte ihre solide Gesamtleistung nicht
trüben.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 29. August 2006
Leroy Balschuweit ist bester Niedersachse
Leichtathletik: Deutsche Schüler-Mehrkampf- und Blockwettkampfmeisterschaft in Hannover -- 4117 Punkte
reichen für Platz 23

Von Reinhard Matzick

Helmstedt/Hannover. Es war ein Erlebnis. Leroy Balschuweit vom TSV Helmstedt nahm am vergangenen Wochenende an den
Deutschen Schüler-Mehrkampf- und Blockwettkampfmeisterschaften teil und belegte mit 4117 Punkten Rang 23. 42 Teilnehmer
hatten sich für den Achtkampf der U14 qualifiziert, der auf der Mehrkampfanlage am Maschsee unmittelbar hinter der AWD-Arena
in Hannover stattfand. "Die Qualifikation für die Titelkämpfen war schon ein tolle Sache", freute sich der 14-jährige Helmstedter
über die Teilnahme. Auch Trainer Eik Ruddert war "einfach glücklich, seinen Schützling zur Deutschen Meisterschaft gebracht zu
haben". Und das Mehrkampftalent durfte sich auch über die gezeigten Leistungen freuen. Mit 4117 Punkten stellte er eine neue
persönliche Bestleistung auf. Das reichte für Rang 23 auf nationaler Ebene - in Niedersachen allerdings sogar zur Nummer eins.
Moritz Hülsebrock (OTB Osnabrück, 4041 Punkte) wurde 27., und Jakob Reinecke (LG Hannover, 4010) belegte Rang 28.
Schwierige Bedingungen
Doch zurück zum Wettkampf: Unter schwierigen äußeren Bedingungen startete Leroy Balschuweit am Samstag um 13 Uhr in
den Achtkampf. Seine Paradedisziplin, die 80 Meter Hürden, galt es zu absolvieren. Und der Helmstedter hatte einen glänzenden
Start, erzielte mit 11,60 Sekunden eine persönliche Bestzeit über die Hürdenstrecke in einem Mehrkampf. Im nationalen Teil-
nehmerfeld belegte er nach der ersten Disziplin sensationell den vierten Rang. Das ändert sich allerdings bereits im darauf folgen-
den Weitsprung. Es war, wie immer, die Problemdisziplin. 5,09 Meter die Weite, und auch mit dem Kugelstoßen war der Mehr-
kämpfer nicht zufrieden. Er kam einfach nicht richtig mit den Knien unter den Körper, so dass er sich mit 11,09 Metern zufrieden
geben musste.
1,64 Meter im Hochsprung
Im Hochsprung glänzte er dann wieder. Abends um 20 Uhr war Leroy Balschuweit immer noch auf der Anlage. Übersprungene
1,64 Meter bedeuteten nach dem ersten Tag Rang 11.
Um 9.30 Uhr am Sonntag steigerte er sich im Stabhochsprung auf die persönliche Bestleistung von 2,60 Meter. Den Diskus
schleuderte er auf akzeptable 36,06 Meter, und nur im Speerwerfen blieb er mit 31,41 hinter den Erwartungen zurück. Vor dem ab-
schließenden 1000-Meter-Lauf bedeutete das Rang 19 in der Gesamtwertung. Der 14-jährige lief mit 3:29,31 Minuten persönliche
Bestleistung in seiner "Angstdisziplin", büßte aber dennoch vier Plätze in der Gesamtwertung ein. Sieger wurde mit großem Vor-
sprung Johannes Weigelt (LAC Erdgas Chemnitz,4646). Doch der beste Niedersachse hieß eben Leroy Balschuweit vom TSV
Helmstedt.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 29. August 2006
Julien Karn scheitert in Bautzen im Vorlauf
Teilnahme an den deutschen Juniorenmeisterschaften beeindruckt Schöninger 200-Meter-Läufer

Von Reinhard Matzick

Schöningen/Bautzen. Julien Karn ist einfach nur glücklich. "Dabei gewesen zu sein, das war schon eine tolle Sache. Auch mit
dem Lauf bin ich hochzufrieden, selbst wenn es nicht zur Finalteilnahme gereicht hat", schildert der 19-Jährige seine Eindrücke.
Der für den MTV Schöningen startende Läufer berichtet von seinem Auftritt über 200 Meter bei den 63. Deutschen Leichtathletik-
Juniorenmeisterschaften in Bautzen (Sachsen) am vergangenen Wochenende. Julien Karn hatte sich bei den Norddeutschen
Meisterschaften für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert. Am Sonntag ging er im vierten Vorlauf an den Start und hatte bei der
Auslosung Pech. Bahn zwei, die wegen des engen Kurvenradius ohnehin nicht gerade beliebt ist, wurde ihm zugeteilt. Das
Dumme dabei war, dass neben ihm beide Bahnen frei blieben. Und auf der vierten Bahn lief der Deutsche Meister über 100 Meter,
Martin Keller aus Chemnitz. Der war natürlich auf der ersten Teilstrecke erwartungsgemäß sehr schnell. "Dadurch hatte ich nie-
manden, der mich mitziehen konnte, an dem man sich orientieren konnte. Trotzdem war mein Lauf in Ordnung." Mit 22,64 Se-
kunden wurde der 19-Jährige im Ziel als Vierter gestoppt. "Ich bin gut aus den Startblöcken gekommen, auch die Kurve war ganz
okay. Nach der Kurve ging es darum, den Abstand nicht größer werden zu lassen. Das hat gut geklappt", analysiert Julien Karn
seinen Lauf. Ich bin sehr glücklich. Es hat viel Spaß gemacht." So richtig traurig war er auch nicht, als er die Zeiten seiner Kon-
trahenten mitgeteilt bekam. Immerhin hätte seine Bestzeit von 22,17 Sekunden für eine Finalteilnahme bei den deutschen
Meisterschaften gereicht. "Die Bedingungen waren einfach zu schlecht. Zumal mir sowieso die wärmeren Temperaturen liegen."
Der nächste Start ist in zwei Wochen. Dann im Zehnkampf bei den Bezirksmeisterschaften. "Im Winter werde ich dann wieder
nach Plan trainieren", sagt Karn.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. August 2006
Georgsheiler verpassen Bronze nur knapp
Leichtathletik: Saathoff und Peters starteten bei den Deutschen Meisterschaften im Blockmehrkampf

Von Lars Seinschedt

Ostfriesland/Hannover. Mit Lena Saathoff und Derk Peters gingen am Wochenende zwei Leichtathleten vom SV Georgsheil bei
den Deutschen Meisterschaften im Blockwettkampf der Schülerinnen und Schüler A (14 bis 15 Jahre) in Hannover im Block Wurf
an den Start. Beide belegten jeweils den vierten Platz. Neben den blockspezifischen Disziplinen Kugelstoß und Diskuswurf
mussten auch der 100-m-Lauf, die 80 m Hürden und der Weitsprung absolviert werden. Der Sonnabendvormittag der Meisterschaft-
en stand allerdings unter keinem guten Stern, denn der Beginn musste wegen starker Regenfälle verschoben werden, so dass
auch einige Leistungen unter dem Wetter zu leiden hatten.
Derk Peters (M15), der im vergangen Jahr die Silbermedaille gewonnen hatte, überzeugte, obwohl sein Start bei diesen Meister-
schaften wegen einer Verletzung vor einigen Wochen noch nicht klar war. Mit 3061 Punkten stellte der 15-Jährige eine neue Best-
leistung auf, belegte den vierten Platz und verfehlte Bronze nur um 16 Punkte. Vor allem die neuen Bestleistungen im Diskuswurf
(47,54 m) und über die 80 m Hürden (11,57 Sekunden) waren die Grundlage für diesen Erfolg. Die 100 m sprintete er in 12,02 Se-
kunden, im Weitsprung kam er auf 5,43 m, mit der Kugel schaffte er gute 15,14 m.
Vereinskameradin Lena Saathoff (W14) startete bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften und kam mit 2630 Punkten ebenfalls
auf Rang vier. 22 Punkte mehr hätten für die Bronzemedaille gereicht. In einem soliden Wettkampf überzeugte sie vor allem durch
Konstanz. Sie sprintete die 100 m in 13,11 Sekunden, kam über 80 m Hürden auf 12,96 Sekunden und sprang 4,83 m weit. Sie
blieb dabei im Rahmen ihrer Bestleistungen. Im Kugelstoßen und im Diskuswurf kam die 14-Jährige auf 11,48 m und 28,95 m. Es
siegte Johanne Höcketstaller (Wasserburg), die die DLV-Bestleistung dieser Alterklasse nur um wenige Punkte verpasste.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. August 2006
Norder Sprinter scheiterten in Vorläufen
Leichtathletik: Ostfriesen-Trio startete bei Deutschen Junioren-Meisterschaften

Ostfriesland/Bautzen
(ls). Drei Norder Sprinter gingen am Wochenende im sächsischen Bautzen bei den Deutschen Junioren-
Meisterschaften (U23) an den Start. Siewert André, Paul Thieleke-Klein und Sören Vöhrs hatten im malerisch gelegenen Stadion
an der Müllerwiese allerdings mit ständig wechselnden Wetterbedingungen zu kämpfen. Regen und Sonne wechselten sich
ständig ab. André und Thieleke-Klein hatten für die kurzen Sprintstrecken gemeldet. Vöhrs stellte sich über die Stadionrunde der
Konkurrenz. Siewert André, Ostfriesland-Rekordhalter über 100 Meter, konnte sich mit 10,97 Sekunden als Zweiter seines Vor-
laufs für das B-Finale qualifizieren, fand dort allerdings nicht in den Lauf und wurde in 11,13 Sekunden Achter.
Auch für Thieleke-Klein lief es an diesem Tag nicht ganz rund. Der 20-Jährige, der sich in diesem Jahr bereits auf 10,85 Sekunden
steigerte, schied mit 11,07 Sekunden aus den Vorläufen aus. Sieger wurde Martin Keller aus Chemnitz, der mit der Deutschen
4 x 100 m Staffel bei den Europameisterschaften in Göteborg im Einsatz war. Am zweiten Tag der Veranstaltung gingen die
beiden Ostfriesen über 200 m an den Start. André, der im vergangen Jahr Vierter über diese Strecke wurde, sprintete im Vorlauf
22,23 Sekunden, Thieleke-Klein kam nach 22,57 Sekunden ins Ziel. Beide bewiesen in der Vergangenheit bereits, dass sie Zeiten
unter 22 Sekunden laufen können. In Bautzen stellten sie das allerdings nicht unter Beweis und schieden nach den Vorläufen aus.
Sören Vöhrs kam über 400 Meter ebenfalls nicht an seine bisherigen Sprintzeiten heran und schied in 50,44 Sekunden aus.
Vöhrs, der in diesem Jahr Deutscher Hochschulmeister wurde, war in diesem Jahr bereits 48,55 Sekunden gesprintet.

WESER KURIER vom 29. August 2006
Krönender Abschluss
Jonna Tilgner deutsche Junioren-Meisterin über 400 Meter Hürden

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol

Bremen. Bremens Leichtathletik hat auch in diesem Jahr einen deutschen Meistertitel zu feiern. Fast schon erwartungsgemäß
gewann Jonna Tilgner vom Bremer LT/VfB Komet bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Bautzen die Goldmedaille über
400 Meter Hürden. Mit diesem Sieg krönte die 22-Jährige eine überragende Saison, die mit dem Länderkampfsieg im Juni in Polen
ihren ersten Höhepunkt hatte. Weiter ging der Höhenflug dann in Ulm mit Platz vier bei den Deutschen Meisterschaften der Haupt-
klasse und persönlicher Bestzeit von 57,57 Sekunden. Jetzt fand die überragende Saison mit dem Gewinn der Deutschen Juni-
orenmeisterschaft ihren krönenden Abschluss.
Nachdem Jonna Tilgner bereits im Vorlauf mit 57,92 Sekunden und dem zweitschnellsten Lauf ihrer Karriere ihre ausgezeichnete
Form unterstrich, verhinderte böiger Gegenwind auf der Gegengeraden im Endlauf eine noch bessere Zeit. 58,41 Sekunden und
mehr als zwei Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten Claudia Wehrsen (LT DSHS Köln) zeugen jedoch von der Dominanz
der Bremerin. "Letztes Jahr habe ich noch mit dem Gedanken gespielt aufzuhören, und jetzt bin ich Deutsche Meisterin", jubelte
die Psychologiestudentin nach dem Zieleinlauf. "In der Tat hat in unserem ersten Jahr einfach alles zusammen gepasst, mensch-
lich und sportlich. Es macht unglaublich viel Spaß, mit Jonna zu arbeiten", schwärmt BLT-Trainer Jens Ellrott von seinem Neuzu-
gang. Mit ihren 57,57 Sekunden von Ulm ist Tilgner nun Deutschlands schnellste Juniorin seit 2001 - die Aussichten für die komm-
ende Saison sind also mehr als rosig.
Ein weiteres Ausrufezeichen aus Bremer Sicht setzte in Bautzen Tilgners Vereinskameradin Catharina Reppin, die im Weitsprung
mit Platz sechs und 5,80 Metern ihr bestes Einzelresultat bei Deutschen Meisterschaften erzielte. Dabei glich der Wettkampf
einer Windlotterie. 15 Zentimeter zum Sieg und neun zur Bronzemedaille verdeutlichen, wie eng das Feld beieinander lag. Nicht so
gut erging es dem noch A-Jugendlichen 400-Meter-Läufer Julian Geißhirt (VfB Komet), der sich am Vorabend seines Wettkampfes
an einem Thunfischsalat den Magen verdorben hatte und bei dem bis kurz vor Startbeginn nicht klar war, ob er überhaupt würde
laufen können. Nachdem er bis 300 Meter sogar auf Bestleistungskurs lag, musste Geißhirt danach dem hohen Kräfteverschleiß
Tribut zollen. 48,55 Sekunden bedeuteten Rang neun. Ebenfalls eine Platzierung weiter vorne hatte sich A-Jugend-Stabhoch-
springer Paul Kass vom SV Werder ausgerechnet. Seine im zweiten Versuch übersprungene Höhe von 4,60 Metern reichte am
Ende zu Rang 14 im dichten Springerfeld.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 29. August 2006
Marika Wehner ist Deutsche Schüler-Meisterin 2006
Leichtathletik-Talent des LC Hansa Stuhr holt Titel im Blockmehrkampf Lauf / Lucas Panning erzielt fünf neue
Bestleistungen und wird Vierter

Von unserem Redakteur Frank Büter

Hannover/Stuhr. Es sollten lange 2000 Meter werden. Verdammt lang und nervenaufreibend. "Zwischendurch bin ich schon ver-
zweifelt", schildert Marika Wehner vom LC Hansa Stuhr, die vor dieser abschließenden fünften Disziplin im Block Lauf noch in
Führung lag, nun aber Gefahr lief, den so greifbar nahen Titel bei der Deutschen Meisterschaft im Mehrkampf noch aus der Hand
geben zu müssen. Immerhin war die Spitzengruppe, in der auch die ärgste Rivalin Elke Boxhammer mitlief, nach zwei der fünf
Stadionrunden bereits weit enteilt, der Rückstand betrug etwa 150 Meter. Wieder und wieder wurde Marika Wehner von Trainer
und Anhang lautstark aufgefordert, das Tempo zu verschärfen und die Lücke zu schließen, "die haben mich richtig angeschrien",
so die 14-jährige A-Schülerin. Doch sie ließ sich nicht beirren, sondern blieb konstant bei ihrem 90-Sekunden-Schnitt pro Runde.
Und Marika Wehner tat gut daran, denn die Konkurrenz musste dem hohen Anfangstempo in der Folge Tribut zollen. Meter um
Meter machte die Brinkumerin Boden gut und lief zur Spitzengruppe auf - der Titelgewinn war perfekt!"
Am liebsten hätte ich da die ganze Welt umarmt", berichtet Marika Wehner, die damit nach 15 Jahren, nach Meike Sanders und
Roman Fricke vom TV Bruchhausen-Vilsen im Jahr 1991, erstmals wieder einen Deutschen Meistertitel in den NLV-Kreis Diepholz
holte. Eine der ersten Gratulantinnen war übrigens Rita Girschikofsky, die Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletikver-
bandes (NLV), die sich riesig über den einzigen Titelgewinn des Wochenendes für den Landesverband freute. Aber auch beim
Hansa-Tross kannte die Freude keine Grenzen, "Marika ist ein ganz eisernes Rennen gelaufen und hat insgesamt einen tollen
Wettkampf abgeliefert", jubilierte Trainer Berthold Buchwald. Einen Wettkampf mit Höhen und Tiefen, nicht nur beim 2000-Meter-
Lauf. Neuen persönlichen Bestleistungen über 80 Meter Hürden (12,55 sec) und 50 Meter im Ballwurf stand ein "Debakel in der
Grube" (Zitat Buchwald) gegenüber. Der Anlauf passte nicht, dreimal verschenkte Marika etliche Zentimeter und fiel nach einer
Weite von nur 4,90 Meter von Platz drei nach der Hürden-Disziplin ins Mittelfeld ab. "Da war ich total traurig", so Wehner, die mit
dem besten Meldeergebnis und deshalb leicht favorisiert an den Start gegangen war.
Das Ende aller Medaillenhoffnungen? Nein! Denn mit besagter Top-Leistung im Ballwurf meldete sich die 14-Jährige nicht nur ein-
drucksvoll zurück, sondern übernahm auch die Führung, die sie mit ansprechenden 12,96 sec im 100-Meter-Sprint verteidigte.
64 Punkte betrug der Vorsprung vor dem 2000-Meter-Krimi, 7:32,99 Minuten später waren es bei einem Gesamtresultat von 2690
Punkten immerhin noch 59 Zähler auf die Zweitplatzierte Elke Boxhammer. Eine Urkunde und die Goldmedaille im Feld der Alters-
klasse W14 waren der verdiente Lohn und werden nun in der heimischen Vitrine einen Ehrenplatz erhalten. "Ich hoffe, dass es
nicht die letzte Goldmedaille bleibt", erklärt die Deutsche Meisterin, die sich über ihre sportliche Zukunft "noch keine großen Ge-
danken gemacht" hat. Klar sei allerdings, "dass man bei einem großen Club besser gefördert wird", so Wehner, "vielleicht werde
ich deshalb mit 16, 17 Jahren den Verein wechseln." Aktuell aber hängt ihr Herz am LC Hansa Stuhr um den Vorsitzenden und
Trainer Berthold Buchwald. Und der ließ sich nach dem Titelgewinn in Hannover denn auch nicht lumpen und lud die Aktiven und
die mitgereisten Anhänger am Abend zu einer Pizza ein. Zumal es nicht nur Wehners Triumph zu feiern gab.
Auch das Abschneiden der beiden anderen LC-Starter konnte sich sehen lassen. So belegte Kristin Lehmkuhl im Feld der 34 Teil-
nehmerinnen im Block Lauf einen ansprechenden 19. Platz. "Kristin hat einen guten Wettkampf abgeliefert und das Optimale her-
ausgeholt", lobte Buchwald seinen Schützling, der laut Meldeliste zuvor auf Rang 29 geführt worden war. Ihre beste Leistung bot
die 14-Jährige über 2000 Meter, die sie in 7:26,05 Minuten beendete. Über 100 Meter standen 14,45 sec, über 80 Hürden 13,66
sec zu Buche. Im Weitsprung kam die Stuhrerin auf 4,23 Meter, beim Ballwurf wurden 46,00 Meter gemessen. Das bedeutete in
der Summe 2413 Punkte. "Schwächen im Sprint und im Weitsprung haben eine noch bessere Platzierung verhindert", kommen-
tierte Buchwald.
Allen Grund zur Zufriedenheit hatte der Hansa-Coach auch schon am Vortag gehabt, als Lucas Panning die Stuhrer Farben im
Blockwettkampf Lauf der M 14 überaus erfolgreich vertrat. Von äusserst widrigen Witterungsbedingungen unbeeindruckt,
schrammte der 14-Jährige nur knapp am Bronzerang vorbei und wurde mit 14 Zählern Rückstand auf Patrick Ahl (LG Reinhards-
wald/2643 Punkte) Vierter. Was der Freude indes keinen Abbruch tat. Schließlich hatte sich Panning in allen fünf Teil-Disziplinen
steigern und jeweils neue Bestleistungen erzielen können. Angefangen über 80 Meter Hürden, die er in 12,41 sec bewältigte. Beim
Ballwurf erzielte der Harpstedter 56 Meter und lag damit im Klassement weiter auf Platz fünf. Einen Rang runter ging’s nach dem
100-Meter-Sprint, und das trotz Bestleistung von 12,52 sec. Im Weitsprung machte Panning dann im wahrsten Sinne eine weiten
Satz nach vorne: 5,74 Meter bedeuteten hier Platz zwei und in der Gesamtwertung den Sprung auf Rang vier. "Das war technisch
perfekt", attestierte Buchwald seinem Schützling "einen überragenden Wettkampf". Zum Abschluss spulte Lucas Panning die fünf
Stadionrunden jeweils knapp unter 80 Sekunden herunter und erreichte nach 6:37,38 Minuten erschöpft, aber glücklich das Ziel. In
der Endabrechnung war das Hansa-Talent mit 2629 Punkten hinter dem Zweitplatzierten Helge Zabel aus Zeven (2673) zweitbester
Niedersachse und stellte zudem einen neuen Kreisrekord auf. Deutscher Schüler-Meister der M14 wurde Kai-Daniel Weil vom SC
Friedrichsthal, der 2691 Zähler verbuchte.

NORDSEE ZEITUNG vom 29. August 2006
Jana Bindzus holt Bronze
Leichtathletin vom TV Langen überzeugt bei der deutschen Meisterschaft

Hannover.
Mit einer faustdicken Überraschung ist Jana Bindzus von den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften zurückgekehrt.
Die Athletin vom TV Langen belegte in der Klasse W15 mit 3756 Punkten einen überragenden dritten Platz im Siebenkampf. Fast
wäre es sogar die Silbermedaille geworden: Nur vier Punkte fehlten. Am ersten Wettkampftag herrschten widrige Bedingungen, es
regnete wie aus Kübeln und kalt war es auch. Über 80 Meter Hürden überzeugte Jana mit 12,33 Sekunden. Im Hochsprung kam
sie dagegen nur auf 1,52 Meter. In diesem Jahr hatte sie schon 1,60 Meter übersprungen. Beim Kugelstoßen holte sie wieder auf,
der beste Versuch landete bei guten 10,59 Metern. In der abschließenden Disziplin des ersten Tages, dem 100-Meter-Lauf lief sie
gute 12,99 Sekunden. Nach den ersten vier Disziplinen lag sie damit an sechster Stelle.
Punkte verschenkt
Am zweiten Tag blies sie zur Aufholjagd. Der Start war gut, im Weitsprung kam sie in aller Frühe auf 5,49 Meter. Das war die
beste Weite des Tages, in der Gesamtwertung schob sie sich damit auf Rang drei. Im Speerwurf hat Jana Punkte verschenkt. Mit
ihren 31,14 Meter konnte sie nicht zufrieden sein, schließlich schafft sie oft Würfe um die 35 Meter. Damit war klar: Im abschließ-
enden 800-Meter-Lauf musste sie etwa 8,5 Sekunden schneller sein, als die Zweitplatzierte. Das schaffte sie nicht ganz: Mit
2:32,34 Minuten war sie "nur" 8,14 Sekunden schneller als Caroline Hasse aus Potsdam, die damit ihren zweiten Rang um vier
Punkte verteidigte.
Trotzdem: Jana Bindzus und ihr Trainer Carsten Decker waren sehr glücklich über den dritten Platz. Damit hatten sie nicht ge-
rechnet, schließlich waren in Hannover die besten 34 Nachwuchs-Siebenkämpferinnnen aus ganz Deutschlands vertreten. Neue
deutsche Meisterin wurde Carolin Schäfer aus Friedrichsstein mit 4023 Punkten. Jana Bindzus hat bewiesen, dass sie Nieder-
sachsen beste Siebenkämpferin ist.        

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 30. August 2006
Homann von Stimmung begeistert
Leichtathletik: Nachwuchstalent vom TSV Lelm bei Titelkämpfen in Hannover dabei

Lelm.
Ein weiteres Talent der Helmstedter Leichtathletik nahm am vergangenen Wochenende an den deutschen Schüler-Mehr-
kampf-Meisterschaften in Hannover teil: Katharina Homann vom TSV Lelm. Die 14-Jährige ging im Mehrkampf Sprint/Sprung an
den Start und landete mit 2481 Punkte auf dem 27. Rang in der Gesamtwertung. Auch wenn die Schülerin etwas enttäuscht war,
schließlich liegt ihre Bestleistung bei 2547 Punkten, kann sie mit dem Abschneiden bei ihren ersten nationalen Titelkämpfen zu-
frieden sein.
Trotz der schwierigen äußeren Bedingungen stellte sie mit 1,44 Meter im Hochsprung ihre Bestleistung ein. Im 80-Meter-Hürden-
Sprint lief sie bei leichtem Gegenwind 12,57 Sekunden, über 100 Meter 13,24 Sekunden. Das reichte für 1567 Punkte und Rang
16 in der Gesamtwertung. Nicht so gut lief es im Weitsprung. 4,38 Meter ließen sie in der Gesamtwertung bis auf den 25. Platz
zurückfallen. Vor der letzten Disziplin feuerte die junge Athletin sich aber selbst noch einmal an. "Ich will es noch einmal wissen",
sagte sie und schleuderte den Speer bei orkanartigen Windböen auf 23,39 Meter. "Mein letzter Versuch landete bei 28 Metern,
wurde aber von dem Wind aus dem Wurfsektor getragen", ärgerte sie sich. Wenig später überwog aber die Freude. "Für mich war
es das erste Mal, dass ich an einer deutschen Meisterschaft teilgenommen habe. Die Stimmung ist begeisternd, die Atmosphäre
überwältigend. Ich werde alles daran setzen, um im nächsten Jahr wieder dabei zu sein", versprach Katharina Homann. (mat)

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 30. August 2006
Super Kevin Lersch: Top Ten im Mehrkampf, Dritter über 100 m

Delmenhorst.
Bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Leichtathletik-Schüler A in Hannover kam der 15-jährige Kevin
Lersch bei widrigem Wetter auf Rang zehn. Dazu musste er seine persönliche Bestleistung knacken. Trotz strömenden Regens
beim 80-Meter-Hürdenlauf gelang Kevin mit 11,60 sec. gleich eine persönliche Bestleistung und damit auch ein gelungener Start in
den Mehrkampf. Speziell für die DM wurde Kevin durch intensives Wurftraining von Torsten Husak, Trainer beim DTV, auf die Wurf-
disziplinen vorbereitet. Da Husak parallel in Hannover die Trainerlizenz zusammen mit Melanie Paschke absolvierte, konnte er
seinen Schützling im Kugelstoßen coachen. Mit 13,08 Meter blieb Kevin in einem Mehrkampf zum ersten Mal über der 13-Meter-
Marke. Im anschließenden Diskuswurf waren die Ratschläge des ehemaligen Norddeutschen Diskus-Meisters Torsten Husak
beim Wasser gefüllten Wurfring viele Punkte wert. Mit 44,54 m warf Kevin den Diskus so weit wie noch nie.
Da der 100-m-Lauf unerwartet vorgezogen wurde, konnte sich Kevin nicht optimal warm machen. Nach einem von ihm verursachten
Fehlstart fand er nicht zu seinem gewohnten Rennen und blieb mit 11,87 sec. drei Zehntel über seiner Bestleistung. Nach vier Dis-
ziplinen belegte der Eintrachtler aber unerwartet den siebten Platz. Im abschließenden Weitsprung setzte er nach Fehlversuch
einen Sicherheitssprung auf 5,22m, steigerte sich aber im letzten Versuch auf 5,44m. Am Ende stand eine Verbesserung um 64
Punkte zu Buche. Mit 2973 Punkten und dem zehnten Platz der Gesamtwertung erreichte Kevin die Top Ten im Deutschen Mehr-
kampf. 276 Vereine hatten für die Wettkämpfe in der Mehrkampfanlage 578 Teilnehmer gemeldet.
Eine Woche zuvor war Kevin Lersch in Rostock bei den Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend und Schüler A
sehr erfolgreich. Der 15-jährige Sprinter war mit der schnellsten 100-m-Zeit (11,58 sec.) gemeldet. Seiner Favoritenrolle wurde er
auch als Vorlaufsieger in 11,77 sec. gerecht. Auch den Zwischenlauf bewältigte Kevin in 11,67 sec. souverän. Im Finale steigerte
er sich noch einmal auf 11,61 sec, musste sich aber um zwei Hundertstel gegenüber dem letztjährigen Deutschen Meister im
Block Lauf, Marco Kaiser aus Berlin, sowie dem Sieger Niklas Kaeding aus Hamburg in 11,36 sec. geschlagen geben. Über die
300 m Hürden lief Lersch in 45,53 sec auf Platz fünf. Mit 44,30 m im Diskuswurf kam er als Vorkampf-Dritter in den Endkampf.
Dort wurde er Sechster. Besonders aufregend für die Athleten waren die Begegnungen mit den Europameistern Ralf Bartels und
Ulrike Maisch aber auch den alten Weltrekordlern der DDR wie Marita Koch, Silke Möller und Christian Schenk, die die Siegerehr-
ungen vornahmen.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 30. August 2006
Göttinger Leichtathleten enttäuschen

Göttingen/Hannover.
Die Erwartungen der Südniedersachsen bei den deutschen Schüler-Meisterschaften im Blockwettkampf in
Hannover haben sich nicht erfüllt. Zwar wussten sich die vier Nachwuchsathletinnen aus dem Kreis Göttingen gegen starke Kon-
kurrenten zu behaupten, die Hoffnungen auf neue Bestmarken wurden angesichts widriger äußerer Bedingungen aber nicht erfüllt.
Die beste Platzierung erreichte Sarah Schulz (W 14) vom TSV Ebergötzen, die im Block Wurf mit 2429 Zählern den 16. Rang be-
legte, Viktoria Wandt (LG Eichsfeld/2302) kam im selben Wettbewerb auf Rang 30. Im Block Sprint/Sprung wurde Helen Küstner
(W 14) von der LG Göttingen mit 2486 Punkten 25. Keinen guten Tag erwischte hingegen Veramaria Merten. Die Eichsfelderin ver-
gab vor allem wegen eines schwachen Hochsprungresultats (1,40) wertvolle Punkte und kam am Ende mit 2506 Zählern auf Rang
42. (zfs)       

ZEVENER ZEITUNG vom 31. August 2006
Zabel Vizemeister bei Fünfkampf-DM
LAV-Teamkollege Christian Hatwig Zehnter

Hannover/Zeven
(nb). Die Erfolgsgeschichte der Zevener Leichtathleten ist bei den Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaft-
en um ein Kapitel fortgeschrieben worden. Helge Zabel und Christian Hatwig sorgten mit Spitzenleistungen dafür, dass sich die
LAV erneut in der Spitze etablieren konnte. Die beiden Zevener ließen sich von den schlechten äußeren Bedingungen in Hannover
ebenso wenig beeindrucken wie von der Nervosität der mitgereisten Eltern und Fans. Souverän und hoch konzentriert bestritten die
jungen LAV-Athleten ihre fünf Disziplinen im Schülermehrkampf, was am Ende bei Helge Zabel mit hervorragenden Leistungen und
der Deutschen Vizemeisterschaft mit neuem Landesrekord sowie bei Christian Hatwig mit einem zehnten Platz belohnt wurde.
 Schon am frühen Morgen musste Hatwig im Blockwettkampf Sprint/Sprung zu seiner ersten Disziplin, dem Speerwurf, antreten.
Mit 36,86 Meter blieb er knapp unter seiner Bestmarke und reihte sich mit der erzielten Punktzahl zunächst im hinteren Feld ein.
Seine Aufholjagd begann er mit einem gelungenen Lauf über die 80-Meter-Hürdenstrecke (11,25 Sekunden), der viele Punkte ein-
brachte. Seine Zeit über 100 Meter (11,88) und die 5,82 Meter im Weitsprung ließen ihn dichter an die Spitze heranrücken.
Nur sechs Punkte fehlen 
Seine letzte Disziplin, den Hochsprung, beendete der Nartumer mit übersprungenen 1,64 Meter. Am Ende, hatte er 2875 Punkte
erzielt, ein Ergebnis, das mit dem zehnten Platz unter den 28 Teilnehmern belohnt wurde. Den Sprung auf das Siegerpodest der
besten acht verpasste er nur um sechs Punkte.
Gegen Mittag begannen die Wettkämpfe der 14-jährigen Schüler im Block Lauf mit dem Hürdensprint. Damit musste Helge Zabel
gleich als erstes in der Disziplin antreten, in der er noch bei den Norddeutschen Meisterschaften eine Woche zuvor Probleme
hatte. Doch das intensive Training der vergangenen Tage zahlte sich aus: Mit 12,47 Sekunden steigerte er sich gegenüber
Rostock deutlich und belegte nach der ersten Disziplin Rang sieben. Mit 57 Metern stellte Helge seine Bestweite im Ballwurf ein
und rückte damit auf Platz vier unter den 23 Teilnehmern vor. Einen weiteren Platz machte der junge Zevener nach der dritt-
schnellsten 100-Meter-Zeit (12,18) gut, ehe es dann zum Weitsprung ging. Nach zwei weniger geglückten Versuchen setzte er im
dritten Sprung die Anweisungen seines Trainers eindrucksvoll um: 5,90 Meter bedeuteten für ihn eine neue Bestleistung und Vor-
rücken auf Platz zwei vor dem abschließenden 2000-Meter-Lauf. Taktisch gut eingestellt, lief Helge Zabel - angefeuert von den mit-
gereisten Fans - ein souveränes Rennen, das er nach 6:39,98 Minuten in neuer persönlicher Bestzeit beendete.
Bei seinem ersten Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften erreichte das iunge Talent der LAV Zeven 2673 Punkte, die in der
Endabrechnung Platz zwei bedeuteten. Es siegte mit nur 19 Punkten Vorsprung Kai-Daniel Weil vom SC 1893 Friedrichsthal
(Saarland). Platz drei belegte Patrick Ahl aus Hessen von der LG Reinhardswald mit 2643 Punkten. Neben dem Gewinn der -
Silbermedaille war für Helge und seinen Trainer Hans-Hermann Neblung die deutliche Verbesserung des seit 2002 bestehenden
Landesrekordes um 42 Punkte besonders erfreulich.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 31. August 2006
Nino Valjevac (ATSC) bei Mehrkampf-DM
Der Cuxhavener Leichtathlet belegte den 18. Rang

(ohs).
In Hannover fanden jetzt die Deutschen Meisterschaften für die 14- und 15-jährigen Leichtathleten statt. Der ATSCer Nino
Valjevac belegte im Mehrkampf den 18. Platz. Da der deutsche Leichtathletikverband mit Blick auf einen sinnvollen Leistungsauf-
bau die Vielseitigkeit fördern möchte, gibt es in dieser Altersklasse Deutsche Meisterschaften nur im Mehrkampf. Für den Acht-
kampf mit 53 Teilnehmern hatte sich der ATSCer Nino Valjevac als einziger Niedersachse qualifiziert.
Trotz seines phantastischen Ergebnisses von den Landesmeisterschaften lag er nach den Meldeergebnissen nur auf Platz 20. Er
konnte erleben, dass gleichaltrige in der Leistungsentwicklung teilweise doch schon erheblich weiter sind als er selbst. So sprang
der Sieger Alexander Schengel aus Berlin u.a. 1,96 m hoch und warf den Speer fast 59 m weit, der 14jährige Christian Jagusch
aus Neubrandenburg stieß die 4-kg-Kugel 16,03 m weit und die meisten Punkte erreichte Michael Kass aus Bremen, der im Stab-
hochsprung 4,50 m übersprang.
Nino Valjevac hatte sich vorgenommen, unter die besten zwanzig zu kommen und mindestens vier neue Bestleistungen zu er-
zielen. Trotz widriger Witterung konnte der Cuxhavener sein Ergebnis von den Landesmeisterschaften mit 4522 Punkten noch
einmal übertreffen und erzielte weitere drei persönliche Bestleistungen (BL). Damit landete er zum Schluss auf Platz 18 und hatte
so alle seine Ziele erreicht. Seine Leistungen im Einzelnen: 80 m Hürden 11,51 sec. (BL), Weitsprung 6,04 m, Kugel 12,28 m,
Hochsprung 1,68 m, Diskus 36,24 m, Stabhoch 3,20 m (BL), Speer 40,54 m, 1000 m 3:09,64 min. (BL).

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 31. August 2006 (Auszug - nur DM)
Müller knackt Imholtes Bestmarke
Leichtathletik: Platz fünf bei DM

Bautzen.
Bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften (U 23) in Bautzen (Oberlausitz) belegte Vitali Müller (SG Essen-Garthe-
Molbergen) im 3000-Meter-Hindernislauf einen ausgezeichneten fünften Platz und verbesserte außerdem mit 9:21,50 Minuten in
seinem erst vierten Rennen über diese anspruchsvolle Distanz den Kreisrekord von Berthold Imholte (VfL Löningen). Der heute 46--
jährige Essener hatte 1980 in Dortmund 9:26,1 Minuten vorgelegt. Während Müller sich momentan auf die Hindernisstrecke spe-
zialisiert, war Imholte ein äußerst erfolgreicher Mittelstreckler und lief die Hindernisse eher nebenbei.
Vitali Müller hatte sich bereits früh in der Saison für die Junioren-Titelkämpfe qualifiziert und konnte sich dementsprechend vor-
bereiten. Mit 6:06 Minuten nach 2000 Metern hatte der 20-jährige Molberger eine “Bombenzwischenzeit" mit Kurs auf einer Zeit
um 9:10 Minuten. Aber auf dem letzten Kilometer lief es einfach nicht rund. Die Beine wurden schwerer und demzufolge schlichen
sich technische Mängel an den Hindernissen ein. “Die Zeit hätte noch besser sein können, aber mit Platz fünf sind wir hoch zu-
frieden", sieht Trainer und Vater Gustav Müller das Saisonziel als erreicht an. Deutscher Juniorenmeister wurde Norbert Löwa von
der LG Nord Berlin, der mit 8:43,47 Minuten in einer anderen Liga lief.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 31. August 2006
Michael Kass ist jetzt Jahresbester
15-Jähriger überquert 4,50 Meter im Stabhochsprung

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode

Bremen-Nord. Mit herausragenden 4,50 Metern im Stabhochsprung setzte sich der 15-jährige Michael Kass in seiner Parade-
disziplin bei den deutschen Schülermeisterschaften im Achtkampf in Hannover an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste.
Nebenbei verbesserte das Talent der LG Bremen-Nord abermals den Landesrekord, diesmal gleich um 18 Zentimeter. "Wegen
dunkler Wolken und drohenden Regens waren wir im Hinblick auf die Mehrkampfpunkte auf Nummer sicher gegangen. Nach 3,50
und 3,80 Metern ist Michael ab 4,00 Meter jede Höhe gesprungen, bei der zahlreichen starken Konkurrenz war dies aber kein Pro-
blem", schilderte Vater und Coach Leszek Kass den Wettkampfverlauf. Die 4,50 Meter musste Michael jedoch alleine in Angriff
nehmen und meisterte sie durch die Anfeuerung der Zuschauer und mit leichtem Rückenwind erfolgreich im dritten Versuch. Da-
nach scheiterte er zweimal nur knapp an 4,60 Metern.
Am ersten Tag des Achtkampfes glänzte Michael Kass bereits über die 80 Meter Hürden mit 11,44 Sekunden, mit Bestleistung
von 6,09 Metern im Weitsprung, mit 11,63 Metern im Kugelstoßen und im Hochsprung mit 1,72 Metern. Am zweiten Tag legte er
im Diskuswurf eine gute Weite von 36,07 Metern hin. Nach dem Stabhochsprung und dem Speerwurf (39,45 Meter) stand der
Nordbremer auf Platz sieben im 50 Teilnehmer starken Meisterschaftsfeld. Eine letztlich schwache 1000-Meter-Zeit von 3:30,13
Minuten ließ Michael Kass allerdings noch auf den 13. Platz abrutschen. Mit 4589 Zählern verbesserte er dennoch auch im Acht-
kampf seinen Bremer Schülerrekord.
Pech hatten jedoch die anderen Schüler der LG Bremen-Nord. Finn Schmeling rutschte bei seinem zweiten Weitsprungversuch
auf dem Balken aus und musste verletzt aufgeben. Doch nicht mehr rechtzeitig auskuriert, bekam Tobias Seidel seine Rückenver-
letzung, die er in der Vorwoche bei den norddeutschen Meisterschaften im Stabhochsprung erlitten hatte. Der 14-jährige Philipp
Thielen sprang noch kurzfristig für die LGN-Mannschaft ein, doch ausgerechnet in seiner starken Disziplin Hochsprung hörte er
leicht angeschlagen nach überquerten 1,40 Metern auf. Dennoch hielt er den Mehrkampf durch und sammelte 3395 Zähler.
Ebenfalls durchkämpfen musste sich Henrik Stühmer. Nach einem durchwachsenen Auftakt gelangen ihm am zweiten Tag beim
Diskuswurf (27,18 Meter), im Stabhochsprung (2,60 Meter) und im Speerwurf (34,69 Meter) noch drei Bestleistungen. Insgesamt
sammelte er somit 3651 Zähler ein. Dem gehandikapten Team der LG Bremen-Nord blieb am Ende trotzdem nur Rang 14 mit
11 635 Zählern.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 31. August 2006
"Man muss auch Glück haben"
Zehnkämpfer Jacob Minah startet als Titelverteidiger bei den deutschen Meisterschaften

Von Frerk Schenker

Göttingen. Genau 367 Tagen ist es her, dass Jacob Minah den Deutschen Meistertitel im Zehnkampf gewann. Im westfälischen
Lage katapultierte sich der 24-Jährige damals völlig überraschend in den nationalen Zehnkampf-Olymp. An diesem Wochenende
trifft sich die Mehrkampfelite im rheinländischen Wesel zu ihren nationalen Meisterschaften. Dort wird sich entscheiden, ob der
Zehnkämpfer der LG Göttingen für weitere zwölf Monate den begehrten Namenszusatz sein Eigen nennen darf.
Bestleistung im Vordergrund
"Die Chancen stehen gut", erklärt Minah vor dem Saisonhöhepunkt selbstbewusst, und fügt hinzu: "Ich werde alles daran setzen,
den Titel zu holen." Vor einem Jahr hätte man derartige Aussagen noch als Träumereien abgetan, mittlerweile sind sie in den
Ohren der Konkurrenz eine mehr als ernstzunehmende Kampfansage. Allerdings weiß keiner besser als der amtierende Titelträger
selbst, dass Lage nicht Wesel ist und vor allem ein Zehnkampf nicht planbar ist. "Man muss auch Glück haben", betont Minah.
Im vergangenen Jahr hatte er neben einem bärenstarken Willen eben auch Fortuna auf seiner Seite, als drei besser platzierte
Gegner verletzungsbedingt ausschieden.
Diesmal haben sich die Reihen bereits vor dem Wettkampf gelichtet. Vier der vor ihm in der deutschen Bestenliste platzierten
Zehnkämpfer fehlen, sei es wegen Verletzungen oder weil sie nach der kräftezehrenden Saison bereits die Herbstpause eingelegt
haben. Auf den oft zu hörenden Vorwurf, die vielen Absagen schmälerten den Wert der Meisterschaft, hat Minah allerdings eine
simple Entgegnung parat: "Es kann eben nur der gewinnen, der am fittesten ist." Im verletzungsanfälligen Zehnkampf gilt diese
Sportlerweisheit noch stärker als anderswo.
Allerdings will der Göttinger am Samstag lieber Taten als Worte sprechen lassen und die passende Antwort im Wettkampf geben.
Während für Außenstehende oftmals nur der Titel zähle, habe er ohnehin noch ein anderes Ziel vor Augen: "Ich will eine neue
Bestleistung aufstellen. Wenn die Punktzahl stimmt, wäre es sogar in Ordnung, wenn ich nur Zweiter würde", sagt Minah - mit
einer starken Betonung auf dem Konjunktiv.  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 1. September 2006
Thorsten Margis & Co am Start
Deutsche Meisterschaften im Mehrkampf in Wesel beginnen heute

Heute beginnen in Wesel am Niederrhein die Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf. Die B-Jugend-Leichtathleten der LG
Peiner Land haben die Norm bei ihrem Sieg bei der Landesmeisterschaft mit 17 674 Punkten in Papenburg erfüllt. Das Möller-
Team erwartet nach einer guten Vorbereitung eine Steigerung der Vorleistung.
Unter den 60 B-Jugend-Zehnkämpfern rangiert Thorsten Margis mit 7055 Zählern, erzielt beim DLV-Einladungszehnkampf im Mai
in Bernhausen-Filderstadt, hinter dem Favoriten Jan Felix Knobel aus Frankfurt am Main. Bei einem ausgeglichenen guten Wett-
kampf müsste eine Einzelmedaille möglich sein, meint LG-Leiter Herbert Schrader. "Thorsten, aber auch Constantin Wiedenroth,
Constantin Motel und Patrick Lambertz warteten in den jüngsten Vorbereitungswettkämpfen in einigen Disziplinen durch persön-
liche Bestleistungen auf und haben sich besonders im Stabhochsprung gut entwickelt", bilanziert Trainer Helmward Möller seine
Arbeit in den Sommerferien.
Beim Springermeeting in Edemissen glänzte das Quartett mit teilweise neuen Stäben. Gerade Motel (3,14m) ist nach längerer
Verletzungspause heiß auf seinen Saisonhöhepunkt. Lambertz konnte sich durch gesundheitliche Probleme nicht optimal vorbe-
reiten. Im Hochsprung werden aber höhere Höhen erwartet: 1,75m für Margis und 1,65m für Wiedenroth und Motel waren nur zu-
friedenstellend. Bleibt zu hoffen, dass außer Margis und Wiedenroth mindestens ein weiterer B-Jugendlicher aus dem LG-Quartett
für die Teamwertung gut durch den Wettkampf kommt.  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. September 2006
Drei Ostfriesen starten in Wesel
Leichtathletik: Mehrkämpfer tragen Deutsche Titelkämpfe aus

Ostfriesland/Wesel
(ls). Drei ostfriesische Leichtathleten beteiligen sich an diesem Wochenende in Wesel bei den Deutschen
Mehrkampfmeisterschaften. Während Patrick Pfingsten und Paul Thieleke-Klein im Zehnkampf an den Start gehen, hat Anna
Raukuc von der Emder LG für den Siebenkampf der weiblichen Jugend B gemeldet. Einige der Mehrkampf-Asse des Deutschen
Leichtathletik-Verbandes gehen bei diesen Meisterschaften ebenfalls an den Start, einige verzichten nach einer langen Saison, da
sie mit den Europameisterschaften (EM) in Göteborg bereits den Höhepunkt der Saison hinter sich haben. Mit Jennifer Oeser und
Pascal Behrenbruch sind aber zwei EM-Starter im Einsatz.
Pfingsten startet bei den Männern und wird dort unter anderem auf den EM-Fünften Pascal Behrenbruch von der LG Eintracht
Frankfurt treffen. Der Frankfurter ist Favorit auf den Titel und ist der einzige Teilnehmer, der bei einem Wettkampf schon einmal
mehr als 8000 Punkte erreichte. Für Pfingsten steht im Vordergrund, einen guten Zehnkampf zu absolvieren und die 7000-Punkte-
Grenze zu überbieten. Im vergangenen Jahr verfehlte er dieses Vorhaben zwar, wurde mit 6802 Punkten allerdings guter Siebter.
 Paul Thieleke-Klein, der bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in Papenburg seinen ersten Zehnkampf absolvierte, konnte
sich mit 6528 Punkten gleich für die DM qualifizieren. Nach der Junioren-DM am vergangenen Wochenende ist diese Meister-
schaft bereits die zweite Deutsche Meisterschaft innerhalb weniger Tage für den Norder. Er geht im Zehnkampf der Junioren an
den Start. Vor allem in den Sprintdisziplinen wird der 20-Jährige punkten. Der ehemalige Weit- und Hochspringer hat sich in
diesem Jahr im Schnelligkeitsbereich enorm gesteigert und ist über 100 Meter bereits bei 10,85 Sekunden angekommen. Der
Ostfriese wird zudem auch in den Sprungdisziplinen wichtige Punkte sammeln können.
Anna Raukuc, die in diesem Jahr über 400 Meter Hürden für Aufsehen sorgte und im kommenden Jahr auch dem Bundeskader
angehören wird, geht bei der weiblichen Jugend B an den Start. Sie war schon mehrfach als Mehrkämpferin bei Deutschen
Meisterschaften am Start und wagte im vergangenen Jahr den erfolgreichen Wechsel auf die Langhürden. Anna Raukuc hat mit
4760 Punkten gemeldet. Für sie ist diese DM der letzte Höhepunkt der zu Ende gehenden Saison.       

Presseinformation vom 3. September 2006 (Von Manfred Scholz)
Jana Ladewig ist deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf

Leichtathletik.
Deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf der Frauen wurde in Wesel Jana Ladewig von der LG Weserbergland.
Am ersten Tag lag die 25-jährige Mehrkämpferin, die in diesem Jahr vom VfL Wolfsburg zur LG Weserbergland gewechselt ist,
nach 14,79 Sekunden über 100 Meter Hürden, 1,83 Metern im Hochsprung, 10,40 Meter im Kugelstoßen und 25,75 Sekunden
über 200 Meter mit 3016 Punkten auf dem dritten Platz. Am zweiten Tag landete sie im Weitsprung bei 5,65 Meter und katapult-
ierte in ihrer Spezialdisziplin den Speer auf 49,90 Meter und damit soweit wie keine andere Athletin. Ladewig wurde damit Zweite
mit 5193 Punkten hinter Jennifer Oeser vom TSV Bayer Leverkusen, die 5804 Punkte erreichte und mit 51 Punkten vor Ines Maier
von der LG Karlstadt. Sie wird sich mit diesem Ergebnis unter den besten zwanzig des Siebenkampfes in Deutschland einreihen.

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 4. September 2006
Stark: Margis holt Silber 

“Bei einem ausgeglichenen Wettkampf müsste eine Medaille drin sein”, war sich Herbert Schrader, Leiter der LG Peiner Land, vor
dem Auftritt seines Schützlings Thorsten Margis bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft im Mehrkampf in Wesel sicher.
Und Schrader behielt Recht: Der B-Jugendliche kehrte mit der Silbermedaille nach Hause zurück - nach einem ganz starken Wett-
kampf. Mit 7250 Punkten steigerte der Adenstedter seinen alten Niedersachsenrekord um ganze 195 Punkte. Nicht zu bezwingen
war jedoch der Favorit: Jan Felix Knobel aus Frankfurt sicherte sich mit 7735 Zählern den Deutschen Meistertitel. Margis war am
Ende dennoch zufrieden: “Dies war mein bisher anstrengendster Mehrkampf, dennoch hat er sehr viel Spaß gemacht.”
Die drei anderen Athleten der LG Peiner Land kehrten ohne Medaille heim. Constantin Wiedenroth (5232 Punkte) landete auf Platz
44 direkt vor Patrick Lambertz (5222). Constantin Motel (4484) belegte Rang 53. In der Mannschaftswertung landete das LG-Trio
Margis, Wiedenroth und Lambertz nach 17 704 Punkten, womit der eigene Landesrekord um 30 Zähler verbessert wurde, auf Rang
sechs.     

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 5. September 2006
Titelverteidigung knapp verpasst
Leichtathletik: Göttingens Jacob Minah belegt zweiten Rang bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften

Von Frerk Schenker
Göttingen/Wesel. Ein Jahr und zwei Tage lang befand sich Jacob Minah im nationalen Zehnkampf-Olymp. Am Sonntag musste
der Athlet der LG Göttingen von dieser Spitze wieder ein Stück hinabklettern. Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in
Wesel konnte er seinen Titel nicht verteidigen. Nach einem spannenden Duell musste er sich mit 7731 Punkten dem neuen
Meister Lars Albert (7848) vom LAC Elm geschlagen geben.
130-Punkte-Führung vergeben 
Bereits vor der ersten Disziplin klang es fast so, als ahne der Titelverteidiger, welch kräftezehrender Wettkampf ihm bevorstehen
sollte. "Ich werde alles daransetzen, den Titel zu verteidigen", versprach Minah im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften. Was in
Wesel folgte, war ein Duell zwischen zwei Kontrahenten, die sich zehn Disziplinen lang keinen einzigen Punkt schenkten und
sich dreimal gegenseitig die Führung abnahmen.
Nach einem verhaltenen ersten Tag versuchte Minah am Tag zwei zur finalen Punktejagd anzusetzen. Nach Bestzeit über 110m
Hürden (14,39) sowie erstklassigen 4,80m im Stabhochsprung stand der 24-Jährige bereits mit über 130 Punkten Vorsprung auf
Rang eins. "Das waren wirklich optimale Ergebnisse", freute sich Minah. In der neunten Disziplin nahm der Wettkampf aber die
entscheidende Wende. Mit 61,77m im Speerwurf drehte Albert das Punkteverhältnis vollständig um, so dass der Göttinger plötz-
lich mit über 100 Punkten im Rückstand lag. Und das, obwohl Minah mit 45,66m ebenfalls eine Saisonbestleistung gelang. Im
abschließenden 1500m-Lauf versuchte der Göttinger zwar, das Unmögliche noch möglich zu machen - allerdings ohne Erfolg: "Ich
habe alles gegeben, aber es hatte einfach nicht sein sollen", sagte der Vizemeister. Auch das Ziel, eine neue Bestleistung auf-
zustellen, verpasste Minah um 46 Zähler. "Im 100m-Lauf und Weitsprung habe ich fast 100 Punkte liegen lassen, auch der Hoch-
sprung war mit 1,94m sicher nicht das Optimum."
Trotz der verpassten Titelverteidigung zog Minah ein positives Fazit: "Natürlich wollte ich den Titel gewinnen, aber die Saison war
auch ohne Titel erfolgreich." Insgesamt sieben Einzelbestleistungen hätten gezeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige
sei. Das Ziel Peking 2008 hat Minah jedenfalls weiter vor Augen.

NORDWEST ZEITUNG vom 5. September 2006
Kortenbrock überzeugt im Mehrkampf
Die 16-Jährige aus Essen-Felde wurde bei den Mehrkampfmeisterschaften der Jugend in Wesel 22. -- Sie war
die beste Hochspringerin

Wesel/Essen
(sze). Marina Kortenbrock aus Essen-Felde (SG-Essen-Garthe-Molbergen) hat sich bei den Mehrkampfmeister-
schaften der Leichtathleten in Wesel einen guten 22. Platz von 60 Teilnehmerinnen erkämpft. Die 16-jährige, angehende Tech-
nische Zeichnerin startete am ersten Wettkampftag mit hervorragenden Leistungen. Im Hochsprung des Siebenkampfes verbess-
erte sie ihre persönliche Bestleistung auf beeindruckende 1,75 m. Damit war sie die beste Hochspringerin aller Konkurrentinnen.
Die 100-m-Hürden bewältigte sie in 15,32 Sekunden, im Kugelstoßen kam sie auf 9,51 Meter und die 100 Meter brachte sie in
13,49 Sekunden hinter sich. Das ergab als Zwischenergebnis Platz acht. Am zweiten Wettkampftag verlor sie im Weitsprung
deutlich an Boden (5,08 m). 30,13 m im Speerwurf und abschließende 2:32,52 Minuten über 800 m bedeuteten Platz 22 mit 4621
Punkten als drittbeste niedersächsische Teilnehmerin.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 6. September 2006
Gute Vorbereitung führt zu einer guten Leistung
Leichtathletik: Nicole Großkopf 14.

Ganderkesee
(dra). Die Leichtathletin Nicole Großkopf von der LGG Ganderkesee stellte bei den Deutschen Schülermeister-
schaften im Blockwettkampf in Hannover ihre gute Form unter Beweis und kam als zweitbeste Niedersächsin auf Platz 14.
234 Teilnehmerinnen hatten sich für diese nationale Meisterschaften in den Mehrkämpfen mit den Schwerpunkten Sprint/Sprung,
Lauf oder Wurf in vorangegangenen Wettbewerben qualifiziert. Nicole hatte zwar die geforderte Norm auch im Block Wurf ge-
schafft, entschied sich aber in Absprache mit ihrer Trainerin Dorle Rackebrandt letztlich dafür, im Block Sprint/Sprung anzutreten.
Die 15-jährige Gymnasiastin hatte sich konsequent auf diese Meisterschaften vorbereitet. Das hatte sich gelohnt. Trotz widriger
Witterungsbedingungen stellte sie erneut zwei persönliche Bestmarken auf.
So verbesserte sie gleich zu Beginn ihre Bestweite im Speerwurf auf 29,03m. Auch über 80m Hürden lief sie mit 12,54 Sekunden
so schnell wie nie zuvor. Gute 13,02 Sekunden über die 100 m brachten weitere wertvolle Zähler. Nicht optimal lief es beim Weit-
sprung, wo sie mit 4,78m deutlich unter ihren Möglichkeiten blieb. Im abschließenden Hochsprung bewies sie großen Kampfgeist
und stellte ihre Bestmarke von 1,56m ein. Insgesamt blieb sie mit 2676 Punkten nur vier Punkte unter ihrer Jahresbestleistung.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 6. September 2006 (Auszug - ohne Ergebnisspiegel)
Könige der Athleten aus Wiepenkathen

Wiepenkathen.
Zehnkämpfer in der Leichtathletik werden die "Könige der Athleten" genannt. Mit Mirko Bohmann (16) und Anna
Klimek (18) kommen zwei dieser "Könige" aus der Mehrkampftalentschmiede des TSV Wiepenkathen um den engagierten Trainer
Gerhard Prinzler. Die Leistungen seiner Schützlinge bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Wesel können sich sehen
lassen. Mirko Bohmann wurde bei der männlichen Jugend B mit 6344 Punkten 17. unter fast 60 Startern. Anna Klimek erkämpfte
sich in der weiblichen A-Jugend im Siebenkampf mit 4811 Punkten den neunten Platz.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 6. September 2006
Nach Stabhochsprung geht nichts mehr
Paul Thielecke-Klein zeigt bei Zehnkampf-DM in Wesel bis dahin gute Leistungen

Wesel
(jan). Nach seinem Auftritt nur sieben Tage zuvor bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Bautzen über die 100m
und 200m wollte Paul Thielecke-Klein eigentlich bei der Zehnkampf-DM der Junioren in Wesel nicht mehr antreten. Nach Rück-
sprache mit Trainer Hans-Bernd Eilers entschloss sich das Leichtathletik-Talent des Norder TV aber doch, am Niederrhein wicht-
ige Erfahrungen zu sammeln. Bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden am zweiten Wettkampftag zeigte “Paule” eine
gute Vorstellung.
Der deutschen Mehrkampf-Elite bereiteten widrige Witterungsbedingungen erhebliche Schwierigkeiten. So blies Thielecke-Klein
zum Auftakt über die 100 m starker Gegenwind ins Gesicht. In 11,20 Sekunden war der Norder trotzdem schnellster Sprinter der
Juniorenklasse. Weiter ging es mit dem Weitsprung. Thielecke-Klein gelangen drei sichere Versuche. Nach 6,46 m und 6,48 m
landete er bei 6,58 m. Im Kugelstoßen kam der “Zehnkampf-Frischling” in den Bereich seiner bisherigen Bestmarke. Mit 11,80 m
lag er absolut im Soll. Im Hochsprung machten ihm dagegen Anlauf- und Technikprobleme das Leben schwer. Mit 1,82 m blieb er
hinter seinen Möglichkeiten zurück und verlor gut 80 Punkte. Zum Ausklang des ersten Tages hängte sich der Norder aber noch
einmal voll rein. Die 400 m bewältigte er in guten 51,50 Sek. und lag mit 3512 Punkten auf dem neunten Rang.
Bei starkem Dauerregen standen zum Auftakt des zweiten Wettkampftages die 110 m Hürden auf dem Programm. Die ersten fünf
der noch ungewohnt hohen 1,10 m hohen Männerhürden nahm Thielecke-Klein sauber, ehe er am sechsten Hindernis einfädelte
und sich verletzte. Trotz der daraus resultierenden mäßigen Zeit von 17,30 Sek. machte er aber weiter und erzielte im Diskus
29,24 m. Im Stabhochsprung beweis Thielecke-Klein deutliche Fortschritte und schwang sich im ersten Versuch über 2,90 m,
3,10 und 3,30 m. Die Bestleistung von 3,40 m meisterte er im zweiten Anlauf, um dann auszusteigen. “Wir wollten keinen Faser-
riss riskieren”, betonte Eilers.

WESER KURIER vom 6. September 2006
Ein echtes Highlight
Bremer Zehnkampf-Team stellt neuen Landesrekord auf

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol

Bremen. Die Deutschen Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften in Wesel wurden für die A-Jugend-Zehnkampfmannschaft des
SV Werder mit Patrick Hilbrecht, Philipp Arlt und Paul Kass zu einem echten Highlight. Die drei Bremer erkämpften sich mit
starken Einzelleistungen Platz acht in Deutschland und verbesserten mit 17 283 Punkten den seit 1987 bestehenden Bremer
Landesrekord der BTS Neustadt um 189 Zähler.
Patrick Hilbrecht, der bestplatzierte Grün-Weiße mit 5998 Punkten, überzeugte im Hochsprung (1,78), über die 1500-Meter-Dis-
tanz (4:51,32 min) und auf der Stadionrunde von 400 Metern mit 53,86 Sekunden, die persönliche Bestzeit bedeuteten. Philipp
Arlt, der auf 5892 Punkte kam, machte es im Weitsprung ebenso spannend wie Patrick Hilbrecht, auch er benötigte nach zwei
Fehlversuchen den dritten Sprung. Dennoch gelangen ihm sehr gute 6,57 Meter. Weitere gute Leistungen lieferte Arlt über 400m
(54,13), im Speerwurf (41,91 Meter) und im Stabhochsprung mit 4,20 Metern ab.
Die Mannschaft komplettierte Paul Kass. Der Stabhochsprungspezialist überzeugte auch in Wesel in seiner Spezialdisziplin mit
übersprungenen 4,50 Metern. Zusätzlich dazu gelangen ihm weitere Bestleistungen, unter anderem im Weitsprung (5,73), über
400 Meter (55,23), über die 110-Meter-Hürden-Strecke (18,02 Sekunden) und im Speerwurf mit 35,62 Metern. Paul Kass erreichte
eine Gesamtpunktzahl von 5393 Punkten.
Die Trainer Andriy Wornart und Leszek Kass zeigten sich, genau wie die Athleten selbst, sehr zufrieden: "Die Jungs waren ab der
siebten Disziplin auf Landesrekordkurs. Platz acht in Deutschland war unser großes Ziel", so Leszek Kass.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 6. September 2006
Gold für Sven Suhling
LGKV-Werfer gewinnt deutsche Seniorenmeisterschaft

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann

Verden-Achim. Eine Woche nach seiner Vermählung mit der Osnabrücker Leichtathletin Dagmar Imme gab es für Sven Suhling
einen weiteren Grund zur Freude. Der Werfer der Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden (LGKV) gewann in Waiblingen die
Deutsche Meisterschaft der Senioren. In einem Fünfkampf siegte er mit 2838 Punkten in der Altersklasse M 40 und holte sich
damit seinen ersten deutschen Meistertitel. Nur sieben Punkte Vorsprung reichten Suhling am Ende eines spannenden Wett-
kampfes zum Titelgewinn vor seinem alten Rivalen Jan Luckmann von der TG Winkel. Das Familienergebnis rundete Suhlings
Ehefrau Dagmar mit Platz drei im Wettkampf der W 35 ab.
Obwohl seit fünf Wochen wegen Hochzeit, Hausbau und des Jobs an Training fast nicht mehr zu denken gewesen war, gelangen
Sven Suhling zum Saisonende gute Einzelergebnisse. Beim Hammerwurf war das Gerät beim Einwerfen noch auf gute 46 Meter
geflogen, im Wettkampf aber landete es bei 44,31. Beim Kugelstoß waren 11,64 ebenfalls sehr gut. Auch mit dem Diskus lief es
beim Einwerfen besser als im Wettkampf, hier reichte es zu 32,70. Letztendlich sprach der Oytener von einem Wettkampf der
verpassten Gelegenheiten. Die ließ er beim Speerwurf allerdings nicht verstreichen, wo eine persönliche Bestleistung von 44,53
gelang. Auch mit dem Wurfgewicht blieb Suhling mit 13,41 nur knapp unter seiner Bestleistung, aber ein ungültiger Versuch war
knapp außerhalb des Wurfsektors bei später nachgemessenen 14,22 gelandet. Das Endergebnis von 2838 Punkten befindet sich
nur 50 Punkte unter Suhlings persönlicher Bestleistung aus 2004, doch der Vorsprung von sieben Punkten gegenüber Jan Luck-
mann, der nach dem Speerwurf noch 77 Punkte Vorsprung gehabt hatte, war am Ende wichtiger.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. September 2006
Wadenverletzung stoppte Zehnkämpfer
Leichtathletik: Zwei Ostfriesen bei Mehrkampf-DM in Wesel / Raukuc auf Platz 23

Wesel
(ls). Zwei Ostfriesen gingen bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Wesel an den Start. Anna Raukuc (Emder
LG) belegte im Siebenkampf mit 4601 Punkten Rang 23. Der Norder Paul Thieleke-Klein musste nach acht Disziplinen wegen
einer Wadenverletzung aufgeben.
Anna Raukuc kam an ihre Bestleistung von 4760 Punkten nicht heran, weil sie sich im Training in dieser Saison auf die 400 m
Hürden konzentrierte. Sie begann ihren Wettkampf stark mit 14,83 Sekunden über die 100 m Hürden. Es folgten 1,54 m im Hoch-
sprung, 8,94 m mit der Kugel und glatte 13 Sekunden über 100 m. Am zweiten Tag blieb sie mit 4,97 m im Weitsprung und 31,12
Meter im Speerwurf im Rahmen ihrer Möglichkeiten und überzeugte im abschließenden Lauf über 800 Meter. In 2:22,29 Minuten
lief sie die drittschnellste Zeit aller 60 Teilnehmer.
Paul Thieleke-Klein startete mit 11,20 Sekunden stark in den Mehrkampf, blieb mit 6,57 m im Weitsprung und 11,80 m im Kugel-
stoßen im Rahmen seiner Möglichkeiten und musste dann mit 1,82 m im Hochsprung einen Dämpfer hinnehmen. Nach den 51,56
Sekunden über 400 m lag der 20-Jährige nach dem ersten Tag auf Rang neun.
Am zweiten Wettkampfag mussten die Teilnehmer gegen Regen und Wind kämpfen. Bei den 110 m Hürden kam der Norder nach
der fünften Hürde aus dem Tritt und verletzte sich leicht an der Wade, beendete den Lauf aber trotzdem. Es folgten 29,96 m im
Diskuswerfen. Seine 3,40 m im Stabhochsprung waren dann sogar eine neue Bestleistung für den sprintstarken Athleten. Nach
dieser Disziplin musste er jedoch aufgeben, da die Wadenprobleme immer größer wurden. Vereinskamerad Patrick Pfingsten, der
ebenfalls für die Titelkämpfe gemeldet hatte, ging wegen einer Rückenverletzung nicht an den Start.

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